Lexmark: Patentklage gegen preiswerte Konkurrenz

Wirtschaft & Firmen Der Drucker-Hersteller Lexmark hat Klagen gegen 24 Unternehmen eingereicht, denen er die Versletzung von verschiedenen Patenten auf Cartridges für Laser-Drucker vorwirft. mehr...

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wie kann man auf eine einzelne Patrone 15 Patente haben?
 
@zwutz: naja, ne "Patrone" (geht ja hier eig. um Toner), ist viel mehr als nur der Inhalt, du musst sagen die können Patente darauf haben wie der Toner verteilt wird usw. also da gibts schon n paar sachen...
 
@zwutz: gute frage, vor allem für was genau? kann ja wohl keine "versletzung" sein farbe aufs papier zu bringen?
 
@S.a.R.S.: xD Klar... Deswegen wird als nächstes Edding und Lamy verklagt xD Da Farbe auf Papier nur mit einem Lexmark-Drucker gedruckt werden darf ;-)
 
@zwutz: Name, Farbe, Form, Füllung, für was ist es gedacht, technik für klares bild damit es beim druck nicht verschmiert, elektronische füllstandmessung, schutz vor billigen Patronen und und und und... Die lassen sich jeden mist Patentieren ;-)
 
@zwutz: Eine Tonerkartusche kann durchaus mehr als 15 Patente haben. Es wurden aber nur gegen 15 verstossen
 
@AlfredENeumann: Die spannende Frage ist wie viele dieser "Patente" tatsächlich Bestand haben wenn mal jemand dagegen vorgeht. Nicht wenige davon werden einzig und allein zur Marktbehinderung und nicht zur Sicherung einer schützenswerten Technik da sein.
 
@zwutz:
Kann mir vorstellen ein Patent sieht vor große Packung wenig drinn und dagegen verstoßen die anderen nunmal. ;-)
 
Es würde gar keine Billigtintentankshersteller oder Billiglasercadrigeshersteller geben, wenn das Verhältnis Druckerpreis VS. Patronenpreis stimmen würde. Für den kompletten Satz Originalpatronen bekommt man auch nen nagelneuen Drucker. Und das kann ja wohl nicht wirklich real sein.
 
@mcbit: Doch das ist real, ansonsten würde es ja keine "Billigtintentankshersteller oder Billigglasercadrigeshersteller" geben. ;-)
 
@luemmel123: Die Preisdifferenz zwischen Neudrucker und Neupatrone ist nicht real.
 
@mcbit: der eigentliche Gewinn wird ja auch hauptsächlich mit den Patronen gemacht und nicht mit dem eigentlichen Drucker!
 
@zoeck: Na mit der Strategie ist Lexmark dann aber auf die NAse gefallen. Wenn ich Patronen preiswerter verkaufe, verkaufe ich welche. Wenn sie zu teuer sind, verkaufe ich keine. Ich als Kunde würde lieber mehr für den Drucker bezahlen und weniger für Patronen. Lexmarkkunden haben aber den Vorteil, dass sie nicht auf die Suche gehen müssen, nach billigen Patronen, die kaufen einfachn nen neuen Drucker;-) Ist wie die Leute, die umziehen, wenn der Mülleimer voll ist.
 
@mcbit: Ich denke mal der typische Lexmarkkunde ist ein Einmalkunde. Alles möglichts billig. Besonders intresannt wird das noch nicht mal bei normalen Druckern, sondern bei diesen Fax, Scanner/Jopier, Kombi Geräten. Die sind zu teuer für sich einen Neuen zu kaufen, die Tintenpatronen sind aber zu klein und zu teuer, das artet dann in "Friss oder stirb" aus, und man ist froh wenn das Ding, wegen Defekten, dann endlich auf den Müll wandert. Kundenbindung sieht anders aus.
 
@Lastwebpage: Ja, so sehe ich das auch. Jeder, den ich kenne, hatte mal einen Lexmark, keiner von denen hat noch einen;-)
 
@mcbit: Jede Preisdifferenz ist real, egal wie hoch, auch wenn sie Null beträgt. ;-)
 
@mcbit: Da kann ich leider gar nicht zustimmen. Nehmen wir mal an, die Hälfte aller großen Druckerhersteller würde Drucker teuer und Tinte/Toner billig verkaufen, und die andere Hälfte geanu umgekehrt - die Leute würden trotzdem nur die billigen Drucker kaufen und sich über die hohen Tinten-/Toner-Preise aufregen bzw. zu irgendwelchem nachgemachten Billig-Zeug greifen.
 
@mcbit: bei mir ist das verhältnis ok denk ich - farbdruckscanfaxkopiernetzwerkwlankombi für 299 euro und ein kompletter originaltintensatz für 4x7+1x9 euro - also 36 euro, was sozusagen 12,1% des druckerpreises sind und einen satz beim gerätekauf dabei - bei meinem brotherlaser ist das schon härter - drucker (hl2030) für 99 euro und toner für 40 euro, aber dafür kommt man mit einer kartusche auch gut 3500 seiten weit, was nicht zu verachten ist - so schlimm wie alle das darstellen ist es nicht immer, man muss nur den drucker nach dem verbrauchsmaterial auswählen und nicht unbedingt die supersonderangebotsmegadrucker kaufen, dann kommt man doch auf recht günstige preise pro druckseite und ärgert sich auch nicht unbedingt beim patronenkauf - gruss yergling
 
Ja ja ja, sich wundern wenn se nen drucker für 15,- raushauen und die patronen dann das 3fache kosten sollen, so das der Endkunde dann nach günstigen alternativen sucht...
 
Wer bitte kauft Lexmark?... Doch wohl höchtens einmal, und dann wegen der hohen Folgekkosten der Orginalpatronen, nie wieder.
(Die meisten Anwender kaufen keine Ersatzpatronen von Drittherstellern.)
SO überwältigend gut sind Lexmarkdrucker auch nicht, als das es keine Alternative geben würden. Lexmark ist mir auch nur bekannt als Hersteller wo der Drucker genau so teuer, oder sogar billiger, ist/war als die Druckpatrone.
 
Zu mindestens ist es kein Betrug, wenn der Kunde seine gebrauchten Patronen wieder auflädt, das wäre es nämlich für THQ^^
 
@rEaLiX: Warts ab.. der Tag ist noch lang ;)
 
die Versletzung, erster Absatz, da ist ein "s" reingerutscht, bitte ändern.
 
@Shaun: Mitglied seit mehr als einem Jahr und dir ist der "Hinweis einsenden" Button noch nicht aufgefallen?
 
@FunnyHemp: Nein, bisher noch nicht - Danke
 
lexmark boykottieren
 
Bei Lexmark wird doch statt ner neuen Patrone immer der ganze Drucker neu gekauft. Ist günstiger.
 
@Dragon_GT: 100% korrekt. hab jetzt mittlerweile 3 davon rumstehn. alle 100% funktionstüchtig, halt nur patrone leer.. das ist schon krass
 
@hjo: Vielleicht taugen die ja als Baustoff fürs nächste Eigenheim?
 
Der Lexmark X2670 (Isn Multifunktionsgerät) kostet 69 Euro. Die Patronen (Schwarz + Farbe) bekommste für 60 Euro. Das Gerät selber hat also ganz Milchmädchenhaft nen Wert von 9 Euro beim Endkunden!
Wenn man Schwarz + Fotopatrone nimmt kommt man übrigens auf gute 70 Euro und hätte ungefähr das bezahlt was der Drucker (Dem ja schon Patronen beiliegen) kostet.
Bei den Farblaserdruckern gehts aber erst richtig los! Lexmark C540n für 249 Euro. Toner Schwarz + Die ganzen Farbtoner kosten zusammen gut 210 Euro. Bleiben für den Drucker ohne Toner also ganze 39 Euro übrig :D
 
@Dragon_GT: Naja, wobei man sagen muss, dass in den "Startpatronen" oft zieemlich wenig drin ist...
 
@szoller: Also bei dem Laserdrucker sind die Toner (Beim Gerät beiliegend und dann halt der Ersatz) jeweils auf 1000 Seiten ausgelegt. Da ist nichts weniger drin. Bei den Tintenstrahlern @ Lexmark verhält sich das ähnlich.
 
In einer der letzten Ausgaben von der c´t war mal eine Rechnung, das Druckertinte vergleichsweise teurer als Gold ist! Und dann wundern sich die Hersteller, das die User auf alternative Patronen ausweichen! Noch ein Beispiel: Für meinen Epson DX4250 kosten die Patronen (1 schwarze, 3 Farbpatronen) im Sparpaket von Epson ca. 35 Euro(+/-). Bei Amazon bekomme ich 5 komplette Sätze an Patronen für ca. 20 Euro.
 
@Mandharb: und taugen die was? Haben für meinen Canon mal billigst Patronen gekauft, konnte mit Mühe und Not den Druckkopf retten. Im Winter keine Probleme, aber im Sommer bei fast 30° im Zimmer war nach knappen 24h Druckpause der Druckkopf zu.
 
@Dexter31: Wunderbar. Kann mich nicht beschweren.
 
Genau, das ist der Grund, warum ich mir keinen Lexmark-Drucker mehr zulegen werde, das Missverhältnis zwischen Druckerpreis und Patronenpreis bei Lexmark. In meinen Augen ist Lexmark eine Abzocker-Firma, oder wie soll ich es sonst nennen, wenn ich für den Preis einer neuen Patronen schon fast einen neuen Drucker bekomme.
 
@Strandhafer: wie jetzt,?!? - ist doch toll, wenn man quasi zum patronensatz bei jedem einkauf einen frischen drucker dazubekommt, die wegwerfgesellschaft will es doch so haben und die afrikaner freuen sich beim giftstoffrecycling und mit der erde ists dann bald essig - da muss endlich was passieren! - einfach die billigstdrucker oder die mit den horrorpreisen boykottieren und gezielt als kunde drucker auswählen, bei denen das verhältnis besser ist schafft da ganz schnell abhilfe - gruss yergling
 
@yergling: Das war leider missverständlich ausgedrückt. Ich habe schon länger keinen Lexmark - Drucker mehr und werde mir auch, aus den oben genannten Gründen, keinen mehr zulegen.
 
Es ist eigentlich kein Wunder, warum ein Hersteller wie Lexmark verstärkt gegen Alternativ-Tintenpatronen-Hersteller vorgeht. Wenn man sich die günstigsten Multifunktionsgeräte anschaut, liegt der Preis oft nur bei 45-55 Euro. Jetzt zieht man davon zuerst mal die 19 % Mehrwertsteuer ab und 15 Euro Urheberrechtsabgabe, dann kann man sich ausrechnen, daß die Hersteller an dem Gerät selbst nichts mehr oder so gut wie nichts mehr verdienen. Die Verdienen hald nur noch an der Tinte und da ist es nur logisch aggressiv gegen Alternativen vorzugehen.
mfg big
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