App Store: EU will Praktiken von Apple untersuchen

Recht, Politik & EU Laut einem Bericht der 'New York Post' will sich die europäische Kommission an einer Untersuchung der US-Wettbewerbsbehörde FTC beteiligen, bei der es um die Geschäftspraktiken von Apple im Rahmen des App Stores geht. mehr...

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Schauen wir mal, ob die EU sich wirklich so gut mit integrieren wird.
 
@anal-pHabet: Ich habe da auch meine Zweifel. Vor allem dürften sich die Prüfungsmaßstäbe deutlich unterscheiden, da FTC und EU auf völlig anderen Rechtsgrundlagen prüfen. Wahrscheinlich ist es so, dass sich die EU nicht an der Untersuchung selbst beteiligt, sondern EU und FTC einfach nur Daten und Analysen untereinander austauschen und jeder für sich seine eigene rechtliche Betrachtung anstellt.
 
Apple sollte einfach nur den ausführbaren Code auf Konformität mit den eigenen Richtlinien prüfen. Es sollte egal sein mit was er erzeugt wurde.
 
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Apple groß juckt, was die EU so sagt. Der Store ist in den USA, Apple's Sitz ebenso, es ihr Store und sie machen die Regeln für ihren Store. Das hat die EU eigentlich gar nichts anzugehen. Klar kann die ach so tolle EU nun mit Verkaufsverbot oder so drohen (falls das möglich ist) aber auf welcher Grundlage? Wenn ich einen Webshop betreibe kann ein Konkurrent doch auch nicht fordern, dass ich Produkte eines Konkurrenten oder auch irgendeiner anderen Firma dort zulassen, wo kommen wir denn da hin? Die Vollpfosten von der EU sollten sich lieber mal auf wichtigeres konzentrieren und nicht überall mitmischen. Eu-Abgeordneter ist sowieso der ultimative Traumjob: Schwachsinn machen, Schwachsonn reden, keine Ahnung haben und richtig dick abkassieren, es gab in der Vergangenheit mehr als genug Berichte dazu
 
@cobe1505: Hast du auch so gedacht, als MS dazu verpflichtet wurde den IE nicht mehr standardmäßig bei Windows zu installieren, oder als sie dazu verdonnert wurden Windowsversionen ohne Mediaplayer anbieten mussten?
 
@fieserfisch: Mal abgesehen davon das der Vergleich eh bis zum geht nicht mehr hinkt, bei Windows sorgte die EU dafür das die Europäischen Versionen diese Auswahl bekommen. Auf den rest der Welt hat die EU keinen Einfluß. Theoretisch(!) könnte die EU also fordern, das die iPhones in der EU z.b. mit Flash ausgeliefert werden müssen, aber wie wollen sie Einfluß nehmen auf die Software mit der die Apps geschrieben werden? Das Europäische Entwickler auch andere Software verwenden dürfen? Man reicht seine Apps doch bei Amerikanern ein, was hat die EU damit am Hut? Darauf wollte cobe1505 denke ich hinaus.
 
@cobe1505: Ein Verkaufsverbot könnte doch auf der Grundlage, dass gegen das Wettbewerbsgesetzt verstossen wird, aufgebaut werden. Wenn ein Hersteller in einem Staat seine Produkte anbieten möchte, so muss er sich auch an die dortige Gesetzeslage halten oder nicht? Korrigiert mich wenn ich falsch liege..
 
@El GasHerd: Richtig. Ist nur die Frage ob Apple damit überhaupt gegen ein Wettbewerbsverbot verstößt. Und wenn ja, ob das ganze in der EU stattfindet. Ich glaube aber eh das es keinen Erfolg haben wird. Wettbewerbswidrig ist etwas, wenn man sich auf unfaire Weise Vorteile gegenüber den Wettbewerbern verschafft. Aber wer hat denn einen Vorteil? Der Wettbewerber der alles erlaubt, oder Apple, die auf manche Entwickler lieber verzichten? An der Stelle müsste man doch schon merken das die Untersuchung rausgeschmissenes Geld ist.
 
@Rodriguez: Apple will ja nicht auf Entwickler verzichten, sondern die Entwickler sollen Steine in den Weg gelegt bekommen um für mehrere Plattformen die selbe App zu veröffentlichen. Und wenn man Apple ein "Quasimonopol" im Bereich der Smartphones belegen kann, dann würden ja die Entwickler lieber für das iPhone entwickeln und damit wären die anderen Smartphone-Plattformen benachteiligt.
 
@satyris: Stimmt, das WÄRE auch noch ein Argument. Aber auch hier gibt es 2 Dinge: a) Jeder Entwickler entwickelt freiweillig für iOS b) Apple hat nicht im Ansatz ein Quasi Monopol und wird auch nie eins haben. Da Android sie doch schon überholt hat (oder bald überholen wird, je nach Auslegung), ist es für Apple also eher ein Nachteil, wenn der Marktführer es anbietet, man selbst aber nicht. ___ Wenn man unbedingt einen Vergleich zu der IE Sache ziehen möchte, dann muss man immer die Sache im ganzen betrachten. Hätte Windows nur 20-30% Marktanteil gehabt, und würden die Leute nicht PC mit Windows gleichsetzen, dann hätte es auch keine Untersuchung gegeben. Es zählt also nicht nur die Methode ansich, sondern auch die Umstände. Und das ist in dem Fall nur ein "wäre" oder "hätte"
 
@Rodriguez: Aber wer hat denn einen Vorteil? Eventuell zu einem späteren Zeitpunkt Apple, vielleicht werden die Entwicklerwerkzeuge für iPhone Apps ja mal kostenpflichtig ... und spätestens dann ist es Wettberwerbsbehinderung.
 
@fieserfisch: DAS wäre ganz klar wettberwebswidrig. Doch gibt es dazu keinerlei Anzeichen, warum also jetzt schon ermitteln? Egalb ob man mit Flash oder mit dem SDK direkt entwickelt, Apple verdient exakt das gleiche daran.
 
@Rodriguez: Nun ja man macht die Leute erst mal von einem Tool "abhängig" haben ich dann alle daran gewöhnt, würden sie auch so schnell nicht wieder umsteigen ... dann gibt es vielleicht eine Standard und eine Premium Variante, mit der Standard kann man nur ganz banale Apps entwerfen und nur mit der Premium Variante kann man entsprechend ansprechende und profitversprechende Apps schreiben. MS hat damals alle PC Verkäufer gezwungen Windows aufzuspielen und selbst wenn kein Windows drauf war mussten sie zahlen, also hat jeder Windows aufgespielt und alle Firmen hatten plötzlich Windows PCs von denen sie so schnell nicht wegkommen ... Apple verdient zwar nichts daran wenn die Entwickler nicht mit Adobe Produkten arbeiten, aber es bindet die Entwickler unnötig stark an das eigene SDK, im Grunde genommen nichts anderes. Außerdem muss man ja nicht immer selber an etwas veridenen damit es nicht richtig ist, die bloße Behinderung/Benachteiligung einer anderen Firma ist da Grund genug. Wenn ich sage Firma XY ist totale Scheiße kauft bloß nicht bei denen die haben mich (Endkunden) über den Tisch gezogen, dann habe ich da finanziell auch nichts davon, aber ich schädige die Firma dennoch.
 
@fieserfisch: Aber dein Beispiel ist doch wieder nur theoretischer Natur und es gibt nicht ansatzweise ein Anzeichen dafür. Auch sind hier wieder die Umstände entscheidend: Das SDK gibt es seit 10 Jahren (oder sogar länger?), warum sollte es jetzt kostenpflichtig werden? Bis vor kurzem war es ja noch erlaubt und von den 200.000 Apps wurden gerade mal um die 100 nicht mit dem SDK entwickelt. Die Bindung ist natürlich da, doch ist sie freiwilliger Natur, jeder Entwickler kann sich dafür oder dagegen entscheiden, kein Entwickler wird davon abgehalten mit anderer Software zusätzlich für andere Systeme zu entwickeln und die Zahlen zeigen ja, das diese Bindung offensichtlich erwünscht ist_____ Man muss sich doch nur die Beweggründe angucken die doch mehr als Logisch sind: Ein externes Entwicklungsprogramm kann niemals so gut sein wie das native. Ganz einfach weil es unwahrscheinlich ist das es jemals alle APIs einbinden wird und vor allem immer länger braucht bis neue Funktionen eingepflegt werden. Deshalb sagt Apple: "Wir möchten das die Apps einen gewissen Anspruch erfüllen, denn das erwarten unsere Kunden, darauf beruht der Erfolg. Mit ext. SDKs wird nur Crapware entwickelt und bei plattformunabhängiger Entwicklung wird nicht auf das Gerät eingegangen, da der Nenner immer kleiner wird. Auf diese Apps verzichten wir" ____ Das ist doch völlig nachvollziehbar und aus Kundensicht ausnahmslos zu begrüßen. Und Apple sagt ja auch nicht: Ihr seit Sch*** und es wird ja auch niemand daran gehindert Apps zu schreiben. Denn das native SDK verursacht 0 Zusatzkosten. Und welcher anderen Firma schadet Apple denn mit dieser Entscheidung? Es gibt einfach absolut keine Grundlage für eine Klage, es wird niemand gehindert, es wird neimanden geschadet, Apple verschafft sich keinen Wettberwerbsvorteil (ausser durch Qualität, was aber ja wohl nicht verurteilt werden darf), keinen finanziellen Vorteil und schadet auch keinem Wettbewerber.___ Wenn man drüber nachdenkt, benachteiligt Apple sich doch sogar selbst nur. Man kann mt einem Programm für 10 Plattformen auf einmal entwickeln und eine Firma untersagt das. Schafft sich diese Firma nun einen Nachteil oder einen Vorteil? Immer daran denken: JEDER Entwickler entscheidet sich freiweillig dafür!
 
@Rodriguez: DU schadest den Entwicklern die gern für Apple entwickeln wollen, dies aber nicht auf deren SDK tun wollen, diese können dann keine Apps im Appstore anbieten ... natürlich wird niemand dazu gezwungen für Apple zu entwickeln, ABER wenn du für Apple entwickeln willst, dann wirst du dazu gezwungen deren SDK zu nehmen ... eine Frage, wie würde es dir gefallen, wenn sämtliche Fahrzeughersteller dir verbieten Ersatzteile von Drittherstellern zu verwenden, statt dessen darfst du, natürlich nur im Namen der Qualität, ausschließlich Originalersatzteile (die sogar qualitativ schlechter sien können als Drittherstellerteile) in dein Fahrzeug zu Originalersatzteil-MARKEN-preisen einbauen. FÄndest du das auch ok, wenn dir der Hersteller da Vorschriften macht?
 
@fieserfisch: Das Beispiel ist wiederum unsinnig. Der dort bin ich als Endkunde betroffen. Zudem benachteiligt der Hersteller ganz klar die anderen Anbieter und versucht mit einem Produkt ein anderes durchzudrücken. Besser wäre das Beispiel wenn du gesagt hättest, das der Hersteller vorschreibt das man es Lizensieren muss. Also jedes Zubehör was Angeboten wird, wird geprüft. Wer ungeprüfte Technik einbaut verliert die Garantie auf das Auto. Ebenfalls zurecht. Das würde zum AppStore passen, aber nicht zum Thema. Denn es wird ja nicht nur Apple Software zugelassen (nur 10 der 230.000 Apps sind von Apple), sondern jede die sich an die Regeln hält. Und ein Regel ist, das native SDK zu nutzen wenn man mitspielen möchte. ___ Niemand schadet den Entwicklern. Wie gesagt, erstmal ist es völlig unwichtig, denn als es noch freiwillig war haben sich nur 100 von 200.000 Apps/Entwickler gegen das native SDK entschieden. Und zweitens hat jeder Entwickler die Möglichkeit das SDK zu verwenden, völlig kostenlos. Wem wird da geschadet? Wer nicht flexibel genug ist dieses SDK einzusetzen, der hat eben Pech und bekommt kein Stück vom Kuchen ab. Weit wird man mit der Einstellung eh nicht kommen. ___ Wenn eine Werkstatt Autos reparieren möchte ohne das dabei die Garantie erlischt, dann braucht sie eine autorisierung des jeweiligen Herstellers. Und wenn der Hersteller sagt: "Ihr braucht dazu unser spezielles Steuergerät, das stellen wir euch aber kostenlos zur Verfügung", dann ist das ihr gutes Recht. Und wenn die Werksattt dann sagt: "Wir nutzen aber lieber unser eigenes", dann hat die Werkstatt Pech und darf keine autorisierten Reparaturen durchführen. Ein ganz simples Thema und ZUM GLÜCK ist das so. Vor allem aber verschafft sich dieser Hersteller ja keinen Vorteil. Wenn eine Werkstatt alle Autos repariert bis auf eins, dann ist der Kunde doch sauer wenn er immer zur Vertragswerkstatt muss.
 
@Rodriguez: Ich als Endkunde muss entweder mein iPhone jailbreaken oder Apple jährlich Geld dafür bezahlen, wenn ich meine selbstgeschriebene Software auf meinem iPhone laufen lassen will. Das ist an Dreistigkeit kaum mehr zu überbieten. Hoffentlich tut die EU etwas dagegen. Am Besten zuerst ne fette Milliardenstrafe an die EU zahlen und dann entweder die Hardware für alle öffnen, so ohne Appstore- und Mac-Zwang oder totales Verkaufsverbot in Europa. Das wäre gut für uns alle.
 
@frickler: Jo, die Verlangen für eine Dienstleistung (die du nicht in Anspruch nimmst) Geld. Die EU sollte schleunigst etwas dagegen tun :D ___ Und vor allem wäre ein Verbot oder eine Zwangsänderung des Konzepts gut für uns alle. Ist ja nicht auszuhalten wie zufrieden die Kunden mit ihren Geräten sind! Ist echt ungerecht, das die Apple Kunden da in allen Umfragen mit großem Vorsprung auf Platz 1 liegen. Und wenn die anderen es nicht hinbekommen das ihre Kunden zufriedener werden, dann soll man doch bitteschön dafür sorgen, das die Apple Kunden unzufriedener werden. :D ___ Btw, bestell c80 und §§ mal schöne Grüße :)
 
@Rodriguez: Du verstehst es echt nicht. Es geht nicht um eine Dienstleistung, es geht darum, dass sie verhindern, dass ich meinen Code auf meinem Gerät ausführe. Dass Apple auf Platz eins der Zufriedenheit ist liegt wohl daran, dass sie sich als Zielgruppe besonders blöde ausgesucht haben. __schöne Grüße zurück, soll dir von §§ ausrichten, dass Frash jetzt auch auf dem iPhone geht.
 
@frickler: Ich könnte jetzt natürlich fragen wie du ohne die Software zu modifizieren deinen eigenen Code auf eine XBox, eine PSP, usw bekommst. Was mich aber viel mehr interessieren würde: Wie erreicht Apple deiner Meinung nach die Zielgruppe "besonders blöde" ? Warum schaffen es die anderen Hersteller nicht die offensichtlich sehr lukrative, da loyal, Zielgruppe anzusprechen? Würd mich ja mal interessieren...
 
@Rodriguez: Meine erste PSP hab ich per Tiff-Exploit dazu gebracht meine Software auszuführen, die zeite per Pandora. Meine erste Xbox 360 hab ich per KK-Exploit dazu gebracht eigenen Code auszuführen, die zweite per JTAG-Hack. Ja, die sind genauso schlimm, das will ich nicht bestreiten. __Wie die besonders blöde als Kunden gewinnen ist doch eigentlich bekannt: die Funktion wird soweit eingeschränkt bis das Gerät fast nichts mehr kann und das bisschen was das Gerät noch kann ist auch für blöde zu bedienen. Zusätzlich gibts dann noch ein 'tolles' Design damit Frauen das Gerät toll finden, fertig. Andere Hersteller wollen entweder keine Deppen als Kunden (Android) oder wollen Apple die Deppen als Kunden wegnehmen (WP7)
 
@cobe1505: "Schwachsinn machen, Schwachsonn reden, keine Ahnung haben" Wenn man deinen Kommentar so liest dann glaube ich auch, dass EU-Abgeordneter dein Traumjob wäre. Lies dir deinen Kommentar selber noch mal durch und überlege, ob an der Aussage überhaupt etwas sinnvolles zu finden ist. Wenn dem so wäre würde jedes deutsch Unternehmen seinen Sitz auf die Kaimaninseln verlegen und behaupten, sie bräuchten keine Gewährleistung geben oder 14-tägiges Rückgaberecht, da sie ihren Sitz ja nicht in der EU haben. Sie BETREIEBEN den Shop aber für Europa.
 
@satyris: Ja, in deinem Beispiel passt es, aber es geht nicht um den Shop für den Kunden, sondern um das Angebot (Developer Program) für die Entwickler. Und das findet in den USA statt, der Rest der Welt kommuniziert Online mit der "Zulassungsstelle" in den USA. Wenn ich als Europäer in den USA etwas kaufe, habe ich doch auch nur die rechtlichen Möglichkeiten die es in den USA gibt und nicht die der EU. Selbst wenn ich es mir Online bestelle. Oder?
 
Die sollten lieber mal den Windows phone Store unter die Lupe nehmen... XNA und Silverlight (alles .Net Geschmäuse! und nichts open-source)
 
@AlexKeller: was hat das mit open source zu tun?
 
@AlexKeller: Von .Net gibt es mit Mono eine Open-Source-Alternative und von Objective-C? Abgesehen davon, dass es rein gar nichts mit Open Source zu tun hat.
 
@AlexKeller: Bitte lies nochmal nach was Open Source überhaupt bedeutet (http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Source), bevor Du so nen Mist schreibst.
 
:-D Da dreht der Wind jetzt auch. Als nächstes kommt itunes an die Reihe :-)
 
Irgendwie komisch... Eigentlich sollte man doch meinen Apple müsste selber entscheiden dürfen, was die in ihrem Store haben wollen und was nicht oder? Wenn ich im realen Leben einen Laden aufmache sagt mir doch auch keiner du musst das und das verkaufen oder? Ich mein mir solls egal sein hab kein iPhone und werde auch wohl nie eins haben, aber trotzdem^^
 
Das Problem ist die marktbeherschende Stellung bei Apps für das iPhone usw. Dann gelten andere Regeln, denn das könnte ausgenutzt werden um andere Firmen aus dem Markt zu drängen (z.B. Netscape verschwand wegen dem IE).
Es muss einfach Wettbewerb im Bereich der Apps her. Wenn Apple eine offene Programmierschnittstelle für Apps zur Verfügung stellen würde, könnte jeder eine App entwickeln ohne von der "Apple-Zensur" behelligt zu werden. Dieser Markt der "freien" Apps würde dann mit den "Apple-Apps" konkurieren und dann würde sich an den Verkaufszahlen schnell zeigen, was gewünscht wird und was nicht. Dieser Wettbewerb fehlt noch und sollte von der EU Apple aufgedrückt werden, denn es kann doch nicht sein, dass die "Genehmigung" von Apps durch Apple von der Tageslaune von Steve Jobs abhängt.
 
@drhook: Also erstmal hat Apple keine Marktbeherschende Stellung auf dem App Markt und wird sie auch nie bekommen. Das gilt nur für iPhone Apps, aber das ist ihr gutes Recht, ist ja ihre Plattform und Bestandteil des Konzepts seit dem ersten Tag. Wegen Erfolg einer attraktiven Plattform kann man niemanden anklagen. Zweitens gibt es gerade im AppStore den wohl größten Wettbewerb überhaupt im App Bereich. Wettbewerb gibt es, wenn es 2 oder mehrere Apps mit ähnlichem Funktionsumfang gibt. Und davon gibt es tausende Fälle. Der Wettbewerb wird kein Stück größer, nur weil es aufeinmal einen zweiten Markt oder gar das Internet als Plattform gibt, im Gegenteil. Wieso sollte sich zeigen was gewünscht ist? Warum sollte jamnd ein App was es im AppStore gibt ausserhalb des AppStores kaufen, nenn mal einen einzigen Grund? Bequemer als im AppStore geht es nicht was Zahlungsmöglichkeiten, Ablauf des Kaufs und Installation sowie Updates angeht und es gibt auch keinen Grund warum die Apps ausserhalb des Stroes billiger sein sollten. Im Gegenteil, die Apps im AppStore sind in der Regel sogar günstiger (vor allem als z.b. identische unter WinMobile). Eben genau aufgrund des AppStores. Und weder kontrolliert S. Jobs jedes App persönlich, noch gibt es sowas wie "Tageslaune" (ausser in Einzelfällen, die sich dann nach Rücksprache aufklären). Es gibt klare, logische Regeln und JEDER der sich daran hällt kommt auch rein.
 
@Rodriguez: Zum Beispiel könnte es jemand stören, dass Apple seine Standortinformationen auswertet und dieser möchte dann doch lieber ein App ausserhalb des AppStore kaufen. Dann zu den Tageslaunen von Jobs. Neulich habe ich ein Interview mit einem Geschäftsführer einer Firma die Apps für den AppStore entwickelt gehört (in der Appsnight bei NRW-TV). Dieser meinte das es wirklich ein Glücksspiel ist, ob eine App von Apple zugelassen wird und eine genaue Begründung, warum etwas abgelehnt wird, wird meistens aber nicht geliefert, obwohl man (diese Firma) der Meinung war, alles "richtig" gemacht zu haben. Ausserdem darf ich an die zeitweise Sperrung des Stern und die Sperrung von Karrikaturen von einem Publitzer-Preisträger erinnern.
Kommen wir mal zum Wettbewerb. Natürlich gibt es AppStore intern einen Wettbewerb, der ist aber kein wirklicher Wettbewerb. Man stelle sich vor jemand programmiert eine App mit der man Flash-Videos auf dem iPhone und iPad abspielen kann. Dann möchte ich mal sehen wie diese App im Wettbewerb mit Apps, die alles ausser Flash abspielen können, sich entwickelt. Meiner Meinung nach muss es einen Wettbewerb innerhalb des AppStore mit (!!!) "freien" Apps geben und das sollte Apple ermöglichen. Das man im AppStore alles schnell "bequem erledigen" kann ist nicht die Frage, der Kunde soll nur entscheiden können im AppStore "einzukaufen" oder auch ausserhalb des AppStore. Klappt das "ausserhalb" nicht, geht es eben zurück in den AppStore.
 
@drhook: 1) Wenn es jemanden stört, dann kann er es deaktivieren. Und diese Asuwertung hat absolut nichts mit Apps zu tun. Es ist also ganz egal wo du dein App kaufst oder ob du überhaupt Apps kaufst. ___ 2) 95% der Apps werden beim ersten mal zugelassen, der Rest fast immer beim zweiten mal (sofern er die Fehler behebt). Und man bekommt auch immer eine Begründung, eine detailierte spätestens bei Rückfrage. __ 3) Ja, die "Titten Apps". Fand ich auch lächerlich, hat aber nichts mit Wettbewerb zu tun, oder? __ 4) Dein Beispiel zum Wettberwerb ist unsinnig. Das hat nichts mit Wettbewerb zu tun, sondern ist einfach nur ein Beispiel für ein App was nicht zugelassen wird, da es tiefer ins System eingreift. Jeder Kunde weiß, dass das iPhone ein geschlossenes System ist was sowas nicht ermöglicht. Dafür hat dieses System auch seine Vorteile, sonst würde es sich nicht so gut verkaufen. Wer nicht damit klar kommt, für den gibt es Alternativen oder er jailbreakt das Gerät, es wird ja niemand gezwungen sich das iPhone zu holen. Apple bietet ein Kozept an und der Kunde entscheidet sich ob er es kauft oder nicht. Zum Glück !!!!!!!!!!! darf jeder Händler noch selbst entscheiden was er anbietet und was nicht, sofern es natürlich mit dem Gesetz vereinbar ist. Wäre ja noch schöner wenn die EU oder sonst irgendeine Institution Apple dazu zwingen könnte, ein offenes System anzubieten. Ich glaube vorher würde Apple das iphone ganz einstellen. Völlig zurecht!
 
@Rodriguez: Lol, hast Du die News der letzten Monate überhaupt gelesen? Wohl kaum. Apple hat nicht nur eine marktbeherrschende Stellung, sondern sogar ein Monopol. Ausschließlich über die Apple-Systeme kann man Apps auf sein iPhone spielen, andere Systeme sind ausgeschlossen. Welche Apps zugelassen werden entscheidet Apple. Die Regeln werden willkürlich verändert. Letztens hat Apple gerade erst mehrere Tausend Apps gelöscht, die erotische Inhalte hatten. Aber nicht alle, einige wurden weiterhin zugelassen. Und Apple entscheidet nicht nur welche Apps sie haben wollen, sondern auch mit welchen Mitteln diese entwickelt werden müssen. Andere sind auch da nicht zugelassen,
 
@Timurlenk: Sei doch nicht kindisch. Es geht um den Smartphonemarkt und nicht um das Gerät. Das man nur Apps über Apples AppStore auf sein Apple Gerät spielen kann ist klar und gehört zum geschlossenen System. Das hat nichts mit Monopol zu tun. Und was möchtest du sonst noch aussagen? Erklärst du gerade das System AppStore?
 
@Rodriguez: Natürlichist das ein Monopol, was soll das denn sonst sein? Schicksal?
 
@Timurlenk: Ein geschlossenes System. So gesehen hat jeder Hersteller ein Monopol auf sein Produkt. Und das wäre ja völliger Blödsinn. Wenn man von einem Monopol spricht, betrachtet man den ganzen Markt. Und da das iphone knapp 25% Marktanteile hat, hat Apple kein Monopol im App Markt. Ganz einfaches Thema.
 
wurde aber auch mal Zeit
 
ich find das gut, das jetzt auch mal eine andere firma ins kreuzfeuer der eu kommt. in diesem fall apple. nun hat apple auch eine größe erreicht, wo sowas passiert. mal sehen, wie entschieden wird.
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