YouTube & RumbleFish bringen neuen Musik-Dienst

Internet & Webdienste Der Lizenzanbieter RumbleFish und das Videoportal YouTube machen gemeinsame Sache und werden schon in der kommenden Woche einen eigenen Musik-Dienst auf den Weg bringen. Getauft wurde dieser auf den Namen "Friendly Music" mehr...

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Na dann kann man sich in Zukunft auf noch mehr gelöschte Videos freuen, wenn Google jetzt die Nutzer zur Kasse bittet anstatt selbst Geld an die Musikindustrie zu zahlen. Dann noch die Werbung vor Videos, oder Videos die man sich nur gegen Gebühr ansehen kann, also ich hab das Gefühl YouTube hat die falsche Weiche genommen.
 
@lutschboy: Youtube ist zu groß geworden. Leider.
 
@Zaru: Micosoft oder Facebook auch !!!!!!!!
 
@lutschboy: Youtube sollte diese Lizenzgebühren mit ihrer Werbung querfinazieren statt den User zur Kasse zu bitten, sonst werden die dem Portal sehr bald den Rücken zu kehren
 
@lutschboy: Ein Portal wie Youtube verschlingt mehr Geld, als man sich vorstellen kann. Selbst jetzt bewegt sich Youtube nur knapp in der Gewinnspanne. Hauptproblem ist (abgesehen vom Traffic/Webspace/Anbindung) der Rechtsapparat, der sich mit ständigen Klagen und Abmahnungen herumschlagen muss. Kleinere Portale haben dieses Problem nicht, die Contentmafia konzentriert sich fast vollkommen auf Youtube. Die jetzige Lösung ist zwar unschön - aber die Alternative wären Lizenzzahlungen in Millionenhöhe (man kennt ja die Forderungen besagter Industrie). Alternativ könnte man die Anwälte zum Uploader schicken, dann gäbe es allerdings einen riesen Aufschrei. Bisher federt Google einen Großteil der Rechtsstreitigkeiten ab - sonst hätten die Uploader schon lange Post . Das Hauptproblem ist wie so oft die Inhalteindustrie, welche den Geldbeutel gar nicht voll genug bekommen kann und im Internet ohnehin den Beelzebub sieht.
 
@web189: Youtube ist schon(leicht)in der Gewinnzone? Gibts dazu Quellen?
 
@NoName!: Hier eine Quelle von 2009, als Youtube noch rote Zahlen schrieb: http://www.internetworld.de/Nachrichten/Unternehmen/Youtube-Knapp-500-Millionen-Euro-Verlust-18021.html----------------------------------------------------------------------------------------------------------- Und hier eine Quelle von Mai diesen Jahres, als youtube zum ersten Mal schwarze Zahlen schrieb: http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3930&cob=493808----------------------------------------------------- Sind zwar keine genauen Zahlen, aber es ist schließlich noch keine 2 Monate her. Es dürfte also noch etwas dauern, bis die Verluste rausgearbeitet wurden.
 
@web189: Ist aber gut zu hören, dass Youtube nicht mehr große Miese macht! Hat Google ja schon genügend gekostet, incl. Kauf :-)
 
@web189: Genau genommen ist nicht nur YouTube hart an der Grenze der Wirtschaftlichkeit, sondern auch die Musikindustrie. Ich habe mal mit einer Mitarbeiterin eines Indipendent Labels gesprochen (Mitfahrzentrale ist was Tolles) und sie meinte, mit den großen Labels gehe es bald zu Ende, da es bei denen finanziell aus allen Löchern pfeift. Den Stars kann man keinen Vorwurf machen. Wer möchte als Star schon mit einem geringen Jahresgehalt leben? Das ist sowohl total unüblich, als auch mehr oder weniger Peanuts im Vergleich zu den Geldmengen, die sonst noch transportiert werden in den großen Labels. Trotzdem, eine Regelung ähnlich der GEMA Radio Gebühren für ein paar Cent pro Song und Hörer (lässt sich ja von den Videoaufrufen ableiten) wäre sicherlich besser. Diese Kosten könnte man dann ja auch an die Videoeinsteller, die sich dazu bereiterklären, auf legalem Wege Musik in ihre Videos einzubauen, weiterreichen.
 
@web189: Streitet ja auch keiner ab das YouTube hohe Kosten hat. Aaaaaber: Die Werbeeinnahmen die YouTube generiert entstehen zu 100% durch die User! Die User laden Zeug hoch, die User sind kreativ, die User sind YouTube. Ohne die Benutzer gäbe es YouTube nicht. Man kann also nicht einfach daherkommen und sagen: Dafür dass wir durch euch Werbung schalten können und Einnahmen haben müßt ihr jetzt auch noch Geld bezahlen. Entweder soll YouTube kostenpflichtig sein, oder frei, aber dieser Mischmasch find ich ist nicht in Ordnung. Und du darfst nicht vergessen dass hinter YouTube Google steht, und YouTube wirft nicht nur direkte Einnahmen ab, sondern schafft auch ein immensen Immagegewinn, der indirekt wieder für mehr Benutzer, mehr Daten, mehr Einnahmen steht. Und wie du schon sagst und ich auch bereits erwähnt hab, durch Werbung in Videos und dergleichen sind die Einnahmen bereits am steigen.
 
@lutschboy: Die Kosten, die Youtube hat, sind immens, die Serverfarmen, die Lizenzgebühren an die Rechteinhaber. Man kann ja wohl nicht verlangen, dass die Rechteinhaber und Produzenten Ihre eigenen Produkte einfach so kostenlos auf Youtube zur Verfügung stellen. Und bei diesem Dienst geht es um Musik, die auch professionelle Videofilmer dann geschäftlich benutzen können!
 
@renet: "Man kann ja wohl nicht verlangen, dass die Rechteinhaber und Produzenten Ihre eigenen Produkte einfach so kostenlos auf Youtube zur Verfügung stellen" - Alles Andere wäre kindisch. Ich meine, die Lieder dienen zur Untermalung eines Videos - oftmals ist die Qualität bescheiden und oft genug ist der Song sogar geschnitten. Sowas sollte man als Werbung auffassen und gut. Wie oft wird in den Kommentaren nach Interpret und Titel eines verwendeten Werkes gefragt? Eine Ausnahme stellen natürlich diese "Schwarzes Bild mit Song im Hintergrund"-Videos da. Dort könnte ich ein Verbot verstehen. Bei allen anderen Videos ist es einfach nur lachhaft.
 
1,99 $, was ein Schnäppchen!
 
@niko86: Ich entnehme deinem Kommentar einen gewissen Sarkasmus... du vergleichst den Preis mit einem MP3-Download, aber für die 1,99$ bekommst du eine Lizenz zum Publizieren - das ist ein "kleiner" Unterschied!
 
@ZappoB: Yo genau, den Unterschied sollte man schon erkennen. 1,99€ für professionelle Videoproduzenten ist wirklich ein Schnäppchen.
 
@NoName!: "Auf den Friendly-Music-Katalog kann ausdrücklich nur zu nicht kommerziellen sowie Non-Profit-Zwecken zurückgegriffen werden. "
 
@[Ego]: Ah ok! Danke für die Info!
 
Ich glaube ihr seht das hier völlig falsch. Es geht nicht darum, das man gezwungen wird jedes Lied was man hinterlegen möchte sich zu kaufen, sondern es gibt einem die Möglichkeit seine Videos auch mit Liedern zu untermalen, wo man sich vorher sicher sein konnte, das sie innerhalb weniger Tage direkt wieder gelöscht werden würden. Wenn ich unbedingt ein bestimmtes Lied drin haben möchte dann ist das eine willkommene wenn auch nicht grad günstige Möglichkeit, die vorher nicht möglich gewesen wäre. Ich würde das Zusatzangebot nicht nutzen, aber ich finde es gut, das es so etwas geben wird und ich bin mir sicher, das auch einige User davon profitieren werden.
 
@freach: Aber was du falsch oder nicht siehst, ist das, was hinter der Ecke ist. Denn wenn Google nun Geld von Nutzern nimmt um damit über einen Umweg Lizenzen an die MI zu bezahlen, dann braucht Google nicht mehr die Verträge mit den Labels zu machen, die die Nutzer die Musik kostenlos verwenden lassen eben ohne dass gelöscht wird. In den USA kannst du im Grunde jeden Track nehmen ohne dass dein Video gelöscht wird, in Deutschland ist das nur so schlimm mit dem Löschen wegen der GEMA. Hier wird nun also ein Prinzip umgekehrt, zu Lasten der Nutzer. Seit Google mehr Werbung in YouTube schaltet, auch in Videos, steigen die Einnahmen, jetzt auch noch die User dafür bezahlen zu lassen dass Google sein Image-Zugpferd weiter auf der Überholspur hält ist sicher nicht das was man als profitabel für den Nutzer bezeichnen kann. Da geh ich lieber zu DailyMotion und Konsorten.
 
Sieht so aus, als ob Google mit Youtube noch großes vorhat. Ein einfacher Videoschnitt ist auch schon integriert und dieser wird sicherlich noch ausgebaut. Würde auch zur Cloud-Strategie passen. Musikkatalog wächst mit der Zeit usw. Mal Schaun, was die Zukunft bringt ....
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