Google Street View: Aigner fordert mehr Transparenz

Recht, Politik & EU Im Zusammenhang mit dem Kartendienst Street View fordert die Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner von Google mehr Offenheit. Nach wie vor liegen keine konkreten Angaben über die Zahl der eingegangenen Widersprüche vor. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Die Frau ist genauso lästig wie das Stück Hundekacke in das ich vorhin getreten bin ...
 
@RedDragon: Dein Kommentar ist sowas von unsachlich und überflüssig "...wie das Stück Hundekacke in das (Du) vorhin getreten bist..."
 
@RedDragon: http://www.facebook.com/ProStreetView
 
@RedDragon: da gebe ich dir Recht, vor allem warum ist ihr das so wichtig, die genaue Anzahl der Widersprüche zu kennen? Damit sie wieder neuen "Stoff" zum Propagieren hat und noch mehr Bürger gegen Google aufhetzen kann!?
 
@slave.of.pain: Warum ist es Google so wichtig, die Anzahl der Widersprüche nicht zu publizieren, vielleicht weil Google dann aufzeigen müßte, dass die Kritik / Ablehnung doch höher ist als Google es für gut hält ? Und warum müssen Befürworter die Kritiker jenseits von Vernunft und Sachlichkeit so diffamieren? Fehlt`s vielleicht doch an begründeten Argumenten!?
 
@Uechel: Ist doch hundekack egal, ob Google die Zahl rausrückt, die Aigner hat doch sowieso schon ihre Zahlen die ganze Woche lang rausgehaun. Ob die nun zusammengereimt sind oder nicht, tut letzendlich nichts zur Sache. Nur so am Rande ... ich hab von einem geplanten Projekt gehört, wo man sich in Streetview auf die Suche nach fehlenden Häusern machen möchte und dann geht da jemand persönlich vorbei und macht Bilder und die werden dann über Flickr oder Panomario wieder auf Google Maps eingebunden und schwups, schon war das ganze Trararara umsonst, denn diese Bilder sind dann rechtlich total unbedenklich.
 
@Uechel: endlich mal ein sachlich differenzierender Beitrag zum Thema! Hier noch ein weiterer interessanter Kommentar: http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Politik/Artikel,-Contra-Kommentar-Street-View-_arid,2218345_regid,2_puid,2_pageid,4290.html
 
@luciman: Cool, ein Kommentar aus der Augsburger Puppenkiste, das war ja auch jahrelang deren einzige Unterhaltungsmöglichkeit für Kinder und Jugendliche im Batziland ... Wenn du den letzten Absatz auch nur annährend berechtigt findest, sag mir deine Adresse, ich darf nämlich soviel Fotos von deinem Haus machen, wie ich will ;)
 
@wuddih: Ich finde den ganzen Kommentar in seiner kritischen Haltung Google gegenüber mehr als berechtigt!
 
@RedDragon: Es zeigt schon auf, wessen Geistes Kinder hier sich rumtreiben, wenn man mit billigen, polemischen Beleidigungen auch noch positive Bewertungen kassieren kann. Man kann zu dem Thema stehen wie man will, aber ein solches Niveau ist schon traurig und wenig förderlich - übrigens auch nicht, um die eigenen Ziele zu erreichen...
 
@RedDragon: +1 der kann man es nicht recht machen. Die will Datenschutz und gleichzeitig Daten bekommen, irgendwie widersprüchlich! Die ist auch angetreten um Probleme in Deutschland zu lösen, dabei macht die selbst mehr als genug. Die sollte sich mit wichtigeren Sachen beschäftigen... (z.B. die ganzen Abmahnwahnsinnigen in die Schranken weisen)
 
Und immer immer weiter auch wenn der Sinn schon lange auf der Strecke blieb.... Immer diese Politiker die sich mit aller macht versuchen über solche Themen zu profilieren. Die Aigner sollte mal lieber was zum ebenfalls aktuellen Thema der Netzneutralität sagen aber nein da kommt nichts, warum auch, da würde man ja auch deutschen Firmen wie der Telekom ans Bein pissen...
 
@paris: "Netzneutralität" ist auch ein ziemlich schwergewichtiges Thema. Da muss ihr Kompetenzteam noch überstunden machen. Das Diese Madamme aber von Datenschutz Spricht und auf der anderen seite dem Staat erlaubt umfassend Daten zu sammeln ist aber ok? Genauso das tolle Swiftabkommen.
 
@ThreeM: Swift lag überhaupt nicht im Kompetenzbereich von Frau Aigner, dafür musst Du dich an de Maizière wenden. Und ja, auch wenn beides evtl. nicht gut oder richtig ist, besteht ein Unterschied zwischen staatlicher und privater Datensammlung *und* - und das ist noch viel wichtiger - das Eine kann nicht Rechtfertigung für das Andere sein, ansonsten erlaubst Du automatisch eine sich immer weiter drehende Spirale.
 
Diese ganzen news um Googel Street View gehen sowas von auf die Nerven, sollen sich die Leute mal um wichtigere Dinge auf dieser Welt kümmern.
 
@Matz3e: Wenn unsere Regierung auf die Idee kommen würde, in jede Wohnung Kameras zu installieren, wäre der Protest nicht so groß ...
 
@Matz3e: Schon mal darüber nachgedacht, dass sich weder Frau Aigner noch das Ministerium den ganzen Tag nur mit dem Thema beschäftigen?
 
@LostSoul: Sich mehr als 5 Minuten mit dem Thema ab zu geben, ist schon zuviel. Und wieviel Minu... äh .. Tage sind da deiner Meinung nach schon draufgegangen? UK hab ich persönlich mitbekommen, Google hat brav gefragt, ob das Königreich was dagegen hat und das war dann Punkt 27 bei ner stinknormalen Parlamentssitzung und das ganze Thema war inklusive Abstimmung in 2 Minuten 13 Sekunden abgehakt. Bei uns war das Tagesfailpunkt 2 bei einer Bundestagsitzung und es wurde über zwei Stunde darüber referiert... und es kam effektiv nichts klares dabei raus.
 
@Frau Aigner und Konsorten: Die Bürger fordern mehr Transparenz bei der Schaffung neue Gesetze, insbesondere solche die in die Privatsphäre der Bürger eingreifen (VDS, ELENA).
 
@wieselding: Da hast Du Recht und ich stimme Dir teilweise zu. Teilweise nur, weil das von Dir Geforderte ja nicht heißen kann, dann lassen wir dafür mal Google machen was es will!
 
@Uechel: Damit wollte ich nur aussagen dass die Gesetzgebung erstmal vor der eigenen Türe kehren soll bevor man anderen mangelnde Transparenz vorwirft. Ich für meinen Teil habe die Google-Apps (Earth, Maps, StreetView) von Anfang an besser verstanden (transparenter gesehen) als Monatelange und täglich wechselnde Infos über VDS und Elena.
 
@wieselding: Öhm, das ist schwerlich möglich, weil Du da letztlich Äpfel und Birnen miteinander vergleichst. Bei Unternehmen findet die Entscheidung intern statt und wird regelmäßig nicht in der Öffentlichkeit diskutiert, sondern dort nur noch vertreten. Bei Gesetzesvorhaben hat hingegen jede Partei ggf. Mitwirkungsmöglichkeiten etc., insofern findet da grundsätzlich immer eine öffentliche Debatte statt, die nun mal auch von unterschiedlichen Meinungen getragen wird. Insofern ist es vollkommen natürlich, dass es dort wechselnde Informationen ("Wir sind dafür", "Wir dagegen", "Unter der Vorraussetzung, dass...") normal sind.
 
@wieselding: Wie stellst du dir "mehr Transparenz" vor? Es ist ja nicht so, dass Gesetze heimlich im Keller beschlossen werden und dann von jetzt auf gleich im Bundesanzeiger stehen und sofort in Kraft treten. Man kann eigentlich als Bürger bei so ziemlich allen Gesetzen die Entstehung verfolgen. Ich finde es immer etwas lachhaft, wenn immer nach "mehr Transparenz" geschrien wird, aber sich der Durchschnittsbürger noch nicht mal die Mühe macht, überhaupt den Gesetzestext zu lesen, bevor irgendwelches Halbwissen und haltlose Behauptungen überall abgeladen werden. (Super Beispiel dazu: Zensus 2011)
 
@Flash32: Und wieviel Zeit hat man dafür? Beispiel Erbschaftssteuer im letzten Jahr, da diskutiert man Monatelang um am letzten Sitzungstag schnell was zu bringen bevor die ganz gekippt wurde. Nächstes Beispiel dürfte ALGII betreffen. Die Regierung hat nur noch dieses Jahr Zeit, aber es wird seit Monaten hin und her gerechnet nur um kurz vor Weihnachten nichts halbes und nichts ganzes zu präsentieren. Zeit für Proteste gibt es da nicht. Da darf dann wieder in einigen Monaten das Bundesverfassungsgericht einschreiten.
 
@wieselding: Zeit für Proteste? Die Bürger können ihre Vorschläge während des laufenden Gesetzgebungsverfahrens auf mehreren Wegen einbringen. Ob sie berücksichtigt werden (können) oder nicht, steht natürlich auf einem anderen Blatt (so realistisch muss man schon bleiben). Aber deshalb hat man die Leute ja vorher gewählt. _ "Da darf dann wieder in einigen Monaten das Bundesverfassungsgericht einschreiten." Dafür gibt es dieses Gericht ja. Nicht exklusiv dafür, aber doch primär. Was willst du denn sonst machen? Die Bürger können ein Gesetz nicht irgendwie "abwählen". Und bevor das Gesetz draußen ist, kann man es als Bürger regelmäßig nicht gerichtlich überprüfen lassen. Und selbst wenn es dann das Licht der Welt erblickt hat, muss man meistens warten, bis auf Basis des Gesetzes z.B. ein Verwaltungsakt erlassen wird, der einen beschwert. Nur in absoluten Ausnahmefällen wird man allein durch die Existenz eines Gesetzes beschwert. ... ok, jetzt bin ich etwas abgedriftet. Sorry deswegen. Aber um zum Thema zurück zu kommen: Es gibt viele Wege für einen Bürger, seine Meinung bereits während der Entstehung eines Gesetzes zu äußern. Wenn der Gesetzgeber sich allerdings entschließt, etwas nicht aufzunehmen, dann ist das einfach so. Es gibt kein Gesetz, dass jedem alles recht macht. Und wenn das Gesetz gegen die Verfassung verstößt, dann wird es früher oder später vom BVerfG geprüft und notfalls eben wieder in die Tonne getreten. _ Edit: Hab grade gemerkt, dass ich immernoch leicht am Thema vorbeigeschliddert bin. Die Gesetze werden halt nicht progressiv zusammengebastelt von §1 bis §100. Es gibt meistens einen Vorschlag, woraufhin im kleinen Kreis ein Entwurf entwickelt wird, dieser wird dann diskutiert und geändert. Und da sich nur seltenst alle einig sind, wird an dem Ding bis zum Schluss ordentlich rumgezimmert (Negativbeispiel wäre die WaffG-Änderung vom 1.4.08). Nicht selten halt auch bis zur letzten Sekunde. Aber als Bürger kann man das Verfahren trotzdem beobachten. Wirklich _eingreifen_ kann man sowieso nicht. Aber das ist auch nicht Inhalt des Wortes "Transparenz".
 
Mal was ganz Anderes: Viele schimpfen hier über Google-Kritiker, die Einen befürworten es, andere kritisieren es eben. Aber sie alle sind "manipuliert". Immer und immer wieder praktisch mehr oder weniger inhaltsgleiche News zum selben Thema und alle, alle kommentieren sie, meist mit immer den gleichen Worten. Langsam wird`s langweilig. Dankbar werden Medien sein für dieses Thema und -das wollen wir nicht vergessen- Internetseiten /-foren wie Winfuture. Wo würden die sonst die Themen herholen, da ist ein immer wieder neu aufgefüttertes aber im Grunde altes Thema hervorragend geeignet.
 
@Uechel: Klar kann man darüber streiten, aber das "Problem" welches die Gegner und die furchbar nervige Aigner haben ist, daß Google zur Zeit anscheinend vollkommen gesetzeskonform handelt. Schlimmer noch, sie kommen mit Angeboten wie dem Opt Out den Kritikern sogar entgegen obwohl sie es gar nicht müßte und werden zum Dank dann auch noch weiter beschimpft.
 
@Johnny Cache: Du lässt dabei "mal so eben" außen vor, dass die Rechtmäßigkeit durchaus umstritten ist. Es gibt eine ganze Reihe an Datenschützern, bis hin zu Verfassungsrechtlern (einschließlich des gestern hier erwähnten ehem. stellv. Vors. des 2. Senats des BVerfG), die durchaus auch eine Rechtswidrigkeit erkennen.
 
@LostSoul: Datenschützer haben die Aufgabe, Bedenken zu äußern, und solange es einer ehrlichen, sachlichen Auseinandersetzung dient (was mE nicht der Fall ist, aber egal), ist das in Ordnung - sie vertreten von Berufs wegen eine Extremposition. Hassemer: "... Das könnte sein, wenn das Bundesverfassungsgericht bei seiner alten Linie bleibt" - und damit lediglich geäußert, dass andere die Rechtmäßigkeit in Frage stellen könnten; eine persönliche Äußerung war nicht drin zu erkennen.
 
@Johnny Cache: Du scheinst den Inhalt / Sinn meines o.a. Kommentars nicht ganz verstanden zu haben. Er enthielt kein für oder wider zu Streetview, ich kritisierte das laufende Aufwärmen eines Themas und das "Anspringen" der Leute immer wieder darauf. Ob das Ganze gesetzeskonform ist, ist aber noch Teil der Diskussionenen / Prüfungen und längst nicht als feststehend gegeben!
 
@Uechel: Das hab ich schon verstanden. Wenn es aber tatsächlich illegal wäre könnte man es problemlos innerhalb weniger Wochen absägen, was aber offensichtlich noch nicht passiert ist. Von daher ist es möglich daß sie sich in einer gewissen Grauzone bewegen, aber da es im Recht kein Grau gibt konnten sie Google auch noch nichts. Erlaubt ist was nicht verboten ist, und solange keine rechtliche Grundlage geschaffen wird können sie schimpfen so viel sie wollen, ändern wird es an Googles (und dem von unzähligen anderen) Vorhaben nichts ändern. Und genau das nervt... das politische rumgeeiere ohne etwas an den Fakten zu ändern. Und ich halte es für überaus wichtig daß die Gegner nicht müde werden darauf hinzuweisen daß Google zur Zeit nichts falsches macht, denn wenn man eine Lüge nur oft genug ohne widerspruch wiederholt, glaubt sie am Ende noch einer.
 
@Johnny Cache: Da Google mit diesem Dienst zunächst quasi vollendete Tatsachen schafft, ist ein "Dagegen-Angehen" (Widersprüche, Rechtsprüfungen, Urteile) erst im Nachherein möglich. Insofern ist der Dienst damit noch längst nicht rechtlich korrekt / abgesichert, weil die Prüfungen eben noch erst erfolgen müssen / können. Wenn Du eine Straftat begehst, ist diese ja auch nicht solange legal, bis ein (Straf-)Urteil erfolgt.
 
@Johnny Cache: Offensichtlich bist du nicht sonderlich im juristischen Feld bewandert, von daher muss ich dich da korrigieren: Ein Großteil des Rechts, wenngleich in Deutschland sehr umfassend kodifiziert, ist in Deutschland durchaus "Grauzone". Dies ergibt sich schon aus dem Umstand, dass die meisten Gesetze, Ausnahmen sind selten, tatsächlich nur abstrakte Tatbestände regeln. Dabei ist jedoch *immer* fraglich, ob ein Lebenssachverhalt sich überhaupt unter diesen abstrakten Gesetzestatbestand subsumieren lässt. Wären eben diese Unwägbarkeiten nicht vorhanden, könnte man sich in Deutschland einen Großteil der Jurisprudenz sparen, die nämlich genau diesem Umstand gerecht werden und der Rechts*findung* dienen. Gerichte würden sonst nämlich nur noch Urteile fällen müssen, während sie heute ungleich mehr tun. Gerade im Bereich der Grundrehte handelt es sich um höchst abstrakte Rechtsgüter und Abwehrrechte. Und hier ist durchaus fraglich, ob Googles Rechte evtl. die Rechte Dritter unangemessen einschränkt oder verletzt.
 
Kann sich die Frau Aigner eigendlich endlich mal mit echten Verbraucherschutz kümmern? z.B. was sich manche Fernsehsender erlauben oder um noch wichtigere Dinge?
 
@Sebiroth: Subjektiv betrachtet wird es immer "wichtigere" Dinge geben, aber alleine die Tatsache wie intensiv diese Diskussion geführt wird, zeit auf, dass sie ja doch offensichtlich eine gewisse Brisanz besitzt und daher zu Recht behandelt wird.
 
@LostSoul: Da solltest du dich aber mal fragen wie echt denn diese Brisanz ist .. oder ob sie nicht einfach künstlich durch die Medien aufrecht erhalten wird/ wieder angestachelt wird. Ich lese jeden Tag mehrere Newsseiten (It-lastig aber auch ganz normale Seiten wie Stern, Focus usw.) bzw. schaue mir deren Newsfeeds an und seit dem Beginn der Diskussion um Street View findest du fast tägliche auf mehreren Seiten mindestens einen Artikel zum Thema Street View die alle mehr oder weniger immer wider den selben kalten Kaffee aufwährmen ... wenn man den Leuten nur täglich immer wieder das RIESEN PROBLEM vor Augen führt wird das Thema natürlich auch immer wieder zur Sprache kommen, was aber noch lange nicht heißt das es echte Brisanz hat und es kommt noch hinzu, dass viele meinen sie müssten ihr Haus unkenntlich machen lassen, weil es ja die Medien sagen dass Street View böse sind, wenn du aber mal genau nachfragst was die Leute denn befürchten, dann kommen da keine wirklich stichhaltigen Argumente.
 
@LostSoul: Ich weiß auch nicht, worauf sich Sebiroth bezieht, aber ist es Ihnen nur subjektiv betrachtet wichtiger, ob Unbekannte Ihre Hausfassade sehen, oder Ihre aktuellen Bankkontobewegungen verfolgen kann? - zur Aussage: "Subjektiv betrachtet wird es immer 'wichtigere' Dinge geben". Die Brisanz kommt daher, dass es furchtbar leicht ist, um Street View Horrorszenarien aufzubauen. Da war die öffentliche Meinung in Deutschland bisher sehr zugänglich und leicht manipulierbar. Bisher.
 
@Sebiroth: Was erlauben sich denn manche TV-Sender? Und waruzm schaltest Du die Kaiste nicht aus, wenns Dir nicht passt?
 
@mcbit: Ich meine z.B. 9 Live, Astro TV oder auch wie RTL vorgibt Menschen zu helfen usw.
 
@Sebiroth: Die "Abofallen-Diskussion:Reloaded". Wie stark soll der Staat den Bürger vor eigener Dummheit schützen? Inwieweit kann das Bild des "mündigen Bürgers" dann überhaupt noch aufrecht erhalten werden?
 
@Sebiroth: Keiner wird gezwungen, 9Live, Astro-TV oder RTL zu gucken. Wer das dort Gezeigt ernst nimmt, dem ist eh nicht zu helfen.
 
Ich liebe Politiker und deren geistige Ergüsse, speziell in den Sommermonaten........
 
Mein Gott die Aigner geht mir langsam sowas von auf den Sack, die wird ja langsam genauso lästig wie Zensursula, ob das daran liegt dass sie quasi in der selben Partei ist? Wer wählt "sowas" nur???
 
@sandermann: Jetzt werden also schon Leute gleichgestellt, von denen sich eine eindeutig gegen Bürgerrechte und für Datensammlungen eingesetzt hat, während es in diesem Fall - streitbar oder nicht - zumindest um eine Wahrung von Rechten des Einzelnen geht. Verkehrte Welt...
 
@LostSoul: welches recht meinst du denn bitte? Hat jemand das recht, dir zu sagen, sieh mein haus nicht an? also sorry, das ist lächerlich, wenn das wirklich so kommt, das street view hier verboten wird, stösst es Tür & tor auf, ganze orte von landkarten nehmen zu dürfen, schliesslich stehen dort die Häuser der rechtsperson ;)
 
@hellboy666: Du scheinst das Problem nicht wirklich erkannt zu haben! Es geht zunächst nicht vorrangig um die Aufnahme Deines Hauses sondern wenn, dann um die ungefragte Aufnahme der Häuser, deren Eigner / Bewohner dies nicht wollen. Und das zeigt den momentanen Kern der Problematik. Nämlich wie Google dabei vorgeht, nämlich erstmal Tatsachen schaffen (Aufnahmen, Dienst öffnen), dann abwarten ob sich was dagegen tut (Widersprüche, Rechtsbedenken, Urteile), dann die erzwungene Rücknahme nur teilweise, möglichst umständlich, zeitaufwändig und damit möglichst abschreckend zu machen.
 
@Uechel: scheiß dich an... keine sau interessiert es wie dein haus aussieht... es geht um die STRASSEN und um die verläufe und umgebung... wer bitte schaut sich in gsv die häuser an...
 
@Ludacris: Warum nimmt Google die Häuser dann nicht raus oder ersetzt sie durch abstrakte 3D-Modelle?
 
@Uechel: Möglicherweise wurde das Haus in dem sie wohnen ja schon publiziert, gleich vor oder nach der Werbung oder in einer Zeitung , ist aber vielleicht auch schon Bestandteil einer Photoperformence gewesen , ohne Ihre Zustimmung, oder der Möglichkeit Protest einzulegen und völlig legal. Die Aigner macht Stimmung als würde Google kommen und uns irgendetwas wegnehmen. Einige Artikel erwecken den Eindruck Google kommt in die Wohnungen und es gibt keinen Schutz und davor nur der Datenschutz und Aigner. Die Diskussion ist ja sehr bewegt aber es geht nur um Photos von der Straße aus . Kein Thema für den Verbraucherschutz und kein Thema für den Datenschutz !
 
@hellboy666: Vgl. dazu bitte o5re2. Es geht nicht darum, ob Du das nun lächerlich findest (wobei schon die Wortwahl fraglich erscheinen lässt, inwiefern eine sachliche Diskussion da überhaupt noch angebracht ist), sondern ob sich die (überwiegend) lückenlose Ablichtung der Straßenzüge unter ein vorhandenes Verbot subsumieren lässt oder Rechte Dritter dieser Möglichkeit entgegen stehen. Und so einfach wie es sich einige Leute gerne machen, ist es da nun mal nicht. Das Berufen auf Panoramafreiheit greift jedenfalls schon deswegen nicht, da Google durch die Stative auf den Autos nicht erlaubte Hilsmittel verwendet. Darüber hinaus können aber auch subjektive Abwehrrechte der Veröffentlichung entgegen stehen. Nur weil Dinge von der Öffentlichkeit aus einsehbar, abrufbar oder sonstwie erfassbar sind, sind sie eben dennoch nicht Teil der Öffentlichkeit - und dies gilt für physische Elemente ebenso wie für abstrakte Rechtswerte. Aus gleichem Grund dürfen auch "Stars" (und auch Privatpersonen) auch nicht fotografiert und abgelichtet werden, wenn der Aufenthalt in der Öffentlichkeit nur privaten Zwecken diente und aus gleichem Grund sind auch abstrakte Werte wie Würde, informationelle Selbstbestimmung etc. geschützt, die sich weit über den ansonsten abgegrenzten Wohnbereich hinaus erstrecken. Auch das angesprochene "digitale Gesamtbild" könnte dabei einen Ausfluss aus solchen abstrakten und gleichwohl schützenswerten Gütern darstellen. Insofern ist es wesentlich zu einfach und zu indifferenziert, pauschal diesen Dienst als "richtig und erlaubt" darzustellen - und es sähe wohl auch anders aus, wenn es sich nicht um einen "so praktischen" Dienst handeln würde...

digitales Gesamtbild
 
@LostSoul: so & nochmal, wo ist denn der unterschied, ob ich dein Haus real in der strasse beim pazieren gehen seh, oder halt virtuell?
Auch hat man kein recht, jemand das ansehen eines öffentlich stehenden gebäudes zu verbieten, ein vergleich mit Personen, stellt ein anderes faktum da & dies wird ja auch schon verpixelt dargestellt, von daher kommt keine person zu schaden.
Aber was solls, Hexen jagt gabs schon immer & keine sorge, die seele eines menschen wird durch eine photografie nicht gebannt ;)
 
@hellboy666: Du hast ganz offensichtlich nicht verstanden, wo der Unterschied ist, denn dies kannst Du meinem oben geschrieben Beitrag durchaus entnehmen. Soweit Du hingegen die Gegner oder Kritiker von Google Streetview pauschal der "Hexenjagd" bezichtigst oder sie als dumm abstempelst ("die Seele des Menschen...") bringt eine Diskussion ohnehin nicht viel. Du hast Deine Meinung und eine sachliche Diskussion scheint ohne Diskreditierung und Beleidigung andersdenkender nicht möglich.
 
Bitte sehr: http://bit.ly/9XWF4Q
 
Herrje, alle Polit-Dödel fordern, warnen oder kritisieren! Ob ihnen vielleicht mal bewußt wird, das ihnen diese Alibi-Haltung kein Swine mehr abkauft und als populistisches Geplänkel verbucht wird. Man sollte sie alle Steinigen.
 
@Hellbend: Steinigen tat man im Mittelalter oder bei islamistischen Staaten (Iran). Insofern scheint Deine Argumentation ziemlich daneben, um es höflich auszudrücken. Was wäre wenn die "Polit-Dödel" dazu aufriefen, alle ihre Kritiker zu steinigen, dann wärst Du dabei. Nur - wer gesteinigt wurde, ist in der Regel mundtot, im wahrsten Sinne des Wortes. Ist es Das was Du willst, "Polit-Dödel" und sonstige Kritiker mundtot machen? Macht denn jeder jemand mit anderer Meinung mundtot? Armselige Einstellung und Einlassung und einmal mehr der Beleg dafür, auf welche Art und Weise sich manch ein Befürworter hier aufführt. Keine Argumente einbringen aber Andersdenkende aufs Gröbste angreifen. Wie soll man solche Leute ernst nehmen?
 
@Hellbend: Herrje, alle Bürger-Dödel fordern, warnen und kritisieren! Ob ihnen vielleicht mal bewußt wird, das ihnen diese Alibi-Haltung kein Swine mehr abkauft und als uninformiertes Stammtischgebrüll verbucht wird. Man sollte ihnen allen das Wahlrecht entziehen.
 
Was ich an der Sache nicht verstehe ist, wieso erst jetzt?? Google hat doch nicht von heute auf MOrgen Google Street View gemacht und jetzt, wo alles fertig ist, kommen ploetzlich von ueberall Beschwerden... und ja, es nervt langsam! Und ich mag den Dienst dennoch und wer sich nicht zeigen will, sollte zu Hause bleiben! :D
Aber hey, hauptsache auf Facebook und Co. schreiben was man gerade macht und ob man im Urlaub ist, damit einbrecher es gleich wissen, welche Wohnung leer ist. muha!
 
@StefanB20: Warum nicht andersherum? Wer in den Dienst rein will, soll sich bei Google mit "Hallo, nehmt mein Haus auf" melden.
 
Hallo! "Aigner fordert mehr Transparenz" will sie noch mehr Daten über uns! dann soll sie es selbst machen oder beim Schäuble gucken! nicht mit dem "Vorwand" Google ...soll! das was Google machen soll! so bleiben wie es ist!
 
@Trachus: Könntest du deinen Beitrag nochmal umformulieren? Irgendwie entschließt sich mir der Sinn. Das soll jetzt keine Provokation sein und ist auch nicht beleidigend gemeint. Ich habe gerade wirklich Probleme, den Inhalt des Geschriebenen zu erfassen. Beim Durchlesen kommt es mir so vor, als willst du andeuten, dass Frau Aigner Google zum Daten sammeln anregen möchte.
 
@Trachus: ich verstehe das so... Aigner fordert mehr Transparenz und Google soll die Liste der Leute offen legen, die ausgetragen werden wollen... Ich bin auch für mehr Transparenz... Soll Google doch doch richtig transparent machen und und die E-Mails/Briefe im Internet veröffentlichen /ironie off
 
Lesenswert: http://blog.mathias-richel.de/2010/08/19/sie-haben-jehova-gesagt-zur-streetview-debatte/
 
@Masternekroman: interessanter beitrag, aber das nächse mal doch links bitte wieder mit tinyurl oder bit.ly o.ä., so muss man doch immer das leerzeichen rausmachen (iwie schade dass wf das immer noch hat..., aber egal)
 
@maharbal: Das nächste mal bitte wieder ohne tinyurl oder bit.ly o. ä., so sieht man gleich wohin der Link führt.
 
Google und Transparenz?
das ich nicht lache
 
Hallo Frau Ilse Aigner, wo gibt es eine Seite, wo ich verfügen kann, daß die Toll- Collect- Brücken auf allen Autobahnen die Daten meines Privat- PKW nicht speichern, um nachträglich ein exaktes Bewegungsprofil erstellen zu können?
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles