Raubkopierer nicht mehr Hauptfeind von Hollywood

Filesharing Filmfreunde, die "raubkopierte" Filme ohne Bezahlung über das Internet herunterladen, sind nicht mehr der größte Feind der Filmindustrie. Das liegt daran, dass es inzwischen Angebote gibt, die den Produzenten noch mehr Sorgen bereiten. mehr...

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"Huntsberry erklärte, dass viele der Websites besser aussehen als die professionellen Angebote der Filmgesellschaften." Ist doch logisch: Wenn man Milliarden von Dollar verprasst, um den kleinen Filesharer von nebenan dranzukriegen dann hat man für nen anständigen Webmaster eben kein Geld mehr.
 
@Turk_Turkleton: Was hat ein Webmaster mit dem Design einer Webseite zu tun?
 
@GordonFlash: wenn mit "Webmaster" das Unternehmen gemeint ist, das für den Internetauftritt bezahlt wird, dann sehr viel
 
@zwutz: Hier sind nur Profis am Kommentieren - Webmaster = Firma, die für den Internetauftritt bezahlt wird? Oh je...
 
@GordonFlash: herrje, soll ich jetzt nach Quellen suchen? Ok. Zitat deutsche Wikipedia: "Webmaster befassen sich mit der [...] grafischen Gestaltung [...] von Websites". Zitat englische Wikipedia: "The duties of the webmaster may include [...] designing the website [...]". Soll ich weitermachen? Gib doch einfach zu, dass du nur stänkern wolltest, mehr nicht. Nichtmal Substanz hatte dein billiger Flameversuch.
 
@GordonFlash: Das war doch jetzt nur meckern um des meckerns willen. Die Nachricht von Turk sollte dennoch ankommen und mit einem Augenzwinkern kann man da durchaus zustimmen.
 
@Turk_Turkleton: Ja, recht hast Du.... warum das eigene Angebot/Aufmachung verbessern. Eher rummaulen, wie schlecht die Welt doch ist. *g*
 
@Turk_Turkleton: Auf Empfehlung eines Freudnes habe ich mich neulich mal bei einer Kino-Seite in "to" umgesehen. Ich war vom Angebot und der Vielfalt - auch von der Qualität sehr positiv überrascht! Für soetwas würde ich sogar Geld ausgeben, wenn: Es komplett zum Download angeboten wäre (kein DRM-Streaming), wenn es nicht mehr als einen Euro pro Film kostet und ich die Daten auf einen eigenen Träger brennen kann! Eine aktuelle Kauf-DVD kostet im Geizmarkt gut 9,- Euro - ältere schon ab 5,- Euro. Ein Download sollte dann nicht mher als 1 Euro kosten, da Lager-, Transport und Materialkosten entfallen. - Na Contentindustrie? Wie wäre es mit meinem Angebot? Wollt ihr mein Geld oder bleibt es bei der illegalität?
 
@Kobold-HH: 1€ ist zu wenig. Nach Abzug der MwSt. bleiben 84ct. Davon muss das Onlineangebot (Speicher, Bandbreite, Wartung), die Lizensierung, und die an der Produktion und dem Vertrieb beteiligten Unternehmen bezahlt werden. Das ist nicht machbar. Jemand hat mal bei normalen Musiktiteln vorgerechnet, was alles an Kosten anfällt und selbst da kam er zum Schluss, dass 1€ für einen Musiktitel eigentlich zu wenig ist (find allerdings nichtmehr, wo das war)
 
@zwutz: 1€ für einen Film halte ich auch für zu wenig, 2€ sehen da realistischer aus, aber 1€ für eine MP3 ist zu wenig, wegen dem Traffic? Das ist Schwachsinn, für 120€ bekommst du einen richtig guten 1Gbit Server mit mindestens 3 TB Traffic im Monat, kannst dir ja mal selber ausrechnen wie viele MP3s das wären! Die verdienen an den MP3s eine Schweine Kohle, glaub mal.
 
@trødler: nicht wegen dem Traffic. Die Gema z.B. verlangt 15% des Preises, mindestens jedeoch 25ct. Bei mehr als 5 Minuten langen Songs sind es sogar 30% bzw. mindestens 50ct. (NUR für die Gema). Die c't war das übrigens, die mal ein bisschen rumgerechnet haben. Sehr interessant: http://ct.de/-289390
 
@zwutz: Leider ist der Link nicht vollständig. Bis zu 30% hören sich für mich allerdings Utopisch an. Dennoch ist das ein gutes Geschäft für die Industrie, schließlich fallen die ganzen Kosten, die bei einer Handelsüblichen CD anfallen, weg. Und in der freien Marktwirtschaft muss die Industrie eben damit leben, das die Kunden nicht mehr bezahlen wollen, zumal die meisten Portale die MP3s noch mit DRM verseuchen! | EDIT | Oha, der Artikel ist von 2004, damals gab es noch kaum MP3 Portale, das war noch reine Propaganda der Industrie, warum man keine MP3s verkaufen könnte. Und heute werden mehr MP3s als CDs verkauft.
 
@trødler: ah, verdammt... http://ct.de/-289390 jetzt aber
 
@zwutz: 1€ soll zu wenig sein? Soll ich mal vorrechnen, wie lange ich arbeiten muss, um meine Miete, mein Benzin, Versicherungen, Essen, Arztbesuche, und alles ander im Leben zu finanzieren? Und meine Arbeit lässt sich NICHT unendlich digital duplizieren und weiter verkaufen. Wenn es sich nicht lohnt, mit Content Geld zu verdienen, sollten die Macher wieder arbeiten gehen!
 
@zwutz: Also die Ausreden mit dem nicht Machbar wegen Speicher, Bandbreite, Wartung etc gilt nicht.

Wie bitte schaffen es dann die illegalen Angebote alles kostenlos anzubieten ?

Wie oben zu lesen schauen die Seiten besser aus, als die Hollywoodseiten. Die Server brauchen massig Platz und die Bandbreiten werden auch nicht von schlechten Eltern sein.
Die schaffen es auch mit ein paar Werbeeinblendungen.

Und zweitens sind die Filme meistens sowieso schon durch das Kino abbezahlt worden. Mit welchen Gründen, verlangen sie also noch für einen neuen Film 15-25 Euro ?

Auch Musik wird durch Gema Gebühren, Auftritte, Radio usw mehr als genug abbezahlt.

Muss es dann sein, das ein Album noch 15 Euro kostet ?
 
@andi1983: illegale Angebote gehen oft über externe Hoster. Entweder Rapidshare, Torrents oder den Direktdownload über FTP von einem gekaperten Server. Direkt hostet kaum ein Angebot die Daten
 
@zwutz: Ja das ist klar. Aberdas kann dann auch Hollywood so machen. Von daher keine Ausrede.
 
@Kobold-HH: Du weist aber schon wie wenig Geld am Ende wirklich Transport, Herstellung und co kosten?
 
@Sicaine: Das ist der Nachteil davon, dass man die hohen Kosten immer auf ssowas geschoben hat. Wenn diese Gründe wegfallen dann muss man neue Dinge finden, die einen Fantasiepreis rechtfertigen. - - - Ich finds super, dass diese "Abo-Dienste" so erfolgreich sind. Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn der Industrie ein Licht aufgeht.
 
@Sicaine: Die hohen Herstellungskosten waren immer das Hauptargument, für die überhöhte Preispolitik. Du willst mir doch nicht etwas sagen, dass mich die Contentindustrie angelogen hat? Da würden die doch nie tun!
 
@Turk_Turkleton: Recht hast du!.. Wann war die Sache mit Napster nochmal...? So viele Jahre sind vergangen und die haben es immer noch nicht geschnallt wie man im Internet ihre Produkte vermarktet. So viel Sturheit muss doch mal in die Geschichte des Internets eingehen.
 
@Turk_Turkleton: Gott wird mir übel! "Der kleine Filesharer...der kleine Mann". Wie verblendet muß man sein, um so ein Kommentar zu schreiben?! Vorallem frage ich mich wie die Leute dir ein Plus geben konnten, da deine Aussage sowas von aus der Luft gegriffen ist. Als ob sich die Firmen keine vernünftige Webseite leisten könnten. Die haben schlichtweg einfach nur schlechteren Firmen den Auftrag erteilt.
 
@Cornelis: Wie verblendet muss man sein, um den Comment so bierernst zu nehmen und das darin enthaltene Fünkchen Ironie & Humor zu übersehen?
 
Also bei einem Betreiber in D würde ich mich ungern anmelden. Ansonsten ist es mir lieber, dass die sowas jagen als Leute, die einen Film geladen haben Forderungen von mehreren Tausend Euro zu stellen.
 
@Arhey: Leute die Filme geladen haben bekommen keine Forderungen von mehreren Tausend Euro aufn Hals. Es geht ums Verteilen der Filme. Das dumme ist, dass viele User Filesharing verwenden um Filme zu laden, und da tritt man ja immer auch als Verteiler auf.
 
Ach, haben die jetzt neue Opfer gefunden. Die armen aber wirklich armen Hollywoodbosse. Wo kann man Spenden?
 
@james_blond: Im Kino und BlödMarkt deiner Wahl.^^
 
@james_blond: 555-IAMRICH
 
Tja noch ist es Zeit ein Geschäftsfeld zu erschließen, fragt sich nur noch wie lange, Lobisten schlaffmützen!
 
@Wlimaxxx: "Lobisten schlaffmützen" Ist das beabsichtigt so geschrieben oder ist's einfach nur eine besch... Rechtschreibung?
 
@matterno: >ist's... wer im glashaus sitzt sollte nicht mit steinen schmeißen :D
 
@AlyxO: Wo ist denn der Fehler bei "ist's"? Ist jetzt eine ernst gemeinte Frage, denn ich hab's auch mal so gelernt. Oder ist das wider der neuen deutschen Rechtschreibung? Ist dann das Sprichwort "Wie man's macht, ist's falsch." auch falsch geschrieben?
 
@AlyxO: AlyxO, geh nochmal zur Schule ;)
 
@DennisMoore: kino.tu (Name etwas abgeändert)
 
@Kobold-HH: nur das kino nix kostet... - und abgesehen davon fast alles in mieser qualität bereitstellt....
 
@Spector Gunship: Es mag nicht in HD-Qualität sein. Aber für eine Folge Futurama in normaler TV-Auflösung reicht es allemal. (Habe ich natürlich nur gehört...)
 
@Kobold-HH: Aber nicht auf 42 Zoll.
 
@Spector Gunship: und du aufpassen musst, nicht in irgendwelche Abofallen wg. "Software-Updates" reinzutappen. Kino.xx is die größte Abzocke überhaupt...
 
@_@_@_@_: Dafür kann Kino.xy aber nichts für, die abzocker sind die Hoster, auf denen die Filme gehosted werden. Kino.xy hosted die Filme ja nicht selber.
 
@KJackYo: Kino.xy schaltet doch aber die Werbung dafür, dass z.B. ein neues DivX-Player Update vorliegt etc... und leitet damit auf eine Seite wie top-downloads.de (oder so) die wiederum kostenpflichtig ist.
 
@_@_@_@_: Nein kino.xy übernimmt da keine haftung für was auf dernen hostern für Werbungen sind. Die Hoster selbst blenden die Werbungen ein. die ein angebliches Update für DIVX-Player anzeigt.
Kino.xy verlinkt nur zu den Hostern mit den Filmen. Mehr ist da auch nicht.
 
"Cyberlocker" ..... also man lernt täglich neue Begriffe..... :)
 
@tomsan: Neudeutsch "Movie in the cloud" ;-)
 
@Kobold-HH: ....hehe... :)
 
@tomsan: Das dacht ich auch =D
Wo se das Schwachsinnswort wieder erfunden haben möcht ich ma wissen.
 
@nixdagibts: vor allem schon wieder so was "denglisches".... Locker => Schrank/Spind..... wieder ein Wort, was pseudo-englisch ist
 
@tomsan: Also Unsinn hin oder her, aber das "er" ist ja wohl eindeutig eine Personifikation... trotzdem seh ich in diesem "Wort" ja mal so gar keinen Sinn... :-[
 
Tja, und selbst wenn sowas 30€ im Monat kosten würde, könnten sie sich vor Kunden vermutlich nicht retten. Aber es ist ja besser über die Pöhsen Mordkopierer zu wettern als sich aktiv um potentielle Kunden zu bemühen.
 
@Johnny Cache: Och, dafür gibt es schon legales. Online oder per Post. Allerdings natürlich nicht aktuelle Kino-Hits.
 
@tomsan: Also lovefilm.de kenne ich schon. Gibt es in unserer Gegend auch irgendeinen brauchbaren Onlinedienst mit HD Filmen?
 
Ich vergleiche die Film und Musikindustrie auch gerne mal mit der Kirche... sich vor allen auf alten bewährten Werten (bzw. Vertriebsstrukturen) ausruhen und dabei alles mögliche an Fortschritt und Gesellschaftlichen Entwicklungen hoffnungslos verschlafen...

Ich bin sicher, dass viel mehr Menschen bereit wären für gute Angebote zu bezahlen, allerdings fehlen da einfach die Angebote was Onlinestreaming oder Download der Filme angeht. Selbst auf einer DVD wird man doch erst ne halbe Stunden mit Trailern und Copyright vollgebombt, sodass es keinen spass macht...
 
@Nelson2k3: Dazu kann man immer wieder nur folgendes zeigen http://onefluidmotion.com/wp-content/uploads/2010/02/Picture-11.png
 
@KnarziJäger: http://tinyurl.com/3xc9dkr scheiß Zeilenumbrüche machen für die unwissenden auch jeden URL kaputt.
 
@Nelson2k3: jop, es scheinen die "Cyberlocker" einfach die besseren Geschäftsleute zu sein... darum der Erfolg.
 
@KnarziJäger: Das triffts zu 100%! ^^ (Edit: Mist.. Buttin verfehlt!)
 
problem ist auch (vielleicht) dass sich dienste wie hulu.com (oder angebote von abc.com etc.) noch nicht durchsetzten in good old germany. wenn ich mir ansehe was ich dort legal an filmen und serien bekomme wird man auf die amis neidisch. in den usa nehmen die fernsehstationen mittlerweile durch ihre onlineangebote mehr werbeeinnahmen ein als durch das herkömmliche fernsehprogramm, da serien meistens zeitgleich online verfügbar sind und nicht erst tage oder wochen später. ich meine mal gelesen zuhaben dass hulu.com auch in deutschland starten wollte aber irgendwas ist dazwischen gekommen und es wurde abgeblasen (schätze mal irgendeine landesmedienanstalt hat rotes licht gegeben damit das fernesehen nicht ausstirbt).
wir haben zwar solche angebote wie http://movies.msn.de/ nur sind da zu 80% ganz alte filme oder filme wie "das leben ist schön" (was nicht heissen soll das dieser schlecht ist), die schon seit launch der seite drin sind...hatte rtl nicht auch eigenproduzierte serien im online angebot? naja aber wer will schon freiwillig alarm für cobra 11 schauen (oder hiess das cobra 12?! kp ich verdrenge solche serien).
ich schaue gerne wenn ich dazu komme boston legal, nur läuft auf vox im moment die 5.te staffel glaub ich, die letzte folge die ich gesehen hab war von der 3ten staffel. so kann ich meine geliebte serie gar nicht im fernsehen ansehen da ich eine lücke von min einer staffel habe. legal (und kostenlos) kann ich es nicht nachholen ausser durch ne vnc verbindung auf hulu oder abc, nur ist mein englisch zwar gut aber dennoch harpert es an fachausdrücken aus der rechtswelt.
 
"Die meisten derartigen Anbieter verlangen für ihre Dienste rund fünf US-Dollar pro Monat und sind damit sehr erfolgreich." Scheiße, hätte man sich mal für die Kulturflaterate stark gemacht, könnte man den Kuchen jetzt selbst verspeisen. Hat man aber nicht und so füllen nun andere diese (Markt)Lücke. Selber schuld sage ich nur.
 
@Memfis: Hierbei übersiehst Du: Diese derartigen Anbieter haben für die Ware, die sie anbieten, nichts bezahlt, da es sich ja um Raubkopien handelt. Sie können also knapp über einem Preis anbieten, der lediglich ihre eigenen Kosten deckt, und machen bereits Gewinn. All diejenigen, die an der Herstellung der Filme beteiligt waren, bleiben aussen vor. Das ist, als ob Du Dir ein gestohlenes Auto liefern lässt, und der Dieb Dir lediglich die Fahrt von dem Parkplatz, an dem er den Wagen geklaut hat, bis zur Übergabestelle frei Haus berechnet. Und Du Dich dann freust "wow, der bietet Autos günstig an, warum haben die Fahrzeughersteller die Frei-Haus-Lieferung zu solchen Preisen noch nicht für sich entdeckt, die könnten doch eine Menge Kohle damit machen". Natürlich berechnet sich der Preis für ein Fahrzeug anders als für eine digitale (und somit, einmal erstellt, kostengünstig zu vervielfältigende) Ware, aber beide müssen erst mal hergestellt werden. Ein legaler Downloaddienst wird also zwangsläufig teurer sein (müssen) als das Angebot von Diebesgut.
 
@FenFire: Wir alle wissen aber, dass zwischen Herstellungskosten und Verkaufspreis genügend Luft ist oder zumindest wäre, wenn die Industrie so arbeiten würde wie du sagst, dass es die Illegalen Anbieter tun - knapp an der Gewinnzone. Klar, das tut die Industrie offiziell auch... wo aber kommen dann die ganzen Menschen mit 200+ Ferraris im Fuhrpark her?
 
@FenFire: grundsätzlich hast du recht und deshalb auch das + aber....die industrie könnte jeweils die eigenen produktionen für kleines geld verkaufen. Diese müssen auch nicht sehr teuer sein. Es reicht wenn sie die kosten die durch den download entstehen decken + ein kleiner gewinn erzielt wird. Am ende machts auch dort nur die anzahl der downloads. Die sollen sich nicht so anstellen, jeder cent der so verdient werden kann und nicht verdient wird ist ein verlorener cent weil die leute illegale angebote nutzen. Aber die wollen ja wieder ganze euros.
 
@lalomat: Nun ja, aus Sicht eines Verkäufers gilt die Idee der Gewinnmaximierung - die Fragestellung für die Industrie lautet "bei welchem Preis erziele ich den meisten Gewinn?" (dies ist nicht der höchste Preis und nicht der niedrigste). Den für sie "optimalen" Punkt werden sie vermutlich nie finden, sondern stets danach suchen. Die Reaktion des Käufers auf "zu teuer" sollte jedoch Konsumverweigerung sein (die Filmindustrie zwingt uns ja schliesslich nicht zum Konsum ihrer Produkte), dann verschiebt sich der für den Anbieter "optimale" Preis automatisch nach unten. Diebstahl (so nenne ich jetzt mal den Konsum illegaler Kopien ohne Entgelt an den Hersteller) hingegen lässt dem Anbieter immer das Argumentationshintertürchen "die wollen das eh bloss kostenlos, sie würden auch dann stehlen, wenn der Preis niedriger wäre". Womit sie zum Teil vermutlich auch Recht haben, denn Gelegenheit macht Diebe, und der Konsum illegaler Kopien im Netz erscheint den Tätern wohl oftmals einfach und "sicher" (anders als z.B. ein nächtlicher Einbruch ins Kino, Aufbrechen der Kasse und Mitnehmen der darin befindlichen Eintrittsgelder des letzten Tages). Mal von all diesen Überlegungen abgesehen hat vermutlich keiner von uns tatsächlich eine Vorstellung, welcher Preis tatsächlich kostendeckend incl. eines "vernünftigen" Gewinns wäre, oder kennt jemand all die bei Herstellung und Verteilung eines Films entstehenden Kosten sowie die Konsumzahlen, um das zu berechnen? Ich nehme an: nein. Vielmehr haben wir alle eine Vorstellung davon, wieviel wir bereit wären zu bezahlen. Ob sich bei jenem Preis eine Herstellung der von uns gewünschten Produkte (Filme) dann noch lohnen würde oder ein Verlustgeschäft wäre, weiss hier wohl niemand wirklich.
 
@FenFire: die herstellung und die verteilung spielen doch garkeine rolle. Entweder ist der film gut und spielt seine kosten bereits in den kinos ein oder eben nicht. Das was anschließend durch downloads verdient wird ist doch eh nur zusätzlicher gewinn den es jetzt nicht gibt. Selbst wenn nur 20 cent pro download übrig bleiben dann sind das schonmal 20 cent mehr als sie jetzt haben. Im kino kann man nen film für nen zehner sehen. Der zehner deckt auch nicht die kosten. Die menge der besucher machts
 
@lalomat: Mitnichten. Von den Einnahmen an der Kinokasse hört man in den Medien, es werden Kinocharts aufgestellt etc. Einkünfte aus späteren Stufen in der Verwertungskette (DVD-Verleih und -Verkauf, Fernsehrechte, ...) sind jedoch nicht zu vernachlässigen. Hier reihen sich Filmdownloads als Geschäftsmodell als weiterer Schritt in der Verwertungskette ein - wohl als Alternative zum DVD-Verleih und -Verkauf. Die Einnahmen hieraus sind also nicht "zusätzlich zu bisherigen", sondern bisherige Einnahmen entfallen hierdurch zumindest zum Teil (statt mir die DVD zu kaufen oder zu leihen, schaue ich mir den Film in einer Online-Videothek an).
 
@FenFire: Der Industrie würden doch gar keine Kosten bei der Kulturflate entstehen. Das Prinzip habe ich so verstanden, dass man einen Obolus (Schutzgeld) an den Provider zahlt und dafür kann man aus P2P saugen was man an Musik so findet ohne sich darum kümmern zu müssen, ob das nun Copyright verletzt oder nicht. Die Gelder, die der Provider eingenommen hat verteilt er an die Entwertungsgesellschaften, die das Geld dann wiederum nach ihrem komplizierten Schlüssel verteilen. Jetzt kommt vermutlich gleich jemand der sagt, dass eine gerechte Verteilung gar nicht möglich ist und bla. Stimmt teilweise ja auch, aber erstens ist die Verteilung der Entwertungsgesellschaften schon jetzt nicht das Wahre und außerdem gibt es ja schon jetzt Statistiken, wie oft welcher Song illegal heruntergeladen wurde - zumindest werden ständig irgend welche Statistiken präsentiert auf denen dann gleichzeitig vermerkt ist wie ach so hoch doch der Verlust durch die illegalen Downloads ist. Das Argument der nicht Nachvollziehbarkeit hat die Contentindustrie also selber widerlegt.
 
Da nur das Verbreiten illegal ist sind die Leute, die dafür "bezahlt" habe, ja auch auf der sicheren Seite.
 
@Proton: Da wäre ich mir nicht so sicher. Wie war das nochmal damals mit ftpwelt? Bin mir nicht mehr sicher, aber wurden da die User (zumindest einzelne) nicht auch verfolgt?
 
@Memfis: Wenn man überzeugend verkauft, das man dachte, dass es legal sei, wenn man dafür bezahlt, dürfte es wohl kein Problem sein, oder :) ?
 
@Sighol: *zonk* (-) + (-) = (-) -> (-) * (-) = (+)
 
@klein-m: *klugscheißmodus on* (-) + (-) = 2 (-)

Das man sich auf Winfuture mal über die Grundlagen der Algebra auseinandersetzen kann, hätte ich nicht für möglich gehalten. :-P
 
Hmm, also ich hab da von ganz anderen Webseiten gehört, die auch 1080p Full-HD mit AC3/DTS Ton *.MKVs anbieten. Da soll es sogar Blu-Ray untouched ISOs geben. Alles frei, unverschlüsselt und mit Full-Speed downloadbar...
 
@Tiger_Icecold: Ein Schwager läd sich so das Komplettpaket von Sky...
 
@rallef: .. und zwar Monate vor der Erstausstrahlung auf Sky
 
@Tiger_Icecold: Das scheint ja ne richtige Hd-Area zu sein von der du gehört hast :D
 
also ich kann auch alles ohne anmeldung gucken, wäre ja noch blöder geld und daten für illegale sachen raus zu rücken :augenverdreh
 
"Raubkopierer nicht mehr Hauptfeind von Hollywood" und ich dachte schon an einen neuen, viel stärkeren Gegner... *Ab hier extrem dramatische Filmmusik vorstellen* Der zahlende Kunde! Ist ja auch der neue Hauptgegner der Gamebranche und die Raubmordkopierer interessierts nicht da die jetzt sogar im Vorteil sind (Kein Onlinezwang,Spielstände sind lokal gespeichert usw.)...
Dazu sollte es nen Film geben. Irgendwas wo die Filmbosse die RaubmordABOkopierer Saw like abschlachten.
 
@Dragon_GT: lol -.-
 
"Tausende Filmliebhaber fallen auf derartige Angebote herein und beziehen neue Streifen voller Überzeugung, dass sie dafür bezahlt haben." - Ja nee ist klar - es mag ja Noobs geben, die das nicht auseinander halten können, aber die weite Mehrzahl ist sich schon darüber im klaren, dass die "billigen Anbieter aus Russland" den Kram schwarz verbreiten und man nur deshalb auf der Sparwelle schwimmt.
 
Also ich gehe gerne ins Kino. Neue Filme müssen da auch bleiben! Alice im Wunderland 3D kann keiner zu Hause gucken auf einer 40 Meter breiten Leinwand. Aber das verstehen die ganzen Diebe nicht. Wenn aber geschnittene Filme auf DVD kommen oder im TV gesendet werden - ne ne - das ist kein Geld wert. Warner hat es doch richtig gemacht. Kauften Anteile an AOL und verdienen so am Internet.
 
"Die meisten derartigen Anbieter verlangen für ihre Dienste rund fünf US-Dollar pro Monat und sind damit sehr erfolgreich." Netflix kostet nur $9, ist legal, man kann DVD auch ausleihen und es wird generell besser supportet. Warum also sein Geld für solchen Müll ausgeben? Um $4 zu sparen?
 
@eppic: problem bei vielen legalen diensten ist die auswahl an filmen. viele filme der imdb top 250 sucht man dort vergebens und ich bin wenn überhaupt nur bereit für so einen dienst zu bezahlen, wenn ich alles bekomme und nicht nur die pro7 blockbuster (maxdome lässt grüßen)
 
es ist immer leicht, auf andere zu zeigen, um von der eigenen UNFÄHIGKEIT abzulenken !
 
Ich will ein legales Angebot, wo ich für 15-20 Euro im Monat alles gucken kann was ich will. Filme, Serien, Deutsch und Englisch. Was? Unrealistisch? Guckt doch mal Google an, was Nutzerdaten wert sind. Wenn die Anbieter wissen, was ich wann und wie oft und in welcher Sprache gucke, welche Szenen ich mehrfach gucke usw., dann ist das etwas wert.
 
@Colonel Lynch:
..gib mir 20.- steine im monat und du darfst gucken was du willst..sogar sachen die deine frau nicht mag-))
 
@Colonel Lynch: Ist die Bewertung des Wertes von Nutzerdaten realistisch? Sie macht ja nur Sinn, wenn aus der Auswertung der Nutzerdaten Produkte erstellt werden können, die vom Nutzer dann auch gekauft werden. Aber Dein Vorschlag läuft ja gerade darauf raus, dass Du eben nicht kaufen, sondern alles pauschal per für Dich billiger Flatrate erhalten möchtest. Da können sie Dein Benutzerverhalten noch so viel analysieren und hieraus Produkte erstellen, die Deinen Geschmack besser und besser treffen - wenn Du nicht bereit bist, diese auf Basis der Analyse des Nutzerverhaltens den Geschmack der Anwender immer besser und besser treffenden Produkte dann auch entsprechend zu bezahlen, sondern sie im Rahmen Deines Flatratevorschlags (wir erinnern uns: die Flatrate hast Du ja bereits, aus dieser resultieren die der Produktweiter-/neuentwicklung zugrundeliegenden Nutzerdaten) verkonsumieren möchtest (was bei Filmen wohl der Fall wäre: aufgrund der Analyse des Zuschauerverhaltens können Filme hergestellt werden, die den Geschmack der Zuschauer besser treffen - aber sind die Nutzerdaten viel wert, wenn diese Filme dann wieder im Rahmen der selben Flatrate angeschaut werden?)... tja, dann sind die Benutzerdaten auch nichts wert. Und das Flatratemodell ist für den Anbieter bzw. die Produkthersteller ein Verlustgeschäft.
 
ist klar das die kapitalisten die regeln der realen in der virtuellen welt anwenden wollen - nur gut das sich das internet als wahre community versteht!
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