Street View: Formular für Widerspruch ist online

Internet & Webdienste Google stellt ab sofort ein Formular zur Verfügung, mit dem man die Unkenntlichmachung von Häusern im Dienst Street View beantragen kann. Der Service ist für Mieter und Eigentümer gedacht, die nicht über die Straßenansicht in Google Maps gefunden ... mehr...

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Wenn die Seite jetzt noch bei mir zusehen wäre...
 
jop geht mir auch so... erst groß anpreisen das es online ist und dann? leere Seite. Die haben evtl nicht mit so großem ansturm gerechnet.
 
@iSpot: Mit dem IE gehts nicht, Firefox funzt.
 
@GordonFlash: Mit dem Firefox funzt es bei mir auch nicht aber im unteren rechten Eckchen steht: WARNUNG:Enthält nicht authentifizierte Inhalte
 
@iSpot: Heute früh um 9 Uhr ging die Seite noch :) Winfuture ist runde 4,5h zu spät dran mit der Meldung und der Besucheransturm doch recht groß, wie ich das sehe. :)
 
@iSpot: Es gibt keine Probleme mit dem Aufruf der Seite. Siehe: https://streetview-deutschland.appspot.com/submission Viel Spaß.
 
Seite wurde wohl selbst unkenntlich gemacht :D
 
@gntwolff: Wahrscheinlich wissen sie nicht wohin mit den hinterhergeschmissenen Daten, IP's etc.. Billiger sind die noch nie an Daten gekommen.
 
Wenn man böse argumentieren wollte könnte man sagen, dass Google durch die einzugebenden Daten noch viel mehr erfährt und die unverpixelten Bilder eh hat aber nicht veröffentlich^^
 
@elbosso: "Sie können aber auch die Option anwählen, keine näheren Angaben zum Gebäude oder Grundstück machen zu wollen." natürlich lässt WF diesen passus weg damit hier rumgeheult wird
 
@elbosso: und obendrein, werden die vernebelten Häuser über Projekte wie "wir entpixeln Google Street View" in kürzester Zeit hochauflösend von privaten Usern hochgeladen. Lächerliche Aktion. Link die meine Annahme bestätigt: http://winfuture.de/videos/Internet/Google-Street-View-mit-Nutzer-Bildern-1989.html
 
Bei mir auf Mac, iPad und iPhone4 mit Safari alles kein Problem... Safari gibts ja auch für Windows also solltet ihr mal testen. FireFox, IE, Opera und am schlimmsten ist eh Chrome da wundert es mich nicht wenn mal eine Seite nicht geht.
 
@iHero: Bei mir geht's. Und Oh Wunder, mit Chrome...
 
@arednor: Dann scheinst du auch drauf zu stehen das google auch ABSOLUT alles über dich weiß. Mich soll es nicht stören aber diesen lahmen spyware Browser werd ich mit nicht antun.
 
@iHero: Apple sammelt ja zum Glück keine Daten. =)
 
@iSpot: Was sollte Apple auch für Daten sammeln?
 
@iHero: Ganz einfach,... Pro und Contra Argumente bei WF über ihre Proukte. *ggg* Bist ja hier der Vorreiter für den "verwurmten Apfel" Und bitte erspar mir deine Gegenargumenation welche eh für´n Hintern iss.
 
@iHero: Die gleichen Daten wie Google. Apple weiß welche Apps du hast, kann sie sogar deaktivieren, Apple kann deinen genauen Standort einsehen und sogar verfolgen. In iTunes wird auch sehr genau fest gehalten welche Musik du erwirbst, abspielst usw. Nicht um sonst ist bei jeglicher Apple Hardware auf eine Softwarepflicht. Mein Handy und MP3 Player wird normal als Wechseldatenträger erkannt, wie sich das gehört, ohne meinen Rechner mit zusätzlicher unnötiger Software ausstatten zu müssen.
 
@Spürnase: Schon mal an die Vorteile von iTunes gedacht? Sicher nicht. Ich hab wenigstens alles an einer zentralen Stelle und es ist egal ob ich mein iPhone4, iPod oder iPad anschliess es funktioniert einfach. Und das Apple weiss welche Apps ich kaufe und welche Musik ist ja klar, immerhin zahl ich ja auch mit Kreditkarte. Und ich finds sogar gut denn immerhin bekomm ich auch Vorschläge an brauchbarer Musik anhand meiner Interessen.
 
@iHero: Ich habe an die Vorteile von iTunes nicht gedacht, weil ich darin keine sehe. Ich stecke meinen MP3 Player in den USB Slot und er funktioniert einfach, ohne mein System weiter zu müllen zu müssen.
 
@iHero: Bist du doll? Apple schneidet WLan Netze mit und das auch noch über ihre User: http://tinyurl.com/39xmkgk Deine Apple-Manie is ja fast schon krankhaft oder wirst du dafür bezhalt?
 
@blume666: Und? Die Daten werden ANONYM erfasst... wen störts?
 
@iHero: @all ok wer von Euch hat wieder den Apple-Trollkäfig aufgelassen? Bitte freiwillig melden und 10 Euro in die Kaffeekasse!
 
@iHero: Is klar^^ Wozu brauch man noch die Namen wenn man ne Adresse und Wlan-Daten hat. Irgendwie gabs vor Zeiten mal son Referenzbuch in dem Adressen, Namen und sogar Telefonnummern drin standen... Klar brauch man nur Positionsdaten! Reicht doch!
 
@iHero: süsser, das war ein fehler seitens google, es ging nur mit veralteten IE versionen nicht. die 8er hatte keine probleme... nun darfst du wieder in dein zimmer an dir rumspielen
 
Hier ein guter Artikel zum Thema: http://tinyurl.com/33fb5rq (Quelle Bildblog.de) Zeigt mal wieder gut, dass die meisten deutschen alles neue erstmal pauschal ablehnen, ohne sich wirklich damit beschäftigt zu haben.
 
@Turk_Turkleton: *Deutschen, nicht Menschen. Das was man hier in Deutschland zum Thema Google StreetView abzieht, ist wieder einmal ober Peinlich.
 
@Spürnase: stimmt, da hast du Recht. Habs ausgebessert. Die ganze welt lacht mal wieder über Deutschland... Is aber schon auch ne Glanzleistung, zu denken, dass Google da Live-Bilder überträgt... Herr, schmeiß Hirn vom Himmel.
 
@Spürnase: Jop ist Richtig! Einige Parteien fordern Kameraüberwachung und haste nicht gesehen aber wenn es um ältere Bilder von Häuserfassaden geht... neee da hört der Spaß auf...^^ Wie kann man nur Häuser von außen Fotografieren oder sich über GoogleEarth seinen Urlaubsort angucken wollen...
 
@blume666: Mich würde mal interessieren, welche Aufstände es jetzt gäbe, wenn man das Telefonbuch zum jetzigen Zeitpunkt erst einführen würde.... Oh mein Gott, ein großes Buch, dass alle Einwohner einer Stadt inkl. Adresse & Telefonnummer auflistet.. Teufelszeug! (außer natürlich diejenigen, die der auflistung widersprechen - erkennt ihr die parallelen zu street view?)
 
Die Leute die den Schwachsinn ausfüllen dürfen aber nie wieder umziehen. :D
 
@PCLinuxOS: looooooooolooo ich meine es muss ja witzig gewesen sein, sonst hättest du keine grinsebacke dahinter geklatscht... hättest dir nicht die mühe gemacht hier so etwas sinnvolles beizutragen... naja ich lach einfach mal über DICH :)
 
@Nippelnuckler: Sinnvoll auf jeden Fall, denn beim nächsten Umzug ist dein Haus sichtbar. Also ist dieser Quatsch höchsten was für Leute die nie wieder Umziehen, also was für Eigenheimbesitzer.
 
@PCLinuxOS: Werden meistens nur Leute sein die ein Eigenheim haben. Umziehen steht da eigentlich nicht auf dem Programm. Ich hoffe das es verrückte gibt, die diese Häuser ausfindig machen, privat fotografieren und online stellen. Das ist vollkommen legal und soll deutlich zeigen wie Albern ihr Verhalten ist.
 
@Spürnase: Was legal ist, ist die eine Sache. Aber warum kann jemand nicht akzeptieren, wenn ein anderer etwas nicht möchte, was ihn aber selber betrifft? Seine Gründe dafür solltenm eigentlich egal sein. Wenn jemand sein HAus nicht im Internet sehen will, dann haben alle andere das zu akzeptieren, so meine Meinung.
 
@mcbit: Warum soll ich mein Recht auf Panoramafreiheit, durch Google, nicht bekommen? Google bietet dieses Formular nur aus Gründen der Kulanz an. Rein Rechtlich, sind sie dazu nicht verpflichtet. Von öffentlicher Straße aus, darf man alles Fotografieren, veröffentlichen und sogar verkaufen. Einzig erkennbare Menschen müssen unkenntlich gemacht werden (und auch das nur in bestimmten Fällen). Ich finde dies ist eine ganz wichtige Sache, der sich viele in den Weg stellen wollen. Da finde ich kein Verständnis für.
 
@Spürnase: Du hast mich missverstanden. Es geht darum, zu respektieren, das jemand nicht möchte, dass sein Eigentum öffentlich zur Schau gestellt wird. DAs Panoramarecht ist zudem uralt und bedarf einer Anpassung. Ich bin kein Gegner von SV, aber ich verstehe einfach nicht, warum sich irgendjemand, nicht nur Google, darüber hinwegsetzen kann, wenn jemand (oder dsogar viele) etwas nicht befürworten. Das kotzt mich übrigens auch bei diesen ganzen Paparazzis an. Die berufen sich auch auf irgendwelche Rechte, um Stars in ihren intimsten Augenblicken abzulichten. Das ist einfach krank.
 
@mcbit: Mit welchem Recht darf ein Mieter in dem Haus, in dem ich Wohne (Mehrfamilienhaus) über meinen Kopf hinweg entscheiden ob dieses Haus in SV gezeigt werden darf oder nicht? Ich respektiere es aus dem Grund nicht, weil es sich um nichts handelt, was nicht jeder sowieso besichtigen könnte. Ich sehe da keinen Bezug das da die Privatsphäre angetastet wird oder ähnliches.
 
@Spürnase: Bei Mehrfamilienhäusern sollten sich, falls es zu dem Thema zu Differenzen kommt, alle Mieter zusammensetzen. Natürlich hat ein Einzelner nicht das Recht, über alle Köpfe hinweg zu entscheiden. Aber wenn die Mehrheit sich entscheidet, ist das eben so. Und ich glaube auch kaum, dass es bei dieser Diskusion vorrangig um MFH geht. Es geht auch nicht darum, obs jemand oder alle besichtigen könnten, sondern um das Spektrum, die Anzahl der Leute, die da jetzt gucken könnten. Es ist ein Unterschied, ob ich per SV mir die Welt anschaue, oder ob jemand physich anwesend ist. Letzteres ist zuallerst mal ne motetäre Frage. Das Argument ist mir daher zu billig. Es gibt nunmal Leute, die Bedenken haben, aus welchen Grund auch immer. Warum sollte man diese einfach übergehen dürfen?
 
@mcbit: Doch, der Einzelne hat das Recht. Das Recht auf Privatsphäre dieses Einzelnen überwiegt das Interesse der anderen Bewohner. Find ich blöd, ist aber so.
Sobald SV bei uns läuft schau ich ob unser Haus sichtbar ist. Falls einer dagegen war (damit rechne ich) stell ich bei Picasa ein Foto mit Geodaten ein. Hochauflösend und völlig legal ;-)
 
@mcbit: Weil es keinen Grund für diese bedenken gibt. Paranoia muss ich doch nun wirklich nicht unterstützen.
 
@Henning: Und warum diese blöde Retourkutsche? Warum argumentierst Du nicht bei dem, der vielleicht aufgrund oberflächlicher Informationen seinen Einspruch erhoben hat? Das ist Kindergartenniveau.
 
@Spürnase: Das ist Deine subjektive Meinung. Und jeder hat eine andere. Warum meinst ausgerechnet Du, mit Deiner Ansicht Recht (nicht rechtliche Relevanz) zu haben udn die anderen sind doof? Denn wie Rikibu weiter unten schon schrieb, zum einen sind langzeitfolgen von solchen Projekten gar nicht absehbar, zum anderen ist immer Vorsicht geboten und man sollte zweimal hinschauen, wenn ein großer, gewinnorientierter Konzern dahinter steckt.
 
@mcbit: es gibt nur die rechtliche Relevanz auf die ich mich beziehen kann. Letztendlich kann man es nie allen Recht machen. Ich kann deine Frage auch umdrehen und fragen warum ausgerechnet die anderen mit ihrer Ansicht recht bekommen sollten. Letztendlich haben wir in DE das Problem das viele ohne wirklichen Hintergrund handeln. Die Leute sehen, es gibt was, wo man Widerspruch einlegen kann, also tun wir das mal. Dieser Mentalität gehöre ich nicht an, daher vielleicht auch mein mangelndes Verständnis dafür.
 
@Spürnase: Deswegen sollte man sich auch zusammensetzen, wenn es in MFH solche Diskrepanzen gibt. Und wenn Du Dich nur auf die rechtliche Relevanz beziehen möchtest, bist Du doch genauso verbohrt: Es gibt kein Gesetz dagegen, also ist es o.K.. Muss es wirklich für jeden Mist ein Gesetz geben?
 
@mcbit: Nein, muss es nicht. Das verlange ich auch nicht. Aber politisch ist es doch zur Zeit voll am brodelt wie man SV gesetzlich das Leben schwer machen kann. Das darf auch nicht sein!
 
@Spürnase: Vielleicht hat auch SV dazu beigetragen, eine Grundsatzdebatte darüber zu führen. Ein Gesetz wird nicht kommen.
 
@mcbit: Übrigens auch sehr interessant: http://www.tagesschau.de/inland/google320.html ^^ Find seine Erklärung ziemlich einleuchtend, was er sagt, hab ich vorhin unter dem Titel "Dorftrottel" gesammelt.
 
@lutschboy: Da gibt jemand, der sich Blogger und Internetexperte nennt, seine persönliche Meinung wieder, und glaubt, diese auf andere portieren zu können. Finde schon bemerkenswert, dass er glaubt oder meint, zu wissen, was die Mehrheit der 50%, die sich gegen die Ablichtung ihres Zuhauses in SV bekannt haben, denket oder glaubt. Er hat mit einigen Sachen nicht unrecht. Das Beispiel mit den pools ist eines. Auch wenn man die Dinger vielleicht nicht von der Strasse aus sieht, haben viele an diese Art der Nutzung von Google-maps vorher auch nicht gedacht, oder? darum gehts. Was wird kommen, wie kann, wer auch immer, die Daten von SV nutzen, ob zum Vorteil oder zum Nachteil. Und genau diese Skepsis ist zu Teilen angebracht, und das hat auch dieser Lobo gesagt.
 
@mcbit: Wo portiert er seine Meinung auf andere? Er sagte lediglich, dass klar ist, dass bei einer Panikmache viele Menschen gegen SV sind. Immerhin behandeln die Medien das Thema ja sehr exzessiv und einseitig. Wenn in allen Zeitungen zu lesen ist Google knipse alle Häuser, aber kaum wo steht was maskiert wird, was nicht geknipst wird (in Fenster, Hinterhöfe, Gärten usw), wenn die Leute einfach von den Medien desinformiert werden, und genau diese Medien dann Umfragen schalten - verwundert es da wirklich wenn so ein Ergebnis rauskommt?! Ansonsten hat er mehrmals den Leuten ihre eigene Meinung zugestanden und auch gesagt dass es gut ist dass sie die Möglichkeit haben ihr Haus rausnehmen zu lassen, wo also siehst du da eine "Portierung"? Obendrein nennt die Tagesschau ihn "Internetexperte", nicht er sich selber., vermutlich findet er das selber beschämend. Sieht man doch auch am Anfang, als sie sagt "Sie plädieren für eine digitale Öffentlichkeit, in der jeder jeden ständig finden kann". Das stellt er dann auch erstmal richtig. Da sieht man schon wie reißerisch und desinformierend die Tagesschau ist, ihn gleich als Extremisten anzukündigen, wo er erstmal korrigieren muss.
 
@lutschboy: Wer sagt denn, dass diese Leute aufgrund der Informationen in den Mainstreammedien ihre Entscheidung gefällt haben?
 
@mcbit: Hat ja keiner Behauptet. Es ging darum dass die 50% in der Umfrage von einem Mainstreammedium (Tagesschau) auch sehr wahrscheinlich die Informationen von ebendiesen beziehen. Wenn die BILD gegen etwas hetzt und dann zu diesem Thema eine Umfrage unter ihrern Lesern startet, ist das Ergebnis eben beeinflußt. Darum geht's. Nicht dass alle die Widerspruch einlegen BILD lesen :)
 
@mcbit: Im Prinzip hast du recht, aber es ist eben nicht verständlich warum es nicht in Ordnung ist wenn Google Photos knipst, aber wenn es Privatleute tun oder andere Firmen wie SightWalk, oder warum manche der Leute sich dann von der Presse vor ihrem Haus knipsen lassen wie von Fusselbär letztens gezeigt. Die meisten Leute die dieses Formular ausfüllen haben sich ihre Meinung bei der BILD geholt und sie sind nicht fähig auch nur einen Zentimeter selbst zu denken - darum find ich es nicht weiter verwunderlich wenn sich der Respekt für die Meinung dieser Leute in Grenzen hält.
 
@lutschboy: Ich glaube nicht, dass diese Leute, die ihr Haus nicht in einem Internetdienst verewigt sehen wollen, alle dumm sind. Ich finde, Du maßt Dir etwas viel an. Warum sollen alle die Klappe halten, wenn ihnen etwas nicht passt? Haben die kein Recht dazu? UNd Sightwalk ist ein schlechtes Beispiel.
 
@mcbit: Ich hab nicht gesagt das "alle dumm sind". Ich habe gesagt dass sie nicht fähig sind selbst zu denken. Denn es gibt wie gesagt hunderte Dienste im Internet die Fotos von Städten und Häusern machen, da beschwert sich keiner. Aber weil Google ein Thema in der BILD ist, beschweren sich da nun viele. Alles schön vorgekaut bekommen. Die Leute die wirklich aus eigener Initiative, aus einem Gedanken heraus das Formular ausfüllen, sind garantiert die Ausnahme, und bei denen ist dass dann auch ok, weil die sicher auch SightWalk oder Panoramio anschreiben, auch wenn es natürlich in dem Sinne beknackt ist, weil es in Deutschland die Panoramafreiheit gibt. Dass jemand die Klappe halten soll hab ich auch nicht gesagt, es wäre schön wenn du aufhören würdest mir irgendwelche Dinge in den Mund zu legen - du kannst doch auch sicher niveauvoller Argumentieren?
 
@lutschboy: immer diese Pauschalisierungen. Von wegen die Leute hätten sich durch BILD informiert. Son Schwachsinn. Die eigentliche Frage ist, wieso soll man einer Datenerhebung eines dritten zustimmen, wenn man den Dienst gar nicht selbst brauch und somit keinerlei Motivation unterliegt, seine Daten (das Haus gehört mir) im Netz zu veröffentlichen? Wieso soll ich die Hoheit aus der Hand geben? Aus gesellschaftlichen Gründen, aus Gründen des Allgemeinwohls? Den Armen gehts durch Streetview nicht besser (Penner werden ja unkenntlich gemacht *g*) also zieht dieses Argument nicht. Hier fehlt einfach die Transparenz. Vielleicht würden sich einige umentscheiden, wenn Google ein paar Leute abkommandiert und die höflich bei den Leuten klingeln lässt, um Aufklärungsarbeit zu betreiben. Es ist klar, dass dieser Dienst nur sinnig ist, wenn viele dem Daten sammeln und speichern zustimmen. Aber wenn ich generell bedacht darauf bin, was über mich im Netz steht, passe ich natürlich auch bei der Datenerhebung von dritten so gut wies geht auf. DAs ist ganz normal. und vor allem legitim. natürlich kann man nicht alles kontrollieren, aber da wo man es kann, sollte man zumindest ein wachsames Auge drauf haben. Vielleicht kann ja Google n bissel Kohle locker machen, damit sich Sperrer umentscheiden? Genug verdienen sie sicher mit der eingebetteten Werbung. Aber nein, der Eigentümer von Haus und Hof soll nur die Grundlage für ein Produkt schaffen, das er dann nutzen soll um sich Werbung anzusehen. als gäbe es nicht schon genug Werbung im Netz.
 
@lutschboy: Sind andere Dienste auch so lückenlos? Bei Sightwalk habe ich mein Haus z.B. nicht gesehen. Die anderen 99 Dienste kenne ich nicht. Und wahrscheinlich viele andere auch nicht, was die Zahl der user, die sich "fremde" Häuser angucken können, massiv dezimiert. Wahrscheinlich ist es ja gerade Googles Bekanntheitsgrad, der viele aufhorschen lässt. Und BTW, warum soll jemand, der sein Haus nicht in SV sehen möchte, nicht denken können und seine Info aus der BILD haben? Weils einfach so sein muss?
 
@mcbit: Wenn man die anderen Dienste zusammenfasst, auf jeden Fall nah dran lückenlos zu sein. Letztendes kommt es aber nicht auf die Lücken an, sondern ob dein eigenes Haus dort auftaucht oder nicht. Die Sache ist halt DU kennst die anderen 100 Dienste nicht. Aber jemand der irgendwie darauf aus ist dein Haus auszuspionieren und sich auf dein Klingelschild einen runterzuholen oder mit deinen Vorhängen dein Konto leer zu räumen, der kennt die 100 Dienste. Und BILD meine ich eher als synonym dafür, sich einer Argumentation oder Meinung über einen Dienst anzuschließen, die weder Hand noch Fuß hat. Dafür dass Google mehrere Jahre jede Suche speichert, mit Daten anderer Dienste verknüpft, personalisiert und Daten als eines der größten Werbeunternehmen auch nutzt, dass es wie blöd trackt und so weiter, das interessiert BILD & Co nicht, da schreibt niemand irgendwelche Briefchen damit seine Privatsphäre gewahrt wird. Aber wenn eine öffentliche Häuserfassade geknipst wird, dann schreit die Bild auf, weil der gemeine Dorfdepp keine Ahnung hat was Computerdaten sind, aber mit einem Photo seines Hauses Spannerei und Einbrüche und sowas assoziiert. Klar, mag hochnäsig von mir zu sein so zu denken, aber bisher gab es noch nicht ein einziges schlüssiges Argument warum ein Bild von einem Haus ein Eingriff in die Privatsphäre ist, vorallem wenn auch noch sämtliche Schriftzeichen und Gesichter verpixelt wurden. Wenn die VDS kommt und ganze Städte mit Kameras zugepflastert sagen se alle "Egal, ich hab ja nix zu verbergen". Aber bei sowas heulen die Leute rum. Wieso? Wegen den Medien.
 
@lutschboy: Um keine oder wenige Daten für Google zu hinterlassen, reicht es, den Dienst nicht zu nutzen. Anders, wenn jemand sein Haus nicht in SV zeigen möchte. Unterschied erkannt? Den Rest kommentiere ich nicht, das ist so einseitig befangen, das geht gar nicht. Allene die Wortwahl, für wen hältst Du Dich eigentlich?
 
@mcbit: Natürlich erkenne ich den Unterschied - der liegt aber auch darin, dass ein Haus nunmal in der Welt steht! Wenn jemand nicht will dass sein Haus gesehen wird, dann soll er es unterirdisch bauen. Das ist so als würden Hausbesitzer ein Schild auf den Gehweg stellen: "Bitte die nächsten 20 Meter die Augen zuhalten". Und witzig, dass du grade das nicht kommentierst, wo ich dich nach einem Argument frage, dass dafür steht dass eine Häuserfassade -privat- ist. Wo ist sie Privat? Geheim? Verborgen? Warum soll jemand das Recht haben sich auf die Straße zu stellen, und dann allen zu verbieten hinzusehen? Es gibt in Deutschland die Panoramafreiheit, wer sein Haus sichtbar baut, der muss nunmal damit leben, dass es auch gesehen wird. 3 Punkte: 1. Eine Fassade steht öffentlich. 2. Es gibt die Panoramafreiheit. 3. Privatsphäre ist im Haus, nicht am Haus. Jedes Telefonbuch, jeder Registereintrag, jeder Besuch vor Ort, jedes unmaskierte Photo auf Panoramio gibt MEHR Daten Preis als eines der Photos die Google macht. Übrigens witzig dass du dich über Wortwahl beschwerst aber jeden Diskussionsteilnehmer als "verbohrt" bezeichnest.
 
@lutschboy: Du hast mich missverstanden, und zwar gründlich. Und das schon zum zweiten Mal. Was solls. Das Berufen auf ein gesetz, die Panoramafreiheit, welches aus dem Jahre 1876 stammt, ist meines Erachtens falsch (auch wenn es rechtlich richtig ist), da selbst vor 20 Jahren solche Vorgänge nicht abzusehen waren. Es geht vielen offenbar um die schiere Anzahl der leute, die jetzt "am Haus vorbeigehen und gucken" können, mal davon abgesehen, was Google eigentlich mit den Daten vorhat. Und letzteres ist es, was mich mal brennend interessieren würde, wie lässt sich SV ausschlachten und zu Geld machen? Welche daten werden wie verknüpft, um daraus Kapital zu schlagen?
 
@mcbit: Also du machst Privatsphäre an der Zahl der Menschen fest? Komische Einstellung. Wenn ich nicht will das andere was sehen, dann ist mir egal ob das eine Person ist, oder eine Milliarde. Warum ist die Privatsphäre nicht verletzt wenn täglich 200 Leute am Haus vorbei laufen oder privat Photos machen, aber plötzlich wenns 20.000 potentielle Leute sind? Das Haus und somit die "Infos" über einen bleiben doch die gleichen. Ganz abgesehen sind die Daten die man beim Ausfüllen des Formulars und dem Verifizierungsvorgang übermittelt schon weit umfangreicher als die eines Photos :P Also nachwievor, ich sehe von dir keinerlei Argumentation -warum- ein Bild einer Hausfassade eine Verletzung der Privatsphäre darstellt. Wo liegt der Unterschied zwischen 1876 und 2010? Die Leute pinseln heut immernoch nicht ihre Geheimnummern an die Fassade. Ich finde eigentlich dass die Panoramafreiheit heute viel mehr denn je an Wichtigkeit gewonnen hat, eben durch die Digitalisierung. Für mich käme eine Veröffentlichung von Häuserfassaden nur dann nicht in Frage, wenn wie gesagt irgendwie etwas Intimes abgelichtet würde. Etwas, was ich auch den Leuten auf der Straße die vorbeilaufen nicht zeige. Ansonsten nagel ich die Bedeutung von
Privatsphäre nicht an der Anzahl möglicher Betrachter fest. Aber jeder wie er will, wenn jemand halt meint die weiße Farbe seines Hauses wäre Intimsphäre, bitte. Google wird übrigens wie überall mit Werbeeinblendungen sein Geld verdienen. Aber wohl kaum mit dem Verkauf von verschwommenen Klingelschilderbildern.
 
@lutschboy: Ich habe auch nie versucht eine Argumentation für diese Leute zu verfassen, denn wie ich schon mehrfach sagte, bin ich kein strikter Sv-gegner. Ich sage lediglich, dass die Leute, die nicht wortlos alles über sich ergehen lassen wollen, angehört werden sollten. Und ich sage außerdem, dass jeder das recht haben sollte, sein Haus in SV unkenntlich machen zu lassen, warum auch immer, das ist deren Bier. Und auch auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole, es ist ein Unterschied, ob 200 Leute dran vorbeilaufen (ohne das Haus evtl zu beachten) oder ob 2 Mrd Leute problemlos in den Garten gucken können. Gbs ier nicht mal eine News, wonach irgendein Land aufgrund von Googles Maps Mahnbescheide wegen illegaler pools verschickt hat? Da haste ein klassiches Beispiel, was den Unterschied zwischen real vorbeilaufen und virtuell draufgucken betrifft.
 
@mcbit: Naja, da stimm ich dir ja zu! Ich find es gut dass man sein Haus rausnehmen kann, wenn man will. Ich red ja nur davon dass ich's persönlich nicht verstehen kann, warum man das sollte. Aber die Möglichkeit zu haben, find ich absolut begrüßenswert. Die News mit den Pools kenne ich, sicher ist das ein gutes Beispiel, allerdings ist das wieder ein anderes Feld - denn bei Street View sieht man nur das, was man auch von der Straße aussieht. Pools sind nicht von der Straße aus einsichtbar, und somit find ich es da auch schon wieder viel verständlicher, wenn man sich - wenn man eine Begründung wie eben einen illegalen Pool hat - aus dem System nimmt. Ein Garten der von der Straße einsichtbar ist ist übrigens find ich nicht Privatsphärenbereich. Google knipst bei SV ja nicht über Hecken drüber - und die sollte jeder haben, der meint sein Garten wäre Geheimgelände.
 
Lustig wirds wenn ich google mitteile das mein haus wieder normal angezeigt werden soll, gebe mich einfach als neuer mieter aus... ob google dann nochmal das ganze prozedere durchgeht per postident verfahren etc.? ich denke nicht... das wird lustig
 
@Nippelnuckler: OT: PostIdent? Wieso erinnert mich das an Epost? Achso, da reicht ein eingeschmissener Brief in einen Sammelbriefkasten. Ein Grund mehr den Code nie zu aktivieren.
 
@Davediddly: WAs genau redest Du für wirres Zeug?
 
@mcbit: OT steht für Off Topic. Wenn mir die Post einen Brief zustellt, bei dem es um die Echtheit meiner Personalie geht, denn schließlich soll ja die Epost RECHTSVERBINDLICH sein, erwarte ich zumindest eine Form der Überprüfung (PostIdent?). Und nicht die Zustellung an einen Briefkasten in Wolkenkuckucksheim, an dem "zufällig" mein Name "mit" draufsteht. Den Rest überlasse ich mal Deiner Fantasie.
 
@Davediddly: Ich verstehe immer noch nicht. Wenn Du Dich bei e-Post anmeldest, musst Du zum Postident. Der Code, den Du im Briefkasten hattest, war eben nur der Code zum reinkommen, quasi eine erste Hürde, um die Anmeldung abzuschließen. Danach kommt der Brief mit Postident. Das steht auch so drin. Nicht gelesen?
 
@mcbit: Ok. Ich habe viel zu lesen den ganzen Tag, das mag untergegangen sein. Aber das relativiert die Sicherheitslücken trotzdem nicht. Warum erst beim zweiten Mal? Schon die erste Missbrauchsmöglichkeit ist eine zuviel.
Abgesehen davon, dass ich eh immer unter "persönlich bekannt" laufe.
 
@Davediddly: Du kannst ohne Postident rein gar nichts mit e-Post anfangen. Welcher Missbrauch solls da geben?
 
@mcbit: Zu meinen Aufgaben als privater Sicherheitsberater gehört es sicher nicht, in Foren öffentlich über Missbrauchsmöglichkeiten zu reden (Sichwort: Anstiftung / Anleitung zu einer Straftat). Jede kriminal-polizeiliche Beratungsstelle kann Dir da weiterhelfen.
 
@Davediddly: Sorry, aber Du kennst den Ablauf bei der ePostanmeldung nicht, schwadronierst über die Missbrauchsmöglichkeiten, weil angeblich kein Postident und wills Sicherheitsberater sein? Sorry, aber ich ziehe mir nicht die Hose mit der Kneifzange an. EOD
 
@mcbit: Nochmal: Ein PostIdent in der zweiten Stufe? Wer zieht sich die Hose mit der Kneifzange an? Und schwadronieren tu ich ja genau nichts, sonst würde ich es ja "erzählen". Wenn Du Dir nicht vorstellen kannst, wie - umso besser - ich werde auch nicht zur Aufklärung beitragen. P.S. Doch ein bisschen - ich hatte schon drei Mal am PostIdent teilgenommen. Und die Lieferadresse (zu bestätigende Adresse) hatte nichts mit der Ausweisadresse zu tun. Ich erhalte heute noch Post über 3 Briefkästen verteilt... .
 
@Davediddly: Ich liebe diese "Ich weiß was ,was Du nicht weißt - aber ich sags Dir nicht - Ätsch" - Postings. Das Postident ist nicht die zweite Stufe, sondern die eigentliche Aktivierung, immernoch nicht geschnallt?
 
@mcbit: Wir beenden am besten die Off-Topic-Diskussion. Ich kann und darf nicht mehr darüber sagen. Das meine ich nicht böse. Du kannst Dir kein Angriffszenario vorstellen und das ist in Ordnung.
 
@Nippelnuckler: Google betont, dass die Unkenntlichmachung unwiderruflich ist: Einmal veränderte Bilder können nicht wiederhergestellt werden.
 
die Leute die das ausfüllen haben einen schaden, als wenn das vor Einbrechern schützen würde! Mit dem ungekenntlich machen von Personen kann ich ja noch verstehen aber Häuser? Die Einbrecher brauchen nur 1-2 am Haus vorbei fahren und machen dabei unauffällig Fotos und schon haben sie die gleichen Infos! Ist eigentlich die Einbruchsrate in andern Ländern gestiegen? Ich denke nicht! Außerdem weiß jetzt jeder durch StreetView: die verpixelten Häuser sollte ich mir angucken, da gibts bestimmt das meiste zu holen :D
 
@Desperados: Fremde in einem Dorf, 1-2 oder mehrmals glotzend durch die Strasse laufen, fallen auf, und genau diese "Gefahr" nimmt Google SV denen ab;-)
 
@Desperados: Naja, bei mir geht die Anlage los, wenn Du dir an der Scheibe die Nase platt drückst... . :D
 
@Desperados: Es geht dabei einfach bei vielen darum, was google mit den Daten noch so anfängt. Das ist das intransparente an Googles Datenerhebung. Du würdest der Schufa auch nicht deine Kontoauszughistorie zugänglich machen, selbst wenn du nichts zu befürchten hättest. Überall wo eine gewinnorientierte Firma dahintersteckt, ist zumindest eine gesunde Vorsicht geboten. Schließlich lassen sich etwaige Langzeitfolgen von im Netz befindlichen Daten noch nicht absehen. Wobei jedoch noch eines gesagt werden muss. Bei Facebook und co. wird auf Vorsicht plädiert welche Daten man preisgibt, während bei Google Streetview einfach ein dritter Daten über ein Objekt preisgibt und man als Eigenheimbesitzer gar keine Möglichkeit hat zu kontrollieren wer welche Daten zurecht sammelt und veröffentlicht. Man soll Googles Vorhaben einfach so abnicken ohne es zu hinterfragen? Klar hätte Streetview einen gewissen Nutzwert, aber der darf nicht von der Durchsetzung der Datenexistenz her über der informellen Selbstbestimmung der Objekteigentümer stehen. Darum ist die Funktionalität des Widerspruchs auch legitim. Ansonsten ließe sich das Daten sammeln und ohne Einverständnis verbreiten im Netz einfach viel allgemeiner und weiter fassen - was glaubt ihr was dann los wär. Schaut euch mal in den USA um, wo es Portale gibt, die Nachbarn bewerten. Was da teils für Verunglimpfungen stattfinden, von wegen der eine ist ein Kinderschänder, der andere ein Vergewaltiger... und machen dagegen kannst du nichts... der Betreiber redet sich raus. sowas will ich in Deutschland jedenfalls nich sehen... und die anfängliche Datenerhebung seitens Google wäre bei nicht stattfindender Kontrolle bzw. Widerspruchsmöglichkeit, das Ende der Selbstbestimmung. Wenn einer das Objekt so fotografiert, so ist dagegen solange nichts zu sagen, solange keine Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Es geht einfach um die informelle Selbstbestimmung und das ist hierzulande ein verbrieftes Recht. Warum sich einige hier erdreisten, Leute zu kritisieren, nur weil diese ihre Rechte wahrnehmen? Das sind wohl die Payback, Rabatt- Bonus und was weiß ich was für Karten Besitzer, die gar nicht mehr merken, was für Datenkraken über sie schon angelegt wurden. Die Stasi ist da seinerzeit ein ineffektiver Scheißdreck gewesen.
 
@Rikibu: Kontoauszüge liegen aber für gewöhnlich nicht für jeden einsehbar am Straßenrand. Es geht hier um Häuserfassaden, nicht um private Daten! Es geht um Dinge, die jeder Einzelne von uns und auch jede Firma völlig legal ansehen und fotografieren kann. Außerdem geht es um Dinge, die weitgehend anonymisiert sind. Ich sehe da schon einen großen Unterschied zu Schufa/Kontoauszüge und anderen -wirklichen- sensiblen Daten. Wer sein Haus an der Straße baut braucht sich nicht aufregen wenn es gesehen wird. Ich find alle Leute die das Formular ausfüllen sollten verpflichtet werden ihr Haus mit Folien zu verdecken. Wer die Photos von Street View für irgendetwas mißbrauchen möchte, der kann auch zu 100 anderen Portalen wie Flickr, Panoramio, SightWalk usw gehen und sich dort jedes Haus anschauen oder bewerten usw. Etwas anderes ist es natürlich wenn Netzwerke gescannt werden und so etwas. Was Google als Firma angeht: Ich würd zu gerne mit dir wetten das fast jeder der das Formular ausfüllt irgendeinen Dienst von Google nutzt, von der Suche über Mail bis Maps, über den weit mehr private Daten an den Konzern gelangen als durch ein Photo der Hausfassade.
 
@lutschboy: Ob ich ein Objekt in echt sehe wenn ich live davor stehe, oder ob ich einer Datenspeicherung zustimme, die archiviert und möglicherweise in verschiedenen Datenerhebungen genutzt wird, das sind 2 verschiedene paar Schuhe. Finde ich jedenfalls. Du hast das Grundprinzip von informeller Selbstbestimmung noch nicht verstanden. Normal hätte es andersrum laufen müssen, alle die ihr Objekt in Streetview haben wollen, sollen es Google melden. Das ist ungefähr so, als würden dich alle Zeitungsverlage mit Aboaufträgen per Post bombardieren und du bist beschäftigt, all jene abzubestellen, die du nicht willst.
 
@Rikibu: Die Fotos dürfen von Google nur mit unkenntlich gemachten Schildern, Gesichtern usw gespeichert werden. Und selbst wenn nicht - jedes öffentlich einsehbare Stadtarchiv - die übrigens zur Zeit vielerorts digitalisiert werden - bietet Fotos von jedem Meter der Stadt. Und natürlich hab ich das Prinzip informationeller Selbstbestimmung verstanden, aber eine Hausfassade ist eine Hausfassade! Sie ist -öffentlich-! Für jeden einsehbar. Wer seine Kontonummer und Penisgröße an die Fassade sprayt ist selber schuld. Keiner darf in dein Wohnzimmer und dort Fotos von dir und deiner Freundin im Bett knipsen. Aber deine Häuserfassade schon. Das ist gutes Recht. Und der Vergleich mit den Abos hinkt vorne wie hinten, denn die wären aktive Belästigung, während ein Foto absolut passiv ist, kein Geld von dir verlangt im Gegensatz zu einem Abi, keine privaten Daten abschöpft. Ein Foto ist ein Foto, kein Abo. Ein Haus ist ein Haus, kein Kontoauszug. Du veränderst irgendwie völlig die Bedeutung jeder Sache, merkst du das nicht? Etwas öffentliches wird fotografiert und öffentlich gezeigt.
 
Genial von Google, Daten sammeln mit einem Forumular um etwas unkenntlich zu machen. Wenn das nicht einer gewissen Ironie entbehrt, dann weiß ich auch nicht;-)
 
Was soll das bringen? Meine Wohnung ist die verpixelte auf der 2.Etage links (Bei einem Mehrfamilienhaus) oder das verpixelte Haus rechts neben der Dönerbude? AHA, keiner weis wo ich dann wohne... ??? Oder kann man, wenn man im Erdgeschoss wohnt, erkennen welche Rembrandts in meinem Wohnzimmer hängen? Oder habe habe ich angst davor dass, wenn ich gerade nackt auf dem Balkon liege, der Wagen von Google vorbei fährt??? Und wo bitte schön ist das Forumular wenn ich ausdrücklich will das meine Wohnung da angezeigt wird? Vielleicht wohne ich ja in einem Ort der das generell verbieten will, bzw. Google abzocken möchte?
 
Als Mieter ist man der angemschierte, egal ob Wohnung in nem Mehrparteien.Haus oder nem kompletten Miethaus. Soviel zum Thema "jeder Widerspruch muss berücksichtigt werden", wie es noch bis vor kurzem auf den StreetView-Seiten hieß.
 
Tut mir leid, auch wenn ich dafür wieder Minus ernte, aber die tatsache wie sich die Deutschen hierbei aufführen ist schlicht und ergreiffend *PEINLICH* !! Wie Google CEO Smith bereits gesagt hat. VIele Menschen sind leider geistig noch nicht dafür bereit um die Vorzüge zu erleben, die einem Web2.0 bringt ! *SHAME ON YOU*
 
@vectrex: Naja, welche Vorzüge und vor allem für wen sind die Vorzüge wirklich? Fakt ist, die durch Wohnobjekte bereitgestellten Daten sind für Google nicht nur eine 3dimensionale Straßenkarte sondern auch eine ganz große und lukrative Werbefläche. Und wieso sollte ich einem kommerziellen Unternehmen meine Fassade, sei es auch nur in digitaler Form, als Werbefläche kostenfrei zur Verfügung stellen, damit die Google Menschen damit Geld verdienen, weil einer darauf Werbung schaltet? Da erkenne ich beim besten Willen keinen Mehrwert für mich selbst. Natürlich bietet Web 2.0 neue Möglichkeiten, aber nur weil etwas neu ist, ist es noch lange nicht gutoder besser und schon gar nicht hat es den Status eines nie zu hinterfragenden Sachverhalts.
 
@Rikibu: Wiso Du das solltest ? Weil Du erstens wenn Du es nutzen würdest auch davon profitieren könntest und zweitens weil der ganze Aufwand um sowas kostenlos für jeden ins Netz zu stellen nicht einfach so gratis passiert.
 
@vectrex: besonders interessant ist ja, dass "wir deutschen" die nation sind, die am meisten dran rum meckern, aber (von allen ländern die noch kein street view haben) die jenigen sind, die es für urlaubsplanung und co am meisten nutzen. "ich will allen ins wohnzimmer schaun, aber mir darf keiner"... irgendwie zweierlei maßstab, oder?
das peinliche ist eher, dass unsere datenschützer sich hier profilieren und brav alarm schreien um ihren job gerecht zu werden... und das alles ohne eine sachliche diskussion zu fördern und während andere gleichzeitig nackscanner und sonstiges aufbauen...
 
@asd: woher nimmst du denn die Information, dass insbesondere deutsche Bürger mit Streetview genau wissen wollen, wies am Urlaubsort aussieht? Mal ehrlich, wenn ich das so handhaben würde, dann müsste ich doch nich mehr für teuer Geld in den Urlaub fahren? Gut, ich kann mit dem Streetview eh nix anfangen, weil es für mich kein wirklich existierendes Problem löst.
 
@Rikibu: woher genau ich das hatte, weiß ich auf anhieb nicht mehr. eine kurze recheche hat folgendedn link gebracht: http://www.stern.de/digital/online/umstrittener-foto-dienst-startet-ende-des-jahres-google-macht-ernst-mit-street-view-1591583.html zitat: <<Google-Manager Raphael Leiteritz zitiert aus firmeneigenen Statistiken: "Täglich rufen deutsche Nutzer mehr als eine Million Street-View-Ansichten auf, vor allem in ihren Hauptreisezielen USA, Großbritannien, Italien und Frankreich. Und eine Million Deutsche nutzt mindestens einmal pro Woche eine Street-View-Ansicht.">>
 
http://goo.gl/Ku7Q =)
 
Ich verstehe die Leute nicht, die Bedenken äußern, dass man sie mit den Street View Bildern ausspionieren könnte, Einbruchsraten steigen werden oder dadurch gar die Terrorgefahr wächst. Was bitte ist an Street View anders als an google Earth (außer der Blickwinkel natürlich ;-))? Ich kann mich nicht daran erinnern, dass die Leute damals so getobt haben, als google Eart raus gekommen ist. Eher im Gegenteil. Alle waren fasziniert und schwer angetan davon.
 
@XXXJayDeeXXX: und deshalb weil es faszinierend ist, darf man partout keine Kontra Meinung vertreten? Die Leute die dagegen sind, werden ihre ganz persönlichen Gründe haben. Ob das jetzt das plakativ-politische Terrorgesülze ist oder die Leute mit der Fassadenfarbe ihres eigenen Hauses nicht zufrieden sind und sie das Objekt deshalb so anderen nicht zeigen wollen, wer weiß das schon? Man hat die Meinung anderer gefälligst zu akzeptieren, ohne eine abwertende Wertung dieser Personen vorzunehmen. Punkt. Natürlich ist das Geseier von unserer Aigner etwas dümmlich, von wegen die Bayern haben Ferien, die Frist muss länger sein usw. schließlich geht dort am 11.9. auch wieder alles los und die 4wöchige Frist wäre ausreichend, zumal es nachher immer noch den Widerspruch gibt. Von daher ist die Aigner mit ihren Argumenten dünn bestuhlt (haha, wie doppeldeutig).
 
süß: "für Mieter und Eigentümer gedacht, die nicht über die Straßenansicht in Google Maps gefunden werden wollen." Aha, und ich dachte, man könne sich mit Google StreetView zu einer Adresse dort den Blick von der Strasse aus ansehen. Man kann sich also die Leute ansehen (Sucheingabe: "Google, zeige mir Herrn Meier, wohnhaft Hinterwaldstraße 3, Ömmeldorf". Fast so gut wie der Gedanke, man könne sich Livebilder per SV ansehen ;) Merke: Der Ausdruck formt den Gedanken beim Zuhörer. Korrekt sollte es eher heissen "für Mieter und Eigentümer gedacht, die nicht wollen, dass eine Ansicht ihres Gebäudes gezeigt wird (_finden_ kann man das verpixelte Gebäude vermutlich schon - StreetView wird wohl kaum "kein Treffer" melden, so als gäbe es die Adresse überhaupt nicht, und beim "Wandern" durch eine Straßenansicht den Straßenzug unauffällig um das ausgeblendete Gebäude verkürzen, eben auch so als existiere das Gebäude gar nicht ;))
 
@FenFire: Das ist ja das Paradoxon. Google erwartet eine flächendeckende Akzeptanz ihrer Datenerhebung, um einen Dienst zu rechtfertigen, der widerum als übergroße Werbefläche fungiert. Wobei cih mich dann schon frage, wo dann der finanzielle Anreiz für die Dateneigner ist, wenn sie schon ihre Daten hergeben sollen? Fakt ist nun mal ohne Häuser - nix zu zeigen. Ohne Häuser - kein Grund Werbung zu schalten, wo nix los is, is kein Geld zu holen. Also ist Google schon von der großen Akzeptanz der Datenerhebung abhängig, damit das Produkt Streetview für Werbetreibende überhaupt interessant wird. Ein Dienst der aus lauter verschwommenen Elementen besteht, wirkt nicht grad vertrauenserweckend
 
@Rikibu: Plüs.
 
@Rikibu: Es ist ein Unterschied, ob alte Fotos veröffentlicht sind, oder ob Toll Collect alle Nummernschilder scannt, und damit Bewegungsprofile erstellen könnte. Selbiges gilt für alle Handies.
 
wann kommt eigentlich google street porn? wollten die nicht mit nacktscanner alle straßen nochmal abklappern?
 
@hjo: wenn dann google street red line... quasi der Straßen-Strich zum vorher mal unverfänglich guggen. natürlich nicht aufm prüden iPhone.
 
Wer hat letztlich das letzte Wort? der Eigentümer eines Wohnblocks, oder jeder Mieter, der lieber in der Anonymität schwelgen möchte? Vielleicht _möchte_ der Eigentümer seine Wohnung online haben, zum Zwecke dessen, daß sich potentielle Mieter das Objekt bereits online ansehen können?
 
Hey Leute brauch dringend mal Euere Hilfe. Der ein oder andere wird ja schon den Widerspruch online gemacht haben. Ich bin hochgradig sehbehindert und komme nicht so gut klar. Also auf der Karte finde ich mein Haus, vielmehr mein Dach. Habe es groß gezoomt vor mir. Nur wie gehts dann weiter ? Wie bekomme ich die rote Markierung auf das Dach. Wo finde ich die ? Was muß ich drücken ? Vielen Dank
 
@Lexington: Du kannst den roten Punkt mit der Maus anklicken (und geklickt halten) und dann diesen eben auf dein Dach positionieren.
 
@Eagles: Danke schon nml für die Hilfe ! Der rote Kringel ist also schon im Kartenbild ? Ist der genauso dick wie in den Vorschaubildern links ? Seh den einfach nicht. Weißt Du noch wo er zu Beginn war ? In einer Ecke ? Das gibts doch nicht das ich den nicht finde !!! :-(
 
"Wir Deutschen wollen gerne gucken, aber nicht beguckt werden." ---> Noch Fragen?
 
@hackology: gib mir mal Zugriffszahlen, inwiefern street view von deutschen wirklich exzessiv genutzt wird, damit du deine Behauptung untermauern kannst.
 
Hi, also ich hab grad heute in der c't 2010/14 einen Bericht gelesen, in dem es auch darum geht, das wir heute überhaupt nicht abschätzen können, welche technischen Möglichkeiten es geben wird, wie Daten bearbeitet, verarbeitet und analysiert werden können. D.h., heute mag ein halbwegs unkenntlich gemachtes Gesicht nicht nutzbar sein... aber ist dieses in 5 Jahren auch noch so?
Ich habe mir grad den Streetview in den Pariser Vororten und Beverly Hills angeschaut. Dabei fiel mir auf, das die Kamera ja höher als Augenhöhe ist, d.h. an einer Hecke oder Grundstücksmauer kann die Kamera mehr sehen als die vorbeigehenden Passanten. Und manche Grundstücke sehen sehr zugerümpelt aus. Außerdem finde ich die Unkenntlichmachung als nicht ausreichend an. Ich denke, die eigenen Nachbarn kann man dennoch, selbst wenn diese in der Umgebung unterwegs waren, sehr gut erkennen, ob nun an der Frisur oder an der Kleidung. Ein richiges Viereck über Kopf oder gar den ganzen Körper wäre besser. Außerdem habe ich Personen entdeckt, die meiner Meinung nach garnicht unkenntlich gemacht wurden.
Es gibt auch Nachteile, wenn über Streetview nachgeschaut werden kann, wie man wohnt und lebt. Z.B. wenn man sich auf einen neuen Job bewirbt kann der Personaler schnell mal nachschauen, wie man wohnt. Klar hätte er es auch früher schon machen können, aber mit eheblichen Zeitaufwand, weil er erstmal dahin fahren müsste. Mit Streetview ist der Wohnort eines Bewerbers nur noch ein paar Mausklicks entfernt. Und welche Rückschlüsse ein Personaler aus dem, was er sieht, dann zieht, kann völlig an den Haaren vorbei gezogen sein... den Job bekommt man vielleicht dadurch nicht. Ähnlich könnten Kreditgeber oder Versicherungen vorgehen... egal, wie alt die Daten sind. Und in manchen Fällen sind 2 bis 5 jahre alte Daten immer noch ausreichend genug.
 
Die Angabe von Google, dass ca. 10 000 Einsprüche eingegangen sind, ist doch recht unrealistisch. Allein auf www.streetview-einspruch.de sind über 1400 Einsprüche eingegangen und das ist sicherlich nur ein kleiner Teil der Einsprüche gewesen.
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