Street View: Google macht weitere Zugeständnisse

Internet & Webdienste Der Suchmaschinenbetreiber Google hat sich der massiven Kritik aus Politik und Öffentlichkeit gebeugt und die Vorab-Widerspruchsfrist für den Dienst Street View von vier auf acht Wochen verdoppelt. mehr...

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Ich weiß gar nicht warum da jetzt so eine große Sache daraus gemacht wird. Es sind ja dort nur Bilder die auch jeder andere machen kann. Außerdem ist Google ja noch nicht einmal der Einzige Anbieter von solchen Bildern. Das ist aber auch typisch Deutschland, alles neue ist erst einmal schlecht.
 
@Croft: Ganz einfach, die Politik lenkt gekonnt unsere Aufmerksamkeit auf Google um, anstatt sich um eigene Probleme zu kümmern. Zumindest mein Eindruck.
 
@LastSamuraj: Stimmt, es macht sich halt gut, als Verbraucherministerin, wenn man sich mit dem übermächtigem Google anlegt.
 
@Croft: tja aber der einzige der die Marktmacht hat wer weiß was mit diesen Daten zu tun...
 
@gordon2001: " @Croft: tja aber der einzige der die Marktmacht hat wer weiß was mit diesen Daten zu tun..." Mit den Daten ?? Welchen Daten denn bitte, die die an einer Hauswand stehen ? Hausnummer ? Nummernschild und CO ?? Rofl.. man man, langsam nervt diese " Panik " mache mächtig. Wenn wir morgen durch die Straßen rennen, im nachhinein die Gesichter und Nummernschilder unkenntlich machen, Regt sich niemand auf. Aber hier ist es der allübermächtige google. Junge Junge, nimmer lang, und ichKotz ins Essen.
Schaut lieber mal bei " Bing Maps " die Vogelperspektive an, da kannst auch mal nen Nackten im Garten finden ( wenn du Pech hast ) und DA regt sich niemand drüber auf.
 
@Croft: Die Politiker wollen sich doch nur die Eier schaukelen und nur so tun als wuerden sie die Interessen der Buerger vertreten. So etwas bietet einfach ne gute Gelegenheit.
 
Die ersten die widersprechen werden dann die Payback-Nutzer sein.
 
@unfassbar_aber_wahr: Aha, und paybackkartenbesitzer dürfen nicht entscheiden, welche Daten über sie gesammelt werden dürfen?
 
@mcbit: nein, denn als Payback-Kunde haben sie sich bereits vertraglich damit bereiterklärt, dass man ihr komplettes Kaufverhalten speichern, analysieren und an dritte weitergeben darf. Dagegen ist StreeView datenschutzrechtlich so bedenklich wie ein Aktenvernichter
 
@zwutz: Aber sollte es nicht jedem selber überlassen sein, welche prioritäten er setzt? Wer das eine hat, muss das andere doch nicht gut finden.
 
@mcbit: Hat er gesagt, dass es ihnen nicht überlassen ist? Oder hat er nur über den Sinn gesprochen, hier den Datenschutz hochzuhalten, und bei viel schlimmeren Diensten auf ihn zu scheißen? Zwei paar Schuhe.
 
@lutschboy: Habe rein hypothetisch gefragt. Ich habe nicht gesagt, dass er es denen nicht überlassen hat.
 
@mcbit: Du hast angedeutet, dass o2 gesagt hätte, Paybackkartenbesitzer dürften nicht entscheiden, welche Daten über sie gesammelt würden. Ansonsten ergäbe deine hypotethische Frage garkeinen Sinn in dem Bezug. Aber das hat er halt nicht gesagt. Ihm ging es eher um die Inkonsequenz vieler Leute, die A aber nicht B sagen, und nicht um die persönliche Entscheidungsfreiheit. Aber lass uns nicht wieder so eine Spitzfindigkeits-Diskussion anfangen ^^
 
@lutschboy: Ach Du beziehst Dich auif diesen blöden Kommentar des OP? Sorry, aber der hat gar nichts ausgesagt. Und was hat das mit Inkonsequenz zu tun? Man muss nicht B dagen, nur weil man A gesagt hat. Es geht um die Art Daten. Wenn es einem egal ist, ob A, dann muss ihm B noch lange nicht egal sein. Warum will das immer keiner einsehen?
 
@mcbit: Weil's keinen Sinn macht. Ich kann nicht auf der einen Seite meine Privatsphäre für heilig erklären, und auf der anderen Seite auf sie scheißen. Ich mein klar, kann man, aber es macht halt keinen Sinn. Das ist wie wenn ich sage dass ich aus Umweltschutzgründen kein Auto fahr, mir dann aber ein Motorrad zulege. Klar, 2 Unterschiedliche Dinge, aber beide verpesten die Umwelt. Wenn jemand sein Haus aus Google haben will weil er andere Gründe hat als Datenschutz & Privatsphäre, dann ist das ja was anderes. Aber die meisten führen halt genau diese Gründe an, während sie Google Dienste, Payback und solche Sachen weiter nutzen und zb CDU wählen. Ist halt paradox.
 
@lutschboy: Du konstruierst. WAS für jemanden Sinn oder nicht Sinn macht, entscheidest nicht Du. DAs Auto/Motorrad-Beispiel ist daneben und verdeutlicht gar nichts. Es ist nichts paradoxes daran, seinen persönlichen Datenschutz bei A für unwichtiger zu sehen, als für B. Und was zum Geier hat CDU_Wählen damit zu tun? Welchen marktwirtschaftlichen Nutzen ziehen CDU aus Elena, Kameraüberwachung und Abhören von Telefonen?
 
@mcbit: Ich entscheide (!) ja auch nichts. Das ist das was du nicht kapierst. Ich sage "es macht keinen Sinn" - dass ist nur meine Meinung. Ich gehe nicht zu den Leuten hin und sage: "Ich -entscheide- dass du dies oder jenes nicht darfst weil's keinen Sinn macht". Verstehst du? Ich finde es macht keinen Sinn eine Hausfassade als intimer zu empfinden als alles was man einkauft und alles was man googlet. Wenn jemand das anders sieht: ich hab nix dagegen. Und ich finde das Umweltbeispiel passt sehr gut, wenn ich sage mir ist Privatsphäre wichtig, dann sollte das alle Felder betreffen. Wenn ich sage Umweltschutz ist wichtig, dann betrifft dass auch alle Felder. Wenn ich hier auf Privatsphäre/Umwelt achte, und dort drauf scheiße, ist das nunmal inkonsequent (Zusatz für dich: In meinen Augen). CDU wählen hat damit zu tun, dass die in Sachen Überwachungsstaat die enthusiastischsten sind, und am tiefsten in die Privatsphäre eindringen wollen. Von Marktwirtschaft hab ich hier garnicht geredet. Aber ist ja auch wurscht, dass wir nicht auf einen Nenner kommen haben wir ja schon in anderen Diskussionen festgestellt :)
 
@lutschboy: Aber andere sehen einen Sinn für sich, jetzt verstanden? Und Überwachunsgsstaat mag ich auch nicht. Aber noch weniger mag ich gewinnorientierte Großkonzerne, die dam Geld scheffeln, dass es mich gibt. Und noch schlimmer, früher oder später werden sich Überwachunsgorgane eines Staates genau jener Daten bedienen. Jetzt verstanden?
 
@mcbit: Ich hab nie gesagt dass es für andere nicht Sinn machen kann, insofern hab ich's schon die ganze Zeit verstanden. Du warst der, der impliziert hat, dass andere etwas sagen, was sie nicht gesagt haben (siehe deine Antwort auf [o2].) ... Aber das Thema hätten wir dann ja wohl jetzt beide verstanden.
 
@lutschboy: Jut, und was machen Männer nach einen Streit? Richtig, nen Bier trinken gehen;-)
 
@unfassbar_aber_wahr: Die 1. die widersprechen sind Rentner die sich dann für die Zeitung vor ihrem Haus Fotografieren lassen!
 
@Croft: Und? Auch das ist ihre eigene Entscheidung.
 
Widerspruch einlegen- warum sollte man sowas machen? ich werde mein Haus nicht vernebeln lassen.
 
@futufab: das machen die, die ihren Garten ungern aufräumen, ihn aber nicht unsauber im Internet sehen wollen ;-)
 
@shadow-1991: oder die was zu verbergen haben. das ist wie ein "hier nicht einbrechen" schild ^^
 
Na mal sehen was die Politik noch an Kritik finden wird. Für mich ist das sowieso ein staatlicher Eingriff in die freie Marktwirtschaft. Und der Staat sollte sich mal selber an die Nase fassen, siehe Vorratsdatenspeicherung, ELENA etc.
 
@puttee: herzlichen glückwunsch... du hast gewonnen! Der dümmste (bzw. kurzsichtigste) Beitrag des Tages!!!
Das hat doch nix mit freier Markwirtschaft zu tun, google will hier eine Datenbasis erstellen bei der nicht abzusehen ist was damit passieren kann. Z.B. (fiktives szenario) google verknüpft Personensuche mit street view, dann heißt es bald: chef: "hm Herr Maier hat sich beworben, mal gucken wo der wohnt... ih was für ein schäbiges haus und noch nicht mal gardinen an den Fenstern" oder "sauber jetzt wissen wir genau welches fenster die sua wohnt, lass mal nen stein reinhauen" wer will sowas also ich nicht... Solange diese Daten von einem Marktriesen gehalten werden sollen der wer weiß was damit macht NEIN zur pauschalen google-spy-cam
 
@gordon2001: Und das dürfte noch ein einfach nachzuvollziehendes Szenario sein.
 
@gordon2001: und was willst Du gegen solche Leute machen? http://www.panoramio.com/lookaround/34912695 des Maiers Haus kommt früher oder später so oder so ins Internet.
edit:Link
 
@futufab: wenn ich jemanden finden würde der soein bild von meinem Hause online hat würde cih Ihn auffordern es zu löschen und wenn er dem nicht nachkommt anzeigen. Immer hin habe ich wohl noch informationelle selbstbestimmung. Und dann sollte es langsam Politik werden und gesetze geben die soetwas unterbinden, um endlich mal eine vernümpftige Gesetzesgrundlage zu schaffen.
 
@gordon2001: Aber dann werden doch Tausende Paparazzi arbeitslos;-)
 
@gordon2001: Du willst also jedem seine privaten Fotos verbieten?
auch ein netter Link: http://photosynth.net/view.aspx?cid=807f04d6-0481-4b4b-904f-c886ce462cc3
 
@futufab: lol ich hab ja nichts gegen privat fotos, aber wenn man sie öffentlich zugägnlich macht dann sind es keine "private" fotos mehr... erst nachdenken dann...
 
gordon2001 schrieb: "wenn ich jemanden finden würde der soein bild von meinem Hause online hat würde cih Ihn auffordern es zu löschen und wenn er dem nicht nachkommt anzeigen...
wie würde ein solches Anschreiben aussehen? Mit welchem Recht willst Du jemanden auffordern ein Bild deines Hauses (ohne das Du als Person darauf zu erkennen bist) offline nehmen?
 
@futufab: Persönlichkeitsrechte, informationelle selbstbestimmung, eingriff in die privatesphäre.... usw. aus dem gleichen grund varum mautstationen nicht dein auto fotografieren und speichern dürfen auch wenn du nicht zu erkennen bist ;) aber du darfst dich ruhig weiter informieren ;)
 
@gordon2001: Die Mautkästen 'verfolgen'/tracken dich aber, und geben so Preis, wo du dich bewegst. Das ist also wie ein Detektiv auf deinen Füßen und somit eine ganz andere Sache als wenn dein Haus fotografiert wird. Ein Haus, das immer da steht, sich nicht bewegt. Als nächstes schreibst du die Nasa an sie sollen bitte keine Fotos aus dem All mehr von deiner Erdkugel machen, oder von deiner Milchstraße, wegen Persönlichkeitsrechten und informationeller Selbstbestimmung, oder wie? Wenn man diese Rechte bei jedem Furz beansprucht brauchen wir uns echt nicht zu wundern warum sie immer bedeutungsloser werden.
 
@gordon2001: Wenns deinem "fiktiven" Chef wirklich so wichtig wäre, dann kann er auch mal nach der Arbeit an dieser Adresse vorbeifahren und sich genauso ein Bild machen. Es gibt auch Chefs die schon anhand einer "Neuköllner" Postleitzahl die Bewerbung beiseite legen. Und dann frag ich mich, warum bei dieser ganzen Sache immer NUR von google gesprochen wird? MS hat ähnliche Service, ebenfalls eine Suchmaschine und einen Emaildienst. Wieso wird das nie erwähnt?
Aja, und über Google Maps gabs auch nicht solche Beschwerten oder?!
 
@puttee: ja du hast das mit dem beispiel gut verstanden ^^ ich merk schon.. NOT!
Und wer hat gesagt das ich das von MS gut finde? ABer hier im Artikel gehts um google also nehm ich auch dazu stellung. Und die qualität der bilder von google maps und street view ist ja wohl ein himmelweiter unterschied.
 
@gordon2001: Wo is da bitte ein Himmelweiter Unterschied? Selbst mit google maps kann ich sehen, ob du in einer Platte oder in einer Villa, an einer Tankstelle oder Mülldeponie wohnst....
 
@puttee: bei google earth seh ich das dach deines hauses und das auch noch auf einer ansicht der verschwommenen art. und bei streeview sehe ich dein fenster und dene vorhänge.
 
@puttee: Der Mensch soll also kuschen, vor alles und jedem in der "Markwirtschaft"?
 
http://www.facebook.com/pages/Pro-Street-View/127858727260072
 
@SexySinner: http://www.facebook.com/ProStreetView
 
Hm, das deutsche Volk ist also wirklich sehr seltsam. Wenn der Staat etwas ernsthaft böses durchziehen will findet nen großer Teil der Bevölkerung gefallen dran und die wenigen Leute die kapieren was da abgeht können vors Bundesverfassungsgericht ziehen aber wenn ein privatwirtschaftliches Unternehmen ankommt und etwas völlig ungefährliches auf den Markt bringen will ist das Theater riesig. Es gibt da nen Lied was "Deutschland brennt" heißt. Volk ist dumm... Volk hat Bild, Volk hat Meinung...
 
@Dragon_GT: völlig ungefährlich - damit sollte man vorsichtig sein. Gesammelte Daten wecken immer Begehrlicheiten. Und weißt Du, wer in 10 Jahren an der Macht ist? Das gilt für Daten aus Elenea und co, aber auch für privatwirtschaftliche gesammelte und verknüpfte Daten.
 
@mcbit: sammeln können sie so viel sie wollen. Hier geht es um das veröffentlichen. Auch bevorzuge ich eine große Firma, welcher viel gründlicher auf die Finger geschaut wird, als irgendwelchen kleinen, die in der Menge untergehen. Der Unterschied zwischen privaten und staatlich gesammelten Daten ist der, dass die Bevölkerung viel mehr Einfluss auf die Firmen hat, als auf den Staat. Ich denke Google könnte ohne Probleme seine Sachen durchboxen, dadurch würden sie aber viele Stimmen in der Bevölkerung verlieren... nur darum geht es ihnen meiner Meinung nach.
 
Wie peinlich und unangenehm, ich schäme mich für unsere Mitbürger und Politiker.
 
@John Dorian: Wie kurzsichtig und kleingeistig ich schäme mich für dich.
Ich kann auch nicht von allen Leuten die Adressen veröffentlichen und dann sagen "wenn euch das nicht gefällt meldet euch, aber solange sieht es halt jeder" es gibt einen grund warum z.b. das telefon buch das nicht so macht und alle telefon anbieter dich vorher fragen ob du mit der veröffentlichung deiner telefonnummer einverstandne bist.
 
@gordon2001: Nur das die Adresse unter den Datenschutz fällt, die Hausfassade nicht
 
@zwutz: doch die verknüpfung der Daten schon. Und solange bei uns nicht eindeutig und gesetzlich geklärt ist in wie weit das gestattet ist, kann google nicht Daten sammeln.
 
@John Dorian: +1
 
@John Dorian: Fremdschämen gehört für mich in den letzten Wochen komischerweise zur Tagesordnung.
 
Ich kann diesen Hype im den heiligen deutschen Datenschutz einfach nicht verstehen… Wenn der böse amerikanische Konzern die Fassaden unserer Wohnungen ins Internet stellt… Das ist doch einfach lächerlich. Vor allem wenn mal die wirklichen Missstände in unserem Datenschutz sieht. GEZ Ermittler gehen in unsere Grundstücke und schauen in die Fester rein… Interessiert kein Schwein. Im SWIFT Abkommen gehen unsere Überweisungsdaten direkt in die USA. Interessiert kein Schwein.. Das nennt man dann Terrorbekämpfung. In ELENA werden künftig die Löhne, Kündigungsgründe ec. gespeichert und an die Behörden übermittelt. Das alles aufforderungslos. Interessiert kein Schwein, ist halt so… Es gibt noch 1000de Beispiele dafür. Wo sind denn da die Politiker???? Der Staat ist wo die weit aus größere Datenrake…
 
@xmen2k: Also der GEZ-"Ermittler", der ungefragt mein Grundstück betritt, sollte sich nicht erwischen lassen. DAs interessiert zumindest erstmal den Staatsanwalt, weil das nämlich Hausfriedensbruch ist und bei Anzeige geandet wird. Gegen das SWIFT gabs Protest, hat aber oben keinen interessiert. Die selbe Regierung lässt Google fleissig daten sammeln. Also mit ein bisserl Fantasie könnte man Absicht dahinter vermuten;-) Gegen Elena gibts ebenfalls Proteste.
 
Erstmal finde ich StreetView ansich gut, ich benutze den Dienst selber gerne, allerdings kann ich auch alle verstehn die ihr Haus darauf nicht sehen wollen...
Und dieser dumme Kommentar immer, dass die Häuser ja auch jeder andere fotografieren könnte.. Ja das ist schon richtig, aber wenn Hans Wurst zufällig nen Foto z.b von nem Haus macht, dann ist das Haus zwar auch abgelichtet und vll stellt er das Foto sogar ins Internet auf seine Seite, aber es ist trotzdem nicht so öffentlich zugänglich wie bei Google StreetView dass millionen Leute kennen.. und wenn einer was böses vorhat in bestimmten Gegenden, wird er sicherlich als erstes bei StreetView vorbeischauen, wo er dann geziehlt und ohne rumgesuche im Netz sich schlau machen kann für was auch immer....
 
@stargate2k: Es sollte irrelevant sein, ob die Daten öffentlich auf einer Nischenseite oder öffentlich bei Google sind. Es bleibt öffentlich. Und ich bezweifle ernsthaft, dass jemand, der was "böses" vorhat, sich bei StreetView kundig macht. Die Fotos sind am Tag der Veröffentlichung teilweise bereits mehrere Jahre alt und zu unscharf, um relevante Details erkennen zu können. Außerdem sind es nur Momentaufnahmen, die wohl kaum Rückschlüsse darauf ziehen lassen, wie es aktuell dort aussieht
 
@zwutz: Das ist bei Maps mit Sat-Ansicht auch gegeben. Trotzdem gab es Bedenken wegen der Terrorristen.
 
@zwutz: und ich denke genau das wissen die meisten nicht. daher auch dieser aufstand.
 
@stargate2k: Wie zwutz schon sagte: Öffentlich ist öffentlich! Street View hin oder her, wenn ich deine Adresse eingeb und du in einer Stadt wohnst, dann werd ich garantiert dein Haus auf irgendeinem Foto finden. Entweder bei Microsoft, SightWalk, Panoramio, Flickr, oder auf den millionen privaten Seiten, zb von Heißluftballon-Vereinen, die stellen oft Bilder ins Netz die die von Microsoft in Qualität um längen schlagen. Google mag es etwas einfacher machen und an Qualität sehr hoch sein - aber wer zb einbrechen oder was gezielt über deine Hausfassade erfahren will (zb um mit dem Wissen welche Vorhänge du hast dein Bankkonto leerzuräumen) der wird sich auch ohne SV die Mühe machen danach zu suchen und es auch finden.
 
Gerade der 4. Absatz zeigt, das Deutschland immer eine Extrawurst braucht. Ich verstehe nicht, warum sich die Deutschen nicht einfach mal allen anderen anpassen können. Es ist einfach nur peinlich.
 
@Spürnase: Für meinen Geschmack passt sich Deutschland viel zu oft den anderen an! Bei Argumentationen wie "Frankreich hat doch auch die Three Strikes Regel" oder "Großbritannien hat doch auch alle 5m Überwachungskameras in jeder Straße" oder "Die USA haben doch auch ein KZ" kommt's mir hoch. Und warum ist dir das peinlich? Vor wem? Oder ist das falscher Nationalismus? Denkst du irgendwo sitzen Leute im Ausland: Ach diese Deutschen, wie peiiiinlich. Vorallem Spürnase von dem ich zwar noch nie was gehört hab, aber uiuiui wenn ich den treff dann lach ich erstmal weil es so peiiiinlich ist was Deutschland macht.."? Sorry, aber ich versteh diese Form von Patriotismus echt nicht. Anpassen irgendeines Rufes wegen... .
 
@lutschboy: Öhm, ja! Da sind recht viele die uns für ziemlich lächerlich halten. Ich muss darauf nicht unbedingt hinarbeiten, das dies so bleibt oder schlimmer wird. Wenn du dich mal so in Europa 'umschaust', wirst du bemerken das Deutschland so ziemlich aneckt. Das ist etwas, was ich nicht haben möchte bzw. in einem solchen Land möchte ich nicht leben.
 
@Spürnase: Naja gut, Meinungssache. Aber glaub mir, es dringt viel weniger der Innenpolitik Deutschland bis zur Bevölkerung des Auslands als man denkt. Wie oft hören wir hier von der Innenpolitik Österreichs? Oder Englands? Oder sonst einem Land? Höchstens knapp am Rande, und man denkt sich nicht viel dabei, weil's einem egal ist. Auch ausländische Zeitungen berichten nur über's Ausland wenn es um 'dicke Brocken' geht, und nicht so einen Firlefanz wie StreetView. Auf europäischer Ebene eckt übrigens jedes Land an sobald's um seine eigenen Interessen geht. Ich sag nur Irland, die die Verfassung ablehnten aus Angst Staatsschulden begleichen zu müssen. Oder Polen, die eine Sonderregelung bekamen dass Deutsche kein Land dort erwerben dürfen. Griechenland brauch ich wohl auch nicht erwähnen. Viel peinlicher als die StreetView-Diskussion ist mir persönlich dass der europ. Gerichtshof für Menschenrechte Deutschland verurteilt (Sicherheitsverwahrung), und Deutschland daraufhin überlegt wie sie das Menschenrecht auf anderen wegen umgehen können. Oder dass zur letzten Wahl Wahlbeobachter nach Deutschland geschickt werden mußten, weil Parteien grundlos nicht zu Wahl zugelassen wurden. Ich denke übrigens dass Deutschland allgemein im Ausland einen eher guten Ruf hat, besonders in Europa.
 
@lutschboy: guten Morgen... Also ich war Europaweit schon recht gut unterwegs, ich habe hier schon einiges gesehen. Und ich finde es schon recht peinlich, das wir uns der StreetView Sache mehr annehmen, als die von dir genannten Beispiele. Allgemein hat man im Ausland nur eines von Deutschland im Kopf: Deutschland ist reich. Länder wie Spanien sehen das reiche Deutschland sogar als Hindernis, da es für diese kaum möglich ist auch nur ansatzweise mitzuhalten. Die Franzosen fühlen sich durch die Abhängigkeit Deutschlands, was Nahrungsmittel betrifft, gestört, können sich selber aber nicht von heute auf morgen alleine versorgen. Viele andere Länder sind sogar der Meinung das Deutschland seine heutige Position gar nicht verdient hat. "Mit welchem recht ein Land wie Deutschland, das für zwei Kriege verantwortlich war, so reich und mächtig zu sein". Das nur zum Thema Ruf im Ausland. Im übrigen ist Deutschland das einzige Land, dessen Bevölkerung im Übermaß abnimmt. In keinem anderem Land sinkt die Bevölkerung. Vll. ist sie nicht rapide am wachsen, in Frankreich ist die Bevölkerungspyramide z.B. eine Säule. Es werden nicht mehr, aber auch nicht weniger. Aber in Deutschland, ja... Deutschland ist wohl das einzige Land mit einer Pyramide. Dumm nur, das sie auf dem Kopf steht. Ich fidne auch das ist ein Zeichen, welches es nicht gut um uns stehen lässt.
 
@Spürnase: Also ich war auch schon in vielen Ländern Europas und habe nie irgendwelchen Neid auf unseren vermeintlichen Reichtum wargenommen, oder dass Deutschland seine Stellung nicht verdient häte. Ganz im Gegenteil, fast überall wird das deutsche Wort "Wirtschaftswunder" immer wieder mit Respekt ausgesprochen - jedenfalls nach meiner Erfahrung. Die meisten Leute haben aber auch viel zu wenig Ahnung von Wirtschaft und diesem Kram um sich da wirklich Gedanken drüber zu machen ob ihr Land jetzt wegen Deutschland hinterherhinkt oder nicht. Grade Spanien, die sind durch ihre Immobilienaffäre in die Verschuldung geraten, die haben das ganze Mittelmeerufer mit Hotels und sogar Städten zugepflastert, die heute fast allesamt leerstehen. Es gibt da eine Geisterstadt die für 10.000 Einwohner oder so gebaut wurd, und die durch die Immobilienkrise fast leer ist und stark an Wert verloren hat. Die können eher froh sein dass Deutschland so finanzstark ist, denn sonst wäre das ganze System in der EU bereits längst völlig kollabiert und die Spanier würden noch viel schlechter dastehen. Und meiner Erfahrung nach ist auch - abgesehen von östlichen Staaten wie Polen - der Krieg fast überall Geschichte, weil die jüngeren Generationen dass auch nur aus Geschichtsbüchern kennen. Keiner verurteilt heute noch Italien für das was die Römer angestellt haben. Aber kommt wohl halt auch auf die Leute an die man so trifft im Ausland. Und dass Deutschland ausstirbt kann man doch eigentlich nur begrüßen, wenn einem das Land eh so peinlich ist, oder? :D
 
@lutschboy: Ich möchte nicht gesagt haben das ich mich für unseren Reichtum schäme. In der tat erfüllt mich unsere Wirtschaftsposition durchaus mit stolz. Das wir eine so hohe Position auf der Welt, trotz unserer Kriege, erreicht haben... darauf darf man stolz sein. Was die Ansicht von außen betrifft, scheinen wir wirklich gegenteilige Erfahrungen gemacht zu haben. In anderen Ländern mag das vielleicht nur noch Geschichte sein, in Deutschland haben wir heute noch Nachkriegsprobleme. Wir unterschieden immer noch zwischen neuen und alten Bundesländern, es gibt immer noch ein Ost und West Gehalt, den Soli erwähne ich besser nur beiläufig. Also in DE ist der Krieg alles andere als nur noch Geschichte. Aber dennoch, findest du unser "aussterben" nicht doch irgendwie beängstigend? Warum hat nur DE das Problem damit?
 
@Spürnase: Ich meinte das mit dem Krieg in "moralischer" Hinsicht. Also dass wir im Ausland nicht mehr ernsthaft "die Nazis" sind, oder die, die Europa ins Chaos gestürzt haben. Die Generationen haben sich erneuert, hier wie im Ausland, und der Hass oder die negativen Meinungen durch den Krieg sind weitgehend verschwunden und somit Geschichte. Und nö, ich find das aussterben nicht beängstigend, in keinster Weise. Ich denke Deutschland wird irgendwann erkennen dass es absolut nötig ist die Einwanderungsgesetze zu lockern, wenn es nicht völlig vor die Hunde gehen will (und das wird es, wenn sich nichts ändert). Und da ich absolut kein Problem mit Immigranten habe, fänd ich das nur gut. Europa wird sich eh immer mehr vermischen. Ich persönlich habe auch vor irgendwann Deutschland zu verlassen und nach Finnland auszuwandern, da ich dieses Land einfach liebe :) Warum nur Deutschland ein Problem damit hat ist 'ne gute Frage, sind halt nicht so Romantiker wie die Franzosen :D Oder die Politik unterstützt einfach Familien nicht genug. Wenn man sich um Kitas prügeln muss und man sein Kind nie sieht wenn man es Mitte 20 kriegt weil man so in Arbeit versunken ist, .. naja. Geht sicher in die Richtung. Aber wissen tu ich's auch nicht.
 
@lutschboy: ich war 2003 in Tschechien (Prag). Wir mussten unsere Reise vorzeitig beenden da die Nachbarschaft ein Problem mit uns hatte, wegen der Tatsache das wir Deutsche sind. Oh Cool, nur ein Auswanderer. Habe mich auch wohin verguckt, hoffe das ich das in den nächsten 5 Jahren schaffe. :)
 
@Spürnase: Jo, hab ich ja auch in re:5 geschrieben, im Osten ist das noch eine Sache für sich ^^ Darum ja auch die Regelung in Polen dass wir da kein Land erwerben dürfen, weil die denken wir wollen uns Pommern zurückholen :D Apropos Osten, die haben auch einen Bevölkerungsschwund ( http://bit.ly/aKTCVU ) aber sicher aus anderen Gründen als bei uns. Deinen letzten Satz versteh ich nicht ^^
 
@lutschboy: Das beruhigt mich jetzt aber, das wir mit Polen, Tschechien und co. zu vergleichen sind... Ohje, schnell weg hier. Und die Franzosen zeigen wie man es richtig macht. Wie praktisch. Mein letzter Satz soll ausdrücken, das du nicht der einzige mit Auswanderungsplänen bist.
 
@mcbit Und? haben die Proteste denn geholfen? Es ist doch bekannt wie die GEZ an die Daten kommt. Nämlich durch Adresseinkauf und eigene Ermittler. Ich will jetzt auch nicht jeden Punkt analysieren. Fakt ist, die Politik die jetzt google an den Pranger stellt, sind die Gleichen die die oben genannten Datenkraken beschlossen haben. Nur mit dem Unterschied, dass die nix von den Daten die goolge sammelt haben. Und das ist Scheinheilig. Denn wo ist denn bitte schön das Widerspruchsformular zum SWIFT abkommen, dass sie bitte meinen Namen unkenntlich machen sollen?
 
vor rund 3 monaten ist google auch durch mein ort gefahren. hätte ich das vorher gewußt, hätte ich vorher noch einige gummifrauen aus der nachbarschaft zusammen geliehen und als party gesellschaft in garten gestellt.
 
@karl marx: Wen interessiert das?
 
ich finde das durchaus bemerkenswert, daß jetzt google die regeln macht und nicht die die von google fotografiert werden. als fotograf der ich bin funktioniert das nicht ... ich muß für eine veröffentlichung jeden um einverständnis fragen, außer es handelt sich um eine "person des öffentlichen lebens" ... wer hier schreit sollte sich um die persönlichkeits rechte kümmern, bzw lesen.
 
@ruder: Personen (und mehr) werden unkenntlich gemacht - falls du es verpasst hast obwohl es bereits tausende Male erwähnt wurde. Leider bist du das Beispiel dafür wie die Diskussion in diesem Lande abläuft - verdrehen, ignorieren, mit Nullwissen glänzen. Wenn du ein Haus fotografierst brauchst du jedenfalls keine Einverständniserklärung.
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