Computer soll Rückfall-Risiko von Mördern errechnen

Forschung & Wissenschaft An der University of Pennsylvania wurde eine Software entwickelt, mit dem das Rückfall-Risiko von Mördern zukünftig besser abgeschätzt werden können soll. mehr...

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Da der Mensch im allegmeinen dazu neigt, unberechenbar, verlogen & heuchlerisch zu sein, halte ich persönlich nichts davon....auch wäre es mal interessant gewesen, in der News nachlesen zu können, WIE diese Software arbeitet...mit Persönlichkeitsprofilen oder ähnlichem. Dann doch lieber nen kompetenten (wenn auch nicht 100% zuverlässigen) Lügendetecktortest...
 
@Aeleks: sie würfelt ...
 
@Aeleks: So seh ich das auch. Ich denke bei sowas kann ein Mensch doch "besser" beurteilen ob die Gefahr besteht. Und jeder Mensch ist anders, da kann man genauso Lotto spielen.
 
@Arhey: oder würfeln ...
 
Minority report lässt grüssen. Was wollen die denn machen - wenn die SW eine Gefahr wittert für immer wegsperren? Krank!
 
@CaptHowdy: nein -> "Die Software soll nun unterstützend zu Experten-Gutachten eingesetzt werden." Würd mich auch eher auf ein Gutachten verlassen (Ohne jetzt zu wissen, wie die Auswertung im Detail erfolgt)
 
@CaptHowdy: Bei einem bereits wegen Mordes verurteilten Menschen? Klar. Sicher ist sicher. Möchtest Du einen Mörder als Nachbarn haben?
 
@Alter Sack: Nein aber noch weniger möchte ich das Maschinen Menschen beurteilen. Wie viele Faktoren spielen da zusammen um einen Menschen ausrasten zu lassen? Man müsste das GANZE Leben eines Menschen zu 100% miterlebt haben um zu verstehen was in einem abgeht und sogar dann kann man nicht 100%ig sicher sein. Von dem her halte ich nicht viel von einem Algorithmus der sowas tun soll.
 
@Gärtner John Neko: Es zählt die Tat, es zählt nicht die Motivation. Und wenn ein Computer die Wahrscheinlichkeit eines neuen Verbrechens anhand eines Profils errechnet, dann ist das hilfreich, aber letztendlich nicht entscheidend. Es ist ein hilfreiches "Tool".
 
Dämliche Idee... Dann könnte man ja auch Amokläufer vorher ausrechnen ;)
 
@Lay-Z187: Nur, wenn über jeden Menschen genügend Datenmaterial vorliegt. Was ja - wie wir wissen - eben nicht der Fall ist.
 
@Alter Sack: Eben ;)
 
@Lay-Z187: Typische Arbeit eines Statistikers. Die glauben ernsthaft, sie könnten den aktuellen ist-Zustand auf die Zukunft hochrechnen. Iss einen Teller Suppe und dann rechnet dir der Statistiker aus, wieviel Teller Suppe du dein ganzes Leben lang noch essen wirst. Dass du während der Statistiker rechnet, sagst "bäh, Suppe ess ich nie wieder", das bekommter schon nich mehr mit. Aber es fröhnt unserer gesellschaftlichen Zahlengeilheit. alles muss ja mit Zahlen ausgedrückt werden. Solln die doch mal ne Statistik darüber machen, wieviel Päpste es gäbe, wenn der Vattikan doppelt so groß wär?
 
@Rikibu: Muhahahaaa! Recht haste! Sehr anschauliches Bsp.! Viele Grüße +
 
Nun, unterm Strich berechnet also die Software anhand eines ausgeklügelten Verfahrens unterm Strich eine Wahrscheinlichkeit von 50 zu 50 - mit anderen Worten, tut ers oder tut ers nicht. Ein bisschen selbstmorden oder ein bisschen nicht selbst morden, also alles was zwischen 0 für nicht oder 100 für auf jeden Fall steht, bringt ja nix.
 
@Rikibu: Zum Glück kennt der Computer ja nur 0 und 1 ;)
 
jaja der gesunde Menschenverstand ist nix mehr wert... lieber mal n Computer frägen tun... der muss es ja wissen... hat ja google ;-)
 
@Stefan_der_held: Die Frage ist eher, wer haftet bei Fehlinterpretation der ausgespuckten Ergebnisse? Die Gesellschaft steht auf dem Stanpunkt "ein Computer verrechnet sich nicht", somit wird sein Ergebnis erstmal für unfehlbar eingestuft. Wie man jetzt die Brücke zwischen moralischer und gesellschaftlicher Verantwortung herstellt, indem man rechnergestützte Gefahrenpotentiale ausrechnet, das ist die große Frage. Wer haftet, wenn trotz aller Prognosen der ach so tollen Software, der Täter rückfällig wird? Ist dann die Studie und deren Datenerhebung hinfällig? Sind die Entwickler dann am Arsch? oder nur der, der sich auf die studiengestützten Daten verlassen hat und vom Entscheidungsverfahren her komplett richtig gehandelt hat, weil man sagt ab wert x gilt einer als nicht mehr rückfällig? die seele des menschen ist so individuell, das vermag ich eigentlich nicht in einer Pauschalisierungssoftware nach dem Schema wenn a - dann b - falls nicht - dann c, auszudrücken. Im Grunde ist es genau das Problem was wir seit Jahren haben. Gutachter-Irrtum... nur das mans diesma auf die böse Software schieben kann.... oder auf Hardwarefehler, wenn ein Fehler in der FPU drin steckt, oder Programmierfehler. Was ich sagen will, es ist faktisch ne gewisse Willkür vorhanden die aufgrund fehlender Sachkenntnis die Anwender dieses Entscheidungsorgans gar nicht überblicken können. Sie müssen sich einfach drauf verlassen. Da verlass ich mich doch lieber auf Psychologen und deren Sachkenntnis - ja, auch die kann falsch liegen, aber dann ist das wenigstens individuelles Schicksal und keine pauschalisierte Abverurteilung.
 
na super..da kann ich mich ja schon mal stellen..
 
Könnte man damit auch die wahrscheinlichkeit eines BSOD berechnen ?
 
@Menschenhasser: nicht lösbar, das Ergebnis wird durch einen Bluescreen quittiert.
 
Erstmal n Rechenschieber rausholen und ausrechnen, was mein Nachbar so treibt :D
 
@Lay-Z187: Das selbe denkt dein Nachbar auch... :-)
 
@noComment: Hab ich auch gerad ausgerechnet... Dieser Frechdachs :D
 
"Tests der Software bei den Bewährungs-Behörden von Philadelphia und Baltimore verliefen bisher erfolgreich, berichtete die Zeitung 'The Morning Call'. Deshalb hat der Bundesstaat Pennsylvania nun entschieden, die Software in der Praxis einzusetzen. "..... da fragt man sich wie diese das bestätigen wollen.... einfach mal ein paar in die freie Wildbahn gelassen um's herauszufinden wie genau die Software arbeitet? Sorry... wie Rikibu weiter oben schon schrieb: die menschliche Seele ist viel zu individuell als dass diese in eine Formel passen würde.
 
"Tests der Software bei den Bewährungs-Behörden von Philadelphia und Baltimore verliefen bisher erfolgreich," Das alleine sagt gar nichts aus, da sich eine Gegenprobe, an der die als akut rückfallgefährdet erkannten Straftäter teilnehmen müssten, eigentlich verbietet. Selbst wenn diese ständig beschattet werden würden.
 
Am besten auch wieder Lügendetektoren einsetzen und im Kaffeesatz lesen um zukünftige Verbrechen vorauszusehen... unglaublich was in der USA alles zulässig ist. Auszuwürfeln ob Menschen länger in Haft bleiben oder nicht ist doch pervers. Wenn sich das Programm durchsetzt, wird das bald bei jedem Menschen angewandt, und dann viele präventiv in Haft genommen, man sieht's schon kommen. Aber gut, mehr Fehler als irgendwelche Psychiater die garkeinen Bock auf diese Knacki-Beurteilungen haben und einfach nur im Schnelldurchlauf die Sache hinter sich bringen macht das Programm wohl auch nicht.
 
@lutschboy: Eine grosse Gefahr dabei ist, dass sich Psychiater leichter aus ihrer Verantwortung lösen können und bei Fehlbeurteilungen einfach auf eventuelle Unzulänglichkeiten der Software verweisen.
 
So etwas ist gar nicht möglich, denn ein Computer ist deterministisch. Ein Mensch handelt allerdings nicht deterministisch. In ein und derselben Situation kann sich derselbe Mensch unterschiedlich verhalten. Auch geschehen viele Morde im Affekt, d.h. der Mensch handelt aus Wut, Eifersucht, weil er betrunken ist,... Da bringt einem ein Persönlichkeitsprofil auch nichts.
 
Also mir wär es lieber, das würde nur noch der Computer entscheiden. Die sogenannten Gutachter sind doch in der Regel gescheiterte 68er Kuschelpädagogen, die jeden auf freien Fuß setzen, der in der Kindheit mal einen Klaps auf den Hintern bekommen haben.
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