Toshiba: Festplatten mit sicherer Datenlöschung

Speicher Der japanische Elektronikkonzern Toshiba hat verschiedene neue Festplatten angekündigt, bei der eine sichere Datenlöschung bereits in der Hardware verankert ist. mehr...

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Wird öfter was versehentlich gelöscht od. das Notebook verloren?
 
@Sighol: Hä?? nein, es geht womöglich darum, dass eine festplatte gelöscht markierte daten beim shutdown direkt überschreibt und somit für den dieb unkenntlich macht. verstehst? ach man, is doch sinngemäss geschrieben der artikel...
 
@Sighol: ich lösche höchst selten was versehentlich komplett. üblicherweise landet das im Papierkorb (bei Windows zumindest, bei linux mit gui i.d.R. auch, und da die daten ja erst beim Abschalten komplett löschen hast du ja immernoch genug zeit, die daten zu retten :) Ansonsten bleibt noch der hinweis: regelmäßig Backups erstellen und die von zeit zu zeit auch mal testen, ob sie sich wieder einspielen lassen. das insbesondere bei notebooks wichtig.
 
Soweit ich es gelesen hab, sind Versionen für Notebooks oder PC's bisher nicht geplant bei Erfolg aber nicht ausgeschlossen. Gedacht sind dies Platten außerdem nur für Fimenkunden für eben den Einsatz z.B. in Druckern o.ä., nicht für den Einsatz in normalen Rechnern. http://www.hartware.net/news_49768.html
 
Ich würde meiner Festplatte diese Automatik nicht gestatten, weil dann auch mir eine Wiederherstellung unmöglich wäre. Für das sichere Löschen sollte jeder selbst sorgen. Wenn er's vergisst - selber schuld. Was sich übrigens immer noch nicht herumgesprochen hat: Schon einmaliges Überschreiben macht die Wiederherstellung unmöglich!
 
@tirlindana: stimmt so nicht ganz. eine restspannung ist in den zellen auch nach dem überschreiben bzw. löschen (jetz bei der ssd) immernoch zu erkennen. auch sind verschiedene "layer" der Ladungen noch zu erkennen.
 
@tirlindana: Einmaliges Überschreiben? Ich würde behaupten, das macht eine Wiederherstellung schwer(er) aber nicht unmöglich. Ob ich als Normal-Mensch, als den ich mich mal so bezeichne, das kann und ob ich da verwertbare Daten herausbekomme steht auf einem anderen Blatt Papier.
 
@pandabaer: Dann will ich mal deutlicher werden. Ein führender Mitarbeiter einer renommierten Datenwiederherstellungsfirma hat vor einiger Zeit in einem Interview betont, dass kein Geheimdienst der Welt Daten wiederherstellen kann, die auch nur ein einziges Mal überschrieben wurden. Der Glauben an den Nutzen des vielfachen Überschreibens sei aber in den Köpfen der Anwender genauso tief verankert wie viele andere Märchen und Horrorgeschichten.
 
@tirlindana: Na ja da wäre ich trotzdem vorsichtig. Der nette Mann der das Interview gegeben hat, muss ja auch nicht die Mittel von Geheimdiensten kennen. Na gut er kennt sie sehr wahrscheinlich nicht. Ich glaube nicht das Geheimdienste ohne Grund so oft überschreiben. Natürlich reden für hier von wenn möglich einem extremen Aufwand.
 
Vielleicht sollte man noch dazu sagen, die Daten werden nicht wirklich gelöscht! Die Platten verschlüsseln die Daten automatisch und beim ausschalten wird der Schlüssel ungültig und alles zum überschreiben freigegeben. Die sind also alle noch da aber der Zugriff ist nicht möglich weil kein Schlüssel mehr existiert.
 
naja naja ... trau keiner verschlüsselung und datenlöschung die du nicht selbst (und softwareseitig) initiert hast, sage ich dazu! ;)
 
hmm, und wo ist der Vorteil zur (TrueCrypt-)Vollverschlüsselung (mal abgesehen von Performance + Administration/Setup) ? Außerdem sollen die Festplatten mit HW-Verschlüsselung verhältn.mäßig leicht zu cracken sein, da sie zwar 128bit "vorgaukeln" aber intern nur einen variablen 30bit-schlüssel benutzen, die restlichen Bits des Schlüssels sollen fix sein (mal hier bei WF gelesen). Ist das immer noch so ?
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