EU: Staaten dürfen Online-Glücksspiel einschränken

Recht, Politik & EU Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union dürfen Aktivitäten ausländischer Anbieter von Online-Glücksspielen in ihrem nationalen Territorium einschränken oder gar untersagen. mehr...

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Klassische Protektionismuspolitik. Dient nur dazu, die eigenen Pfründe zu mehren. Könnte mir zwar egal sein, weil es mich mit Glückspiel nicht betrifft, aber die Zensur des Internets gilt es ganz klar abzulehnen. Meiner Meinung nach sollte es der Freiheit der Bürger überlassen bleiben, falls die ihr Geld unbedingt in Taka-Tuka-Land verplempern wollen, muss das ihr gutes Recht bleiben.
 
Ich hab das damals mit den Online-Lottanbietern in Deutschland mitbekommen... eben, dass sie kein Lotto mehr anbieten dürfen. Total dämlich meiner Meinung nach - ich zumindest (und ich denke viele andere der jüngeren Generation zumindest) sind eben nicht die Typen, die wegen jedem Scheiß gleich mal irgendwo hinfahren - wenn es online doch auch unkompliziert und schnell geht. Ich versteh auch nicht, was es der Lottgesellschaft/dem Staat bringt, schließlich ist das ja nicht billiger und das Geld für den Schein ging ja ebenfalls komplett an sie... einfach mal wieder ins eigene Bein geschossen. Ich kenne jedenfalls niemanden, der früher online gespielt hat und nun (regelmässig) in den Totto-Lotto Laden rennt.
 
@monte: Der Beinschuss wird noch komplett gemacht, dadurch das auch die staatlichen Lotto-Gesellschaften keine Glücksspiele mehr im Internet anbieten dürfen. Vermutlich konnten sie nur so das Verbot überhaupt durchbringen. Allerdings, wenn ich sehe, wo die privaten Internetanbieter so ihren Sitz haben, dann wird mir Angst und Bange, was passiert, wenn bei denen mal jemand einen Großgewinn hat und ob die dann wirklich zahlungsfähig sind. Weiterhin sehe ich gerade in Berlin, wieviele soziale Projekt durch staatliches Glücksspiel überhaupt möglich sind.
 
"Das gelte beispielsweise dann, wenn übergeordnete Interessen des Verbraucherschutzes oder der Bekämpfung von betrügerischen Angeboten umzusetzen sind." Finde ich durchaus Sinnvoll.
 
@Spürnase: Betrügen tut der Staat seine Bürger doch auch also wo ist der unterschied? Die wollen einfach die kontrolle über alles und das egal wie. Mehr gibts da nicht zu sagen ausser evtl. mit anspielung auf den suchmaschienen topic evtl. werden da ja kleine kinder als hauptgewinn ausgespielt. ^^
 
@zaska0: Das der Staat es tut bedeutet noch lange nicht das es richtig ist und anderen auch das Recht gibt Unrecht zu tun.
 
Interessiert doch nicht jene Casinos, die in Takatukaland ihren Sitz haben. Die ganzen Gesetze verscheuchen nur die ansässigen Casinos die im jeweiligen Land brav die Steuern zahlen.
 
Glücksspielen ist immer abzocke nur einige glauben wenn ich da nicht mit mache bokommt den gw ein ander neid halt.
 
@DaywalkerX: My Head just exploded! Denn wenn wirklich Neid der Grund für die Leute ist an Glückspielen teilzunehmen, dann ist der Grund eher Dummheit ;-)
 
Bei uns in der Schweiz wurde eben verboten dass Pokerturniere von Privaten organisiert werden dürfen. Jetzt darf man nur noch in Casions an Turnieren Pokern, in der Hoffnung das die Leute vor oder nach dem Turnier noch ordnetlich Geld an den Slotmaschinen liegen lassen an denen der Staat massiv mitverdient.
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