Telekom: Hinweise auf besonders hohe Rechnungen

Wirtschaft & Firmen Die 7. Zivilkammer des Bonner Landgerichts ist kürzlich zu der Entscheidung gekommen, dass die Deutsche Telekom einer besonderen Fürsorgepflicht nachzugehen hat. Unter anderem soll man sich darum kümmern, die Ursachen besonders hoher Rechnungen ... mehr...

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also hat sie jetzt eine internetflatrate. dann kann das ja nichts mehr passieren.
 
@hjo: "Zu dieser beträchtlichen Gebühr für die Internetnutzung ist es wegen einer fehlerhaften Konfiguration eines neu eingerichteten DSL-Routers gekommen." Ich denke mal sie hatte vorher auch schon eine Flatrate. Vermutlich hat das irgendwas mit der Mitbenutzernummer zutun, Doppeleinwahl gab es ja schon öfters bei der Telekom und nur der Hauptnutzer hat wohl die Flat. Zumindest kann ich mir das nur so erklären.
 
@master.max: Selber schuld hat sie, was kann der Anbieter dazu, wenn die so doof is ihr Router einzurichten, hätte sie ja machen lassen können...
 
@XMenMatrix: Ich habe keine Schuldzuweisung abgegeben, lediglich versucht zu erklären wie es dazu gekommen sein könnte. Und ich weiß das es solche Fälle von Doppeleinwahl schon mehrfach gegeben hat. Ich für meinen Teil finde das Urteil gerechtfertigt. Beim Strom und Ablesen der Heizkosten wird der Vermieter zur Verantwortung und kostengünstigen Alternative getrieben, warum sollte es hier anders bemessen werden?
 
@XMenMatrix: Da die Gesellschaft immer mehr verdummt kannst du als Anbieter leider nichts mehr machen .
 
@master.max: Über diesen Artikel kam erst kürzlich was im Ratgeber Recht. Fahrlässig war es, da der Support Mitarbeiter meinte, sie könne wenn sie umgezogen sei ihre alten Zugangsdaten benutzen, so lange bis ihre neuen Zugangsdaten kämen. Im Artikel oben fehlt die Hälfte, und klärt nicht vollkommen über den Sachverhalt auf!
 
@Gothie: Viele Newsseiten berichten kürzer und länger davon. Es ist schwierig das richtige zu filtern. Was ich als MA der DTAG sagen kann ist das von beiden Parteien eine Schuld vorliegt. Natürlich haben wir schon ein System das uns auf hohe Nutzungen hinweißt um Missbrauch vorzubeugen. Aber hier scheint es nicht gegriffen zu haben. Gleichzeitig muss ich sagen das 5-6 Rechnungen nicht beachtet wurden und keine Kontokontrolle vorlag. Also das Urteil ist soweit korrekt. Ich finde es nur Schade das das über Gericht geregelt wurde.
 
@Gothie: Diesen Fall hatte ich selbst einmal. Da wurde uns von der T-Com mitgeteilt, dass unser Vertrag nach Umzug (auf die neue Wohnung) umgemeldet wurde. Jedoch erhielten wir für die Dauer von 3 Monaten 2 Abrechnungen. Dies konnten wir auch erst nachprüfen, nachdem unser neuer Internetanschluss freigeschaltet wurde (was auch ein Krampf war). Resultat war, dass der Betrag rückerstattet wurde und Wir eine ordentliche Gutschrift erhielten.
 
Ueber einen Zeitraum von 5 Monaten keine Bankkontoinformationen zu haben ist schon derb. An sich ist es doch aber so, das man dies auf alle Provider ausdehnen muss.
 
@ThePuCe: ich frag mich auch wie das möglich sein soll? wenn ich 3 monate lange keine auszüge ziehe schickt mir die sparkasse welche zu, denke andere werden das auch machen.
 
@DerTürke: Auszüge haben/bekommen und kontrollieren sind aber 2 paar Schuhe.
 
@ThePuCe: Ein Ausdehnen auf andere Provider ist nicht möglich. Normale Urteile entfalten nur Wirkung zwischen den Parteien. Ich hätte hier auch erstmal §§ 280 I, 241 II BGB angeprüft. Wobei es natürlich schon ziemlich bitter aufstößt, wenn jemand fünf Monate lang keine Kontenbewegungen prüft und offensichtlich noch nicht mal Rechnungen öffnet. Da könnten böse Geister durchaus auch mal auf die Idee kommen, einfach mal ein Mahnverfahren anzuleiern. Wenn die Person auch bunte Briefe liegen lässt, hätte man schnell einen Vollstreckungsbescheid...
 
@Flash32: Und genau deswegen gibt es ein juristisches Studium. §§ 280 I, 241 II BGB ist keine auf den Sachverhalt passende Normenkette (genau genommen ist sie so gänzlich falsch, da sie rechtsdogmatisch unvollständig ist) und aus § 280 I BGB ergibt sich auch keine Anspruchsgrundlage für die Dame.
 
@LostSoul: Bitte genauer darlegen. Du meinst, dass hier keine Schutzpflichtverletzung angenommen wurde? §§ 280 I, 241 II BGB wäre hier meines Erachtens die korrekte Normkette, um die Problematik zu diskutieren. Aber ich bin ganz offen für eine Gegendarlegung deinerseits. Welche Normen würdest du ins Feld führen? Warum ist meine Überlegung mit der Schutzpflichtverletzung "nicht passend"? Bisher hast du keinerlei Inhalte gebracht, sondern nur ein patziges "Nööö, so isses nicht. Deine Ansicht ist scheiße!" _ Edit: Wenn du mit "rechtsdogmatisch unvollständig" die fehlende Norm zum zugrundeliegenden Schuldverhältnis meinst, dann muss ich dir leider mitteilen, dass 1. es für die Diskussion irrelevant ist, 2. an den meisten Unis genauso gehandhabt wird (oder zumindest zu meiner Zeit wurde), 3. es ziemlich kleinkariert ist, so rumzuförmeln, wenn das Problem evident woanders liegt.
 
Die Entscheidung finde ich mehr als gut ! DieTelekom ist aus meiner Erfahrung ein ziemlich eingebildeter Haufen. Da stimmt auch das Preisleistungsverhältniss keinesweges.
 
@Neostorm: kommt immer drauf an wen du vor dir hast. in einem laden habe ich ntba und splitter bekommen ohne dass der sehen wollte ob ich telekomkunde bin (bin ich nicht...hehe) und ein anderer laden wollte meiner freundin nen handyvertrag aufs auge drücken. wir glauben der war noch im rentner modus: wir"wir wollten uns über handytarife informieren" TK"ja..kein problem....sie können ja jetzt einen vertrag unterschreiben, nehmen das handy mit und wir reden morgen über den tarif"
 
@Neostorm: In so nem T-Punkt war ich schon lange nicht mehr, aber es gibt bei der Telekom wirklich solche und solche Leute. Nachdem ich schon wirklich viele (7-8) verschiedene Provider durch hab, muss ich sagen, dass es mit der Telekom und Congstar (also auch Telekom) eigentlich am einfachsten lief. Gut, Telekom ist nicht der billigste Anbieter. Aber auch nicht der teuerste. Probleme hatte ich privat oder beruflich eigentlich schon mit allen Anbietern. Am schlimmsten sind eigentlich diese Callcenteraktionen, bei denen die Anbieter Kunden um jeden Preis angeln wollen. Das scheint allerdings ein anbieterübergreifendes Verfahren zu sein.
 
@Neostorm: finde die Strafe für die Frau ehrlich gesagt zu gering, wer erst nach 5 Monaten auf solche Rechnungen reagiert scheint das Geld ja nich so nötig zu haben. Sie muss ja in den 5 Monaten weder Kontoauszüge/Kontobewegungen noch Rechnungen kontrolliert haben. Das mit dem Router ist auch etwas merkwürdig, bis jetzt musste ich jeden manuell mit den Zugangsaten bestücken und bei allen war ein Logout von 10min Inaktivität standardmäßig aktiviert.
Edit: habe es grad mal grob überschlagen, um auf die Summe zu kommen muss der Router 24h Online sein und das muss man definitiv selbst einstellen
 
@Dexter31: Ich würde gerne mal das Urteil im Volltext lesen, damit man mal wirklich handfeste Fakten hat, die man betrachten kann. Aber die Tatsache, dass die Dame scheinbar 5 Monate lang sich nicht um ihre Finanzen gekümmert hat, lässt das Urteil schon ziemlich verbraucherfreundlich erscheinen. Vielleicht liegen aber auch besondere Umstände vor, die das Urteil tatsächlich gerecht erscheinen lassen.
 
@Flash32: Werden wir leider nie zu Gesicht bekommen und da sie ja eine kleine "Strafe" zahlen muss, gehe ich nicht von besonderen Umständen aus.
Was ich nicht verstehe, warum wurde der Rechnungsbetrag nur teilweise abgebucht.
 
@Dexter31: Die letzten Rechnungen hatten vielleicht eine Rücklastschrift.
 
@Dexter31: "warum wurde der Rechnungsbetrag nur teilweise abgebucht." Ich würde vermuten, dass irgendwann einfach der Dispo am Limit war.
 
Sind ja jetzt nur Theorien, steht auch nicht da wann das genau passiert ist. Bis Ende letzten Jahres hatte man glaube nur 6 Wochen Zeit für eine Rücklastschrift und Dispo liegt ja oft nur bei 1000 Euro. In beiden Fällen hätte sie Post in Papierform (von der Bank und TCOM) bekommen und hat da die Bank nicht auch eine Teilschuld, sie hätte ja den Kunden informieren können das plötzlich das 30fache der sonst üblichen Summe abgebucht wurde.
 
@Neostorm: Anscheinend hab ich jetzt die - bekommen weil ich aus "meiner" Erfahrung die T-Com eingebildet finde.
 
Das Urteil ist Dreistigkeit ohne Ende. Ich muss wenigstens 1x im Monat auf mein Konto guckn und sehen wer abbucht. Was kann die Telekom dafür, wenn sie das 1. Nicht überprüft und 2. Ihren router nicht konf. Kann?? Dann muss die Bank das nächste mal auch ihr Konto überprüfen, wieviel abgebucht wird. Dann soll das gefälligst jedes unternehmen tun. Zudem: die telekom hat NICHTS falsch berechnet. Hätte die kundin 50€ für eine einrichtungsgebühr bezahlt, hätte sie das problem nicht gehabt ;) Die Leute sollten sich selber mal hinterfragen, wie man zu so einen urteil kommen kann!! Typisch Deutschland!!
 
@wrack: Nach Ansicht des LG Bonn, 7. Zivilkammer, sollte das wohl tatsächlich jedes Unternehmen tun. Das Urteil erging aber nur zwischen den Parteien (Kundin und Telekom) und entfaltet nur zwischen diesen eine rechtliche Wirkung. Wie man zu so einem Urteil konkret kommt, kann ich dir mangels Vorliegen des Urteils im Volltext nicht sagen. Wenn ich raten müsste: §§ 280 I, 241 II BGB.
 
@Flash32: o2re4
 
@LostSoul: o2re5
 
tja was soll ich sagen. telekom hat wirklich derzeit probleme... ich habe entertain premium mit vdsl 50 und war im juli umgezogen. gestern kam meine neue rechnung und mich traf der schock. meine festnetz telefonate wurden ALLE im juli komplett berechnet, obwohl es ja ne flat ist und der zuschlag für vdsl wurde auch dreifach berechnet. summe 288 euro. und das haut ja mal gar nicht hin. komplette rechnung getsern gleich reklamiert, mal sehen, wann die neue kommt.
 
@scary674: Sowas passiert leider im elektronischen Zeitalter. Aber dann schnell anrufen, Rechnung stoppen lassen und korrigieren. Ist zwar ärgerlich aber es gibt für alles eine Lösung. Und laut deiner Darstellung müsste das schnell erkannt und erstattet sein. lg vom rosa Riesen ^^
 
@gruenewaldfee: also bei sowas hatte ich noch nie probleme mit der tele, wenn da mal was nicht ok war wurde die rechnung sofort gestopt, und nach prüfung korigiert oder stoniert, wenn es schon gebucht war wurde es auf den nächsten monat gutgeschrieben, sogar paarmal mit bonus von 5 - 50 euro :-)
 
@scary674: hatte bekannte von mir auch schonmal, angerufen - fehler festgestellt - gutschrift erhalten und aus die maus.. passiert mal :)
 
Steht doch auch in den Bedienungsanleitungen eines jeden Routers drin, dass, falls man keine Internetflatrate hat, "möglicherweise hohe Internetgebühren anfallen"
 
@BajK: Wäre auch mal interessant zu erfahren, wer den Router eingerichtet hat.
 
@BajK: Bedienungsanleitungen beim Router? Wenn dann auf der CD, im Karton liegt eigentlich nur eine Abbildung wie man das Teil verkabelt. Ist ja auch egal, Werksseitig sind 24h nicht aktiv, bei meinem Netgear müsste ich eine 0 eintragen und bei der Fritzbox war das etwas eleganter gelöst, ein Häckchen für die 24h Online + die Zeit wann 24h Zwangstrennung erfolgen soll. Bei den Summen muss der Router wirklich 30Tage á 24h online gewesen sein. Vielleicht bin ich da eine seltene Ausnahme, aber wenn ich längere Zeit nich zu Hause bin trenne ich meinen vom Strom, erst Recht nachdem sich meine alte Fritzbox mal bei einem Gewitter mit einer Stichflamme verabschiedet hat.
 
@Dexter31: FI-Schalter kosten nicht die Welt....
 
In diesem Zeitraum überprüfte die Frau weder ihre Kontoauszüge, noch die Online-Rechnungen ihres Internetdienstleisters. Gehts noch?
 
Einer Unternehmer- oder Händlerseele fällt ein fehlender Pfennigbetrag sofort auf und er erhebt ein gewaltiges Geschrei.
Andersrum sind Lebewesen dieser Denkart allerdings von hechelden Gleichgültigkeit beseelt "hoffentlich merkt es der Kunde nicht..."
 
Nicht jeder ist klug geboren... Nicht jeder kann sich 100 Euro Einrichtungsgebühr leisten (dieser Wert ist nicht etwa aus den Fingern gezogen, ich habe ihn zu genüge auch so berechnet, als ich bei Kunden war) Dieses Urteil ist absolut richtig. Denn, falls es dem Megakonzern noch nicht eingefallen ist: Die Frau hatte Flatrate! Die Telekom hat zwar genug Mitarbeiter, um genug Verträge und Werbung den Kunden anzudrehen, sie jedes Mal auf dem Handy zu nerven und über die neuen tollen Angebote zu informieren (in anderen Worten, noch mehr Geld aus den Kunden zu fischen), ABER die Telekom hat anscheinend keine Zeit, solche Fehler wie hier ausfindig zu machen. Man sollte von vorn herein eine gewisse Akte über jeden einzelnen Kunden führen, wo festgestgelegt wird, was genau für Tarife die Kunden zurzeit am laufen haben, damit jeder Mitarbeiter schnellstens darauf zugreifen kann und damit eben so ein Mist nicht passiert. Aber dann noch auf seinem Recht bestehen und die 5 Riesen kassieren zu wollen zeugt von maßloser Geldgeilheit! Ich habe schon selbst in Telekomläden gearbeitet und weiß, wie man Verträge andreht und wann und zu welchem Zweck man zu Kunden freundlich sein muss und wann nicht... Was eine fehlerhafte Einstellung im Router angeht... und gerade wenn's um so viel Geld geht, damit will sich so ein Konzern natürlich nicht lange abgeben, wenn es zum vorteil des Kunden hinauslaufen sollte...
 
@Xello1984: wo steht denn, das sie flatrate hatte? vllt hatte sie ja nur 120min FLATRATE. denk mal an die alten tarife.. überleg mal wielang sich so ein gerichtsprozess hinzieht.. du glaubst doch nicht bei der deutschen bürokratie, das innerhalb von WOCHEN eine gerichtsentscheidung gefallen ist? ;)
 
@Xello1984: Meinste nicht, dass jedes Unternehmen eine "Akte" in Form eines CRM (Customer Relationship Managment) Systems besitzt?
 
Ich hatte vor einigen Jahren ein Problem mit -damals- Arcor.
Ich habe meine ISDN- Flat in eine DSL- Flat wandeln wollen - ein Riesenfehler.
Da war man restlos überfordert.
Men berechnete mir
- die ISDN- Flat
zuzüglich für das Gleiche
- die DSL- Flat.
Aber damit nicht genug - das ganze zum dritten Male als Dauer- Analogverbindung!
Kamen einige Hundert Euronen zusammen im Monat. Briefe geschrieben, nichts. Textbaugruppen als Antwort
Höflichkeit? Wird als Schwäche ausgelegt.
Ich hab dann meine Kosten selbst errechnet und nur diese eingezahlt.
Ein Jahr lang ging das! "Isch nischt spräschen deitsch - isch Außengeländer aus Türkey" - jedenfalls hatte ich diesen Eindruck. Nicht ein einziges mal auf meine konkreten Schreiben eingegangen!
Nachdem diese könige mir 3x Preisnachlaß auf nicht bezogene Leistungen "gewährten" kappten die meinen Anschluß komplett. Samt der regelmäßig bezahlten Telefonleitung.
Nun, da habe ich Anzeige erstattet wegen Gewerbsmäßigen Betrug, Erpressung und Diebstahl.
Ei der Daus - auf einmal ging es ganz schnell - Der Onkel Hats Nicht So Gemeint!
Tja, warum soll es bei der telekom anders sein?
Profit, Profit - als Fachkräfte ein paar 1- Euro- Jobber oder Ausländer, die nur auf Deutsch "wo gehts hier zum Sozialamt?" sprechen können...
kapitalismus, wie ihn marx beschrieb.
 
@jüki: rassist
 
@wrack: typisch deutsch-spassbremse!
 
DieTelekom sind schwiene
 
@uwe12345: ...und Rechtschreibung ist gar nicht so schwer!!! Ich bin seit 15 Jahren Telekomkunde und hatte noch nie irgendwelche Probleme!
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