E-Postbrief: Große Unternehmen steigen um

Internet & Webdienste Obwohl die Deutsche Post für ihren neuen Dienst E-Postbrief anfangs Kritik einstecken musste, haben viele Geschäftskunden daran Interesse. Demnach sollen bereits über 100 deutsche Unternehmen den E-Postbrief eingeführt haben. mehr...

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große unternehmen haben ja auch weniger risiken. die haben ja immer wen da sitzen, der die emails checkt. eine frechheit von privatleuten zu erwarten, dass die jeden tag in ihre inbox gucken. das kommt ja fast schon nem urlaubsverbot oder ner smartphonepflicht gleich.
 
@LoD14: ...ist ja aber nicht nur Email. So kann das Unternehmen als email schicken, aber wird per Postbote ausgeliefert. Das soll wohl die Kostenersparniss sein. Nicht mehr selbst in Umschlag stecken, zukleben, frankieren, einwerfen.
 
@tomsan: papierkosten eingespart, ja
 
@LoD14: Was für Risiken? Ich schau auch nur einmal die Woche in meinen realen Briefkasten. Bin ich gesetzlich dazu verpflichtet ihn jeden Tag zu leeren? Nein. Warum sollte man jetzt dazu verpflichtet sein seine E-Post zu prüfen? Klär' mich mal diesbezüglich auf.
 
@tareon: weil ein brief als zugestellt gilt, sobald der server sagt, dass er ihn bekommen hat. bei einem realen briefkasten ist das egal, da gilt ein brief erst dann als zugestellt, wenn man entweder drauf reagiert, oder er per einschreiben kommt und man ihn annimmt oder wenn er unter zeugen eingeworfen wurde. einer normaler brief den du kriegst und einfach wegwirfst und behauptest, er sei nie angekommen, gilt eigentlich als nicht zugestellt und hat für dich erstmal keine konsequenzen. zb bei irgendwas mit fristen wie kündigungen. wenn du sowas per epost kriegst, gilt die frist ab dem moment, wo dein email server den quatsch angenommen hat. sprich du fährst 3 wochen in urlaub, kriegst ne mail mit ner 2 wochen frist in der zeit und bist der dumme, weil du die frist verpasst hast.
 
@LoD14:
Ein normaler brief den du kriegst und einfach wegwirfst und behauptest, er sei nie angekommen, gilt eigentlich als nicht zugestellt und hat für dich erstmal keine konsequenzen.
--> Das ist falsch ;-)
 
@LoD14: Witzigerweise kannst du selbst bei einem Einschreiben leugnen einen bestimmten Brief bekommen zu haben ... ein Einschreiben beweist lediglich, das EIN Brief bei dir angekommen ist, nicht das das entsprechende Schreiben angekommen ist. Der Absender ist immer noch in der Beweispflicht das der Inhalt des Einschreibens auch der war den es meint per Einschreiben weggeschickt zu haben. ;)
 
@LoD14: So ein Quatsch: zum einen geht es nicht nur um E-Mail (post.de: "Besitzt der Empfänger noch keine E-POSTBRIEF Adresse, drucken wir Ihre Mitteilung aus und stellen sie wie gewohnt auf dem Postweg zu."
Zum anderen, wo hast Du her, dass ein Brief als "zugestellt" gilt wenn man darauf reagiert? Zustellung richtet sich nach dem entsprechenden Gesetz (ZPO, VwZG etc.). Was Du meinst, ist wohl der Nachweis der Zustellung. Aber auch das ist so nicht richtig.
 
@LoD14: Ein Amtlicher Brief gid bei der Postverschickung nach 3 Tagen als zugestellt. Basta!!! Ob und wenn owo der zugestellt wurde ist erst einmal egal. Für das Amt ist der Brief 3 Tage nach verlassen des Hause bei dir, ende der Durchsage.
Am besten gefällt mir aber immer noch das Einwurfeinschreiben, da sagt der Postbote dann das er ihn auf jeden Fall richtig zugestellt hat, und du als Empfänger bis erst mal am Ar*** weil du beweisen sollst (wie auch immer) das er nicht bei dir angekommen ist. Nur habe ich auch oft genug Einwurfeinschreiben bei mir im Schließfach die nicht für mich sind. Wenn ich Ar*** wäre und die einfach wegwerfen würde, hätte der Ware Empfänger halt echt ein Problem.
 
@Croft: Nix Basta! Es sei denn der Brief ist NICHT oder SPÄTER zugegangen, gilt aber nur für Zustellungen!
 
@humfri: Leider interessiert es das aber sämtliche Ämter nicht. Nach 3 Tagen ist der für die Zugestellt. Habe leider schon ein paar mal darunter gelitten. Da kannst du dich leider total auf den Kopf stellen, interessiert die überhaupt nicht.
 
@Croft: wenn man weiß was zu tun ist ist das kein Problem: Klage!
 
@humfri: Dann beweise mal das der Brief nicht bei dir angekommen ist. Gerade wenn es als Einwurfeinschreiben verschickt wurde. Denn der Briefträger versichert ja Eidesstattlich das er ihn eingeworfen hat. Vor Gericht wird man ihm dann mehr glauben, da er ja nichts davon hat wenn er eine Falschaussage macht. Da hast du echt keine Chance.
 
@tareon:
Steht so in den AGB. Aber worum es eigentlich geht ist, dass der Versender sich auf die im Brief erwähnte Frist bei Zahlungsaufforderung etc. berufen kann. Diese muss natürlich gesetzlichen Bestand haben.
Wenn du am Montag einen Brief bekommst mit der Bitte dich bis Freitag 12:00 zu melden und du schaust erst Freitag um 13:00 in deinen physischen Briefkasten rein, ist es egal, ob der nun normal oder als epost angekommen ist. ;-)
 
@tareon: http://chaosradio.ccc.de/cr159.html hör dir das mal an dann weißt du warum der posteingang von dieser geschichte, rechtlich nicht wie dein briefkasten ist.
 
@tareon: Vollkommen richtig. Gezwungen bist Du zu gar nichts. Man muß allerdings beachten, daß es bei der Post Fristen gibt, innerhalb derer eine Sendung als zugestellt gilt, unabhängig davon, ob Du nun Deinen Briefkasten zeitnah geleert und die Briefe gelesen hast oder nicht. Eine Vorladung zum Gericht, zur Musterung oder zu was weiß ich (Beispiele), gilt dann als zugestellt, ob Du sie nun gelesen hast, oder nicht. Mit allen Konsequenzen. Die E-Post-Zustellung per Mail ist dann davon auch keine Ausnahme, wenn Du Dich zur Teilnahme am E-Post-System angemeldet hast. Wenn Du dann Deine Mailbox nicht öffnest und die Mails nicht liest, trägst Du bei E-Post-Briefen hinsichtlich der Zustallungsfristen die volle Verantwortung. Wie gesagt, war dies aber auch bei herkömmlichen Briefen schon immer so.
 
@tareon: Weils so in den AGBs steht. Wenn du das nutzt, dann bist du dazu verpflichtet 1x täglich in dein Postfach zu schauen.
 
@LoD14: Man muss sich auch kein E-Postfach zulegen...
 
@BiBu: ...eben! Mir reicht email und Briefkasten und ehrlich gesagt braucht man auch nicht mehr.
 
@Pistolpete: Das gute am E-Post Brief ist dass du für die Behörden und auch Firmen offiziell erreichbar bist und somit bei einem eventuell anstehenden Umzug dich nicht mehr an deiner neuen Adresse anmelden musst. Der Vorteil ist dass Behörden keinerlei möglichkeit mehr haben dich in den eigenen vier Wänden zu besuchen. Du bist also vor diesem Staat auf der sicheren Seite und hast trotzdem noch Zugriff auf manchmal wichtige Post von den Behörden. Der Nachteil ist dass Alles an Post was dir über das E-Post Konto zugestellt wird als zugestellt gilt und du somit immer verpflichtet bist möglichst schnell darauf zu reagieren. Egal wie weit du von Deutschland entfernt bist. Das kann unter Umständen zum echten Problem werden.
 
@Traumklang: Ich muss dem Einwohnermeldeamt also in Zukunft nicht mehr sagen, wo ich wohne? Das glaubst du doch selber nicht, oder?
 
@lawlomatic: Das glaub ich auch nicht aber wenn du schlau bist dann tust du es nicht. Der Staat macht was er will. Die Eliten und Politiker machen was sie wollen (und das meistens mit uns). Und genau deshalb mache ich als kleiner Bürger auch was ich will. Ich scheiss auf dei Meldepflicht. Die hab ich abgeschafft. So wie Lobbyisten und Wirtschaftsbosse das Steuern zahlen abgeschafft haben.
 
@Traumklang: Schön und gut, aber wie kommst du dann z. B. an deine Lohnsteuerkarte?
 
@lawlomatic: Was soll ich denn mit einer Lohnsteuerkarte?? Wenn ich die nicht hab kann ich doch nur froh sein. Ich meine Das Privileg für seinen Lohn oder Gewerbe keinerlei Abgaben zu zahlen lass ich mir doch nicht durch eine offiziell angemeldete Adresse oder Gewerbe zunichte machen. Wo ist denn da der Sinn bei der ganzen Sache? Du musst zuende Denken und nicht auf halbem Wege stehenbleiben und umkehren. Sonst macht das keinen Sinn. Ich kenne mittlerweile mehrere Personen die so leben und die haben all diese Probleme die "normale Bürger" haben. Die brauchen sich nicht zu scheren um verändete Regelungen, Steuersätze und sowas alles. Ausserdem sind die Gewinne und Löhne höher bei denen. Ich kann das nur befürworten. Von dem eingesparten Geld kann man sich über eigens dafür gegründete Briefkastenfirmen sogar ne Eigentumswohnung kaufen die offiziell dann einer Firma auf den Caymans gehört. Man zahlt also nicht mal mehr Miete nur noch die üblichen abgaben. Das alles aber im Namen der Firma auf der "Insel" Du selbst bleibst dabei unsichtbar und nicht belangbar für irgendetwas. Ist doch Klasse oder?
 
@Traumklang: Dazu fällt mir jetzt wirklich nichts mehr ein, außer dir viel Glück zu wünschen, wenn die Polizei mal bei dir klingelt...
 
@Traumklang: Um es kurz zu machen: Die Rechtsprechung ist da ziemlich eindeutig. Die Gesamtzahl von Fällen, bei denen tatsächlich der Zugang eines inhaltsleeren Schreibens vor (und von) Gericht angenommen und entsprechend gewertet wurde, liegt innerhalb der letzten Jahrzehnte in einem Bereich, der sich an einer Hand abzählen lässt. Es spricht, nach gängiger Auffassung ohne nichts dafür einen leeren Brief zu versenden(!), sondern entweder gar nichts zu versenden oder aber den Empfang zu verleugnen, nicht jedoch etwas zu versenden, dieses jedoch ohne Inhalt. Im Verwaltungsrecht zieht die Nummer mit "Habe ich nicht erhalten" ohnehin nur in bestimmten Bereichen, die eine Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand erlauben, ansonsten gilt die 3-Tages-Fiktion des VwVfG. Sofern z.B. bei Steuerbehörden die Wiedereinsetzung ermöglicht ist, zieht man diesen Bonus nur einmal - danach erfolgt förmliche Zustellung, wobei die Verwaltungsgerichte jedenfalls die korrekt angegebene Inhaltsangabe der Behörde als korrekt ansehen (andere Fälle sind nach Recherche nicht bekannt und ausgeurteilt). Im zivilrechtlichen Teil macht der Versandt regelmäßig - wie oben angesprochen - schon keinen Sinn. Ist aber auch nicht weiter wild, weil auch hier regelmäßig die Annahme des korrekt bestimmten Inhaltes als gegeben angesehen wird, außer es gibt überwiegende Gründe diese abzulehnen. Dies ist jedenfalls nur dann der Fall, wenn derjenige der sich auf sowas beruft, bisher nicht entsprechend in Erscheinung getreten ist. Insofern ist übrigens auch der formale Zusteller durchaus als Zeuge geeignet, da dieser als Dritter dem Sachverhalt unabhängig gegenübersteht. Aber wie gesagt: Alles nur trockene Rechtsprechung der letzten Jahrzehnte, mit einer Hand voll begründeter(!) Ausnahmen, aber damit kann man Leute wie dich ohnehin nicht von überzeugen.
 
@Traumklang: Der Unsinn den du hier verbreitest schlägt dem Fass den Boden aus. Wenn ich als Arbeitgeber eine Lohnsteuerkarte von dir bekomme, dann versteuerst du dein Einkommen wie jeder andere. Wenn ich dagegen keine bekomme, dann muss ich dich lt. Gesetz mit Lstklasse 6 veranlagen. Da machst du garantiert keinen Gewinn, von dem du die 'ne Eigentumswohnung leisten kannst.
 
@lawlomatic: Die weiss garnicht wo sie klingeln soll. Ausserdem liegt gegen mich ja auch nichts vor. Warum sollten sie mich suchen?
 
@LostSoul: Auf was beziehst du dich? Hast du den falschen Reply angeklickt?
 
@Metropoli: Wer sagt denn dass ich mir einen Job bei ner Offiziellen firma suchen muss. Kann ja auch alles nicht angemeldet sein Gibt es genug "Firmen die nicht im Handelsregister stehen. Ausserdem arbeite ich für mich selbst und verdiene dabei mittlerweile garnicht so schlecht. Da ist ne Eigentumswohnung schon drin würd ich sagen. Aber wie gesagt ihr denkt nicht zuende. Ob ihr das jetzt für Blödsinn haltet oder nicht ist mir extrem egal.
 
Das ist doch mal ein Grund um Mitarbeiter zu feuern ohne ein schlechtes Gefühl zu haben.
 
@Menschenhasser: Mitarbeiter feuern hört sich aber so schlecht an. Man führt die Arbeitskraft dem allgemeinem Arbeitsmarkt wieder zu. Das hört sich doch viel besser an ;)
 
Leider hat es die E-Post versäumt, darüber nachzudenken, daß es vielleicht mehrere Privatpersonen mit ein- und demselben Namen gibt. Da für mich ein Armin.Wolf0815@epost.de nicht in Frage kommt, werde ich mir diesen Dienst nicht einmal ansehen. Die Verwechslungsgefahr ist zu groß. Also Ciao.
 
@AWolf: sie haben ja darüber nachgedacht, daher der Nummernzusatz.
 
@zwutz: Geschäftsidee: Namen von Prominenz reservieren, und gegen gutes Geld verkaufen. (Beim Reservieren wird weder Ausweis, noch Adresse geprüft)
 
@AWolf: Die reservierung is aber nur einen bestimmen zeitraum gültig
 
@AWolf: Scherzkeks. Die Registrierung ist erst abgeschlossen, wenn man sich per Postident identifiziert hat.
 
@AWolf: Gibt es nicht auch einen Alias? Soweit ich weiß soll das kommen oder gibt es das schon. Aber mal ehrlich, wer sich bei dem Scheiß anmeldet ist doch selbst schuld. Wer setzt sich schon freiwillig engere Fristen (3 Tage), verpflichtet sich freiwillig auch dazu im Urlaub seine Post regelmäßig zu öffnen, wer zahlt schon 55c für eine eMail usw... ganz zu schweigen von den ganzen AGB-Phrasen die überall kritisiert werden. Passe.
 
@AWolf: Ist doch klasse, ich hab ne .1337 hinten dran ;-)
 
in unternehmen gibt es explizit leute, die die post öffnen.
ob die nun in eine inbox gucken, oder 400 briefe vom postboten kriegen, ist wurst... allerdings entfallen sachen wie öffnen usw...

und grade was die ausgangspost angeht, spart das unternehmen briefumschläge, und die person, die die post macht... ergo: günstiger!

im sinne der arbeitenden bevölkerung: hey, jedes unternehmen entlässt mindestens eine person, ist das nicht toll?
 
Bei dem Preis ist die Post der große Gewinner. Brauchen weniger Postboten, dadurch weniger Ausgaben, bei gleich bleibenden Einnahmen^^
 
@james_blond: DE-Mail mit E-Post verwechselt? Man kann den E-Brief zwar auch digital zustellen lassen, aber da ist dann doch DE-Mail günstiger ... von daher werden sie wohl keine Boten einsparen. Zumindest nicht mehr als sonst auch...
 
Geil die sache, zufälligerweise sind in den letzen Wochen viele Geschäftskunden zur Post gekommen...ja und im gegenzug sind haben einige schwarze Koffer ihren Besitzer gewechselt oder wie? Wird eigentlich in den AGB ausgeschlossen das mit den Adressen gehandelt wird? Soweit ich weiß macht die Post das nämlich jetzt schon mit normalen Adressen.
 
@W!npast: klar handeln die mit Adressen, und dass ziemlich heftig. Magst du auch Ein paar Adressen? Kein Problem https://portal.postdirekt.de
 
Ein Schelm wer Böses denkt und sich fragt, ob die großen Unternehmen nicht mit dem Faktor spielen, das so manches System eben keinen Admin hat, der sich um Sicherheit, Sauberkeit etc. kümmert ;) AOK zB. "Was! Unser Brief hat sie nicht erreicht? Daaas tut uns aber Leid. Jetzt ist die Frist verstrichen...kein Widerspruch mehr möglich...etc.".
 
@Hellbend: Kurz: Ich habe keine E-Post Mailadresse und damit kann die AOK Mails an mich schicken so viel sie will... die landet im Junkmailordner. Wenn die AOK mir einen richtigen Brief schickt sieht das wieder anders aus.... der landet dann im Mülleimer :D
 
@pandabaer: So schauts aus ;)
 
Irgendwie fällt mir darauf nur der Handel von Daten ein... Welche Firma hat, welche kunden?, etc. ._.
 
ein signifikanter Grund des Umstiegs ist einfach. KOSTENERSPARNIS. Kein Papier (nur für selbst ausgedruckte Dokumente die digital reinkommen). Aber für mich bringt dieser epost Brief und de-mail keinerlei Vorteile...
 
@Rikibu: das denke ich auch - für private Personen dürten die Mehrkosten an Papier und Umschlag einigermaßen gering sein. Das Porto ist ja eh gleich hoch.
 
@Rikibu: Kostenersparnis kann ich nicht sehen. Kostenauslagerung würde ich das eher nennen. Denn irgendjemand im dem System hat die Kosten. Sei es die Post AG, die den Brief ausdrucken muss weil der Empfänger kein E-Briefkasten hat oder der Empfänger selbst, der den Brief ausdruckt ( Schutz vor Datenverlust etc.). Ausgenommen hier das Porto, das zahlt ja immer noch der Absender.
 
"Der elektronische Brief kostet wie ein Standardbrief 55 Cent, allerdings soll er für Unternehmen und Verwaltungen die Kosten für die Postbearbeitung um bis zu 60 Prozent senken. " Klingt ja schön und gut. Wenn jetzt aber, sagen wir mal eine Kfz-Versicherung die Unterlagen schickt, ist es normalerweise ein DIN A4 GroßBrief oder MaxiBrief mit zig Seiten. Der kostet an sich schon mal 1,45E oder 2,20E Porto. Wenn die Post den jetzt nun ausdrucken und zustellen muss, ist das schon nicht rentabel. Die Post sollte hier nicht sonderlich von den üblichen Portokosten abweichen. Für Unternehmen sehe ich da nur Ersparnis im Papierbedarf. Die eingehende Post muss dennoch gesichtet, sortiert und intern zugestellt werden.
Aber einer in dem ganzen System hat die Kosten für das Papier und ausdrucken.
Entweder die Post oder der Empfänger.
Im großen und ganzen finde ich die Idee noch nicht Ausgereift genug.
 
also wenn das passiert, dann guten Abend! Ich schlage vor, für alle die so begeistert sind, sich den letzten Podcast von Chaosradio anzuhören wo sich Mitarbeiter des CCC zum deMail äusserten, sehr empfehlenswert!
 
@cauchy: naja, im Grunde können Firmen dann auch nur die Kunden auf E-Postbrief und de-Mail Ebene erreichen, die selbst diese Postwege eingerichtet haben. Und das dürften nicht so viele sein. zumindest vorerst nicht.
 
@Rikibu: Also ich ganz bestimmt nicht. Und einen staatlichen Zwang kann (und darf) es nicht geben. Alleine von Do bis Mo letzte Woche war mein Internet technisch bedingt ausgefallen. Ich kann also gar nicht, auch wenn ich wöllte, E-Mails abrufen. Und im Urlaub will es es erst recht nicht.
 
@pandabaer: Genau, ich kann auch beim besten Willen keinen Vorteil für mich als Privatperson erkennen. Wird wohl hauptsächlich erstmal wie Rikibu schreibt für den Schriftverkehr zwischen Geschäftskunden interessant sein.
 
Warum soll ich als Privatperson umsteigen? Bittet doch wenig Anreize/Vorteile. Zeitlich springt nicht viel raus und kostenmäßig auch nicht.
 
@Sebastian: Vor allem auch kann ich als Empfänger gar nicht beeinflussen, ob ich einen Brief als normalen Brief oder als E-Brief erhalte - selbst dann nicht, wenn die Firma nur meine Postanschrift besitzt. Das ist für mich ein absolutes K.o.-Kriterium, so dass dieser Dienst für mich schlichtweg nicht infrage kommt.
 
@Sebastian: Also, für mich bringt es nur Vorteile, denn ich brauch weder Schreibpapier noch Briefumschläge. Es kommt noch hinzu, dass ich natürlich keine Briefmarke zur Hand habe , wenn ich dann einen geschrieben habe, ich muß ( als Berufstätige) zur Postfiliale ( die bei uns von 9.00 -12.00 und 15.00- 17.00 ) geöffnet hat . Habe ich die Briefmarke zur Hand ! ... Dann muß ich auf jeden Fall daran denken, den ( Sch... Brief ) mit einem Umweg zur Arbeit in die RAR gesäten gelben DINGER zu werfen ! ( Hab schon 2 Wochen so ein Sch.. Teil spazieren gefahren !)
Liebe Grüße
 
Naja, ob soetwas sparsam ist, ist immernoch relativ. Wichtige "Briefe" werden eh, dann wieder ausgedruckt. Ich als Privatperson ziehe einen richtigen Brief eher vor, als etwas digitiales, was so schnell manipuliert werden kann.
 
"Der elektronische Brief kostet wie ein Standardbrief 55 Cent, allerdings soll er für Unternehmen und Verwaltungen die Kosten für die Postbearbeitung um bis zu 60 Prozent senken." entgegen dem eindruck handelt hierbei die post AG keineswegs völlig eigennützig. bei bis zu 60% ersparnis für unternhemen und verwaltungen muss man doch geradezu von gemeinnützig sprechen ;-) ist ähnlich wie mit dem pfandgeschäft. ALTMODISCH ist keine gute sache kinder, deswegen verzichten wir auch besser darauf und lassen das alles schön verschlüsselt und vollautomatisch die computer erledigen. diese briefträger sind mir eh ein dorn im auge, ganzen tag nur fahrradfahren. nix da, vorbei! aber die tippse die ich dabei gespart habe kann er noch abholen kommen. ich schätze mal, dass die post AG auf diese weise pro unternehmen und verwaltung eine kostenersparnis auf lohn und gehalt von bis zu 60% realisieren kann. bei gleichen umsatzerlösen versteht sich ^^ die "juristische person" ist nunmal der bessere mensch. ihr seht also, alles zu unserem wohle. es lebe der fortschritt und die schöne neue welt. und, wehe es sagt jemals nochmal einer: "früher war alles besser" !
 
@4711: "Der elektronische Brief kostet wie ein Standardbrief 55 Cent" - ich bin mir sicher, dass Großkunden deutlich weniger zahlen.
 
@BartS: das denke ich nicht. wieso sollten sie? das produkt an sich, macht ja das "deutlich weniger zahlen" aus.
 
@4711: So viel weniger ist das nicht. Es wäre sehr verwunderlich, wenn Großkunden keinen Rabatt bekämen. So ist das ja auch bei anderen Postprodukten gang und gäbe.
 
"Der ePost-Brief kostet nur ..."

kostenpflichtige Emails? Nein, Niemals ! komm wir binden Schleifchen drum und nennen es "ePost"
 
Naja gut SAP ist ja eh für schrottige Software bekannt, dann passt der E-Pot-Brief ja wie gemacht :)
 
für Firmenkunden ist's ja ok. Privat würd ich für ne Mail keinen Cent zahlen. Selbst SMS hab ich vielleicht in der ganzen Zeit 2-3 geschrieben. Mail ist ein kostenloser Service und wenn ich nicht fürs 'öffenliche Auge' schreibe, dann kommt PGP zum Zuge.
 
Ein paar Dinge gehören für mich einfach schriftlich auf Papier, z.B.: Kündigungen, Bewerbungen, Einladungen, Danksagungen oder Trauerkarten. Für alles andere gibt es E-Mail.
 
Liebe Post, vielen Dank für das Angebot aber ich ziehe es vor, dass meine Briefgeheimnisse nicht im Internet landen ;-)
 
ok ich bin Besitzer eine E-Postfachen und muss sagen es gibt ja auch die Möglichkeit sich per SMS informieren zu lassen wenn was in das Postfach gekommen ist. Muss man halt nur in den Einstellungen aktivieren. Gleichzeitig finde ich praktisch das man darüber auch Faxe verschicken kann. Bisher habe ich das nur über web.de gemacht. also warum sollte man jeden tag in das Postfach schauen, wenn man eh informiert wird, wenn neue Post drin ist
 
@NCC-1701: das sind natürlich alles voll die Neuerungen --- und definitv ein Grund um zu steigen.....NOT
 
Habe als Privatperson seit ca. 8 Wochen eine E-Post Adresse. Seit Wochen kann man an keine" Firma" schreiben es sei denn man trägt als Vorname : Fa. Nachname: Muster ein!!!! Möchte man dann... " Kontakt " aufnehmen und sich zur " Problembehebung" äußern ......funktioniert das nicht !!!!! Man ruft bei der Servicenr. an.... ( Die arme Sau .... ) wird einem erzählt , dass BEIDES nicht funktioniert und man Geduld haben sollte ! GEHT`S NOCH ???????? SEIT WOCHEN !!!????
 
Eigentlich war die Idee gut !!! Wenn`s dann funktioniert !!!!!
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