Dell soll bewusst defekte Hardware verkauft haben

Desktop-PCs Der US-Computerhersteller Dell soll Tausende Desktop-PCs verkauft haben, obwohl das Unternehmen wusste, dass die Geräte defekte Komponenten enthalten. Dies geht aus Gerichtsdokumenten hervor, die jüngst öffentlich zugänglich gemacht wurden. mehr...

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So sichern Sie die Arbeitsplätze in der Reparaturabteilung ^^
 
@overall: "jein", sag' ich mal. Ich habe mal technischen Support im Notebook-Sektor gemacht. Das ist dem Unternehmen RICHTIG peinlich, wenn sich ein Serienfehler herausstellt. Zunächst hat das Service-Center nämlich die generelle Anweisung, das Wort "Serienfehler" im Sprachgebrauch beim Kunden zu unterlassen. Zweitens hält sich da nicht jeder Agent dran. Es soll angeblich schon vorgekommen sein, dass ein Agent, nach dem dritten Anruf eines Kunden mit ein und demselben Fehler jedem folgenden von diesen Erfahrungen berichtet (für die's relevant ist^^) OHNE das Wort "Serienfehler" zu gebrauchen ;-)

Nein, ich denke eher, auch dies hat einfach nur kommerzielle Gtründe: Man stelle sich einfach vor, dass die Großkopferten einer großen Firma einfach so tun als hätten Sie diese Erkenntnis einfach nicht gehabt; nicht jede Erfahrung sammelt man im Labor ;-). Dann kann man Geräte, die einen Fehler haben, erstmal verkaufen.

Einfache Rechnung:

Die Geschäftsleitung einer Firma braucht sich nur 2 theoretische Handlungen vor zu stellen (und sich DANN die Frage stellen, welche von beiden die billigere ist):

1.) Man ruft die Dinger zurück. Kosten an evtl Schadenersatzforderungen und die Beseitigung des Fehler: immens. Weil auf jeden Fall wird nahezu jeder diese Information erhalten (z. B. die Medien) und davon gebrauch machen.

2.) Nur die Geräte reparieren, die wirklich als defekt reklamiert werden. Damit fallen schonmal die weg, die, trotz des Fehlers, eventuell gar nicht ausfallen ( KÖNNEN ausfallen, müssen aber nicht).

Dabei kalkuliert die Führungs-Etage schlicht das Risiko wie heftig das in den Medien einschlägt.

Zur Erinnerung:
Der Kunde denkt, das sei ein Einzelfall; von der Hotline darf er's nicht haben. Bleiben die Medien, über die das bekannt würde.

Wie groß kann das Risiko schon sein? Selbst, wenn bei nur jedem zweiten Serienfehler die Hälfte der Geräte gar nicht an reklamiert würden; das ist schonmal 'ne Verdopplung des eigenen Gewinns an dieser (eben schadhaften) Serie bzw. eine Halbierung des Verlusts.

Nämlich (*zwinker*): Sobald der Kommerz mitspielt, ist ein Menschenleben seeeehr wenig wert. Denkt mal drüber nach...

Habt noch einen charmanten (fussballfreien) Abend :-)
Sven (aka st457)
 
Glaube ich einfach nicht, warum sollte ein Unternehmen so etwas tun. Die haben viel dadurch zu verlieren, nicht nur ihren Image.
 
@james_blond: Und warum gibt es Firmen (auch deutsche Firmen) die Schmiergeldzahlungen leisten??? Sagen Sie dann auch: Glaub ich nicht, die haben doch zuviel zu verlieren? BULLSHIT!
 
@james_blond: Die verdienen auch Geld daran ( Nagut jetzt nicht mehr weil die aufgeflogen sind ).
 
@james_blond: In der Baubranche z. B. ist sowas doch schon Normalität (leider). Und wenn keiner mitkriegt, dass der Verkäufer es extra so eingefädelt hat, kommt der dumme Kunde vielleicht sogar wieder zum selben Händler, um Ersatz für die kaputte WEare zu kaufen.
 
Billige Elkos verbaut, die nach kurzer Zeit den Geist aufgeben?
 
sehr dreist...das wäre doch mal ein schöner fall für homeland security und das fbi...das grenzt nämlich nicht nur, das ist massive sabotage(der vorsatz ist da wohl nicht mehr von der hand zu weisen)...
 
@Rulf: Ach Blödsinn... Das ist eine reine BWL Entscheidung. Du hast 11 Mio PCs, die Ausfallen KÖNNTEN. Die Frage ist recht simpel: Ist es billiger, die Teile zu reparieren, oder im Ernstfall ein neues Gerät herzugeben? Für mich ist die Entscheidung nachvollziehbar.
 
Würde man in der News das Wort "Dell" mit "Apple" ersetzen, dann hätten wir jetzt locker schon 50 Comments. Aber die ganzen Apple-Hasser wollen es ja nicht wahrhaben, dass sie letztendlich auch nur einem Hype folgen und Apple somit immer ganz oben in den Schlagzeilen halten werden.
 
@Turk_Turkleton: nein der unterschied ist, HIER auf dieser seite haben geschätzt sicher mehr als 4/5 der leute SELBSTBAU-Rechner und keinen fertig-pc schrott. das glaub ich eher. bei apple kann man ja nicht selbst bauen, da muss man sich auf apple verlassen, wie eben auch hier auf dell. hatte selbst auch noch nie nen fertig pc .

und klar das es auf einer WINDOWS seite, eher apple gegner gibt ;) ist auf apfeltalk.de z.B nicht anders. dort wird man gleich beschimpft wenn man sich als windows user outet.
 
@Erazor84: Okay, mit apfeltallk.de hast du Recht :) Winfuture ist aber schon lange keine reine Windows-Seite mehr, sondern berichtet über alles, was mit ITK zu tun hat. Deswegen verstehe ich das nicht.... Aber danke dir für deinen sachlichen Beitrag, die meisten anderen fangen gleich an zu beschmipfen und Minus zu klicken.
 
@Erazor84: bei dem Mist der hier tagtäglich in die Comments wandert, würde es mich wundern wenn es mehr als 2/5 wären...
 
@Erazor84: Treib mich häufig bei Apfeltalk rum (nur im iPhone Bereich), hab noch nie nen blöden Spruch bekommen wenn ich gesagt habe das ich Windows 7 nutze...bei Sync Fragen z.b. . Und heise ist z.b. ne "neutrale" Seite aber auch dort basht der Großteil immer gegen Apple.
 
@I Luv Money: jo weil se wissen was gut is ^^
 
@I Luv Money: "aber auch dort basht der Großteil immer gegen Apple" liegt daran, dass Apfelmus so lecker ist ;-)
 
@Turk_Turkleton: hype ungleich geniales produkt . man kauft apple produkte ja eher ob der genialen bedienbarkeit , works as intended !
 
naja, die Dinger waren ja nicht von Anfang an defekt! Der Schaden entwickelt sich ja erst nach längerem Betrieb, oder? Da wird jemand in der Kostenrechnung halt kalkuliert haben das der Rückruf aus der Produktion in China teurer für das Unternehmen wäre als der erhöhte Aufwand bei der Reparaturabwicklung! Mit Imageschaden hat man ja nicht gerechnet weil die ja geglaubt haben das das niemals raus kommt!
Manchmal denke ich mir das das bei USB-Sticks gang und gebe ist ...
 
@Midas: ...und die Rechner wurden zwischen 2003 und 2005 verkauft. Laut dieser Studie von Dell fallen 97% der Rechner innerhalb von 3 Jahren aus. Konnte man es also schon 2004 wissen, dass die Rechner alle ausfallen werden? Vor allen Dingen da das Geld für die Reparaturen erst 2006 zurückgelegt wurden und die Dinger dort garnicht mehr verkauft wurden sagt denke ich einiges aus. Wird alles durch die Medien hochgeschaukelt meiner Meinung nach...Dell war da schon kulant und gewährte eine Garantieverlängerung (obwohl sie am Problem selbst nicht schuld sind - sondern der Zulieferer/Hersteller der Elkos).
 
Im Text ist die rede von "warscheinlich" defekt, und nicht von "mit 100%iger Sicherheit" defekt. Das ist ein Unterschied. Und sein wir doch mal ehrlich: Jedes Gerät kann kaputt gehn. Und natürlich sagt keine Firma den Verkäufern, dass die dem Kunden das auf die Nase binden soll. Nennt mir mal ein Unternehmen das seinen Leuten einbleut, den Kunden mit solchen vaagen Vermutungen zu vergraulen. Das wäre wirtschaftlicher Selbstmord.
 
@borizb: macht keinen unterschied, dell ist sowieso der größte schrott den es auf dem markt gibt !
 
dell braucht sich ja um nichts zu fürchten, die us- regierung schützt bestimmt die produkte von dell "made in usa" vor den gerichten!
 
@25cgn1981: dell is aber eher "made in china" (foxconn)
 
echo "Dell" >> blacklist.nfo
 
Ich verstehe immer noch nicht warum man bei einem Mainboard für 150-200 Euro (OptiPlex-Boards sind sicherlich noch teuerer) bei so billigen Pfennigartikeln nicht ein bißchen mehr auf Qualität achtet. Lass mal nen guten ElKo 25% teuerer sein als nen schlechten. Das macht beim Hersteller-Endpreis genau gar nichts aus. Dann kostets den Hersteller halt 5 Euro mehr, na und?
 
@DennisMoore: Rechne mal 5€ mal 11,8 Millionen... merkste was?! ^^

Das DELL "mist" verbaut sieht man bei der E Serie von Latitude... Sie wussten das die Geräte Issus haben und was passiert... Weiter Verkaufen.
 
@GodsNumb: Die 5 Euro mehr kann Dell an den Kunden weitergeben. Bei OptiPlex-Systemen merkt der Kunde das eh nicht. Schlimmer für Dell als 5 Euro mehr pro Board zu nehmen ist es IMHO wenn die Kunden ihnen ihre Systeme vor die Füße schmeißen und zu anderen Herstellern gehen.
 
nichts neues, hatten 75 rechner vor ein paar jahren , die auch defekte komponenten hatten ... kann man nichts machen. vor allem bei netzteilen hatte dell wahrscheints mal absichtlich große chargen eingebaut, die nach einer gewissen zeitspanne *alle* fast auf den tag ausfielen ... also zeitfenster ca 2 wochen ...

dell hardware ist sowieso schrott ... würde ich niemals anschaffen . jetzt wo sie auch noch alienware aufgekauft haben, gehts bergab für den kunden!
 
genau das problem hatten wir. Am Ende kamen 2 DELL Techniker die 400 Mainboards bei uns getauscht haben.
 
Also, ich kann denn ganzen Ärger nicht verstehen.Wer kauft auch schon FREIWILLIG einen Dell Rechner. Sind doch alle selber Schuld! Es gibt doch genug Infos im Netz wo man sich Infomieren kann.
 
@Jack21: Firmen, die sich zumindest zu einem gewissen Teil informiert haben? Auch wenn ich es nicht weiß glaub nicht nicht, dass sie umsonst jede Menge FIRMENKUNDEN haben. Oder denkst Du sogar, jede Firma baut sich ihre 3 bis 10.000 PCs selbst zusammen?
 
@Only-P: Wer sich informiert und solche Sachen hier ließt wird begeistert sein, vor allem wenn die Rechner außerhalb der Garantiezeit wegen eines solchen Defekts ausfallen!
 
@Only-P: also ich würd dir gerne die 10.000 PC zusammen bauen, wenn der preis stimmt *lächelt*
 
dell und apple würden gut zusammen passen
 
ohne zu übertreiben, Dell ist bei weitem nicht die einzige Firma, die absichtlich defekte Ware verkauft. Apple zum Beispiel hat das Topcase des alten MacBooks über vier Jahre nicht überarbeitet ... andere Firmen verkaufen defekte Ware und spekulieren darauf, dass nicht alle geprellten Kunden die Garantie in Anspruch nehmen. Seit einigen Jahren kann man deutlich beobachten, dass auch teuere Markenware von erbärmlich schlechter Qualität ist. Selbst in den BWL-Vorlesungen im Informatikstudium bekommt man beigebracht, dass der Konsument der Tester ist, weil Firmen sich den Luxus, die eigenen Produkte zu testen, einfach nicht mehr leisten.
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