USA rüstet auf GPS-basiertes Flugleitsystem um

Wirtschaft & Firmen Die US-Regierung hat den Fluggesellschaften grünes Licht zum Aufbau eines neuen Flugkontrollsystems gegeben. Dieses soll komplett auf der Basis des Navigationssystems GPS entstehen. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Und wenn das GPS System im Flugzeug ausfällt? Bei Radar ist das Flugzeug immernoch sichtbar, weil es numal da ist. Aber wenn kein Signal in der Leitstelle ankommt ist es doch als wäre es nicht da, oder?
 
@hnz: Redundantes System?
 
@-Revolution-: Stromausfall? @hnz: Die werden die Radarsysteme sicher nicht wegwerfen - denn sonst könnten die pösen pösen Terroristen ja einfach den GPS Sender deaktivieren und wieder vollkommen unerwartet in Gebäude fliegen :P
 
@hnz: Wenn der Transponder im Flugzeug ausfällt, der den Identcode des Fluges übermittelt (z.B. LFT123), ist das Flugzeug gegenüber dem Radar quasi genauso unsichtbar. Deswegen spielt es eigentlich keine Rolle, es ist immer schlecht wenn etwas ausfällt.
 
@hnz: Mal gesponnen: Wenn ein Airforce-Jet der neueren Generation (also "Tarnkappe") wegen eines Notfalls auf einem zivilen Flughafen landen muss - dann hilft den Fluglotsen ihr Radar aktuell recht wenig. Bei der Paranoia der USA könnte ich mir gut vorstellen, dass die nach und nach auch Linienflugzeuge auf Tarnkappe umstellen - schließlich besteht bei Flugreisen in Schurkenstaaten doch aktuell die Möglichkeit, dass die Airforce One von radargelenkten Boden-Luft-Raketen abgeschossen wird - ebenso normale zivile Linienflüge. Aber generell sind die Systeme mehrfach abgesichert und in den Towern werden auch weiterhin Radargeräte vorhanden sein.
 
@Tyndal: Glaub mal, dass die Air Force One Maschinen gegen solche Eventualitäten wie GTA/ATA_Missiles gerüstet sind...
 
@Tyndal: Was nützt es, wenn das Linienflugzeug eine Tarnkappe hat, der Terrorist aber an Bord sitzt? Größere Gefahr (weil in letzter Zeit häüfiger passiert) als Raketen...
 
@hnz: einen Störsender fürs GPS zu bauen ist gar nicht schwer und braucht keine besondere Kenntnisse... Die Terroristen müssen sich einfach am Flughafen positionieren und das Dingen einschalten... schon krachts... Leute gibts...
 
@hnz: Also eigentlich verhält es sich so. Es gibt aktive und passive Radarsysteme. Die DFS ( Deutsche-Flug-Sicherung ) benutzt nur passive Radargeräte ... heisst ... jedes Flugzeug ist für die FLUSI nur sichtbar, wenn es eine Transpondersingnal ausstrahlt ( Mode 3A ). Das Militär dagegen benutzt aktive Systeme denen es egal ist ob ein Objekt ein Transpondersingnal ausstrahlt oder nicht. Lange Rede kurzer Sinn ... bei den Amis ist es genau so. Die zivile Flugsicherung stellt zwar auf GPS um ( was wie gesagt wirklich eine viel genauere Positionierung des Flugobjektes ermöglicht ) aber das Militär bleibt natürlich bei seinen aktiven Systemen. In Deutschland wird es über kurz oder lnag auch so kommen, da GPS bequemer ist. Die Ungenauigkeit der Radargeräte liegt übrigens daran, dass alle Radargeräte zusammengeschaltet sind. Wenn ein Objekt das sich über Münster befindet z.b. von Radargeräten in Berlin Hamburg und Köln angestrahlt wird, denkt das Radar in Berlin z.b. das dieses Objekt sich ein paar hundert Meter weiter weck befindet als das Radar in Köln das tut. Aufgrund dessen das das Echo von Berlin zurück nach Berlin länger dauert als z.b. von Köln nach Köln. By the Way ... wen es interessiert ... die Serben sind in den 90"ern auf die Idee gekommen Radargeräte zu vernetzen und haben daher mit Erfolg die Tarnvorrichtung der F-117 umgangen was zum ersten offiziellen abschuss dieser Maschiene führte.
 
Hallo Industrie, wo ist der individuelle Flugverkehr ala Jetsons. Benzin und Pneus sind dermaßen out...
 
hmm ja das lässt mich auch nachdenken was is wenn das GPS am Flugzeug ausfällt, aber wie auch schon der BP Konzern wird es für alles ein Notfall Plan geben ;)
 
"Das soll das Risiko von Zusammenstößen auf den Rollbahnen reduzieren." Für was gibts Bodenradar?!!!
 
@Picard.: und wenn da ein stealthbomber rumsteht?? ^^
 
@moniduse: Stimmt.. Erst letztens bin ich auf dem Aldi-Parkplatz gegen nen unsacht geparten Stealth-Smart gedonnert ;)
 
Ich habe mal eine Tv Beitrag gesehen das es zu verstärkten Sonnenaktivitäten kommen soll in den nächsten 2 Jahren und dadurch das GPS Signal empfindich gestört werden könnte... Wo ist dann da der Vorteil gegenüber dem Radar? Läuft das paralel zum radar weiter oder wird das Radarsystem komplett aurangiert???
 
@Krucki: Bis 2020 wird es mindestens noch laufen müssen!
 
@Krucki: Naja man redet hier ja hauptsächlich von einigen Sonnenstürmen, die vor allem im zweiten Halbjahr 2012 auftreten sollen. Zwar sind diese stärker wie die üblichen, aber trotzdem nur vereinzelt. Ich zweifle nicht an Ausfällen, aber vermutlich wird das wie beim Handy aussehen: "Mist ich hab keinen Empfang, ah jetzt gehts wieder." :)
 
@Krucki: ich nehme mal an parallel
 
Ohh na das klingt ja super, ich hoffe die wissen das dieses GPS Signal verdammt schwach ist. Es gibt zwar eine art richtantenne für die empfänger, im flugbereich die halt gps-jammer vom boden ignorieren aber was ist wenn das störsignal von oben kommt, also ein beabsichtigtes störsignal also keine sonneneruptionen, man hat ja schon mehrmals mitbekommen das diese störsignale über eine sehr hohe distanz ausgestrahlt werden können, man stelle sich nur eine entführung vor, was passiert wenn die maschine keine koordinaten mehr liefert, ist die maschine dann unsichtbar. wenn dann lieber doch die gute alte trägheitsnavigation. Naja mal schauen
 
alles Luftfahrtexperten hier und wahrscheinlich haben die in 10 Jahren auch Antworten gefunden, auf die Fragen, die Euch von 17:34 bis 18:14 Uhr einfefallen sind ;-)
 
Dann heißts also zukünftig nicht mehr "unterm Radar fliegen" sondern "GPS-Sender ausschalten"? :D
 
Gerade wo die Sonnenaktivität den höchsten Stand, seid tausenden von Jahren erreicht ?
 
@Sighol: kein Grund für Minusbewertungen hier... die Tatsache, dass 2008 erhebliche und 2009 immer noch einige GPS Ausfälle wegen starker Sonneneruptionen aufgetreten sind, ist nicht zu verachten! Schon gar nicht im Luftverkehr!
 
Warum macht Google nicht einfach eine App, die Alarm schlägt, wenn sich zwei oder mehr Android-Handys einander mit mehr als 500km/h näheren?
 
Dann wird es noch mehr Crashes geben als es schon sind.Das GPS in USA hat eine Fehlerquote von einigen hundertt Metern bis hin zu mehreren Kilometern. Zudem sind die Karten auf einem Stand von vor 6-8 Jahren,wenn nicht aelter.....
 
@Jade: Seit wann hat GPS etwas mit Karten zu tun? Das ist doch z.B. Sache des Navigationsgerätes?

Und auch in den USA ist normalerweise die Genauikgkeit nicht mehrere kilometer. Kann natürlich sein das der privat genutzte gps bereich so schlecht ist.

Die Flugsicherung wird aber sicherlich den militärischen Nutzen dürfen.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter