Datenschutz: Facebook-Nutzer will vor Gericht gehen

Recht, Politik & EU Ein Nutzer des weltgrößten Sozialen Netzwerks hat den Entschluss gefasst, gegen die Betreiber von Facebook vor Gericht zu ziehen. Er wirft Facebook einen Verstoß gegen die eigene Datenschutz-Richtlinie vor und will eine Sammelklage anstreben. mehr...

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ich kann mir gut vorstellen das facebook die erste Plattform sein wird, die aufgrund dessen aufgeben wird.
 
Endlich hat jemand das Geschäftsmodell von Sozial Communitys verstanden.
 
Als würde dahinter ein Mensch sitzen, der geil darauf ist, die privaten Details von "Marion Schubauer" zu erfahren. Das sind doch alles nur Variablen die dann durch %FRIENDLIST% o.ä. ersetzt werden. Es gibt tatsächlich Menschen, die sich dadurch in ihrem Leben eingeschränkt fühlen? Geht irgendwie nicht in meinen Kopf.
 
@Every_b: ja nee, is klar...
 
@Every_b: kannst du mir das jetzt nochmal erkären? ich habs nicht verstanden
 
@Gh_o_st: Worauf ich hinaus wollte, ist, dass dieses Luxusdenken bezüglich Datenschutz einfach zu weit geht. Wir haben anscheinend zu wenige Probleme.
@brunner.a: Meiner Meinung nach auch ein Luxusproblem - das reicht von Mißgunst bis hin zu Neid oder Komplexen, nicht in die Architektur eingreifen zu können. Man sollte den Prozess im Ergebnis bewerten - 2 Spammails mehr, Banner mit meinem Namen drin (den keiner getippt hat) - solange mir der Prozess nichts von meinem Leben nimmt, ist er lediglich informativ. Jede Person, der durch einen Datenschutzmisbrauch ernsthaft direkt geschadet wurde, bitte ich, mir ein Minus zu geben.
 
@Every_b: Die Wahrung von Persönlichkeitsrechten, und nichts Anderes ist Datenschutz, betitelst Du als Luxusdenken, welches zu weit geht!? Ganz ehrlich, für solch eine These muss man schon kerngesund sein... Für mich jedenfalls hat der Datenschutz einen Stellenwert auf dem Niveau von Grundrechten.
 
@Vollbluthonk: Vielleicht habe ich das zu schlecht präzisiert.. Genau diese Ausschweifung, diesen Exzess, meinte ich. Man benötigt doch Motive, um gegen (sowie für) etwas zu sein - welche Motive aber haben wir aber, um diesen "Hype" zu rechtfertigen? - Nicht falsch verstehen, ich bin pro Datenschutz, alleine schon aus dem Grund der Präventivmaßnahme für Mechanismen die wir noch nicht kennen, aber nochmal, was sind die Motive? Vielleicht sehe ich sie ja nur nicht? Hilf mir auf die Sprünge. Banner? Spam? Werbebriefe? Arbeitgeber? Freundin? - Die letzten beiden (und damit verwandten Motive) würde ich noch durchgehen lassen - aber diese sollte man durch gesunden Menschenverstand kontrollieren können (vor 20 Jahren hat man auch gelebt, ohne "Partypics" zu posten), und nicht die Verantwortung auf ein System (Datenschutz) abschieben. Da fehlt es irgendwie an Selbstverantwortung. Im Endeffekt, muss jeder seinen eigenen Stellenwert in diesem Kontext benennen - mir allerdings, kommt das mitlerweile vor wie Knut der Eisbär, ein Hype, eine ungerechtfertigte Diskussion, die durch simple Handlungen umgangen werden kann. Ich zumindest, habe noch nie Probleme mit dem Datenschutz gehabt, dabei war oder bin ich bei den 20 verbreitesten Communities vertreten. Aber: Leben und leben lassen.
 
@Every_b: Im Punkt Selbstverantwortung gebe ich dir zu 100% recht, die vermisse ich auch. Das Problem ist nur, mit gesundem Menschenverstand kommt man inzwischen nicht mehr weit. Der Informationsfluss ist schon lange nicht mehr geradlinig. Die Gefahr ist nicht der einzelne Datensatz, sondern die Kombination der Informationen. Viele kleine Mosaikstücke, jedes für sich "belanglos", werden zu einem derat komplexen Bild, welches letztlich keinerlei Geheimnisse mehr zulässt. Du bist durchschaut, berechenbar, angreifbar, manipulierbar, erpressbar, whatever, die Liste ist endlos. Finde ich mehr als erschreckend.
 
@Every_b: Richtig ein Mensch sitzt dort nicht aber ein Unternehmen das mit den gesammelten Daten Geld verdienen will. Jemand der deswegen vor Gericht zieht gibt allerdings zu etwas einfältig im Gemüt zu sein. JEDER der etwas Grips im Kopf hat weis doch was es heist sich an solche sogenanten Sozial Abzocker zu verkaufen. Wer wird denn gezwungen solchen Unsinn wie Facebook mit zu machen?
 
@brunner.a: Perfekt auf den Punkt gebracht!
 
Ich denke er könnte das so auslege: Wenn man auf Facebook werben will kann man eine ganze Reihe von kriterien festlegen. Die Werbung soll nur bei Männlichen Personen zwischen 20 und 40 eingeblendet werden. Zudem soll diese Person Single sein und Deutsch sprechen. Wenn nun jemand auf diese Werbung klickt, erfüllt diese Person diese Kriterien und man hat nun einige Informationen über den "klicker" (böses Wort) Hängt mich wegen dieser erklärung nicht an den Eiern auf, es ist blos eine Idee wie er die Klage anstreben will...
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