Google muss wegen Altersdiskriminierung vor Gericht

Wirtschaft & Firmen Der Suchmaschinenbetreiber Google muss sich wegen Diskriminierungs-Vorwürfen vor Gericht verantworten. Ein ehemaliger Beschäftigter beklagt, dass er schlicht aus Altersgründen entlassen wurde. mehr...

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Tja, das ist die Zukunft. Rente erst ab 67 oder noch später, aber schon mit Anfang 50 wird man entlassen, weil man für ein Unternehmen angeblich zu langsam ist.
 
@der_ingo: Er ist erst mit 52 eingestellt worden...
 
@der_ingo: Glaub mir, das ist nicht die Zukunft. :-) Ich bin da ganz Zuversichtlich, dass dank des demografischen Wandels in Zukunft die Unternehmen Hauptsächlich mit der Generation 50+ besetzt sein werden. Und wenn ich mir so manche Vertreter der heutigen Jugendkultur so anschaue glaube ich das man sich um die dann "älteren" Generationen reißen wird, denn sehr viel brauchbares kommt da ja nicht mehr bei raus. Man kann ja heute schon tausende Ausbildungsplätze nicht besetzen mangels ausreichend qualifizierter Bewerber.
 
@master_jazz: und wieso? weil teils die erziehung nicht stimmt bzw. zu wenig in die bildung investiert wird.. pensionsforderungen die nicht gerechtfertigt sind helfen da nicht gerade.. eigentlich sollte das was einbezahlt wird auch wieder ausbezahlt werden.. da es viel mehr ältere als jüngere gibt würde das bedeuten das pensionen gekürzt werden müssen.. nur da wird sich niemals wer ran wagen.. also lieber bei der jugend sparen
 
@vires: Naja Pensionen bekommen sowieso nur Beamte. Aber auch wenn du Renten meinst: Warum sehen das alle eigentlich nur aus der Sicht der "jungen"? Warum tun alle so als ob Rente eine Art Wohlfahrtsleistung wäre? Man zahlt nicht für die Rentner ein, sondern für sich selbst. Du zahlst schließlich in die SozialVERSICHERUNG ein. Viele der Rentner haben Jahrzehnte lang hart geschuftet, härter als irgendeiner unserer Generation je wieder schuften wird müssen. Und dabei Jahrzehnte lang in die Versicherung eingezahlt. Und jetzt kommst du und sagst: "Du hast zwar 50 Jahre lang brav deine Beiträge bezahlt, aber du bekommst nix, ätsch!". Was würdest du sagen wenn jemand in dein Auto einbricht und es dabei halb zerlegt, und die Versicherung sagt "Öhm, nö, da zahlen grad zu wenige ein, wir können dir den Schaden nicht regulieren.". Da würdest du doch dein Geld zurück verlangen oder? Die Politik hat es geschafft einen Wahrnehmungswechsel zu vollbringen. Früher zahlte man in die Sozialversicherung für seine Rente ein, heute zahlen wir angeblich auf einmal für die jetzigen Rentner, und unsere Kinder für uns. Bullshit! Wenn die das Geld nicht an anderer Stelle wegen eklatanter Misswirtschaft aus dem Fenster geschmissen hätten, gäbe es heute kein Problem! Und das mit dem Bildungssystem: Ja unser Bildungssystem ist nicht das beste. Aber wenn du dir die Zahlen anschaust wirst du feststellen das die Gelder in den vergangenen 20 Jahren nicht großartig gekürzt worden sind. Und da es angeblich immer weniger Kinder gibt, müsste also mehr Geld pro Kind vorhanden sein. Merkwürdigerweise setzt sich dennoch die degeneration unserer Jugendkultur fort. Man könnte jetzt meinen das sich hier einige Jugendliche auf ihrer "Opferrolle" ausruhen, nur um ein Argument für ihre nicht vorhandenen Leistungen zu haben. An Wissen zu kommen ist heute einfacher und vor allem billiger als jemals zuvor. Aber in den Köpfen der Jugend wird es zu einem immer knapperen Gut. Das hat nichts mit unserem Bildungssystem zu tun sondern mit einem absoluten Desinteresse an allem und jeden unserer heutigen Jugend! Man kann doch nicht das Bildungssystem dafür verantwortlich machen das es unsere Jugendlichen heutzutage nicht schaffen sich zum lernen zu motivieren! Wenn du was lernen willst, geh in die Bibliothek. Dort darfst du umsonst Bücher wälzen. Oder schau ins Internet. Riesige Wissensmassen gratis. Man muss es nur nutzen (wollen).
 
@master_jazz: Was unser Bildungssystem angeht, da gebe ich dir vollkommen recht, wer sich Bilden will der schafft das auch :)
In Sachen Rentenversicherung vertrete ich aber einen anderen Standpunkt nämlich den, den du so kritisierst, es ist eben fakt (du schreibst es selbst), das wir jungen Jahrzehnte lang in die Rentenversicherung einzahlen und am ende kommt der staat und sagt ätsch du bekommst nix! wieso sollten wir dann eine andere Meinung dazu haben? Ebenso ist es die Aufgabe der "alten" Generation den Weg für die "junde" Generation zu ebnen und da müsst ihr eben auf einen Teil eurer Rente Verzichten damit wir vielleicht irgendwann mit 75 - 80 Jahren in Rente gehen können und dann 500 € im monat erhalten wenns gut läuft!
 
@SimpleAndEasy: Du hast schon recht, da muss sich was ändern. Aber ich befürchte das wenn die Rentner heute sagen "Okay weniger Rente damit ihr was habt", dann sagen uns in 50 Jahren die Jungspunde "Ey Leute, mehr als 300 Gramm Brot pro Tag ist purer Luxus! Wir müssen eure Renten senken". ;-) Man sollte woanders sparen. Weder an der Jugend, noch am Alter. Das ist ja eines der fundamentalen Probleme unserer Gesellschaft: Die ungerechte Verteilung der Ressourcen. Aber das ist wirklich ein Thema an das sich keiner ran traut - wirklich umverteilen. Im Grunde kann man unsere Gesellschaft metaphorisch so beschreiben: Wir sind eine Gruppe Obdachlose und stehen um ein Fass mit Feuer unter einer Brücke um uns zu wärmen. Einige haben noch einen Brotkanten (zb Rentner), die anderen kaum noch was (wir), und wir streiten uns ob wir dem einen da den Brotkanten wegnehmen dürfen, damit wir auch noch was haben. Aber neben uns steht eine Gruppe Juppies neben ihrem Audi A8, beobachten uns, und lachen uns aus, während sie ihre Tüte von McDonalds leeren. Vielleicht, so hoffen wir, lassen sie etwas übrig und schmeißen es weg, denn dann können wir uns die Reste teilen. Zugegeben, plakativ, aber das ist es wie ich mir unser System momentan vorstelle.
 
@SimpleAndEasy: Du:"... Ebenso ist es die Aufgabe der "alten" Generation den Weg für die "junde" Generation zu ebnen und da müsst ihr eben auf einen Teil eurer Rente Verzichten...". Tun wir ja schon seeehr lange!!! Nur bist Du wahrscheinlich viel zu jung, um die Fakten und Historie der negativen Entwicklung der Rente zu kennen. Ursprünglich waren die Renten bruttobezogen! Dann wurden sie auf Nettobezogenheit angepaßt! Nun nach der Nettobezogenheit wurden die Krankenkassenbeiträge (also auf da Netto bezogen!) eingeführt. Und später noch auf die Nettobezogenheit der Beitrag zur Pflegeversicherung eingeführt! Ganz zwischendurch wurde noch der "Altersfaktor / Generationsfaktor" (also nochmal eine Rentenverringerung!) eingeführt. Als der letzte krönende Abschluß wurde die Versteuerung der (nettobezogenen !!!) Rente erfunden! Was denn noch alles? Was würdest Du sagen, wenn Du auf Dein Nettogehalt nochmals Krankenkassenbeiträge, Pflegeversicherungsbeiträge und dann auch nochmal Steuern entrichten müsstest? Das würdest Du für gerecht halten??? Aber sehr wahrscheinlich kennst Du alle diese Fakten gar nicht! Und noch Eines zu "...Aufgabe der "alten" Generation den Weg für die "junge" Generation zu ebnen...". Was meinst Du denn wer die Steuern und Sonstiges für die Aus- und Fortbildung, Schule, Unis und Co. aufgebracht hat, damit die Jungen Lernmöglichkeiten haben??? Dies Alles haben die "Alten" als Vorleistung für die "Jungen" erbracht!!! P.S.: Nicht alle "Jungen" erwirtschaften etwas für die Rente / die Rentner. Es gibt genug "Junge", die sich außerhalb dieses Systems stellen! Alles sehr Simple And Easy - oder ?Bevor Du da Deine verallgemeinernden Vorurteile vorbringst, mach Dich erstmal kundig und denke auch erst mal nach !
 
@master_jazz: Ich finde deinen Beitrag super =) echt. Hast auch dafür ein + von mir bekommen.............Aber das die Jugend heutzutage "dümmer" ist oder nicht lernen will hat andere Gründe, als die, die du genannt hast. Sieh dich doch mal um, vorallem im Fernsehen, ausser mache Dokus ( und Simpsons ) läuft Heutzutage nur noch schei**e. Man hört überall von Stars und Stärnchen die es mit Glück und ein bisschen können durch Youtube oder so zum Star geschafft haben. Es gibt tatsächlich einige wenige, oder tausende Jugendliche die das gleiche erreichen wollen. Die warten darauf das man Ihnen das richtige Millionenlos unter dem Schlafkissen legt. Das hat nichts damit zu tun das wir keine lust haben (übrigens ich bin 18 und ein aufstrebender Informaiker) oder einfach dümmer sind. Die Zeit hat sich nunmal verändert. Die Senioren würden genau gleich dumm ausschauen wären die im 21-Jahrhundert geboren. Überall Partys, Drogen, Alkohol klar das gabs früher auch, aber Heute ist alles heftiger und man trinkt ohne Anstand gegnüber den älteren Mitmenschen. Es herscht kein Respekt mer auf den Strassen. Ich komme ursprünglich aus Mazedonien, das ist ein Entwicklungsland. Dort herrscht in moment die Zeit die, die wir vor 20-30 Jahren hatten, Die Jugendlichen haben enormen Respekt gegenüber den älteren Mitmenschen. Bierflasche in der Hand vor einem Senior? Todsünde! Zigaretten rauchen vor den älteren, nicht einmal im Traum. Diskotheken und leicht bekleidete Mädchen findest du auch nur selten dort. Auf was ich hinaus will ist, in Mazedonien muss man die Schulsachen egal in welcher Klasse man ist selber zahlen weil die einfach kein Geld haben dort unten. Es sieht fürchterlich aus, die demolierten, 50 Jahre alten tische, die nicht ausgetauscht werden können weil einfach das Geld dazu fehlt. Und trotzdem kann ich mit Recht behaupten, ein Drittklässler aus Mazedonien würde Locker mit einem Sechstklässler aus der Schweiz/Deutschland mithalten können. Es ist einfach die moderne Umgebung die, die Jugend degeneriert. Es fordert natürlich ein fünkchen an IQ durch dieses Licht der degeneration durchzublicken. Was nicht alle haben. Greetz valoN
 
@valoN: Ich wollte nicht sagen das jugendliche von heute prinzipiell dumm wären. Das sind sie auf keinen Fall. Viele haben nur keine Lust ihren Verstand zu gebrauchen. Vermutlich liegt die gesellschaftliche Ursache sogar in den von dir genannten Punkten, da hast du vermutlich recht. Aber man darf sich nicht auf dieser "Opfer der Gesellschaft"-Rolle ausruhen. Jeder Mensch ist frei zu tun und zu denken was er will (mit Einschränkungen), und es ist von jedem seine freie Entscheidung lieber respektlos und oberflächlich zu sein als diszipliniert und gebildet. Und dementsprechend sind diese Menschen auch selbst für ihre Entscheidung verantwortlich, und man kann nicht immer nur rufen "mehr Geld in die Jugend stecken!". Geld ist genügend da, und Angebote gibt es auch, nur werden sie halt nicht genutzt. Menschen wie du haben es geschafft trotz der Parties, dem Alkohol und dem Medienterror eine erfolgreiche Bahn einzuschlagen. Das beweist das es mit ausreichender Selbstdisziplin möglich ist. Und dementsprechend kann man dies von allen Mitgliedern unserer Gesellschaft erwarten. Nachtrag: Früher gab es andere gravierende Hindernisse um eine Erfolgreiche Laufbahn einzuschlagen: Den wenigsten war der Genuss von höherer Bildung überhaupt vergönnt. Kinder von "unterprivilegierten" hatten praktisch keine Chance jemals aus ihrer Schicht zu entkommen. Aber viele Menschen haben dafür gekämpft um dies dennoch zu erreichen. Es war also noch nie einfach erfolgreich zu sein, nur früher wurden einem Steine in den Weg gelegt, heute legen sich viele selber Steine in den Weg.
 
@master_jazz: Ich kenne Dich zwar nicht, aber Deine Meinung ist echt gut. Gesunde Einstellung hast Du. @ Shadow27.. Man beurteilt bei einem Bewerbungsgespräch auch das Auftreten der Bewerber und das ist heute nicht das gleiche wie vor 20 oder mehr Jahren. Unsere Firma stellt jedes Jahr viele junge Leute ein und es werden auch eine Menge davon jedes Jahr nach der Ausbildung übernommen. Was man da aber als Azubi bekommt .. Würdest Du einen Azubi ausbilden wollen der regelmäßig zu spät kommt, ständig sein Handy in der Hand hat nur auf die Uhr schaut, nur etwas tut wenn man es ausdrücklich verlangt .. glaube ich kaum. Früher wäre man schon für einen der Vorfälle geflogen. Die Jugend ist heute anders, aber zum Glück nicht alle. Shadow27.. nicht falsch verstehen, ich kenne Dich nicht, ich habe von denen geschrieben die ich kenne.
 
@master_jazz Du hast jeden jungen Menschen hier beleidigt und krigst dafür noch positive Bewertungen.
 
@snrk: Ich habe niemanden beleidigt. Ich habe lediglich eine Kritik geäußert. Falls du dich zu der Kultur zählst die kein Interesse an Wissen hat, wurdest du natürlich kritisiert. Aber naja. Übrigens, mit 24 fühle ich mich nicht wirklich alt. ;-)
 
@master_jazz: Das halte ich für eine Lüge in meinem Bekannten- und Freundeskreis hatte es jeder schwer eine Ausbildung zu bekommen. Viele haben drei Jahre lang gesucht. Die offenen Stellen geben vermutlich nur vor sie würden Auszubildende suchen. Viele von den Unternehmen die tatsächlich welche einstellen suchen nur billige Arbeitskräfte und wollen eigentlich Personen die schon fast alles können. Das ganze nennt sich Ausbildung da sollte jeder hin können schließlich soll man den jungen Menschen dort alles beibringen.
 
@Shadow27374: Schön dass du das für eine Lüge hältst, ich halte deine Aussage für ein Witz. Ich bin Student und suche noch nicht mal eine Arbeitsstelle, werde aber andauernd mit Jobangeboten bombardiert. Sei es bei meinen 2 Praktika, bei denen mir die Leute einen Aushilfsjob, Ausbildung oder ein langfristigen Vertrag nach der Studienzeit angeboten haben, oder aber auch bei verschiedenen Jobveranstaltungen, bei denen ich bei der Organisation geholfen habe. Mit ‘nem Hauptschulabschluss und einer Durchschnittsnote von 3,5 würden mich die Leute sicher nicht nehmen, was ich aber auch gut verstehen kann. Qualifikation, Selbstbewusstsein und positives Denken ist nun mal alles hier in Deutschland.
 
@master_jazz: "Dank" des demografischen Wandels? Dieser Wandel ist eher eine Katastrophe. In 50 Jahren 12-15 Millionen Einwohner - und dementsprechend Arbeitskräfte - weniger (weitere negative Entwicklung vorausgesetzt). Der Wandel wird sich wohl nur für einen kurzen Zeitraum als Vorteil erweisen.
siehe - http://bit.ly/cdQRnV
Wie dem auch sei. Ansonsten Zustimmung zu deinem Kommentar.
Edit: Link gekürzt, führt zu destatis.de.
 
"...dass zu langsam wäre und seine Ideen zu alt seien, um noch Nutzen zu bringen..." Das hat dann wohl nicht direkt mit seinem Alter an sich zu tun. Sonst hätten sie ihn ja schon mit 52 nicht mehr eingestellt. Aber wenn einer in der Entwicklung an ewig gestrigem festhält, ohne sich selber weiter zu entwickeln, dann ist das nicht sonderlich nutzbringend.
 
@satyris: Jo, das klingt eher nach mangelnder Arbeitsleistung, welche aber oft durch das Alter geschützt wird. Bei der Kündigungswelle in meiner vorletzten Firma wurden wirklich nur die guten und jungen Mitarbeiter rausgeworfen, weil die Abfindungen für die alten und oft völlig unfähigen Mitarbeiter zu hoch gewesen wären. Unnötig zu erwähnen daß viele von den entlassenen immer noch arbeitslos sind.
 
@Johnny Cache: Also dein Beitrag hört sich jetzt ja doch ein wenig Altersdiskriminierend an. ;-) Der wahre Grund warum bei größeren Entlassungswellen meist jüngere Mitarbeiter entlassen werden ist nämlich ein Sozialplan. Junge Menschen haben es ungleich einfacher einen neuen Job zu finden, als älterer Mensch ist es fast unmöglich. Abgesehen davon haben die älteren meist Familien und Eheleute, die jüngeren meist nicht. Insgesamt ist es nach diesen kriterien dann "sozialer" junge Leute zu entlassen. Das dürfte also nichts mit iregendwelchen Abfindungen zu tun haben die zu hoch seien für die "schlechten alten". Hört sich übrigens sehr einseitig verblendet und verbittert an.
 
@master_jazz: Woher hast Du denn diese Information? Erst einmal hat das überhaupt nichts mit Jung und Alt zu tun sondern vor allem mit der Zeit, die ein Mitarbeiter schon in der Firma ist (Und seiner Erfahrung und Leistung). Es ist für eine Firma immer teurer, einen schon länger beschäftigten Mitarbeiter loszuwerden als einen kürzlich eingestellten.
 
@Cor: Sozialpläne sind in größeren Unternehmen absolut üblich. So gut wie jedes Unternehmen was einen Betriebsrat hat, hat auch einen Sozialplan. Und ja, in solchen Sozialplänen wird das Alter berücksichtigt. Die Zugehörigkeitsdauer zum Unternehmen wirst du in einem Sozialplan nicht finden. Und @ Johnny Cache: Ob das sozialer ist oder nicht, darüber kann man diskutieren. Fakt ist jedoch das in allen Sozialplänen vorgesehen ist das primär jüngere entlassen werden. Wenn deine Firma eine Entlassungswelle durchführt, und du bist 25, ledig, ohne Kinder, dann kannst du davon ausgehen das du garantiert entlassen wirst. Dein Kollege, 44, verheiratet, 2 Kinder, wird vermutlich dableiben. So ist nunmal der Sozialplan. Ob es richtig ist oder nicht kann man streiten. Ich bin selber "jung" und ledig und ohne Kinder, aber ich glaube trotzdem das man es als 55 Jähriger schwerer hat einen neuen Job zu finden. Abgesehen davon geht es bei den Sozialplänen ja auch darum wieviele Menschen betroffen sind. Wenn du als lediger 25 jähriger entlassen wirst, hast nur du die Nachteile. Bei einem Mann mit Familie würde die ganze Familie nachteile haben. So ist nunmal die Logik hinter einem Sozialplan. Und mit dem Partner: Wenn ein "älterer" einen Partner hat der arbeitet, dann wird dieser vermutlich ebenfalls Opfer dieses Sozialplans, weil er dann weiterhin versorgt ist.
 
@master_jazz: Das gilt aber erstens nur für grössere Unternehmen (zu denen Google zweifellos zählt), denn KMUs haben öfter keinen Betriebsrat und damit auch keinen Sozialplan. Zweitens gibt es sowas wie "Sozialplan" und Betriebsräte in anderen Ländern nicht genau in dieser Form, stark vereinfacht oder überhaupt nicht. Deine Antwort beschreibt dementsprechend nur die Deutsche Sicht.
 
@Cor: Bei den KMUs werden mit Sicherheit viel einen Betriebsrat haben, da ein KMU bis 250 Mitarbeiter geht, ein Betriebsrat aber ab 15 Mitarbeitern gegründet werden darf.
 
@Cor: Sicher ist es die rein deutsche Sicht, ich finde es ja auch absolut in Ordnung Leute die nicht die entsprechende Leistung bringen zu kündigen... was der Herr in diesem Fall ganz anders sieht und einen auf Diskriminierung macht.
 
@master_jazz: Also zum einen haben es junge Leute sicher nicht viel leichter in der heutigen Zeit Jobs zu finden die schlicht und ergreifend nicht existieren, zum anderen haben junge Leute keine Familie, das ist richtig. Und gerade die Leute zu entlassen welche alleine sind und keinen Partner haben der sie unterstützten kann soll sozial sein? Letztendlich landen genau diese Leute nach einem Jahr bei ALG2... bei vielen älteren Mitarbeitern welche oft schlechtere Arbeit leisten wäre das nicht der Fall gewesen. Die Sozialauswahl ist auf so vielen Ebenen falsch daß man schon gar nicht mehr weiß wo man anfangen soll...
 
@Johnny Cache: "Letztendlich landen genau diese Leute nach einem Jahr bei ALG2... bei vielen älteren Mitarbeitern welche oft schlechtere Arbeit leisten wäre das nicht der Fall gewesen." Warum sollte das bei den älteren nicht so sein? Die sitzen dann halt erst mal 18 Monat da, aber irgendwann, wenn du mit 50+ noch einen Job suchst, landest du auch bei ALG2.
 
@satyris: Weil sie nicht ALG2 wären wenn ihr Partner wie heute oft üblich auch arbeitet. Wenn in der Bedarfsgemeinschaft mehrere Leute verdienen sieht das eben ganz anders aus als wenn die Bedarfsgemeinschaft aus einer einzigen Person besteht.
 
@Johnny Cache: "...wenn ihr Partner wie heute oft üblich auch arbeitet..." Das findet man bei der Generation 50+ aber nicht so häufig wie bei den 20-50-jährigen
 
@satyris: Allgemein kann ich das nicht beantworten, aber ich weiß daß es in meinem Fall genug Kandidaten gegeben hätte die doppelt verdienen und zudem eine schlechtere Arbeitsleistung erbringen als die, welche letztendlich abgeschossen wurden. Schlimm ist es am Ende für jeden wenn einem gekündigt wird, die Frage ist immer ob deswegen der Haushalt zusammenbricht... was bei Singles welchen vornehmlich gekündigt wird meist der Fall ist.
 
@satyris: Völlig richtig, das hat nur wenig mit dem Alter zu tun. Ich glaube allerdings auch nicht, dass er "gegen seine Entlassung" klagt sondern nur für eine grössere Abfindung. Will er ernsthaft zu einem Arbeitgeber zurück, der ihn gekündigt hat und zu Kollegen, von denen er gemobbt wurde?
 
Wenn er ein Deutscher wäre, dann hätte er gute Chancen auf einen Platz im Bundestag - da ist es anscheinend Voraussetzung, langsam zu sein und Ideen von gestern auf den Tisch zu bringen.
 
@Mordy: Och komm... das hat nun nichts mit Deutschland zu tun. Qualifizierte Parlamente gibt es eigentlich nirgends.
 
@Spürnase: Noch nicht einmal in Frankreich oder Dänemark? ;)
 
@Mordy: findest du das dem so ist? Wie gesagt, das Paradies gibt es nicht. Man muss abwiegen. Wobei ich von Dänischer Politik nur wenig zu hören bekomme, da kann ich mich kaum zu äußern. :)
 
@Spürnase: Nein, finde ich nicht. Ich denke, dass es kein perfektes Land gibt - man muss für sich persönlich das finden, was am Besten zu einem passt. Und das ist bei mir eben leider nicht DE. Schon irgendwie doof, wenn man da geboren wurde, wo man eigentlich nicht hinpasst bzw. wo man sich eigentlich nicht zuhause fühlt. ;)
 
@Mordy: Sowas kann man sich leider nicht aussuchen :/ Aber immerhin haben wir die Freiheit und und die Einfachheit, dank der EU, uns hier frei bewegen zu können. Der Bürokratische Aufwand in ein EU-Land aus zuwandern ist quasi gleich Null. Man braucht weder eine Arbeits- noch eine Aufenthaltserlaubnis. Da können wir uns doch noch recht glücklich schätzen.
 
@Spürnase: Na, ein wenig Papierkram gehört dazu - aber das ist schon ein recht geringer Aufwand. Andere Sachen wie das Erlernen der jeweiligen Sprache oder der Umzug an sich sind da bestimmt aufwendiger, aber auch ohne Weiteres zu bewältigen, wenn man sich entsprechend vorbereitet hat und mit dem notwendigen Ehrgeiz daran geht.
 
@Mordy: Hmm Papierkram für das Auswandern an sich ist eigentlich nicht notwendig, in der EU. Klar, man muss sich dort an eine Meldestelle melden, einen Wohnsitz eintragen usw. aber im Prinzip nichts weiter als würdest du im Inland umziehen.
 
@Spürnase: Deswegen habe ich ja "ein wenig Papierkram" geschrieben, Dude! ;)
 
@Mordy: ich schrieb auch "quasi gleich nuill" ^^
 
Tja, was der Bauer nicht kennt frisst er nicht
 
nicht doch 54 ist doch kein alter um aus einem unternehmen geworfen zu werden! ich als chef mit meinen 28 jahren würde keinen arbeitnehmer kündigen, weil ich jeden im unternehmen mit RESPEKT behandele auch ältere arbeitnehmer.
 
@25cgn1981: Das mit dem Alter ist seine Begründung. Google stellt jedoch auf die Arbeitsleistung und -qualität ab. Und als Chef (oder sonstiger Personalverantwortlicher) ist es egal, ob der Arbeitnehmer 20, 40 oder 55 Jahre alt ist, sofern die Arbeitsleistung nicht "passt" (ohne jetzt hier einen Streit darüber loszubrechen, ob das nun stimmt oder wann die Arbeitsleistung "angemessen" ist etc.). Es ist auch grob fahrlässig Mitarbeiter die nicht die notwendige Arbeitsleistung erbringen "nur" aus sozialen Gründen im Unternehmen zu behalten, da diese unnötig hohe Kosten erzeugen, die Wettbewerbsfähigkeit senken etc. und somit letztlich dazu führen können, dass das Unternehmen an sich irgendwann komplett vor die Hunde geht. Bei einem kleineren Unternehmen reichen dazu schon ein paar wenige solcher Mitarbeiter, bei größeren entsprechend mehr. Aber wie alt der Mitarbeiter ist, das ist dabei vollkommen egal.
 
Zu langsam von so einen blöd3n und dumm3n 38 Jährigen würde ich mir nicht 2x sagen lassen .
 
@Menschenhasser: Nein, bei Dir reichts sicherlich EINMAL! Zumal 1337er kein klar denkender Chef einstellt ;-)
 
@The Grinch: 1337 sollte es nicht sein sondern eher der umgehung der Zensur hier .
 
@Menschenhasser: Ach, jetzt zensiert WF auch schon?
 
@Johnny Cache: Sicher! Wusstet du nicht, dass auf dieser ******seite jedes ver***** *******wort zensiert wird? Ver****** *******! ;)
 
@Mordy: Nein, aber das liegt vielleicht daran daß ich mich sehr gewählt ausdrücken kann. ;)
 
ob sich der 38jährige vorgesetzte in auch selber feuert, wenn er so alt wird?
 
@sp4mz0r: Was redest du da für ein Blödsinn? Kann mir das mal einer übersetzen?
 
@Ex!Li: Wieso ich habs verstanden.

Und ich finde seinen Einwand gut.

Anders ausgedrückt, soll der 38 Jährige Vorgesetzte auch mal mit 54 freiwillig gehen, weil er zu alt ist.

Aber ich denke mal, dass dieser Vorgesetzte soviel Verdient, dass er locker auch mit 50 gehen kann.
 
Ich muss eingestehen, dass die älteren Menschen, soweit sie mit der Zeit gehen und geistig fit sind, uns jüngeren aufgrund ihrer Erfahrungen überlegen sind. Sie können schneller richtige Entscheidungen treffen als wir jüngeren. Das erlebe ich auch immer wieder auf Arbeit. Gäbe es die älteren nicht, würden wir jüngeren mit manchen Notfällen (Klinik) wahrscheinlich nicht so gut zurechtkommen. Ich möchte soweit gehen und sagen, dass wir uns ohne die "Alten" manchmal verlassen vorkommen würden. Wir brauchen sie! Nicht nur auf Arbeit, sondern auch im Privatleben! Ohne Eltern und Omas und Opas würde uns viel fehlen. Das sollten wir niemals vergessen. Auch dann nicht, wenn natürlicherweise Meinungsverschiedenheiten zwischen jungen und alten Menschen auftreten. Aufeinander zugehen ist alles. Würden wir gegen die "Alten" auftreten, dann wäre das ein Auftreten gegen die Schöpfung und die Natur. Letztlich würden wir jungen Menschen damit gegen uns selbst vorgehen, weil wir eines Tages auch alt sein werden. Die "Alten" haben etwas geschaffen, damit wir leben können.
 
Spalter! Was ist das mal wieder zu einer Schlacht von Jung vs. Alt verkommen. Bedenkt doch mal: wir werden alle jung geboren und werden, wenn wir Glück haben, alt. Lasst euch also nicht einfach aufeinander hetzen, Zwist und Hass aufeinander wird gerne von der Obrigkeit ausgesät, damit diese vom angezettelten Krieg profitiert und ihr eigenes Versagen vertuscht.
 
wer das auch noch laut sagt, selber schuld wenn er dafür verknackt wird. es gibt bestimmt "berufe", in denen sich junge leute besser machen... beispielsweise in fastfood-fressbuden. junge leute kann man formen und meistens auch viel besser ausbeuten. also überall wo arbeit "unwichtig" ist, sollte man junge leute einstellen, die werden geformt lernen wie man sich gegeneinander ausspielt und schon hat man das perfekte team für wettbewerb, oder sagen wir, konkurenz am arbeitsplatz.... naja, habe oft erleben müssen wie junge leute "verheitzt" werden, indem man ihr unerfahrenheit und unreife für betriebliche zwecke mißbraucht. mir tut das immer leid wenn menschen zu sowas erzogen werden. ältere mitarbeiter sind da bisschen anders, allein schon durch die lebenserfahrung. sie sind schwieriger zu lenken, machen ihre arbeit aber dank der erfahrung gewissenhaft und wissen meist worauf es ankommt. ist ja auch normal wenn man 20 jahre oder länger im job ist. auf sie kann man sich meist verlassen und bodenständige firmen wissen das zu schätzen.... in der it-branche ist man eigentlich schon mit 40 durch... dass muss man wissen wenn man sich darauf einläßt. bei fressfastfoodbuden bist du ja schon mit 30 durch, weil du dich lange nicht mehr so schnell bewegst wie die anderen. wenn du es mit 30 bei diesen fressbuden nicht zum teamleiter oder restaurantleiter geschafft hast, solltest du dir einen neuen job suchen. ich finde ab einem gewissen alter sollte man bestimmte berufe ganz sein lassen und sich was neues suchen, was neues lernen... diesen kindergartenscheiss den google da abzieht sollte man auf keinen fall akzeptieren, klagen und gewinnen und googles image so schädigen, dass die hinten gar nicht mehr hochkommen. wer solche manager einsetzt, die sowas als kündigungsgrund festlegen, muss sich ums image aber nicht mehr kümmern. naja... ist der ruf erst ruiniert, kündigt es sich ganz ungeniert. noch was... die menschen sind schlecht. wer mit so einer grundeinstellung nach draußen geht, dem kann nichts passieren ;)
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