EU-Kommissarin: Stärkere Nutzung Freier Software

Recht, Politik & EU Die EU-Internet-Kommissarin Neelie Kroes hat sich in Brüssel für eine stärkere Verwendung Freier Software in den Kreisen von Behörden in den Ländern der Europäischen Union ausgesprochen. Auf diese Weise könne man einer Verschwendung öffentlicher ... mehr...

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Ich finde freie Software sollten nur Privatpersonen vorenthalten werden .
 
@Menschenhasser: Unsinn
 
@Hitchhiker: So ein Unsinn ist das auch wieder nicht.

Der größte Teil freier Software entsteht von privaten Entwicklern die das in der Freizeit machen.

Wenn nun Firmen auch noch auf diese Art umsteigen gibt es wieder zahlreiche Arbeitslose Programmierer mehr.
 
@andi1983: nicht 'vorenthalten' und 'vorbehalten' verwechseln. Aber Sowahl als auch Unsinn
 
"Laut einem Artikel von 'derStandard' richtet sich diese Aussage klar gegen den Softwarekonzern Microsoft. " Des war ja mal klar.... Wenn andere nicht in der Lage sind wirklich brauchbare Alternativen zu bieten dann kann ich nicht wirklich helfen..... hinzu kommt der doofe User der nicht in der Lage ist umzudenken.... Nun umzusteigen kostet wieder Milliarden an Schulungskosten
 
@Stefan_der_held: ich verstehe immer nicht was alle gegen windows und office haben, office ist doch wohl das beste was es auf dem markt gibt. da kommt open office nicht ran, für den privat anwender ganz nett, aber meiner meinung nach kann man mit office besser arbeiten.
und was würde ein umstieg auf linux bringen? linux ist richtig eingesetzt nicht schlecht, aber für den normalen user zu kompliziert. da ist windows wesentlich benutzerfreundlicher.
 
@Xorith: und wieso kein gemischtes netz in der verwaltung? unter der vorrausstzung, das es funktioniert und wirklich geld spart! open office reicht für viele bereiche auch ausserhalb der privaten nutzung. ja ms office hat viele funktionen, aber ich glaube nicht das ein normaler verwaltungangestellter davon auch mehr als 5% nutzt. und die stellen, die diese funktionen wirklich brauchen können ja auch das kommerzielle paket bekommen! ich behaupte mal einfach das eine linux distri, die für ein netbook gedacht ist, plus open office für einige stellen in der verwaltung völlig ausreichent ist. mfg
 
@Mandharb: Versuche dir das einfach mal aus der Sicht des 0-8-15 Users vorzustellen.... "wääää das geht nicht wie sonst".... so fängt das ganze an....
 
@Stefan_der_held: Ich hab selber schon alles erlebt. Keine Sorge. :)
Aber der Arbeitsmarkt ist heute doch knall hart. Wer sich nicht anpassen möchte oder keine Eigeninitative zeigt fliegt heute doch schnell. Wieso nicht auch im öffentlichem Dienst? Sie arbeiten schliesslich mit Steuergeldern! Wieso darf man da nicht erwarten, das sinnvoll Geld eingespart wird? Es gibt genug Arbeitslose und da sind bestimmt welche bei, die man auf einige Positoinen setzen könnte. MfG
 
@Xorith: der Umstieg von Windows zu Linux ist für den 'normalen' Nutzer völlig problemlos, da er nicht mit dem BS arbeitet, sondern mit der Software, für die das BS lediglich die Schnittstelle liefert.
 
@Hitchhiker: Das stimmt grundsätzlich, nur gibt es viele der typischen Windows Anwendungen nicht unter Linux. Die Leute sind nunmal Programm X gewohnt und wollen auch dabei bleiben, z.b. Nero als Brennprogramm. Für Erfahrene Anwender ist es kein Problem auf eine alternative Auszuweichen, aber für unerfahrene Anwendnr ist es ja zum Teil schon die Hölle wenn der Schliessen Button plötzlich links statt rechts ist (übertrieben gesagt) ;) . Und teilweise kommt man auch nicht los von Windows weils keine Alternativen gibt, ist mir selber passiert, nutze auf meinem Laptop nur noch Ubuntu (vorher noch Win7 parallel dazu), ich spiele öfter mal Poker bei Full Tilt. Die bieten keine Software für Linux an, mit Wine geht es zwar grundsätzlich, stürzt bei mir aber regelmäßig ab (so alle 15-20 Min), musste dafür nun auf ein virtuelles win7 ausweichen da es nicht gerade gut ist wenn man beim Online Poker (um Geld) ständig nen Disconnect erhält.
 
@I Luv Money: Mag sein, auf professioneller Ebene gilt aber der 'Gewohnheitseffekt' nicht sonderlich viel als Gegenargument, wenn dadurch langfristig erhebliche Kosten gespart werden können. Dann heißt es ganz lapidar: 'Das ist das neue Tool, wer eine Schulung braucht soll Bedarf anmelden.' Und: Schulungsbedarf besteht _IMMER_, ganz egal, ob die SW was kostet oder nicht, oder ob ein MS im Namen auftaucht oder nicht. Gegenteilige Behauptungen sind bloße Träumerei...
 
@Hitchhiker: Ach so, dachte du meinst mit "normalen Nutzern" die Privatanwender, und nicht diejenigen die Beruflich am Rechner arbeiten.
 
@I Luv Money: na ja, bei dem Thema hier geht's ja nicht um Privatanwender...
 
@Hitchhiker: Diejenigen die an Windows festhalten tun dies vor allem wegen dem Windows Daddelkram. Für Firmen und Behörden fällt hingegen diese Entschuldigung flach. Aber auch für Privat Nutzer lohnt sich freie Software, so fangen sich Linux Desktop Benutzer beim Internetz Sörfen üblicherweise nicht die ganzen Windows Viren und Trojaner ein.
 
@Fusselbär: Schau Dir mal insbesondere Behörden an. Die gehören mit zum kompliziertesten im Software-Bereich. Daher sind auf der Cebit auch immer 2 ganze Messehallen nur mit Software für öffentliche Verwaltungen voll. Kein anderer so spezieller Bereich belegt so viel Platz. Das beste Beispiel für die Komplexität ist das Limux-Projekt, der Umstieg der Stadt München auf freie Software. Nach 7 Jahren ist man noch nicht einmal fertig mit dem Austausch des Browsers, des Email-Programme und der Office-Suite. Die wirklich komplizierten Sachen, die Fachverfahren werden erst jetzt langsam angegangen. Trotzdem hat das Projekt schon Millionen verschlungen. Da öffentliche Verwaltungen sehr günstige Linzenzen bekommen, wird das viele Jahre brauchen, bis sich der Umstieg finanziell gerechnet hat.
 
@Xorith: Ich verstehe nicht, warum so viele Menschen Microsoft gut finden. Google halt mal nach Microsoft und Monopolmissbrauch, da findest Du dutzende von Seiten, die sich mit diesem Thema beschäftigen!
 
@Stefan_der_held: wenn man wirklich nur die schult, die es nötig haben, sollte man auch dort einiges an geld sparen können. nicht jeder in einer öffentlichen verwaltung braucht eine schulung. Und langsam sollte man sich angewöhnen, das man sich einges auch zuhause aneignen kann. was muss man einen einfachen verwaltungsangestellten schulen, der nur einfache briefe schreibt? heute kann man doch schon erwarten, das die meisten einen pc zuhause haben, die können sich ja dann zb. open office auch zuhause installieren und sich mit hilfe des internets die benötigten infos aneignen. die arbeiten doch eh mit vorlagen und die kann ja "eine" fachkraft konvertieren. von dem normalen arbeiter und angestellten wird ja auch schon erwartet, sich gewisse softskills selbstständig anzueignen. wieso darf das nicht von angestellten im öffentlichen dienst erwartet werden?! mfg (edit: war doch richtig! XD )
 
@Mandharb: Du glaubst garnicht wie viele Euros da fließen für solche pseudoschulungen.
 
@Mandharb: Du solltest vielleicht mal arbeiten gehen, bevor Du so etwas schreibst. Gerade Verwaltungen sind deutlich komplizierter von der IT her als viele andere Jobs. SAP gehört heute zum normalen Werkzeug, mit dem die "einfachen" Verwaltungsangestellten umgehen müssen. Zentrale Template-Bibliotheken, automatisierte Workflows, elektronische Ablagesysteme, CRM-Systeme, Ticket-Systeme, Datenbankabfragen, Mitarbeiterportale, ... das sind völlig normale Dinge in Verwaltungen. Und das soll man sich als kleiner Sachbearbeiter mal eben in der Freizeit aneignen? Du bist ein Witzbold. Das ist so, als wenn Dein Lehrer in der Schule sagt: "Morgen schreiben wir eine Klausur über Kunstgeschichte im Mittelalter, bitte arbeiten Sie sich in das Thema ein."
 
@Timurlenk: Danke für die Beleidigung am Anfang deines Beitrags! Zum Rest: Natürlich ist die IT Struktur in so einem Bereich nicht einfach. Natürlich sollen die Angestellten die spezielle Software nutzen, auch an dieser geschult werden. Aber müssen ALLE Mitarbeiter geschult werden nur weil sich vielleicht das Betriebssystem geändert hat? Weil der Browser und das Office Paket anders aussehen? Man sollte schon differenzieren und nicht sinnlos Geld ausgeben. Aber genau das gelingt im öffentichem Bereich ja nie! Man sieht ja oft wie Steuergelder sinnlos verbrannt werden. Und um jetzt auf die Einleitung zurückzukommen: Liegt wohl an Entscheidungsträgern wie dir! Gruß
 
@Mandharb: Entschuldige, das sollte nicht als Beleidigung gemeint sein, aber Du kennst offensichtlich die Arbeit in der öffentliche Verwaltung überhaupt nicht. Ich kenne beruflich seit vielen Jahren die IT-Systeme im öffentlichen Bereich wie auch in Firmen und kann Dir verraten, dass die öffentlichen Verwaltungen um ein Vielfaches komplizierter sind. Dort sind unzählige unterschiedliche Anwendungen im Einsatz, oftmals eng integriert. In den letzten Jahren laufen immer neue Sparrunden durch die Verwaltungen, weswegen konstant Personal abgebaut wird und die Effizienz immer weiter gesteigert wird (werden muss) und daher die Integration immer weiter steigt. Sinnlose Geldverschwendung kommt eher aus der Politik und den Vorgaben, die die Poltiker machen, nicht aus den Verwaltungen. Diese leiden auch nur darunter.
 
@Stefan_der_held: Wo liegt den der unterschied von linux und windows für den > normalen anwender <, der office startet, vlc startet, firefox nutzt usw. ??? Ich als nutzer beider systeme kann dir keinen nennen! Der unterschied ist nur für die admins welche, die systeme verwalten. Somit braucht man auch keine schuhlung für leute im öffentlichem dienst, die sowieso NICHTS auf den pc´s zu installieren haben.
 
Wo ist eigentlich dieser drecks edit button hin und wieso lande ich immer wieder auf der scheiss index seite wenn ich eine bewertung abgebe? - - - Meine frage oben gehgt auch noch an Xorith. Wollte ich zwar editiern abe rghet nicht. -.-
 
@zaska0: Der Unterschied ist ganz "skurril": es heist "Starter" nicht "verknüpfungen"... Du findest die Elemente die du benötigst nicht an der Gewohnten Stelle. Für dich und mich und den Rest hier scheint dieser Grund zwar Absurd zu klingen... aber es ist leider so
 
@Stefan_der_held: Du kapierst wohl die Zusammenhänge nicht! OFFENE Dokumentenformate, ein diskriminierungsfreier Zugang von alternativen Anbietern ect. Es gab eine Zeit, da waren andere Anbieter führend, bis Microsoft mit Hilfe des Windowsmonopols und der Marktmacht von MS sein Office durchgedrückt hat! Und mit Monopolmilliarden kann man sich auch viele Entwickler leisten!! die MSOffice weiterentwickeln. Frau Kroes ist kompetent und sagt, was seit Jahren schon gesagt werden muss! Das MSOffice Monopol muss aufgebrochen werden!!!
 
@Stefan_der_held: Es gibt durchaus bauchbare Alternativen zu den Microsoft-Produkten. Nicht jeder braucht alle Funktionen die Office bietet. Mit Openoffice kann man das meiste auch so erledigen. Ich sehe eher das Problem dass bestimmte Anwendungen nur unter Windows laufen. Bei neuen Programmen sollte darauf geachtet werden dass diese Plattformübergreifend funktionieren um somit langfristig unabhängig von einer bestimmten Plattform zu sein.
 
ich finde das eine sehr gute Entscheidung, allerdings sind die GRünde fadenscheinig. Eine Sitzung dieser ganzen Sinnlosen Poliziker kostet mehr als alle Lizenzen die von MS jemand für Die Regierungen gekauft wurden...
 
@Sam Fisher: Die Argumente von Frau Kroes sind doch nicht fadenscheinig. Frau Kroes hat schon als Wettbewerbskommissarin sehr gute Arbeit geleistet. Einfach mal recherchieren!
 
Ach Gott die sollen bloß nicht flennen. Wir arbeiten in den Behörden atm mit einem Minimum an Mitteln. Unsere Workstations sind 8 Jahre alt und verschwenden weit mehr Gelder, weil die Leute morgens 25 min warten müssen, bis der Bootvorgang abgeschlossen ist und der Rechner "arbeitsfähig" ist. Das kostet bei 1300 Mitarbeitern weit mehr Gelder als so lächerliche Software, für die wir eh andere Konditionen kriegen.
 
@funny1988: kleiner Tipp: einfach 25 Minuten vor Öffnung für den Publikumsverkehr die Rechner Hochfahren...
 
@funny1988: Die 25 Minuten Bootzeit sollen wir dir jetzt glauben oder ist nicht doch vielleicht ein _wenig_ übertrieben?
 
@I Luv Money: Das ist nicht übertrieben, sondern traurige Realität. Lass mich raten du arbeitest entweder gar nicht oder bei irgendeinem Konzern der sich alle 2 Jahre neue Workstations leisten kann.
 
Kann einer mir die Quelle zeigen wo Neelie Kroes gesagt hat, dass es sich definitiv (nur) gegen Microsoft richtet? - Ich rede hier vom Zitat.
 
@RobCole: Der Standard.at hat das erwähnt. Den Artikel habe ich heute morgen gelesen. Frau Kroes geht es um Interoperabilität(was für ein Wort). Offene Dokumentenformate, dass der Verbraucher, egal welches Büropaket er einsetzt, Texte, Tabellen ect. ohne Einschränkungen lesen und bearbeiten kann. Google mal nach OOXML, ISO ect. oder geh auf www.groklaw.com.
 
@NoName!: Weder ODF noch OOXML sind brauchbar, obwohl beide offen und beide standardisiert sind. Bisher gibt es kein einziges Programm welches auch nur einen der beiden Standards vollständig und korrekt implementiert. Zudem sind beide Standards sehr mangelhaft, eine Kompatibilität zwischen Anwendungen kann durch sie nicht gewährleistet werden.
 
@Timurlenk: Da weiß ich jetzt nicht 100% Bescheid, aber wie siehts bei OpenOffice oder Google Docs mit der ODF Unterstützung aus? Ich denke schon, dass das ODF-Format richtig und vollständig implementiert ist! Und da sich ODF ja auch weiterentwickelt, ist es doch nur logisch, wenn nicht immer augenblicklich jedes Office den neuen Standard vollständig unterstützt. Was garnicht geht ist OOXML von Microsoft. Allein der ISO-Standardisierungsprozess wahr eine ganz miese Masche von Microsoft, die diesen 6000 Seiten und trotzdem nicht vollständig dokumentierten, halboffenen Anti-Standard selber nicht wirklich unterstützen!!! Bei groklaw.com gibts hier eine Zusammenfassung der Geschehnisse! Ein weiteres Beispiel, warum man Microsoft nicht nur nicht unterstützen sollte, sondern diesem miesen und verlogenen Monopolisten die Rote Karte zeigen sollte!
 
@NoName!: ODF wird weder von Open Office noch von Google Docs korrekt unterstützt. Abgesehen davon, dass sowieso nicht der ISO-Standard, sondern eine Erweiterung genutzt wird, wird aber auch diese nicht korrekt implementiert. Man sieht immer mal wieder Unterschiede bei der Darstellung in verschiedenen Applikationen. Ich habe schon andere Darstellungen zwischen verschiedenen Open Offices gehabt (Win und OS X). Dazu kommt, dass der ODF-Standard an sich schon mangelhaft ist, da einfach Teile fehlen. Dadurch ist eine Kompatibilität Glücksache. Und zu guter Letzt ist ODF nicht patentfrei. Sun, bzw jetzt Oracle, hat Patente auf Teile von ODF. Für das aktuelle ODF dürfen sie benutzt werden, aber Weiterentwicklung ist vom Wohlwollen von Sun/Oracle abhängig. IBM hatte auch Patente auf Teile von ODF, hat diese aber freigegeben. Und neben einigen weiteren Problemen nutzt es einen Kompressionsalgorithmus, der nicht per Standard definiert ist. Also ODF geht gar nicht. Und OOXML geht auch gar nicht, da sind wir uns einig.
 
@NoName!: "Offene Dokumentenformate, dass der Verbraucher, egal welches Büropaket er einsetzt, Texte, Tabellen ect. ohne Einschränkungen lesen und bearbeiten kann" dann kann es nicht nur gegen Microsoft gehen! Vor allem Adobe (PDF) fallen da genau mit rein! Oder wann habt Ihr mal von einer behördlichen Webseite eine Word- oder Excel-Datei bekommen?
 
Jo, und am besten auch noch freie Autos, freie Möbel und freie Dienstleistungen. Software-Entwicklung kostet nun mal auch Geld und auch wenn es viel freie Software gibt, welche als "Abfallprodukt" entsteht, so hängen am großteil der gesamten Software eben auch eine Menge Arbeitsplätze. Ich bin für freie Parlamentarierer, das was die da treiben, könnten se ja auch in ihrer Freizeit abreißen...;)
 
@Knarzi: Also freie Software als "Abfallprodukt" zu bezeichnen ist eine ziemlich engstirnige und unqualifizierte Aussage.
 
@94m0r: ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass diese Bezeichnung in Gänze falsch ist. Ein 'Abfallprodukt' ist ja etwas, was 'nebenbei' raus kommt, obwohl man etwas ganz anderes haben will. Wie Erdgas . Da kann man sich natürlich fragen, was zum Beispiel das eigentlich Ziel derjenigen war, die GIMP erdachten...
 
@Hitchhiker: Gimp wurde von Studenten im Rahmen ihrer Studentenarbeit entwickelt und entstand somit als "Abfallprodukt" ihres Studiums. Ist ja auch toll, dass Studenten Software entwickeln die dann nichts kostet, nur wollen die Studenten dann nicht auch irgendwann mal nen Job haben, wo sie für das was sie machen auch mal Geld bekommen?
 
@Knarzi: Studienarbeit grundsätzlich als Abfall zu bezeichnen finde ich ein wenig hart
 
@Hitchhiker: Willste mich verarschen? Ein Abfallprodukt ist kein Abfall, sondern etwas was nebenbei entsteht, für das man aber selbst keinen besonderen Nutzen hat und es deshalb zum Beispiel verschenkt.
 
@Knarzi: ach so, also hat der Wortteil 'Abfall' im Wort 'Abfallprodukt' gar nichts mit dem Wort 'Abfall' zu tun? Interessante Theorie...
 
@Knarzi: GIMP gibt es seit 1996, also: Nein...ernsthafte Antwort: Es gibt durchaus andere Wege, um seine Arbeit finanzieren zu können, dazu muss man nicht immer auf das Geld der Konsumenten angewiesen sein (siehe Mozilla Foundation). Außerdem mag es auch Leute auf dieser Welt geben, die so selbstlos sind, dass sie ihre Software kostenlos teilen möchten, ohne eine Entlohnung (höchstens auf Spendenbasis) in Betracht zu ziehen. Da sollte man aber auch irgendwie selbst drauf kommen, wenn man sich mit dem Thema mal anständig beschäftigen würde.
 
@Hitchhiker: Wenn ich meine, das freie Software Abfall ist, dann schreibe ist das. Ein Abfallprodukt ist lediglich etwas, was im Rahmen einer Tätigkeit nebenher entsteht. Mit manchen Abfallprodukten in vielen Bereichen der Industrie wird noch richtig viel Geld verdient, aber du kannst von mir aus auf dem Wort Abfall rumreiten bis du Schwarz wirst. http://de.wiktionary.org/wiki/Abfallprodukt
 
@94m0r: Jo, mal gucken wie lange es die Mozilla Foundation noch gibt, wenn sie von Google kein Geld mehr bekommen. Und eine Foundation ist genauso auf das Geld von Konsumenten angewießen, nur das es hier durch Spenden, statt durch einen festen Preis erwirtschaftet wird.
 
@Knarzi: Ich glaube, dass du trotz 'wiktionary', Abfall automatisch mit Müll gleichsetzt. Worauf ich hinaus wollte: wenn ich während meiner Studienzeit die Applikation GIMP geschrieben hätte, und jetzt käme so ein Hans-Wurst (ich meine NICHT dich) daher, und sagt, das GIMP ein Abfallprodukt ist - das würde ich dem wirklich krumm nehmen...
 
@Hitchhiker: Wie gesagt, für mich ist ein Afallprodukt kein Müll, sondern etwas was im Rahmen einer anderen Tätigkeit entsteht. Und das ist bei Gimp nun mal der Fall. Sauerstoff ist auch nur ein Abfallprodukt von Photosynthese, für Pflanzen hat er keinen Wert, für uns aber schon.
 
@Knarzi: Klar, deshalb gibt es auch so lange schon kostenlose Open Source Software, die seit Jahren intensiv gepflegt wird. Ist wirklich ein Zeichen dafür, dass sowas nicht lange Bestand hat und den Entwicklern schnell das Geld ausgeht...also ich habe das Gefühl, du stellst die Realität so hin, wie es dir gerade passt und nur deshalb weil es dir ganz einfach nicht in den Kram passt, dass freie Alternativen existieren. Wenn du auf deinem Geld geradezu sitzt und gerne für jedes erdenkliche Programm Geld ausgeben willst, dann tu das doch einfach. Es zwingt dich ja schließlich keiner was kostenloses zu benutzen!
 
@Knarzi: Dann mal vielleicht anders rum: Ein Freund von mir ist Tischler. Für seine Gesellenprüfung hat er einen Schrank gebaut. Nach deiner Logik ist dieser Schrank ein Abfallprodukt (seiner Gesellenprüfung). Ist er aber eben nicht, es ist immer noch ein Schrank. Und wenn du (z.B.) zu ihm sagst, dass dieser Schrank ein Abfallprodukt ist, würde er dich vermutlich fragen, ob du lang nicht mehr aus dem Gips gegrinst hast. Und das wäre nachvollziehbar. Für mich jedenfalls...
 
@94m0r: Dann guck dir mal an, wer an der meisten OpenSource-Software arbeitet. Da sind die meisten noch Studenten. Wenn es Linux im speziellen ist, dann sind es größtenteils Firmen, welche Mitarbeiter dafür abstellen, weil sie sich einen Nutzen für die eigene IT daraus versprechen. Mir ist egal ob es freie Alternativen gibt oder nicht, nur stecke ich selbst als Softwareentwickler in dieser Thematik drin und ich weiß, wo viel des freien Software-Angebots herkommen und genauso weiß ich, dass viele Software-Firmen nur durch Software überleben muss und nicht wie Google oder Apple (nur mal als Beispiel von Big-Playern in dem Bereich) einfach mal querfinanzieren kann. Mich stört in erster Linie, dass OpenSource immer mit kostenlos in Verbindung gebracht wird.
 
@Hitchhiker: Dann würde ich ihm mal einen Duden schenken, damit er sich mal mit der Definition des Wortes befasst. Willst du mir jetzt einen Vorwurf daraus machen, dass keiner mehr Deutsch kann und nicht mal die eigentliche Definition von Abfallprodukt in Zusammenhang mit der Produktion und Herstellung von Produkten kennt?
 
@Knarzi: du willst es einfach nicht verstehen.
 
@Hitchhiker: Das könnte ich dir nun auch Unterstellen. Wie gesagt, wenn du nur weil Abfall in dem Wort vorkommt behaupten willst, dass es keinen Wert hat, dann hast du wirklich ein kleines Problem.
 
@Knarzi: der Apache ist also ein Abfallprodukt vom IIS oder wie? xD
 
@Knarzi: Ganz simpel: Du hast die Wahl, ein Auto mit allem was du brauchst mehr nicht. Kostenlos natürlich! Oder ein Auto, mit allem was du brauchst und viel mehr was du garnicht benötigst. Kostet dich aber 500 Euro! Welches würdest du wählen? MfG
 
@Knarzi: Wieder so ein Äpfel mit Birnenvergleich. Was wäre das Internet ohne offene Standards? Wenn man mit Windowsrechnern nicht auf die Inhalte von Webseiten von Linux- oder Unixservern zugreifen könnte. Wenn man für Apple´s OSX ein eigenes Internet aufbauen müsste!! Krass wie weltfremd manche argumentieren und denken!?!?
 
@NoName!: Nu mal halb lang. Willst du jetzt offene Standards mit freier Software gleichsetzen? Offene Strandards haben genau mal gar nichts mit Open Source Software zu tun. Und ja, Open Source ist in sehr vielen Fällen als "Abfallprodukt" entstanden, sei es durch Studenten oder durch Firmen, welches dann als Nebenprodukt ihres eigentlichen Geschäftsfeld entstanden ist. Und damit will ich nicht verallgemeinern, da es auch andere Beispiele gibt. Sun kann OpenOffice auch nur anbieten, weil ihr Geschäftsfeld inzwischen woanders liegt und man StarOffice, welches sich im kommerziellen Bereich nie wirklich durchsetzen konnte nicht sterben lassen wollte. Somit ist OpenOffice mit das beste Beispiel für ein "Abfallprodukt". Und die Anführungszeichen sollten wohl Indiz genug sein, dass es sich um eine Umschreibung handelt.
 
@Knarzi: Nicht gleichsetzen, aber mit OpenSource kommen zwangsläufig auf freie und offene Standards! Auch mit Linux verdienen Firmen Geld. Das Geschäftsmodell ist nur anders! Du solltest nicht gegen den Artikel und die Maßnahmen von Kroes opportunieren, sondern deren Dringlichkeit und Sinn erkennen!
 
@NoName!: Jepp, und wie die Verdienen. Nur mal als Beispiel von Ubuntu. Da kostet doch der Support von Cannonical für ein Jahr und einen Arbeitsplatz doch mal geschlagene 150 € pro Jahr. Zu glauben, dass man damit günstiger fahren würde ist ein ziemliches Ammenmärchen.
 
@Knarzi: Und jetzt kommt der Punkt, an dem Du dein Gehirn einschaltest. Wenn Unternehmen nicht die überteuerten Zwangslizenzen und festgeschriebenen Upgrade-Zyklen von Microsoft bezahlen und finanzieren müssen, sondern einen günstigen Support eines Linuxdistributors nehmen, dann haben die mehr Geld für Forschung, Entwicklung und für die Gehälter der eigenen Angestellten. Das führt zu mehr Innovation, besseren und günstigeren Produkten und zufriedeneren Mitarbeitern. Und das wiederrum steigert die Produktivität und den wirtschaftlichen Erfolg. Das wiederum führt zu mehr Steuereinnahmen für den Staat, zufriedene Menschen sind weniger krank ..... ok ich schweif etwas ab. Aber grundsätzlich habe ich mit diesem kleinen Vortrag recht. Diese "Ökonomie" kannst Du dir gerne etwas genauer betrachten: http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaft
 
@Knarzi: Ich bin für freie Liebe :-). Sorry hat jetzt nix mit dem Thema zu tun, aber fand ich auf den Kommentar irgendwie passend :-)...
 
Eine Begründung ist schnell gefunden... Sehe ich bei Aufträgen, die man eigentlich von der Summe her ausschreiben müsste/sollte. Sei (die Begründung) es technisch bedingt oder durch sonstige Anforderungen... allerdings sind das halt auch zutreffende Begründungen und nicht an den Haaren herbeigezogene.
 
da wird geld aber durchaus sinnloser verschwendet... ein wunder, dass die noch nicht auf die idee gekommen sind, geld zu verbrennen im winter, wo öl und gas doch so teuer sind.
 
@LoD14: Noch ist der Heizwert von 75 US-Dollar in 1-Dollar Scheinen weniger wie der einer US-Gallone Brent Oil. Noch... :D
 
Möchte mal wissen wo dieses ganze gesparte Geld hinwandern soll. Ich meine abzüglich der Supportkosten. Die werden ja wohl nicht glaube dass es mit einer einfachen Installation von Openoffice durch einen unterbezahlten EDV-Fuzzi getan ist. Wahrscheinlich ist mal wieder eine Diätenerhöhung fällig ^^. Lustig finde ich bei diesen Begründungen auch immer dass zuerst das Geld kommt und dann so im Nebensatz noch mit Abhängigkeit usw. argumentiert wird. Ich denke da geht es NUR ums Geld und um nichts anderes. Die EU wird aber noch schnell genug begreifen, dass diese vermeintliche Abhängigkeit in Wirklichkeine eine für sie höchst komfortable und auf den zweiten Blick günstige Partnerschaft ist.
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