Objective-C ist erstmals Top10-Programmiersprache

Entwicklung Objective-C ist erstmals in die Riege der zehn wichtigsten Programmiersprachen aufgestiegen. Das geht aus einem entsprechenden Index des Software-Unternehmens Tiobe hervor. mehr...

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Heute zum dritten mal dabei - bitte nich mehr wieder wählen. Manchma wünsch ich mir doch den Heck zurück. Warum man aus jedem Quark ein Ranking machen muss, wo in der IT Welt die Anforderungen so vielfältig sind, wodurch alleine schon die Daseinsberechtigung für JEDE Programmiersprache begründet liegt. Es setzt sich keiner hin und entwickelt eine Programmier- oder Scriptsprache oder eine Beschreibungssprache auf XML Basis, mit dem Wissen, eigentlich brauch die keiner... Und nur weil eine Programmiersprache auf Platz 1 ist, werden Entwickler doch nicht deshalb umsteigen, wo doch das konkrete Projekt die Anforderungen an die zu wählende Sprache vorschreibt? wir sind hier nicht in den Pop Charts... da kann man als Konsument gern auf Trends aufspringen, aber doch nicht beim Software entwickeln...
 
@Rikibu: Ich denke eher bei dem Ranking geht einfach darum zu sehen mit welcher Programmiersprache am meisten gearbeitet wird, bzw. auch schlecht ausgedrueckt, mit welcher Sprache am meisten Leute arbeiten. Sogesehen ist das natuerlich schon gut fuer zukuenftige Planungen an Schulen, Unis eben verstaerkt die eine oder andere Sprache zu lehren. Ich hab schon des oefteren gehoert das es an C Experten mangelt...
 
@Falcon: prinzipiell richtig, aber wenn ich mir überlege, dass die Suchmaschinen Relevanz da mit rein zählt, dann ist das für mich schon seltsam. Oder anders ausgedrückt: nur weil ich mit einer Sprache x programmiere und eben keine Suchanfrage zu Problematiken für Programmiersprache x stelle, heißt das doch nicht, dass die Relevanz unter den Entwicklern für Sprache x abnimmt. Was ist das bitte für ein Kausalzusammenhang? Ich würde es eher andersrum sehen wollen, wenn eine Sprache keiner permanenten Recherche bedarf, ist sie auch dermaßen gut einzusetzen und möglichst populär, dass die Entwickler ohne permanent im Netz zu suchen, damit effizient arbeiten können. Eine Sprache bei der ich permanent tuts und co. wälzen muss, ist doch nicht automatisch "besser" oder populärer? vielleicht populärer in Suchanfragen, aber das hat doch für die professionelle Anwendung keinerlei Relevanz. Zudem ist die Frage, wie die das ganze messen... ist sicher wieder ne us amerikanische Erhebung - von der keiner so recht weiß, wer da befragt wurde.
 
@Rikibu: Viele Suchanfragen dürften aber auch gar nichts mit der Programmiersprache an sich zu tun haben, sondern eher mit den verwendeten APIs. Wenn ich z.B. frage, wie ich mit .NET und C# ein Drop-Down-Menü programmieren kann, dann habe ich ja kein Problem mit C#, sondern ich will einfach wissen, welche APIs ich brauche und wie die funktionieren. Ich selbst programmiere mit Objective-C für iPhone und iPad. Wenn ich eine Frage Stelle, dann nicht, weil ich eine Frage zu Objective-C habe, sondern zum iPhone SDK.
 
@Falcon: "...die Nutzung von Weiterbildungsangeboten und auch die Popularität in verschiedenen Suchmaschinen..." KANN auch bedeuten, dass Objective-C einfach total schlecht zu erlernen ist und es deswegen so viel Lernbedarf bei einer "Handvoll" Entwicklern gibt. Von daher muss ich Rikibu recht geben.
 
@satyris: Da muss ich auch elektro recht geben, Objective-C ist eine sehr gute Sprache und vorallem auch für Anfänger besser geeignet als C# oder C++. Und im Alltag sind es sowieso nicht die Syntaxfehler die einem Probleme bereiten.
 
@Falcon: Also Ich seh zwischen den verschiedenen C-Varianten nicht viele Unterschiede, die die Erlernbarkeit beinflussen (ausser pures C vielleicht). Ich finde es kommt eher auf die verwendete IDE/RAD-Umgebung an und wie viel Hilfe dir diese bietet. Fuer den ersten Kontakt haben sich bisher eh die "natuerlichen" Sprachen angeboten wie z.B. Pascal/Delphi
 
@Rikibu: Genauso sehe ich das auch - man verwendet am Ende eh die Sprache, die am Besten die eigenen Anforderungen erfüllt. (+)
 
@Rikibu: Recht hast Du. Ich programmiere in Java, C# und VBA, je nach Projekt. Mit VBA kann ich schnell und komfortabel kleine Tools mit GUI entwerfen und zum Beispiel die Möglichkeiten von Excel nutzen. C# ist Java sehr ähnlich, vermeidet aber viele der Schwachstellen. Java ist am besten für plattformübegreifende Programme und bietet den größten Satz an Bilbliotheken, etc. Eine Sprache kann man nicht ohne die Bibliotheken (APIs wie Elektro es sagt) betrachten, denn das ist dann völlig wertlos.
 
Ruby war in den Top 10? o_O
 
Tja Java war mal ganz oben... aber alle sehen, dass Java nicht die Lösung ist. Jetzt wo Oracle Sun übernommen hat wars das mit Java. Die Preise werden steigen und Java bleibt im Steinzeit (wo er schon immer war). Tjo so ist das.
 
@ReVo-: Da hat jemand nicht grad viel Ahnung ^^
 
@wuddih: Du gibst das selber zu dass du keine Ahnung hast. Okey finde ich gut :)
 
@ReVo-: Durch dein Hirn muss erst einmal der Garbage Collector, besser ist 2 mal ;)
 
Objective-C ist echt genial. Meiner Meinung nach die bessere Umsetzung von Objektorientiertheit als C++, da es konsequenter umgesetzt ist. Vor allem Methoden mitbmehreren Argumenten finde ich super umgesetzt und das Delegate-Protokoll-Konzept finde ich genial und praktisch. macht wirklich Spaß damit zu programmieren!
 
@el3ktro: Ich finds für Anfänger um einiges schöner da man (wenn man sich an die Coding Guidelines hält) viel besser durch den Sourcecode lesen kann. Methodennamen mit Parametern ergeben sinnvolle Sätze und es gibt keine 20 Überladungen einer Methode sondern eben eigene Methoden - das macht es doch um einiges Übersichtlicher - gerade für Einsteiger. Ist wirklich meine liebste Programmiersprache, ganz davon abgesehen das Xcode auch eine gute IDE ist (wobei Visual Studio natürlich auch gut ist - ich mag beide)
 
@Falcon: hmm naja onjc find aich alles andere als gut lesbar, überall diese eckigen klammern und die IDE besteht aus 3121 Fenstern - ist wahrscheinlich gewöhnungssache aber, ich (persönlich) bin da noch nicht von überzeugt
 
@bigbasti87: Naja, Lesbarkeit ist vielleicht auch Gewöhnungssache. Aber die IDE mit tausenden Fenstern? Komisch, ich hab da immer genau eins ...
 
@el3ktro: categories rocken. ruby mixin's für c. herrlich.
 
Verständlich, das iPhone wird so seine Hilfe geleistet haben. Jedoch wird Objective-C wohl kaum aufgrund seiner Vorteile gegenüber anderen Sprachen genommen werden. Man siehe nur Vergleiche von MonoTouch und Objective-C auf dem iPhone, ein Datum in einem gewünschten Format auslesen, in C# eine Zeile Code, in Objective-C ein riesen Ding...
 
@bluefisch200: Hm, ich weiß ja nicht wo du das gelesen hast, aber ein formatiertes Datum lese ich z.B. So aus: currentDate = [[[NSDate date]
descriptionWithCalendarFormat:@"%d.%m.%Y" timeZone:nil
locale:[[NSUserDefaults standardUserDefaults] dictionaryRepresentation]]
UTF8String]); Also eine einzige Zeile Code, um das Datum im Format "2010.06.03" zu bekommen.
 
@bluefisch200: Also wenn dann schon vollständig: currentDate = DateTime.Now.Date.toString("d.mm.yyyy"); Wie manda jetzt noch die Timezone-Info und die Locale-Info reinkriegt weiß ich leider nicht.
 
@el3ktro: Wieso String? Und ich will auch keine Zeitzone oder Locale-Info...sondern einfach nur mein Datum. Ich will damit arbeiten, zur Ausgabe kann ich es dann in einen String konvertieren. Ein ähnliches Beispiel, wenn auch nicht das selbe aber es zeigt schön auf um was es geht: http://www.blog.activa.be/2010/03/09/TheDifferenceBetween1986And2010.aspx
 
@bluefisch200: Na du hast doch angefangen mit "ein Datum in einem bestimmten Format auslesen", und wenn wir schon zwei Funktionen in C# und Obj-C vergleichen, dann sollten wir schon zwei Funktionen vergleichen, die das selbe machen, sonst ist ein Vergleich ja sinnlos. Wenn du einfach nur das Datumsobjekt in einer Variablen bzw. in einem Pointer speichern willst, dann geht das unter Obj-C mit NSDate *today = [NSDate date]; und unter C# mit DateTime today = DateTime.Now; Ist also gehupft wie gesprungen ;-)
 
@bluefisch200: Zu deinem Link: Wenn der Blogger einfach nur die Uhrzeit (=Sekunden seit 1.1.1970 00:00 Uhr) haben will, ohne das Datum, dann ist es mir ein Rätsel, warum er nicht einfach [[NSDate date] timeIntervalSince1970] verwendet, sondern diesen ganzen überflüssigen Codeblock schreibt. Abgesehen davon: Wenn du das Datum nur brauchst um damit zu rechnen, also wenn du es nicht irgendwo auf dem Bildschirm ausgeben willst, dann reicht [NSDate date] ja völlig aus, genau so wie bei C# DateTime.Now völlig ausreicht. In beiden Fällen kriegst du ein Objekt zurück, welches das aktuelle Datum repräsentierst, und damit kannst du dann ja rechnen, vergleichen usw. Will man das Datum ausgeben, musst du bei beiden Programmiersprachen natürlich sagen WIE du das Datum ausgeben willst, also als "10.05.2010" oder "10. Mai 2010" und dann noch in welcher Sprache, in welchem Kalendersystem, in welcher Zeitzone usw. Das macht es dann in beiden Programmiersprachen etwas komplizierter. Das Beispiel in deinem Link ist jedenfalls einfach nur Bullshit, da man wie gesagt einfach nur [[NSDate date] timeIntervalSince1970] verwenden kann.
 
@bluefisch200: objc hat nicht die schönste syntax, zugegeben. aber es ist eine sehr flexible und mächtige sprache.
 
@britneyfreek: Ich finde die Syntax mittlerweile sehr cool. An die Messages-Syntax gewöhnt man sich schnell (also z.B. [[NSArray alloc] initWithCapacity:0] und Methoden mit mehreren Komponenten sind genial. Guck dir mal z.b. diese C-Methode an: createAccount(2134,2300,1200,3); Was macht die? Das weiß man nicht, solange man nicht die Definition kennt. Bei Obj-C wird das aber sofort klar. Dort würde die selbe Methode z.B. so aussehen: createAccountNumber:2134 withValue:2300 andDispo:1200 andRate:3; Es wird also sofort klar, dass es sich bei den vier Werten um die Kontonummer, den Betrag, den Dispokredit und den Zinssatz handelt. Und ich habe quasi einen lesbaren Satz vor mir. Mehr Tipparbeit ist es mit einer guten IDE mit Autocompletion auch nicht, in Xcode tippe ich da höchstens "createAcc" und dann steht die ganze Methode da, mit Tab kann ich dann zu den einzelnen Werten springen und die ergänzen.
 
@el3ktro: Und genau dafür gibt es sogenannte Kommentare, Sourcecode klein halten, kommentieren musst du so oder so...Objective-C hat hier eine Redundanz drin, etwas das man bei der Softwareentwicklung so gut wie nie sehen will...durch den Kommentar wird ersichtlich um was es sich eigentlich handelt...so sehe ich irgend einen Index, dazu noch 3 Werte deren Sinn sich mir nicht sofort erschliesst...
 
@bluefisch200: In C sehe ich doch nicht, was die Funktion macht. bei createAccount(2134,2300,1200,3); weiß ich überhaupt nicht, was die vier Argumente bedeuten. Ich muss also kommentieren. Bei Obj-C kann ich mir das sparen, da createAccountNumber:2134 withValue:2300 andDispo:1200 andRate:3; ja ziemlich aussagekräftig ist. Kommentieren sollte man weiterhin, aber nicht die Argumente der Methode.
 
@bluefisch200: du glaubst garnicht, wieviel redundanz durch unwissenheit und klugscheißerei in der realität in quellcodes verzapft wird. da könnte ich oft rassistisch werden.
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