Kindle & Nook 3G: Preisrutsch bei E-Book-Readern

Wirtschaft & Firmen Unter den großen Herstellern von E-Book-Readern hat ein Preiskampf begonnen, der wohl nicht unwesentlich von externen Einflüssen in Gang gebracht wurde. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Endlich! Sobald der Preis für einen Kindle o.ä. auf 99€ fällt, werde ich mir wohl auch einen zulegen. Die Geräte sind echt super zum lesen, aber leider einfach noch zu teuer. Das iPad ist für mich keine Alternative, da es ein LCD Display mit Hintergrundbeleuchtung hat, und dementsprechend kein wirklicher Vorteil gegenüber meinem Netbook ist. An den echten ebook Readern gefällt mir das eInk Display, welches auf dauer einfach angenehmer zu lesen ist. Hoffentlich hält dieser Preisverfall also noch ein wenig an. :-)
 
@master_jazz: das ipad ist aber mehr als nur ein buchlesegerät. die möglichkeiten sind vielfältiger. wer nur liest, ist mit einem kindle und co gut bedient. mir wäre das allerdings zu wenig. ausserdem läßt es sich auf dem ipad sehr gut lesen. display ist gestochen scharf, die helligkeit kann man regulieren. für die augen kein problem. die kindles und co werden wohl nicht überleben wenn zukünftig mehr tablets produziert werden.
 
@willi_winzig: Es geht hier aber nicht um die mehr Möglichkeiten, die ein iPad hat, sondern schlicht und ergreifend um das Display. Auf Dauer ist es für die Augen einfach viel anstrengender, auf einem LCD-Display zu lesen, als auf einem eInk Display. Das liegt einfach daran, dass ein eInk-Display keine Hintergrundbeleuchtung hat und das einfallende Licht so zurück wirft, wie ein Blatt Papier. Deswegen ist das iPad für dauerhaftes Lesen keine Option.
 
@Brotboy: Ich habe gelesen, dass Augenärzte dem Ipad durchaus exzellente Lesequalitäten bescheinigt haben. Der einzige Kritikpunkt war nur der schwarze Rand. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass ich seit ich ein Ipad habe, meine Fachbücher lieber und auch länger lese, als die gedruckte Ausgabe (die Bücher wiegen auch das dreifache eines Apfel-Pads)
 
@willi_winzig: Wenn ich fliegen möchte kauf ich mir trotzdem ein Flugzeug und kein Auto mit Flügeln. Meiner Meinung nach spricht nichts gegen ein eBook und ein tablet zu besitzen, die eBooks können ned wirklich das was Tablets können und für Leute die mehr als nur gelegentlich was lesen, vor allem draußen oder Abends im Bett, für die ist ein LCD Display zum Lesen ein No-Go, das is ungesund und unangenehm.

Beide zusammen verbrauchen doch jetzt schon weniger Platz als nen Notebook, wo is da das Problem?
 
ich habe nie verstanden, wozu man so etwas teures braucht? aber gut jedem das seine.
 
@james_blond: weil es für manche Leute eben diesen Wert hat. Ich würde es mir auch nicht für 300€ kaufen. Wäre es zu Anfang meines Studiums günstig gewesen und pdf-Dateien wären auch möglich gewesen, so hätte ich es direkt gekauft.
 
Ich warte mit dem Kauf noch ab. Wenn das iPad 2G dann ein Display hat, dass in der Sonne lesbar ist, kauf ichs mir. Und natürlich wegen dem App-Angebot. Bis MS, Google & Co da wieder nachgezogen haben dauert es... ist leider die Realität, Apple hat zu wenig Konkurrenz!
 
@m.schmidler: Oja, ein iPad mit nem farbigen eInk-Display wäre was feines. Wenn dann noch Standardschnittstellen wie USB, HDMI und SD mit an Board wären würde ich wohl schwach werden. Dann noch schnell ein Linux drauf installiert und man hat ein super vielseitiges offenes Gerät.
 
Nennt mich oldschool, aber ich möchte auf das Flair mit einem dicken Schmöker am Strand oder auf dem Balkon zu liegen nicht verzichten. Ich oute mich: Ich mag Bücher aus Papier ;-)

Trotzdem glaube ich, dass es in 1-2 Generationen wesentlich mehr eBook-Reader als Bücher geben wird.
 
@DeutscherHerold: das ist mir auch 100 mal lieber. Aber die Bücher sind schwer (gerade im Reisegepäck und für unterwegs unangenehm) und im liegen lesen (im Bett) ist auch nicht immer bequem. Daheim auf dem Sessel geht aber nichts über ein "Hardware"-Buch. Wobei mir am liebsten wär, man würde beim Kauf eines Buches einen Gutschein für die eBook-Version bekommen.
 
@DeutscherHerold: Was Romane angeht usw ziehe ich auch richtiges Buch vor :) Aber ich muss zB in der Uni sehr viele wissenschaftliche Artikel lesen und die stehen immer nur als PDF zur verfügung... am Rechner lesen ist nicht wirklich angenehm... immer ausdrucken zum einmal durchlesen auch nich grad wirtschaftlich und praktisch auf die dauer (papierberge) ... da find ich so nen eBook-Reder perfekt :)
 
@DeutscherHerold: Du hast anscheinend noch nie einen E-Book-Reader benutzt.
 
Grad ist ein neues Update mit vielen praktischen Fuktionen rausgekommen und jetzt noch der Preisfall, perfekt für einen größeren Markt, damit es endlich mehr Deutsche eBooks gibt. Ich bin ein Kindle 2 User der ersten Generation und habe bis jetzt erst 1 Buch im offiziellen Kindle Store gekauft, den Rest über Deutsche Seiten, wobei ich es jedoch fast immer konvertieren musste..
 
@hover: Für deutsche Leser ist das leider noch nicht so komfortabel, ja. Da gibts meist nur ältere Werke wie Faust und ein paar Ausnahmen. Zum Glück lese ich die meisten Bücher auf englisch, allein deswegen macht mir mein Kindle schon enorm Freude. :)
 
digitale medien haben leider eine weniger hohe lebenserwartung als klassische bücher. da noch keine fehlerfreie datenspeicherung möglich ist (bzw computer die das auf dauer garantieren können). hdds und flash speicher...selbst diese neuen ssd können keine grantie geben das daten 1000 jahre lesbar wären. ein buch kann das sehr wohl! es gibt kein speichermedium das das garantieren kann. max lebenserwartung von daten 10 jahre...es sei den man kopiert sie immer wieder auf neue medien. bei all der tollen technik, denkt kein mensch an datensicherheit die leider sehr nötig wäre...bzw entwickelt werden muss, wenn computer auf dater daten speichern sollen, bzw klassische medien wie microfilm, papier etc ersetzen sollen. ich halte diese reader ehr für unnötigen schnickschnak, der eigendlich nicht gebraucht wird, aber im grunde teurer ist als sich bücher zu kaufen.
 
Ich bin immernoch der festen Überzeugung, dass ebook Reader mittelfristig die klassischen Schulbücher ersetzen. So haben die Schüler und Studenten immer die aktuelste Ausgabe, können im Idealfall auch ihre Notizen auf dem Touchscreen schreiben und müssen weniger mit sich rumtragen. Die Bücher würden dann IMO günstiger und der Preisverfall der Lesegeräte ist ein erster Schritt dahin.
Ich denke noch an meine Schulzeit, mit 10 Büchern im Rucksack auf dem rücken...
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Preisvergleich Kindle Paperwhite