Verbraucherschützer starten Anti-Google-Kampagne

Internet & Webdienste Die amerikanische Verbraucherschutzorganisation Consumer Watchdog hat eine neue Kampagne gegen den Suchmaschinenbetreiber und Werbekonzern Google gestartet, mit der man Kritik am Umgang des Unternehmens mit der Privatsphäre der Internet-Nutzer übt. mehr...

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ahha, ohne google hätten wie kein internet wie es heute wäre. man kann es auch echt übertreiben.
 
@Odi waN: Es verkommt doch mittlerweile nur noch zu einer einzigen Hetzjagd. Wer natürlich bei überall alles über sich preisgibt, sei es Facebook, Twitter, WKW der ist selbst schuld wenn man alles findet, auch die Sachen die einen eigentlich nichts angehen. Ich nutze zwar nur Twitter, aber dort ist das Profil auch nicht öffentlich. Und wer auch generell verantwortungsvoll mit seinen Daten umgeht sollte sich in den wenigsten Fällen Gedanken machen müssen. Aber es ist ja immer leichter im Nachhinein zu jammern als im Vorfeld aktiv zu denken.
 
@UreshiiTora: Ich finde eine solche Kampange gut, weil die Menschen für den "richtigen" Umgang mit ihren Daten sensiblisiert wreden. Das ist die eine Seite. Die andere Seite sind die Unternehmen an sich, die auch mal wieder was löschen könnten, bzw. dem Nutzer die Möglichkeit geben sollten, ihre gespeicherten Daten und die daraus verknüpften einzusehen und gegebenfalls selbst löschen zu können. Wir sind in einem ganz neuen Zeitalter angelangt und niemand weiß so recht, wie man damit umgehen soll. Man kann Google und Co. sicherlich dankbar sein, dass sie mit ihren Innovationen das Leben revolutionieren, allerdings ist dies kein Freifahrtschein für alles.
 
@Odi waN: ob die mit ihrer Kampagne recht behalten oder nicht ist zweitrangig finde ich. Es ist gut dass es einen öffentlichen Widerstand gibt um das Thema Datenschutz gerade bei Giganten wie Google in den Augen des Volkes zu behalten.
 
@Odi waN: Wie hat den Google das Internet verändert? was hat die Suchmaschine im Internet verändert?
 
@Odi waN: Das ist vollkommener Blödsinn. Als ob andere Suchmaschinen nicht denselben Effekt hätten haben können, auch ohne monopolartige Auswüchse anzunehmen.
 
@Tjell: deswegen ist der code der hinter der suche steht auch geheim und jeder große suchanbieter will ihn haben. marketing, welches marketing gab es denn mit einer garagenerfindung? google bleibt weiterhin für innovationen die nun nachgebaut werden oder eben dinge die google nachbaut. allein die entwicklung von chrome, wieso bauen jetz viele alles nach was sie eingeführt haben? zufall oder weil oder taktisches warten.
 
@Odi waN: genau weil google auch die suchmaschine erfunden hat ^^ weil es ja nicht vorher tausende gab und viel (zb. astalvista) besser waren. Google hat nur mit viel geld und schlauen MArketing es geschafft das leute glauben google "sei" das internet. Und das nur weil sie von da starten... typische mutti logik eben. "hm ah google da geb ich ein was ich haben will, ah genau das wollte ich" = google ist das intern :D
 
Also ich finde diese Initiative von Consumer Watchdog garnicht mal so schlecht. Es ist ja bekannt das Google bei jeder Suchanfrage daten speichert und die Hauseigene IP ebenfalls um angeblich bessere suchergebnisse zu erzielen. Das war doch auch nicht viel anders als Google Chrome erschienen ist, der angeblich fast alles was man in ihn eingetippt hat an Google gesendet haben soll. Ich finde das man solche großen Konzerne ihre Grenzen zeigen sollte um die unwissenden Menschen zu schützen. Leider sind nicht alle Menschen gleich intelligent und kennen sich gut mit dem PC oder dem Internet aus. Ich finde darauf sollte etwas Rücksicht genommen werden, womit ich nicht sagen möchte, dass die Bevölkerung nicht endlich mal an ihren PC-Kenntnissen arbeiten sollte und den Umgang mit dem Internet lernen und nicht denken das der PC ein herkömmliches Eletrogerät ist wie ein DVD-Player.
 
@KvM: Sehe ich ähnlich, Konzerne müssen in ihre Schranken geweisen werden, zum Schutz der Unwissenden. Auf der anderen Seite könnten die ja auch einfach mal statt etwas gegen Google zu tun was für die Bevölkerung machen. Sprich Aufklärung mit fundament durchführen und nicht nur sagen: Ey die Konzerne sammeln Daten und sind Böse.
 
@D3r_Pilg3r: Dann versuch mal dem durchschnittlichen Bild-Leser etwas Bildung zu vermitteln. Da müsste man die Aufklärung schon mit schönen bunten Bildern und extragroßen Überschriften versehen. Dann noch ein paar schöne Wörter erfunden, alle englischen Begriffe eingedeutscht und jeder sollte es verstanden haben. Wenn man diese dann aber hinterher auf Internet loslässt verstehen sie wieder nur Bahnhof da die ganzen tollen deutschen Begriffe gar nicht ausserhalb des Bild-Universums existieren.
 
@D3r_Pilg3r: Da muss ich dir auch recht geben, aber leider werden wohl nicht viele dies durchziehen. Microsoft hatte ja schon die mangelnden PC-Kenntnisse der Deutschen bemängelt. Leider kostet das ne menge geld Schulungen anzubieten etc und ich denke nicht das das so zum erfolg führen wird wenn die kurse zu teuer werden. Gerade da werden wohl viele garnicht erst auf den Zug aufspringen und nahher sich von jemanden was erzählen lassen der angeblich Ahnung vom PC bzw Internet hat. Es sollte Informatik als Hauptfach auf gymnasien, realschulen etc geben. Und dort könnte man gerade jüngeren von Anfangan den PC näher bringen und die Jugend kann ihre Kenntnisse, je nach Verhältnis zu den Eltern, an diese weitergeben.
 
@KvM: Bin auch für Aufklärung, und wenn's der Sache dient, auch für diese Kampagne... grundsätzlich fände ich mehr organisierte Aufklärung im Sinne der Sensibilisierung gut, aber nur im allgemeinen Sinne; spezielles Wissen um die Gefahren des Internet ist ja sehr schnell überholt und veraltet, und könnte dadurch zu einem falschen Sicherheitsgefühl führen.
 
Ich finde es mehr als Fragwürdig das eine Organisation ein bestimmtes Unternehmen so "global galaktisch" angreifen darf.
 
@Leihmen: DAS wiederum ist eine positive Nebenwirkung des "freedom of speech" in den USA. Es dürfen halt nicht nur irgendwelche obstrusen Neonaziparteien offen Flagge zeigen, sondern man darf auch milliardenschweren Großkonzernen öffentlich ans Bein pinkeln.
 
@DON666: solange man nichts gegen die Kirche sagt wird das wohl stimmen ;)
 
also ich bin gegen treuepunkte im supermarkt..
 
@dergünny: und gegen Bier und Dosen!
 
@web189: na das allemal.. und gegen glutamat :D
 
@dergünny: Glutamat und künstliche Süßstoffe. Wir hätten weniger Übergewichtige und Zuckerkranke in Deutschland.
 
Google sammelt Daten, geht damit wenigstens richtig um (vgl. z.B. Schlecker). Es gibt weitaus schlimmere Unternehmen und Organisationen auf dieser Welt, die betrügen, indirekt Morden, andere unmenschlich behandeln, ganze Länder ausnutzen und vieles mehr. Um diese sollte man sich zu erst kümmern.
 
@Hennel: Immer dieses serielle Denken. Erst dies, dann erst das. Warum nicht mehrere verschiedene Sachen parallel? Und wenn was in den Medien oder durch die Internet Community in den Vordergrund rückt sollte das auch eben vordergründig behandelt werden. Heißt ja deswegen noch lange nicht, dass alles andere liegen bleibt.
 
@pandabaer: Es geht nicht um serielles Denken, sondern um das Setzen von Prioritäten. So eine Kampanie kostet Resourcen, die woanders besser angelegt wären (siehe o8). Alles gleichzeitig funktioniert nun mal nicht. @Knarzi: Das ist eine Angabe auf Basis meiner persönlichen Erfahrung. Ich nutze so ziemlich alle Google-Dienste, habe aber noch keine unangenehme Überraschung erleben müssen. Ist noch nicht passiert, dass mich jemand aufgrund meines Kalendereintrags an der Uni abfängt und will mir etwas andrehen will. Bei anderen Unternehmen merke ich sofort, wenn es ein Fehler war, meine Daten anzugeben.
 
@Hennel: Bis vor zwei Wochen hatten die Schleckerkunden auch noch keine unangenehme Überraschung erlebt. Nur weil du bisher noch nichts hattest, heißt das nicht, dass da nichts kommen könnte. Also nimmst du einfach mal faktisch an, war noch nichts entspricht wird auch nie was sein. Na da hoffe ich mal, dass irgendwann deine Theorie, bzw. Annahme mal ein bisschen falsifiziert wird.
 
@Knarzi: Du vergisst dabei aber, dass der Geschäftszweck von Schlecker wo ganz anders liegt als bei Google. Ein Datenskandal bei Schlecker hat lediglich einen Image-Schaden zur Folge. Für Google kann dies das Aus bedeuten, da hier offiziell Nutzerdaten gesammelt und vermarktet werden. Es ist also kein Geheimnis, dass deine Daten für Werbezwecke genutzt werden. Und auf mich zugeschnittene Werbung ist mir immer noch lieber als zufällig eingeblendete Viagra-Spots.
 
@Hennel: Du kannst aber doch nicht den Leuten vorschreiben, wie sie ihre Prioritäten zu setzen haben. Nur mal als Anregung: warum arbeitest du in Deutschland wo du Geld für Elektroartikel ausgibst, und bist nicht Entwicklungshelfer in einem Dritte-Welt-Land? Es wäre doch wichtiger, sich um sowas zu kümmern...
 
@jaja_klar: Ich will den Leuten ihre Prioritäten auch nicht vorschreiben, ich mach nur eine Anmerkung dazu. Ich kann Politikern auch nicht ihre Prioritäten vorschreiben, das heißt aber nicht, dass ich überall zustimme. Ich sage nur, dass wenn man auf einem Unternehmen rumhackt und so viel Zeit und Geld investiert, dann auf einem Unternehmen, das es wert ist.
@pandabaer: Es macht einen Unterschied, ob man eine Kampagne gegen ein "böses" Unternehmen macht, das vielleicht unter menschenverachtenden Bedingungen produziert, oder gegen Google - ein Unternehmen, dem wir viel zu verdanken haben und das sich noch nichts schlimmes zuschulden kommen lassen hat.
 
@Hennel: Klar kostet das Ressourcen. Aber macht das einen so großen Unterschied?. Aber diejenigen die das verteilen können es schließlich nicht jedem Recht machen. Also wird so verteilt wie sie es aus ihrer Sicht sehen und für das Beste halten. Man könnte natürlich auch zugunsten der Krebsforschung auch Ressourcen aus der Aids oder Malaria Forschung abziehen... die Aids und Malariakranken werden es demjenigen bestimmt danken. Und da es um Verbraucher geht und diese alle unterschiedlichen "Schutz" verlangen, wird eben auf breiter Basis der Verbraucher geschützt/vertreten. Und das ist nur richtig so.
 
@Hennel: Nur weil *bisher* nichts passiert ist, bedeutet das nicht, dass es in der Zukunft auch so ist - denn bei Schlecker gab es vorher auch keine Probleme. Es könnte ja evtl. auch mal, als Parallele zu diversen Banken, jemand auf die Idee kommen, interessante Daten bei Google zur Seite zu schaffen und anzubieten. Nur weil bisher nicht passiert ist, ist das kein Garant für die Zukunft.
 
@LostSoul: Es scheint mir etwas ineffektiv als Schutzstrategie, dem mehr Gewicht zu geben, was möglicherweise sein könnte, als dem, was schon ist.
 
@Hennel: Biste bei Google angestellt, dass du sagen könntest, dass sie damit richtig umgehen oder ist das nur eine Annahme ohne faktische Beweise?
 
die dünnbrettbohrer sollten mal erkennen, worum es google im allgemeinen geht. dann würden sie ihre kleinliche kampagne sein lassen.
Gibt gute Gründe, Google zu hassen, und verdammt gute Gründe, google zu lieben.
Die Sache mit den Daten ist keiner davon.
 
@evil flo: Es geht Google darum irgendwann zu wissen, wo wir gerade sind, was wir gerade machen, wer unsere Freunde sind, was wir brauchen, welche Bedürfnisse wir haben und noch viel mehr. Und bevor du mir jetzt sagst, dass wäre Paranoier dann muss ich dich enttäuschen, dass sind Äußerungen von Eric Schmidt, die er vor einem Monat dem Wall Street Journal in einem Interview gegeben hat. Und genau darum der Eiswagenverkäufer, hier werden Leute mit Sachen gekötert um dann die Hose vor Google fallen zu lassen.
 
@Knarzi: Es geht google nicht darum, die daten zu nutzen, um uns auszuspionieren sondern um individualisierte Werbung schalten zu können. Das ist pures marketing. was wir treiben is denen völlig wurscht, hauptsache, es ist bewerbbar.
insofern ist mir egal, was die von mir speichern....
 
@evil flo: Werbung? xD Gutgläubiger Flo! Zitat aus dem WSJ-Interview: "Der Google-Chef gibt ein Beispiel: Jemand spaziert eine Straße entlang. Angesichts der Informationen, die Google über ihn hat, "wissen wir ungefähr, wer Sie sind, was Sie umtreibt und wer Ihre Freunde sind. Und wir wissen, wo genau Sie sich in dem Moment aufhalten", so Schmidt zum "WSJ". "Wenn Sie Milch brauchen, und es gibt in der Nähe einen Laden, der Milch verkauft, werden wir Sie daran erinnern. Wir werden Ihnen auch sagen können, dass ein Laden in der Nähe Poster von Pferderennen hat. Und dass das Verbrechen aus dem 19. Jahrhundert, von dem Sie gerade gelesen haben, um die Ecke stattgefunden hat.""
 
Haha, und selber verwendet "Consumer Watchdog" "Google Analytics"
um die User zu druchleuchten - Eigentor! ;O)
http://tiny.cc/g061i
 
@MacGyver: Überrascht mich nicht. Solche Organisationen sind immer scheinheilig.
 
Niemand zwingt einen, Google zu verwenden. Was soll diese Kampagne? Das Geld wäre bei Kindern in Afrika sinnvoller angelegt.
 
@p5ych0d4d: die Kampagne warnt aber die Leichtgläubigen und Unwissenden davor, blind der schönen kostenlosen Googlewelt zu vertrauen. Eine billige 'Schulung' der unbedarften Internet-User. Sehr gute Maßnahme - und keine Angst, sie wird dein Google schon nicht ruinieren.
 
@p5ych0d4d: Warum verbringst du deine Zeit hier mit sinnlosen Kommentaren? Sinnvoller wär deine Zeit investiert wenn du stattdessen für Afrika Geld sammeln würdest.
 
Ja Google sammelt Daten aber das tun Payback und diese ganzen Punktedinger auch. Selbst der Supermarkt frägt dich oft nach alter und Postleitzahl. Ich versteh nicht warum alle Google so sehr verteufeln. Wenn es irgend so ne Jamba abzocke wäre dann würd ichs ja noch verstehen. Aber manche vergessen hier immer das Google einfach wirklich sehr gute Dienste anbietet. Das ganze muss eben irgendwie finanziert werden. Und wenn die Leute nicht bereit sind Geld dafür zu zahlen dann muss man das eben auf andere weise tun (personalisiert werbung). Und was macht Google bisher mit den Daten? Sie erstellen statistiken und bietet personalisierte Werbung an. Ist das so schlimm? Daheim bekomme ich jeden scheiss in den Briefkasten geschmissen, selbst dann teilweise noch wenn man drauf klebt "KEINE REKLAME". Bei Google bekomm ich wenigstens noch Werbung für Zeugs das mich evtl interessieren könnte.

Google wird zur Zeit in der Öffentlichkeit nur als das große Monster hingestellt das Daten sammelt. Aber das Google mit dem Geld das sie verdienen, die Beste Suchmaschine anbieten, eine der Besten Maps Dienste, Satellitenbilder, Smartphonebetriebssystem, mobile Navigation, Bilderservice, Emailservice mit viel Speicher, Mobiles Office, Spracherkennung und Texterkennung und vieles vieles mehr. Das wird einfach so untern Tisch gekehrt. Verbieten wir doch Google und schalten alle Dienste ab die sie anbieten, dann sehen wir doch mal wie Glücklich die Leute sind wenn sie auf schlechtere Dienste zurückgreifen müssen.
 
@Ripdeluxe: Volle Zustimmung - mir sind noch die Zeiten von Yahoo, Geocities usw. im Gedächtnis, wo ziellose aber dafür möglichst aufmerksamkeitsstarke Werbung (Popups, Banner usw.) Websites, Suchergebnisse usw. erheblich gestört bzw. auch teilweise lahmgelegt hat. Das gibt's zwar teilweise heute noch, ist aber nichts im Vergleich zu vor 10 Jahren. Nicht nur Popup-Blocker, sondern auch die zielgerichtete, aber auch weniger störende AdWords-Werbung haben die Situation erheblich verbessert.
 
Ich finde, es gibt schon einen Unterschied, ob ich freiwillig meine Daten per PayBack oder Social Network unter die Leute bringe und per Einverständnis meiner Datenverarbeitung zustimme, oder ob ich per Serviceangebot 'kostenlose Suchdienstleistung' hinterrücks ausspioniert werde. Meine Suchanfragen verraten sehr viel über mich, meine politische Meinung, meine Interessen, mein Bildungsniveau und vieles mehr. Und wenn ich weitere kostenlose Googledienste nutze, dann gebe ich auch meine Termine bekannt, meinen Bekanntenkreis, meinen Wohnort und mein Umfeld, mein Bewegungsprofil, meinen Gesundheitszustand und und und. Aber ich habe nicht die geringste Kontrolle über die Daten und die Art der Datenverknüpfung und deren Nutzung. Google will Geld verdienen; das geht mit Werbung - aber auch prima mit Datensätzen, die entsprechend Kundenanfrage aufbereitet werden. Die Kampagne ist insofern sehr gut, als dass die Leute einfach mal gewarnt werden, Google nicht blindlings zu vertrauen, nur weil das Firmenmotto 'Don't be evil' ist. 'Sei nicht teuflisch böse' heißt ja nicht unbedingt sei nobel oder ehrlich oder auch nur gut.
 
@User27: Dumm nur, dass genau diese Tatsachen die keinen Leuten, auch hier bei WinFuture bekannt sind. Die Tatsache des Datensammelns wurde so lange abgestritten, dann hieß es, es ginge nur um personalisierte Werbung. Inzwischen sind wir soweit, dass sie selbst sagen, sie legen Persönlichkeitsprofile an und verknüpfen alle Daten miteinander. Aber das stört keinen. Man hat nicht die Wahl den Dienst zu nutzen auch ohne seine Daten preisgeben zu müssen. Ich kann auch weiterhin ohne Payback einkaufen gehen. Google-Dienste ohne alles über mich preis zu geben, gibt es nicht.
 
@Knarzi: das Schlimme ist, dass wir inzwischen nicht nur mit der Nutzung von Google-Diensten getrackt werden, sondern auf fast jeder gängigen Site auch ein 'googleanalytics' ein 'googleapis' und/oder ein 'googlesyndication' mitläuft. Auch hier auf WF.
 
@User27: Na ja, man sieht an unseren Bewertungen, dass es allen egal ist. Da werden nur Sachen wie die WGA-Prüfung als Teufelswerk verdammt. Persönliches gibt man dann doch lieber freiwillig her. Das sind die lustig räudigen Doppelmoralisten, die eigentlich keine klare Struktur im Denken besitzen.
 
@Knarzi: ich sehe an meiner Bewertung nicht, ob es Allen egal ist oder nicht.
 
@User27: Ich habe es beim letzten Mal als ich das Wall Street Journal zitiert habe und meine Bedenken dazu geäußert habe schon sehr deutlich gemerkt. Inzwischen hat es sich hier uach wieder etwas ausgeglichen. Es zeigt mir aber, dass man mit Gratisangeboten die Leute doch sehr schnell dazu bewegen kann, alles über den Haufen zu werfen.
 
@Knarzi: Es ist nicht allen oder den meisten egal; die meisten User pflegen eventuell eine realistischere Einschätzung zur eigenen Wichtigkeit bez. Kaufverhalten udgl.

Selbst wenn man alle Google-Dienste nutzt, kann man und sollte man wichtige Sachen wie Gesundheit, finanzielle Lage oder auch banale Dinge wie Telefonnummer, Adresse, usw. nicht nur von Google, sondern insgesamt vom Web fernhalten, oder eben damit leben, dass die Daten irgendwann öffentlich zugänglich werden; eine menschliche Recherche kann viel mehr Information über eine bestimmte Person ans Tageslicht bringen als es eine automatische Suchmaschine je könnte - so gut und zuverlässig können Suchalgorithmen noch gar nicht kombinieren.

Dass Google kostenlos ist, bedeutet auch, dass man auch nicht gezwungen wird, sich mit echtem Namen anzumelden - bei bezahlten Diensten ist das doch der Fall. Das ist doch schon ein Unterschied.
 
Hoffe nur, dass man mit diesen ganzen Hetzkampagnen kein Geld verdienen kann. Schreiben, Reden und Aufbauschen kann jeder.
 
@Sighol: Machst du hier doch regelmäßig selbst. Ab und zu mal an die eigene Nase fassen.
 
@Lungenkrebs68: Bin ein ehrlicher Mensch der nichts zu verstecken hat. Die Leute haben keine Meinung mehr und dagegen kann ich nicht helfen.
 
Da verweise ich auf das Editorial aus der C't 19/10 auf http://www.heise.de/ct/editorial/ Ansichtssachen

Mitten in den Ferien schlug der Krake mit seinen mächtigen Tentakeln zu. Nichtsahnend sonnten sich die Deutschen gerade an der Costa Brava oder staubten im Vorgarten ihre Gartenzwerge ab, als es plötzlich hieß: Google Street View kommt nach Deutschland. Schockschwerenot!

Von den Medien getrieben sprangen Politiker aller Bundestagsfraktionen mutig vor Googles allgegenwärtige Augen, die heimlich hilflose Hausfassaden abfotografiert hatten und außerdem den Dreifüßlern in "Krieg der Welten" ähnlich sehen. Niemals würde unsere Regierung zulassen, dass so private Informationen über die Landesgrenzen hinausdringen. Außer beim SWIFT-Abkommen, aber da geht es ja nicht um Fotos, sondern um Kontodaten - was ist das schon gegen das Risiko, dass ein Passant beim Brötchenholen oder ein Autokennzeichen versehentlich der automatischen Verpixelung entgehen könnte? Das wäre ja fast, als stünde man vor anderen splitternackt da, wie etwa bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen.

Mit einem Blick ins Web ließe sich feststellen, in welchem Milieu jemand wohnt - der Diskriminierung würden Tür und Tor geöffnet. Gegen Vorurteile hilft nur besseres Wissen, zum Beispiel das von Schufa und Co., die schon heute zuverlässig entscheiden können, wer einen Handy-Vertrag kriegt und wer nicht. In ihrem heiligen Zorn wandten sich Bürger an die Lokalzeitung, die sie vor ihren Häusern ablichtete, unverpixelt und mit vollem Namen versehen. Andere wollen Google aus Prinzip nicht gönnen, mit ihrem Eigentum Geld zu verdienen.

Auch im Internet formiert sich Protest: Auf Facebook suchen Anti-Street-View-Aktivisten Zulauf, die ihre Privatissima nicht einem dahergelaufenen US-Konzern zum Fraß vorwerfen wollen. Konstruktiv ist dagegen die Idee des Vorsitzenden der Polizeigewerkschaft, der mit Street View auf virtuelle Streife gehen will. Obwohl, vermutlich wären die Hunderttausende von in Deutschland installierten, größtenteils illegalen Überwachungskameras dafür geeigneter als die Jahre alten Google-Fotos. Oder glaubt hier jemand, es gehe um Live-Bilder?

Retten wir also die Menschenrechte von Ziegeln und Zement. Verpixeln wir die für jeden sichtbaren Fassaden und sorgen wir dafür, dass bald keiner mehr ohne behördliche Genehmigung ein Urlaubsfoto ins Internet stellen darf. Allerdings könnte es dann sein, dass bald kein Mensch mehr die deutschen Datenschutzsorgen ernst nimmt - und das könnte ein Problem werden, denn Gesetzesvorhaben wie ACTA, ELENA und die Volkszählung oder gerade auch Googles unersättlicher Hunger nach sensibleren Daten als Straßenfotos brauchen ein glaubwürdiges, gut informiertes Gegengewicht. (heb)

P. S.: Mehr zu Google Street View lesen Sie auf Seite 50.
Herbert Braun
 
@Tiger_Icecold: Google Sreet View Befürworter Nr. 4 004 031, herzlich Willkommen!
 
@Tiger_Icecold: Du weißt schon, dass du mit dem Kopieren des Textes Urheberrechte verletzt?
 
@LostSoul: Habe ich nicht auf die exakte Quelle verwiesen? Habe ich diesen Text als mein eigenes werk ausgegeben? Ist dieser Text auf der von mir angegeben Webseite für nicht alle kostelos einsehbar?
 
@Tiger_Icecold: Das ist - rechtlich betrachtet - egal. Die Veröffentlichung zum Lesen, schließt nicht die Erlaubnis zur Zureigennutzungmachung und Verbreitung auf Seiten Dritter ein, gleichgültig ob mit oder ohne Quellenangabe. Das ist einfach nur Betrachtung der Rechtslage, insofern können sich die Leute hier auch ihr Minus sparen.
 
Richtig so,denen muss gezeigt werden wo Schluss ist.
 
so ein schwachsinniger spot. anstatt beweise / argumente zu liefern wird platt eine unwiderlegte aussage herausposaunt. google sollte prüfen ob sie die nicht wegen rufmord oder so verklagen können. außerdem ist es doch nicht googles schuld, dass leute ihre daten ins netz stellen und sich nachher beschweren wenn firmen diese einsammeln.. das ist ja so als ob ich nen buch veröffentliche und mich dann beschwere, dass alle meine ansichten zu dem thema kennen (kopfschüttel). entweder man schützt seine daten oder stellt sie eben nicht ins netz / nutzt keine google dienste etc.. aber ist doch nicht googles schuld, wenn man das nicht hinbekommt
 
@R. Cheese: wenn Google oder auch andere Riesen erst vehement behaupten 'Wir sammeln keine Daten', dann 'Wir sammeln keine personenbezogenen Daten', dann 'Wir sammeln nur Daten, die Sie uns freiwillig geben' und dann sammeln Sie plötzlich auch noch ungefragt Daten, die wir unfreiwillig im Hintergrund mitliefern, dann kann man doch zumindest mal darauf hinweisen, dass da nicht alles Gold ist, was so kostenlos glänzt.
DU kannst als mündiger, gebildeter und gut informierter Bürger mit uneingeschränktem Vertrauen in Google und Konsorten natürlich ohne diese Kampagne deine informationelle Zukunft im Griff behalten. Viel Glück!
 
Ich finde den Spot einfach nur schlecht gemacht.
Und zu Propagandamäßig!
 
Der Spot ist ja mal nur peinlich :D
 
@lutschboy: der Grundgedanke der Kampagne ist gut, nur der Spot hat leider kaum Aussagekraft. Mal sehen, ob SpotNr.2 besser wird.
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