Street View: Kamerafahrten in Bayern untersagt

Recht, Politik & EU Der bayerische Staatsminister des Innern hat Google untersagt, in der kommenden Zeit Kamerafahrten in Bayern zu unternehmen. Zunächst soll der Sachverhalt eindeutig geklärt werden, teilte der Fraktionssprecher Dr. Hans-Peter Uhl mit. mehr...

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Bin mal gespannt, wann der Hype um StreetView vorbei ist.
 
@Gizmor575: Dann wenn Google Home View startet.
 
@zaska0: Gibt es schon. http://www.youtube.com/watch?v=OMFBuHsKXb0
 
@LostSoul: Das Traurige an dem Video "Google Home View" ist, dass ich das für viele bzw. bei vielen Leuten nicht mal ausschließen würde. Denn Eines ist noch gefährlicher als Google, die Dummheit und Gutgläubigkeit gegenüber solchen Institutionen.
 
@Gizmor575: genau. ICH KANNS NICHT MEHR HÖREN !! Alles nur Taktik, um von den EIGENTLICHEN Problemen der Politik abzulenken ! Warum sind wir die Einzigen, die sich in EU aufregen ????
 
@pubsfried: Weil Deutsche die Achse des Bösen unterstützen und mit dem Teufel immer punktlich um 15 Uhr Kaffe trinken und Kuchen essen. Ironie beiseite ;) Es ist ganz normal den wütenden Mob mit wichtiger gemachten unwichtigen Problemen zu behelligen, damit die unwichtig gemachten wichtigen Probleme nicht so deutlich hervorstechen, aber ich kann dich beruhigen, denn das wird erstmal so bleiben und wird sich erst ändern, wenn in der Regierung mal Leute sitzen würden, die mit guten Menschenverstand das aussprechen, was sie denken und nicht das sagen, was ihnen mit einer kleinen Bargeldgabe in einem Umschlag überreicht wurde, Absender: Unternehmer, ü10000 und alle anderen Geldgeier. Letzter Gag: Verbot von Leerverkäufen. Am Tag der Bekanntgabe ist alles an Kursen zusammengesackt und es wurden trotzdem Milliarden auf die Methode gescheffelt, viel Spaß bei der Beweissammlung und zudem gibts genug Länder die solchen Leuten lange genug Asyl geben würden. Das Einzige was wirklich helfen würde wäre den Reset-Knopf der Erde zu drücken, aber das wird der Ami schon irgendwann machen, wenn das Öl Knapp wird. Ende Verschwörungstheorie :P
 
@wuddih: Wie lang kann ein Satz eigentlich sein, bis er unleserlich wird?!?
 
@peer_g: Liegt gänzlich an der Tolleranzgrenze und Aufnahmefähigkeit des Lesenden.
 
@wuddih: Falsch! Es liegt am Inhalt der immer wiederholten gleichen Plattitüden, die bei jeder (meist unpassenden) Gelegenheit vorgetragen werden und die eigentlich kaum einer lesen möchte. Der Vorteil eines langen Satzes mag sein, dass ihn keiner zu Ende liest - und das hat ja dann auch sein Gutes!
 
@peer_g: Gute Frage. @wuddih: Gute Antwort.
 
Man man man. Die Zeichnen doch nur auf was jeder sieht, oder schleichen die sich seit neustem auf Militärgelände, Bankschalter oder gar ins Schlafzimmer von Herrn Uhl ...
 
@DUNnet: So wahr... Die ganze Aufregung versteh ich einfach nicht. Und das in einem Land wo wie in keinem anderen drauf geachtet wird gegenüber Außenstehenden, Nachbarn etc. einen auf dicken Macker zu machen. Außerdem in einem Land wo jeder Dummbatz Daten über seine Produktvorlieben, regelmäßige Gewohnheiten etc. gegen Punkte beim Einkauf eintauscht. Manchmal denk ich doch wirklich dieses Land hat einen an der Klatsche. Weiter engstirnig Bild lesen, und das Hotel für den nächsten Urlaub in Spanien mal schnell in Google Earth/Street View suchen...
 
@DUNnet: Kannst du mal eine Foto von deinem Haus hochladen?
 
@DUNnet: Nein! Sie schleichen nicht auf"... Militärgelände, Bankschalter oder gar ins Schlafzimmer von Herrn Uhl ...". Da wäre die Gegenwehr zu massiv und fundiert. Das wagen sie (Google) nur bei Otto-Normalbürger. Und leider gibt es genug traurige Gestalten, die nicht nur Nichts dabei finden sondern das sogar noch vorbehaltlos gut finden! Traurig ! Traurig !
 
Also mittlerweile ist Google nach den zufälligen WLAN-Zugriffen aber selbst schuld für solche Aktionen...
 
Jetzt wissen wir zumindest, dass der bayerische Staatsminister des Innern von Gesetzen exakt Null Ahnung hat. Sollte den Leuten, die ihn gewählt haben, hoffentlich zu denken geben. Aber da habe ich widerum keine Hoffnung.
 
@Islander: Nicht das ich ihn gewählt hatte, aber warum hat er von Gesetzen keine Ahnung. Der Erfassung "freifliegender" WLAN-Pakete unter Zuordnung eines Standortes und der SSID empfinde ich auch als ungerechtfertigten Eingriff in die Privatsphäre. Wo ist der Unterschied zum UFO-Hacker http://winfuture.de/news,55577.html ? Er hat sich auch nur in einem System umgesehen, das für ihn und sein können einfach so offen stand und er hat sich lediglich etwas umgeguckt, ohne etwas kaputt zu machen. Man darf auch kein Haus betreten und darin herumsuchen, nur weil die Haustür offen steht.
 
@satyris: Na aber es werden doch keine WLAN-Erfassungen mehr gemacht. Mal abgesehen davon, kann doch jeder der an einem Haus vorbeigeht ein Netz auffangen, da muss ich als Besitzer dafür sorgen, dass das Netz eine minimale Sicherheitseinstellung hat, und sei es nur WEP. Nein, hier geht es ganz klar darum, dass die Politiker nicht möchten, dass ihre Prunkhäuser und fetten Autos aus Versehen ins Netz gelangen, damit der Bürger nicht herausfindet wo die Steuergelder landen. Und das öffentliche Fotografieren ist gesetzlich nicht verboten.
 
@Islander: Ich denke nicht, dass es darum geht. Die fetten Häuser kannst du dir jetzt auch schon grob über Satellitenbilder in Google Earth ansehen, und die Größe des Privatgrundes drum herum noch dazu! Aber Google sammelt einfach viel zu viele Daten. Die Fotos alleine reichen Google ja ganz offensichtlich nicht.
 
@satyris: Islander bezieht sich wohl auf die "Panoramafreiheit" und übrigends haben schon andere Firmen Deutschland kartografiert und abgefilmt! Momentan kommt es halt bei den konservativen und technikfeindlichen CDU/CSU-Wählern gut an, wenn man auf Google schimpft. In der Politik passiert nix ungeplant ... außer Enthüllungen!
 
@satyris: Es geht halt nicht darum was man als Rechtens empfindet sondern darum was die Gesetze verbieten. Und wenn etwas nicht verboten ist hat es nun mal erlaubt zu sein bis ein entsprechendes Gesetz erlassen wird. Für alle sichtbare Daten zu erfassen kann [noch] sicher nicht strafbar sein...
 
@Johnny Cache: Wie ich schon weiter unten angeführt habe ist es auch der Polizei verboten, KFZ-Kennzeichen vorbeifahrender Fahrzeuge zu erfassen. http://www.focus.de/digital/multimedia/bundesverfassungsgericht_aid_264698.html Obwohl jeder sein KFZ-Kennzeichen frei lesbar spazieren fährt! Nicht alles was möglich ist, ist auch erlaubt.
 
@satyris: Der Polizei ist das herzlich wumpe, ob es irgendwie illegal ist, KFZ-Kennzeichen zu erfassen. Könntest ja mal versuchen zu schnell zu fahren oder falsch zu parken,dann könntest Du sehen, wie schnell das geht, dass die dann einfach trotzdem dein KFZ-Kennzeichen erfassen. :-))
 
@Fusselbär: Lies dir bitte den Link durch, dann weißt du, worum es geht. Eine Geschwindigkeitsübertretung ist da etwas ganz anderes.
 
@satyris: Die Fahrzeug Beobachtung am Elzer Berg wurde bislang wohl eher nicht eingestellt. Auch auf diese berühmte hessische Wegelagerei werden die niemals freiwillig verzichten wollen. :-)) Erfahrene Fahrzeuglenker wissen das aber schon lange, dass sie da immer unter Beobachtung stehen und stellen sich entsprechend drauf ein. Werden wohl aber nicht wirklich viele sein, die wegen der Beobachtung dort auf der A3 über Landstraßen drumherum fahren.
 
Richtig so. In NRW bitte auch... Zumindest so lange, bis alles richtig und vollständig aufgeklärt ist!
 
@Slurp: Von wegen "Richtig so", das ist das typische hirnlose mitrennen und zujubeln wenn polemische Propaganda bei den Naivlingen Früchte trägt, denn es sind die Verfassungsfeinde selbst, welche diese Google Hasskampagnen zum Ablenken angestoßen haben, ausgerechnet die Ilse Aigner und der Hans - Peter Uhl, die sind nämlich für Verfassungsfeindliche Totalbespitzelung. Die wollen nur davon ablenken, dass sie Totalbespitzelung gegen die Bürger bereits angeleiert hatten, die Ilse Aigner ist direkt Nr. 2 auf der Liste und Hans - Peter Uhl die Nr. 207, hier ist die Liste: http://tinyurl.com/7tan7k Die sind in Bezug auf Datenschutz völlig unglaubwürdig, so wie alle, die sich als Verfassungsfeinde gegen die Bürgerrechte und für Totalbespitzelung gegen die Bürger betätigt haben. Das Dorf Bonn in NRW polemisiert übrigens auch bereits gegen Google und "Richtig so" Schreier gibt es da zuhauf, bloß macht das Dorf Bonn das nur, um noch mehr zusätzliche Kohle zu den bereits kassierten Steuern zu kassieren, die wollen einfach nur einen zusätzlichen Dorfzoll abkassieren. Typische Wegelagerei ist das meiner Meinung nach. Denn KFZ-Steuern und Steuern auf den Treibstoff sind ja längst bezahlt, somit ist die Straßennutzung längst abgegolten und jede weitere Geldforderung nichts als unverhohlene Abzocke. Abzocke ist in Bonn übrigens keine Seltenheit, die verlangen sogar zusätzlich Gebühren von ihren Bürgern, wenn die ihren Sperrmüll selbst bringen, anstatt den der nur Quartalsweisen Abholung zu überlassen, weswegen das Dorf Bonn wie eine große Müllkippe aussieht. Die "Richtig so" Schreier können dann auch gleich mal all ihre Film- und Fotoapparate wegschmeißen, denn die Panoramafreiheit wurde ja gerade illegalerweise von der CDU/CSU verboten.
 
@Fusselbär: Vollkommen richtig. Gut zu wissen, dass es in diesem Land auch Menschen gibt, die Durchblick haben!
 
@NoName!: Hier kann man übrigens die Bonner live auf dem Marktplatz beobachten: http://tinyurl.com/2azqed Das Bild ist jeweils das aktuelle Foto des Bonner Marktplatzes, einfach neuladen und es gibt ein frisches Bild. So lassen sich die Bonner längst überwachen. Ganz ohne Anonymisierung, Gesichter verwischen usw. Das ist genau das Bonn, das einen zusätzlichen Dorfzoll als Wegelagerei von Google verlangen will.
 
Gut so !
Wer sich nicht an die Spielregeln hält bekommt die Rote Karte !
 
@Berserker: Und die Stadt München lacht sich kaputt, denn die Münchner stehen schon längst unter Beobachtung, hier auf www.muenchen.de: http://tinyurl.com/3ve4jq
 
nunja... wenn google häuser fotografiert ist es datenschutzrechtlich bedenklich, aber wenn das land/der bund internet-verkehr mitplottet oder personen-bewegungsprofile erstellt ist datenschutz aufeinmal 2. rangig!
 
@M3_I5_1337: Google hat nicht nur Häuser fotografiert und der Staat wertet die erfassten Daten vorerst einmal nicht aus (was Google mit den erfassten Daten wohl schon gemacht haben wird). Aber in BEIDEN Fällen gilt für mich, dass generell so wenig Daten wie möglich zu erfassen sind, sowohl für Google als auch für den Staat.
 
@satyris: Was bin ich froh, das mir zum Beispiel Fußball völlig wumpe ist, denn die Fußball Fans sind aus Datenschutzsicht keinesfalls zu beneiden. Erstens gibt es da die totale Überwachung beim Ticket und dann werden die Fußballfans auch noch im Stadion fotografiert und gefilmt. Die Aufnahmen werden dann für teuer Geld an die Medien vertickt. Persönlichkeitsrechte der Fussball Fans werden da ganz genau überhaupt nicht beachtet. Aber über Ansichtsfotos, also einmalig gemachte zufällige Panorama-Fotos von den Straßen aus, wie sie jeder machen kann und darf, da wird sich von den Chefpolemikern in CDU/CSU induziert großartig blindlings und ohne nachzudenken aufgeregt. Dabei sind das genau die Fraktionen, die Bürgerüberwachung gefördert hatten und immer mehr Bürger überwachen wollen, diese inszenierte CDU /CSU Google-Show ist offensichtlich ein reines Ablenkungsmanöver.
 
@M3_I5_1337: Tatsächlich ist es auch im anderen Fall nicht "gut", aber es gibt dennoch einen fundamentalen Unterschied, ob der Staat Daten sammelt oder wenn dies ein privatrechtlich organisiertes Unternehmen macht. Beides ist nicht gut, aber es miteinander zu vergleichen ist ähnlich wie die Äpfel- und Birnen-Sache...
 
@LostSoul: Naja das ist aber nun Unsinn - der Staat greift ja beliebig auf Daten der privaten zu, seien es nun Kontodaten, Verbindungsdaten oder was weiss ich....

Jede Datenbank die privatwirtschaftlich gesammelt wird landet auch früher oder später zum vollständigen und unlimitierten Zugriff beim Staat - vielleicht anfangs wegen "Terror/Kinderporno/GEZ/Steuerfahndung" "offiziell" nur partiell aber letztendlich ist der Zugriff über kurz oder lang überhaupt nicht limitiert....

Jede privatwirtschaftliche Datensammlung hat früher oder später immer unkontrollierten Vollzugriff durch den Staat.
 
Sehr schade, überall bewundern Leute via Google Earth die Möglichkeiten von Streetview, Deutschland wird nicht dabei sein. Immer die falschen Ängste vor neuen Dingen - typisch deutsch!
 
@coolbobby: Ich bin für StreetView, finde ich eine feine Sache wenn man sich in Gegenden in die man reist erstmal ein wenig umschauen kann. Außerdem bieten sich durch die Bilder ganz neue Möglichkeiten der KFZ-Navigation, der Handy-Navigation, usw. Hier schrillen bei jedem die Alarmglocken weil es ja ach so schlimm ist wenn Bilder erstellt werden von Dingen die sowieso jeder von der Straße aus sieht. Aber andererseits stellen die Leute per Facebook, StudiVZ oder sonst was ihr komplettes Privatleben für alle sichtbar ins Netz mit Bildern vom inneren der Wohnung, Hobbys, usw., aber wenn dann ein Auto die Häuser von außen ablichtet und evtl aufgenommene Personen unkenntlich gemacht werden, dann laufen die Leute Sturm. Und in einem Jahr wenn die ersten Endgeräte mit tollen Street-View-Features auf dem Markt sind sagen sie noch: "Toll, will ich auch haben".
 
@mtoss: 1.) Ich stelle mein Leben nicht bei Facebook ein und will es auch nicht bei Google drin haben. 2.) Google hat weit mehr erfasst als Häuserfassaden auf Fotos. Und das stößt vielen Menschen auf, und das kann ich sehr gut verstehen. Ich finde die Satellitenbilder auf Google Earth schon MEHR ALS ausreichend!
 
@mtoss: So oder so ist es immernoch ein riesengroßer Unterschied, ob jemand freiwillig seine Daten ins Netz stellt - und dann auch genau weiß und kontrollieren kann, was und wie viel er im Netz preisgibt, oder ob solche Daten ungefragt und unkontrolliert im Netz landen. Und das ist bei (unter anderem) Street View momentan der Fall. Versteh mich nicht falsch, ich kann Leute auch nicht verstehen, die jede Minute twittern, was sie wo mit wem gerade machen und sich auf der anderen Seite wegen Datenschutz beschweren. Allerdings ist das auch kein Freibrief zum Zerfleddern der persönlichen Daten nach dem Motto "der macht das selber mit seinem Kram, also darf er sich nich beschweren, wenn andere das mit seinem Kram machen." Als extremes Beispiel: nur weil ich in meinen Garten pisse heißt das nich, dass das jeder andere in meinem Garten auch darf.
 
@Slurp: Ich finde das der Vergleich einfach nicht passt. Die WLAN SSID's können von jedem ausgelesen werden. Google erfasst nichts, was nicht auch jeder andere erfassen könnte.
 
@Spürnase: Auch wenn es ein schlechter Vergleich ist, denke ich, dass er wohl passt. Ich KANN auch in seinen Garten piepien - dennoch mache ich es nicht. So könnte es jeder, aber keiner macht es.
Aber anderes Thema: Fertigen Falk und Bing nicht mittlerweile auch Fotos bei Erfassungsfahrten auf?
 
@Spürnase: Hat jemand geschrieben, dass er es bei anderen gut findet? Fällt dir was auf...?
 
@CherryCoke: Nur trägt er selber die Verantwortung für die, die er in seinen Garten lässt. Bei einem WLAN muss sich jeder bewusst sein, das seine SSID für jeden auslesbar ist und das von außerhalb der eigenen, privaten, 4 Wänden. Wenn ich das Risiko auf mich nehme, darf ich mich nicht darüber aufregen, wenn sich jemand diese Daten zu Nutze macht.
 
@LostSoul: Ich verstehe gerade gar nicht was du mir sagen möchtest.
 
@Spürnase: Ich muss mir auch bewusst sein, dass jeder das Kennzeichen meines KFZ lesen kann, wenn es draußen steht. Dennoch muss nicht irgendwer hergehen, und notieren, wenn ich wo mit diesem KFZ lang gefahren bin.
 
@satyris: Mir ist schon klar, das es dir nicht gefallen würde. Mir sicher auch nicht. Illegal wäre es dennoch nicht.
 
@Spürnase: Doch, es ist rechtswidrig: http://www.focus.de/digital/multimedia/bundesverfassungsgericht_aid_264698.html
 
@satyris: Das hat doch mit dem Vergleich gar nichts zu tun.
 
@Spürnase: Du meinst, weil die Polizei die Kennzeichen nicht erfassen darf, darf es ein privates, gewinnorientiertes Unternehmen trotzdem?
 
@satyris: Die Polizei hat die Möglichkeit von den Autokennzeichen die Besitzer herauszufinden und zusammen zu speichern. Ein privates Unternehmen kann dies nicht (auf legalem weg). In sofern hat das Private Unternehmen genau so viele Informationen wie jeder andere auch, der das Kennzeichen lesen und notieren kann. Darum sehe ich da schon einen gewaltigen Unterschied zur Polizei und zum privaten.
 
@Spürnase: Ich wäre mir da nicht so sicher, dass Google in seinen Datenbergen nicht auch Unmengen an KFZ-Kennzeichen ausfindig machen kann. Bei einem kleinen privaten Unternehmen mag deine Aussage stimmen, aber Google ist ein ganz anderes Kaliber.
 
@satyris: So etwas wie Google hat man nicht vorausgesehen und gesetzlich nicht berücksichtigt. Dennoch finde ich die Umgangsweise von Deutschland einfach nur albern. Anstatt sich wirklich mit dem Unternehmen an einem Tisch zu setzen und für klare Richtlinien zu sorgen, wird erstmal auf stur geschallten und verboten. Frankreich, GB, Spanien. Alles Länder die sich bei weitem weniger affig als die Deutschen haben.
 
@Spürnase: Die Aigner hat sich doch mit Google getroffen, da sind seitens Google aber erst mal nur Halbwahrheiten auf den Tisch gekommen. Ich finde es richtig, dass nun erst einmal ein Stopp der Aufnahmen gefordert wird, bis die Sache endgültig aufgeklärt ist. Kann doch nicht sein, dass jedes Großunternehmen machen kann was es will, ohne dafür einen Rüffel zu bekommen.
 
@satyris: Sofern es nicht gegen aktuell gültige Gesetze verstößt, sehe dieses Verhalten als falsch. Mich bitte nicht falsch verstehen, das ich eine Durchleuchtung solcher Unternehmen wünsche. Dennoch mache ich mir um das Bild Deutschlands sorgen, wenn die Führung dieses Landes sich auf "da sind wir noch unsicher ob das evtl. verboten werden könnte" beruft.
 
@Slurp: Seine Daten wild in die Weltgeschichte per Wlan an alle zu versenden ist ebenfalls rein freiwillig, Niemand muss das tun, es gibt kein diktatorisches Gesetz seine Daten per Wlan wild in die Weltgeschichte rundzusenden. Lankabel exisitert! (Lankabel bietet überdies bessere Übertragungsraten) Das nächste mal schreien die noch herum, wenn beim CB-Funk an alle, andere Bürger zufällig mithören.
 
@coolbobby: Stimme dir zu. Deutschland ist eigentlich nur noch peinlich wenn es nicht gerade darum geht anderen Staaten Geld in den Arsch zu schieben. Ich würde sogar soweit gehen, das ich mich schon fast schäme ein Deutscher zu sein. Nicht nur wegen Google sondern auch vieler anderer Dinge. Dieser Staat ist scheinmodern.
 
Ich finde diese ganze Google-Paranoia nur noch lächerlich. Und wie das eben typisch Deutsch ist, sind alle Politiker sofort dabei, wenn es etwas zu regulieren oder zu verbieten gilt.
Andererseits ist mir das im Falle von Streetview ziemlich egal, was ich bisher davon so gesehen habe, fand ich nicht sonderlich prickelnd, viel mehr würde es mich freuen, wenn die Luftbilder mit einer wesentlich! höheren Auflösung angeboten und öfter aktualisiert würden. Wenn schon nicht wirklich live, dann aber doch bitte echte Fotos und die so qualitativ wie techniisch eben machbar. Auch diese Pappkarton-Häuschen für das, was die dann 3D-Ansicht nennen, brauche ich nicht.
 
Alle haben Angst vor Google. Doch jeder von den größten Schreihälsen dagegen, hat eine PayBack Karte. Da muss man sich doch an den Kopf fassen...
 
@Hans Gurkenwurst: Die "Richtig so" Schreihälse machen auch völlig naiv bei der staatlich angeordneten ELENA Totalüberwachung mit. Da wird dann auch in die Datenbank eingetragen, ob bei Streiks mitgemacht wurde usw. Die Daten für die ELENA Totalüberwachung werden im Gegensatz zu Google Street View Momentaufnahmen kontinuierlich eingesammelt, jeden Monat gibt es einen zusätzlichen frischen Datensatz über die Bürger. Aber beim zeitgenössischen Gegenstück zu Ansichtskarten, Landkarten und Stadtplänen, dem Google Street View (nicht aber beim noch viel weiter gehenden Microsoft "Streetsite" Konkurrenzprodukt mit Live-Bildern aus Innenkameras, zum Beispiel aus Kaufhäusern) schreien die von polemischen Politikerinnen Instrumentalisieren "Richtig so" Schreihälse Zeter und Mordio. Schaut euch mal Microsoft "Streetview" Aussichten an: http://searchengineland.com/bing-demos-streetside-with-flickr-photos-live-video-bing-sky-35994 und macht euch lieber Sorgen um die Daten die jeden Monat mit der ELENA Totalüberwachung über euch gesammelt wird und weitere staatliche Datenssammelwut.
 
@Fusselbär: "Wir sind ganz vorn mit am Start, wir kriegen 'nen Herzinfarkt." Davon rede ich ja. Jeder schreit gegen Google, aber niemanden interessiert es, wass PayBack, Deutschland Card, ELENA und Co. sammeln und auch weitergeben, bzw. verkaufen. "Ich will kein Foto von meinem Haus im Netz, da bekommt man ja keine Prämien für." So was von Scheinheilig...
 
@Hans Gurkenwurst: PayBack finde ich insofern nicht schlimm, als das PayBack ebenfalls eine genauso freiwillige Entscheidung ist, genauso wie Wlan. Panoramafreiheit ist seit 1876 geltendes Recht, sonst hätten Gemälde und Ansichtskarten sowie unzählige Fotos nicht erschaffen werden dürfen. Die Städte haben auch schon lange keinerlei Hemmungen Kameras aufzustellen mit denen sie die Bürger rund um die Uhr überwachen. Ohne das die Dinger auch nur den geringsten Schutz für die Bürger bieten. Bevor weiter die Polemik von CDU/CSU gegen Google aber nicht gegen die noch viel weiter gehende Konkurrenz Microsoft breitgetreten wird und die eigentliche tatsächliche Überwachungsgefahr in Wahrheit von CDU/CSU unter Mithilfe der Umfallerpartei SPD ausgeht, geht es gar nicht um Datenschutz, sondern allenfalls um polemisch Ablenkkungsmanöver von staatlicher Datensammelwut bei persönlichen Bürgerdaten, wie zum Beispiel beim Überwachungsgroßprojekt ELENA und elektronischen, ja sogar per RFID funkende fernauslesebare Ausweise, wovon der Reisepass und bald auch der Personalausweis betroffen sind!
 
Wir sind so Pedantisch, ist ja nicht mehr auszuhalten. Ich glaube ein paar Leute sollten mal mit einer Petition beginnen, dass StreetView erlaubt werden sollte. Meine Stimme haben sie.
 
@Kartoffelteig: Die Diskussion um Ansichtsfotos, also Momentaufnahmen die ihm Rahmen von Google StreetView gemacht werden ist ohnehin völlig absurd, wenn man mal zum Beispiel sich vor Augen führt, dass es schon längst Live-Kameras von den Städten gibt, die ins Internet Live übertragen: http://tinyurl.com/3a537ok
 
@Fusselbär: Sehe ich genauso...ganz zu schweigen wie oft mich Touristen vor dem Kölner Dom (wo ich vorbei zur arbeit gehen muss) abgelichtet habe..und wahrscheinlich für die Verwandten im Ausland auf flicker hochgeladen haben..na toll, die haben mein Gesicht bestimmt nicht unkenntlich gemacht. das gilt für jeden der mal im Urlaub war... so ist das Leben heute, wer will kann sich ja in seinem Haus verkriechen.
 
@Kartoffelteig: Wenn es dich beruhigt, die Düsseldorfer kommen auch nicht unbeobachtet davon. :-)) Aber schau selbst: http://www.duesseldorf.de/cam/index.shtml
 
Wieder sieht man einmal in welchem Bundesland die tollsten Populisten regieren. Bürger selber ausspähen, per Kamera alle Autobahnen überwachen, Google per Satellit in die Gärten gaffen lassen, aber bitte keine Aufnahmen der bayrischen Straßen von denen. Mich wundert nur das die FDP da mitzieht, für eine lächerlich kleine Spende müsste die doch sofort gegen solche Verbote sein.
Für alle Gegner mal ein Tip: Angenommen ihr wollt ein paar Tage in eine Großstadt und sucht ein Hotel das in keinem Elendsviertel liegt.. probiert das mal ohne Google herauszufinden, mit Streetview wird's am schnellsten gehen.
 
touristische atraktionen ablichten finde ich super... aber jedes poplige haus ablichten ist quatsch und interessiert niemanden... ausser den verbrechern.
 
@willi_winzig: Entweder generelles Fotografierverbot, dann ist es aber auch für alle Bürger mit Schnappschüssen und Urlaubsfotos vorbei und alle Bürger müssen ihre Fotoaparate und Kameras wegschmeißen, oder die Panoramafreiheit bleibt weiter erhalten. Das Beibehalten der Panaoramafreiheit, ein Recht, das für alle Bürger seit 1876 gilt, stellt die weitaus größere Freiheit für alle Bürger dar. Insofern wäre ein generelles Fotografierverbot für alle Bürger die schlechteste Entscheidung welche den meisten Bürger bislang geltende Freiheiten raubt. Ein Recht zu verbieten, dass das eigene Haus oder andere Sachen fotografiert wird, besteht nicht! Du kannst aber einem Fotografen verbieten voll mit der Kamera auf dich selbst als Bildmittelpunkt draufzuhalten. Es wäre auch total idiotisch, wenn ein Fotograf dieses Recht am eigenen Bild derart grob missachten würde, da gilt das Persönlichkeitsrecht, das Persönlichkeitsrecht gilt aber nicht für Sachen!
 
@Fusselbär: Wieso ist Google jetzt ein Bürger? Es geht hier um ein kommerzielles Unternehmen, das mit Bildern Geld verdient und es dabei zu peinlichen Situationen für jeden Bürger kommen kann. Soll jetzt jeder Bürger sämtliche Google Photos abklappern um so evtl peinliche oder sonstige unpassende Bilder löschen zu lassen. Es ist schon ein Unterscheid, ob Hinz und Kunz ein Photo von deiner Plautze macht und es dann im Album hängen hat oder ob das Bild jeder mal schnelle im Internet abrufen kann. Oder dein kleiner 3jähriger pieselt gerade in den Garten und die Kamera hält zufällig drauf. Ne also ich finde sowas nicht OK.Auch hochauflösende Sat Bilder gehören nicht in die Öffentlichkeit.
 
@[U]nixchecker: "Kommerzielles Unternehmen, das mit Bildern Geld verdient", da sind dann aber auch Zeitungen, Fernsehsender, Reiseführer, Ansichtskarten usw. betroffen. Das das kommerzielle Verwerten von Bildern die im Rahmen der Panoramafreiheit gemacht wurden erlaubt ist, das hat das Bundesgerichtshof schon längst klargestellt: http://de.wikisource.org/wiki/Bundesgerichtshof_-_Friesenhaus Was hochauflösende Satellitenbilder betrifft, die sollten keinesfalls nur für Kiegsabsichten des Militärs da sein. Da ist es besser, jeder kann ein Auge darauf haben. Oder man müsste das Fotografieren aus dem Weltraum auf die Erde gleich ganz verbieten, nur kannst Du darauf wohl einen lassen, dass sich daran sowieso keiner halten würde, der in der Lage ist, derartige Fotoproduzierende Satelliten zu betreiben.
 
@Fusselbär: was haben privatfotos und ein profit- und machtorientierter betrieb gemeinsam? dein vergleich hinkt aber stark. ich bin total gegen dieses dämlich ablichten und rumschnüffeln hinter jeder hecke. das braucht echt kein mensch.
 
Schade, ich war gespannt auf die Bilder aus unserem Landkreis :((((
 
Wenn Ihr wüsstet, was man alles über jeden von Euch schon weiß und weiterhin unbemerkt sammelt, dann ist das dagegen ein Witz!
 
ich bin militant gegen streetview. mir gefällts was die bayern da machen :)
 
schaut euch frankreich an, schaut euch tschechien an. wie haben die das so schön durchlaufen lassen. aber nee die deutschen sind halt wieder die typischen spezialisten :D
 
@flipidus: na und? andere länder, andere sitten.
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