Microsoft ersetzt TrueType durch freien Konkurrenten

Office Der Software-Konzern Microsoft nimmt offenbar Abschied vom Font-Standard TrueType, der seit Jahren unter Lizenz in zahlreichen Anwendungen und im Betriebssystem eingesetzt wurde. mehr...

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Das, .NET für Android ist ok, diese andere Software die unter die GPL gestellt wird usw. MS macht sich aktuell gut was freie Software anbelangt...Windows 9 wird auch openSource? :D
 
@bluefisch200: 1. WIRD (wenn überhaupt) opensource... oder ist win9 schon auf dem Markt? 2. Nö wirds net, warum auch?
 
@bluefisch200: Du hast die Newsmeldung nicht wirklich verstanden oder?
 
@paris: Sie nutzen anstelle einer kostenpflichtigen Lizenz etwas offenes...gut für MS und gut für die Popularität von FreeType...
 
@paris: Du hast nicht verstanden worauf bluefisch200 hinauswollte, gell? Von dem Microsoft was es vor wenigen Jahren noch war, kommt man nicht auf die Idee, sie gehen in Richtung OpenSource (hätt ich auch vor Jahren selber als unmöglich abgestempelt).
 
ich finds gut. vorallem macht sich M$ dadurch auch bei den Open Sourcern beliebter. Eben lieber etwas kohle machen, als keine! MS hat dem anschein nach aus der vergangenheit gelernt!
 
@dergünny: MS wird immer besser ;)
 
@dergünny: Vielleicht ist es aber auch nicht lukrativ, für Jobs-Kisten weiter TrueType zu lizenzieren. Ich erkenne hier weder einen Lerneffekt noch eine gewollte Beliebtheitssteigerung.
 
@GordonFlash: Was heißt Jobs-Kisten? TrueType ist keine alleinige "Erfindung" von Microsoft, sondern ein gemeinsamer Standard von MS und Apple.
 
@tk69: TrueType stammt von Apple, MS hat es nur lizensiert. Es wurde als Alternative zu Postscript-Fonts entwickelt, an den Adobe die Rechte hat. Später entwickelte Microsoft mit Adobe zusammen OpenType als Nachfolger für TrueType. OpenType ist heute ein offener Standard (Open Font Format) und hat breite Unterstützung, z.B. MS Office, Open Office, ...
 
@Timurlenk: Wikipedia hat nicht immer recht ;-)
 
Ich finde es gut, dass Microsoft sich auch im Open-Source Markt einen Platz sichern will. Open-Source Software wird immer beliebter und braucht sich vor kommerziellen Produkten nicht verstecken. Konkurrenz belebt das Geschäft.
 
@coolboys: Jetzt mal ganz ruhig. Es geht hier nicht um OpenSource-Software und ebenso wenig darum, dass Microsoft seine Software als OSS anbietet um sich somit einen "Platz im OpenSource-Markt zu sichern". Sie ersetzen ausschließlich eine Schriftart. Da können auch - und werden wahrscheinlich auch - ganz schnöde monetäre Gründe dahinter stecken, z.B. dass Microsoft sich für schon vorhandene/neue/erweiterte/etc. Schriftarten Lizenzkosten ersparen will. Wer ernsthaft der Meinung ist, dass die Verwendung von OSS-Schriftarten(!) einen Platz im OSS-Software(!)markt sichert oder gar zum Mitglied der OSS-"Community" (was soll das eigentlich für eine sein?), der glaubt wohl auch an dicke Männer, die rot gekleidet durch Kamine klettern.
 
@LostSoul: Nur dass sie nicht die Schriftart ersetzen sondern die Engine dahinter...
 
@gl4di4t0r: Sorry, an das Richtige gedacht, aber das Falsche geschrieben. Gleichwohl ändert es nichts an meinem Beitrag (der auch dann noch korrekt wäre, wenn es um einen ganz anderen Softwareteil gehen würde). Microsoft macht sich einfach nur ein OSS-Produkt zu nutze, was vollkommen ok ist, was aber nichts damit zu tun hat, dass sie an ihren eigenen Produkten irgendwas in Richtung OSS bewegen würden, was die ursprüngliche Aussage des "Platz sicherns" impliziert. Böse formuliert könnte man sogar sagen, dass MS OSS nur dann nutzt, wenn es ihnen Kosten (durch Entwicklung, Lizenzierung, ...) spart, nicht jedoch, weil es ihnen um die Förderung/Unterstützung von OSS geht.
 
@LostSoul: Wie gl...irgendwas schon schrieb: FreeType ist die Engine. Die zugehörigen Fonts sind zum Beispiel OpenType. Dieser heute offene Standard wurde ursprünglich von Microsoft und Adobe entwickelt.
 
Open-Source wird beliebter? Seit doch mal bitte offen und ehrlich. Open-Source = Umsonst! Wieviele Liebhaber von Open-Source würden es nutzen wenn es Geld kosten würde? Z.B. bis Vista, bei Win7 ist es wieder dabei, kostete Arial Unicode MS ca. 100€. Wieviele würden einen Open-Source-Font nutzen, wenn dieser z.B. 20€ kosten würde? AHA, dann nehmen wir dann doch wieder alle den aus dem Hause MS.
 
@Lastwebpage: Hier geht es nich um eine Schriftart, hier geht es um die Rendering-Engine, die die Schriftarten darstellt. Und nur weil ne Schriftart wie Arial oder Segoe UI mit Windows mitgeliefert wird, heißt das nicht, dass du die Schriftart nach belieben verwenden kannst.
 
@Lastwebpage: Open Source != umsonst
 
@cosmi: Sie oben, wieviele würden für Open Source etc. denn freiwillig Geld ausgeben? Sei es jetzt direkt beim Kauf bezahlen oder später in Form von Spenden? Ich kann dieses scheinheilige Getue um Open-Source = gut, Closed-Source= böse, eben nicht mehr hören, sorry. 95% der Open-Source Liebhaber schauen aufs Geld, mehr nicht.
 
@Lastwebpage: Dir ist aber schon klar, dass open source nicht gleich umsonst heisst? Das mag ja stimmen für die ein oder andere Software. Aber es gibt auch kostenpflichtige open source Projekte/Software.
 
@cosmi: Wobei Lastwebpage da Recht hat. Den meisten (grad im Firmenumfeld) ist die Quelloffenheit egal. Selbst so gesehen: Die ÜberwachungsPCs für ein Sicherheitssystem waren früher mit Windows betrieben und nun wird Linux verwendet. Nicht aus Gründen der Quelloffenheit, weder um es besser oder schneller konfigurieren zu können (das wäre mit Windows ja schneller gewesen), nein einfach nur weils keine Kosten bei der Lizenzierung gab.
 
@ZECK: Ich habs ja nicht bestritten: "Das mag ja stimmen für die ein oder andere Software." :-) Ist schon was wahres dran.
 
@cosmi: Richtig...! Open Source == quelloffen
 
@Lastwebpage: Wie hier schon angemerkt, heißt OpenSource keineswegs zwangsläufig umsonst/gratis. Und ja, es gibt durchaus einige kostenfreie OpenSource-Programme, für die ich eine Nutzungslizenz auch bei angemessenem Preis käuflich erwerben würde. Macht für mich finanziell keinen/kaum einen Unterschied, denn gespendet habe ich für das ein oder andere Projekt ja auch so schon. Gute Software definiert sich weder allein durch ihre Lizenz, noch durch ihren Preis. OpenSource-Software als Software zweiter Klasse zu sehen, die überhaupt nur von Usern genutzt wird, weil sie (teilweise) kostenfrei angeboten wird, ist absoluter Schwachsinn.
 
Was ist eigentlich OpenType? Ich dachte immer das sei frei, oder irre ich mich nur wegen des Namens?
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