Komplexes Spendensystem sichert Wikileaks-Betrieb

Internet & Webdienste Der Fortbestand der Whistleblower-Plattform Wikileaks ist aktuell zumindest aus finanzieller Sicht gesichert. In diesem Jahr gingen bisher Spenden in Höhe von rund 1 Million Dollar ein. mehr...

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(+) für Millionäre, die an Wikileaks spenden!
 
@m.schmidler: Wikileaks juckt Millionäre nen Scheissdreck...
 
@TrustMe: ... sorry - aber so etwas von failed ...
 
50.000 gingen über die Stiftung und die andere Hälfte ging über Kontakte? Das wären aber dann nur 100.000 und keine Million?
 
@paul1508: Wer lesen kann ist klar im Vorteil: "Rund 50.000 Euro sind den Angaben zufolge bisher über das Konto der Wau Holland-Stiftung an Wikileaks geflossen." d.h. die haben Rechnungen in Höhe von 50k bezahlt. Das steht aber auch im Artikel, das die vorhandenen Gelder nur gegen Beleg ausbezahlt werden......
 
@paul1508: Kontakte hört sich ja schon schlecht an.Wer kauft da was?Naja was soll man zu denen auch sagen.
 
Ein + für die Spender und ein + für die gute Sache. Danke Wikileaks.
 
@Flash-your-Mind: Ob das wirklich eine so gute Sache ist kannst du, ich und wie auch alle anderen hier nicht beurteilen. Wenn auch nur 1 Mensch deswegen stirbt, war das sicher nicht "GUT"! Pardon, aber nimm bitte die rosa Brille ab.
 
@Cornelis: Naja "Gut". Die Frage ist eher was da besser ist. Die westliche Welt welche Demokratie in Länder bringen will die sowas gar nicht wollen (Ja früher hieß das noch Kolonialisierung heute Demokratisierung) oder eine Plattform welche vielleicht am Sterben von Soldaten auf Seite der Invasoren (Was anderes sind die nicht...) "Schuld" ist. Grade die USA nehmen sich auf diesem Planeten das Recht raus die Welt zu beherrschen. Wer dem Kram nicht folgen will wird vernichtet.
 
@Dragon_GT: Aber fairnesshalber muss man aber auch schreiben, dass einige Länder nichts von Menschenrechten, Gleichberechtigung und Grundwerten halten, die von den USA bekämpft worden sind. Dafür haben diese Länder den Terrorismus gefördert, Frauen misshandelt und den Leuten einen Glauben aufgezwungen und ihre Ideologien. Damit will ich nur zum Ausdruck bringen, dass man bei einer Beurteilung einer Situation alles berücksichtigen muss. Für uns, die hier im Westen leben, ist es immer sehr einfach über andere zu urteilen, nur möchte ich einmal die Reaktionen sehen, wenn unsere Lebensart bedroht und unterdrückt wird von Fanatiker, wie die Leute dann urteilen. Die bösen Amis haben uns in der Europa auch schon einmal zur Seite gestanden und ihr Blut/Leben für unser Wohlstand und Meinungsfreiheit geopfert.......
 
@Rumulus: Von Menschenrechten halten die USA auch nicht viel wenn die in irgend nen Land einmarschieren. Und ihre Ideologie zwingt der Westen diesen Ländern ja auch auf.
Die Leute im Irak finden es bestimmt richtig klasse im Krieg zu leben. Das Land hatte halt ne Diktatur was völlig ok ist. Unsere ganzen Scheindemokratien sind ja auch nicht groß was anderes.
 
@Dragon_GT: Frage einmal die Kurten, oder die Schiiten was sie von der Diktatur gehalten haben. Oder befasse dich einmal mit der Geschichte des Iraks, wie viele Leben diese Diktatur gekostet hat! Was die USA macht, ist sicherlich nicht immer das Richtige, aber was heute geschieht, wird erst die Zukunft zeigen ob es richtig, oder falsch war. Ich bezweifle auch, dass die meisten überhaupt fachlich wie sachlich in der Lage sind, die Problematik im Nahenosten zu beurteilen. Ich selbst auch nicht. Was ich aber klar erkennen kann, ist ein populistisches Anti-USA Verhalten, was für mich persönlich genauso bedenklich ist, wie das, was im Nahenosten geschieht. Du stellst es hier doch sehr einfach hin, dass die Länder keine Demokratie wollen. Ist dem wirklich so, bzw. denkt das Volk auch so? Genau das kann man ja nicht mit Gewissheit beantworten, da die Menschen dort nicht ihr Freie-Meinung äussern können, oder wenn sie es doch mach machen, mit Repressalien rechnen müssen. Die Demokratie ist eine gute Sache, wenn sie richtig angewandt wird. Für das Volk, von dem Volk.
 
@Rumulus: Anti-USA bedingt. Es stört mich eigentlich nur die Außenpolitik dieses Landes. Dieses sich zum "Retter" der Welt aufspielen bringt oft viel Leid. Grade im Irak sind die Umstände doch jetzt auch nicht viel besser. Das Einmarschieren in den Irak basierte ja auch erstmal nur auf einer Lüge, wurde aber sehr gut unter den Teppich gekehrt. Tja und jetzt ist es so das sie nach so langer Zeit die Lage immer noch nicht unter Kontrolle haben. Genau so wie in Afghanistan. Hm ist es angenehmer im Krieg zu leben oder in einer Diktatur?
Ich weiß nicht ob das Volk dort eine Demokratie will oder nicht aber dass dann ein Externer ankommt und einfach meint "Die wollen ja Demokratie - Schmeißen wir nen paar Bomben und schicken ordentlich was an Truppen und das wird dann schon" ist einfach nur typisch westliche Welt. Das lief auch schon damals in Form von Kreuzzügen, Kolonialisierung und jetzt halt in der Art "Wir bringen Demokratie". Ich möchte die USA und ihre Verbündeten nicht als "böse" bezeichnen aber zu den "guten" gehören die garantiert nicht.
 
@Dragon_GT: Ein Stück weit muss ich dir sogar zustimmen! Der Irak Krieg beruht auf einer Lüge. Im Moment sehe ich auch keine Verbesserung für das Volk. Bei Afghanistan muss ich dir aber klar widersprechen! Ich glaube der Mehrheit geht es jetzt sicherlich besser als unter dem Taliban-Regime. Ich muss hier noch ein Beispiel anfügen, wo man gut erkennen kann, wohin es auch führen kann, wenn man nichts macht und sich einfach zurückzieht. Dafür ist Nord-Korea wohl ein sehr gutes Beispiel, dass es schlussendlich viel schlimmer sein kann, nichts zu machen. Nord-Korea ist heute eine Atommacht und droht dem Westen auch immer damit, diese Macht einzusetzen. Das Volk leidet unglaublich unter dem Regime. Was ist nun besser? Wie schon gesagt ich wage mir kein Urteil zu, aber es bestätigt auch meine Aussage, dass die Geschichte es aufzeigen wird. Wir Menschen sind nicht perfekt und werden auch nie sein. Kein Volk ist besser als das andere, denn wie auch die Geschichte aufzeigt, hat sich jedes Volk Früher, oder Später mit Ruhm und Fehlentscheidungen auseinandersetzen müssen.
 
@Rumulus: Da geb ich Dir Recht...ist schon allgemein schwer genug bei den ganzen Lügen und Intrigen den Durchblick zu bewahren und nicht das Wesentliche aus dem Auge zu verlieren. (+) EDIT: Lass doch bitte das nächste Mal Deinen Post so wie er war, ist ja gänzlich verfremdet jetzt.
 
@Slave: Ist immer noch der gleiche Post, nur Komas und Punkte richtig gesetzt. Kannst es nachprüfen. musst nur unter auf Bearbeiten drücken und du siehst die Korrektur und den alten Post. Inhaltlich habe ich überhaupt nichts geändert. Die Aussage ist immer gleich geblieben. Nur einmal habe ich eine Link angefügt, was aber an der Grundaussage nichts ändert, sondern nur Zusatzinfos sind.
 
@Rumulus: Endlich jemand der die Welt nicht in schwarz/weiss sieht und kapiert hat, dass in JEDEM Land A***hlöcher aber ebenso auch gute Menschen Leben.
 
@Cornelis: Dann liegt es aber nicht an Wikileaks, sondern an der amerikanischen Regierung! Wikileaks hat vor der Veröffentlichung der 15000 Dokumente, die amerikanische Regierung über die New York Times dazu aufgefordert die Dokumente vor Veröffentlichung auf Namen zu prüfen, damit keine unschuldigen Zivilisten in Gefahr gebracht werden. Somit kann man, meiner Meinung nach, schon ganz gut beurteilen ob Wikileaks Gutes vollbringt. Selbst wenn Personen Schaden nehmen sollten, denke ich das die Wahrheit immernoch besser ist als die Lüge, die Millionen Menschen tötet.
 
@Slave: Hast du dir einmal die Mühe gemacht, einen Bericht zu lesen? Darin geht es gar nicht darum, ob Kriegsverbrechen begangen wurden, oder nicht. Denn bisher haben sich alle Anschuldigen nach einer Prüfung als unbestätigt herausgestellt. Wikileak musste sich auch deswegen schon öffentlich entsch8uldigen. Es geht auch nicht darum, dass Millionen von Menschen getötet wurden, oder werden! Völlig übertriebene Darstellung der Fakten. Die Berichte zeigen auf, wie der Verlauf der Kriege ist, Das heisst, dass es schleppender vorangeht als uns die Regierungen vormachen. Was ist das für ein Denken, wenn wir bereit sind ein Leben zu opfern? Sind wir hier wirklich schon so voreingenommen, dass uns ein Leben nicht wert ist für eine Ideologie? So sprechen auch nur Menschen, die keine Verantwortung zu tragen haben. Möchte einmal sehen, ob du immer noch so reden würdest, wenn es um dein Leben gehen würde. Genau diese Denkweise will Wikileak ja anprangern, die du mit deiner Aussage gemacht hast.
 
@Rumulus: Ich weiss das diese Aussage (meine letzte in meinem Beitrag) defintiv nicht die Ideologie ist, welche jeder Vertritt, aber ich kann sagen das wenn ich mit meinem Leben tausende von Menschen retten könnte, ich mein Leben opfern würde auch wenn das für Dich und für viele andere wahrscheinlich nicht nachvollziehbar ist. Sag mir was Du tun würdest in einer Situation wie dieser, Du oder tausende von Menschen? Das ist ja das Problem unserer Gesellschaft, jeder ist nur noch mit sich selbst beschäftigt, alle streben nach Konsum, Ruhm, Macht und Reichtum. Das sind für mich in keinster Weise Ideale die ich vertrete. Und ja ich lese viel, aber man kann nicht immer alles lesen, dennoch denke ich das ich vertrauter mit manch Hintergründen bin als Du das vielleicht jetzt denken magst. Welchen Bericht sprichst Du zudem genau an? Zudem, wenn es nicht darum geht, das Millionen Menschen getötet werden, worum geht es dann? Übertrieben sind die Zahlen nicht! Fakt ist das im Irak mitlerweile über eine Millionen Menschen gestorben sind. Vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt, hoffe das ich damit die Sache ein wenig korrigieren konnte...
 
@Slave: Genau darin ist der Unterschied! Du hast das Recht über dein Leben zu entscheiden, aber nicht über das eines anderen Menschen. Sein Leben zu opfern für andere, ist sicherlich lobenswert. Pauschal zu sagen, ein anderer soll sein Leben geben für etwas was ich gut finde, ist mehr als bedenklich. Wahrscheinlich hast du sogar recht damit, dass im Irak Krieg schon 1 Million Menschen umgekommen sind. Aber wie ich schon oben geschrieben habe, gab es auch unter der Diktatur von Sadam Millionen von Opfer. Ich finde den Krieg auch nicht gut, aber ich wage mir sicherlich kein Urteil zu. Denn meiner Meinung nach, wird die Geschichte es zeigen was besser war. Es ist nicht alles schlecht was die USA macht und auch nicht alles gut. Man sollte einfach so sachlich sein und differenzieren und versuchen nicht alles nur aus einem Blickwinkel zusehen. Denn ich wage nicht abzuschätzen, welche Folgen es evtl. gehabt hätte, wenn man sich nicht gegen den Terrorismus (Afghanistan) und Sadam (Irak) zur Wehr gesetzt hätte. Insbesondere im Irak hätten die Kurten und Schiiten unter Sadam nicht die Freiheit die sie jetzt haben.
 
@Rumulus: Welchen Terrorismus aus Afghanistan sprichst Du an? Von welcher Freiheit sprichst Du wenn Du den Irak meinst? Die Geschichte wird Deiner Meinung nach zeigen was besser war...man kann auch Geschichte schreiben...wenn die USA aus dem Irak abziehen würden, was meinst Du wie viele Menschen dann sterben oder gestorben wären, wäre das schon viel früher der Fall gewesen?
 
@Slave: Also bitte, was denkst du was passiert wäre, wenn die USA unmittelbar, nach dem Sturzt von Sadam sich zurückgezogen hätten? Es wäre mit Sicherheit zu einem Bürgerkrieg gekommen. Die meisten Anschläge im Irak gehen heute nicht gegen die USA, oder sonst gegen eine aussenstehnde Macht. Sondern sind interne Machtkämpfe zwischen Suniten und Schiiten. Wenn du die Medien verfolgt hast, dann ist dir auch klar, dass Obama das Hauptkontigent bereits abgezogen hat und nur noch ca. 50000 US Soldaten dort sind. Was auf die grösse des Landes bezogen extrem wenige sind. Die Regierung und auch die Militärgewalt ist seit einigen Tagen zu 100% and die Iraker übergegangen. Genau jetzt wird es sich zeigen, was besser ist/wäre. Hier einmal ein Link dazu: http://de.news.yahoo.com/26/20100820/tpl-us-militr-parteienstreit-frdert-terr-a70ba75_2.html
 
@Rumulus: Afghanistan ja... Das Taliban-Regime ist weg, dafür haben die jetzt ne nette korrupte Regierung. Schlimm ist halt nur dass die Taliban sich anscheinend so einige Teile des Landes wieder aneignen. Die Bundeswehr und co. können aber nicht ewig die Beschützer spielen. Der ganze Kram verschlingt Unmengen an Geld und es ist kein Ende in Sicht. Ein einfacher Abzug wäre in der jetzigen Lage natürlich keine Lösung aber eine Taktikänderung muss her damit dort auch mal wieder "Erfolge" erreicht werden können. Die Taliban finanzieren sich immer noch über das Drogengeschäft.
 
@Cornelis: Also wenn noch mal einer sagt das wegen den Dokumenten wer stirbt kriege ich nen Fön. das ist doch das gleiche wie Massenvernichtungswaffen im Irak. Man hat es selber vorher GRündlichst durchgesehen. Danach hat man es dem Weißen Haus vorgelegt. Also wenn da noch was war, dann ist man selber schuld.
 
@Cornelis: ... eine Aussage, die einfach viel zu sehr pauschaliert ist. Oder wo ist deine rosa Brille, wenn bei einem geglückten Attentat auf Hitler ein "Unschuldiger" ums Leben gekommen wäre? Es wird immer Opfer geben, die nicht sein müßten - doch so lange es Menschen gibt, die versuchen, Licht ins Dunkel unserer gelenkten Welt zu bringen, so lange wird es auch Opfer geben , die aber im Endeffekt nicht erst durch die entsprechenden Dokumente zu Fall kommen ...
 
@Cornelis:
Die Warheit ist immer gut.
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