Netzneutralität: Medienbranche wittert Morgenluft

Wirtschaft & Firmen Die aktuell wegen Gesprächen zwischen Google und Verizon geführte Debatte um Netzneutralität ruft auch die Medienbranche auf den Plan. Diese will das Internet stärker kontrolliert sehen. mehr...

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Alle reden davon, dass Google, Facebook & Co zu mächtig und raffgierig werden.... in meinen Augen wird eher die Medienindustrie, Rechteverwerter usw. immer schlimmer, die werden den Hals nie voll bekommen.
 
@Turk_Turkleton: Das eine legitimiert nicht automatisch das andere. edit: typo
 
@Knarzi: legitimiert...
 
@Aydin77: thx! ;) War wohl in Gedanken woanders...
 
Hmm, vielleicht sollten sie sich lieber mal bemühen den potentiellen Kunden legale Inhalte zur Verfügung zu stellen? Wenn die einzigen Alternativen illegal sind braucht man sich auch nicht zu wundern wenn diese genutzt werden.
 
@Johnny Cache: Stimmt. Zurück zum Thema Kulturflatrate. Ich zahle freiwillig 50 Schleifen pro Monat, wenn ich dafür machen kann, was ich will (soviel zahle ich jetzt übrigens nicht im Monat, wenn ich den ganzen Kram zusammen rechne).
 
@Not-Aus: Gerne, aber nur wenn das dann auch anständige Quellen im Ausland einschließt. Für das was man in diesen unseren Landen geboten bekommt ist selbst geschenkt noch zu teuer.
 
Das selbe blabla seit bestimmt schon 10 Jahren... ich kann es echt nicht mehr hören.
 
@LastNightfall:so blah blah ist das nicht. Das Thema netzneutralität ist eines der wichtigten Themen im Internet überhaupt. Und noch nie stand es um die netzneutralität schlechter als zur Zeit. Merken viele halt nicht vor lauter wichtigen Street View Themen
 
@RohLand: Stimme ich dir völlig zu. Ich meinte damit auch die Musikindustrie. Seit 10 Jahren jammern sie und es hat sich seitdem im Grunde nichts geändert. Wären andere Industrien so innovationsscheu wie die Musikindustrie, gute Nacht Abendland!
 
ohne netzneutralität wird das netz sterben, bzw entsteht dann etwas was keiner will...weder diese geldgeile industrie, noch der staat. schon heute ist der staat beim thema internet als bürgerfeind zu sehen. wenn die netzneutralität aufgehoben wird, entsteht noch mehr illigales, da das internet numal davon lebt das es ein gemisch aus legalem und illigalem ist...eine seite davon zu bevorzugen, bedeutet nciht das der andere teil stirbt, das gegenteil wird eintreten, das sich alles noch verborgener abspielt...mehr gewinn wird sich aus so einem handeln nicht generieren. da die leute numal nicht bereit sind für dinge zu zahlen, die weit überteuert sind (mp3). eine mp3 zB ist teurer als ein titel einer cd, was nicht sein darf, die mp3 muss um ein vielfaches billiger sein, da sowohl qualität der musik ansich, als auch der vertriebsweg für den hersteller billiger sind. diese musikindustrie macht sich mit solcher methodik nur noch unbeliebter.... desweiteren sehe ich in deutschland ein quaimonopol eines unternehmens, was klar beschrenkt werden muss, auf max 30% ihres heutigen volumens (sony).
 
Erinnert mich an eine Szene aus Watchmen. Die Chefs von diversen Energiekonglomeraten stehen vor Adrian Veidt und wollen ihm irgendwas diktieren, weil er kostenlose Energie für alle möglich machen will. Das Schicksal, dass diese Typen ereilt, finde ich gar nicht so schlimm....
 
Wo steckt hier eigentlich das Problem? Es ist ja nicht so, dass Verbraucher die Rechte an künstlerischen Werken haben wollen, die können ja da bleiben wo sie sind, die Leute wollen nur ihre Medien konsumieren, für einen attraktiven Preis und zu dafür ordentlichen Bedingungen. Allein wenn ich da an die ganzen Video on demand Portale denke, teuer, restriktiv und das was man sehen will, ist teils nicht verfügbar. Aufgrund komplexer Rechtevergabe die territorial geregelt ist, ärgert man den potentiellen zahlenden Kunden. Erst letztens wollte ich einen alten Adam Sandler Film sehen, habe mich bei allen dt. Videomietportalen umgesehen - den Film gab es nicht den ich wollte. Da krieg ich doch n Hals. Das die ihre Werke schützen wollen ist ja legitim, aber dann den Zeigefinger auf Leute zu erheben, die cleverer sind und zeigen, dass die verwendeten Schutzmechanismen nichts bringen, das ist auch selten dämlich. Vielleicht sollte die Medienbranche mal dazu übergehen, realistische Gehälter zu zahlen. Mit welcher Berechtigung verdient ein Hollywoodstar 50 Millionen pro Film? Vielleicht sollten alle ihre Ansprüche mal etwas senken, dann relativiert sich auch der Kostenfaktor für Kultur.
 
@Rikibu: Stimme dir 100% zu. Die wollen einfach nicht nachgeben. Wenn die ihren Job gut machen würden, hätten die schon längst eingesehen, dass die in der heutigen Zeit ganz andere Absatzwege und Services schaffen müssen. Ein gutes Beispiel dafür ist der Kommentar von dem Porno-Produzenten (News von gestern). Es ist ja auch nicht so, als dass die Branche unter Filesharing leidet. Die Erlöse sind gleich geblieben. Nur hat sich die Geschichte dahingehend verschoben, dass weniger Geld mit den Medien selbst gemacht wird, sondern die "Einbußen" durch den Verkauf von Merchandising-Artikel kompensiert werden. Aber wie so oft gilt auch hier: Viel ist nicht genug. Zensiert lieber das Internet, so dass es nur iTunes gibt. Dann ist die IRAA zufrieden... Spastis...
 
was machen die eigentlich, wenn ihre umsetze trotz allen nicht ansteigen sondern weiter in den keller gehen???
 
@Tiesi: dann rechtfertigen sie noch mehr Castingshow Clone, weil die ja billig zu produzieren, billig zu entsorgen sind. Für Talent ist dann kein Geld mehr da. Das ist ein Selbstläufer aber in die falsche Richtung.
 
Leute die keinen Plan haben, wollen und wollen...
Wie soll das Internet kontrolliert werden? Bei den Datenmengen! Und das werden immer mehr!

Selbst wenn sies irgendwie schaffen sollten, Plain Transfer zu überprüfen, dann wird halt alles nur noch verschlüsselt. Dann isses aber spätestens vorbei!
 
ich tu 90% meines internetverkehrs verschlüsseln, der rest bekommt fake headerdaten, die mit mir nix zutun haben...so das eine eindeutige zuordnung sehr schwer ist. leider bedeutet internet heute, das man von allen bespizelt wird: industrie, isp, staat etc.
 
RIAA must die!
 
Die Medienindustrie hat nie verstanden wie das Internet funktioniert. Man kann noch so viel Wissen haben wie man will über die Technik selbst. Das Internet ist zu einer dynamischen Sache geworden die man durchaus mit einem höchst anpassungsfähigen Lebewesen vegleichen kann. Wenn etwas abgeändert wird passt es sich innerhalb kürzester Zeit an und macht weiter wie bisher. Das wird auch immer so bleiben, es sei denn man schaltet es ab. Die mächtigen in den Chefetagen der Medienkonzerne können das aber nicht verstehen, weil sie diese Dynamik selbst nicht leben und somit auch nicht selbst verstehen können. Die denken DRM und Ähnliches sind der Stein der Weisen. Und Kontrolle behebt alle Probleme. Ich kann nur sagen dass spätestens wenn die totale Kontrolle über das Internet ausgeübt wird die meisten User sich die Sachen per externer HDD untereinander austauschen werden. Genau so wie man es früher mit Disketten und Kassetten gemacht hat zu C64 Zeiten. Daher: Musikindustrie ..... Senke deine Preise, achte auf die Qualität und gebe den Künstlern gerechtere Verträge und Bezahlungen. Summen wie 50 Millionen pro Film müssen nicht wirklich sein oder? Es reicht auch mit einer Million.
 
@Traumklang: Das wird dann die Reinkarnation der BBS Mailboxen.
 
@karstenschilder: au ja - das wäre ja echt cool ;-) dann könnte ich mein letztes bbs-backup endlich mal wieder hochfahren <fg>
 
netzneutralität bedeutet keinerlei einmischung von aussen! .... die musikindustrie will also ein zensiertes netz haben! ... diese uhrheber, müste man gesetzlich verbieten, da 99% ihres handelns inhuman und unsozial ist. ... auch sind ihre recht zu hoch angesetzt, so das der verbraucher, auch vom gesetzgeber gewollt (CDU/CSU/FTP/SPD) zu melkkuh von bestimmten unsozialen menschen/vereinen/verlagen/unternehmen werden. der gesetzgeber muss einem uhrheber das gleiche recht zugestehen wie einem handwerker, wenn ich als handwerker meine arbeit verkaufe, kann ich nicht sagen: du darfst aber die toilette nicht benutzen da ich diese funktion des bades mir vorenthalte. aber genau wie ebend beschrieben tun sich die uhrheber verhalten. alles nur um ohne arbeit geld abzuschöpfen! die wirklich arbeitsscheuen sind uhrheber/ patentinhaber jeder art, nicht arbeitslose!
 
Kann man den Typen der Medien-Industrie nicht mal irgendwie das habgierige Maul stopfen?
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