Google-Chef: Namen wechseln, Jugendsünden ade

Personen aus der Wirtschaft Der Google-Chef Eric Schmidt hat sich gegenüber dem 'Wall Street Journal' über die Gefahren des Internets geäußert. Er überraschte dabei mit einer Vision von der Zukunft, die bei vielen auf Unverständnis trifft. mehr...

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Alles klar, mein neuer Name wäre dann Eric Schmidt.
 
@TurboV6: meiner John Wayne oder Lasmiranda Densiewillja
 
@Fr34k: Natasha Machslochov
 
@TurboV6: und meiner Chuck Norris xD
 
@TurboV6: Bill Gates^
 
@paaschie: Meiner wär No Name.
 
@Tommy321: Chuck Norris muss seinen Namen nicht ändern - das Internet ändert sich für ihn!
 
@l-vizz: Jetzt habe ich mich sogar extra eingeloggt um dir dafür ein Plus geben zu können. ^^
 
@TurboV6: Wie wärs mit Mario Ahner oder Klara Fall?
 
@TurboV6: Mein neuer Name: A. Beiz-Scheu oder Wendy Lator
 
@Michael41a: oder Rainer Alkohol und Martha Pfahl
 
@lippiman: Axel G. Ruch
 
@wolle_berlin: meiner wäre Nicht Sicher. :)
 
@wolle_berlin: Rainer Korn, passt besser als Alkohol ;) Lustigerweise kenne ich so jemanden aber schon.
 
@gonzohuerth: Mein wäre Axel Schweiß.
 
@TurboV6: Meiner wäre Fritz Sabbert. :-)
 
@TurboV6: Claire Grube.
 
@TurboV6: Hab hier noch paar Namen für euch: meinhart esrohr, willmar eierkrauln, gaypunkt vonnerfrau, ichkakmiy indihoos
 
Lotte Rielos, Dr. A Cula
 
@TurboV6: Ja, und wenn mein Sohn dann 18 wird, nennt er sich um in Doktor Schmidt. So sparrt er sich viele Jahre Schule und Ausbildung.
 
@TurboV6: ich würde mich Paxi fixi nennen :D
 
@TurboV6: Meiner wäre Dr. med. Denrasen
 
@TurboV6: wieso minus? Grad totalen Lachflash...haha xD
 
@TurboV6: ich werd mich dann wohl für "Arno Nühm" entscheiden
 
@TurboV6: Mike Hunt
 
Mal davon abgesehen, dass ich manche Minus-Bewertungen hier nicht verstehen kann: manche Namens-"Variationen", die hier gepostet wurden, sind echt geil ;)
 
@TurboV6: Gabi Stapler !!
 
@CruZad3r: Anna Bolika.
 
Cool, bis 18 mich unbeliebt machen und dann eigenen Name ändern und abtauchen :)
 
@12345678: Der Eric Schmidt hat einen an der Waffel. Abtauchen bedeutet, dass du zu deinen Verwandten und Bekannten keinen Kontakt mehr hast, deinen Wohnort wechselst, Kontonummern etc. pp, da ansonsten dieselben Verknüpfungen wieder auftauchen und die Software dein neues Ich und dein Altes gleichsetzt, zumindest aber in Verbindung bringt. Ein Namenswechsel würde dir also nichts nützen (und das unter der Voraussetzung, dass kein Zugriff auf behördliche Informationen besteht).

Falls in (näherer) Zukunft die Bildersuche (Gesichtserkennung) verbessert wird, kannst du dir auch gleich noch einen Termin beim Gesichtschirurg deinen Vertrauens geben lassen.
 
@Unbekannter Nr.1: Der tickt doch nicht mehr sauber. Nach dem Motto bis 18 (respektive 21 in einigen Ländern) die Sau raus lassen bis der Arzt kommt und *puff* am nächsten Morgen als "Erwachsener" kommt der Persilschein und man hat eine blütenweiße Weste? Dümmer geht's nimmer. Stattdessen sollte er lieber daran appellieren, dass wir den richtigen Umgang mit dem Internet lernen und dass die Worte Privatsphäre und Freiheitsrechte hart erkämpfte Güter der freien Welt sind. Anarchie in Jugendjahren und das große Reinwaschen von der eigenen Dummheit oder Dreistigkeit gehört da nicht dazu.
 
@Tjell: kapiert ihr nicht worum es geht? Hier geht es nicht eine komplett neue Identität anzunehmen, sondern lediglich den zukünftigen Chefs usw. es nicht zu leicht zu machen im Internet (Facebook, Twitter & Co.) deinen Namen zu suchen und zu finden. Da sich nun mal viele Menschen mit ihren realen Namen anmelden und mittlerweile das ein und andere Portal damit anfängt, dich auszuschließen, wenn es nicht dein richtiger Name ist (Online-Gaming z.B. auch), dann wirst du nicht drumherum kommen. Kein Chef würde deine Konten beim Bankinstitut nachfragen oder zur Behörde gehen nur um deinen vorherigen Namen herauszufinden und diesen dann zu Googlen ;)
 
@Crmk: Ich glaub', Du kapierst es nicht. Das, was Du meinst, sind Pseudonyme wie hier bei Winfuture. Du heißt ja nicht "Crmk" oder ich "Tjell" im wahren Leben. Google-Chef Schmidt spricht aber nicht über die Verwendung von Pseudonymen, sondern explizit hiervon: "Demnach ist Schmidt davon überzeugt, dass jeder Mensch irgendwann das Recht erhalten wird, bei Erreichen der Volljährigkeit seinen Namen zu ändern." Du liegst also falsch. Ein neuer Name IST eine neue Identität!
 
@Unbekannter Nr.1: Richtig. Google kennt dann bestimmt die Übersetzung von altem Namen in neuen Namen.
 
@Unbekannter Nr.1: echt. unglaublich das so einer bei google chef werden kann. hat man auch kein bock mehr auf die google suche. wer weiß was so ein depp mit meinem daten macht. zum glück sind suche und youtube das einzige was ich dort nutzte
 
@Unbekannter Nr.1: Ich glaub ihr versteht das alle falsch... es geht nicht um irgendwelche Strafen im Reallife, es geht mehr darum, das viele Jugendliche ihr halbes Leben auf Twitter / Facebook / SchülerVZ usw... hochladen.
Wieviele Komasaufbilder gibt es wohl im internet? Nach einer Namensänderung könnte eine Personalabteilung nach den "neuen" Namen suchen, fände aber bestimmt keine "Jugendsünden". Darum geht es. Und nicht darum Polizeiliche-Akten auszulöschen -.-'
 
@12345678: Andre wie viele Frauen hattest du eigentlich vor mir? Du bist die Erste Schatz... (Die anderen 30 da hieß ich noch Rudolf. lalala) xDDD
 
Ich finde die Idee eigentlich gut.
 
REINER ZUFALL (das wäre auch noch so ein Name..), dass er über "wenn alles verfügbar ist, man alles wissen kann" spricht. Google hat JETZT schon zuviel wissen über 80% der Internetnutzer.
 
Prima Idee! Mit so einem "Recht" ist jegliche Bemühung, den jungen Leuten ein Verantwortungsgefühl für die Tragweite der eigenen Handlungen zu geben ad absurdum geführt.
"Scheissegal, mit 18 änder ich ja eh meinen Namen."
Dies wäre eine Entwicklung, die eindeutig in eine falsche Richtung geht.
 
@kugman: Wär doch klasse freie Jugend =)
 
@kugman: man könnte ja auch einfach google abschalten... dann ist der ganze müll auch wieder weg...
 
Man kann bereits heute schon in Deutschland seinen Namen ändern lassen. Das ganze ist im § 3 NamÄndG (Danke an LostSoul) geregelt. Allerdings sind die Voraussetzungen sehr hart und daher die Chance, eine Namensänderung zu erwirken, eher gering.
 
@Cor: Du hast den Regelungsinhalt von § 12 BGB nicht verstanden. Es gibt zwar in Deutschland durchaus das Recht den Namen auf Antrag und unter bestimmten Voraussetzungen zu ändern, aber mit § 12 BGB hat das überhaupt nichts zu tun. Dort geht es um einen Anspruch auf Tun oder Unterlassen eines Berechtigten gegenüber einem Dritten.
 
@LostSoul: Du hast Recht. Habe falsch nachgeschlagen. § 3 NamÄndG ist richtig (editiert).
 
Nennt mich ab heute Mike Litoris!!
 
Ich möchte dann Hans Maulwurf heißen! Wo beantrage ich das?
 
@Sneak-Out: bei Bürgermeister Quimby
 
DAs setzt aber voraus, dass es keinerlei nachvollziehbare Verknüpfungen zwischen altem und neuem namen gibt, z.B. beim Einwohnermeldeamt. Außerdem wären solche Gedanken gar nicht nötig, wenn sogenannte "Personaler" nicht so oberflächlich wären, und Bewerber nach solchen Kriterien beurteilen würden.
 
@mcbit: gebe dir vollkommen recht! Dazu kommt aber noch, die Gesicher/Bilderkennung.

Eventuell spendiert er allein eine Grunderneuerung zum 18. Geburtstag
Jetzt im Sonderangebot: Facelift + Namensänderung um nur 19,99....

Man, auf was für ideen solche Leute kommen... Das hört sich so an, als hätte er zu viel WoW gespielt!
 
@Tic: LOL, der war gut.
 
@mcbit: Um weniger oberflächlich zu sein fehlt wohl die Zeit. Ich kann schon verstehen warum die ganzen HR Abteilungen Social Networks durchforsten... es ist äusserst effizient und aussagekräftig.
 
@Cor: Warum ist es denn für die Firma wichtig, was der Arbeitnehmer in seiner Freizeit tut, mit wem er befreundet ist, was er für Musik hört und das er am Wochenende total besoffen in die nächste Ecke gekotzt hat? Solange er gute Arbeit leistet und seinen Verpflichtungen ohne weiteres nachkommt sehe ich da einfach kein Problem. Jetzt kommt gleich bestimmt wieder dieses "ja aber wenn die Kunden das dann mitkriegen was da für Leute arbeiten blabla" - was hat die Kunden das zu interessieren? Wenn ich z.B. eine Dienstleistung in Anspruch nehme, dann will ich, das diese vernünftig ausgeführt wird - da interessiert mich das Privatleben des Anbieters herzlich wenig. Wenn es natürlich um Straftaten und ähnliches geht (und zwar vom Kaliber eines Mordes z.B. o.ä.) ist das natürlich noch etwas anderes...aber selbst da ist die Frage ob es mich interessieren sollte - und außerdem erfährt man sowas eher weniger bei Facebook und co. ... Das Ziel sollte sein das alle einfach Verantwortungsbewusst leben und auch ihren Pflichten nachkommen. Was sie aber in ihrer, dann nämlich wirklich wohlverdienten, Freizeit tun, das sollte nun wirklich jedem selber überlassen sein. Just my 2 cents...
 
@kazesama: Man kann durchaus Rückschlüsse vom Privatleben auf das Arbeitsverhalten einer Person ziehen, ich kann Dir aus meiner Erfahrung einige negative Beispiele nennen. Wenn Du zu 100% differenzieren kannst zwischen Privatleben und Arbeit bei einer Person ist das sehr lobenswert, aber es spiegelt nicht die Einstellung unserer Gesellschaft wider. Daher ist es eben nicht egal was auf FB usw steht, sondern oft, aber nicht immer, äusserst aufschlussreich. Herzlich willkommen in unserer Gesellschaft, mach was besseres draus.
 
@kazesama: Deine Aussage würde voraussetzen, dass Arbeitgeber solche Daten überhaupt in die Entscheidung heranziehen (Musikgeschmack et al.). Normalerweise wird aber eher auf andere "Besonderheiten" geachtet: Gibt derjenige z.B. im Profil eines sozialen Netzwerkes an, dass er bestimmte "Gruppierungen" gut findet (NPD, MLPD, ...)? Äußert er sich negativ über seinen letzten Arbeitgeber? Passen die Profilangaben zu denen in der Bewerbung? Soweit es um repräsentative Berufe geht, bei denen Öffentlichkeitswirkung wichtig ist: Gibt es "unpassende" Beiträge/Bilder von dem Kandidaten? Ob Du hingegen lieber Mario Barth oder Dieter Nuhr hörst, Audi einem BMW bevorzugst oder ähnliches, ist für einen Personaler uninteressant. Wobei es natürlich noch ein "weiches" Kriterium gibt: Bei (fast) gleicher Eignung wird jeder Mensch eher einen Menschen bevorzugen, der ihm selbst ähnlich ist (dazu gibt es ganze Reihen an Studien und Veröffentlichungen zu und ist ein Kernbereich des Personalmanagements und damit verbundener Entscheidungen). Dies ist (größtenteils) auch sinnvoll, da die Integration eines Arbeitnehmers ungleich leichter fällt, je ähnlicher er der schon vorhandenen Mitarbeitergruppe ist.
 
@LostSoul: Siehste, jemanden aufgrund seiner politischen Einstellungen auszusortieren, ist eben doch unredlich. Sowas ist eigentlich Diktaturen vorbehalten, oder? Ob sich jemand negativ über seinen alten Arbeitgeber ausgelassen hat, hat doch nichts damit zu tun, ob er beim neuen AG schlechte Arbeit leistet. Sorry, aber das Durchforsten von Bewerbern bis ins kleinste private Detail ist eine Unart, die ich in einer freiheitlichen demokratie unangebracht finde. Auf diese Art z.B. kann es auch für den einen oder anderen schwer werden, einen Neuanfang zu starten.
 
@mcbit: Die Frage ist, ähnlich wie bei allen anderen Bewertungskriterien, welche Gewichtung den einzelnen Informationen beigemessen wird. Für die meisten Unternehmen ist es recht egal, ob Du beispielsweise in einer bestimmten Partei bist, aber als Personaler der Deutschen Bank ist es z.B. nachvollziehbar, wenn Du kein Mitglied der MLPD wählst, da diese den Kapitalmus als Klassenfeind sieht - und das passt einfach nicht zusammen. Dieses "bis ins kleinste Detail", welches Du da ansprichst, setzt ja - wie schon oben von mir angesprochen - voraus, dass dies überhaupt so der Fall wäre. Aber im Ernst: 99% der Informationen, die man so über dich gewinnt, sind den Leuten vollkommen schnuppe - von der Gruppenmitgliedschaft in der Scrubs-Fangruppe, bis hin zu deinen Urlaubsbildern aus Teneriffa. Interessant sind tatsächlich Punkte, die z.B. Wiedersprüche aufdecken, die dich für den Job unqualifiziert erscheinen lassen etc. Und ja, insofern ist es auch wichtig zu sehen, wie sich ein ehem. Arbeitnehmer über seinen ehem. Arbeitgeber äußert: Tut er dies sachlich oder beleidigt er einfach nur und ergeht sich in Schmähkritik? Dann läufst Du nämlich Gefahr, dass er das auch bei Dir tut, wenn Du ihn irgendwann entlassen musst (aus welchen Gründen auch immer). Und solche Negativpropaganda kann, gerade für kleinere Unternehmen, gerne auch schnell mal den Ruin bedeuten, wenn es z.B. um einen kleinen Dachdeckerbetrieb geht, über den dann das Gerücht gestreut wird, dass der nur minderwertige Arbeit abliefern würde. Die Reihe an möglichen Beispiel lässt sich lange fortsetzen, wichtig ist aber letztlich nur, dass man diese Informationbeschaffung über soziale Netzwerke auch nicht überbewerten sollte, da eben ein Großteil aller Informationen eh egal sind. Wer sich hingegen als Kinderbetreuer bewirbt und sich damit rühmt, wie viele 15-jährige er in der Dorfdisco knackt, der sollte sich nicht über eine Absage wundern.
 
@LostSoul: Sehr interessanter Beitrag. Lustig finde ich allerdings das mit dem "äußert sich negativ über seinen Arbeitgeber". Wenn ich bei Facebook schreibe, dass ich mit Entscheidung xyz meiner Firma nicht zufrieden bin ist das meine Meinung. Das hat auch nix mit Image-Schädigung zu tun. Es ist eben meine Ansicht. Wenn ein Unternehmen jedoch nicht hinter seiner Entscheidung steht - dann ist diese auch nicht unbedingt richtig. Außerdem war konstruktive Kritik oder Kritik im allgemeinen noch nie schädlich. Es gibt bei dieser Sache denke ich durchaus Ausnahmen - ich mein als NPD Wähler wäre es jetzt eher nicht passend in einem Asylantenheim Zivi zu machen oder zu arbeiten. Aber ich denke das wird derjenige dann auch gar nicht erst wollen ;)

Mir persönlich geht es eben eig. viel mehr darum, dass viele Personaler mittlerweile scheinbar nurnoch danach entscheiden ob sie die Person mögen oder nicht - und nicht ob dieser potentielle Mitarbeiter eine Bereicherung für das Unternehmen ist. Er hat doch später wahrscheinlich eh wohl eher weniger mit dem zu tun. Wenn der nun aber gute Arbeit leistet und das Unternehmen voranbringt, dann wird der Chef den Personaler für seine Entscheidung nicht unbedingt umbringen, oder? ;)
 
@kazesama: Ich habe ganz speziell den Fall der Schmähkritik genannt und von der sachlichen Kritik abgegrenzt. Insofern hat dies nichts mehr mit Meinungsäußerung zu tun, sondern ausschließlich mit Imageschädigung.
 
@LostSoul: Auch Schmähkritik kann angebracht sein. Und ich denke das jeder vernünftig denkende Mensch in der Lage sein sollte zu wissen, das Firma xyz nicht schlecht ist nur weil herr Mustermann sich bei Facebook drüber auskotzt das sein Urlaub nicht in der gewünschten Woche gebilligt wurde o.O
 
@kazesama: Sorry, nein, eine Schmähkritik ist in keinem Fall angebracht, weswegen sie auch rechtlich daher nie zu halten ist und ein durchsetzbares Schutzinteresse auslöst. Sachliche, belegbare Kritik hingegen ist sehr wohl ok. Oder kannst Du erklären, was an einem unfundierten "Der kazesama schläft mit fünfjährigen Mädchen" oder "Der kazesama hinterzieht Steuern und seine Arbeit taugt nichts" - nach deinen Worten - angebracht sein soll? Und ich muss dir auch widersprechen, dass da "jeder vernünftig denkende Mensch" nichts drauf geben würde: Die Leute lassen sich - hier wie andererorts - von Äußerungen über Firmen in Foren in ihrem Kaufverhalten beeinflussen usw., aber sie sollen in einem solchen Fall plötzlich gänzlich sachlich, selbst reflektierend und den Sachverhalt überprüfend objektiv an einen Dritten herangehen? Mit gut gestreuten Gerüchten, bekommst Du heute ein Unternehmen oder eine Person immer noch wesentlich besser diskreditiert, als durch Tatsachen.
 
@Cor: Nein, es ist überhaupt nicht aussagekräftig, was den Job betrifft.
 
@mcbit: Du mußt den "sogenannten Personalern" aber auch zugestehen dass sie von einem zukünftigen Mitarbeiter erwarten können dass er das Unternehmen/Produkt seriös vertritt. Wenn die Person dann Fotos die sie nackt, mit einer Feder im Hintern über Kneipentische hüpfend zeigt in sozialen Netzwerken veröffentlicht ist es wohl das Recht eines Personalers, diese Person als Mitarbeiter nicht in Betracht zu ziehen.
 
@jigsaw: Und welchen Zusammanhang gibt es zwischen Beruf und Freizeit? Wenn jemand in der Kneipe nackt auf dem Tisch tanzt, wird er wohl kaum nen Werbebanner der Firma aufm Hintern tragen. Was ich in der Freizeit mache, ssagt nichts darüber aus, ob ich meinen Job vernünftig mache. Ich finde solche Betrachtungen oberflächlich und nicht objektiv.
 
@mcbit: Du hast als Arbeitgeber über Bewerbung, Bewerbungsgespräch, Einstellungstest, Probezeit etc. die Möglichkeit dir ein Bild des Mitarbeiters zu machen. Wenn du jetzt auf diesem Wege eine zusätzliche Möglichkeit hast ist das doch nicht oberflächlich. Man will als Arbeitgeber (normalerweise) doch keine Roboter die man um 8 Uhr anschaltet und um 17 Uhr ausschaltet, der gesamte Mensch muß ins Unternehmen passen. EDIT: @LostSoul: Kann ich nur unterschreiben
 
@jigsaw: Wenn jemand aufgrund der Nachforschungen in Sozialnetzwerken schon vor dem Bewerbungsgespräch ausgesiebt wird, ist das oberflächlich. Wenn der gesamte Menschen "ins UNternehmen" passen soll, ist er eben doch ein Roboter, der auf gar keinen Fall irgendwie aus der Rolle fallen darf. Damit hast Du Dich quasi selber widersprochen.
 
@mcbit: Ich meinte mit Roboter diese Jeckyll & Hyde Mentalität, also dieses strikte Umschalten von Arbeits- und Privatleben. Das gelingt IMHO nicht wirklich so strikt wie das manche gerne hätten. Wir sind alle nur Menschen, mit allen Vorzügen und Nachteilen und die wirken sich auf das Berufs- und Privatleben gleichermaßen aus.
 
@jigsaw: Das ist aber immernoch Sache des Menschen selber. Solange die Arbeit darunter nicht leidet, hat das den AG nicht zu interessieren. Das nennt man Freiheit.
 
Mal losgelöst von dem obigen Teil der diskutierten Fragestellung finde ich ja einen Aspekt sehr interessant: Sofern ich ein Haus baue oder irgendwo zur Miete wohne, besteht aus rein tatsächlichen Gründen nicht die Möglichkeit, auf Hauswände etc. zu verzichten. Wenn nun ein Unternehmen ankommt, dieses Außenfassade meines privaten Lebensumfeldes, bei der ich eine Sichtbarkeit aus öffentlichem Raum heraus gar nicht verhindern kann, ablichten und im Internet veröffentlichen will, die somit gewonnen Daten verwenden will und somit ja nur "schon Öffentliches der Öffentlichkeit zugänglich macht", dann ist das ok. Wenn aber Personen, im Gegensatz zur Wohnung, wo sie eben keine andere Wahl haben, ihre Daten *freiwillig* ins Netz stellen und sogar jedermann verfügbar machen, *obwohl* sie die Möglichkeiten hätten, über Privatssphäreeinstellungen etc. die freie Einsehbarkeit einzuschränken, *dann* soll es verboten oder moralisch falsch sein, diese *freiwillig der Öffentlichkeit angebotenen* Daten zu verwenden, um damit ein Bewerberprofil abzurunden? Bigott, wie ich finde.
 
@mcbit: Du stellst gerade die Arbeitnehmeracquisition von vielen Unternehmen weltweit in Frage. Deine Einstellung ist wirklich sehr löblich und beispielhaft, aber entspricht hinten und vorne nicht der Realität. Sie ist vielmehr Utopie. Es ist realitätsfern, zu denken, dass sich ein Mensch im Berufsleben komplett unterschiedlich verhält wie im Privatleben, denn die Erfahrung zeit ein komplett anderes Bild. Menschen sind keine Roboter ,die einen Schalter umlegen können. Ausserdem: Was wäre denn die Konsequenz? Willst Du den AGs verbieten, Dich nach Deinem Privatleben zu beurteilen, welches öffentlich im Netz verfügbar ist?
 
@Cor: Dass meine meinung dazu leider nicht der Realität entspricht, weiß ich. Und genau deswegen muss man es laut aussprechen und ggf. etwas dagegen tun. Es geht auch nich tum Verbote, sondern um Anstand. Ich weiß, bei dem Thema lebe ich in einer traumwelt, aber ich hoffen, dass wir da mal hinkommen.
 
@mcbit: Nein, es ist keine Traumwelt, sondern es im Kern sogar schädlich, was du da suchst. Ein Unternehmen hat bei der Anschaffung grundsätzlich möglichst optimal zu handeln - das gilt bei der Anschaffung neuer Maschinen oder sonstiger Investitionsgüter, ebenso wie der Personalwahl. Insofern unterscheidet sich ein Unternehmen auch nicht von dem privaten Verbraucher, der vor dem Kauf seines neuen Fernsehers durch die Läden streift und verschiedene Modelle vergleicht, Preise prüft, sonstige Serviceleistungen etc. gegeneinander aufwiegt und sich dann für einen bestimmten Anbieter entscheidet. Würde das Unternehmen nicht auf alle *öffentlich verfügbaren(!)* Informationen zurückgreifen, läuft es Gefahr, evtl. jemanden einzustellen, der vielleicht nicht nur nicht die beste Besetzung ist, sondern darüber hinaus sogar schädlich für das Unternehmen ist.
 
@LostSoul: Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Im Gegenssatz zum neuen TV des Konsumers, kann der AN sich auf Arbeit 1a verhalten und trotzdem in der Freizeit ein begnadeter SM-Feti sein. Ein TV muss aber im Laden und acuh zu Hause zeigen, dass er die richtige Wahl war. Ich where mich einfach dagegen, dass ein Mensch danach beurteilt wird, was er in seiner Freizeit macht. Das schränkt die Freiheit ein. Warum wird beim Thema Freiheit immer vor den Firmentoren Halt gemacht?
 
@mcbit: Wenn sich niemand am offenen "SM-Feti" stört, dann wird das auch bei der Einstellung kein Problem sein/werden. Wenn doch, dann lässt sich ohnehin daraus schließen, dass man wahrscheinlich nicht zueinander gepasst hätte, nicht wahr? Und nein Freiheit macht nicht an Firmentoren halt - ganz im Gegenteil: Lies dir mein re18 durch. Es hat niemand denjenigen gezwungen, diese Informationen ins Netz zu stellen. Wenn sich aber jemand, egal ob in der Rolle des Verbrauchers, als potenzieller Arbeitnehmer oder sonst was, informiert, dann wäre es falsch und freiheitseinschränkend(!) wenn Du dies einem Unternehmen nicht ebenso zugestehen würdest, denn er greift nur auf Informationen zurück, die der Betroffene *selbst*, *freiwillig* und ohne Zutun Dritter zur Verfügung gestellt hat.
 
@LostSoul: Unsere Ansichten dazu sind offenbar zu diskrepant, daher drehen wir uns im Kreis. Ich finde diese Durchleuchtung von Mitarbeitern, ob potentiell zukünftige oder bereits eingestellte, im privaten Sektor abartig und unangemessen. Und ja, jemand stellt die Daten freiwillig ins Netz. Daraus darf dann automatisch jemand einen Nachteil draus ziehen? Das genau meinste ich.
 
@mcbit: Es gab allerings durchaus schon Bewerber deren Daten im Netz sehr zu Ihrem Vorteil gereichten, das darfst du dabei nicht vergessen.
 
@jigsaw: Es geht hier wohl mehr um den negativen Fall.
 
@jigsaw: Ähm, sicher. Aber dieses "...kann gegen sie verwendet werden" ist doof. DAs ist wie früher in der Kirche, "Sei artig, dann kommste in Himmel".
 
@Cor: Schon klar, nur geht die Diskussion IMHO gerade von mcbit undLostSoul in eine grundsätzlichere Richtung und dann kann man diesbezüglich auch mal eine positive Seite sehen
 
@mcbit: Vielleicht ist es abartig und unangemessen. Aber, wie ich schon gefragt habe: Wie willst Du das ändern? Was wäre die logische Konsequenz? Man kann eben nicht beides haben: Sein (fragwürdiges) Privatleben inkl. Saufparty und Orgienfotos ins Netz stellen und dann auch noch bei einer Firma gut abschneiden als potentieller neuer Mitarbeiter. Wie so oft im Leben muss man hier einen Kompromiss machen.
 
@jigsaw: Das ist richtig, die positive Seite muss man auch mal sehen :)
 
@Cor: ich weiß nicht, was eine logische Konsequenz wäre. Etwas nicht unbedingt toll zu finden, heißt ja nicht, eine brauchbare externe Lösung zu haben. Mir wäre es einfach lieb, wenn die Personaler auf diese Praxis einfach verzichten würden. Und was spricht dagegen, wenn jemand in seiner Freizeit, am Wochenende ne Orgie feiert und die Bilder veröffentlicht? Solchen Exhibitionismus gabs schon immer, nur das diese Fotos da nicht per Mausklick verfügbar waren. Hier wird versucht, mittels Arbeitsmarkt den Menschen zu disziplinieren, was früher Aufgabe der Religion war.
 
@jigsaw: Wenn jemand nen Vorteil draus zieht, wird er sich darüber auch nicht beschweren;-)
 
@mcbit: "Hier wird versucht, mittels Arbeitsmarkt den Menschen zu disziplinieren, was früher Aufgabe der Religion war." Oha. Das klingt ja so, als ob die AGs alle Menschen mit Absicht einschränken und bestrafen würden. Das ist halt ein Nebeneffekt, aber doch nicht gewollt. Der Vergleich mit Religion ist unangebracht, da die Intentionen völlig unterschiedlich sind.
 
@Cor: Sehe ich anders, aber ich denke, das habe ich ich zum Ausdruck gebracht. Und so unterschiedlich würde ich die Intentionen gar nicht sehen, zumal diese dabei eine untergeordnete Rolle spielt.
 
@mcbit: Was passiert, wenn ein Personaler jemandem bei keinem sozialen Netz ausfindig machen kann oder die Profile verborgen sind? "Oh, das scheint ja ein asozialer Sack zu sein..." oder "Oh... der ist mir aber suspekt?" Was LostSoul schrieb macht einigermaßen Sinn; ich befürchte aber, dass viele eben nicht so professionell sind und A) sich um falsche/unbedeutende Fakten kümmern oder B) Dinge falsch deuten.
 
@monte: Ein Personaler, der es einem Bewerber negativ anlastet, nicht in einem Netzwerk vertreten zu sein, sollte seinen Job wechseln. Mich wirst Du mit realem Namen auch nirgends finden.
 
Besser wäre es die Kinder und Jugendlichen von Anfang an zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den sozialen Netzwerken zu erziehen anstatt ihnen damit einen Freibrief erteilen zu wollen. Abgesehen davon gibt es auch genügend Erwachsene die sich über die sozialen Netzwerke ihr berufliches Weiterkommen bzw. ihre berufliche Zukunft versaut haben.
 
Unrecht hat er ja nicht, aber wenn man auch nur ein bisschen Grips in der Birne hat treibt man im Netz unter einem Alias sein Unwesen der keinerlei Verbindung zum Real hat. Und es ist keine große Überraschung daß man von praktisch allen Seiten genötigt wird diesen mit Realdaten zu komplettieren. ;)
 
Und 15min nach Einführung eines solchen "Rechts" erwarten absolut alle Arbeitgeber bei allen zukünftigen Bewerbern die Angabe des ehemaligen Namens...
 
Max Power :D
 
Wenn ich den letzten Absatz lese wird mir schlecht, dies zeigt mal wieder deutlich, wieso Google alles ins Netz verlagert und warum die ganzen Dienste alle so säuberlich verknüpft sind. Es geht nämlich doch genau um Personenprofile und genau zu wissen, wer was macht, was er will usw.. George Orwell wie sind bald in deinem Jahre 1984. edit: Das was da erreicht werden soll sind keine eigenständigen Idividuen mehr, sondern nur noch herrenlose Zombies, powered by Google. Mir macht sowas Angst!
 
@Knarzi: Also was die Zombies angeht würd ich mir mehr Sorgen um Facebook machen...
 
@Knarzi da hast du nicht ganz unrecht Das ist auch der hauptgrund, warum ich kein android habe.
 
@RohLand: Das ist auch für mich ein Hauptgrund, zumal sie wirklich alle Leute mit der Gratismentalität zu ködern versuchen und wiriklich so ziemlich jeder auch noch darauf reinfällt. Aber das hat schon immer funktioniert, auch bei uns Deutschen vor 70 Jahren. Na ja, einige werden irgendwann sicher noch böse aufwachen.
 
@Knarzi: Ja das überrascht mich auch. In der tat ziemlich erschreckend.
 
Naja, zum Glück muss nicht jeder Geisteskranke seine Ideen verwirklichen können :) Vielleicht entspringt ja sein Wunsch aus eigenen Erfahrungen. Vielleicht hat er ja eine Menge im Netz zu verbergen :D
 
@stutzl1981: Na sicher hat er das, nämlich das, was er mit Google noch alles vor hat. Das zu verbergen ist sicher besser für alle!
 
Super Idee... und was gibt man dann im Lebenslauf an? Geboren vor einem Jahr, keine Schule, kein Abschluss, keine Vorexistenz? Schwachfug...
 
@dodnet: DAs dürfte dann den Personaler noch stutziger machen, denke ich.
 
Vor der Namensänderung aber den neuen Namen googeln - nicht das man(n) zig Gutscheine aufs Handy bekommt, wenn man über die Reeperbahn läuft ... obwohl ... ;-)
 
Genau. Der Mensch soll sich dem Internet anpassen. Und nicht Internetkonzerne dem Menschen. So ist's richtig!
 
die spinnen die amis ...
 
@McNoise: Nein, sie haben ein Problem erkannt.
 
Wenn alle 3 Tage die Namen gewechselt werden, stelle ich mir das fast praktikabel vor!
 
Dann kann man ja sein Chat-Pseudo direkt in den Perso löten lassen, perfekt für die Generation Dummdämlich.

Ups... ich meine natürlich der Herr Schmidt (hieß der schon immer so? *g*) völlig Recht hat. Für geeignete Werte von Recht. Schon Adenauer wusste "was interessiert mich mein Geschwätz von gestern" - nur hat er eben seinen Namen TROTZDEM behalten. Das nennt man dann wohl "er hatte Rückrad". Heute ist das ja extrem uncool.

Von mir existieren Postings aus Newsgroups-Zeiten (die Älteren kennen das noch), die ich heute auch nicht so hart formulieren würde. Aber alles mit echtem Namen. Bundespräsident kann ich damit nicht werden (ich hab nämlich einen Standpunkt ohne "Hintertür" geäußert) - aber who cares.
 
als ob die Jungendsünden mit 18 aufhören. Für viele fangen sie doch da erst an
 
Oh ja - ob ich da als "Bill Gates" durchgehe ? Äh - Moment - bringt nix ... (Goggle : bill gates mugshot)
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