Richter: Früher tauschte man Bücher, heute Dateien

Recht, Politik & EU Die Betreiber des spanischen Filesharing-Forums CVCDGO.com wurden in Madrid vom Gericht freigesprochen. Es liege in dem Fall keine Straftat vor, so die Entscheidung der Richter laut einem Bericht von 'TorrentFreak'. mehr...

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In der Urteilsbegründung kann man viel gesunden Menschenverstand herauslesen!
 
@uk82: So ein Schmarrn der Richter erkennt nicht mal, dass sein Vergleich hinkt: Das heutzutage ist kein "Tausch", das es bei einem Tausch Voraussetzung wäre, dass der ursprüngliche Besitzer nach dem Tausch das Tauschobjekt nicht mehr besitzt. Nein, das was hier passiert ist unautorisierte Vervielfältigung, und wer das als legal ansieht, der müsste es auch erlauben, Geldscheine zu vervielfältigen ohne Konsequenzen erwarten zu müssen.
 
@gueste: damals hast du musik auf kasetten aufgenommen, meist sogar aus dem radio und hast sie deinen freunden weitergegeben oder ihr exemplar überspielt ... dafür gab es wie hohe strafen?? der vergleich passt sehr gut.
 
@Kungen: Wieder falsch, Musik vom Radio mitzuschneiden und zu vervielfältigen ist auch heute noch legal!
 
@gueste: Nun ja, das ist deine Meinung. Wenn du z.B. [o3] liest, wirst du feststellen, dass Tonträger auch "getauscht" wurden, wobei das Original grundsätzlich beim Erstbesitzer verblieb. Waren damals halt Analoge Kopien.
 
@uk82: Stimmt, aber warum wurde das damals wohl nicht geahndet? Natürlich weil es absolut nicht nachvollziehbar war, im Gegensatz zu heute, wo jeder im Internet seine Spuren hinterlässt.
Davon abgesehen ist der Schaden heute enorm höher, wenn die Files mit hunderten anderen getauscht werden, als früher unter den 10 besten Freunden. Andere Umstände benötigen nun mal andere Gesetze.
 
@gueste: Nicht ganz richtig. Seinerzeit war die "Private Kopie" gem. §53 UrHG noch erlaubt. Darin aufgeführt "Das Original muß nicht im eigenen Eigentum stehen" und "Kopie darf auch von Dritten durchgeführt werden, sofern unentgeltlich oder es sich um Papierkopien handelt".
 
@gueste: Wenn man sich etwas nicht leisten kann - dann spart man darauf. Ich denke mal das hast du schon mal getan - oder wirst es noch in deinem Leben tun. Ich zum Beispiel hätte furchtbar gerne Cinema 4D. Deswegen spare ich nun schon seit 9 Monaten darauf. Du für dich selber mußt entscheiden was du gerne haben möchtest. Nur weil eine Software vielleicht 4000€ kostet heißt das nicht "ich kann mir die eh nicht leisten... also machen die dadurch keinen Verlust". Wenn sie dich wirklich interessieren würde... dann würdest du darauf sparen und wenn sie dich nicht interessiert - warum lädst du sie dir dann illegal runter? Edit: An die Minusklicker: Ich habe nichts dagegen das ich mit Minusen bedacht werde, aber dann seit doch so lieb und schreibt warum ihr exakt diesen Kommentar mit einem Minus bedacht habt. :) Das würde das Ganze zumindest interessanter machen.
 
@gueste: Kommt Dir das nicht bekannt vor: der Vergleich ist eben genauso passend, wie die dauernde Behauptung Filesharing wäre Diebstahl. ONTOPIC: offensichtlich hat man hier einmal ganz vergessen, ein unauffälliges Kuvert auf dem Richtertisch liegen zu lassen. Dann kommt halt sowas raus :-)
 
@gueste: Er hat irgendwo recht. Ein Buch konnte man tatsächlich nur ein mal tauschen. Daten sind allerdings kopierbar. Auch analoge. Das Internet hat für beide Fronten die Mittel verstärkt: Die Kopierer können es kostenlos unendlich oft kopieren. Die Ermittler können die Kopierer dank der weltweiten Vernetzung viel leichter entdecken, beziehungsweise überhaupt entdecken.
 
@uk82: Sry das sehe ich anders. Überleg dir mal du bist z.B. ein Autohersteller.
(nun ein bischen Sci-Fi an diesem warmen Tag) Nun kommt jemand und macht von deinem neuen Auto eine Kopie und gibt sie an jemanden weiter, der sich ja dafür interessiert und sonst bei dir eingekauft hätte. Würdest du dann immer noch so einen Satz hier reinschreiben? Jaja es ist immer toll die Fahnen zu schwenken (denn man bekommt ja was umsonst- wobei der "gesunde Menschenverstand" ja einem sagt das dieses Auto einem ja normalerweise Geld kosten würde ), solange die eigene Existenz nicht bedroht ist. Leute mit deiner (aber du bist hier ja nicht allein) Einstellung sind dafür verantwortlich, daß wir mittlerweile keine Sicherheitskopien mehr erstellen "dürfen". Sicher haben die Betreiber der Seite keine eigenen Downloads zur Verfügung gestellt - aber sie haben sie beworben und damit Geld verdient. Die Besucher der Seite kamen sicher nicht wegen den interessanten Artikeln..... Der gesunde Menschenverstand sollte hier mal "klick" machen. Wo ist der Unterschied?: Paul lud sich auf XYZ239484239.com die neuste Software von Adobe. Paul fand den Downloadlink der neues Software von Adobe auf XYZ239484239.com. Das ist doch Wunschdenken und zeigt das die Gesetze in Spanien eine Überarbeitung benötigen.
 
@Cornelis: Nun diese ganzen Geschichten von wegen, hier entsteht Schaden durch Nichtverkauf haben für mich einen sehr faden Beigeschmack. Denn es steht immer die Frage im Raum: Hätte der Kunde wirklich gekauft wenn er nicht die Möglichkeit zum Kopieren gehabt hätte. Ich möchte nicht wissen wie viele Kopien es von Photoshop auf privaten Rechnern gibt ... glaubt ihr allen Ernstes ein Heimanwender würde über 1000€ für ein Grafikprogramm bezahlen??? Leute die Filme kopieren anstatt ins Kino zu gehen oder die DVD zu kaufen, wollen den Film einfach nur schauen und sind eben nicht bereit Geld dafür auszugeben, ergo sind sie froh wenn sie den Film kopieren können. Können sie es nicht holen sie ihn sich billig in der Videothek oder warten auf Free-TV. Leute die Filme zu schätzen wissen und auch eine Filmsammlung aufbauen wollen, die Kaufen sich die Filme oder denkst du allen ernstes Filmfans stellen sich kopierte schlecht gerippte Filmkopiens ins Regal ... diese Argumentation mit dem entgangenen Gewinn entspringt reiner Profitgier und blendet jegliche andere Gründe für schlechte Verkaufszaheln aus ... Filme bei denen man sich fragt ob sie aus dem Film-O-Mat gekommen sind weil man das Niveau mit der Lupe suchen muss und und und ... sind die Filme, Spiele, Musik etc. es wert gekauft zu werden und hast du Menschen die diese Produkte zu schätzen wissen, dann werden sie auch gekauft. Sind die Produkte schlecht und weiß derjenige das Produkt nicht zu schätzen kauft er nicht, kann er es kostenlos einstecken nimmt er es eben mit. Noch ein letztes Bsp. so du denn schon einmal auf der CeBit warst und dort Werbeartikel mitgenommen hast ... frag dich mal ob du sie mitgenommen hättest wenn an jedem ein preisschild drangeklebt hätte und du es hättest bezahlen müssen.
 
@fieserfisch: (übrigens ein schöner Nickname ;) )
Also den sehr faden Beigeschmack sehe ich nicht. Ich bin auch nicht der Auffassung das alle die da was kostenlos konsumieren dafür auch Geld ausgegeben hätten, würde es diese Möglichkeit nicht geben. Aber es reicht doch schon wenn von 10 Leuten es 2 oder 3 gekauft hätten. Meinst du nicht? Zur Qualität der Filme die es da so gibt kann ich nichts sagen - da ich sowas nie gemacht habe. Aber so sehr viel schlechter als ein bei itunes angebotener Film werden die wohl in der überwiegenden Mehrheit nicht sein. Wir sprechen ja hier nicht von irgendwelchen abgefilmten Kinomitschnitten. (zumindest ich nicht) Allerdings kann ich deine im letzten Teil angeführte Argumentation "Werbeartikel = vollwertiges Produkt" nicht ganz nachvollziehen. Was haben Werbegeschenke mit einer Musikcd zutun?
Aber sicher steht hinter allem Geldgier! Wir leben im Kapitalismus. Jeder will soviel Geld wie möglich für eine Sache haben (Egal ob gegenstand oder Dienstleistung) Ich denke mal du würdest dein Haus auch nicht unter PReis verkaufen, wenn dir jemand das doppelte bietet.
 
@fieserfisch: Sehr schöner Kommentar. Ich füge nur hinzu, daß bei Unterhaltungsmedien es sowieso noch differenzieller zu betrachten ist: Ein Künstler will Beachtung, Aufmerksamkeit und Ruhm für sein Werk. Die Produzenten wollen Geld (ja, sie legen es ja auch aus). Und der Hauptprofit für die Künstler wird bei Musik bei Konzerten eingespielt, bei Filmen im Kino. Alles andere ist Zusatzgewinn, der bei weiteren Berechnung in Hollywood in die Kaffeekasse kommt. Somit ist das Ziel es Künstlers, daß sein Werk möglichst große Verbreitung erlangt. Geschadet würde wenn überhaupt nur den Produzenten. Und bei Programmen ist aus meiner Sicht der Unterschied zu machen, ob man damit selbst Gewinn erwirtschaftet oder nicht. Für den privaten Bereich sind 4000 € für ein Programm doch schon sehr viel, und ja, wenn man es sich leisten kann und will, so steht dem nichts im Wege und es gibt meist gute kostenlose Alternativen. Doch will jemand 3D-Modellierer werden und privat üben, hat aber das Geld nicht, so zieht er sich das Programm erstmal. Wird es später gewerblich, so kauft er es sich. Der Zeitpunkt der Einnahme verschiebt sich lediglich. Ist es aber nur für den privaten Zweck, so verdient der Programmhersteller zwar nichts, der Nutzer aber auch nicht, und somit ergibt sich ein aus meiner Sicht eine moralische Grauzone, die jeder individuell auslegen darf. Ich persönlich kann das dulden. Frei nach dem Prinzip, daß die Person ja nicht Geld durch die Arbeit anderer verdient. Einen Punkt möchte ich noch anbringen: Bei Spielen für den Rechner haben sich ja mittlerweile unerträgliche Kopierschutzmaßnahmen etabliert (bestehende Internetverbindung zum Spielen von Einzelspielerspielen!). Um diese Strategie der Produzenten nicht zu unterstützen wird das Spiel nicht gekauf, auch wenn das Spiel selbst sehr gut sein mag. Damit werden die Entwickler bestraft, obwohl die Produzenten die bösen sind. Das ist ein echtes Dilemma. Durch Graukopien wird jedoch das Spiel gewürdigt (es wird gespielt -> Befriedigung des Künstlers) und dem Produzenten ein Zeichen gesetzt (was diese natürlich falsch auslegen, aber mehr Einfluß hat der Konsument ja kaum). Die Einnahmen haben die Produzenten sich somit selbst verbaut. Es gibt noch tausend andere Dinge zu diesem Thema, die Graukopien vielleicht nicht rechtfertigen, jedoch einen gewissen moralischen Freispruch verschaffen, da auf der anderen Seite noch weniger sauber gekämpft wird.
 
@Cornelis: Du erwähnst ausdrücklich den gesunden Menschenverstand und kommst dann doch mit einem Beispiel, was dem so krass widerspricht wie die Auto-Kopie? Was glaubst Du, was Fließbandfertigung ist? Da werden hunderte Kopien erstellt .... und weil es materielle Güter sind, kosten die Kopie derselben sowohl heute als auch in beliebig ferner Zukunft irgendwas, und sei es nur viel Energie und ein Haufen Materie, denn vonnichts kommt nichts. Wenn nun also jedoch die Herstellung eines Autos durch sehr fortschrittliche Technik ratzfatz geht und weniger ufwand kostet, wäre es doch normal, dann auch günstiger preise dafür zu nehmen - und diese Materiecompiler oder wie immer sie heißen werden wohl in der benötigten Größe auch nicht in jedem Wohnzimmer stehen. Downsloads hingegen sind immaterielle Güter, die Kopie kostet selbst bei großen Mengen so gut wie nichts. Erzähle mir also keiner, beim Download eines 30 Jahre alten Songs würden IRGENDWEM meßbare Verluste entstehen. Bie nagelneuen Songs ist das womöglich anders, die wollen ja ein paarmal verkauft werden, um die Erstellungskosten herein zu kriegen. Und auch wenns viele nicht wahr haben wollen: Die unangemessenen Preise sind durchaus ein verkaufs-hemmender Grund. Eine CD kostet ab 5 Euro aufwärts, da sind 10 bis 12 Titel drauf. Die Cd muss gepresst und in den Handel gebracht werden, materielle Güter werden da also verteilt und gehandelt, gelagert und transportiert. Der Einzelhandel verdient noch dran und der Großhandel auch, der Fahrer vom Liefer-LKW wird auch bezahlt usw. Die Erstellungskosten liegen also ganz grob gerundet bei 1 Euro bis 1,50 Euro - für sagen wir mal nur 10 Songs und die Plattenfirma macht dabei noch immer Gewinn. Warum also kostet ein einzelner Song online fast daselbe, obwohl die Kosten DEUTLICH geringer sind? Die sollen die Songs für 15 bis 20 cent verkaufen, würden dabei Milliarden scheffeln und ales wäre prima. Oder sie soleln sich die ganzen Pauschalen einsammeln und auch davon könenn sie gut leben, dafür ist Kopieren dann legal und fertig. Aber die User erst die einzelnen Titel überteuert bezahlen lassen, sich jede Kopie pauschla bezahlen lassen per Urheberechtsabgaben auf alles Mögliche und dann noch imemr das Kopieren verbieten und kriminalisieren wollen passt vorn und hinten nicht zusammen. Nicht Spanien benötigt also neue Gesetze, sondern wir. (Software ist ein eigenes Thema, aber als immaterielels Gut durchaus mit Musik/Büchern etc. verwandt) MfG Drachen
 
@Drachen: Deine ersten Worte werde ich jetzt mal ignorieren. Warum versucht du sowas überhaupt? Ich werde bestimmt nicht anfangen mit dir zu streiten. Wir diskutieren hier doch nur über die jeweiligen Ansichten. Egal. Also erstmal geht es nicht um 30 Jahre alte Musik. (wie du es ja selber sagst) Menschen stellen etwas her und verkaufen es mit Gewinn. Richtig oder falsch? Andere Menschen die dieses Etwas haben wollen (egal ob Eis oder eine DVD ist) kaufen es. Richtig oder falsch? Und nun die Frage aller Fragen: Warum glaubst du das du auf einmal stehlen (ui bösen Wort...) darfst - nur weil es technischen Fortschritt gibt? [Nochmal:Wenn man etwas nicht haben möchte , gibt man dafür kein Geld aus und hat dieses Etwas dann auch nicht! Ich behaupte nicht das die Preise gerechtfertigt sind - aber sie spiegeln den technischen Fortschritt und somit den Gewinnausfall wieder.]
 
@Drachen: du schreibst: Bie nagelneuen Songs ist das womöglich anders, die wollen ja ein paarmal verkauft werden, um die Erstellungskosten herein zu kriegen ------- kopiere du die und verkauf sie mehrmals, schliesslich hast du auch Kosten (Rohlinge, Strom und verschleiss der Geräte).

PS: man sollte die Person bestrafen, die das Internet erfunden hat (ohne wäre es nicht so weit gekommen) - alle die, die illegale Sachen runterladen nutzen nur die riesen Lücke aus.
 
@Cornelis:

wie wäre es wenn wir noch weiterspielen? Damit du etwas herstellen kannst, selbst wenn es bloß die Kopie eines Fahrzeuges ist, dann benötigst du Material. Sollte es einmal soweit sein, dass jeder alles herstellen kann, dann wird es bloß nur noch Entwickler geben, die Replikationspläne erstellen, die Materialzulieferer und die Leute, die Geld damit verdienen anderen zu Produzieren, die sich diese Maschinen nicht leisten können.
Sollte die Industrie in dem Fall nicht schaffen sich anzupassen und entsprechend zu reagieren, dann wird sie untergehen oder sich stark bewaffnen müssen.
 
@John2k: Du Nase, wenn du willst kannst du auch einen Softwareentwickler und die entsprechende Software in dieses Beispiel setzen. Das war aus der Hitze geboren.
 
@Cornelis: So sehe ich das auch. Und... Wer ist eigentlich Paul? :)
 
Ich finde das System sehr sozial! Manche zahlen mehr, andere weniger. Jeder hat was davon. Menschen sollten prinzipiell anfangen so zu agieren. Auch im Sinne von anderen Dienstleistungen. Vielleicht hat meine Logik auch einen Denkfehler, aber ich bin im Moment zu faul um weiter zu denken.
 
@all: Schön dass wenigstens einige wenige meinen Standpunkt nachvollziehen können. Ist ja wieder mal typisch dass man mit Minus abgestraft wird, obwohl es eine vernünftige Sicht der Dinge ist.
Denkt ihr vielleicht ich handhabe es nicht genauso wie alle anderen mit der Musik, Software etc.? Es ist ganz einfach nicht leistbar, für alles zu bezahlen. Aber ich bin wenigstens so weit und sehe ein, dass das Filesharing grundsätzlich falsch ist und man soweit man es sich leisten kann, für Software, Musik etc. zahlen sollte.
Die Sachen die man sich nicht leisten könnte, kann man mMn. unbedenklich laden, da den Konzernen damit sowieso keine Verluste entstehen (da ich sowieso nicht dafür zahlen könnte). DAS nenne ich gesunden Menschenverstand.
 
@gueste: Das Minus-/Plusgeklicke verabscheue ich! Weiterhin bin ich kein Befürworter von Straftaten! Für mich hat dieser Richter insofern "gesunden Menschenverstand" bewiesen, als das er hier, mehr oder weniger, anführte, dass die Menschen schon immer Sachen untereinander kopierten und diese weitergaben ohne einen Vermögensvorteil zu erlangen (Tausch/Kopie von Privat zu Privat!)
 
@uk82: Du kannst nicht einfach die Größenordnungen außer Acht lassen... Ob ich es jetzt mit 10 Freunden tausche oder mit hunderten/tausenden über Internet macht doch wohl einen enormen Unterschied. Du erlangst vielleicht selbst keinen Vorteil, aber schadest anderen damit.
 
@gueste: Die Größenordnungen relativieren sich. Wenn du mit 10 Freunden das machst.... und jeder Dritte dieser Freunde es sich sonst gekauft hätte.... du kannst ja mal ausrechnen was das für ein finanzieller Ausfall für den Konzern bedeutet. Mal abgesehen davon das die Produkte für die Käufer dadurch mit Sicherheit nicht preiswerter werden.........
 
@Cornelis: Genau da liegt der Haken! Wer bitte sagt dir denn nun, dass es sich dann jeder 3. gekauft hätte ... das ist lediglich Wunschdenken ... Ich entscheide immer noch daran ob ich etwas kaufe, wenn ich der Meinung bin es ist es wert gekauft zu werden, der Preis ist mir dabei relativ egal (zumindest wenn man mal von Medien ausgeht) ich habe mir "Avatar" nicht gekauft weil der Film einfach nur Effekthascherei ist, die Story ist mehr als platt und vorrausschaubar, dabei hätte ich den Film für 5€ bekommen können. Auf der anderen Seite habe ich mir eine Spezialedition von das Geheimnis der Tempelritter gekauft und dafür 40€ ausgegeben ... ich hab mir Avatar nur von Freunden ausgeliehen, Geld würd ich dafür im Leben nicht ausgeben. Mein Freund wiederum hat Geld dafür ausgegeben und das obwohl wir beide jederzeit Zugng zu einer Kopie hätten haben können. ____ "Allerdings kann ich deine im letzten Teil angeführte Argumentation "Werbeartikel = vollwertiges Produkt" nicht ganz nachvollziehen. Was haben Werbegeschenke mit einer Musikcd zutun? " Nun Kugelschreiber und Schlüsselbänder sind ganz normal erhältliche Produkte. für einen durchschnittlichen Kuli bezahlt man 1€ und für ein Schlüsselband 5€. Wenn man jetzt bei diversen Messen einige anschaut dann haben die sowas Taschenweise eingesammelt. Gaubst du die hätten auch nur einen davon mitgenommen, wenn an jedem Werbekuli 1€ gestanden hätte und an jedem Schlüsselband 5€ ... mit Sicherheit nicht.
 
@gueste: "früher" ist ein variabler Begriff. Und "früher" wurden Bücher ausdrücklich und absichtlich getauscht und es wurden Abschriften angefertigt, um das Wissen zu verbreiten und zu erhalten. Bücher waren immer dafür da, Wissen zu speichern und zu verbreiten. Mit dem Buchdruck wurde das anders, die Kopierdauer sank, man brauchte keine Mönche mehr zum Kopieren. Natürlich wollten die Besitzer der Druckereien Geld für ihre Werke, sie mussten ja auch von etwas leben und ihre Schriftsetzer etc. auszahlen. Erst seit es _relativ_ preiswert Druckmaschinen gibt und man den Drucksatz am COmputer selber machen kann, hat sich da wieder was gravierend verändert. Und heute - heute ist der Gedanke des Austausches von Wissen, also eine der wichtigsten Triebfeder von Fortschritt und Entwicklung, völlig in den Hintergrund getreten. Eien Entlohung für entstandene Kosten in allen Ehren, aber heute dienen diese copyrights doch nur noch der Abschottung des Marktes. das ist widernatürlich und ich bin durchaus der Meinung, dass die spanischen RIchter da den gesunden Menschenverstand haben siegen lassen. Nicht zuletzt kann man materielle DInge wie Bücher oder Tonträger nur bedingt mit immateriellen Gütern vergleichen: Wer ein Buch kopiert, muss dafür Zeit und Material aufwenden, hat also Kosten. Wenn aber jemand faktisch zum Nullpreis unendliche Mengen von (digitalen) virtuellen Gütern herstellen kann, ist es doch wohl eher sittenwidrig, dafür absurde Preise zu verlangen ... solche Werke soltlen sogar ruhig nach eienr großen einstelligen oder kleinen zweistelligen zahl von jahren gemeinfrei werden. Wissensvermehrung ist wie gesagt eine der Treibfedern des Fortschritts und wer dies durch Blockade verhindern will, ist somit durchaus ein Feind der Menschheit. MfG Drachen
 
@fieserfisch: Du meinst also das man sich Filme ansieht die man sich nicht ansehen möchte und diese dann auch noch jederzeit ansehbar auf seiner Festplatte speichert? Um einen Film überhaupt zu sehen muß man normalerweise an der Kinokasse (oder Videothek) Geld dafür berappen. Nun schaut sich jemand den Film im Internet an - speichert ihn (obwohl er ihn nicht für so super hält) auch noch. Schaut ihn sich evtl in 1 Jahr nochmal an. Kommt dir das wirklich als "richtig" vor?
Das du nur für gute Filme Geld ausgibst finde ich richtig. (so mache ich das auch) Wenn mich ein Film interessiert gehe ich ins Kino oder in die Videothek. Wenn der mich dann umgehauen hat .... gehe ich shoppen.
Die Zahl "3" von "10" ist natürlich nicht exakt und trifft bestimmt auch nicht immer zu. Aber im groben kannst du davon ausgehen das den Unternehmen Gewinne abhanden kommen. So oder so. Egal wie hoch die Zahl nun ist.
 
@gueste: Größenordnung darf niemals relevant sein, ob etwas legal oder nicht ist. Ich darf nicht 10 mal einen Diebstahl begehen und das ist legal, bei 100 mal aber plötzlich strafbar. Das Strafmaß kann davon abhängen, ob ich ein Wiederholungstäter bin, aber niemals die Legalität. Entweder ist etwas verboten oder nicht.
 
@uk82: davon können sich deutsche, "unbefangene", Richter mal ne Scheibe abschneiden.
 
Gutes Urteil nur hoffe ich jetzt das die Industrie damit nicht auf dumme Gedanken gebracht wird und anfängt Büchereien zu verklagen :D
 
@-Revolution-: Nein, man führt wieder die "Bücherverbrennung" ein!
 
Richtig so, wir haben früher doch auch die Hitparade und Schallplatten auf Kassette aufgenommen und auf dem Schulhof getauscht.. Und wurden wir verknackt?
 
@John Dorian: Wir haben uns früher immer abgesprochen, wer kauft welche Kassette/Schallplatte und versorgt dann die anderen mit Kopien. So konnte man von seiner Lieblingsband, trotz äußert begrenzter Finanzmittel, alle Tonträger bekommen.
 
@uk82: joa das kenn ich auch noch von computerspielen und nun hat sich aufgrund technischer mittel einfach nur die kopierbarkeit verbessert, einer käuft ne software / film macht halt ein image davon das dann tausend leute benutzen. das große problem dabei ist aber nunmal das es heute in sekunden schnelle geht und sich über die ganze welt verbreitet
 
@John Dorian: Damals sind die Sänger aber reihenweise verhungert. Heute schützt die Musikindustrie sie vor dem sicheren Hungertod. :-D
 
@Michael41a: Damals sind die Künstler mehr an Drogen verstorben ... Janis Joplin, Jim Morrisson, Jimi Hendrix, usw. ....
 
@uk82: Ja, tolle Künstler gewesen. Zum Glück gibt es die heute auf YouTube. Besonders Janis ziehe ich mir hin und wieder rein.
 
@uk82: Das ist doch eindeutig eine Verschwörung, dass die Namen alle mit einem J anfangen... =)
 
@Michael41a: Musiker werden heute durch die Musikindustrie noch schlechter bezahlt als früher. Selbst große Stars wie Robbie Williams verdienen praktisch nur noch durch Live-Konzerte (aber da sehr gut).
 
Wenn ich mit einem Bekannten ein Buch tausche ist das aber etwas ganz anderes als wenn ich von diesem Buch 1 Million Kopien mache und diese an wildfremde Menschen verteile.
 
@Chris81: Es gibt aber auch Private P2P Server, auf denen du nur was herunterladen kannst, wenn du in gleichem Maße was hinaufgelanden hast. Somit bleiben die Daten in einer geschlossenen Community. Außerdem werden selbst Onlinetvhoster Verklagt, mit der Begründung, dass Sie Filesharing betreiben. Früher durfte man solche Sachen doch auch aufnehmen und weitergeben...
 
@Chris81: Aha; und wo würdest du denn deiner Meinung nach die Grenze ziehen? Nach einer Kopie? Zweien? 14? 237 vielleicht? Oder elftausend?
 
@GoedelKurt: 42
 
@GoedelKurt: wat is dat den für ne begründung..es ist numal FAKT das die leute in p2p netzen immer was geben MÜSSEN um was zu bekommen. ich finde es genauso wie der richter, ein ganz normales austauschen von medien ohne das die leute geld damit verdienen wollen. fakt ist aber auch das das uhrheberrecht, einseitig zum NACHTEIL der endverbraucher geändert wurde, um den uhrhebern die chance des abzockens einzuräumen. die eigendlichen verbrecher sind diese (kriminellen) uhhebervereinigungen, da sie ebend ihre excistenz dieser gesetzgebung verdanken und ebend NICHT 100% durch die uhheber finanziert werden. wie gesagt die gesetzgebung ist zum nachteil des verbrauchers gestalltet damit ebend abgezockt werden kann (bei musik finest du in deutschland NUR 1 vertrieb der in geschäften tätih ist: sony/bmg). leider sind monopolartige strukturen auch mit schuld an diesem großen nachteil für die endverbraucher in den gesetzen.
 
Aber ein Buch oder eine Kassette verteilt sich nicht so gut wie eine Datei. Den Vergleich finde ich völlig falsch.
 
@OSi: Digitalisier mal eine Kassette und stell diese Online, dann sag mir mal wie schnell sich diese Verteilt. Bücher kann man auch digitalisieren und verteilen. Die Richter haben da den richtigen Ansatz gefunden. Lediglich das Medium hat sich geändert.
 
@Marcusg562: Ja, aber auch nur wenn man sie digitalisiert! Den richtigen Ansatz haben die Richter vielleicht gefunden, aber nicht allzuweit bedacht.
 
@OSi: Eine Kasette verteilt sich genau so gut, nur dauert es da etwas länger...Wenn ich ne Kasette für 5 Freunde aufnehm, diese die dann wieder jeweils an 5 Freunde weitergeben usw. dauert es nicht allzulange bis die sich genau so verteilt hat. Es bleibt im Endeffekt genau das gleiche nur Statt ner Kasette wird die Datei selbst weiter gegeben, und die Verteilung geht etwas schneller. Das Problem ist das viele denken die Kasette wurde nur 5 mal weiter gegeben, aber ne Datei wird vllt 1 mio mal runtergeladen. Allerdings wird ne Datei auch nicht 1 mio mal bei mir runtergeladen, sondern ich verteil die 5 mal, diese 5 Personen verteilen die wieder an 5 andere usw. Also genau das selbe wie bei der Kasette, da stoppt die Verteilung auch nicht sobald ich die 5 mal für Freunde überspiel. Lediglich die Zeit die es zur Verteilung braucht wurde durch das Internet verkürzt, und man konnte damals nicht überprüfen wie oft ne Kasette weitergegeben wurde, was über das Internet relativ leicht möglich ist...
 
der vergleich ist absoluter blödsinn. wenn man ein buch tauscht kann man dies nur immer an eine person weitergeben, eine datei können tausende herunterladen, damit ist der schaden viel höher
 
@Xorith: du kannst ein Buch auch digital einlesen und dann unbegrenzt oft verteilen.
Vlt. sollte man ned im Jahr 2010 mit dem Hirn von 1970 denken
 
@M18: vielleicht sollte die leute den filsharing mist einfach lassen. wer kein 1 euro für ein song hat, und sich das buch oder die dvd/spiel nicht leisten kann, hat es halt nicht. ist auch bei materiellen gegenständen so, die kann ich auch nicht einfach klauen
 
@Xorith: um auf deinen Buch vergleich zurückzukommen: Wieso tauscht du das Buch mit nem Kumpel, oder leihst es dir und kaufst es dir ned selber? Wenn du das Geld dafür nicht hast, hast es eben nicht (deine Worte)

Wohl ist das Verhältnis nicht mehr so wie damals, aber letztlich hat der Richter einen sehr wichtigen Satz eingebaut mit dem man den Vergleich eben wieder herstellen kann zu damals ("ohne finanzielles Interesse") Ich heiße nämlich keineswegs gut, das ich z.b. in China für 50 cent mir mein Windows kaufen kann auf der Straße, solche Leute können die gerne weltweit verfolgen die daraus Profit schlagen. Aber weil sich jmd n Spiel, n Buch, mp3s oder Programm runterlädt - mein Gott. Das Verfolgen solcher "kleinen Fische" kostet in jedem Fall mehr, als der Fisch verbrochen hat. Und ich heiße es nicht gut, weil es wird von lustigen anwälten nicht verfolgt weil es eben unrecht ist, sondern weil diese lustigen anwälte daraus wieder profit schlagen wollen (abmahnkosten etc)
 
@Xorith: Und wenn ich das Geld sowieso nicht hab, und mir das entsprechende Album/Buch oder was auch immer nicht kaufen könnte ensteht auch niemandem ein Schaden wenn ich mir das teil runterlad...Aber genau das behauptet die Musik/Filmindustrie ja ständig. Die gehen ständig davon aus das jeder der sich etwas runterläd das auch zu 100% gekauft hätte, und das ist eben nunmal falsch. @M18 volle zustimmung.
 
@KaMpFKeKz: und damit sind wir wieder bei O3 Re1 angelangt und der kreis schliesst sich :p ich gehe sogar davon aus das leute die ein spiel oder musik gut finden und das geld haben es auch kaufen obwohl sie es vll vorher runter geladen haben um es zu testen. ich möchte ja zb meine lieblingsband auch unterstützen und kaufe die cd, wenn ich allerdings sowieso nicht dazu in der lage bin kann ich ja wenigstens geistig mithelfen, schaden tut das ja niemandem, im gegenteil, es gibt auch bands die das zu ihrem vorteil nutzen und softwarefirmen haben auch schon öffentlich gesagt das ihre software niemals so bekannt geworden wäre wenn nicht damals die diskette zum illegalen vervielfältigen genutzt worden wäre.
 
@Xorith: Das würde aber bedeuten, dass ein bischen Unrecht nicht so schlimm ist? Buchtausch ist ja auch nicht erlaubt... du verletzt damit die Rechte der Herausgeber.
Ich zahle Abgaben beim Kauf von Rohlingen, PCs, Drucker, Scanner usw... und weil ich das bezahle, nehme ich mir auch das Recht, diese für Vervielfältigungen einzusetzen.
 
@Xorith: der richter sagte auch: das medium hat sich geändert, der grundsatz dahinter nicht.->lesen bildet.
 
@Xorith: Ich hab im Studium gehen, wie Kopiervorlagen von Büchern zur Massenproduktion genutzt wurden. Ist natürlich etwas mühseliger als ein Drag&Drop im Computer, aber wird dadurch nicht legal.
 
also der vergleich ist blödsin bücher muste man ja gekauft haben damals ;) und kinofilme die seit ein tag erst laufen kann man wohl kaum gekauft haben

geklaute fahrräder weiter zuverkaufen ist auch nicht erlaubt ;) und kommt es raus ist das rad weg die film industrie sollte mal lieber kinostrems über inet einrichten wo leute zb 5€ zahlen unn den film in gemütlicher runde legal gucken können ist zwar auch verlust aber liebe 1mio velust als 100mios..
 
@sanity327: das urteil setzt auf die normale denkweise des einzelnden in der geselschaft. und kino..ist meines erachtens um 75% zu teuer... da die vertriebe mutwillig die preise hoch machen um abzuzocken. was auch ligitim wäre, wenn danach zB dvd und blueray nen paar euro kosten würde... die vertriebe zocken aber mehrfach ab: erst im kino, dann auf dvd/blueray und dann im tv. somit sind die kriminellen die uhrheber, nicht die endverbraucher.
 
@MxH: der uhrheber kann sein produkt so verkaufen wie er möchte, ist es dir zu teuer musst du es ja nicht sehen oder kaufen
 
Ganz stimmt das nicht, wie der Richter es begründet. Dass man früher Bücher und Filme auf analogen Medien getauscht hat, ist richtig, nur konnte es halt nur einer gleichzeitig benutzen, es sei denn, man hat mit entsprechendem finanziellen Aufwand analoge Kopien angefertigt.
Heute wird digital ohne dass es kostet beliebig oft kopiert, und es können beliebig viele dann gleichzeitig darauf zugreifen. Der Mehrwert einer eigenen Lizenz gegenüber einem digital kopierten ist dann nicht mehr gegeben, was zu finanziellen Schäden bei den Publishern führt. Bei Büchern habe ich dagegen Nachteile, da ich sie nach dem Leihen/Tauschen ja zurückgeben bzw. ein anderes dafür hergeben muss, d.h. es gibt nach wie vor Anreiz es selber zu kaufen.
 
@mh0001: Ein paar große EMP-Explosionen könnten Dir da helfen. Dann gibts kein öffentliches Internet mehr, keine PCs ... willkommen anno 1970 ... oder in der steinzeit^^
 
@mh0001: und jetz erklär mir mal den Schaden des Publishers wenn ich mir als Beispiel Photoshop runterlad, weil ich sie für private! Zwecke gerne einsetze. Könnte ich sie mir nicht runterladen müsste ich sie kaufen, was ich mir aber aufgrund des Preises vlt. nicht leisten kann. Also kauf ich sie mir nicht. So und welchen Schaden hat der Publisher nun genau? dadurch das ich sie nutze aber nicht bezahlt habe, im gegensatz dazu das ich sie nicht nutze weil ich sie nicht gekauft habe?
Immer diese dämliche Milchmädchenrechnung bzgl. der horrenden Verluste der Publisher
 
@mh0001: seit wann sind Internetanschlüsse, Strom, Computer und Festplatten umsonst?
 
naja so kann man es auch nicht sehen keiner zwingt dich dazu ins kino zugehen jeder muss es ja selber wissen ob es einen wert ist dafür das geld auszugeben aber bei den dvds und blurays fahlen die preise doch rapide neue kosten doch nur noch 10-15€ im inet in verglich zum kino ist das nix wen man über legt das man sich die auch ausleihen kann für ein tag und zahlt nur 2,40€ in der videothek
 
Solange wir extra Urheberrechtsabgaben auf Drucker,CDs,DVDs, Rohlinge, Festplatten, USB-Sticks, Brenner und Papier zahlen, solange sind Privatkopien für mich legitim. Ich bezahl doch keine Strafe für etwas, wenn ich die Straftat nicht begangen habe.
 
@web189: streiche Raubkopie, setze Privatkopie! ^^ _____ edit: danke ;) klingt doch angenehmer
 
@Fallout Boy: Erledigt ;-)
 
@web189: genau das ist das Problem. Ich bezahl abgaben weil mit nem Gerät Kopien angefertigt werden können die den Künstlern zukommen sollen die dadurch weniger exemplare verkaufen (was OK wäre), wenn ich das Medium aber dann auch dafür nutz, für was ich abgaben bezahlt hab, kommt gleich ne abmahnung? Jeder regt sich über die GEZ auf das man für etwas bezahlen muss was man nicht nutzen will, bei den Abgaben gehts sogar noch ne Stufe weiter, ich bezahl für etwas was ich nicht nutzen DARF! Irgendwas läuft da doch gewaltig schief...
 
@KaMpFKeKz: hehe ich zahl für Internetradio (25Slots) 30Euro / Monat GEMA gebühr ^^ das nenn ich abzocke XD
 
Oh ja, früher musste man noch die exe. mit dem Finger umblättern! :D
 
Hat die Mafia vergessen den Richter zu kaufen?
 
Wenn alle so wären würde Kultur vielleicht schon in den nächsten Jahren frei sein.
 
Daumen hoch für den Richter. Es braucht mehr solcher Männer, auch in anderen Bereichen.
Trotzdem ist das ganze "Geistige Eigentum Blabla" nur Abzocke. Das ganze sollte als Kultur angesehen werden und als Kultur oder Kulturelles Erbe allen zur Verfügung stehen. Jedem Menschen, egal wie arm er ist, sollte Kultur kostenlos zur Verfügung stehen. Wer sich ein wenig mit der Theorie des Morphogenetischen Feldes auskennt, dem wird klar werden, dass es soetwas wie geistiges Eigentum nicht gibt. Man stelle sich die Frage: Warum wurden z.B große Erfindungen oft immer von mehreren Menschen gleichzeitig und UNABHÄNGIG voneinander gemacht, ohne das diese voneinander und der Arbeit des anderen wussten? Sollte es eines Tages den endgültigen Beweis und der bewusste Zugriff für/auf das Morphogenetische Feld geben, so wird dies das Ende der ausbeuterischen Industrie in ihrer jetzigen Form sein.
 
bravo Spanien dafür drück ich für die WM die Daumen....Deutsche Steigbügelhalter für Millionenbetrüger brauch niemand!!...............
 
Recht hat der Richter aber früher waren auch keine 1 zu 1 Kopien möglich...analog wurde immer schlechter je Kopie...und ein Buch weiterzugeben heißt es nicht mehr zu besitzen...
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