Online-Inhalte der "Times" kosten ab sofort Geld

Internet & Webdienste Wie schon im Vorfeld angekündigt, kann ab sofort nur noch gegen Bezahlung auf die Inhalte der britischen 'Times' im Internet zugegriffen werden. Veranschlagt werden dabei 1,20 Euro am Tag oder 2,40 Euro pro Woche. mehr...

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als würde es keine alternative zur times geben
 
@seek69: Das Sterben der Times kann man eigentlich nur noch als Selbstmord ansehen. Schauen wir also zu, ob Harakiri sich als die neue Trendsportart bei Zeitungsverlagen durchsetzt.
 
@Fusselbär: Rupert Murdoch hat genug Geldreserven, die stirbt nicht...
 
@I Luv Money: Hehe, wenn der Murdoch richtig hinterhältig ist, stellt der das als Riesenerfolg dar, obwohl der mangels Kunden Monat für Monat Riesensummen heimlich zu schießen muss. Kleinere Zeitungsverlage denken dann: "was der Murdoch kann, das können wir auch" und gehen dann mangels Kundschaft ein. Murdoch lacht und gewinnt dadurch, dass die Konkurrenz Harakiri macht. :-)
 
@seek69: das Hamburger Abendblatt hat aber auch Kostenpflichtige Inhalte und ist leider deswegen nicht unter gegangen.
 
Ich bin eh mal gespannt wie das ganze auf dauer laufen wird. Noch kann man von x-verschiedenen Seiten kostenlos lesen, bedeutet dass a) es viele Alternativen gibt wenn eine Seite kostenpflichtig wird und b) sollte irgendwann ein Großteil umsteigen müsste man für jede einzelne Plattform bezahlen, was in meinen Augen als "normaler" Zeitungsleser nicht bezahlbar ist.
 
@darkalucard: Und in meinen Augen eine Einschränkung der Informationsfreiheit wäre.
 
@mcbit: Schwachsinn...natürlich isses blöd das die Geld nehmen, und vermutlich damit schön aufs Maul fliegen, aber mit Einschrönkung der Informationsfreiheit kann man da nicht argumentieren. Bevor es das Internet gab musste man auch schon für Zeitung (auf Papier) bezahlen...
 
@I Luv Money: Ich meinte ja auch bezogen auf die immer wieder beschworene Informationsfreiheit im Internet, und nicht generell. BTW ist es eigentlich eine ziemliche Unart, seine Gegenargumenatation auf eine eine andere Meinung mit den Worten "Schwachsinn" zu beginnen, vor allem, wenn man es nicht zur Gänze verstanden hat;-)
 
Das wird ja bald wieder so sein wie zu BTX-Zeiten. Wie hieß das doch damals zu begin des WWW? Alles ist frei und alles Wissen und alle Informationen zur freien Verfügung? Aber es war klar, dass irgendwann die Firmen anfangen auch dafür Geld zu verlangen.
 
@airlight: Verlangen können sie viel, ob sie es auch bekommen, liegt am User.
 
@airlight: Oh nein! Bezahlte Redaktionen erwarten doch tatsächlich dreisterweise, dass der Leser sie für ihre Arbeit bezahlt! Wo kommen wir denn da hin!?!?
 
@Tjell: Ja wirklich. Am Ende will der Bäcker noch Geld für sein Brot haben.. Also echt!
 
@Stratus-fan: Schlechter Vergleich. Der Bäcker versucht schließlich nicht, von einem bereits erstellten Brötchen (Artikel) eine virtuelle Kopie nochmal zu verkaufen.
 
hm naja, 2,40 in der Woche bringen einen nicht wirklich um. Nur ist es selten mit einem einzelnen Portal erledigt. Um an ein breites Spektrum von Nachrichten zu kommen sind 2,3 Portale erforderlich, was dann doch schon mehr ins Geld geht. Ich glaube nicht an einen Erfolg.
 
@Spürnase: Wer Geld sparen will denkt anders.

Es gibt noch dutzend kostenlose Alternativen.

2,40 in der Woche sind schon 115,20 Euro im Jahr.

Wenn man 50 Jahre diese Art von Zeitung liest sind es schon 5760 Euro :-)
 
Zum Glück gibt es noch Freie Portale die nicht von der DPA oder DDP gefüttert werden.
 
@John Dorian: Auch die müssen sich finanzieren.
 
UND SO FÄNGT ES AN ^_^ ...
 
Würde mich nicht wundern, wenn die Artikel irgendwo frei verfügbar im Web auftauchen. Zu dem zahlt man ggf zwei mal. Einmal für den Artikel und später nochmal für das Archiv. - Mit dem doppelten verdient man besser oder Murdoch?
 
Und in vier Wochen kommt dann die Meldung, dass das Portal wieder kostenlos nutzbar ist. Das kann nichts werden, solange es noch 1000 kostenfreie Alternativen gibt.
 
Wenn Inhalte professionell aufbereitet werden, bin ich gerne bereit, dafür auch Geld zu zahlen. Bietet ein Online-Auftritt mehr als das gedruckte Exemplar, darf es maßvoll teurer sein, bietet es dasselbe wie der Druck aber in elektronischer Form, dann muss das Entgelt niedriger sein. Bestes Beispiel für eine neue Art Medium ist das Magazin WIRED auf dem iPad. Man kann nicht ernsthaft glauben, dass man ohne Bezahljournalismus auskommt und nur auf freie Nachrichtenseiten und Hobbyautoren setzen kann. Es hat sich meines Erachtens zu domininierend eine "Hauptsache-Billig"- und "Gratis"-Mentalität in die Gesellschaft eingeschlichen.
 
@Tjell: Ja, und das setzt sich bei den "Hobbyseiten" fort, die sich auch irgendwie finanzieren müssen. Womit wir wieder beim Thema Werbe-Blocker wären.
Ich schreibe selber für ein Onlinemagazin und von daher kann ich die Großen schon verstehen, die dafür irgendwie Geld sehen wollen. Denn die müssen die Leute bezahlen die da schreiben - und die Times hat auch nicht die schlechtesten/billigsten Leute..
 
... ich stelle folgende Behauptung auf: Da es momentan noch eine große Anzahl kostenloser Angebote im Netz gibt, wird die TIMES erst einmal einen empfindlichen Einbruch ihrer Online-Leserschaft hinnehmen müssen, was zwangsläufig zu einen Rückgang der entsprechenden Werbeeinnahmen führen wird. Also stellt sich im Endeffekt die Frage, was Murdoch tut, wenn sich seine Vorstellungen doch nicht durchsetzen lassen, er mit dem neuen Bezahlmodel auf die Nase fällt und seine Einnahmen noch weiter fallen ...
 
Wenn ich auf das Angebot der Times gehe wird da aber etwas mehr veranschlagt. Von mir wollen sie 1.50 Euro für 24h und 3 Euro für zwei Wochen.
 
Kennt jemand Google Epic 2015? :D
 
@Chrisber: Oh ja, das war gerade auch genau mein Gedanke. Google Epic 12015 sah es kommen und so kommt es nun. Es ist schon erschreckend, wie genau manche Vorhersagen gemacht werden. Man könnte beinahe im Aberglaube versinken ...
 
Dann les ich halt was anderes. Ist ja nicht so, als gäbe es keine Alternativen...
 
Qualitätsjournalismus kostet halt. Wer sich vernünftig bilden will, wird in den nächsten Jahren um Paid-Content nicht herum kommen. Auch nicht in Deutschland.
 
@Lay-Z187: Es wird auch ohne paid content noch vernünftigen kostenlosen journalismus geben, auch in Deutschland ;).

Und naja Murdoch und Qualitätsjournalismus, jo genauso wie Springer XD
 
@sebastian2: Selbst die Bild denkt über neue Paid-Modelle nach. Und NEIN, es wird nicht immer dabei bleiben, dass sich Journalismus (gerade im Internet) durch Werbung refinanzieren lässt. Denn auch da haben sich in der Bezahlung einige Sachen geändert. Es wird sich bei den absatzwegen aller Medien noch viel ändern. Und jetzt können wieder alle schreien, dass es nicht so ist. Mir wayne :)
 
@Lay-Z187: Mir ist das auch wayne was du denkst ;).

Guter Journalismus kommt nicht nur von bezahlten Journalisten, dank dem Internet ist definitiv niemand mehr allein den "bezahlten Zeitungen" zugeschrieben. Es gibt genug alternativen. Und komischerweise reden auch nur Verlage wie Springer oder der von Murdoch darüber nur noch gegen Geld Content zu bieten, andere reden da komischerweise nicht von.

Ich werde es jedenfalls nicht mehr erleben, dass man nur noch gegen Geld vernünftige Nachrichten bekommen wird.
 
Bin gespannt wieviele Tage es dauert bis die erste Seite von Piraten online geht die 1:1 alle Inhalte der Times darstellt, nur kostenlos :)
 
Sollte dieser eklige Versuch Erfolg haben dann dürfte auch bald WF u.a. Zutrttsgebühr kassieren und Google kassiert fürs Suchen... Wehret den Anfängen kann man da nur sagen hoffentlich begreifen das die Teetrinker......
 
das hängt übrigens nicht zuletzt mit der Verbreitung der Werbeblocker zusammen. Ich bin sicher, dass sobald sich ein gutes Bezahlmodell durchgesetzt hat, man für viele Inhalte bezahlen werden muss. Die Zeiten von Freemail, kostenlos Speicher hier, kostenlos Infos da, werden bald vorbei sein. 1,20 EUR für einen Tag Onlinezeitung finde ich allerdings übertrieben, ist wohl nur etwas für iPad-Nutzer, damit diese Links auf Paid-News twittern können.
 
also, wer für sowas geld bezahlt ..
 
@2010: .... ist der englischen Sprache mächtig und so weit gebildet sich nicht mit Informationen auf Bildzeitungs-Niveau zu begnügen, wie man es hier täglich wieder auf Bildfuture lesen kann. Jeder muss am Ende selbst entscheiden wofür er sein Geld ausgibt. Lieber informiert und gebildet oder dumm und dafür 2 Dosen Bier mehr im Kühlschrank. Wir leben in einem freiem Land, es darf sich jeder selbst aussuchen ....
 
@Yogort: ... du sagst es Schätzchen ... ;-)
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