Zeitschriftenverleger: Steuerrabatt auch im Internet

Wirtschaft & Firmen Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) ist der Meinung, dass die gegenwärtige Regelung für Publikationen im Internet absurd ist. Aus diesem Grund spricht man sich für einen ermäßigten Umsatzsteuersatz von sieben Prozent aus. mehr...

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Sicher auch ein Baustelle, aber die Verlage sollten sich auch mal mit ihrer eigenen Haltung zum Thema Buchpreisbindung auseinandersetzen. Denn: für eBooks verlangen die meisten Verlage denselben Preis wie für die günstigste Printversion (bei Neuerscheinungen den Preis für ein gebundenen Buch!). Ich finde das im Anbetracht der Tatsache, dass viele Kosten nicht anfallen, z.B. Lagerung und Druck, eine kolossale Fehlentwicklung, die schon die Musikschaffenden ereilte.
 
Ich verstehe den Vergleich überhaupt nicht. Die Downloadversion sollte sowieso billiger sein als die gedruckte, da kein Holz verschwendet wird. Dass die beiden Versionen gleich kosten hat doch nichts mit der Steuer zu tun, sondern mit den Verlagen selber, die so einen ungerechtfertigte Preisgestaltung haben. Die wollen einfach nur die Preise erhöhen, ohne dass der Kunde es merkt und der Fiskus ist der blöde. Sie sollten mal zum Westerwelle gehen, der macht es schon klar mit den 7%, bei den Hotels hats ja auch geklappt.
 
@GhostR: Völlig richtig, mit höheren aber auch niedrigeren Steuersätzen wird genug Schindluder betrieben, siehe Hotelbranche, beim Kunden landet davon gar nichts, Preissenkungsbezogen, obwohl er die Umsatzsteuer zu entrichten hat.
 
Wieder eine Lobby für die FDP Steuergeschenke , die sollten sich aber nicht viel Hoffnungen machen da die FDP sogut wie nichts mehr zu melden hat.
 
@~LN~: Hey Herr Schäuble, schon gemerkt: die Zeitschriftenverleger zahlen ja viel zu wenig Steuern und das wo sie gerade jeden Steuer-Cent unbedingt für ihr Schatzmeisteramt brauchen, die Zeitschriftenverleger betteln ja geradezu nach Korrektur auf 19 Prozent Zeitungssteuer für ihre Blättchen 1!drölf
 
Warum überhaupt die 7%?? Der Mist gehört bei allem ausser Lebensmitteln abgeschafft. Arzeneimittel 19%; Tierarzeneien 7%, das muß man mir mal erklären.
 
@Gerd-Gyros: Ist ja überall so.. Lebensmittel 7%, Babynahrung 19% (weil Arzneihersteller), Tiernahrung: 7%, Abwasser 19 %, Trinkwasser 7 %, Mineralwasser 19%, Hummer 19 %, Garnelen 7 %, Wildschweine 19 %, Hausschweine 7 % - und wenn hier alle "Gleicheit" fordern, dann weiß man schon im Voraus in welche Richtung die Regierung ausgleicht.. eher alles auf 19% als alles auf 7%.. die nagen doch auch alle am Hungertuch in unserer Regierung und suchen nach Lösungen mehr Steuern eintreiben zu können. ;)
 
@Gerd-Gyros: bei Mc Donalds essen 19% zum mitnehmen 7%. bahnbrechender irrsinn.
 
Ein Zeitungs-Abo als PDF-Datei kostet genau so wie das Papierexemplar.
Zumindest in Thüringen. 20 Euronen pro Monat. Dafür, daß keine Papierkosten bei der PDF-Ausgabe anfallen, finde ich den Preis unverschämt. Will man die Papierzeitung mit PDF, so zahlt man 3,50 Euro zusätzlich. Kein Wunder daß immer mehr Kunden die Tageszeitung abbestellen.
 
Ach dieser ermäßigte Steuersatz gehört abgeschafft und ein etwas geringerer Steuersatz als jetzt für alles genommen werden, z.B. 15%. Denn egal wie man es macht, es gibt immer Leute oder Firmen die jammern. Es ist halt Tatsache, dass es niemals allen recht gemacht werden kann.
 
@andreasm: Ich glaube nicht, dass es wirklich sinnvoll ist, wenn für Bücher, Nahrung, Zeitschriften der Steuersatz erhöht wird und für Fernseher, Computer und co gesenkt wird...
 
heult nicht rum...tut die isbn preisbindung abschaffen..ist eh unsoziale marktwirtschaft! und sowieso: preisbindung/preisabsprachen = doppelte mehrwertsteuer... wegen katellartiger strukturen!
 
@MxH: Die Preisbindung kommt von den Gesetzgebern nicht von den Verlagen...
 
egal von wem die preisbindung ist..fackt ist das preise und leistung nicht mehr stimmen und das bei allen "produkten" die meinen geitiges eigentum 3. zu sein (software, video, zeitschrieften, bücher, musik). der verbraucher zahlt zB 5 euro (dh fest 10dm) für eine computerzeitschrieft, wo auch noch 1/3 der seiten werbung sind. das zeigt auch das diese verlage den hals nicht voll genug bekommen. und da spielt es keine rolle wer im endeffekt die "bindung" festlegt...wir haben marktwirtschaft, sozialistische staatsteuerung war gestern!
 
@MxH: Sicherlich ist die Preisbindung nicht mehr zeitgemäß. Allerdings scheint es mir als würdest du das was verwechseln.

Hohe Preise von Büchern oder Zeitschriften haben nichts mit der Preisbindung zu tun. Die Preisbindung verhindert nur das in 10 verschiedenen Geschäften 10 verschiedene Preise für ein und dieselbe Zeitschrift vorhanden sind.

Sicherlich durchaus auch passend in einer freien/sozialen Marktwirtschaft wie Deutschland diese hat.

Der Markt funktioniert doch trotzdem, Wettbewerb gibt es hier eben nur unter den Verlagen und nicht unter den Geschäften. Was ich bei Büchern auch für vernünftig halte.

Software, Musik und Filme haben keine Preisbindung.
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