Datenzentren: Neuer Bau-Boom im Silicon Valley

Wirtschaft & Firmen Im kalifornischen Silicon Valley, dem wohl bekanntesten IT-Standort der Welt, herrscht derzeit ein Bau-Boom. Eine ganze Reihe von Datenzentrum-Betreibern richtet neue Niederlassungen ein. mehr...

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Und dann kommt das große kalifornische Beben und Amerikas IT ist tot. Nur eine frage der Zeit.
 
@prince.ass: da dort Erdbeben nicht wirklich was Neues sind geh ich mal davon aus, dass beim Bau darauf Rücksicht genommen wurde
 
@zwutz: Vll. mag das Bauwerk nicht un Schutt und Asche fallen. Festplatten erfreuen sich aber nicht bei größeren Erschütterungen.
 
@Spürnase: wie gesagt, auf sowas kann man Rücksicht nehmen. Notfalls stell ich den Serverraum auf Gummifüße oder leg alles freihängend an
 
@zwutz: Dumm nur, das die Wolken nicht viel Gewicht tragen können, so bewegen sich auch die Masten an denen das ganze hängt. Und wenn wir von einem schweren Erdbeben sprechen, wird eine Erschütterung unvermeidbar sein.
 
@Spürnase: natürlich ist das unvermeidbar. Aber solange sie sie lange genug abschwächen, dass man die Leseköpfe der Platten in eine sichere Position bringen kann hat man schon gewonnen. So ein Erdbeben ist nicht lang und kündigt sich in der Regel vorher an. Also einfach, wenn es soweit ist, die HDDs runterfahren und die SSDs anwerfen. Den Rest übernehmen Stoßdämpfer an den Gebäuden, Räumen, Servern und an den Festplatten
 
@Spürnase: Schon mal ein Notebook genutzt, während du gegangen bist? Schon mal Probleme mit den Festplatten dabei gehabt? Die Festplatten vertragen keine schnellen, kleine ruckartigen Bewegungen, bei Erdbeben sind diese Bewegungen stark aber langwellig, so dass dies für Festplatten nicht ein allzugroßes Problem darstellen soll. Wenn ich mein Notebook vom Tisch schnell hochhebe, während gerade eine Datei gelesen wird, glaube ich ist weitaus gefährlicher. Bisher ist bei mir persönlich dabei noch nie etwas passiert. Ich hatte bisher einen Headcrash, aber durch Überhitzung verursacht. Außerdem liegt die Festplatte ja nicht frei rum, sondern ist am Gehäuse des Servers und somit auch am Rack und dessen Trägheit gekoppelt. Da wird zwischen Erdboden und Festplatte so viel Energie bereits absorbiert, dass dies kein großes Problem darstellen sollte. Viele Festplatten aus dem WTC haben selbst 9/11 überlebt.
 
@patrick_schnell: ___Ich hatte bisher einen Headcrash, aber durch Überhitzung verursacht.____ Du weißt aber schon was ein Headcrash ist? Headcrashs passieren durch starke Erschütterungen der Platte im laufenden Betrieb oder wenn das Luftpolster unter dem Lese-/Schreibkopf abreißt und der Kopf (Head) in die Magnetscheibe(n) knall/schleift (crash). Vielleicht habe ich zu wenig Phantasie... Erklär mir mal bitte den zusammenhang zwischen der Überhitzung und dem Heagcrash. Hat sich die Platte so erhitzt das sich die Magnetscheiben gewellt haben und der Kopf dann da reingebrettert ist? Hast du das selbst diagnostiziert oder hast du die Platte dann eingeschickt zu nem Datenrettungs Spezialisten und die haben diese Diagnose gestellt?
 
@Spürnase: Naja wenn ich mir Japan anschaue da geht es doch ziehmlich gut .
 
@umix: Du hast die Frage gerade selber beantwortet ;) Das Luftpolster ist abgerissen, korrekt. Dies passiert nicht nur durch mechanische Einwirkung, sondern auch durch Luftdruckunterschiede. Du hast häufiger minimale Berührungen, die aber mit einer Schutzschicht, welche auf den Platten aufgetragen ist nicht weiter schlimm ist. Bei zu großer Hitze, welche damals leider so war (Notebook draußen im Sommer auf einem Tisch mit Tischdecke und dazu noch hoher Festplattenbelastung) wird diese Schicht weich/bläht sich auf, so dass wenn der Kopf auf die Schutzschicht trifft, diese Berührung nicht von der Schicht abgefangen wird, sondern entweder durch die Schicht durch auf die Platte geht oder noch schlimmer sich verklebt/verhakt und so einen richtig bösen Headcrash verursacht. Habe Dir mal einen Artikel herausgesucht der genau das beschreibt (siehe Artikel "die häufigste Ursache eines Headcrash ist überhitzung"): http://bit.ly/cZciv7
 
@prince.ass: hey - Du bist doch der Typ der Ballack gefault hat. Skandal.
 
@prince.ass: Oder eine große Bombe :)
 
wohoo... :D endlich.. xD
 
Baut ihr mal alle Datenzentren an einer Stelle. Dann kommt ein bekloppter Terrorist und es macht Bumm und Amerika und alle die da dran hängen leben wieder in der IT-Steinzeit.

Sowas muss dezentralisiert gebaut werden.
 
@sandvik: der macht eher mal Bumm in ein Atomkraftwerk. Dann gibts zwar noch die Rechenzentren, aber keine User mehr.
 
@RohLand: Wobei das für den Terroristen echt schwierig wird. Moderne Kraftwerke würden selbst dann keine Gefahrdarstellen, wenn man mit einem Flugzeug direkt rein fliegt. Ältere Kraftwerke sind allerdings verwundbar, dass ist richtig.
 
@web189: Das erzählen sie einem zumindest
 
@RohLand: Schonmal ne A-Bombe explodieren gesehn? Danach stehen auch die Rechenzentren nicht mehr.
 
@SpiDe: wer sagt denn das das Rechenzentrum in der Nähe des Atomkraftwerks steht?
 
@sandvik: ist ja nicht so als wär das ein Gewerbegebiet einer Vorstadt. Silicon Valley hat eine Fläche von mehr als 1100 km² (440 mi²).
 
Wenn man die Abwärme der Server per Wärmeleitungen nun an die Anwohner weitergibt, dann wäre das echt ne tolle Sache. So ist da nicht nur der Strom günstig, sondern auch die Heizung im Winter.
 
@Lord Jayson: Die Kalifornier mögen eher Abkühlung, anstatt noch mehr Wärme in der Bude. ,-) Das ist da nämlich nicht so kalt wie in Deutschland.
 
Kalifornien ist das Herz der Ökobewegung in den USA, sehr schon wie man nun den Energie-Standortvorteil bei den Kalifornischen Ökos trotz der höheren Erdbebengefahr sieht. :-) Santa Clara Green Power: http://www.siliconvalleypower.com/bus/?doc=greenbus#bussuport
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