Merkel: Umfassendes Internet-Gesetz ist überflüssig

Recht, Politik & EU Einen Bedarf für eine umfassende gesetzliche Regelung sieht die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel in Sachen Datenschutz im Internet nicht gegeben. Ein umfassendes Gesetz zu Angebot und Nutzung ist in ihren Augen unnötig. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
JETZT: "Der Ansicht von Merkel zufolge stellt das Internet ein großartiges Mittel für die Politik dar." -----

VOR 1 MONAT: alturl.com/6nhyi ==> leichte anflüge von schizophrenie?! oder hat die souffleuse (berater) eine neue taktik zur manipulation vorgeschlagen?
 
@asd3322: Wohlehr die Merkel ist überflüssig.....
 
@asd3322: an sich sind ihre aussagen doch nicht widersprüchlich. man kann zwar mehr menschen erreichen durch das internet, jedoch ist es schwieriger ein _klares_ (zitat) "Gesamtmeinungsbild zu erkennen" denn dazu müsste man die quellen nach wichtigkeit gewichten und dort die kommentare oder posts etc prüfen, was gerade gefragt ist, was die leute wollen, was sie nicht wollen usw. --- aber ein klein wenig versteh ich schon was du meinst. Ist schon komisch, dass sie sich erst eher negativ und dann doch recht schwärmerisch über das internet äußert - das hätte man vll in einem "rutsch" argumentieren können. So wirkt dieser artikel auf den ersten blick eher als eine entschuldigung für den ersten. aber inhaltlich im nachhinein doch nachvollziehbar.
 
Vllt lernen die deutschen Politiker doch noch etwas vom US-Wahlkampf. Kanns mir aber irgendwie nicht so richtig vorstellen. Merkel und Web2.0 Kanzlerin *lach*
 
@AntiVistaUser: Was sollen sie denn vom amerikanischen Wahlkampf lernen? Mehr Luftballons? Es müsste ja ausreichend heiße Luft vorhanden sein.
 
@William Thomas: So finde ich unser Wahlsystem besser als das der Amis. Habe mich aber auf Web2.0 konzentriert. Obama hat ja das Internet nicht als Feind sondern als Freund und Wahlkampfmedium angesehen.
 
@AntiVistaUser: Warum sollten wir was von denen lernen? Ich finde unsere Variante wesentlich zivilisierter. Zumal der Schwerpunkt ein ganz anderer ist. In den USA wählt man jemand, hier wählen wir etwas.
 
Umfassende Gesetze zum Schutz der Bürgerrechte sind nicht notwendig. Gesetze zum Schutz der Lobbygruppen und ihrer Pfründe müssen bei Bedarf natürlich ergänzt werden. Es darf schließlich keinen rechtsfreien Raum geben.
 
@User27: Kann ich ein Urheberrecht an meinen Daten geltend machen?
 
Das erste gute was von ihr kommt. Eventuell läuft sie ja jetzt zu den Piraten über xD
 
@computerfreak: Ich glaube wohl kaum. Die Piraten sind genauso indiskutabel wie Die Linke.
 
@Homer34: Wohl eher Merkel ist indiskutabel für die Piraten oder die Linke. Manchmal sollten die Leute verstehen lernen, bevor sie sich äußern. Aber für dich war Turnschuh-Joschka sicherlich auch ein Flegel, Wackersdorfer Demonstranten waren Unruhestifter und die Grünen waern die Träumer seinerzeit, deren politische Vorstellungen uns in die Steinzeit zurückgeführt hätten. Na, merkste was?
 
@Ronny@Home: Das sehe ich nicht nicht so. Für mich sind Piratenanhänger eher schlimmer als alles andere. Ihr lebt doch eurer virtuellen Welt und Hauptsache das Internet funktioniert immer. Der Rest - Ist doch schei** egal! Vielleicht sind nicht alle so, aber an den Kommentaren in Richtung Piraten kann schnell so ein Eindruck entstehen. Da kann man sich nur "Fremdschämen"..... :-(
 
@Homer34: Irgendwie ja nicht. Für die Bundestagswahl letztes Jahr hatten sie doch auf der Homepage einen Plan für alles - nicht nur neue Medien
 
Hab ich was verpasst???

Seit wann haben Politiker Ahnung von Computern, Internet usw.???
 
@ichbinderchefhier: Die können ja nicht von allem eine Ahnung haben, das ist unmöglich. Deswegen gibt es für jeden Bereich ausgebildete Berater.
 
@JacksBauer: Aber warum brauchen wir denn dann überhaupt Leute, die von nichts ne Ahnung haben (Politiker) ?
 
@Metzelsuppe: Wozu braucht man in einem Unternehmen Entscheider? Allerdings frage ich mich bei manchen schon, wie die zu ihrem Job gekommen sind ;)
 
@ichbinderchefhier: Ganz nebenbei: Merkel hat in komplizierten physikalischen Bereich eine Dipl.-Arbeit und eine Doktor-Arbeit mit "Sehr gut" geschrieben. Sie wird wohl weder technisch noch in Bezug auf Computer tatsächlich absolut unwissend sein. NEIN !!! Ich bin kein Merkel / CDU oder so Anhänger. Aber Fairness und Objektivität gegenüber den Tatsachen sollte schon sein.
 
'neuen Vielfalt' Klaro das Internet gibt es seit 1-2 Tagen.
 
Wie uncharakteristisch aufgeschlossen von einer CDU Politikerin.
 
@Spürnase: Politiker und Charakter? Das ist ein Wiederspruch!
 
Wunderbar von "Mutti", sie hält sich raus, wie überall. Der Bürger darf selber sehen wie seine Identität und Daten von Konzernen ausgeschlachtet werden. Mehr als Wirtschaftsfreundlich ist das wohl nicht, schade, Chance vertan.
 
@Schrammler: In einem Punkt hat sie recht, nämlich das die nutzer größtenteils selbst dafür verantwortlich sind was für Daten von ihnen im Netz landen. Wenn ich mir diverse Facebook oder MeinVZ-Profile anschau sagt das eigentlich schon alles. Die Leute veröffentlichen ihren kompletten Lebenslauf, dazu 27.000 Fotos in allen möglichen positionen und natürlich dürfen auch die 5.000 täglichen Statusupdates nicht fehlen, das bloss die ganze Welt mitbekommt wann man kacken geht. Ich hab nix gegen solche Netzwerke, im gegnteil, ich nutz sie selber, aber man sollte sich auch mal gedanken machen WAS man veröffentlicht, und das da auch nahezu jeder drauf zugriff hat.
 
Wenn einige ihrer Minister nur einen Buchteil von ihrer Intelligenz besäßen, würde Deutschland innen- und außenpolitisch wieder etwas besser dastehen. Aber den weiß-blauen und gelben Anteil der Ministerriege konnte sie sich nicht aussuchen.
 
Merkt Euch diese Sätze ! Bei "Heute Hü und morgen Hott"-Merkel wird sich das in einigen Wochen anders anhören ! Die Sätze von Merkel haben die Haltwertzeit von Kohlensäure in einer offenen Cola-Flasche !
 
@holom@trix: immerhin zeigt sie damit, dass sie durchaus bereit ist, andere Meinungen zu übernehmen ;) - nicht wie andere politiker, die ihr lebenlang auf ihrer altbackenen Meinung beharren ;)
 
Politiker, die an einer bestimmten Meinung festhalten, selbst dann, wenn diese überholt ist, sind überflüssig und regierungsunfähig. Es ist anerkennenswert, dass Frau Merkel bereit ist, ihre Meinung zu ändern, wenn das aufgrund von Entwicklungen erforderlich wird. Intelligente Menschen werfen das über Bord, was keine Gültigkeit mehr besitzt. Wer mit der Zeit gehen will und Positives erreichen möchte, der muss auch bereit sein, eine nicht mehr brauchbare Meinung zu verlassen. Würde man trotz neuer Erkenntnisse an einer alten Meinung festhalten, dann gäbe es keine Entwicklung. Was ich meine ist nicht das Anpassen einer Meinung an eine andere, um Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu gehen. Die Meinungsänderung die ich im Blickfeld habe, bezieht sich auf das Vorantreiben positiver Entwicklungen.
 
@eolomea: Hmmm - Gab es nicht schon genug Beispiele in der Historie, wo Menschen etwas über Bord warfen, was keine Gültigkeit mehr besaß? Gingen nicht schon viele mit der Zeit um (angeblich) Positives zu erreichen. Wer bestimmt, was es in der Zeit ist, mit der wir gehen wollen / sollen? Und eine alte Meinung aufzugeben obwohl es neue Erkenntnisse gibt (neu ist nicht immer gleich besser und wer bestimmt was besser ist?) muß nicht immer und grundsätzlich richtig sein. Außerdem gibt es doch wohl Werte, die unveränderlich positiv sind und unabänderlich sein müssen (Menschenrechte z.B.). Hier techn. Fortschritt, dort Arbeitslose. Hier mehr Komfort und dort mehr kaputte Umwelt. Hier mehr Wohlstand dort immer mehr Hunger. Nur einige Gedanken so....
 
@Uechel: Damit du mich richtig verstehst. Wenn ich erkenne, dass ich etwas falsch gemacht habe, dann korrigiere ich mich. Habe ich z.B. einen Menschen ohne böse Absicht, aus Unwissenheit heraus, ungerecht behandelt, dann entschuldige ich mich bei diesem, wenn ich meine falsche Verhaltensweise erkannt habe. Ich ändere also meine Meinung über diese von mir ungerecht behandelte Person. Das kann man auch auf alle anderen Ereignisse beziehen. Eine wahre Meinungsänderung setzt eine schonungslose Ehrlichkeit gegenüber sich selbst voraus. Es ist leider so, dass man nicht alle gemachten Fehler erkennt bzw. erkennen will. Der Mensch ist zu unvollkommen und egoistisch.
 
Schöne Gedanken... - Menschenrechte sind leider auch nur ein schöner Gedanke. Rechte sind etwas, was man sich nicht nehmen muss weil man sie prinzipiell hat - und was einem nicht genommen werden kann. Unsere Menschenrechte sind also bestenfalls Privilegien, die bei Bedarf einfach wieder entzogen werden können (siehe z.B. Guantanamo). Es herrscht nach wie vor das Recht des Stärkeren. - Ob etwas über Bord geworfen werden sollte oder nicht, bestimmt in einer sogenannten Demokratie eigentlich das Volk, bzw. dessen Repräsentanten per Mehrheitsentscheid. Sinnvoll wäre es, Entscheidungen grundsätzlich nach einer festgelegten Frist auf ihre gewünschte Wirksamkeit zu überprüfen und dann gegebenenfalls zu korrigieren. Insofern wäre eine gewisse geistige Flexibilität unserer Politiker von Vorteil. Leider werden Entscheidungen aber kaum einer Revision unterzogen und unsere Politiker verteidigen ihre eingebildete Unfehlbarkeit vehement, weil sie den Beleg ihrer Fehlbarkeit nicht ertragen, bzw. Konsequenzen fürchten (gegnerische Häme, keine Wiederwahl, Zwang zum Rücktritt, Verlust von Ansehen und Altersversorgung...). Schönreden, Ablenken, Lügen usw. sind die Folgen. - Vor 'dem Internet' lag die Informations- und vor allem Deutungshoheit bei der 'freien' Presse - den 'unabhängigen' Medien, die simpel über das vorhandene Angebot an Nachrichten leicht gesteuert werden konnten. Redaktionelle Vorgaben taten ein Übriges. Eigentlich müssten im Informationszeitalter doch auf allen Kanälen und in allen Zeitungen völlig unterschiedliche Nachrichten, Ereignisse und Interpretationen auftauchen. Eine enorme Vielfalt von Fakten und Meinungen sollten daraus resultieren. Tatsächlich sehen und lesen wir aber in allen Medien zeitgleich identische Nachrichten und bestenfalls zwei, drei unterschiedliche Interpretationen. Bei den Maischbergers, Wils, Beckmanns und Co. werden ein paar Herrschende nach ihren Meinungen gefragt, um die herrschenden Meinungen zu etablieren. Meine Meinung zu einem Thema ist dann die von Herrn X und deine Meinung ist dann die von Frau Y. Eigene Meinungen haben wir kaum, wir vergessen nur gerne, wo wir sie zum Ersten mal gehört oder gelesen haben. Die ganze Breite eines Themas wird nicht beleuchtet. Zum Beispiel zur CO2 Frage bekommen wir fast ausschließlich den Herrn Latif zu Gesicht, der sorgt für unser gewünschtes Meinungsbild in Sachen CO2 - das klappt prima. Die gewünschte Meinung wird von 'Interessensverbänden' festgelegt und durch ihre Sprachrohre unter das Volk gebracht. Und das Interesse reicht von der Belebung der eigenen Bauwirtschaft bis zum Knüppel zwischen die Beine einer anderen Volkswirtschaft, die uns zu überflügeln droht. ;)
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles