Patente: Microsoft-Mitgründer Allen reicht Klage ein

Wirtschaft & Firmen Der Microsoft-Mitgründer Paul Allen hat eine Klage gegen zahlreiche Unternehmen, zu denen unter anderem Facebook, Google, Apple und Yahoo gehören, aus Gründen der Patentverletzung angestoßen. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Nur eine weitere Klage von vielen zur Zeit ... Anscheinend brauchen grade alle dringend Geld.
 
@cronoxiii: Die Milch wird ja auch immer teurer... Da sitzen die Milliarden nicht mehr so locker.
 
Laut heise ist Allen zwar im Besitz dieser Patente, aber ist weder der Erfinder, noch hat er sonst wie etwas mit deren Entwicklung zutun gehabt (ausser das er CEO bzw. Gründer von diesen Unternehmen war, wo diese angeblich entwickelt wurden). Alleine das macht ihn schon zum nächsten Patenttroll. Aber die meisten dieser Patente auf die sich Allen bezieht sind mehr als 10 Jahre als, wo war Allen in dieser Zeit, wieso reicht er erst jetzt Klage ein? Die Beklagten nutzen doch angeblich bereits die ganzen Jahre diese Patente. Und da er MS nicht verklagt liegt der Verdachte nahe, das es ein billiger Versuch ist, die (MS)Konkurenz zu schädigen. Unter Geldmangel dürfte Allen schliesslich nicht leiden... Bei den 4 Patenten handelt es sich übrigens ausschliesslich um Softwarepatente.
 
@Wollknäuel Sockenbar: Du kannst davon ausgehen das er nicht unbedeutende Kontingente an Microsoft Aktien hält. Er verdient also an dieser Patentverletzung sowieso mit. Und würde er Microsoft verklagen und wäre damit auch noch erfolgreich, wäre der Schaden den seine Aktien nehmen würden vermutlich höher als der Gewinn den der Sieg nach sich ziehen würde. Von daher wäre einfach dumm wenn er Microsoft verklagen würde. Das hat auch nichts mit Patenttrolligkeit zu tun sondern mit reiner BWL.
 
@master_jazz: Naja, Patenttrolligkeit bleibt es aber trotzdem^^ Es sind alle Bedingungen dafür erfüllt: Es sind Softwarepatente (allein dieser Begriff sagt ja schon, dass es um Trolligkeit geht, denn Softwarepatente sind in sich schon sinnlos). Er hat n Jahrzehnt gewartet. Sie kommen nicht von ihm selbst. Das könnte man so weiterführen...
 
@Wollknäuel Sockenbar: Öhm, das alles was in einer firma erfunden wird, gehört auch der firma & nicht denn, der dran gearbeitet hat, sowas söllte man aber eigentlich wissen, wenn man zu soeiner news was sagen will. Auch die krontrolle ob es sich hier um die in seiner hand befindlichen Patete handelt, die dritte unerlaubt nutzen, geht nicht von heut auf morgen ;)
 
@hellboy666: Das ist nicht korrekt. Eine Erfindung durch einen Arbeitnehmer muss dem Arbeitgeber gemeldet werden und dieser kann ihm gegenüber die Inanspruchnahme erklären, muss es aber nicht. Sowas sollte man eigentlich wissen, wenn... ;-) Näheres regelt im Übrigen das Gesetz über Arbeitnehmererfindungen.
 
@LostSoul: Stellt sich die Frage, ob das im amerikanischen Recht genauso gesehen wird. Aber nach deutschem Recht gesehen ist der Entwickler/Erfinder derjenige mit dem Urheberrecht, und das kann ihm niemand nehmen. Wie die Nutzungsrechte dabei aussehen steht auf einem ganz anderen Blatt! Und wenn jemand erst zehn Jahre später auf die Idee kommt zu klagen, dann zeugt das wirklich mehr von Trolligkeit als von Logik. Mag ja auch BWL-Denken sein, macht es aber dennoch nicht logischer. Da braucht man sich nicht wundern, daß dieser Patentmist so einen schlechten Ruf genießt. Ich meine, Patente gut und schön, sollen ruhig die Früchte der Arbeit geerntet werden, aber wir sind uns doch alle darüber einig, daß ein Algorithmus nichts weiter ist wie eine mathematische Formel, die zufällig, unabhängig und parallel von verschiedenen Leuten entdeckt/erfunden werden kann. Sowas zu patentieren ist einfach Humbug. Als würde einer von Pythagoras' Nachfahren jetzt vor Gericht ziehen und alle Mathematiker der Welt verklagen, weil sie seines Urgroßvaters Satz verwendet haben. ;-)
 
diese technologie wird mehr als 10 jahre genutzt, ich würde die klage wegen verspäteter anzeige ablehnen (verjährt). PUNKT ... ausserdem MUSS er MICROSCHROTT mitverklagen, ansonsten tut er unehlich und klar aus geldgier handeln! solche leute sind mitlerweile leider an der tagesordnung, diese ganze patentscheische gehört abgeschaft, 1 jahr gültigkeit der patente reicht aus... danach muss es frei sein für JEDEN!
 
@MxH: falsch. Ich kann einer Firma rein aus gutem herzen erlauben die software die ich patentiert habe zu verwenden und anderen nicht...
 
@MxH: Woher weißt du denn, dass MS keine Lizenzgebühren für diese Patente bezahlt?
 
@OttONormalUser: Eben... Selbst heise sagt dazu, dass NICHT bekannt ist, inwiefern Vereinbarungen mit Microsoft bestehen.
 
Es wird immer erst dann auf Software-Patente geklagt, wenn das Geld knapp wird. Dafür gibt es genug Beweise (in Form von anderen Klagen). Leider sind unsere Politiker und Juristen total korrupt, weswegen sie uns von dieser Krankheit auch NIE heilen werden. ___ Ich würde mir wünschen, dass von heute auf morgen alle Entwickler auf die Softwarepatente schei... und einfach das entwickeln was sie wollen. Dann soll mal jemand ankommen und zig 1000ende Softwareprojekte (egal ob ClosedSource oder OpenSource) verklagen. Das würde äußerst witzig werden. ___ Ok, ich gebe es ja ehrlich zu, der Grundgedanke hinter Softwarepatenten mag ja gut sein, aber die Umsetzung ist definitiv eine Krankheit.
 
Es wird dann verklagt, wenn die Patent ausnutzung schon fortgeschritten ist. Dann kriegt man mehr Geld! Das macht jeder grössere Betrieb so. Und so sind sie auch selber schuld, wenn sie sich gegenseitig verklagen.
 
Wie war das Tötet alle Anwälte ?, Nein im ernst das ist wieder so ein Zweischneidiges schwert. Irgendwo hat er ja recht obwohl es mir nach 10 Jahren schon bisschen komisch vorkommt, Aber wer weiß schon was in den Köpfen solcher Leute vorgeht.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Microsofts Aktienkurs in Euro

Microsofts Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr