Festplatten-Hersteller forschen nun gemeinsam

Wirtschaft & Firmen Hitachi GST, Seagate Technology und Western Digital, drei der größten Hersteller von Festplatten, wollen eine gemeinsame Forschungsgruppe zur Entwicklung neuer Technologien aufbauen. mehr...

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Grundlagenforschung unter den konkurrierenden Herstellern finde ich echt genial. Dadurch kommt meist nicht nur etwas besseres am Ende heraus, sondern "könnte" auch für den Endverbraucher günstiger werden, da die Kosten ja geteilt werden. Würde ich bei anderen Branchen auch begrüßen.
 
@DPX: Sowas geschieht wohl eher aus der Not heraus, dass am Markt sehr starke (chinesische) Wettbewerber lauern.
 
@DPX: Das betse ist vorallem, das der Makt nicht gespalten wird, durch 2 oder gar mehr Standards. Die dann auch wegen nur einer Firma hinter sich, weniger ausgereift wäre. Seagate scheint das tatsächlich verstanden zu haben, da sie ja auch im SSD-Bereich, in der Forschung, mit Samsung zusammenarbeiten.
 
Die Japaner sind echt große Spitze, wenn's um Technik geht!
 
@arcsinh: Seagate und Western Digital sind aber meines Wissens amerikanische Unternehmen. Trotzdem ne gute Sache so eine Forschungsgemeinschaft.
 
@master_jazz: Vollkommen richtig. Seagate und WD Amerikanisch und Samsung Süd Koreanisch und Hitachi ist Japanisch. Ich denke darauf wollte er hinaus. Seagate und Hitachi , sind die beiden gewesen die jeweils mit eigenen Ideen vorgeprescht sind.
 
@arcsinh: und deine Aussage hat jetzt wieviel mit dem Artikel zu tun?
 
find ich erste klasse sowas!
 
Das hätten die Jungs und Mädels von der Unterhaltungsbranche auch machen sollen, bevor sie zwei unterschiedliche HD-Datenträger entwickelt haben.
 
@fischkopf: das haben sie noch nie kapiert ala Beta & VHS gewinnt fast immer das billigere schlechtere.
 
@fischkopf: Naja, bei der HD-Sache war ja auch Sony involviert, und die sind bekannt dafür, dass sie ihre eigenen "Standards" auf Biegen und Brechen durchbringen wollen, anstatt zu kooperieren.
 
Find ich im Prinzip gut, nur hätte ich mir das vor einigen Jahren gewünscht. Jetzt setzen sich langsam die SSDs durch und scheitern im Prinzip nur noch daran, dass man sich als "normaler Mensch" eben keine SSDs im TB-Bereich leisten kann. Aber es ist wohl klar, dass das Ende der Plattern-HDDs schon längst eingeleutet ist. Schade, dass man sich erst jetzt zusammen setzt, auch wenn es bestimmt noch einige Jahre dauern wird, bis wir eine SSD mit 2 TB für ca. 100 € bekommen werden.
 
@DuK3AndY: 100 % Zustimmung!
 
@DuK3AndY: ehr wird es noch dauern bis ssds ne alternative zu Plattern-HDDs sind (von preis und kapazität mal abgesehen)
 
@DuK3AndY: Aber es ist wohl klar, dass das Ende der Plattern-HDDs schon längst eingeleutet ist. Träum weiter das wird noch ewig dauern. Wenn auf ner Platte nen Fehler ist kann mann noch was machen, bei ner SSD ist es gleich Ende, oder haste noch keinen USB Stick gehabt der von ein aufs andere mal nicht mehr wollte ? Keine Ahnung = Minusklicker
 
@Sir @ndy: + die kurze lebensdauer (zugriffe)
 
Ich habe doch eindeutig geschrieben, dass es noch einige Jahre dauern wird, bis SSDs zu echten Alternativen zu HDDs werden. Wer von euch würde sich ernsthaft noch eine HDD holen, wenn es SSDs zum gleichen Preis geben würde?? Das man bei Plattern die Daten noch retten kann, ist ja wohl kein Argument - zumindest nicht für Privatanwender. Wie oft hast du denn eine defekte HDD nach einem Headcrash schon mal zu einem Recovery-Unternehmen geschickt? Wahrscheinlich so oft, wie mir schon ein USB-Stick einfach so kaputt ging. Und das mit der Lebensdauer... Bis diese bei normalen Gebrauch erreicht ist, ist die Platte eh schon wieder ausgetauscht (für Server oder sonstiges gilt dies vielleicht nicht). Das ist genauso wie: Ich kauf mir keinen LCD-TV weil der hat nur eine kurze Lebensdauer. Es ist einfach so, dass das Ende der HDDs eingeläutet ist, genauso wie es vor einigen Jahren mit den Röhrenmonitoren/TV war. Da waren die Preise auch hoch, die Lebendsdauer angeblich gering und die Bildqualität (Schlieren etc.) schlecht. Wie schon gesagt, es wird noch ein paar Jahre dauern, aber den SSDs gehört definitiv die Zukunft.
 
@DuK3AndY: ihr könnt keine USB Sticks mit SSDs vergleichen, vermutlich noch sehr alte USB Sticks. Klar, die Technik ist identisch, aber der Controller der SSD verhndert diese Ausfälle sehr zuverlässig, indem er die Zellen gleichmäßig abnutzt. Auf Langzeitberichte muss man noch warten. HDDs werden uns noch sehr lange, zumindest als Datengrab, begleiten. SSDs werden günstiger pro GB, aber HDDs natürlich auch. Formate werden immer größer etc... Außer als System und Programmplatte sehe ich in den nächsten 2-3 Jahren kein aussterben der HDDs für den Home-User.
 
@orioon: Den Vergleich mit USB-Sticks habe ich in diesem Sinne auch nicht aufgestellt ;-) Aber danke, dass du meine These mit der Lebenszeit nochmal bestätigst. Den Rest seh ich genauso. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass in 2-3 Jahren die SSDs so verdammt günstiger wären, als dass sie in einem Bereich einer HDD kommen würde. Aber mehr als zum Datengrab würde ich eine HDD dann wohl nicht mehr nehmen. Besitze seit dieser Woche meine erste SSD allein für Windows + Programme und bin begeistert. In 1-2 Jahren folgt dann wohl die nächste SSD für die Games. Und dann bleibt nicht mehr viel mehr als das Datengrab für die HDD.
 
@DuK3AndY: ca. 10.000 Schreibzyklen MLC,
ca. 100.000 Schreibzyklen SLC ist nicht wirklich viel. und da die ssds zur zeit meist als systemplate verwendet werden ist das recht wenig.
 
@chris1284: Die Zyklin sind mir durchaus bekannt. Aber ich finde mit solchen Zahlen kann man nur schwer etwas anfangen. Oder wüsstest du wie viele Schreibzyklen du am Tag hast?? Ich jedenfalls nicht. Zumal es gerade auch auf der Windows-Partition im Alltag viele LESEzyklen gibt. Hier mal ein interessanter Link: http://tinyurl.com/2e5kwmr Wie man dort und bei diversen anderen Test lesen kann, sollten selbst 10k Schreibzyklen bei einer Nutzung von mehreren Stunden am Tag mit dem Schreiben von mehreren GB (auf einer Windows-Parition wohl eher unüblich) eine Nutzung von mehreren Jahren ermöglichen. Noch dazu kommt, dass es auch sein kann, dass viel mehr als diese 10k möglich sind, wie diverse Tests zeigen. Also ich mach mir da keine Angst, dass mir meine neue SSD nach 3-4 Jahren den Dienst quittiert. Und wer weiß wie viel GB es in 3-4 Jahren für um die 100 € zu kaufen gibt...
 
@DuK3AndY: Lesezyklen sind bei SSDs problemlos. Die Schreibzyklen killen die Platte. Und das hängt vom Einsatzgebiet ab. Als Datenpuffer zum Beispiel ist eine SSD denkbar ungeeignet. Auch als Systemplatte sollte man mit einer deutlich geringeren Lebenszeit als eine herkömmliche HD rechnen. Aber es gibt natürlich auch Argumente für eine SSD, z.B. bei den neueren SSD Geschwindigekit und manchmal auch der Stromverbrauch.
 
@Timurlenk: Hab mich vielleicht etwas ungeschickt ausgedrückt - das mit den Lesezyklen ist mir schon klar. Deswegen sag ich ja: Man hat gerade beim OS auch viele Lesezyklen, oder bei Programme. Wenn Office erstmal installiert ist, wird davon ja viel mehr gelesen/aufgerufen als gespeichert/geändert. Man kann natürlich viel über die Haltbarkeit spekulieren, aber ich gehe mal davon aus, dass über 90% der Leute sich nur eine SSD als Systemfestplatte holen und nicht etwa als Datengrab. Und ob meine SSD jetzt nach 6 oder 10 Jahren kaputt geht ist mir egal. Ich habe auch keine HDD in diesem Alter in meinem PC.
 
was sucht den hitachi dabei? ich hatte in schon 3 festplatten von hitachi und alle 3 gingen in kürzester zeit kaputt! jetzt fahre ich nur noch mit samsung, wirklich ein top hersteller unter den herstellern. aber samsung zählt nicht zu den top herstellern warum?
 
@25cgn1981: und was sagt uns das jetzt ? der eine hatte WD der andere Samsung Hitachi Seagate usw.. ich hatte alle marken schon und je nach serie der herstellung hatten mal der oder der mehrere ausfälle, les mein kommentar über dir, wenn ne ssd net will wars das :-)
 
@Sir @ndy: Aber wenn ne HDD nicht will kannst du sie noch überreden oder was? ;)
 
@25cgn1981: Ich habe in 10 Jahren fast nur Hitachi verwendet, bei über 6 Platten und alle laufen noch..
Western Digital nur eine und die ist auch schon im Eimer..

Soviel dazu ;)
 
Sehr gut. Stelle sich das einer mal im CPU Markt vor... das hätte ich für einen April Scherz gehalten...
 
Na mal sehen, ob jetzt ein Laser in Festplatten kommt ! http://www.computerbase.de/news/allgemein/forschung/2010/februar/hitachi_laser_25x_datendichte/
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