Free Software Foundation mobilisiert gegen ACTA

Recht, Politik & EU Die Free Software Foundation (FSF) macht gegen das Antipiraterie-Abkommen ACTA mobil. Dieses wird seit einiger Zeit hinter verschlossenen Türen zwischen verschiedenen Regierungen und der Medienindustrie ausgehandelt. mehr...

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"Illegale Software" sehe ich heute als "Zivil Courage" gegen den DRM- und Abspielbehinderungswahn der Contentindustrie! Mögen sie ruhig die Gesetze kaufen und Geldkoffer an die Volksvertreter schicken. Ich breche mit gutem Gewissen Gesetze, die wider dem Volkswillen beschlossen wurden.
 
@Kobold-HH: Ja, du findest das "toll", solange du es unerkannt hinter verschlossenen Türen machen kannst. Sobald man dich ins Kittchen steckt mit Aussicht auf eine langjährige Haftstrafe siehst du das bestimmt nicht mehr als "Zivil Courage", sondern als jugendliche Dummheit. Das mit der Haftstrafe soll übrigens als düstere Zukunft gelten... wenn die Medienkonzerne genug Machtmissbrauch betrieben haben!
 
@Kobold-HH: Dann darfst du dich aber auch nicht wundern wenn die DRM-Mechanismen immer mehr Einzug halten. Ob nun bei BluRay, bei Spielen oder bei Software ist egal. Solche Mechanismen wären gänzlich unnötig wenn jeder die Sachen die er haben will auch kaufen würde und sie nicht irgendwo runterlädt. Man kann der Industrie an dieser Entwicklung nicht allein die Schuld geben. Auch Leute wie du tragen dazu bei dass es immer schlimmer wird. Glaub nicht dass die Hersteller gerne ne sechsstellige Summerfür eine Kopierschutzlizenz ausgeben. Die würden das Geld auch lieber in ihr Produkt stecken, statt in DRM-Technologien.
 
@DennisMoore: Die sechsstelligen Summen werden doch sowieso auf den ehrlichen Kunden abgewälzt.
 
@OttONormalUser: Ja, und der beschwert sich dann dass das Spiel 55 statt 50 Euro kostet. Tut alles nicht not, wenn alle die das Spiel haben wollen es auch kaufen würden. Dann könnte man auf DRM verzichten und wäre wieder bei 50 Euro.
 
@DennisMoore: Seh ich völlig anders, anstatt sich zu beschweren sollte man diese Art und Weise boykottieren! So mache ich es jedenfalls, denn es kann nicht sein, dass der ehrliche Kunde sämtliche Nachteile in kauf nehmen muss, weil andere eine Straftat begehen. Solange der Kunde das aber mit sich machen lässt, wird sich nichts ändern, auch nicht mit solchen Appellen wie du sie von dir gibst. Da man die genaue Zahl der Illegalen Kopien gar nicht feststellen kann, werden die immer behaupten das es welche gibt, selbst dann wenn dem nicht so ist. Das sieht man an deren Rechnungen wie viel Verlust man angeblich dadurch gemacht hat. DRM wird also auch geben, wenn alle kaufen, nur um scheinbar zu verhindern das jemand kopieren könnte, weil sie sonst den Hals nicht voll kriegen.
 
@OttONormalUser: Lustigerweise behaupten sie aber auch dass Konsolen vor Raubkopien sicher sind, obwohl das definitiv nicht stimmt ^^. Das es DRM weiterhin geben wird, dürfte stimmen, aber überleg mal wie lange es schon Kopierschutzmechanismen gibt und wie sie früher aussahen als das Problem des Saugens von Warez noch kein Thema war. Da haben CD-Checks und Codeschablonen (z.B. für Monkey Island) gereicht. Schön war auch der Kopierschutz bei Oil Imperium, falls das noch jemand kennt. Da würde eine Codeabfrage clever ins Spiel eingebaut. "Wenn Sie hier bohren wollen, geben Sie den folgenden Code ein:". Die Sache hat sich doch mit den Jahren extrem aufgeschaukelt und jetzt sind wir bei CD-Checks, Onlineaktivierung und sogar schon bei einem Zwang zur Onlineanbindung während des Spielens. Ich weiß nicht wohin das noch führen soll.
 
@DennisMoore: So so. Das Kopieren ist einzig Schuld am DRM und den Countrycodes, dem CSS und HDCP und HD+, Onlinezwang, SecuRom etc.? Da stellt sich doch ehr die "Huhn oder Ei"-Frage! - Ich sage nur "Copy is right!"
 
@DennisMoore: Sehe ich nicht so, die Mafia hat noch viel mehr Angst vor freier Software, das gute Linux und all die freien Software sehen die als die viel größere Bedrohung an. Denn jemand, der sich ohne besondere Erlaubnis Kopien kommerzieller Software zieht, wird möglicherweise noch zum Kunden, oft einfach auch um die Nerven zu schonen. Benutzer freier Software hingegen lachen über die Kriminalisierungsmethoden der Mafia (noch). Mit ACTA werden aber die Kriminalisierungsmethoden der Mafia immer weiter ausgeweitet, sonst täten die es nicht im Geheimen, es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis die Mafia rotzfrech versucht auch freie Software ebenfalls zu kriminalisieren.
 
@Kobold-HH: Dann unterschreiben. Ich bin dabei! Auch noch was interessantes von der FSF: http://en.windows7sins.org/
 
Man, wann raffen die es endlich? Ihr braucht nicht den Netznutzer aufklären, der weiß das doch. Klärt doch mal bitte die Bürger auf, die in Scharen zu Media Markt & Co. rennen und sich dort die ganzen DRM-Spiele kaufen! Die bringen denen Geld...
 
@DasFragezeichen: Wieso sollte man auch nicht die DRM-Spiele kaufen wenn man sie haben will? Wenn man möchte dass der Hersteller des betreffenden Spiels auch noch ein weiteres entwicklen kann und nicht vorher Pleite ist, dann sollte man das schon kaufen. Was allerdings meiner Meinung nach vertretbar ist, ist nach dem Kauf der Einsatz eines Cracks um die DRM-Gängelung zu umgehen. Der Hersteller hat sein Geld, ich hab mein Spiel, alles prima. Das sehen viele Crackergruppen übrigens genauso. Die schreiben in ihre Info-Dateien ja schon länger rein dass man das Spiel bitte kaufen möge wenn man es gut findet.
 
jo, das tun sie... mich intressieren eh nur die cracks, da sie den kopierschutz aufheben (bei spielen die gängeling der hersteller). ich gehe sogar soweit, den uhrhebern vorzuwerfen den endverbraucher zu betrügen im sine des stgb, da sie den verbraucher klar täuschen das der endverbraucher etwas kauft... er kauft aber nix, rechtlich bleibt alles eigentum des herstellers. somit wird der endkunde nur um sein geld gebracht. ich sehe diese entwicklung sehr kritisch, da die hersteller versäumen den kunden angemessen zu entschädigen für ihr unredliches handeln. bestell ma einen klempner, der dir nen klo montiert..der aber sagt..sie dürfen es nicht benutzen...genau das aber passiert im namen des uhrheberechts beim endkunden.
 
@BlackFear: Ein anderes Anliegen der FSF. Passt hier ganz gut in dieses Forum ^^ http://en.windows7sins.org/
 
gegen acta muss man grundsätzlich sein, da es die kunden/konsumenten einseitig stark belastet.man muss sogar den uhrhebern/gesetzgebern/unterzeichnern vorwerfen nicht demokratisch und rechtsstaatlich zu sein und nur kapitalistische ziele und ausbeutung der kunden zu unterstüzen.
 
Wir brauchen einen Richard Stallman in Europa und Deutschland.
 
Das Schlimme an DRM ist, dass die Medienindustrie damit immer noch weitere Einnahmemoeglichkeiten abschoepfen will.Das Titel die bereits auf CD im heimischen Regal stehen fuer den Mobilen Player nocheinmal
bezahlt werden muessen,und freie Software (Linux -Openoffice etc.) durch
lizenzgebuehrenzwang (zB.Windowskompatibilitaetszertifikat)Zusatzkosten
aufgezwungen werden.
Wenn ich meine CD-Sammlung quasi entwertet bekomme da ich fuer jeden Titel eine DRM erwerben muss und dieses einem Neukauf gleichkommt,oder
fuer jeden Player ob Computer oder MP3-Player extra bezahlung anfaellt,
dann ist die kommerzialisierte Medienwelt der Konzerne wieder in ordnung.
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