Novell ist angeblich auf der Suche nach einem Käufer

Wirtschaft & Firmen In der vergangenen Woche wurden Gerüchte über eine Übernahme oder einen Verkauf des Unternehmens auf der Brainshare-Europe-Konferenz in Amsterdam dementiert. Nun will das 'Wall Street Journal' neue Informationen erfahren haben. mehr...

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Eigentlich traurig dass sich ein gewinnbringendes Unternehmen in den schwarzen Zahlen dazu entschließen muss einen Käufer zu suchen nur um sich gegen das Angebot eines Hedgefond zu wehren. Das Dilemma von Novell besteht darin, dass es seinen Aktionären eine Perspektive bieten muss, wie der Aktienkurs auf mehr als die von der Hedgefonds-Firma gebotene Summe von 5,75 Dollar steigen kann. Daher hatte die Unternehmensleitung angekündigt, verschiedene Alternativen zu prüfen. Darunter fallen unter anderem strategische Partnerschaften oder auch eine verstärkte Ausschüttung, aber auch der Verkauf des Unternehmens.
 
Also mich können die von der Käuferliste streichen. Ich bin nicht interessiert.
 
Geschieht ihnen Recht! Seitdem Novell die Linux-Gemeinde verraten hat und mit Microsoft zusammenarbeitet kann es nur bergab gehen. Das war auch das Ziel von MS: Ein bis dahin innovativer Linux-Distributor als Konkurrent auszuschalten.
 
@Xelos: Das openSUSE Linux hat sich aber in den letzten Jahren für die User sehr positiv entwickelt. Obwohl als fett verschrien ist openSUSE sehr schnell, auch der Start geht rapzap, unglaublich wie schnell so ein openSUSE das fette KDE4x auf das Display zaubert. Zuletzt bei einem openSUSE 11.3 Milestone gesehen. Da kommt kein Ubuntu auch nur annähernd mit. Das dumme Geld von Microsoft wurde offensichtlich sinnvoll in die Linux Entwicklung gesteckt. Nicht zu vergessen ist auch, dass die initiale Compiz Entwicklung von David Reveman, einem Entwickler stammt, der von Novell bezahlt wurde. Ich würde das damals vorschnelle Urteil mit dem "Verrat" vorschlagen zu revidieren. Die haben bloß das dumme Microsoft Geld genommen das ihnen aufgedrängt wurde. Das hat der Linux Entwicklung eher genutzt als geschadet.
 
@Fusselbär: Nur dumm, dass im professionellen Bereich mittlerweile kaum ein Software-Hersteller SUSE unterstützt. Es wird so gut wie nur noch Red Hat supportet weil Novell keine Interesse mehr an der Entwicklung von SUSE hat. So langsam aber sicher verschwindet SUSE Linux Enterprise aus dem Profi-Bereich.
 
@Xelos: Meinst Du? Schon mal mit Netcraft ein paar Webserver untersucht? SUSE findet man unter den Linux Webservern sehr viel häufiger als Du annimmst. Das wird wie andere große Linux Distributionen die sich bequem verwalten lassen auch sehr gerne verwendet.
 
@Xelos: wär mir ehrlichgesagt noch nicht aufgefallen...eher holt suse/novell deutlich auf zu redhat...rhel war schon immer der etwas stärkere konkurent, wobei sles in letzter zeit eher aufholte den zurückfiel
 
@Xelos: Vielleicht kauft Microsoft ja jetzt Novell auf und baut dann ne eigene Linuxsparte auf. Muß ja nicht dem OS-Bereich von MS zuwider laufen, sondern könnte in der Anwendungssoftware angesiedelt werden. Die paar Dollar werden sie doch wohl noch übrig haben.
 
Ich hoffe mal der Käufer wird kein Hedgefond der nur auf kurzfristige Gewinne aus ist. Denn dann können wir uns von Novells Beitrag an der OpenOffice Entwicklung gleich veraschieden.
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