Massive Kritik am Gesetz gegen Googles Street View

Recht, Politik & EU Der Bundesrat berät heute über den Gesetzesentwurf verschiedener Bundesländer gegen Bildaufnahmen in der Öffentlichkeit. Die Regelung richtet sich vor allem gegen Googles Street View-Dienst. mehr...

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auch in der Politik gibt es Sommerlöcher. Das ist ein besonders großes
 
@zwutz: Eigentlich traurig, dass es dort sowas überhaupt gibt. Auf Anhieb würden mir sicherlich mindestens 10 sommerfüllende Themen einfallen, über die sich unsere Politiker mal dringend Gedanken machen sollten.
 
Es ist der Bundesrat der hier diskuitiert, Politik im eurem Sinne macht immer noch der Bundestag!
 
Nur weil BITKOM sich dazu äußert ist es gleich eine "massive Kritik"?
 
@RobCole: "massive Kritik" sagt nicht über den Urheber aus und selbst wenn, so ein kleines Licht ist bitkom dann auch wieder nicht...
 
@spongebobgaypants: Die BITKOM ist ein kleiner, verlogener und populistischer Haufen, der sich beständig mit dem aktuellen Wind dreht. Wer sonst wollte bspw. VDS mit durchtriebenen Argumenten? Wer sonst ist für ELENA? Aufwachen Kollege und sich nicht ständig von Zahlen und Diagrammen beeindrucken lassen.
 
@RobCole: das ändert nichts an der Tatsache das auch zb. ein kleiner, schwarzer schwuler, aidskranker Liliputaner im Rollstuhl der nur noch wenigen Minuten zu Leben hat "massive Kritik" an Google Street View üben könnte. Interessieren wirds sicherlich niemanden, aber das spielt dabei keine Rolle. Mir eine Medienkompetenzschwäche zu unterstellen weil Du Texte nicht verstehst ist übrigens ziemlich lustig...
 
Ist es Zufall, dass "Google Germany GmbH" ein Mitglied bei BITKOM ist? Wer sonst partizipiert denn letzten Endes an diesen Daten und macht daraus viel viel Geld?
 
@GordonFlash: wow gefällt jemandem nicht, dass man die Namen nennt, die hinter der "massiven Kritik" stecken? -> Bitte weiter Minus klicken...
 
@GordonFlash: Genauso wie eine gewisse Microsoft Deutschland GmbH ebenfalls Mitglied ist und wenn man sich die Zeit nimmt, sich die Mitgliederliste anzugucken, muss man feststellen das da überhaupt anscheinend die halbe Welt dabei ist....
 
@Wollknäuel Sockenbar: Soll heißen, BITKOM ist also kein Lobby-Verein?
 
so ein schwachsinn, ich verstehe nicht was alle gegen streetview haben mir ist es völlig egal ob mein haus zu sehen ist oder nicht. ich persönlich finde es toll mir vor meinem urlaub die stadt virtuell anzusehen und mich zu informieren. schließlich darf jeder in der öffentlichkeit fotos machen. das ist reiner polulismus sich gegen alles neue zu stellen. die die dagegen sind sind entweder dagegen weil sie vl google earth nicht kennen bzw nur das glauben was in den medien berichtet wird oder sie wittern geld weil man ja gegen jeden scheiß klagen kann und damit geld machen kann.
ich bin sicher die die am lautesten schreien und gegen streetview wettern dass ihr haus drinnen ist wollen nur kohle und schauen sich alles andere genau so freudig an.
 
@freeman86: Da muss ich dir zustimmen. Ich habe mir letztes Jahr die Gegend um potentielle Urlaubsorte herum angesehen und genau das tue ich dieses Jahr auch wieder - das ist eine unglaublich hilfreiche Sache. Und meine Güte... Gesichter, Autokennzeichen etc. werden doch eh unkenntlich gemacht. Man kann es auch übertreiben - aber das ist ja in Deutschland eh normal, da kann man die Kirche nicht mal im Dorf lassen, da wird direkt immer ein Riesenfass aufgemacht. :/
 
@freeman86: Was ich lustig finde ist, dass du durchaus betonst, dass *dir* das egal ist und *du persönlich* nichts dagegen hast etc., aber gleichzeitig offensichtlich anderen Personen das gleiche, aber eben gegenteilig geprägte Empfinden, nicht zugestehst. Ebenso wird dann sofort und reflexartig gleich jeder mit anderer Meinung entweder zum Dummpfosten, zum Geldgierigen oder zum Techniklaien erklärt - andere Möglichkeiten gibt es ja auch nicht. Und damit sind wir auch schon beim Kern des Problems: Eine sachlich differenzierte Diskussion ist nur dann möglich, wenn auch andere Meinungen akzeptiert werden und sich damit auseinander gesetzt wird.
 
@freeman86:
Seh ich auch so, ich habe unser Haus sogar in 3D Modelliert und bei Google Earth eingestellt, kann jetzt jeder sehen.
Nachbarn haben mich auch schon gefragt wie es kommt das unser Haus da in 3D ist und deren nicht. ;-)
Allerdings habe ich Google mal angeschrieben und um Auskunft gebeten wann bei uns im Ort fotografiert wird, als Antwort kam das unser Ort wohl frühestens nächstes Jahr drann ist und das man mich informiert wenn ein Termin feststeht.
 
@freeman86: Ja, jeder darf öffentlich Fotos machen. Und jeder macht diese Fotos, mit allen Ortsangaben auch öffentlich. Man man man. Und wenn Dir das egal ist, muss es anderen immernoch nicht egal sein.
 
Ich gebe in diesem Punkt der Bitkom Recht. Deutschland wird mehr und mehr zu einer internationalen Blamage was den Umgang mit neuem betrifft. Ich möchte in einem freien Land leben, mir wird in DE aber mehr und mehr diktiert wie ich zu leben habe.
 
@Spürnase: wie kann man sich nur so vor den (kommerziellen) Karren spannen lassen und dann noch von "Diktieren, wie man zu leben hat" faseln? Au Backe. Verdummung trifft auf fruchtbaren Boden...
 
@GordonFlash: In der Öffentlichkeit gibt es kein illegales spannen!
 
@Spürnase: "freies Land", "Diktat", "Spannen" - wovon redest Du eigentlich?
 
@GordonFlash: Das unsere Regierung immer nur verbietet, wenn sie nicht weiß mit etwas umgehen zu wollen. Anstatt sich mit dem Thema zu befassen und sowohl das Projekt als auch die "gefährdete" Privatsphäre zu sichern, heißt es sofort verbieten. In DE wird nicht regiert, hier wird diktiert. Hier wird nicht zum Wohle aller entschieden. Es gibt nicht mal Ansätze das zu tun. Ich habe das schon mal gesagt, ich empfinde immer mehr eine Antihaltung gegen "mein eigenes" Land. Unter so einer Politik möchte ich nicht leben. Deutschland ist und sollte ein Vorbild für Europa sein. Wir sind das finanziell stärkste und Einwohner größte Land in der EU. Verhalten tun wir uns wie ein Entwicklungsland.
 
@GordonFlash: Du kennst das Verbot von Einzelfallgesetzen in Deutschland??? Es ist strikt untersagt Gesetze zu schaffen die nur bestimmte Einzelfälle abdecken zu schaffen ... in diesem Fall wird genau das getan. Unsere geistig Umnachteten sind der Meinung das ein Großteil der Bevölkerung paraniod ist und damit gegen ggogle Street View ... daher versuchen sie in ihrer derzeitig absolut miserablen lage mal wieder die breite Masse ruhig zu stellen in dem sie etwas gegen etwas völlig Nebensächliches tun ... das das falsch, plumt und lediglich populistisch ist, sollte jeder erkennen und nicht nur irgendwelche Lobbyvereine ... solche Maßnahme sind einfach nur Schwachsinn und zeigen wie einfallslos und unfähig unsere Regierung ist Probleme zu lösen ... ich hoffe das dieses Gesetz, sollte es durchkommen, vor dem Bundesverfassungsgericht landet oder aber sie so deppich sind was die formulierung angeht, dass sich demnächst Hausbesitzen und Touristen gegenseitig verklegen, weil ein Tourist mit der Kamera vorm Auge durch die Straßen gelaufen ist ... wobei letzteres sicherlich mehr Spass machen dürfte. Wenn es nämlich verboten ist Filmaufnahmen von Straßenzügen zu machen, dann gilt das auch für den kleinen Privatman und dann wirds extrem lustig!
 
@Spürnase: was will man denn auch von unserer Rentner Regierung erwarten....^^ Mein Opa(70) ist auch gegen Computer und weis nicht was ein Smartphone ist... wieso sollts den Politikern anders gehen....^^
 
@Spürnase: deutschland ist defacto kein wirklich freies Land. Meinungsäußerung die frei ist? uuuuh, wehe du sagst mal die Wahrheit... da lässt man gleich den politisch korrekten raushängen.... uuuuh das böse Wort mit N-E-G.... sowas sagen wir nich mehr, man ist empört, pikiert und heuchelt uns Toleranz vor, wir müssen solidarisch sein. "jetzt sind wir alle Amerikaner" aus Solidaritätsgründen, hör ich den Gasmann Schröder noch rufen... dabei habe ich schon Probleme deutscher zu sein. Unsere Demokratie als solche gibt es faktisch nur alle 4 Jahre und selbst da sind die freien Entscheidungen auch sehr eingeschränkt, schließlich haben wir alles probiert und hocken noch immer vor unseren Problemen, die wir seit Jahren haben. Da verkommt Demokratie faktisch zur De-Mock-kratie... wobei das englische Wort mock, also umgangssprachlich to mock, zu deutsch, sich über etwas lustig machen, die Thematik sehr treffend beschreibt. Was dürfen wir denn wirklich entscheiden? Wir sind doch nur Bedienstete des Staates, wir sollen sparen, den Gürtel enger schnallen, und immer mehr Steuern und Abgaben zahlen - aber in Relation kommt nichts zurück, wo man sagt, ok, ist gerechtfertigt, ich machs ja gerne weil es notwendig ist. Das Land gerät immer mehr in Schieflage...Und außerdem habe ich das Gefühl, dass derzeit viel mehr für andere Länder als fürs eigene Volk getan wird. Muss man sich da über Politikverdrossenheit und schlechte Umfragewerte wundern?
 
@Rikibu: Naja, Wählen im 4-5 Jahres Rhythmus ist nun nicht typisch Deutsch, ist in nahezu allen demokratischen Staaten so.
 
@Spürnase: ich wollte damit nur sagen, du darfst alle 4 Jahre mal ein Kreuz machen, für etwas, was rein Fahrplanmässig schon feststeht, uns aber für neu oder als unvorhergesehen verkauft wird. Glaubst du, die Krise war nicht abzusehen? Glaubst du, die Einsparungen, die man jetzt von uns abverlangt, waren nicht von langer Hand geplant? Und wieso kriechen wir der EU überhaupt so tief hinten rein, dass wir oben eigentlich bequem wieder rauskrabbeln könnten? Es gibt einfach zu wenig mitzuentscheiden. Das wollte ich einfach nur sagen. Und das bisschen was man da an Wahl hat, kann man auch per Post machen...
 
@Rikibu: Ist ja richtig, aber entfernt sich doch zu weit von dem wa sich sagen wollte. Mir geht es nicht um die Art und Weise der Demokratie sondern wie in DE gehandhabt wird. Letztendlich sind Politiker auch nur Menschen die irgendwo ein normales Leben führen, Kinder, Geschwister und Eltern haben. Ich kann und will nicht glauben, das die Politiker tatsächlich in einem solchen Land leben möchten, wie sie es formen, und das ihrer Familie und Ihren Nachkommen zumuten können/wollen. Wenn das Deutsche Mentalität ist, muss ich mich doch nochmal um hören ob nicht irgendwas nicht Deutsches in meinem Stammbaum ist. Denn das Unwohlsein was mich derzeit belastet, ist unbeschreiblich geworden. Möglichkeiten zum Auswandern hätte ich sogar, finanziell einfach nur nicht drin.
 
@Spürnase: die am wenigsten von (fast) allen Entscheidungen betroffen sind, sind doch Politiker und deren Nachkommen. Guck dir von der Leyen an. Die hatte sich NIE um ihre Kinder gekümmert. Alle ihre Blagen wurden von einer Kindersitterin usw. erzogen, belernt, Dinge beigebracht, die eigentlich die Eltern hätten machen sollen. Und sie stellt sich dahin als wäre sie die Übermutter "Ich hab das ja auch geschafft!" ... nur das ICH = Geld = Sitterin bedeutet. Die werden alle ihr Abitur machen ihr Studium durchziehen und durch Connections irgendwo in irgendeinem Rat sitzen und sich die Eier kraulen lassen. So läuft das doch immer!
 
@Spürnase: Das Problem ist, dass die Entscheidungsträger und Machthaber in diesem Land einfach nicht fähig sind, sich in die Situation des jeweils zum Thema passsenden Betroffenen zu versetzen. Warum auch, als Politiker verdienst du faktisch fürs nix tun, wirst nicht nach Erfolg bezahlt, wieso soll man da wirklich konstruktive Vorschläge machen und sich wirklich hinsetzen und etwas überlegen, das zur allgemeinen Verbesserung der Gesellschaft beiträgt? Der Leistungsdruck und damit der Produktivitätsdruck ist in der Politik nicht gegeben. Wurdest du einmal gewählt und hast ein hohes Amt inne, bist du finanziell saniert auf Lebenszeit, wo ich mich dann schon frag, mit welchem Recht? Politische Verdienste in allen Ehren, aber wenn es dem Land schlecht geht, dann haben die, die viel verdienen (und teilweise nix produktives dafür tun) gefälligst mit gutem Beispiel voranzugehen und nicht nur von anderen zu fordern. Die Verantwortung auf andere (Mittelstand und kleine Leute) zu schieben, ist immer einfach. So kann ich auch Politik machen. Da heißt es "die machen das besser als erwartet", wobei ich mich frag, was man wirklich erwartet hat um das jetzige als besser darzustellen. Ist natürlich auch ne Betrachtungsweise je nach Standpunkt. Man kleidet sich in Satzbausteine fürs Vok, Worthülsen die schön fürs Ohr klingen, nur hinterfragen darf man das nicht weil inhaltlich null drin steckt. Beispiel gefällig? Merkels Leitspruch "wir müssen Geschlossenheit zeigen. Wir dürfen uns in dieser Angelegenheit nicht auseinanderdividieren lassen"... passt immer, klingt kompetent, viel geredet - nix gesagt... und die Masse fällt drauf rein. oder "Nach dem bisherigen Stand der Erinnerungen sei das Thema auf Arbeitsebene gelaufen und nicht in den Lenkungskreis des Ministers gekommen." - den hab ich mir gemerkt... klingt gut ne? Wobei man natürlich immer spürt, das diese Art und Weise zu sprechen, eben nicht dem Volke dienlich ist und man sich somit die Frage stellt, was machen die da eigentlich? Dann kommt noch hinzu, dass in den Parteien, insbesondere CDU/CSU teilweise Werte vertreten werden, die nun nicht mehr zeitgemäss sind. Wenn man sich überlegt, wie die Moral und Ethik definieren und damit versuchen neue Medien gleichzuschalten (ARD und ZDF), um dies widerum als meinungsmachende Infoquelle für ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen - und es außerdem auch keine bissigen Moderatoren gibt, die sich trauen nachzufragen was das eigentlich soll, dann ist einfach alles verloren. Wir werden von alten Menschen regiert, das merkt man. Auswandern kann ja keine Lösung sein, schließlich ist Deutschland mittlerweile ein Land, dass schamlos Konzepte, seien sie sinnvoll oder nicht, einfach kopiert und sich nix selber einfallen lässt, was für die Ideenlosigkeit unserer Machthaber spricht. Aber halt, Maut, da haben sich die leute getraut was eigenes auf die Beine zu stellen, was widerum nicht funktioniert hat. Fazit: alles was die dt. Politik anpackt, wird zu scheiße... oder habt ihr irgendwelche Verbesserungen innerhalb der letzen Jahre wahrgenommen? Ich nicht...Beispiele sind gerne willkommen. Es muss einfach mal entsäucht werden, auf allen Ebenen.
 
@Rikibu: In der Kürze liegt bei dir nicht die Würze. Da kam jetzt viel bla bla worauf man nicht viel eingehen kann. Auswandern ist sehr wohl eine Lösung. Denn die Konzepte, die hier "übernommen" werden, funktionieren in den Ländern wo sie "erfunden" wurden. Da es uns Deutschen quasi an Mentalität fehlt, bedienen wir uns an anderen. Das führt selbstverständlich ins nichts. Natürlich gibt es kein Schlaraffenland. Aber DE ist einfach nur eine Katastrophe.
 
@Crmk: Tja, mit einem Haufen Geld im Nacken, kann man eben Verantwortung an Personal abschieben. Für mich ist die von der Leyen eigentlich eher ein Negativbeispiel einer karrieregeilen Person, die sehr gefährliches kerngedankengut in sich trägt, wenn man sich nur anschaut, was sie mit dem Elterngeld, der sogenannten Akademikerinnen-Wurfprämie, für diese Gesellschaft fabriziert hat. Ich bin immer noch dafür, dass nur wirklich engagierte Leute in der Politik arbeiten sollten, und das erfolgsbezahlt und nicht wischiwaschi, sich damit rühmen, obwohls nix gebracht hat. Mehr Kinder gibt es in diesem Land auch blß nicht, was ich ja auch gewissermaßen vernünftig finde. Wer will schon Kinder in dieses eigentlich kinderfeindliche Land setzen, wenn schwanger sein als Job-Killer und Ganztagesbetreuung nur Musik der fernen Zukunft ist?
 
@Rikibu: Mit dir zu diskutieren ist echt anstrengend da du ziemlich ausschweifend wirst und auch dazu neigst das es Offtopic wird. Das man reiche immer reicher werden lässt, macht schon Sinn. Weil neureich zu werden, ist in unserer Gesellschaft kaum noch möglich. In der Zeit wo Computerr und Roboter das Arbeiten übernehmen, ist es sinnvoller sich die Reichen zu halten bevor die Wirtschaft gar nicht mehr funktioniert. Also es macht schon sinn.
 
@Spürnase: Ich stimme zu, dass vieles verbesserungsbedürftig ist. Aber wir jammern letztendlich - zumindet derzeit noch - auf hohem Niveau. Du sagst, DE sei einfach nur eine Katastrophe - wie viele Länder kannst Du benennen, die weniger Katastrophe sind (und unter welchem Einzelfaktor - Wohlstand, individuelle Freiheit, ..., bzw. bei welcher Gewichtung dieser Einzelfaktoren). Wohlgemerkt _derzeit_ - wie's in 10 Jahren aussehen wird, hier und in potentiell von Dir genannten Ländern, kann wohl keiner so genau vorhersagen.
 
@Spürnase: Du kannst aber nicht über ein Thema diskutieren, ganz unabhängig von damit im Zusammenhang stehenden, wie sonst willst du um mal wieder das Ur-Thema aufzugreifen, entscheiden, ob eine Befürwortung oder ein Dagegen für Google Streetview sinnvoll ist? Du musst die Gesellschaft, das System usw. alles mit einbeziehen, ansonsten ist doch gar keine wirkliche Grundlagenschaffung möglich und da wären wir wieder bei bundeslandspezifischer Politik und deren Gelähmtheit... merkst du wie sich der Kreis schließt? schön...
 
@FenFire: Achte mal auf die Mentalität. In vielen ärmeren Ländern leben die Menschen zufriedener als wir hier in DE. Das wir auf hohem Niveau uns beschweren ist mein Spruch ^^. Da sagte ich letztens auch. Ich möchte mich auch nicht über unseren Sozialstaat oder ähnliches Beschweren.
 
Das is mal eben wieder typisch deutsche Politik. Anstatt was grundlegend zu klären, macht jedes Bundesland seine eigene Suppe. Is genauso wie beim Raucherverbot,beim Kampfhundeerlass, Bildungspolitik und und und, und sich dann wundern, dass im direkten Vergleich einige Bundesländer anders oder schlechter dastehen. Wobei man sich dann auch immer fragen muss, womit da hantiert wird, wenn man ungleiches miteinander vergleicht. Ist man nicht in der Lage, Gesetzesgrundlagen und damit Entscheidungsgrundlagen für alle zu schaffen? Notfalls muss halt dafür das GG geändert werden, aber prinzipiell haben doch alle was davon, keiner wird benachteiligt, jeder hat die selben rechtlichen Bedingungen, um etwas zu entscheiden, zu erreichen usw. aber was derzeit hier im Land politisch gemacht wird, ist sowieso eine Farce und alles andere als "nah am Wähler bzw. Volk". Es muss mal wieder ordentlich krachen, damit die in Berlin, respektive Brüssel mal aufwachen.
 
@Rikibu: Wie kommst du eigentlich darauf, dass eine bundeseinheitliche Lösung besser wäre, als eine landesrechtlich herbeigeführte? Denn ohne diese Folge, ist die Forderung nach bundeseinheitlichen Lösungen unsinnig. Neben der historischen Verkennung der Ursachen...
 
Nun, sind wir ein Land oder sind wir kein gemeinsames Land? Das ist die Frage, wenn doch eh jedes Bundesland macht was es will, wieso haben wir dann noch die Marionetten in Berlin, die eh nur das abnicken, was Brüssel fordert? Können wir entweder alles direkt im Bundesland machen, wodurch aber das Gemeinsamkeitsgefühl als Deutschland massiv leidet, oder wir machens bundeseinheitlich, für alle gleich, alle haben die selben Bedingungen, dann wird auch keiner benachteiligt. Wenn du schon mal von Bayern nach Berlin mit einem 7 jährigen Schulkind gezogen bist, wirst du verstehen was ich meine. Mit der Grundlage von Entscheidungen auf Bundesebene holt man sich so viele Probleme rein, weil es landesübergreifend sehr schwer zu überblicken ist. Die Frage ist, wieso muss alles so verkompliziert werden? Wollen die uns dumm halten? Wollen die einfach nur mehr Personal für unnützes Zeug rechtfertigen? Schließlich zahlen wir das ja nur und nicht die Entscheider. Man brüllt immer, wir sollen Geschlossenheit zeigen, aber seitens der Politik wird diese Geschlossenheit nicht gezeigt... wie soll man da als Volk hinter solcher Brocken-Politik stehen können?`also ich kann das beim besten Willen einfach nicht.
 
@Rikibu: Warum stellst du hier Fragen wenn du sie im gleichen Atemzug selber beantwortest? Steigt euch die Hitze zu Kopfe?
 
Kann ja auch absolut nicht angehen das man auf einer öffentlichen Straße Fotos schießt. Ich gehe sogar noch weiter und verlange rückwirkend die Vernichtung sämtlicher Freunde/Familien/Gruppenfotos die jemals auf einer Öffentlichen Straße geschossen wurden. Denn es könnte ja im Hintergrund das Haus eines Paranoioden Deutschen sein dessen Existenz ernshaft gefährdet wäre wenn diese Bilder jemals in die Falschen Hände fallen!
 
Ich habe etwas gegen das großflächige Einsammeln von Informationen von denen man nicht genau weiss für was sie später genau alles verwendet werden. Insofern kann ich die "Bedenkenträgerei" Deutschlands nur begrüßen. Vielmehr bin ich erstaunt dass es mitlerweile scheinbar in der restlichen Welt zum Usus übergegangen ist, dass man keinerlei Probleme hat das von sich, seinem Grundstück etc. Infos eingesammelt werden. Und grade Google als Datenkrake ist ein Musterbeispiel dafür das man hier ganz genau aufpassen muss. WLAN Sniffing nebenbei zeigts ja mehr als deutlich.
 
Das Problem ist hier einfach, dass niemand auch nur im geringsten etwas dagegen macht. Die Wahlquoten sinken von Wahl zu Wahl immer mehr. Jedes mal nach Wahlen fällt der selbe Satz: "Die schlechteste Wahlbeteiligung seit XYZ" ... und die Kluft dazwischen wird immer größer. Gestern erst habe ich noch eine Politsendung gesehen wo es um das Rauchverbot ging. Wie extrem sich der Staat da einmischt, ist unfassbar. Und was ist die Aussage der Gegener? Ganz einfach: "Wir müssen dafür sorgen, die Kinder des Landes präventiv davor zu schützen!" WIESO MUSS DAS DIE POLITIK MACHEN? WAS IST MIT DEN ELTERN? Ich versteh' dieses Land schon seit einigen Jahren nicht mehr und ich habe es gesagt, dass mit Schwarz / Gelb alles noch viel viel schlimmer wird. Die SPD ist genau so scheinheilig wie unfähig. In diesem Land fühlt sich niemand für irgendetwas verantwortlich. Hier werden Themen zum Wahlkampf gegeben, die schon vor über 60 Jahren genannt wurden und bis heute nichts gemacht wurde. Dieses Land verbietet als das es Maßnahmen ergreift. Hier wird zensiert, hier wird vorgeschrieben und hier wird alles irgendwie zusammengekleistert. 16 Bundesländer in einem Staat und keiner der 16 bekommt irgendwas auf die Reihe, der Zusammenhalt fehlt. Jeder macht seinen eigenen Krempel und was machen die Bürger? Dumm zu Hause vor dem TV sitzen und sich über alle aufregen die nichts gebacken bekommen, aber dann auch nicht mal wählen gehen oder sich sonst aktiv an etwas beteiligen. Ich bin der Meinung, dass die Bürger des Landes auch irgendwie einen großen Teil an Schuld tragen. Denn wenn die Bürger nichts machen, muss irgendwer was machen und da die Politiker nichts können, passiert hier auch nichts gescheites. Jahrelang wird uns suggeriert, dass kein Geld für nichts da sei, aber für Banken, Hotels und das Ausland waren Milliarden da. Google Street View verbieten ist wie auf einer Stelle laufen, am besten sitzen. Sich nicht bewegen und abwarten wer was sagt und wenn der Druck zu groß wird, werden gesetze erlassen die irgendwas erlauben, aber auch nicht das was es eigentlich soll. So kann man ja dann kurz vor der nächstne Wahl sagen "Hey schaut mal, wie toll wir doch das alles gemacht haben!" und die Bürger sind dann noch so verblendet und glauben den Müll! Ich kann da nur noch mit dem Kopf schütteln. Stolzer Deutscher bin ich keineswegs mehr. Die Zeiten sind schon lange vorbei.
 
@Crmk: Nur um das Rauchverbotsthema aufzugreifen. Wenn die Politik doch so konsequent in Gesundheitsfragen wie dem Rauchverbot wäre, würde sie doch das Geld aus der Tabaksteuer wieder rausrücken. Aber nein, zum Geld verdienen, sind die Raucher gut und gerne gesehen. Wo kämen wir hin, wenn plötzlich wirklich alle aufhören zu rauchen? Die Elterngelder wären nicht mehr finanzierbar, auch der Anti-Terror (lach) wäre nicht mehr finanzierbar, denn auch dieser wird vom Raucher mit einer zweckgebundenen anteiligen Abgabe der Tabaksteuer finanziert. Und jetzt kommt der eigentliche Witz. Das Gesundheitssystem würde noch mehr in Schieflage geraten, wenn plötzlich keiner mehr raucht. Nicht rauchen heißt in der Regel älter werden als ein Raucher - und damit auch, Leistungen der Krankenkasse einfordern im Krankheitsfall. Wieviele Raucher zahlen über Jahre ein in die Kasse und erleben den zeitpunkt gar nicht, an dem sie die Leistungen dafür erhalten? Merkst du was schief läuft hier in diesem Land? Volkswirtschaftlicher Schwachsinn ist das. Wir müssten eigentlich zähneputzen verbieten und rauchen fördern, um das Gesundheitssystem wieder gerade zu rücken. Aber halt, dann bekommt man ne Zahnputz Szene hinterm Hauptbahnhof, das kann auch keiner wollen. Wieso sind eigentlich wenn das Rauchen so böse ist, Leistungen wie Lungentransplantation, einamputation bei Raucherbeinen noch im leistungskatalog enthalten? Konsequenterweise müsste auch das vollkommen aus eigener Tasche bezahlt werden von denen die sich bewusst selbst zerstümmeln - und das gilt nicht nur fürs Rauchen.
 
BITKOM ist scheinbar nichts zu schade oder zu dumm, ihren Namen in die News zu bringen. Man könnte meinen, Herr Scheer lässt sich für bestimmte Aussagen teuer bezahlen.
 
Ich finde die ganze Google Aktion sowieso so was von gut. All diese Informationen die gesammelten werden, dienen dem technologischen Gesamtfortschritt. Dass Google dadurch nebenher noch Geld macht ist ein positiver Nebeneffekt, ohne den Sie sich die ganze Geschichte zweimal überlegen würden. Ist es nicht äußerst praktisch vorab ein Urlaubsland wohin man fahren möchte ein bisschen auszukunschaften. Dieser enorme Vorteil lässt die Menschen agiler werden, besser informiert und vor allen Dingen internationaler, da man sich besser in fremden Ländern/Städten zurechtfindet. Aufgrund diesen Gedankens, müsste Google sogar staatliche Unterstützung erhalten, ok finanzielle vielleicht nicht, Google hat schließlich ein dickes Portmonai und zieht aus der StreetView Geschichte sowieso diese positiven finanziellen Nebeneffekte. Zu der Sache mit WLAN Ausspionierung: Ein WLAN muss verschlüsselt werden. Wer dies nicht tut ist selber schuld. Gleiche Prinzip wie mit Auto abschließen. Wer dies nicht tut, kann davon ausgehen, dass irgendwann sein Auto weg ist. Eine ganz klare Kiste. Allein mit SSIDs bei verschlüsselte WLANs kann man soviel ja nicht anstellen. Diese kann jeder Passant theoretisch mit einem Smartphone erschnüffeln, sofern diese nicht versteckt ist.
BITKOM: Ich finde es schade, dass nur BITKOM im größeren Stil dazu Stellung nimmt und Paroli der Politik entgegen bringt. Würde ich gefragt werden, stelle ich mich in jedem Fall auf die BITKOM/Google Seite. Am Ende vielleicht noch eine kleine Geschichte aus persönlicher Erfahrungen: Meine Freundin war mit Freundinnen dieses Jahr 2x im Urlaub: 1x in Las Vegas und 1x in Holland. Aus beiden Urlauben hat sich mich angerufen, weil sie Fragen hatte, wo sie welches Geschäft und Einrichtung findet. Mittels Google StreetView konnte ich ihr astrein den Weg weisen, im Falle von Las Vegas, sogar von der anderen Seite der Welt, ohne dass ich selbst schonmal da gewesen bin. Das ist doch mal was. Oder?
 
wir brauchen WIEDER NATIONALE gesetzgebung und keine internationalen bzw. glabalistische gesetze. zumindest weiss man jetzt genau wo man bei diesem scheer ist. SCHEISS GLOBALIST / FASCHIST
 
@QUAD4: hast du was anderes von einem Wirtschafts-Mann erwartet? Globalisierung ist solange gewünscht, wie man sich als Industrie daran bedienen und bereichern kann, aber wehe der Verbraucher nutzt die Marktglobalisierung, dann schotten die Industriezweige gekonnt und gesetzlich Konform ihre Absatzmärkte ab...
 
Das größte Problem bei so einem Gesetz ist meiner Meinung nach die Einschränkung der Panoramafreiheit. Somit wird es quasi jedem verboten in der Öffentlichkeit zu fotografieren. Dies ist wäre dann wohl auch der Todesstoß für z.B. Presse- oder Veranstaltungsfotografen.
 
"Laut dem Entwurf soll speziell das Filmen von Straßenzügen umfassend reguliert werden." Dann aber auch bitte weg mit den Überwachungskameras!
 
Wir sind das "Bedenkenträgerland". Und stellen uns gegen jede Art von neuer Technologie.
Ist schon klar, wir könnten ja wieder jemandem weh tun. Also lieber gleich alles neue Verteufeln, könnte ja was böses damit angestellt werden.
Wir dürfen uns schon lange mal zu den Entwicklungsländern zählen, so weit wie wir überall hintendran sind.
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