Microsoft warnt VMware-Kunden vor Verträgen

Wirtschaft & Firmen Microsoft hat sich im Rahmen der jährlichen Anwenderkonferenz von VMware an die Kunden der Virtualisierungsspezialisten gewendet und warnt sie darin vor langfristigen Verträgen. Vorher sollte man sich an Microsoft wenden. mehr...

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Ich ging eher davon aus das sich Kunden die auf Virtualisierung setzen sich eh VORHER über alternativen erkunden und entsprechend abwägen was für einem besser ist....?!
 
@JustForFun: ja, man merkt schon, dass das MS Produkt nicht für sich selbst spricht.
 
@JustForFun: Also wenn ich so in die weite Welt hinaus schaue (is ja gut, wir haben alle gelacht...), dann ist genau das oft nicht der Fall (auch wenn ich es nie anders machen würde). Vitamin B hat halt auch seine negativen Seiten.
 
@JustForFun: Tja, so SOLLTE es eigentlich sein. In der Realität sieht es oft anders aus. Virtualisierung ist leider oftmals ein Quick & Dirty-Job.
 
@JustForFun @Sohoko: naja... ich kenne die virtualisierung von MS nicht. Aber bisher sind wir mit den Lösungen von VMWare sehr zufrieden. und bisher ist vmware auch referenz bei virtualisierung
 
Natürlich bietet VMWare Produkte für die Cloud! vFabric, was aber aktuell nur zur Entwicklung von Java Apps dienen soll.
 
@Mister-X: VMware hat auf der gerade laufenden Messe jetzt eine Cloud-Lösung vorgestellt: vFabric. Daneben sind viele Virtualisierungslösungen ein Schritt Richtung Cloud. vSphere für die Rechenzentrumsvirtualisierung, vCloud als Erweiterung für private Clouds, vServer als Erweiterung für SLA-Management oder jetzt vFabric als Cloudisierung von Webanwendungen, z.B. mit Java Spring.
 
roll out new programms written in Eclipse? LOL neue programmiersprache
 
Tja wenn man keine großartigen Vorteile seines eigenen Systems zur Vermarktung nutzen kann wird halt die Konkurrenz schlecht geredet. Zumindest hört sich das für mich so an.
 
Seit HYPER-V II, dem Microsoft-Virtualisierer, der mit dem Windows Server 2008 R2 kam, den aktuellen Applikationsvirtualisierungstechniken APP-V und MED-V und der Cloud-Anbindung kann man in der Tat mit den Virtualisierungslösungen von Microsoft kokettieren. Man ist nicht mehr zwingend, wie noch vor Jahren, auf den ehemaligen Platzhirschen VMware angewiesen, der im Enterprise-Bereich leider sehr gesalzene Preise hat. Dort, wo o h n e h i n der aktuelle Windows Server 2008 R2 zum Einsatz kommt, ist HYPER-V II als Rolle kostenlos, daß heißt, die Enterpriseservervirtualisierung mittels HYPER-V II kostet an sich gar nichts. Bei der Standardedition des 2008 R2 ist obendrein 1 virtuelles Serversystem lizenzkostenfrei, bei der Enterpriseedition sind es 4, beim Datacenter sogar unbegrenzt viele, daß heißt, jedes weitere Windows braucht keine Lizenz (wobei dies eines Rechenexempels bedarf, das Datacenter kostet selber schon mehr als 3.000,- EUR, da muß man schon mehr als 10 lizenzkostenfreie virtuelle Server auf einer großen Maschine betreiben wollen, damit es sich rechnet, ab dann lohnt es sich aber richtig). In puncto Performance macht HYPER-V II derzeit den ESX 4 nach Strich und Faden nass. ESX4 ist ein gut ausgerüsteter, aber derzeit leider sehr träger Tiger (im direkten vergleich zu HYPER-V II). Wobei sich die Virtualisierer diesbezüglich seit Jahren ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern, derzeit sehe ich Microsoft und Citrix vorne, das kann sich aber schnell ändern. Fazit: Zur Zeit spricht nichts mehr z w i n g e n d für VMware, man kann durchaus bei der Konkurrenz (Microsoft, Citrix, Parallels) bei (zur Zeit) günstigeren Preisen und besserer Performance fündig werden. Mal sehen, wie sich das weiterentwickelt. Spannende Sache, finde ich. Bei der Cloud-Anbindung geben die sich aber zur Zeit alle nichts, da übertreibt Microsoft etwas. VMware wird auch alles wirkungsvoll und gut funktionierend in die Cloud bringen.
 
@departure: Hyper-V 2 ist vielleicht ne tolle Sache, wenn man nur Windows-Systeme virtualisieren will. Aber abseits davon wirds mit der Performance dann aber auch nicht mehr so dolle. Im Linux-Bereich wird offiziell nur RHEL und SLES supportet und die letztes Jahr hochgehypten Kernel-Treiber für Linux sind dank der mehr als nur mangelhaften Entwicklung durch MS seit dem Kernel 2.6.35 auch wieder raus. MS selbst hat letztes Jahr auf ner Konferenz zugegeben, daß man derzeit 3 Jahre hinter VMware hinterherhinkt.
 
@McStarfighter: Hinsichtlich Linux gibt es bei HYPER-V II in der Tat große Einschränkungen. Letztlich werden nur bestimmte Enterprise-Versionen einer Novell-Suse-Distribution offiziell unterstützt. Doch darum ging es hier, glaube ich, gar nicht. Im reinen Windows-Umfeld hinkt Microsoft VMware NULL hinterher, würde ich derzeit sagen.
 
@departure: Schon mal die "Add-Ons" von VMware bei MS gesehen?
VMotion etc???
 
@l33tg33k: Yepp, heißen bei Microsoft "Live-Migration". Vollautomatisches Failover im Cluster ohne jeglichen Ping-Verlust gibt es genau seit HYPER-V II. VMware kann das allerdings schon deutlich länger, da hast Du natürlich recht.
 
@departure: Dem widerspreche ich dann doch. Denn selbst bei einem reinen Windows-Umfeld kann Hyper-V 2 im Gegensatz zu VMware einiges nicht. Als da wären z.B. PCI(e)-Passthrough, USB-Passthrough, die VMSafe-API, etc... Man merkt bei MS leider, daß ihr ganzes Virtualisierungs-Portfolio zusammengekauft wurde und nicht selbst entwickelt. Es sind ja durchaus Ansätze zu erkennen, daß man einen "roten Faden" auf die Beine stellt, aber bis das mal ungefähr so weit ist wie bei den Jungs und Mädels aus Palo Alto, dauerts wohl noch ne Weile ...
 
@McStarfighter: "Zusammengekauft"? "Hinzugekauft" trifft es wohl eher. Und zwar aus einer Hand, nämlich den Virtualisierungsspezialisten "Connectix", dessen gesamte Mannschaft übernommen wurde. Das war schon in 2003. VMware war zwar der Pionier, doch sooo spät dran ist Microsoft da keineswegs. Und die Features, die Du aufzählst, gehören hier nicht zum Thema. Das Durchschleifen von Hardwareschnittstellen ist im Segment Enterpriseservervirtualisierung wohl nebensächlich bis überflüssig. Deswegen gibt es von Microsoft auch keine kommerzielle HYPER-V II-Workstation, das überlassen sie durchaus VMware und anderen. Hier ging es um virtuelles Server- und Cloud-Computing, und da wüßte ich momentan nichts, was Microsoft nicht hervorragend bedienen könnte. Das sich aber allein durch Portfoliovergleich (z.B. VMware-Workstation) Unterschiede finden lassen, ist andererseits logisch. Microsoft will homogene, im Windows-Ökosystem zueinander passende Virtualisierungsmöglichkeiten bieten, und das tun sie derzeit bestens.
 
@departure: Ja, die MS Lösungen im Virtualisierungsbereich sind gar nicht schlecht und man sollte sie auf jeden Fall in Betracht ziehen, wenn man neu anfängt mit dem Thema Virtualisierung. Wir nutzen seit vielen Jahren im Serverbereich VMWare-Lösungen und werden daher so schnell nicht wechseln. Privat habe ich Virtualbox und VirtualPC als Virtualisierung getestet und mir dann doch VMWare-Workstation gekauft, da das meine Anforderungen eher erfüllt. Anfänger können aber mit den kostenlosen Produkten gut Virtualsierung kennenlernen.
 
@departure: und was ist mit den Features? Performance gut und schön, aber ab einer gewissen Größe und Ansprüche ist VMWare sicher noch weiter vorne (vor allem die Coop mit Cisco im virt. device Bereich). VMWare zeigts teilweise ziemlich vor. HyperV ist für kleinere Unternehmen sicher interessant udn eine Alternative und fordert VMWare
 
@bandito: HYPER-V II beherrscht in einem einzigen Cluster Shared Volume das automatische Failover über 16 Knoten á 66 virtuellen Maschinen, das sind nahezu 1.000 virtuelle Server. Von "kleineren Unternehmen" würde ich da nicht mehr sprechen (obwohl's natürlich noch größere Szenarien gibt, durchaus). Davon abgesehen hat HYPER-V II den ESX hinsichtlich der maximalen Volumegrösse, hinsichtlich der maximalen Anzahl von Files pro Volume und hinsichtlich der maximalen Anzahl von VM's pro Volume längst abgehängt. Mir sind im Bereich der Enterprisevirtualisierung von Servern keinerlei Features bekannt, die HYPER-V II gegenüber ESX 4 fehlen würden. Da fehlt nichts! Womöglich kennst Du den Hyper-V II gar nicht richtig. Ich als "Wechsler" kenne beide gut! Derzeit beschäftige ich mich ausgiebig mit der Enterprisevirtualisierung von Citrix. Da ist auch viel Gutes dabei, und auch die müssen sich vor VMware nicht (mehr) verstecken. Die Kooperation von VMware mit Cisco ist Geschmackssache. Es gibt auch genügend andere Hersteller von aktiven Netzwerkkomponenten.
 
@departure: Microsoft Mitarbeiter?
 
@hendrique: Nein keineswegs. Mittelständische Firmen-IT.
 
@departure:
Distributed Switch hat HyperV? Hätte ich noch nicht gehört. Für größere Unternehmen einfach nicht machbar ohne vDS. Microsoft braucht noch etwas Zeit , um sich zu platzieren. Aber in kleineren Unternehmen mit weniger Budget ists sicher angebrachter als VMware.
 
Eigentlich Rufmord oder? Schwach Microsoft... Wir benutzen VMWare ESX seid Jahren und sind Rundum zufrieden...
 
@Phreak: Rufmord? Wenn die Marketing-Abteilung eines Unternehmens die Kunden eines anderen Unternehmens auffordert, auch mal die eignenen Produkte anzuschaun? Meinste nicht, den Ball könnte man auch etwas flacher halten?
 
@cgd: Nein das ist keine Aufforderung mal ihr Produkt zu testen...es ist ein madig machen eines Konkurrenten indem Sie einfach mal behaupten VM Ware würde ihren Job nicht gut machen.
 
Ich denke eher, dass Microsoft im Moment keinen Plan hat wie man gegen VMware angehen soll. Also versucht man es so.
 
@l33tg33k: So stimmt das auf keinen Fall. Seit HYPER-V II, der beim Server 2008 R2 kostenlos als Rolle dabei ist und dazu noch lizenkostenfreie Servervirtualisierung bietet (1 Server bei Standard, 4 Server bei Enterprise, unbegrenzt viele Server bei Datacenter), hat eher VMware Rückgänge zu verzeichnen, denn so etwas kann VMware im reinen Windows-Umfeld nicht anbieten (also kostenlose Windowslizenzen, je nach Typ und Ausstattung des Virtualisierungshosts). Und in puncto Performance, ich sagte es schon, liegen derzeit eher HYPER-V II und der Citrix XEN-Server vorn (was sich natürlich mit der nächsten ESX-Version schon wieder ändern kann, durchaus).
 
wie dreist ist das denn? Microsoft möchte das Denken der Unternehmen in Sachen IT übernehmen?! Toll Studien...von wem finanziert?
 
"Mit dem Wandel hin zu Cloud-Computing könnte Sie eine dreijährige Bindung an einen Anbieter fesseln, der nicht die volle Palette an Techniken, Flexibilität und Skalierbarkeit bietet, die Sie für den Aufbau einer Cloud-Computing-Umgebung benötigen" , aha da glaubt Microsoft doch tatsächlich es mit dem absoluten Marktführer für Virtualisierung aufnehmen zu können? Der Satz würde vielleicht für Verträge mit Microsoft passen...aber so?
 
Schon frech von MS...nach dem Motto "kaufen sie bei mir hier werden sie genauso beschissen wie nebenan" und unter Sicherheitsaspekten ist Cloud ein schlechter Witz bis dato....
 
jo dieser kram ist unsicher..unausgegoren und very alpha status ;) ich benutze vmware auch... aber ebend nur auf einem rechner der nicht online ist, um probleme und kompertibilität von programmen anzupassen. für sowas ist das gut, aber sonst? ich finde es schon ein witz das man in win7 den xp modus braucht um einige programme laufen zu lassen... diese programieren haben eben auch keine idden mehr,bzw werden immer wohlstandsdümmer.
 
@MxH: Zum XP-Modus in Windows 7: Es gibt halt Anwender, die noch ältere Programme nutzen wollen oder müssen (und die evtl. mal sehr, sehr kostspielig waren), die unter Windiows 7 nicht mehr ans laufen zu kriegen sind. Wenn die Softwarentwickler bzw. die Softwarefirmen nicht bereit sind, kostenlose, auf den Windows-Kernel 6.X (also ab Vista) angepasste Updateversionen herauszubringen (und das sind die wenigsten, meistens soll man sich doch bitte die neueste Version neu kaufen), kommt man bei Nutzung älterer Software unter Windows Vista/7 um eine Virtualisierung oftmals nicht herum. WIE man diese Virtualisierung bewerkstelligt, ist eigentlich, vor allem auf Home-/Desktoprechnern, wurscht. Wobei ich finde, daß der XP-Modus eigentlich ganz gut funktioniert. Vor allem finde ich gut, daß das Seamless geschieht und man eigentlich gar nicht merkt, daß die Anwendung gar nicht nativ in Windows 7 läuft, sondern aus einer VHD kommt. Wobei dies (Seamless-Modus) auch andere Desktop-Virtualisierer sehr gut beherrschen (VMware, Virtual Box u.a.).
 
@LaBeliby: Es springen derzeit alle in die Cloud, ohne so recht zu wissen, was sie damit eigentlich tun. Da ist Microsoft gewiß keine Ausnahme. Was wirklich daraus wird, wissen wir erst in ein paar Jahren.
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