Mono Tools 2: .Net-Portierung auf Mac und Windows

Entwicklung Der Software-Hersteller Novell hat seine Mono Tools nun in der Version 2.0 vorgestellt. Diese ermöglichen nun die Entwicklung von .Net-Anwendungen für mehr Plattformen. mehr...

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Ich hoffe doch mal, dass Mono v2 jetzt nicht Net v2 entspricht, denn sonst lahmt es ja doch ziemlich hinterher, wenn man bedenkt, dass letzteres schon bei Version 4 ist.

Aber ansonsten ist es ne gute Sache!
 
@94m0r: Nein, hier kannst du gucken, wie weit fortgeschritten die Entwicklung ist: http://www.mono-project.com/Compatibility
 
@Kinglouy: Ah, danke!
 
@Kinglouy: Da wirds ja lansam ganz schön eng wenn man als Entwickler den Einsatz seiner Anwendungen auf anderen Plattformen außer Windows verhindern will. Entweder muss man .NET 4.0 oder WPF nehmen, wobei .NET 4.0 sicherlich auch bald unterstützt werden wird.
 
@DennisMoore: Wieso sollte man das verhindern wollen?
 
@NikiLaus2005: Weil man keinen Bock auf Supportanfragen hat wie z.B. "unter meiner [Distributionsname]-Distri läufts nicht. Woran kann das liegen? Dann geht die Raterei los. Und irgendwann weiß man dann das man in irgendeiner Konfigurationsdatei ne 1 statt ner 0 eintragen muß.
 
"Dabei handelt es sich um eine freie Implementierung von .Net, die in Novell in Kooperation mit Microsoft entwickelt. " Grammatikalische Mumpitz ;)
 
Kann mir jemand eine - genauso gute bzw. vergleichbare Entwicklungsoberfläche wie Visual C# .net - auf Monobasis für Linux empfehlen? Ich finde da immer nur irgendwelche QT-Designer, die total assi zu bedienen sind oder eben Programme, die keinen grafische Designer haben, bzw. bei denen das Layout komplett vom Code abgekoppelt ist.
 
@BajK: Gibt es da nicht MonoDevelop? Ist zwar sicher vom Umfang her deutlich bescheidener als Visual Studio, sollte aber ausreichend sein.
 
@BajK: Was genau soll "Assi" an Qt Creator bzw Qt Designer sind? Das du damit nicht umgehen kannst?
 
@root_tux_linux: Vielleicht meint er auch ganz was anderes. Assi ist die Abkürzung für Assistent und nicht für asozial. ;-)
 
@root_tux_linux: wenn man regelmäßig / beruflich mit VS arbeitet kann es schon dazu kommen, dass Qt* als Krankheit bezeichnet wird.
Weder der Creator noch der Designer sind intuitiv zu bedienen.

Man muss aber auch dazu sagen, dass der Layout-Designer von VS auch nicht wirklich der Hit ist - dafür ist aber im Prinzip auch Expression Blend da.
 
@TurboV6: Also ich benutze Creator und Designer täglich und find ihn weder "assi" noch kompliziert.
 
@root_tux_linux: ich möcht noch hinzufügen, dass VS wirklich eine Entwicklungsumgebung bietet.
Von der Quellcodeentwicklung, über die Verwaltung und Testumgebung bis hin zur vernetztem Code-Sharing (Team Foundation Server).
Diese Rundum-Versorgung, wie es MS aus einem Guss bietet, gibt es einfach bei niemand anderem.
Egal ob man nun JIRA oder Perforce und wie sie alle heißen miteinbezieht...
 
@TurboV6: Auch wenn man sagen muss das die Qualität von Visual Studio von release zu release schlechter wird, so ist dies doch meilenweit (unter Windows) allen anderen Entwicklungsumgebungen voraus.
 
@root_tux_linux: weil Du es gewohnt bist. Kommt man aus der Eclipse / VS-Ecke dann ist Qt wirklich einfach nur schlimm.

@Balkoth: Das ist Ansichtssache.
Ich finde VS2010 ist die wohl beste IDE mit der ich bislang gearbeitet hab.
Bis auf der erhöhte Ressourcenverbrauch, der sich bei Windows 7 nicht bemerkbar macht, da die WPF-Runtime nativ rennt, finde ich keinen Nachteil. Dinge, die mich nerven, zB dass das Debug-Fenster als Dialog erscheint können sie ruhig mal entfernen...
 
@BajK: Es gibt da SharpDevelop. Ist komplett in .NET geschrieben und sollte daher auch überall laufen. Soweit ich weiß haben sie diese IDE mit .NET 2.0 entwickelt.
 
@DennisMoore: Wenn es komplett in .Net geschrieben ist, wieso sollte es dann überall laufen?!
 
@BajK: Wegen der CLR die überall läuft. Entweder über .NET Frameword oder über Mono.
 
Jo, ähm, und was ist mit den Expresseditions?
 
Jetzt müsste man noch Mono-Programme unter .NET ausführen können. Sonst ist das irgendwie schwach.
 
@Kirill: Wieso sollte das nicht gehen? Sowohl Compiler des .NET Frameworks, als auch die Compiler des Mono-Frameworks kompilieren die Programme doch zu Common Intermediate Language, die dann vom JIT-Compiler der jeweiligen CLR-Implementierung zur Laufzeit erst zu Maschinencode kompiliert werden.
 
@Kirill: Erst informieren und dann meckern! Oder, wenn man sich nicht sicher ist, einfach mal fragen, statt so einen Quatsch von sich zu geben! Mono ist nur ein Framework, genauso wie das .NET Framework von MS. Der Vorteil ist, dass du z.B. mit C# ein Programm entwickelst, welches NICHT compiliert wird. (Im Gegensatz zu z.B. Delphi oder C/C++). Dadurch ist dein Programm theoretisch Plattform-unabhängig, denn die entsprechenden Plattformen (Windows, Linux) benötigen nur ein Framework, welches deine Anwendung direkt zur Laufzeit compiliert. In etwa so wie es auch bei Java der Fall ist. Dadurch lassen sich also in der Regel .NET-Awendungen sowohl unter Windows mit dem .NET Framework als auch unter Linux mit Mono ausführen. Das funktioniert natürlich nicht immer, weil Mono noch nicht soweit wie das .NET Framework ist und natürlich funktioniert das ganze nicht, wenn man auf Plattform-abhängige APIs, etc. zugreift. Man kann aber von Anfang an bei der Entwicklung darauf achten und dann ist es eigentlich egal welche IDE und welche Plattform man verwendet. Ich habe schon erfolgreich eine .NET-Anwendung mit Visual Studio erstellt, die auf meinem NAS (QNAP mit ARM Prozessor) mit Mono läuft (natürlich ohne GUI!).
 
@sushilange: Ich habe mich informiert. Ich habe Programme aus dem Monoumfeld versucht, mit .NET zum Laufen zu bringen und zwar erfolglos.
 
@Kirill: Mono ist nur ein Framework zur Ausführung von .NET-Awendungen. Wenn die Anwendungen bei dir unter Windows nicht laufen, dann liegt es daran, dass die Entwickler der entsprechenden Anwendungen keine plattformunabhängige Anwendung entwickelt haben. z.B. haben sie bestimmte APIs von Linux verwendet oder sie verwenden bestimmte Dinge, die es nur im Mono Framework gibt. Letzteres widerspricht natürlich dem Sinn von Mono und der Plattformunabhängigkeit. Jede .NET-Anwendung ist reiner Programm-Code. z.B. wird eine C# oder VB.NET Anwendung nur in eine gemeinsame Sprache (CIL) übersetzt, aber es ist immer noch der reine, pure Programm-Code. Erst das Framework (Mono oder .NET Framework) compiliert die Anwendung direkt bei der Ausführung. Wenn also eine .NET-Anwendung nicht unter Linux läuft, oder umgekehrt, liegt es am Entwickler oder an den fehlenden Features von Mono. Unter Windows benötigt es auf jeden Fall keine Unterstützung für Mono, weil das überhaupt keinen Sinn ergibt. Vielleicht verstehst du das anhand eines Vergleiches mit Java: Es gibt sowohl für Linux als auch für Windows das Java Framework. Was du nun forderst ist, dass es das Linux-Java-Framework auch für Windows gibt (obwohl es bereits Java für Windows gibt), damit Linux-Java-Prorgamme auch unter Windows laufen. Es liegt immer am Entwickler, was er aus dem zur Verfügung gestellten Material (.NET, Mono, APIs, etc.) macht. Die Vorraussetzungen sind alle da, wenn der Entwickler aber es vergeigt plattformunabhängig zu sein, dann ist es nicht Aufgabe der Frameworks, IDEs, etc. das nachträglich zu korrigieren.
 
@sushilange: Schon klar. Nur wird damit der Vorteil der CIL zunichte gemacht. Gut, man hat verwalteten Code und auaf die Weise Sicherheit gegen Pufferüberläufe, aber der eigentliche Vorteil ist dann im Eimer. Und das finde ich unter aller Kanone.
 
Es wird kein WPF implementiert?? schlecht...
 
@lordfritte: Mach's besser! Kannst ja gerne mithelfen, WPF voll funktionsfähig für Mono zu machen.
 
@sushilange: Alleine schon machs besser, gib mir mehrere Milliraden Dollar und ich mach es besser du Lauch.
 
@John Dorian: ?? Was soll dein Kommentar? Lordfritte beschwert sich, dass die Leute kein WPF portiert haben und das schlecht sei. Ich meckere nicht, sondern er meckert, und wenn die Entwickler runter macht, dass sie ja so schlecht sind, dann soll er es gefälligst besser machen. Hättest du meine Kommentare gelesen, wüsstest du, dass ich gesagt habe, dass die Portierung sehr aufwändig ist und dass es genau aus diesem Grund noch kein WPF für Mono gibt.
 
@lordfritte: Cross-Platform & WINDOWS presentation foundation...3...2....1...ah...
 
@bluefisch200: Nur weil der Name mit Windows beginnt, heißt es doch nicht, dass es nur unter Windows laufen würde. XAML (XML!), Binding, Animationen, etc. wären auch unter Linux umsetzbar. Und statt alles mit DirectX zu zeichnen, könnte man es unter Linux mit OpenGL laufen lassen. Machbar wäre es auf jeden Fall, nur wäre es sehr viel Arbeit.
 
@sushilange: Ich denke nicht dass es mit OpenGL zu realisieren wäre...du hast es aber irgendwie nicht verstanden...unter Windows soll WPF mal WinForms ablösen...unter Linux wohl kaum...wieso sollte man also WPF für Linux entwickeln?
 
@bluefisch200: Das eine hat doch nichts mit dem anderen zu tun. Ja WPF soll mal irgendwann WinForms ablösen, aber hier geht es doch um Mono, oder? Und Ziel von Mono ist, dass .NET-Anwendungen sowohl unter Windows als unter Linux laufen. Dies ist nur mit WinForms-Anwendungen möglich. Also wäre es doch genial, wenn auch WPF-Anwendungen irgendwann mal unter Linux laufen. Technisch ist es möglich (hab ich in meinem vorherigen Beitrag kurz angerissen), jedoch ist das auch viel Arbeit. WPF hat auf jeden Fall nichts mit Windows zu tun (lediglich, dass MS es selbst nutzen will). WPF bedeutet kurz gefasst einfach nur, dass GUI und Code komplett getrennt sind, dass die GUI hardware-beschleunigt und vektorbasiert ist (somit beliebig skalierbar), und dass es viele Hilfen wie Animationen, Binding, etc. gibt.
 
@sushilange: Gut erklärt. + von mir
 
Nur frage ich mich, warum eine Version für Windows angeboten wird, wenn da bereits standardmäßig das Net-Framework eingebettet ist und das Mono-Projekt ja eigentlich nur die Unterstützung für Net-Applikationen auf anderen Plattformen ermöglichen will. Oder gehts hier nur um die Entwickler-Programme, um Net-Apps zu erstellen?
 
@94m0r: Nein es geht darum das Winfuture wieder beim Copy&Paste gefailed hat, so wie bei der Nintendo News. Überschrift müsste eigentlich heissen: "Mono Tools 2:.Net-Portierung auf Mac und Linux"
 
Ich bin für ne Win-Portierung nach Win...
 
Finde es interessant das MONO überhaupt entwickelt wird, denn ich kann den Sinn nicht wirklich erkennen. Wenn ich was Plattform unabhängiges will, dann bleibe ich bei JAVA. Das VS2010 ist natürlich der Hit… aber ich hab‘ in Zukunft keine Lust auch noch einen Linux PC, bzw. Mac zu betreiben um die Qualität der Software zu testen… und das MONO immer dem .NET FW hinterher laufen wird nun wirklich kein Geheimnis – MS ist doch nicht doof!!! Ach egal… sollen sie doch machen…
 
@gknapp: Saying that Java is nice because it works on all OS's is like saying that anal sex is nice because it works on all genders.
 
@Balkoth: Schwucht** ;)
 
@Balkoth: ...nice to know that you can read german, and answer in english... :o))) I'm pretty sure that you are no developer... *rofl* Enjoy WinFuture...

Besides: If you are a developer, then use silverlight to run your app on all plattforms... and still: Why does someone needs MONO???
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