USA: Vorschlag über Gratis-Mobilfunk abgelehnt

Mobiles Internet Einem eingereichten Vorschlag im Zusammenhang mit der Einrichtung einer kostenlosen Mobilfunk-Frequenz der Firma M2Z hat die US-amerikanische Regulierungsbehörde FCC offiziell eine Absage erteilt, berichtet 'Wired'. mehr...

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Logo. gratis ist böse, gratis ist kommunismus, gratis muss erinfach bekämpft werden, zum Wohle der Verbrauch... äh Firmen...
 
@XP SP4: Werbefinanzierter Mobilfunk: "Ihr letzter Anruf erfolgte bei der in ihrem Land verwendeten Notrufnummer. Folgende Angebote könnten für Sie interessant sein: Private Krankenversicherung xy, Personenschutz der Security-Firma xy etc. etc." Vielleicht war es einfach das Konzept, das nicht überzeugte. Und nur weil man für bestimmte Leistungen nichts bezahlen muss, heißt das noch lange nicht, dass es für den Verbraucher kostenlos ist.
 
@XP SP4: Ach komm, bei den Privatsendern über die Werbung meckern und diese deswegen angeblich nicht gucken, aber bei Mobilfunk Werbung haben wollen. Tut mir leid, ich zahle lieber und bleibe dafür werbefrei. Selbst im Internet treffe ich Vorkehrungen gegen die nervige Werbung.
 
@Michael41a: Stimmt, mich nervte es früher schon immer, wenn mir gesagt wurde, dass mein "Guthaben weniger als 1€ beträgt" und ich "bitte wieder aufladen" soll. Telefonieren will ich uneingeschränkt.
 
@eN-t: das wollte dir doch auch keiner nehmen. es wird doch niemand gezwungen die kostenlose dienstleistung zu nutzen. die wahl zwischen kostenlos + werbung oder kostenpflichtig + ohne werbung hätt ich gut gefunden.
 
@8oo5: Ja, kann sein - aber wie Michael41a sagte: "Ich zahle lieber und bleibe dafür werbefrei." So sehe ich das auch. Ich wollte dem nur zustimmen und das etwas untermalen. Ob ich weniger als einen €uro habe, weiß ich eigentlich. Und wenn nicht, hätte es doch beim ersten Anruf unter der 1-€uro-Grenze gereicht, statt es 12 Mal zu wiederholen... :D
 
@8oo5: Natürlich wird einer der beiden Gesprächsteilnehmer gezwungen, sich den Müll anzuhören, wenn der Anrufer so geizig ist und kostenlos telefoniert. Oder meinst Du, der Gesprächspartner hört erstmal 30 Sekunden lang nix, nur weil der Geizkragen erstmal den Werbespot über sich ergehen lassen muss?
 
@Alter Sack: Also ich telefoniere über einen werbefinanzierten Anbieter (O2-Tochter NetzClub). Und ich muss mir keine Reklame anhören. Und meine Gesprächspartner auch nicht.
 
@thomas.live: ich auch, hab die kobi karte und muss sagen das incl zeugs müsste standard sein. Ich telefonier selten, warum soll ich das teuer bezahlen? Oder auto emailabruf und agps sat fix, warum sollten standard funktionen was kosten wenn es nachweislich gratis geht? Das beweist die abzocke doch bei verträgen und scherzen wie 35cent/mb bei vodafone doch nur!
 
@XP SP4: Wenn ich mit jemandem telefonieren will, mute ich ihm oder mir nicht zu, vor dem Gespräch irgendeinen Werbe-Blödsinn hören zu müssen. Dasselbe erwarte ich auch von meinem Gesprächspartner. Nämlich, daß er mich nicht - wie TOLL! - kostenlos anruft, und ich die Werbegrütze hören muss. In so einem Fall würde ich sofort auflegen. Wer nicht mal die paar Cent für ein Gespräch hat, sollte vielleicht nicht telefonieren, sondern lieber arbeiten gehen.
 
@XP SP4: Es wäre ja nicht Gratis. Du hättest dann, wie man es schon früher bei Telefonie übers Internet gab, Werbung vor, während und nach dem Gespräch gehabt. Sprich Du wählst ne Nummer und hörst erst mal Werbung, erst danach wirst Du verbunden. Ebenfalls mitten im Gespräch. Je nach Setting z.B. alle 5 - 10 Minuten eine angekündigte Gesprächsunterbrechung um 2-3 Minuten Werbung zu hören. Und das ist nicht kundenfreundlich, denn da hat man für paar Cent die Minute mehr an Leistung.
 
@Alter Sack, @Scaver: Woher kommen denn eigentlich diese Gewissheit, dass die Werbung nur bei Telefongesprächen verbreitet werden kann? Dass sind doch unbegründete und haltlose Vermutungen. Die deutschen werbefinanzierten Mobilfunkanbieter werben per SMS, die man lesen kann, wenn man möchte und die nicht bei Gesprächen stört. Warum sollte das in den USA anders sein?
 
@thomas.live: Gegenfrage: Warum sollte das in den USA genauso sein? Es gibt für uns aus den News keinerlei Anhaltspunkte zur Gestalt der Werbung. Ist also völlig sinnlos, über ihre konkrete Gestalt zu spekulieren, es ist alles nur geraten, wir können nur auf der Ebene "Werbung als solche" diskutieren.
 
Lobby olé...
 
Da zeigt Amerika mal wieder sein kapitalistisches Gesicht. Hätte irgendwer etwas anderes erwartet?!
 
@Hellbend: Ne bin auch froh drum.
 
Gratis bringt keine Steuergelder
 
@ThunderKiller: Natürlich brächte es auch Steuergelder. Gratis wäre es ja für die Endanwender gewesen - oder dachtest Du, M2Z bekommt das Equipment und die Energie zum Betrieb ihres Mobilfunkequipments geschenkt (selbst da gäbe es in der Größenordnung evtl. Schenkungssteuer, weiss nicht wie das genau wäre), und die Mitarbeiter würden das alle ehrenamtlich betreiben, und nebenher bei McDonalds jobben, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten?
 
Gratis ist das Ende des Kapitalismus...die hätten das für ehrenamtlich tätige Bürger einführen sollen..da ist umsonst erlaubt....sonst nie..
 
Für alle "Gratisfans" - keine Leistung entsteht spontan aus dem Nichts. Irgendwo entstehen immer Kosten / Aufwände, die gedeckt werden müssen, auf die eine oder andere Weise. In dieser News ist nicht näher erläutert, wie genau das Geschäftsmodell von M2Z ausgesehen hat. Und offenbar war die Entscheidung für die FCC wohl auch nicht so ganz einfach, wenn sie so lange darüber beraten haben (oder ist das ihre normale Entscheidungsgeschwindigkeit?). Die Details des Plans sind auch im verlinkten Wired-Artikel nicht wirklich zu finden (oh wie hübsch, es war z.B. eine "smut-filtering component" geplant, da hätten hier wieder einige "ich will gratis aber unzensiert" geschrien :)). Ich bin jedenfalls der Ansicht, dass wir alle auch nach Lesen des Wired-Artikels zu wenig Information haben, um die Idee von M2Z oder die Entscheidung der FCC zu beurteilen.
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