Österreich verbietet Google Street-View-Fahrten

Internet & Webdienste In Österreich dürfen ab sofort keine Street-View-Fahrzeuge mehr verkehren. Das hat die österreichische Datenschutzkommission beschlossen. Google kam der Behörde aber zuvor, denn weltweit wurden die Fahrten freiwillig eingestellt. mehr...

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Peinlichpolemische Politik Aktionen, bloß um von der Überwachungwut der Politiker abzulenken. Total albern, was die veranstalten.
 
@Fusselbär: Soweit ich mich erinnern kann werden bei UNS aber keine Spiele zensiert weil sie angeblich halbstarke Schulattentäter fördern und Netzsperren haben wir auch nicht. Aber wahrscheinlich kennzeichnet uns das gerade als hinterwäldlerisch weil das ja im Rest Europas ja gerade so im Trend liegt...
 
@Fusselbär:
Du bist also dagegen, dass der Staat dich überwacht. Findest es aber OK, wenn google es versucht ?? Wo ist eigentlich der Aufschrei der Organisation die sich sonst immer über die Überwachung aufregt und zu demonstation aufruft ? Irgendwie gibts gegen Google nie(selten/wenig) Proteste sondern immer nur Zustimmung.
 
@Joerg01: Jetzt erläutere erst mal etwas genauer, wie in deiner blühenden Fantasie, Google mich angeblich per Street View "überwachen" wollen würde.
 
@Fusselbär: Überwachen ist vielleicht falsch gewählt, aber man denke an Funktionen wie "Auf welchen Seiten sind Leute unterwegs, die in diesem Haus wohnen?", "Wie können wir die Werbung besser für den Typen bei AccessPoint xyz zuschneiden?" oder "Das was sie sich anschauen wurde von Fusselbär in der XYZ-Straße auch gekauft". Ich persönlich fühle mich dabei nicht so ganz wohl, du etwa?
 
@ChrisMaster: fusselbär hat vollkommen recht, den es gibt noch viele andere solcher dienste die die meisten gar nicht kennen. norc.at z.b. macht genau das gleiche in verschiedenen städten und da regt sich auch keiner darüber auf. satelliten sind da viel schlimmer denn die gucken dir wirklich in den garten.
 
@OSLin: Stimmt, es wird mit zweierlei Maß gemessen. Dass Funknetze kartografiert werden, hat bisher niemanden gestört. Erst als Google das machte. Dass viele Städte Foto-Rundgänge anbieten hat niemand gestört, bis Google das mit StreetView etwas professioneller gemacht hat. Dass Navi-Hersteller Straßen kartografiert haben und teilweise sogar mit 3D-Darstellung der Häuser hat auch niemand interessiert, bis Google kam. Dass Vermessungsämter extrem detaillierte Karten erstellt und verkauft haben ist egal, nur Google soll so etwas nicht. Ich bin sicher kein Freund von Google, deren Sammelwut macht mir schon Angst, aber Regeln sollte bitte für alle gleich gelten. Ein Lex-Google ist kontraproduktiv.
 
@ChrisMaster: Erläutere doch mal etwas genauer, wie das in deiner Vorstellung überhaupt technisch funktionieren soll? Klar könnten in Google Maps Geschäfte in der Nähe angezeigt werden. Aber was hat das mit mir persönlich zu tun? Eigentlich eher gar nichts. Geschäfte der Umgebung werden auch sehr gerne auf im öffentlichen Raum aufgestellten Umgebungskarten gezeigt. Klar ist das Werbung, gleichzeitig aber auch informativ (für neu hinzugezogene z.B.) und natürlich finanziert Werbung auch solche Karten. Irgendwas verwerfliches ist da überhaupt nicht ersichtlich. Zumal genau so wie Umgebungskarten diese StreetView Bilder nur Momentaufnahmen sind, etwa wie Ansichtskarten, aber eben keine "Überwachung".
 
@james_blond: Und was soll daran gut sein? Das jetzt niemand mehr in dein Hintergärtchen reingucken kann? Oder deine vordere Hauswand ? Die is ja sowas von interessant. lol immer diese Leute die ja "solche grooooße Angst um ihre Privatphäre haben. Da hat Google mal n echt cooles und gutes und Teures Feature Kostenlos angeboten, und durch solche Leute wie dich wirds Kaputt gemacht.
Am besten gehst du gar nicht mehr ausn Haus raus, da kann ja jemand mitn Fotoapparat stehn und dich Fotografieren!
 
@Gord3n: Wird man als Person von jemandem kenntlich fotografiert, besteht bis auf Weiteres ein Verbot der weitreichenden Veröffentlichung der Fotografie und zwar so lange, bis der Fotograf von dir eine schrifliche Einwilligung erhalten hat. So funktionierts theoretisch, praktisch sch*en die leute drauf ;-)
 
@ChrisMaster: Soweit ich weiss gilt das aber nur sofern du als Hauptobjekt im Bild bist, also gezielt fotografiert wirst. Wenn ich auf ner Reise ne Statue Fotografier und da 20 Leute im Hintergrund rumstehen kann ich wohl kaum jeden einzelnen um ne schriftliche genehmigung bitten wenn ich das Bild auf meine Homepage stellen will. Die Leute würden sich ebdanken wenn sie nach nem Einkaufsbummel erstmal 100 genehmigungen ausstellen müssten weil sie zufällig auf Fotos von Touristen gelandet sind...
 
@Gord3n: Es geht nicht um die Privatsphäre an sich, weil Privatleute ja soooo große Geheimnisse haben. Vieln ist das sogar wurstegal. Das Problem zeigt sich immer bei dem Satz: "Wer nichts Unrechtes tut, hat auch nichts zu befürchten.". Das ist mithin das schlimmste, was an Argumenten für Google (oder auch für die Datensammelwut der Innenministerien) hervorgebracht wird. DU BIST E I N M A L ZUR FALSCHEN ZEIT AM FALSCHEN ORT UND WURDEST DORT GESICHTET. DORT IST EIN VERBRECHEN PASSIERT. DU HAST NICHTS DAMIT ZU TUN, UND DOCH GERÄTS DU IN DIE MÜHLEN DER JUSTIZ. Das kann zwar auch ohne digitale Datensammlerei passieren, doch hier wird das bis zur Perfektion automatisiert. Und darin liegt das Problem. Plötzlich wissen Leute Dinge über Dich (und halten sie Dir gegebenfalls, ob nun berechtigt oder unberechtigt, ein Leben lang vor), die Du selbst lange vergessen hast. Oder ballern Dich mit vermeintlich passender Zielgruppenwerbung zu (der hat noch Holzfenster! - passender Kandidat für Werbung für moderne Kunststoffenster!). So schick und bequem und hightechmässig diese ganzen modernen Daten- und Digitaldienste auch sind, wir werden sie irgendwann nicht mehr beherrschen, sondern die Dienste uns. DAS ist das Problem. Google StreetView ist allerdings, zugegeben, nur ein Teil davon. Allerdings der Teil, der dies seit einiger Zeit kräftigst anschiebt.
 
Die Österreicher sind etwas langsam, oder? Google hat doch eh alle Fahrten eingestellt: http://winfuture.de/news,55647.html
 
@satyris: Google ist mit seinen Autos schon letztes Jahr durch Österreich gefahren (selbst gesehen in meinem Ort). Letzte Woche wurden diese Wlan Daten gelöscht.

Quelle:
http://www.krone.at/Internet/Google_Street_View-In_Oesterreich_illegal_gesammelte_WLAN-Daten_geloescht-Story-201039

und:

http://www.krone.at/Internet/Versehentlich-Google_spionierte_fuer_Street_View_offene_WLANs_aus-Story-199985
 
@ratho: Es geht aber um weitere Fahrten, nicht um bereits durchgeführte.
 
Naja, Berge und Wiesen kann ich auch in anderen Hinterwälder Ländern sehen. Stört mich nicht wirklich.
 
@1337Sven: Hinterwälder Ländern? naja dafür Wirtschaftlich besser dran als z.B. Deutschland ;)
 
@Edelasos: Zum erholen ist Österreich sehr schön, aber zum leben ist mir dort einfach zu wenig los. Auch technische Neuerungen brauchen dort sehr viel länger um sich durchzusetzen.
 
@1337Sven: Naja das ist nicht nur da so....auch Generell in Europa leider. Amerika und Asien sind da vuel schneller (Blu-Ray, HD-TV's sind ein gutes beispiel)
 
@Edelasos: Da geb ich dir recht. Meine Tante in den USA hatte schon ende der neunziger einen HDTV und alle redeten von High Def. und ich wusste nicht einmal was damit gemeint war.
 
@1337Sven: Aha, wie lang haben wir Internet über Kabel-TV gleich nochmal schon.... ;)
 
@1337Sven: Haha, selten so gelacht XD Seit wann gibt es in Österreich das 100Mbit Glasfasernetz und seit wann in Deutschland? Seit wann gibt es UMTS und Videotelefonie in AT und seit wann in DE? In welchem Land wurden die von der NASA verwendete Technik und Material erfunden und produziert? 3 Mal darfst du raten...in Österreich. Im Allgemeinen ist Österreich, was Technik und Fortschritt betrifft, Deutschland einen Schritt im voraus. Das selbe gilt für die allgemeine wirtschaftliche Lage und Lebensqualität. Also in Zukunft etwas besser informieren bevor nur Quark gelabert wird ;)
 
@1337Sven: dann sag mir warum soviele deutsche nach österreich ziehen? was technik und internet betrifft können wir uns auch nicht beklagen, hier muss keiner mehr mit 56k modem surfen.
 
@OSLin: ehm naja, ich arbeite grad bei UPC, Abteilung Chello / inode ... also im Burgenland, gibt es doch vereinzelt noch paar Adressen denen wir nur 56k anbieten können, ansonsten überall mindestens 8mbit ;)
 
@Ðeru: Und das auch noch im Burgenland, also Klein-Ungarn, da kann man ja wirklich fast nix mehr sagen :-D
 
@ChrisMaster: Naja ist ganz einfach, warum sollte irgendjemand auf nen einsamen Bauernhof hin, ein Glasfaserkabel oder so verlegen? :P Und dem Bauer reicht das Fernsehen auch, weiss nich, bisher kenn ich nur Bauern der älteren Generation :)
 
@1337Sven: Interessant, ich bekomm in meinem "Hinterwäldler-Land" eine ECHTE mobile Flat, also ohne Drosselung und sonstigem Quark um 20€, und du? :)
 
@Ðeru: Ist auch nicht schwer anzubieten, bei wuch wohnen ja auch nur 12 Menschen :) Und 100Mbit habe ich seit zwei Jahren für 25 Euro, wird im Sommer auf 300Mbit hochgestuft, natürlich Up&Download.
 
Street View ist doch bereits in vielen Gegenden der welt verfügbar. USA, UK, Frankreich, Italien, etc. Gab es dort vergleichsweise relevante Missstimmung bezüglich des Datenschutzes? Oder 'hat sich' der Rest Europas da ein bisschen? Ich persönlich bin heiß auf das Produkt, das Speichern der WLAN-Daten war nicht ok, hat doch aber keine Auswirkungen auf den Kartendienst.
 
@shithappens: Nicht umsonst wird Europa in den US Amerikanischen Filmen immer als rückständig und spießig dargestellt.
 
@1337Sven: Auf der anderen Seite liebäugle ich nicht mit dem amerikanischen Datenschutz (Patriot Act, etc.)
 
@1337Sven: ohne StreetView werten zu wollen, aber es sollte mal eine Europäische Firma versuchen durch die Staaten zu fahren und nahezu jeden Winkel zu fotografieren. Glaube nicht, dass es so einfach möglich wäre.
 
@snoopers: Warum sollte es nicht möglich sein? Das kannst sogar du selbst machen. Die gesetzliche Lage ist eindeutig: Von öffentlichem Grund aus kannst du fotografieren wie du willst (solange du nicht gezielt Personen als Hauptmotiv verwendest, als Beiwerk ists erlaubt) .
 
@web189: Richtig, laut Gesetzeslage gibt es eine ähnliche Panoramafreiheit wie bei uns. Aber politisch und/oder wirtschaftspolitisch gibt's da sicher andere Interessen.
 
@shithappens: Einfach mal bei "Verwandte Atikel" den untersten Link anklicken. Stichwort "Sammelklage in den USA"
 
@Slurp: das sind 2 Leute.. ZWEI!!! Nicht der Staat!
 
@StefanB20: Er wollte Proteste aus anderen Ländern sehen, ich hab ihm gezeigt, wo er sie findet... Is doch super ;)
 
@Slurp: achso okay. ja schon., aber bei der USA Klage sind es nur 2 Leute die sich beschweren. In anderen Laendern ganze Anwaelte bzw. der Staat an sich. ^^ aber vom Prinzip das gleiche
 
@Slurp: Danke! Allerdings geht's ja hier um die WLAN-Daten, nicht um die Erfassung der Häuser. Letzteres finde ich ok.
 
@shithappens: Die WLAN-Geschichte wird auch unnötig aufgebauscht. Derartige Daten werden seit Jahren von X Anbietern erfasst. Bei Google ists natürlich ungewöhnlich.
 
Zeichnet alles auf. ICH WILL STREET-VIEW uncut. Brauche ich nicht mehr nein Urlaub fahren. Fahre ich Unfallfrei und Kostenlos virtuell nach Italien und kann mir dabei noch die schöne Gegend ankuken. Feine Sache. Weiter so!!! Wie sich alle für den sinnlosen Datenschutz ausprechen. Ein Witz.
 
Hier in der Schweiz macht unser blöder Datenschutzmann auch so ein Theater! Dabei ist Google Streetview soooo eine tolle Sache ! Ich nutze es mehrmals pro Woche ! Echt bescheuert wie kann man nur gegen so etwas sein im öffentlichen Raum !!! SHAME ON THE DATENSCHüTZER !
 
@vectrex: Naja es gibt halt tatsächlich ein paar Leute, die glauben, man würde sich aus den Millionen von Häusern ausgerechnet ihres aussuchen um es zu begaffen und vielleicht eine rumhängende Unterhose zu entdecken. Die gibt's bei meinem Haus in StreetView übrigens gratis dazu, und ich hab komischerweise gar keinen Infarkt bekommen. Muss ich bei Gelegenheit mal nachholen, WELTUNTERGANG !
 
@vectrex: Rafft hier denn keiner, dass es nicht um Streetview im allgemeinen geht, sondern darum, dass Google sich durch sein etwas zu weit gegangenes Datensammelverfahren der Wagen sich selbst ein Bein gestellt hat? Das hat doch alles nichts mit den Straßenansicht an sich zu tun. Ich kann mich noch dran erinnern wie alle wegen der dummen WGA-Prüfung auf die Palme gingen und panisch automatische Updates deaktivierten. Wenn Google aber zu "Werbezwecken" persönliche Daten on Mass sammelt stört es keinen?
 
@Knarzi: "Persönliche Daten" sollte ersteinmal definiert werden. Die Öffentlichkeit (und Bilder davon) zählen meiner Meinung nach nicht dazu. Wir könnten auf Basis von anderen Googlediensten diskutieren, aber das ginge in dieser News zu weit. Wobei sich auch dort eigentlich jedes der Sammelfeatures deaktivieren lässt und alle Details (über Sammelaktivitäten) zugänglich sind.
 
@web189: So so, alle Details also? Nun ja. Diese Aussage lasse ich einfach mal so stehen. Bei der Politik nur am zweifeln (was nunmal nicht unbegründet ist), aber alles fressen, was einem Google zu futtern gibt. Von sowas lebt der Konzern! Ich werf da nur mal das Google-Cookie mit 35 Jahren Gültigkeit in den Raum.
 
@Knarzi: Meines Wissens enthalten eigentlich alle AGBs entsprechende Unterpunkte - in manchen Fällen kann man sich sogar direkt im Quellcode davon überzeugen. Ich nutze kaum ein Googleprodukt, die meisten haben keinen Nutzen für mich. Einzig Picasa, GoogleMaps und die Suchmaschine begleiten mich fast täglich. Dennoch bin ich (insbesondere bei Picasa) dankbar, dass solche Software kostenlos zur Verfügung steht. Natürlich gibt es berechtige Kritik am Datensammeln - dennoch ist mir bisher kein Fall bekannt, bei dem Nutzer einen Nachteil durch die gesammelten Daten hatten. Es gibt genügend Projekte, bei denen das mehr als häufig der Fall ist. Und Cookies kann man meines Wissens nach löschen. Also auch hier eine freiwillige Basis. Viele Unternehmen finanzieren sich ähnlich - hast du dir mal die AGB von ICQ & Co. durchgelesen? Oder den meisten Social Networks? Oder... Oder Oder... Es steht doch jedem frei, die Dienste zu nutzen - es ist klar ersichtlich, worauf man sich einlässt.
 
@web189: Die freiwillige Basis besteht nur solange man keinen Google-Dienst mit Anmeldung verwendet. Sobald man dies macht sind alle Daten von Suchanfragen bis E-Mailverkehr und Dokumenten exakt einer Person zuzuordnen. Wie man aber besipielsweise an Facebook sieht, ist es auch mal recht modern, sich einfach mal nicht an die eigenen AGBs und Datenschutzrichtlinien zu halten. Bedenke, Daten von Personen sind nach wie vor ein heiden Geld wert. Und alleine die Tatsache, dass Google immer so in den Vordergrund stellen muss, dass sie ja nicht Evil sind, lässt mich schon ein bisschen stutzig werden. Das hat nichts mit Verschwörungstheorien zu tun, das ist nur eine gesunde Portion Skepsis. Und die ist bei jedem Konzern angebracht. Siehe auch die Überwachung von Mitarbeitern und gleiches.
 
@Knarzi: Ich gebe dir in allem was du sagst Recht, Skepsis ist grundsätzlich immer angebracht. Dennoch ist es bedenktlich, Gesetze nach Lust und Laune anzuwenden bzw. Einzelne aussen vor zu lassen. Es gibt noch viele andere, die mit Fotos aus der Öffentlichkeit ihr Geld verdienen - dort wird es stillschweigend tolleriert. Solche Verbote sollten nur aufgrund von geltenden Gesetzen verhängt werden (und dann auch für alle).
 
@web189: Der Unterschied liegt wohl darin, dass dort nur Bruchstücke, aber nicht komplett fast das ganze Land fotografiert werden.
 
@Knarzi: Bruchstücke sollen anders behandelt werden als das ganze Land? Ab wann ist es denn unerwünscht? 10 Bilder? 100 Bilder? 1000 Bilder? Ist Flicker illegal, weil sie ganz viele Bilder z.B. von Berlin haben? Sind doch auch nur Bruchstücke, aber z.B. vom Brandenburger Tor mehr Bilder als Streetview zeigen würde. Darf ich in einem Dorf 5 Fotos machen? Darf ich in einer Großstadt 1 Millionen Bilder fotografieren, die die gleiche Verteilungsdichte hätten? Regeln sollten für alle gleich gelten.
 
@web189: es geht nicht direkt um street view und nicht um die fotos.. kapier das doch mal.. es wurden mails und andere daten mitgespeichert.. DARUM geht es..
 
@vires: Aus unverschlüsselten netzwerken, ja. Wenn ich mein netzwerk nicht verschlüssele, dann ist das quasi eine Einladung zum mitschneiden.
 
Es ist wirklich lächerlich, wie sich Regierungen aufführen. Es gibt absolut keine gesetzliche Grundlage für Streetview-Verbote. Die machen Fotos von Dingen, die ohnehin jeder auf der Strasse sehen kann. Das darf absolut jeder, Stichwort Panaromafreiheit. Gesetze für eine Firma anzupassen ist ja wohl mehr als bedenklich. "Dieses Gesetz gilt für alle, abgesehen von...." - einfach nur peinlich. Man kann nicht einfach jemandem Rechte absprechen oder die Gesetze verbiegen, nur weil einem ein Einzelfall nicht passt. Entweder (von öffentlichem Grund aus sichtbare) Gebäude/Personen dürfen abgebildet werden, oder eben nicht. --- Solch ein Fotoverbot kann sich doch niemand ernsthaft wünschen...
 
@web189: Es geht hier NICHT um Panaoramafreiheit. Es geht hier um gezielte Einzelaufnahmen zur gezielten speziellen Zuordnung. Es werden ja auch keine Panopramaaufnahmen gemacht (im engeren Sinne, also Aufnahmen von größeren Gebieten), sondern -nochmal!- es werden Einzelaufnahmen gemacht zum Zwecke einer wirtschaftlichen Gewinnerzielung. Das ist komplett etwas anderes. Auch von der Intension (dem Grund und Ziel) der Aufnahmen her. Wer das nicht kapiert bzw. den Unterschied nicht erkennt, hat ein echtes Manko. "...Regelungen zur Panoramafreiheit gehen auf § 6 Nr. 3 KG von 1876 zurück, welches sich inhaltlich kaum vom heutigen Gesetz unterschied. Die geltende Fassung basiert auf § 20 KunstUrhG von 1907[1]..." Wie aktuell ist so ein Recht bei heutiger Technik noch? Denn dieses Gesetz hebt im Ursprung auf Kunsturheberrecht ab und nicht auf kommerziell zu verwertende Aufnahmen. Ausschlaggebend ist der "öffentliche Zugang", im Wesentlichen also von öffentlichen Wegen. Google-Aufnahmen erfolgen aus 2,5 Meter Höhe, wie wird möglicherweise etwas abgelichtet, dass"... das Eigentumsrecht am Grundstück mit dem daraus resultierenden Hausrecht, Persönlichkeitsrechte der Bewohner eines Gebäudes oder Sicherheitserwägungen..." angreift. Dann ist die Panoramafreiheit NICHT mehr gegeben! Mit dem Stichwort "Panoramafreiheit" ist also keineswegs alles erlaubt, auch nicht all das was Google da so treibt. Bitte mal etwas differenzierter denken und nicht nur den Begriff "Panoramafreiheit" einfach so nachplappern. Der ordnunghalber: Die Zitate in" stammen aus Wikipedia.
 
@Uechel: Dir geht es also um die wirtschaftlichen Absichten dahinter? Die haben andere Unternehmen auch. Es fängt an mit Zeitungen, geht weiter mit Fernsehteams und hört auf beim normalen Fotografen. Willst du dich ernsthaft an der Fahrzeughöhe hochziehen? LKW-Fahrer sehen vermutlich Gleiche, wir reden hier von 50-60cm über Normalgröße.... das ist doch echt kleinlich. Das Gesetz mag alt sein, dennoch ist es gültig und ich bin sehr dankbar dafür (fotografiere und veröffentliche selbst). Es gibt duzende Unternehmen, die mit wirtschaftlicher Absicht Fotos schießen (Teilweise sogar aus größerer Höhe) - bei Google ist das nun ein Problem?
 
@Uechel: Wenn bei mir ein Fernseh-Krimi in der Straße gedreht wird, dann auch mit dem Ziel Gewinne zu erzielen. Das müsste dann auch verboten werden. Selbst einen Tagesschau-Bericht aus meiner Straße würde ich untersagen, da selbst das öffentliche Fernsehen durch Werbeeinnahmen Gewinne erzielt. Luftaufnahmen meiner Stadt würde ich dann auch untersagen wollen. Das mit den 2,5 m und dem Eigentumsrecht ist übrigens eine Erfindung von schwachsinnigen Politikern, das Recht ist da ziemlich eindeutig, dass ein befahren von Straßen und ein fotografieren erlaubt ist. Einzig die Persönlichkeitsrechte von Menschen sind zu beachten. Es gibt kein Recht am Foto der eigenen Sache, sondern nur ein Recht am eigenen Foto.
 
@Uechel: Es ist mir klar, dass ich hier mit meiner Ansicht keine Pluspunkte sammel. Ist auch nicht das Ziel meiner Kommentare. Bleibt weiterhin naiv und technikgläubig und begrüßt alles, was Euch noch weiter durchschaubar und beurteilbar macht. Nur kommt mir bitte bitte nicht wieder mit Argumenten über den bösen Staat, der durch seine (angebliche?) Daten-Sammelwut unser Leben und unsere Freiheit gefährdet. Das ist dann nur noch schlichtweg lächerlich. Und wer das nicht selbst merkt, tut mir nur noch leid. Und das gilt für mich auch für die Argumentation, die "Google-Diskussion" soll doch nur von der "Überwachungswut" des Staates ablenken. Einfach nur lächerlich das!
 
@Uechel: Sorry, aber jetzt hast du dich selbst disqualifiziert. Der erste Beitrag beinhaltete noch eine Argumentation, aber das hier sind persönliche Angriffe gemischt mit eigener Meinung.
 
@web189: Natürlich eigene Meinung, was sonst ? "...aber jetzt hast du dich selbst disqualifiziert....". Das ist nun wieder Deine eigene Meinung, aber das macht mir nichts, damit kann ich leben.
 
@web189: es geht auch nicht um streetview.. es geht um die aufzeichnung von den wlan daten..
 
@vires: Die Erfassung von WLAN Netzwerken zu Ortungszwecken ist seit Jahren Gang und Gebe - logisch, dass bei unverschlüsselten Netzwerken ein bisschen mehr aufgefangen wird. Wer ein solches Netzwerk betreibt, der gibt allerdings auch sein Einverständnis zum Verwenden und Mitschneiden des selbigen.
 
@web189: Nur leider kommen dann wieder alle mit dem Argument "Es kennt sich nicht jeder mit der Technik aus ein WLAN ausreichend zu verschlüsseln". Natürlich hat nicht jeder die Kenntnisse, aber dann soll er sich jemanden hinzuziehen der die Kenntnisse hat, und das Netz nahezu sicher verschlüsseln kann!
 
@KaMpFKeKz: Eben. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Daher ein Plus von mir!
 
Man kann es auch übertreiben ... Klar ist der Datenschutz wichtig ... aber hallo? Da will doch nur jemand wieder Geld machen... (beziehe mich auf die Anzeige)
 
Zitat:"Google hatte zugegeben, versehentlich auch personenbezogene Daten gespeichert zu haben."

Jaaaaa neeee , is klar !!!!
 
Für mich steht fest,ich möchte nicht das mein Haus im Internet zu sehen ist und sehr viele von meinen Nachbarn auch nicht.Wir werden definitiv dagegen vor gehen.
 
@Flossenfisch: Dann haste viel zu tun. Fang mal mit den Maps-Diensten an.
 
@Flossenfisch: Und wenn ich ein foto mache und zufaellig dein Haus mit drauf ist., was dann? o.o bzw. weiss ich ja dann, wo ich einbrechen muss, naemlich dort, wo kein Bild des hauses zu sehen ist. :D
PS: jede Wette, dass wenn dein Haus frei steht, du dir ein neues Haus angucken willst, du es bestimmt online angucken kannst. Ist das nicht das gleiche? ;)
 
@Flossenfisch: Och mimimi. Is ja sooo schlimm. Musst aufpassen, sind bestimmt schon tausende von leuten, aus aller herren Länder vor genau DEINEM Haus und gaffen es an !!
 
@Gord3n: Fakt ist ich,ich möchte das nicht und ich stehe hier damit nicht alleine.die Unterschriften Sammlung hat alleine in unseren Siedlung bis jetzt 219 Unterschriften gebracht,das sind 92 % von denen die hier Wohnen.PS.Hab die Aktion übrigens nicht angefangen
 
@Flossenfisch: Gehts nur gegen Streetview ode rauch gegen den MS-Dienst und sämtliche Maps anbieter? Das würde mich jetzt wirklich interessieren. Sollte Ersteres der Fall sein, geht es wohl um Opfer der Massenmedien (und deren Hetze).
 
@Flossenfisch: Ist das ein Einfamilienhaus? Meine Eltern haben auch ein eigenes Haus und mir persönlich wäre es vollkommen egal, ob das Haus bei StreetView zu sehen ist, oder nicht. Solange nicht zu erkennen ist, wer dort wohnt (Menschen und Autokennzeichen oder besser noch die kompletten Autos soll[t]en unkenntlich gemacht werden) kann Google meinetwegen das Haus meiner Eltern Online zeigen. Meinen Eltern selbst wären da sicherlich derselben Auffassung, aber ich habe mit ihnen noch nie über dieses Thema gesprochen. _____ Was für Befürchtungen hättest du denn, wenn dein Haus bei StreetView zu sehen sein würde?
 
@Flossenfisch: Ah ja. Unterschriftensammlungen. Die meisten wissen doch gar nicht, wofür sie unterschreiben. Schon zu oft erlebt. Komm hör auf.
 
@Gord3n: "... Och mimimi....." usw. Selten so einen dümmlichen Kommentar gelesen! Wenn Du zur Sache nichts anzubringen hast, lass doch die Kommentare bleiben. Das ist ja nur noch peinlich!
 
@Flossenfisch: Keine Chance, solange Google nicht auf Dein Grundstück vordringt. Es gibt kein Recht am Foto des Eigentums. http://de.wikipedia.org/wiki/Recht_am_Bild_der_eigenen_Sache
 
@Flossenfisch: juhu ne unterschriftensammlung: solche unterschriftensammlungen sind sowas von nichtig.... ich wette mehr als die hälfte der Leute dort wissen nicht mal wofür sie unterschreiben......die haben mal irgendwo was aufgeschnappt ("google spioniert uns aus, oje oje") und unterschreiben einfach mal ohne weiteres Hintergrundwissen.......lächerlich
 
Google ist doch doof. Wieso sagen sie nicht einfach, dass sie was gegen den Terror tun wollen und dafuer die Netze abfangen um Terroristen abzufangen, klappt ja auch in der Politik. :)
 
Wieso hört man nichts über Microsoft Streetsides? Die bieten doch das selbe an..?
 
@1337Sven: Weil das wie mit dem Kinderporno bei Von der Leyen und dem Tauss ist: die Von der Leyen stellen die noch nicht mal vor Gericht und beim Tauss gibt es erst Medienhetze, dass ganz große Kino und dann diesen Schauprozess, dessen Finale heute geplant sein soll. Das ist Politik, genauso wie gegen Google StreetView von Politikerinnen aufgehetzt wird und gegen den Microsoft Dienst nicht, obwohl Microsoft live Überwachungskameras aus Einkaufsläden einbindet: http://www.youtube.com/watch?v=0TOqikZTBMY
 
@Fusselbär: Ja, dass sehe ich genauso. Das ist alles ganz schmutzige Politik! Alles was "unseren" Politikern nicht passt, wird irgendwie Niedergemacht. Die Von der Leyen wollte oder will (???) eine großflächige Internetzensur einführen und da die Proteste irgendwann überhand nahmen und "unsere" Politiker die Leyen nicht als Sündenbock darstellen wollten, musste jemand anderes herhalten. Und wer macht sich da wohl besser, als ein Politiker einer kleinen Partei, die den Menschen dienen will und sich nicht an ihnen nähren will?
 
@seaman: Korrektur: Zu Beginn der Ermittlungen in Sachen "Tauss" war dieser SPD-Mitglied, also NICHT Mitglied einer kleinen (Piraten-) Partei und somit wurde anfangs auch NICHT gegen ein Mitglied einer kleinen Partei vorgegangen. Immer diese Verschwörungstheorien, das nun noch auch auf falschen Tatsachen begründet.
 
Peinliche Kirchturmpolitiker, welche nicht einmal imstande sind, über den Tellerrand hinauszublicken, können sich wieder einmal als große Datenschützer aufspielen, obwohl sie natürlich liebend gerne eure Mails lesen und eure Bestellungen und Downloads sehen möchten!
 
Für was haben die einen Satellit?
 
Dass die Leute, deren Daten gescannt wurden mit dran schuld sind scheint niemanden zu stören, ich lass doch auch nicht meine Haustür offen bis mal jemand hineinschaut und bin dann empört darüber weil dieser jemand es getan hat, bin ich auch mit schuld.
 
@sandermann: Eine offene Haustür ist noch kein Grund ungefragt die Wohnung / das Haus zu betreten, die Tatsache des Hausfriedensbruches ist somit auch bei offener Haus- / Wohnungstür gegeben und somit strafbar.
 
@Uechel: Du sperrst also nie ab, nein du gehst noch einen schritt weiter und lässt die Tür gleich ganz offen weil du sowieso damit rechnest dass keiner reingeht, da es ja verboten ist?
Ich will damit sicher nicht behaupten dass es ok ist was Google gemacht hat aber wir sollten uns auch nicht nur ständig empören sonder einfach mal selbstverantwortlicher werden, und nicht immer nur denken unsere Volksvertreter regeln schon alles für uns. Was sie alles regeln sieht man ja, allein an den ganzen Datensammlungsgesetze... Das halte ich für weitaus schlimmer, denn da hab ich kein direktes Mitbestimmungsrecht und bin sogar gezwungen mitzumachen. Und der Staat kann weitaus gefährlicher werden als irgendein Unternehmen, das einzige was ein Unternehmen gefährlich macht ist dass sie indirekt einfluss auf Politik nehmen, aber solange wir Politiker wählen die das mit sich machen lassen sind wir selbst schuld.
 
@sandermann: Ne, ist schon klar. Natürlich schließe ich meine Tür ab und natürlich ist auch mein WLAN verschlüsselt. Das ist doch selbstverständlich! Und natürlich sollte jeder sein WLAN verschlüsseln ggf. verschlüsseln lassen von jemanden, der sich damit auskennt. Ist doch alles keine strittige Frage. Nur es ändert nichts daran, dass ich das Verhalten von Google für gefährlich halte und dass das nach meiner Auffassung rechtswidrig ist, entsprechende Bestimmungen / Gesetze habe ich ja weiter oben zitiert. Aber es ist eben zweierlei, die Dummheit unverschlüsselter WLANs und die Nutzung / Aufzeichnung von Google. Zum alten Vergleich mit der Tür: Wenn ich so blöde bin / wäre die Tür weit offen zu lassen, wäre das das eine Problem, aber wenn dann durch diese offene Tür jemand hereinkommt um was zu klauen, ist das ein zweites Problem und es bleibt trotz der offenen Tür strafbar. So ist das nunmal!
 
na endlich wachen die länder mal aus ihrem wachkoma auf. ich dachte schon das hat gar keine konsequenzen.
 
LOL, die ARGE-Daten..., könnte der Redakteur viellicht was in Klammern direkt dahint schreiben?
 
Für alle Google-"Vertreter" noch mal zur Erinnerung: "...Das Fernmeldegeheimnis (in neuerer Terminologie auch Telekommunikationsgeheimnis) ist ein Verbot des unbefugten Abhörens, Unterdrückens, Verwertens oder Entstellens, von Fernmelde- (Fernschreib-, Fernsprech-, Funk- und Telegrafen-) Botschaften. Die Legaldefinition findet sich in § 88 Absatz 1 des Telekommunikationsgesetzes sowie in § 206 Absatz 5 des Strafgesetzbuches. Demnach unterliegen dem Fernmeldegeheimnis „der Inhalt der Telekommunikation und ihre näheren Umstände, insbesondere die Tatsache, ob jemand an einem Telekommunikationsvorgang beteiligt ist oder war“ sowie „die näheren Umstände erfolgloser Verbindungsversuche“. Es schützt daher die unkörperliche Vermittlung von Informationen an individuelle Empfänger und mithin auch die sog. Verkehrsdaten..." Wikipedia:http://de.wikipedia.org/wiki/Fernmeldegeheimnis: Klartext: Die WLAN-Datenerfassung war unbefugt, weil die "erfassten" Anwender NICHT ihre Zustimmung gegeben haben. Es ist diesbezüglich unerheblich, ob die Daten / der Datenverkehr geschützt war oder nicht. Google hat also rechtswidrig in diesem Punkt gehandelt.
 
@Uechel: ich habe mich auch schon gefragt, warum nicht sofort eine klage gegen google eingereicht wurde (oder zumindest einen antrag auf überprüfung einer anklage). ich sehe das nämlich ähnlich so wie du, dass google hier gegen gesetze verstoßen hat, was im normalfall eine verhandlung nach sich zieht.
 
Einen ählichen Dienst wo man große Teile von Wien betrachten kann wird bereits seit einem Jahr von Herold angeboten. Warum dürfen die das machen?
 
Jede Menge kalter Kaffee.
Personenbezogene Daten: MaxWilli WLAN..... uiuiui
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