Gesundheitstipps aus dem Netz nicht zu empfehlen

Internet & Webdienste Es scheint eine gängige Praxis zu sein, dass viele Patienten zunächst zum Internet und den dort verfügbaren Suchmaschinen im Krankheitsfall greifen. Zahlreiche der dort angebotenen Informationen sind falsch, sagen US-Forscher. mehr...

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....aber Wikipedia sagt, dass man vom Küssen schwanger werden kann! :D:D:D
 
Es gibt nur einen Tipp, den man im Internet gefahrlos geben kann: Wenns weh tut, geh zum Arzt. Der kann dir sagen, was los ist. Aber schon lustig, dass manche mit dem Ausdruck vom Internet zum Arzt gehen... was erhoffen sie sich dadurch? ^^
 
@zwutz: ;) einen attest bis freitag
 
@zwutz: "sind falsch, sagen US-Forscher.", hab in DEU noch keinen gesehen mit nem Ausdruck aus dem Netz.
 
@zwutz: ist doch ganz klar, obwohl Ärzte jahrelang studiert haben ist allgemein bekannt, dass es Google und diverse Forenbeiträge besser wissen, deshalb nimmt man die Informationen mit zum Arzt um zu vergleichen, ob der denn das gleiche empfiehlt ;)
 
@zwutz: "...was erhoffen sie sich dadurch?" Wahrscheinlich, beim Arzt mal ernst genommen zu werden. Beim ersten Termin bekommt man ein Standardpräparat und darf nach 3-7 Tagen wieder kommen wenn es nicht besser wird. Wer dann wieder kommt, scheint wirklich was zu haben und wird dann auch mal untersucht. Nach drei vergeblichen Versuchen wird man dann an einen "Facharzt" weitergeleitet usw. usw.
 
@satyris: ich wurde bisher immer kompentent behandelt, kann ich also soweit nicht bestätigen (wobei ich nicht abstreiten will, dass solche Fälle auftreten). Aber es ist nunmal so, dass wahrscheinlich ein signifikanter Großteil der Beschwerden durch ein "Standardpräparat" behoben werden können. Vor allem, wenn die bisherige Krankheitsgeschichte nichts hergibt. Diese Präparate sind ja keine Placebos, sondern etwas, dass in der Regel bei den geschilderten Beschwerden hilft. Entzündungshemmer, vll auch Aufbaupräparate, Vitamine, Mineralstoffe, etc. Ist ja nicht so, als nehme der Arzt das erstbeste Fläschchen mit den schönsten Pillen aus seinem Schrank, sondern er weiß in der Regel, was er macht (und was er nicht macht)
 
@satyris: kann ich leider bestätigen :/
 
mir hat ein arzt mal antibiotikum und ein anderes medi verschrieben, im beipackzettel des anderen mittels stand das es unter keinen umständen gemeinsam mit antibiotika eingenommen werden darf. --- das nenn ich pure kompetenz
 
@satyris: Kann ich leider so unterschreiben. Bei uns bekommt man auch nur Antibiotika, egal was man hat und ob man die nehmen will. Einfach erst mal mit der Keule drauf, wenn dann noch was lebt gibt es nochmal Keule. Hab auch noch keinen Arzt gefunden, der das anders macht. (Kassenpatient versteht sich, bei uns Pflicht - Gebietskrankenkasse). Wenn man selber zahlt, schaut es dann schon ganz anders aus. Verstehe also das sich die Leute ein wenig absichern. Ich bin deshalb schon seit Jahren sichdämlichzahlender Privatpatient. (ok, ich brauch den Dok zum Glück auch nicht sehr oft...)
 
@zwutz: Studieren, etc sagt nichts über Ärzte aus. Es gibt massig Ärzte in Deutschland mit Fehlwissen.
Es gibt Leute, die werden in die Psychatrie eingewiesen, obwohl sie etwas mit der SD haben. Ärzte erkennen das nicht, da sie unterschiedlich arbeiten. Im Internet findet man die perfekten Normwerte und worauf man alles achten soll...
Wer gut recherchiert, der hat nichts zu befürchten. Ärzte wollen immer besser sein und lassen sich aber nichts einreden. Schade eigentlich.
 
@zwutz: Aber nein! Der Tip zum Arzt zu gehen freut natürlich die Arztelobby. Warum wegen jedem Sch... zum Arzt?
 
@zwutz: Du musst aber auch bedenken das die meisten Hausärzte und auch Fachärzte immer nach dem gleichen Schema vorgehen.

Es gibt viele seltene Krankheiten die vielleicht erst durchs Internet ans Licht kommen. Sprich das den Ärzten vor Ort erst mit diesem Internet Ausdruck ein Licht aufgeht.
 
@zwutz: "Aber schon lustig, dass manche mit dem Ausdruck vom Internet zum Arzt gehen... was erhoffen sie sich dadurch? ^^" ist genauso wie diejenigen die mit einem Prospekt ins Geschäft kommen und an der Kasse dann Diskutieren... die wollen es haben ;-) Ich selbst halte von diesen "Diagnosen" nichts... soll lieber der Doc entscheiden was zu tuen ist da nur dieser die Kompetenz dazu hat - und vorallem meine Krankengeschichte kennt.
 
Auch nicht zu unterschätzen ist eine Hypochondrie, die sich aus der ständigen Recherche von Symptomen entwickeln kann.
 
@Hennel: Die armen Medizinstudenten und Ärzte.
 
@Hennel: Guter Punkt! Beobachte ich auch schon an mir selber :) Hatte neulich Schmerzen im linken Arm, laut dem ersten Google-Suchtreffer stand ich kurz vor nem Schlaganfall (obwohl ich mich nachts nur blöd draufgelegt hatte)
 
@Turk_Turkleton: "Ja, ist hier der Notarzt? Bitte, kommen sie schnell, Google sagt, ich steh kurz vor nem Schlaganfall". Kann mir nicht helfen, aber ich stells mir amüsant vor :)
 
@zwutz: Ich fand es genauso amüsant :) Das schlimme ist halt nur, dass du bei "Gesundheitstipps" aus dem Internet immer erstmal den Worst Case bekommst... obwohl eigentlich gar nix is
 
@Hennel: http://de.wikipedia.org/wiki/Cyberchondrie
 
Es kommt darauf an, um was es genau geht. Natürlich liest man oft bei sehr banalen Dingen "Hirntumor" oder "Krebs". Daraus entwickelt sich schnell mal eine Hypochondrie.
Es gibt jedoch auch andere Situationen, wo das Internet fortgeschrittener ist, als viele Ärzte in Deutschland.
Problematik Schilddrüse: Viele Ärzte haben veraltete Wertenormen und bestimmen falsche Werte oder nicht genügend Werte. Das Internet empfiehlt jedoch, an brauchbaren Stellen und seriöse Seiten natürlich, einen geringeren Normwert (2.5 anstatt 4.5 und behandeln ab TSH 2.0, wenn Beschwerden vorliegen) und vor allem auf das Befinden zu achten.
Das Internet ist sehr fortgeschritten und man sollte auch nur auf Seiten herum kusieren, wo die Leute auch Ahnung zu scheinen haben. Am Besten auf spezialisierenden Seiten und nicht auf allgemeinen medizinischen Seiten. Wenn ein Verdacht vorliegt sollte man erst da nachforschen (Bei Depressionen in Foren, wo es um Depressionen geht, bei SD-Erkrankungen auf hb-mb.de/forum/. Letzteres ist sogar von einer guten Ärztin.).

Man muss stark differenzieren. Denn Ärzte sind seeeehr schlecht in Deutschland.
 
nunja ... man hat mit all den informationen des interents eine gute möglichkeit an hypochondrie zu erkranken ;) ... letztlich will aber nicht nur gelesen und verstanden werden und das mit einem objektiven bezug zur realität.
 
Abwarten! Diese Sites werden den Zulauf schlechthin haben, wenn die Krankenkassenbeiträge und die höheren Zusatzbeiträge erstmal eingeführt sind.
 
Naja, ich gucke lieber erstmal bei Google was ich haben könnte bevor ich beim Hausarzt als gesetzlich Versicherter eine Stunde auf eine Audienz warte. Dann wird man schnell abgefertigt, kriegt irgendwas verschrieben und ist genauso schlau wie vorher. Denn wenn man grob weiss was los sein könnte, dann kann man auch geziehlter Fragen was man dagegen tun kann.
 
Woher soll man denn seine Diagnose beziehen? Alle meine Fachärzte sind von der Pharmalobby geschmiert, deren Praxen sehen aus wie eine Litfaßsäule, vollgestellt mit Werbung. In deren Fachbüchern, teilweise legal für jedermann online lesbar, gibt es die übliche Schulmedizin nach Schema-F, die man bei chronischen Geschichten getrost vergessen kann. Natürlich sollte man erst einmal zum Arzt, aber wen der nicht hilft taugt das Internet nebst Userforen zum Austausch von Betroffenen durchaus. Gesundheitstips schenke ich übrigens generell keinen Glauben, bei denen gerät man zwangsläufig in die Machenschaften der Lebensmittel- und Pharmaindustrie.
 
Meine Erfahrungen sind: Man muss in vielen Fällen schon in etwa wissen, was man für eine Krankheit hat, wenn man zum Hausarzt geht. Und da kann etwas Recherche im Internet m.E. nicht schaden. Z.B. habe ich jahrelang Atemprobleme und zeitweise starken Husten gehabt. Alles diesbezüglich verschriebene hat nicht wesentlich geholfen. Dann habe ich noch Magenprobleme bekommen. Nach einer Magenspiegelung habe ich letztendlich Omeprazol (Ome-Nerton) bekommen, was ich dauerhaft einnehme. Seitdem sind interessanterweise auch die anderen Beschwerden verschwunden.....
 
Dank Internet kann ich heute noch ordentlich laufen. Ich kann hier auch ein absolutes Gegenbeispiel liefern. Vor über einem Jahr hatte ich Schmerzen in der Leistengegend. Ich war dann beim Orthopäden, dort wurden dann erstmal Röntgenaufnahmen gemacht. Bei der Hüfte meinte er, dass dort ein Ansatz von Arthrose zu erkennen sei. Seine Diagnose letztendlich war aber Verdacht auf Leistenbruch und ich bekam ne Überweisung zum Urologen. Der Urologe diagnostizierte dann eine weiche Leiste. Ab da hatte ich eigentlich schon die Faxen dicke, da ich seit ca 20 Jahren Leistungssport betreibe und noch nie Leistenprobleme hatte. Im Internet bin ich dann auf der Suche nach meine Symptomen auf eine Seite gestoßen bei der eine Krankheit beschrieben wurde, die genau zu meinen Symptomen passte. Letztendlich habe ich mich dann an einen der wenigen Spezialisten in Deutschland gewandt, der nach Kernspint meinen Verdacht auf ein Hüftimpingement bestätigte. Ich wurde kurz darauf operiert, dabei konnte man dann einen Folgeschaden(Labrumriss) erkennen, der meine Hüfte binnen weniger Monate zerstört hätte. Genau von diesem Riss kamen die Schmerzen.
Fazit hätte ich mich nicht selbst diagnostiziert und wäre dann operiert worden, würde ich jetzt mit einem künstlichen Hüftgelenk herum hüpfen.
Ich kann da noch ein paar Krankheiten rausholen, bei denen mein Hausarzt bzw. Facharzt falsch gelegen haben, glücklicherweise waren das "kleinere" Fälle. Gleiches gilt hier für einige meiner Kollegen. Wer mit dem Internet umgehen kann und dazu seinen Körper kennt, der hat hier massiv Vorteile, vor allem in Zeiten bei denen man wie am Fließband durch die Praxis geschleust wird.
 
es gibt aber auch tipps, die man niemals beim arzt bekommt, wie die behandlung mit Magnesiumsulfat (MgSO4·7H2O) + olivenöl für die darmentgiftung oder die behandlung mit autovakzine für die akne.
 
als ob ärzte alles besser wissen. ich arbeit zufällig im medizinischen bereich und sehe sachen die nicht seinen sollten. abgesehen davon werden patienten nicht 100% über alles informiert. oft gibts nur die pille die verschrieben wird. ich sehe mittlerweile die ärzte als dealer der pharmamafia. ...und was nicht alles so die "US-Forscher" so sagen, von wem bitte bekommen die den ihre forschungsgelder??? da vertrau ich lieber meinungen im internet und mach mir meine eigene meinung.
 
Da mein Angebot der Account Loschung hier nicht ernstgenommen wird nun mein Kommentar: Natürlich gibt es die Möglichkeit durch weltweites recherchieren eine Erkrankung weitgehend zu erkennen....aber deutsche Ärzte haben da von der Krankenkasse so ein Fesselteil auf den Kopf der sie selbst krankmacht wenn sie sich um Kassenpatienten länger als 3 Minuten kümmern.(bei Privatpatienten gelten immerhin 180 Minuten) was die Krankheitssuche in den Bereich der Ernsthaftigkeit rückt. Also kann man sagen die Ärzte sind nicht auf das Wohl der Patienten aus sondern nur auf Kohle aber anderseits schreibt die deutsche Politik es so vor und ein Arzt der sich nicht daran hält wird schnell mit dem Jobcenter Bekanntschaft machen!...Ich denk mal wer echt krank ist sollte die Möglichkeit der Internetsuche nicht vernachlässigen zumal es dort auch Foren und Austausch bei diversen Krankheiten gibt!!!!
 
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