Gericht: "Schwarz-Surfen" ist doch keine Straftat

Recht, Politik & EU Das Amtsgericht Wuppertal verlässt seine bisherige Linie und sieht keinen Strafbestand mehr erfüllt, wenn ein Nutzer über ein fremdes, ungesichertes WLAN online geht. mehr...

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ich find das Urteil nich gut
 
@ProSieben: stimmt irgendwo! Nur weil ein Auto unabgeschlossen ist darf ich es auch nicht nehmen. Andererseits nutzt man nur Traffic, klaut dem anderen aber auch Geschwindigkeit. Ich denke jeder sollte sein WLAN absichern, der das unterbinden will (es geht gar nicht mal um irgendwelches illegales Downloaden was dann auf ihn zurück fällt)...
 
@DUNnet: Es kann genau so gut sein dass keine Flat vorliegt sondern ein eittarif ( selten) oder ein Volumen Tarif. Alles ist möglich, somit ist es unrecht mein WLAN unwissend zu verwenden. Jeder ist selbst schuld wenn man es nicht verschlüsselt, dennoch ist es wie mit dem auto, wenn mein auto nicht abgeschlossen ist will ich auch kein anderen drin sitzen haben, oder noch besser in der wohnung :)
 
@fybil: In ein Auto steigt mein Körper aber auch nicht automatisch ein! Mein Wlan am Hdy verbindet sich aber automatisch wenn es aktiv ist. Und wer schaltet schon ständig aus und ein... Ist es nicht auch für einen (privaten) Wlan Betreiber Pflicht zu verschlüsseln?
 
@>ChaOs: ja ist es, genauso wie das auto abschliesen...
 
@>ChaOs: Es gab mal eine Rechtsprechnung glaube ich, das ein WLAN Netz im zuge der Mitstörer Haftung verschlüsselt werden muss. Wird über ein offenes Wlan mist gebaut und es kommen dritte zu schaden, haftet auch der WLAN besitzer als Mitstörer.

Ich persönlich habe mein wlan verschlüsselt und einen Mac Filter drin. Wenn das wlan nicht gebraucht wird, wird es aus gemacht. So führt man andere erst garnicht erst in versuchung.

Leider haben nicht alle Router einen extra knopf zum an und abschalten des Wlans oder sogar das an- und abschalten per Telefon. Bei den meisten Routern muss man das über die Konfig. oberfläche machen, was für mich ein nicht kaufgrund ist.
 
@DUNnet: Wer sein Auto nicht abschließt macht sich einer Ordnungswidrigkeit schuldig und bekommt einen Strafzettel. Selbst nicht komplett geschlossene Fenster fallen darunter. Mein Vater hat selbst die Erfahrung gemacht und hatte das Fahrzeug abgeschlossen allerdings war die Scheibe einen Spalt offen. Als er züruck kam war das Fahrzeug geöffnet und auf dem Sitz lag der Strafzettel wegen nicht vorschriftsgemäßer Sicherung des Fahrzeugs gegen Nutzung Dritter. Somit ist die Rechtssprechung dieses Urteils vollkommen akzeptabel wer ein offenes Wlannetz betreibt muss damit rechnen das Dritte dieses nutzen.
 
@Nobodyisthebest: Wenn das noch nicht allzu lange her ist, würde ich Einspruch erheben. Ein Cabrio gilt auch als ordnungsgemäß gesichert, sobald Türen und Handschuhfach abgeschlossen sind, auch wenn das Verdeck sperrangelweit offen ist. Völlig gaga...
 
@Nobodyisthebest: Das bedeutet aber doch nicht, dass der Dieb, der etwas aus dem nicht verschlossenen Auto klaut, straffrei bleibt - sofern er erwischt wird. Die Überschrift ist - wie so oft - irreführend. Der andere Fall war ja anders gelagert, daher hat sich durch das Urteil eigentlich kein Bruch in der Rechtsprechung ergeben.
 
@DUNnet: Wenn ich meine Tageszeitung offen in meinem Fenster plaziere, darf sie jeder lesen. Auch wenn ich das Abbo zahle, (Flatrate) so entstehen mir darurch keine Zusatzkosten, außer daß ich vielleicht Schwierigkeiten habe, sie selber zu lesen (Bandbreite), weil zu viele Menschen drum herum stehen. Natürlich könnte ich sie wegsperren, aber ich möchte sie auch von der Straße aus lesen können. ;-)
 
@alle: Was kann ein DAU dafür, wenn der Hersteller das WLAN Standardmäßig offen lässt. Und eure Vergleiche sind Banane mit Apfel, nicht jeder Mensch ist ein Streber und kennt sich mit WLAN Verschlüsselung aus.
 
@ProSieben: Was der DAU dafür kann ? Einfach alles !! Wenn ich mich mit etwas nicht auskenne lass ich entweder die Finger davon, beschäftige mich damit oder hole mir jemand der sich damit auskennt. Wenn man aber zu eitel ist oder an maßloser Selbstüberschätzung leidet dann darf man sich im nachhinein nicht wundern wenn etwas nicht so funktioniert wie mans gerne hätte.
 
@ProSieben: Dann kaufst du dir also ein neues Auto wenn deines kaputt gegangen ist und du nicht weißt wie man es repariert ... nein du gehst zu jemandem der sich damit auskennt und gibst ihm Geld wenn er es repariert ... wenn es um Computer geht, meinen die meisten sie wüssten alles oder sie bräuchten nichts tun ... wenn ich dir ein Auto hinstelle und du noch nie eines benutzt hast, dann musst du dich auch mit der Funktionsweise beschäftigen um herrauzufinden wie es funktioniert ... beim Auto bilden sich die meisten daher weiter (Fahrschule), bei Computern ist dies selten der Fall. Also entweder mit dem Thema WLAN beschäftigen oder jemanden ranzitieren der einem das Teil einrichtet und absichert.
 
@Nobodyisthebest und fieserfisch: Ich wäre mit solchen Aussagen vorsichtig. Natürlich bringt man sein Auto in die Werkstatt. Auch geht man zum Zahnarzt wenn man Zahnschmerzen hat. Man holt sich sein Essen im Supermarkt statt es selbst anzubauen. Stimmt alles. Aber sobald es etwas "unmaterieller" wird, sieht es etwas anders aus. Wie viele stümperhaft zusammengebastelte Websites gibts im Internet, bei denen man sich denkt "um Himmels Willen, der hätte nen Webdesigner beauftragen oder zumindest ein Buch über HTML lesen sollen"? Wie viele offene WLANs gibt es? Wie viele Rechner sind offensichtlich nicht ausreichend abgesichert (und meist schon Teil eines Botnetzes)? Kann euch Experten alles nicht passieren? Mag sein, aber auch ihr habt solche Bereiche, in denen ihr lieber stümperhaft selbst versucht rumzudoktoren statt einen Experten aufzusuchen. Klassischer Fall: Das Recht. Wenn man sieht, wie viele Leute sich einfach abzocken lassen bzw. ihre Rechte nicht durchsetzen "weil man ja nix machen kann", dann ist das durchaus mit den Computer-DAUs zu vergleichen. Allein das, was hier bei diesem Newsbeitrag in den Kommentaren drinsteht, lässt einem die Nackenhaare zu Berge stehen. Irgendwelches Nichtwissen (Halbwissen wäre wenigstens teilweise richtig), Stammtischparolen und irgendwelche haltlosen Behauptungen häufen sich. Selbst Leute, die zum Anwalt gehen, tun dies erschreckend oft viel zu spät. Insofern: Nicht mit dem dicken Finger auf andere zeigen. Jeder hat Bereiche, in denen er knausert oder die ihm einfach nicht wichtig genug sind, um sich professionelle Hilfe zu holen. Das kann gutgehen, man kann aber auch auf die Schnauze fallen damit. Die allgemeine Handlungsfreiheit machts möglich.
 
@Nobodyisthebest: wenn ich etwas kaufe und habe keine Ahnung davon und will es einfach benutzen, gehe ich davon aus das es von Anfang an sicher ist! Mein Gott, ihr müsst auch in Sicht des DAUs denken. Ahnungslosigkeit breitet sich hier ohne Ende aus!!
 
@fieserfisch: und wieder, du kannst Apfel nicht mit Banane vergleichen. *Rolleyes*
 
Auch wenn ich die Einstellung vertrete, dass man ein WLAN verschlüsseln sollte, aber wie sieht es dann mit folgendem aus: Ich lasse meine Wohnungstür offen. Lade ich damit automatisch jeden in meine Wohnung ein??
 
@raketenhund: Nicht direkt, aber ich würde damit rechnen das früher oder später jemand reinkommt. Wie bei unverschlüsselten WLANs.
 
@raketenhund: Einladen vielleicht nicht, aber bekanntlich ist es nicht verboten, eine offene Wohnung zu betreten. Verboten wird es erst, wenn der Inhaber von seinem Hausrecht Gebrauch macht, dich also der Wohnung verweist.
 
@BartS: Alles klar, das wusste ich bspw. nicht. Dann passt ja alles ;) @Samura(j): Ich weiß zwar nicht was 2010, Web2.0 usw. damit zu tun hat, aber gut ;) Ich find nicht wirklich, dass da Welten zwischen liegen. Es ist eine Nutzung von Dingen, bei denen man nicht um Erlaubnis gefragt hat. @drhook: Danke für den Link. Werd ich mir nachher nochmal genauer durchlesen.
 
@raketenhund: Nein ich will damit nur darauf hinweisen, das die Welt sich stark verändert. Genauso mit W-Lan, klar nutzt man da etwas was einem nicht gehört, aber solange da einer nur auf web.de etc surft, dann kann man doch nicht mehr vom Prinzip sprechen und dagegen sein. Soll er doch surfen, solange er mir keinen Schaden zufügt. Wenn ich aber mit niemandem mein Brot teilen will, dann kann ich es auch schützen, denn W-Lan schützen ist ja nicht verboten.
 
@BartS: Bitte informiere dich vorher, bevor du sowas loslässt wie "aber bekanntlich ist es nicht verboten, eine offene Wohnung zu betreten". Andere Leute (z.B. Raketenhund) könnten den Blödsinn glauben.
 
@Flash32: Das ist kein Blödsinn, wie kommst du darauf?! Mit dem gleichen Recht darfst du auch ein fremdes Grundstück, wenn die Pforte oder Einfahrt offen ist, betreten.
Nur wenn der Besitzer von seinem Hausrecht Gebrauch macht, verstößt du gegen geltendes Recht, wenn du das Grundstück bzw. die Wohnung nicht umgehend verlässt. Oder wenn er das in der Vergangenheit bereits getan hat, du dich dem aber widersetzt.
 
@BartS: Wie ich darauf komme? Nun ja, ich könnte jetzt mit Kenntnis der Rechtslage und einem Jurastudium anfangen. Allerdings reicht hier bereits die Lektüre des Gesetzes. Nur weil irgendwo die Wohnungstür offen ist, darfst du doch nicht rein. Wie du richtig sagtest, schützt der §123 StGB nicht die öffentliche Ordnung oder den Besitz oder ähnliches, sondern das Hausrecht (h.M.). Der Schutz beschränkt sich jedoch nicht auf die Aufforderung, die geschützte Räumlichkeit zu verlassen (2. Alt), sondern erstreckt sich vor allem auf den Schutz vor widerrechtlichem Eindringen (1. Alt). Tatbestandlich ist jedes Betreten des geschützten Raums (welcher übrigens auch ein befriedetes Besitztum sein kann). Nicht widerrechtlich ist dieses Eindringen dann, wenn ein tatbestandsausschließendes Einverständnis seitens des Hausrechtsinhabers vorliegt. Bei der Frage der Rechtswidrigkeit des Betretens wird dann geprüft, ob das Betreten eventuell dem mutmaßlichen Willen entsprach. Eine mutmaßliche Einwilligung ist also möglich. Denkbar sind natürlich auch andere Rechtfertigungsgründe wie der rechtfertigende Notstand, aber auch öffentlich-rechtliche Rechtfertigungsgründe wie z.B. die (rechtmäßige) Hausdurchsuchung. _ In bestimmten Umständen kann es tatsächlich sein, dass man von einer mutmaßlichen Einwilligung ausgehen kann. So wird ein LKW, welcher Ware liefert, aufgrund einer mutmaßlichen Einwilligung auf das Gelände des Empfangsunternehmens fahren dürfen (wenn nicht sowieso ein tatbestandsausschließendes Einverständnis vorliegt). Anders sieht es allerdings bei privaten Grundstücken und vor allem Wohnungen aus. Nur weil ich mal das Tor der Einfahrt offen gelassen habe, darf nicht einfach Hinz und Kunz bei mir auf dem Grundstück rumhüpfen. Noch extremer ist es bei Wohnungen. Nur weil ich in einem Betonplattenbunker beim Rausgehen die Tür versehentlich nicht richtig zugezogen habe, dürfen nicht alle anderen 299 Leute aus dem Haus einfach in meine Wohnung rein. _ Ich frag mich wirklich, wie du auf ein solches Verständnis vom deutschen Recht kommst?! - Edit: Rechtschreibfehler korrigiert. Edit2: Eventuelle Unklarheiten beseitigt und Text verständlicher gestaltet.
 
@Flash32: lol ich schmeiß mich gleich weg vor lachen "dürfen nicht alle anderen 299 Leute aus dem Haus einfach in meine Wohnung rein. " + Ist heut Tag der offenen Tür?
 
@raketenhund: Wir leben in 2010. Es existiert Web 2.0 und dein Vergleich ist fürn Arsch! Tür ist Tür stimmt, aber bei deinem Vergleich liegen Welten dazwischen!
 
@LastSamuraj: Im Prinzip hat er recht. Es gibt Dienge die sollte jeder wissen auch wenn sie nirgends niedergeschrieben worden sind. Wie keine Fremden WLANs ungefragt nutzen nicht in Fremde Häuse uneingeladen spazieren, usw. oder braucht ihr heut für alles und jedes ne Anleitung
 
@raketenhund: Es gibt auch Argumente für ein offenes Wlan. Nachzulesen in einem Feuilleton von Constanze Kurz vom CCC. http://tinyurl.com/3yognxd
 
@raketenhund: hahahaha ihr habt ja Ideen. Sicher und wenn dann noch Geld auf dem Tisch liegt und in der Küche die Suppe kocht, ist man gleich zu Tisch geladen und wird dafür entlohnt :D
 
@raketenhund:

Wenn dir dann Diebe die Bude leerräumen kannst du mal schauen wer dir den Schaden bezahlt. Die Versicherung wird dich lauthals auslachen!
 
@raketenhund: Ja, du musst in dem Falle tatsächlich damit rechnen, das wenn jemand in deine Wohnung kommt während du die Tür offen gelassen hast, das dieser als als Einladung verstehen kann und im falle einer Anzeige auch so mit 100%tiger Wahrscheinlichkeit durch bekommen wird. Weil es ganz einfach so ist, das du den Zugang zu deiner Wohnung nicht gesichert hast und da sieht der die Polizei sowie auch der Versicherer nur eins, Grobe Fahrlässigkeit! das gilt auch wenn du dein Auto offen mit Schlüssel herumstehen lässt und einer klaut dir die Karre 1. is das Auto in dem falle tatsächlich nicht versichert, weil Grobe Fahrlässigkeit und 2. wirst du sogar noch genau deswegen von Staatsanwalt eine Anzeige bekommen! Das auto könnte ja auch von jedem 12 Jährigen entwendet worden sein und eine Gefärdung für den Verkehr darstellen, in dem falle wirst aber DU dafür belangt!

Und ich finde, genau so sollte man es auch bei WLANs handhaben!
 
@Necrovoid: Falsch, siehe ausführlich o2:re12. Du würfelst wild alles durcheinander. Ob die Versicherung zahlt oder nicht hat doch nichts mit der Strafbarkeit zu tun. Deiner Logik folgend, dürfte ich jedes Fahrzeug auf der Straße straffrei rammen, welches ohne gültige HU/AU rumfährt. Beliebig straffrei in einer Wohnung klauen, wenn mal jemand die Tür nicht richtig zugezogen hat. Ist ja grob fahrlässig vom Geschädigten, also darf ich alles straffrei machen. _ Lass mich kurz nachdenken, ob das so stimmt... ähhh.... nein!
 
@Flash32: Du scheinst absolut keine Kenntnis der Rechtslage zu haben... Deine Ausführungen in re:12 sind teilweise nämlich schlichtweg falsch! ich weiß nicht was du in deinem Angeblichen Jura Studium gemacht hast, aber etwas über die Rechtslage zu lernen hat offensichtlich nicht dazu gehört...
 
@Necrovoid: Bitte elaboriere die Fehler. Ich bin immer zu Diskussionen bereit. Ich muss zugeben, dass mein Arbeitsschwerpunkt nicht im Strafrecht liegt. Allerdings sind meine Aussagen von drei Kommentaren gedeckt (Schönke-Schröder, Beckscher Onlinekommentar StGB und Lackner-Kühl). Deine Ausführungen hingegen strotzen nur so vor Fehlern. Du vermischst zivilrechtliche und strafrechtliche Konsequenzen und würfelst Beteiligte durcheinander. Aber wie oben gesagt: Nenne mir meine Fehler und wir können reden. _ Edit: Und das Minusgeklicke ist einfach nur kindisch. Ich bin für eine sachliche Diskussion immer offen. __ Ich bin mal so fair, und zeige deine Fehler im obigen Post mal genauer auf. 1. Eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch wird nicht 100%ig fallengelassen, nur weil die Tür offen war. Wenn nicht besondere Umstände vorlagen (z.B. Rauch kommt aus der Wohnung), ist es Hausfriedensbruch. 2. Grobe Fahrlässigkeit des Opfers lässt nicht die Strafbarkeit des Täters entfallen, 3. Was die Polizei und die Versicherung sehen, ist völlig egal. Die Versicherung kann nur die Zahlung des Schadens verweigern. Dies ist eine zivilrechtliche Konsequenz, keine strafrechtliche. 4. Was du überhaupt mit der Polizei willst, ist mir schleierhaft. Die hat wirklich gar nichts zu sagen. 5. Bezüglich des Autos: Dass es unversichert ist, hat nichts mit der Strafbarkeit des Diebes zu tun. Auch die Strafbarkeit desjenigen, der das Auto nicht abschließt, hat mit der Strafbarkeit des Diebes nichts zu tun.
 
@Necrovoid: Ich warte immernoch auf eine Erläuterung, was an meinen Ausführungen in re:12 falsch sein soll. Wer solche Töne spuckt, sollte sie schon untermauern können, wenn er sich nicht völlig lächerlich machen will.
 
@Necrovoid: Keine Antwort ist auch eine Antwort. Erst die Klappe weit aufreißen und dann nichts liefern können ;-)
 
@raketenhund: In der Tat, lässt du deine Wohnungstür offen, kann jeder rein, ohne einen Einbruch zu begehen. Scheuchst du den vermeintlichen Einbrecher raus und der will nicht gehen, dann ist das immer noch kein Einbruch sondern höchstens Hausfriedensbruch.
 
@Der_da: Garrr! Leute, lest doch mal das Gesetz. Erstmal gibt es keine Strafnorm "Einbruch". Es gibt höchstens den Wohnungseinbruchsdiebstahl. Aber das nur am Rande. Worum es hier geht, ist Hausfriedensbruch, § 123 StGB. Und den verwirklicht man auch, wenn die Tür offen steht. Warum sprühen hier alle so lustig mit Halbwissen bzw. schlichtweg falschen Behauptungen durch die Gegend? Das ist ja noch schlimmer als die ewig falschen Sprüche wie "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht"!
 
Wieso? ist doch richtig so!!! Wer sein Wlan nicht schützt hat Pech gehabt und ist selber schuld.
 
@knuddchen: solange bis es dich selbst erwischt! dann sieht die Sache wieder ganz anders aus gelle!
 
@BadMax: Wie solles knuddchen denn erwischen? Ich denk mal er hat seins geschützt. Und wenn ich unterwegs bin und grad ein offennes WLAN da ist, wenn ich eins brauch, nutz ich das auch. Es gibt ein Urteil das WLANs min. WEP verschlüsselt sein sollen. Ist es das nicht ist es das problem des Inhabers was darüber geschied. Wer Technik benutzt, sollte sich damit auch befassen. Wer kein Bock hat sich damit auseinander zu setzen oder einfach zu blöde ist, soll es einfach lassen.
 
@Siniox: wenn man das was du da sagst umsetzen würde währen wir in der Steinzeit!
 
@BadMax: Es wird doch so schon mehrfach umgesetzt. Willst du n Auto fahren musst du ein Führerschein machen, willst du Arbeiten musst du ne Lehre machen. Das kann man beliebig erweitern. Wer rumheuelt das jemand was böses mit seim WLAN gemacht hat nur weil der jenige zu lust los war sich um eine Verschlüsselung zu kümmern muss eben damit leben. Viele alte Menschen machen es richtig wenn es um Handys geht. Sie kaufen sich einfach keins weil sie es nicht verstehen und auch keine lust haben es noch zu lernen. Deshalb wieder, wer was benutzt muss sich mit befassen oder es sein lassen.
 
@knuddchen: Ich find genial das ProSieben und du die Selbe aussage haben.. er (momentan) -11 und du +3 Punkte.. hää das versteht mal einer ^^
 
@wischi: haben die wirklich die selbe aussage, oder habe ich knuddchens ironie nicht verstanden?
 
Fragt sich wie kompetent dieses Urteil ist. Ich möchte zu keiner Richtug Mutmaßen. Aber, auch SSIDs lassen sich durch Software wieder sichtbar machen. In sofern wird dieses Urteil wohl kein neuer Meilenstein in der Deutschen Rechtssprechung werden. Die SSID ansich ist auch eigentlich kein Produkt was mit dem Thema Sicherheit zu tun hat.
 
@Spürnase: Sehe ich nicht so. Es gibt immer mehr offene Hotspots - woher soll (ggf. noch ein Laie) wissen, welcher Hotspot absichtlich und welcher unabsichtlich offen ist?! Dieses Urteil ist die mittelfristig einzig praxisnahe und realistische Rechtsprechung.
 
@BartS: Bei diesem Urteil wird suggeriert, das die SSID ein maßgebliches Produkt zum absichern des WLANs ist. Ich finde das so nicht in Ordnung.
 
@Spürnase: Das Urteil sieht die SSID nicht als ein "Produkt" (?) an, welches zur Absicherung des WLANs dient. Bitte nochmal lesen. Das Gericht sieht das absichtliche Nicht-Verstecken der SSID als ein Indiz dafür an, dass es ein offenes WLAN sein soll, in das also fremde Personen rein dürfen um dort (legale) Internetzugriffe zu tätigen. Der Gegenschluss ist allerdings falsch und klingt auch nicht im Urteil an.
 
@Flash32: Die SSID zu verstecken entspricht aber nicht der Norm, soweit ich mich erinnere. Meine SSID ist auch nicht versteckt und das weil ich mir davon keinen Nutzen verspreche. Warum sollte ich diese auch verstecken? Das verstecken bringt null zusätzliche Sicherheit und imho zeugt dies nur von der Sachunkenntnis des Gerichts. Viel mehr hätte das Gericht dies bei einer Verschlüsselung so sehen müssen. Egal ob WEP oder WPA oder WPA2. Sobald diese fehlt könnte man eine Absicht unterstellen. ist sie vorhanden zeigt dies, dass der Inhaber des WLAN keinen Fremzugriff möchte.
 
@pandabaer: Ok, die meisten scheinen nicht zu verstehen, was ein Indiz ist. Du hast absolut recht, dass das Verstecken der SSID praktisch nichts bringt. Regelmäßig wird primär auch an eine Verschlüsselung angeknüpft. Ist sie da (wenn auch nur in Form von WEP) bringt sie den Willen des Betreibers, das WLAN Dritten gegenüber nicht nutzbar zu machen, unmissverständlich zum Ausdruck. Wenn irgendeine Verschlüsselung da ist, wird man die SSID überhaupt nicht mehr betrachten. Vorliegend war das WLAN aber völlig unverschlüsselt. Die Vermutung lag daher nahe, das der Betreiber das WLAN eben offen lassen wollte. Das nicht-verstecken der SSID war nur noch ein kleiner Bonusfaktor, den man halt noch zur Unterstützung mit aufgenommen hat. Wahrscheinlich hat die Verteidigung das mit vorgebracht und der Richter musste es daher im Urteil irgendwie mit verwursten. Wäre die SSID versteckt gewesen, hätte man das wahrscheinlich als kleinen gegensprüchlichen Faktor aufgeführt, dann aber gesagt, dass das WLAN durch die fehlende Verschlüsselung faktisch offen war. Ob das alleinige Verstecken der SSID (also ohne weitere Verschlüsselung) schon zur Vermutung führen kann, dass der Betreiber das WLAN Dritten gegenüber geschlossen halten wollte, wäre wohl sehr fraglich. Primär wird auf die Verschlüsselung abgestellt.
 
@BartS: wie wärs mit einem Prefix vor die SSID der kenzeichnet ob man da rein darf oder nicht.
 
@Spürnase: Du hast mal wieder nichts begriffen, es geht lediglich um die Absichtserklärung des WLAN-Betreibers... Ist die SSID sichtbar geht man (der Richter) von eine Duldung der Fremdnutzung aus, ist sie versteckt, so mutmaßt man die Absicht, dass das WLAN als geschlossenes Netz genutzt werden soll. Ob die versteckte SSID leicht sichtbar gemacht werden kann, oder eh keine sicherheitsrelevante Bedeutung hat, ist dabei irrelevant. So, nun hol' dir Popcorn und lass' deinen überheblichen Spruch ab...
 
@Vollbluthonk: Kein Popcorn heute. Die Vorstellung vom letzten mal war das Popcorn nicht wert.
 
Wird auch mal Zeit, dass hier juristische Klarheit geschaffen wird...
 
@Taxidriver05: Klarheit? Ein Urteil des AG Wuppertal wird wohl kaum als Wegweiser für die höhere Rechtsprechung aufgegriffen werden.
 
@Flash32: Heh, hier scheinen viele Wuppertaler Richter unterwegs zu sein. Sorry, wollte euch nicht auf die Füße treten ;-) Ist natürlich ein absoluter Meilenstein, dieses Urteil. Die OLGs und der BGH werden mit Sicherheit eurem Beispiel folgen!
 
Mit LG HH wäre das nicht passiert... ;)
 
Wer sein WLAN nicht sichert ist es elber schuld, fertig!!
 
Und das nächste Gericht sieht es wieder anders...
 
@tacc: Du bist der erste, der erkannt hat, wo das Problem liegt. Das ist eine Entscheidung von einem Amtsgericht. Wenn das jetzt der BGH so entschieden hätte, dann könnte man tatsächlich mal mit einer tieferen Analyse anfangen. Aber so? *hust* eher nicht.
 
selber schuld das der sein wlan nicht sichert... waqs kann der nutzer dafür der wollte vilt nur eben mal was nachlesen und viele geräte connecten automatisch zu offenen wlans
 
@ruhacker: Vielleicht hat der Betreiber sogar absichtlich das WLAN offen gelassen, weil er/sie ein sozialer Mensch ist.
 
@Flash32: Eher weil er masochistisch veranlagt ist. Solange es Urteile bezüglich Mitstörerschaft gibt kann man ein WLAN nicht guten Gewissens offen lassen.
 
@Johnny Cache: Da kann ich nur zustimmen. Ich würde mein WLAN auch nie offen lassen. Dennoch liegt es im Ermessen des Betreibers, dies doch zu tun. Wenn ich raten müsste, würde ich auch annehmen, dass der Betreiber das WLAN unabsichtlich offen gelassen hat. Da der Richter aber nicht raten darf und Unsicherheiten nicht zulasten des Angeklagten aufgelöst werden dürfen (in-dubio-pro-reo Grundsatz), war die Entscheidung des Gerichts meines Erachtens korrekt.
 
@Flash32: und dann klagt der?????? hat es einen Sinn ??? er läst sein wlan aus seiner sozialer weise offen und dannach wo einer gesurft hat verklagt der ihn ????
hallo? tickt der typ noch richtig????
 
@ruhacker: Es geht um ein Strafverfahren. Da (ver)klagt niemand. Erst recht keine Privatperson. Die Anklage erhebt die Staatsanwaltschaft. Die Privatperson kann nur eine (vermeintliche) Straftat anzeigen. Was du verkennst hast, ist der Zeitpunkt, in dem man den Sachverhalt betrachten muss. Klar, wenn der Betreiber die Person anzeigt, dann wollte er das Ding wohl nicht für alle öffnen. Das war dem Täter aber vorher weder bewusst, noch konnte er es irgendwie erkennen (keine Verschlüsselung, SSID sichtbar). Das Gericht ging hier davon aus, dass es durchaus möglich erscheint, dass solche WLANs absichtlich offen sind. Angesichts der Tatsache, dass es wirklich bewusst offene Hotspots gibt, erscheint das auch nicht abwegig. _ Das mit dem Betrachtungszeitpunkt hätte ich oben wahrscheinlich noch mit reinschreiben sollen. Da hat einfach die Betriebsblindheit zugeschlagen, da es für mich selbstverständlich war.
 
Mittlerweile sieht es doch so aus, das derjenige der sein "privates" Netzwerk offen lässt, immer eine Teilschuld bekommt. Denn er hätte es verschlüseln sollen. Ich sehe das so. Offenes Netzwerk: Juhu alle eingeladen. Verschlüsseltes Netzwerk: bleibt draussen! und derjenige der den Schlüssel knackt, sich also unrechtmäßig Zugang verschafft, sollte bestraft werden.
Ich denke mal mitlerweile sollte jeder Wissen wie man ein Netzwerk verschlüsselt, die meisten Router kommen doch eh schon Vorkonfiguriert. (Ob Effektiv oder nicht steht nicht zur Frage)
Für öffentliche WLANs (Cafè oder ähnliches) gibt es andere Möglichkeiten den Zugang zu kontrollieren.
 
@robs80: Teilschuld des Betreibers? Hier sollte jemand verknackt werden, weil er in ein offenes WLAN rein ist und dort wohl etwas rumgesurft ist. Scheinbar hat die Person sogar nur legale Dinge getan, sonst wäre seitens der Staatsanwaltschaft mehr draufgepackt worden. Eine Teilschuld des Betreibers ist weit und breit nicht zu sehen. Bezüglich des restlichen Posts muss ich dir allerdings voll und ganz zustimmen. So sollte man die Sache eigentlich handhaben.
 
voll-und-ganz korrekt. Wer sein Netz nicht sichert und jedem somit ermöglicht - ja nahezu einläd - mitzusurfen der soll sich nicht wundern wenn diese "einladung" auch angenommen wird. Wenn zum Mitsurfen eine Sperre umgangen werden müsste ist es ein ganz anderes Blatt
 
Ich find das Urteil gerecht. Solange ich mich nicht an den Daten des Eigentümers vergreife und keinen Unsinn mit seinem Zugang anstelle (Straftaten, massenweise daten runterladen) muss das straffrei bleiben.
Ich würde es damit vergleichen wenn ich beim Nachbarn mal nen Apfel vom Baum klaue. ( wenn der Baum dicht am Zaun steht.)
 
@X2-3800: Interessanter Vergleich mit dem Baum. Wenn man den Apfel vom Baum des Nachbarn pflückt, ist das Diebstahl. Fällt der Apfel allerdings von selbst runter und landet auf deinem Grundstück, darfst du ihn nehmen. Man könnte das offene WLAN tatsächlich mit diesem heruntergefallenen Apfel vergleichen, während das gesicherte WLAN der hängende Apfel ist (oder der Baum mit einem angebauten Fangnetz...)
 
Sorry, mein Originalpost kann weg, hatte das "offene Netze" im Bezug auf SSID verschleiern nicht gelesen. Sorry. Somit völlig OK!
 
@DarkKnight80: Du hast das Urteil falsch gelesen. Die sichtbare SSID ist ein Indiz, welches in KOMBINATION mit einem offenen WLAN zumindest vermuten lässt, dass der Betreiber das WLAN für fremde offen lassen will. Sobald das WLAN irgendwie gesichert ist (ja, auch WEP reicht), ist eindeutig ersichtlich, dass das WLAN Fremden eben NICHT offen stehen soll.
 
@Flash32: Danke dir :-). War mir beim nochmaligen Lesen der News auch gerade aufgefallen. Somit natürlich völlig OK!
 
@DarkKnight80: Gern geschehen :-) Ich bin immer froh, wenn sich jemand kritisch mit einem Urteil oder einem Rechtsproblem auseinandersetzt, darüber nachdenkt und sich dann eine eigene Meinung macht. Wegen Leuten wie dir schreibe ich hier Kommentare. Nicht wegen den Stammtischparolenschreiern.
 
Öhm ... Wenn ich das mal in den allseitz beliebten auto zusammenhang bringe heist das: " Wenn man ein auto findet, das offen da steht und ich nehmen das schnell zum einkaufen ist das kein straffbestand". ??? - - - War ja offen das auto ^^.
 
Hallo, in der deutschen Rechtsprechung ist es sogsr so, dass jemand, der sein Auto nicht abschließt, oder seine Tür offen stehen läßt, zum eintreten bzw. zu einer möglichen Straftat einlädt und sogar dafür belangt werden kann. Überträgt man das auf ungesicherte W-Lan Netzt, dann müßte an 1. Stelle der Betreiber des ungesicherten W-Lan Anschlusses belangt werden.
 
@storm62: Das mit dem Auto sehe ich ein (damit man nachlesen kann und sich nicht nur auf Hörensagen verlassen muss: § 14 II StVO). Kannst du mir die Norm nennen, aufgrund derer man belangt werden kann, wenn man die eigene Wohnungstür offen lässt? Die würde mich wirklich mal interessieren. Du vergisst übrigens, dass AUCH der Autodieb belangt wird.
 
hmm das gilt dann hoffentlich auch für WEP-gesicherte Netze oder? D.h. wenn man ein solches knackt!
 
@legalxpuser: Wie meinst du das konkret? Dass ein WEP-gesichertes Netz als nicht-öffentlich angesehen wird und wenn man es knackt, sich strafbar macht? Ja, das wäre die logische Weiterentwicklung des Urteils.
 
@Flash32: nein, weil WEP ja eigentlich als nicht mehr sicher gilt, es fast jeder knacken kann, und man sich somit auch nicht strafbar macht. Erst wenn man WPA knackt. Das wäre für mich eine logische Konsequenz des Urteils!
 
@legalxpuser: Wie willst du diese Schlussfolgerung ziehen? Hier ging es um ein unverschlüsseltes WLAN mit unversteckter SSID. Es gab nichts zu knacken. Das WLAN stand so offen, dass es offener gar nicht mehr sein konnte. Wie willst du aus diesem Urteil herauslesen, dass das Eindringen in WEP-geschützte WLANs nicht mehr strafbar sein soll?
 
Im Gegenteil: Wird die SSID des WLANs nicht verschleiert, müsse davon ausgegangen werden, dass ein offenes Netz so beworben werden soll.
 
Tja was habe ich gesagt, aber nein Winfuture User wiessen ja alles besser als die zukünftigen Juristen aus Heidelberg.
 
@DaywalkerX: Irgendwie fehlt der Kontext deines Beitrags. Worauf beziehst du dich konkret? Bitte erst die Frage aufwerfen, definieren und subsumieren bevor das Ergebnis gepostet wird ;-)
 
Was ist mit Schwarz-Einkaufen? Kaufhallen sind schließlich auch ungesichert, wenn der Detektiv beim Abräumen nicht anwesend ist. Demnach dürfte die von mir vorgestellte "Einkaufs-Technik" ebenfalls keine Straftat sein.
 
@eolomea: der vergleich hinkt ... viel interessanter wäre der vergleich mit "schwarz" fernsehen oder radiohören!
 
@McNoise: Meeep, Zivilrecht bitte nicht mit dem öffentlichen Recht vermischen. @eolomea: Beim Kaufhaus ist es offensichtlich, dass der Inhaber nicht will, dass die Leute Sachen mitnehmen ohne sie zu bezahlen. Dies ist auch jedem klar. Auch muss das Kaufhaus offen sein, da ja die Kunden reinkommen und Waren kaufen sollen. Bei einem WLAN ist es eben nicht klar, dass der Betreiber nicht will, dass Dritte mitsurfen. Es gibt inzwischen viele absichtlich offene Hotspots. Außerdem ist es bei einem WLAN sehr leicht, es zu sichern.
 
Nehmt meinen Kommentar bitte nicht zu ernst.
 
Hmm... Wenn das Schwarz-Surfen weiterhin verbote wäre, wäre "Schwarzsurfer aufschreiben" doch eine tolle Freizeitbeschäftigung für alle Rentner bei denen keine Parkverbotszone vor dem Fenster ist. Einfach ein WLAN aufbauen, schauen wer drauf geht und direkt anzeigen.
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