Street View: Google sammelte persönliche Daten

Internet & Webdienste Google hat im Rahmen der Erfassung von Bildmaterial für den hauseigenen Dienst Street View auch persönliche Daten aus drahtlosen Netzwerken gesammelt. Neben der Erfassung von WLANs gehören dazu auch E-Mail-Inhalte. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
So, und in dem Moment sollten alle Street-View Fahrten bis auf weiteres gerichtlich verboten werden, denn DAS geht definitiv zu weit!
 
@Slurp: Nun ja, das kann ihn aber nur bei unverschlüsselten WLAN´s "gelungen" sein.
 
@I Luv Money: Selber Schuld wer sein Netzwerk nicht verschlüsselt sag ich da nur. Kann ja sonst auch jeder alles mitschneiden, und das so lange wie man will. So kurz wie die Streetview-Autos im Empfangsbereich de jeweiligen WLANs sind, sind die Daten sowieso viel zu wenig um groß was draus zu entnehmen.
 
@I Luv Money: WLANs schreibt man ohne ´. ´ ist eigentlich immer falsch, wenn dann ', ' ist hier aber auch falsch.
 
@Slurp: Wer sein W-LAN nicht verschlüsselt und dann darüber auch noch ohne HTTPS E-Mails verschickt, der ist selber schuld.
 
@Slurp und @I Luv Money: Ihr habt natürlich beide recht, aber dass sie so etwas machen zeugt doch schon vor mangelndem Respekt gegenüber der Privatsphäre der Anwohner. Dass sie mangelnden Respekt gegenüber noch einigem Mehr haben, zeigen andere "Vorfälle", wie z.B. das veröffentlichen von geschütztem Material (Büchersuche... wurde ja in Frankreich gestoppt). Edith: Solche "Vorfälle" erzeugen in mir ein gewisses Unbehagen gegenüber der Firma Google, weshalb ich ihre Dienste so selten wie nur irgend möglich einsetze (im Prinzip nur wenn sie in Form von Google Maps auf einer Homepage eingebunden sind oder Youtube heissen).
 
@3-R4Z0R: Was hat denn das mit Respekt zu tun ... es gibt zig Wardriver in Deutschland, die nichts anders tun ... teilweise sogar versuchen in verschlüsselte Netzwerke zu gelangen ... google hat hier lediglich von denjenigen Daten sammeln können die nicht in der Lage waren ihre Netze zu schützen ... selber schuld ... Wenn man beim Auto Wertgegenstände sichtbar im Auto zurück lässt, dann bekommt man eine Teilschuld weil man andere zu illegalen Taten verleitet hat ... Leute die ihr WLAN nicht schützen, haben doch erst dazu beigetragen, das google solche Daten sammeln konnte ... Ich finde es gibt momenatan viel schlimmere Dinge als ein paar Fehltritte von Unternehmen, bspw. die rapide um sich greifende Mode Bürger in ihren Rechten zu beschneiden ... DAS sollte im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Bürger liegen, nicht diese von Pseudodatenschützern und Konsorten hoch stilisierten Lapalien ... aber wie heist es immer so schön: Brot und Spiele
 
@Slurp: sag mal meinst du nicht das du dich ein wenig künstlich anstellst? wen interessiert es wenn google wlan netze abscannt und daten sammelt - apple macht das schon seit jahren oder was meinst du wie die ortung ohne gps auf dem ipod und iphone funktioniert? da hat es auch niemanden gestört aber wenn google das macht ist es soviel schlimmer! was mich aufregt sind solche leute die wegen jeder kleinigkeit ein fass aufmachen und mittlerweile dafür gesorgt haben das bei streetview in europa nur in deutschland ein riesen loch klafft während man alle anderen länder verfügbar hat!
 
@bamesjasti: Wer ein iPhone Vertrag unterschreibt, hat das unterschrieben, dass Daten gesammelt werden. Google fährt aber einfach vorbei und sammelt ein.. das ist eine ganz andere Stufe der Sammelwut, meinst du nicht?
 
@DARK-THREAT: ich denke du hast bei dem iphone was missverstanden - primär meinte ich ja auch nen ipod: du kannst mit nem ipod touch deine position ermitteln über die verfügbaren wlan netzwerke in deiner umgebung, weil apple die mal alle abgescannt hat mit signalstärke usw. der ipod sendet also seine messwerte an apple und die sagen dir dann wo du bist! mit vertrag hat das ganze rein gar nichts zu tun! wenn man sich jetzt also über google praxis aufregt, warum hat man das nicht schon vor jahren gemacht als apple umhergefahren ist um wlan netze zu scannen?
 
@bamesjasti: Da ich einen iPod Touch habe. Einstellungen ->Wi-Fi -> deaktivieren. Geht das bei den vorbeifahrenden Google-Street-View-Autos auch?
 
@DARK-THREAT: willst du mich nicht verstehen oder kapierst du es wirklich nicht? apple hat bereits vor jahren eine datenbank anlegen lassen in der beinahe ALLE wlan netzwerke in deutschland mit standort, SSID und signalstärke verzeichnet sind, damit man über diese informationen einen standort ermitteln kann - damals hat es keine sau interessiert, aber jetzt machen alle viel wind darum das google das gleiche macht (wahrscheinlich wollen sie ein ähnliches system für android schaffen)!
 
@bamesjasti: Das ist ja Unsinn. Keiner kann alle WLAN Netze abgegriffen haben, es entstehen sicherlich täglich hunderte Neue. Vorallem., ich habe auch Eines (wegen PC zu anderen Geräten), welches ich durch ein Fritz-USB-Stick immer wieder einrichten kann oder eben nicht... auch mit Notebooks etc hat man ein mobiles WLAN-Netz, welches man einrichten kann...
 
@DARK-THREAT: die bedeutung des wortes "beinahe" ist dir geläufig oder? da du aber offensichtlich nicht vorhast auf meine argumente einzugehen verweise ich einfach ncohmal auf meine letzten 3 comments, da steht alles drin!
 
@bamesjasti: Der Punkt ist, dass Google von allem Daten sammelt ! Und die das auch noch öffentlich machen. Da kann man dann versuchen sich so gut wie möglich zu wehren. Bei MS z.b. weiß ich das nicht (Gottseidank sag ich da nur)
 
@bamesjasti: Du hast schon Recht, nur ein Detail stimmt nicht: Nicht Apple ist bei uns herumgefahren um nach WLANs zu scannen, sondern Skyhook Wireless. Apple und viele andere Anbieter nutzen dann deren Datenbanken in ihren Geräten.
 
@DARK-THREAT: Da haste verdammt recht, das ist ein großer Unterschied. Ich schätze mal über den Daumen, dass sich 95% aller iphone Besitzer ihren Vertrag nicht sorgfältig durchgelesen haben, das hätte die Vorfreude auf das Gerät sicher getrübt. Ich will die Frechheit von google keineswegs verharmlosen, aber wir haben z.Zt. schlimmere Datenschutzprobleme. Ich sag nur ELENA.
 
aargh soviel Halbwissen... um das mal klarzustellen - Apple scannt keine WLAN Netze. Die Standortbestimmung ist ein Dienst der Firma Skyhook. Das iPhone nutzt (wie auch viele andere) nur die Daten von denen. siehe: www.skyhookwireless.com
 
Alles nur aus Versehen? Kann man nicht wirklich glauben! Auch nicht, dass die das löschen! Wozu setzten die die Scansoftware überhaupt ein? Muss man ja z.B. in Wohngebieten nicht machen!
 
@stronzo: Um in Google Maps eine Ortung möglich zu machen wenn man kein GPS hat. Funktioniert relativ gut :)
 
@frauhottelmann: Dazu braucht man aber nur die wlan scannen und nicht die übertragenen daten ;)
 
@sebastian2: deswegen sagt google ja auch das das ein versehen war...
 
@stronzo: lies einfach mal bei anderen Quellen nach, da klingt das nicht so wie hier :)
 
@stronzo: #### LESEN: Geht mal in Google Maps auf Euren Wohnort, zoomt auf die Ebene 200-500 Meter im Massstab, und gebt dann mal ein "*" + Enter ein statt einem Standort: Interessant, wieviele Informationen WIRKLICH in der Karte sind !!! Jeder Punkt eine Info aus verschiedensten Quellen !! ####
 
@pubsfried: und, was soll da jetzt grossartiges stehen? Es werden öffentl. Einrichtungen, Lokale, Gaststätten, Sehenswürdigkeiten, usw. gekennzeichnet. In jeden Telefonbuch steht mehr persönliches drinnen.
 
Wie können denn E-Mails empfangen werden?
Das muss sich ja dann auch um offene W-Lans gehandelt haben oder?
Für diesen Fall ist jeder irgendwo auch selbst schuld, was aber diese Vorgehensweise seitens Google nicht entschulden soll und kann.
 
@BastiB: Es geht auch nur um offene. Stand in früheren Beiträgen drin..
Wenn es Datenmitschnitte gbt und dabei gerade Mailverkehr herrscht, kann auch dieser mitgeschnitten werden...
Erstaunlich was diese Software "ohne googles Wissen" so alles kann... :p
 
@BastiB: Offenes W-LAN und dazu kein HTTPS zum Mail-Server. Also sehr fahrlässig. Aber natürlich ist das alles Google schuld.
 
@Colonel Lynch: Google ist schuld, dass sie die Daten gespeichert haben und es nicht nur bei SSID und MAC-Adressen belassen haben.
 
"Grundsätzlich sei für dieses unabsichtliche Ausspähen der Nutzerdaten ein Fehler in der eingesetzten Scan-Software verantwortlich" Ach, ist klar. Die Software ist schuld daran das sie mehr mitgeschnitten hat. Es ist eher der Schuld der sie konfiguriert hat. Und das es unbeabsichtigt war glaube ich Google nicht, Google ist eine Datenkrake der größten Art. Ein Fehler in der Scan-Software,.... das ich nicht lache.
 
@CyberNetic: Ob Fehler oder nicht, Google hat es zu verantworten und es bei einer mündlichen "Entschuldigung" zu belassen wäre mehr zynisch als eine Abbitte. Ich bin zwar ein regelmäßiger Nutzer der Googleservices, aber so langsam sollten für solche Vorgehensweisen von Datenkraken engere Rahmenbedingungen geschaffen werden.
 
@CyberNetic: Google hat doch Zugriff auf genügend Email Daten ;) . Ich glaub schon das es nicht beabsichtigt war, desweiteren sind die Leute selbst schuld, man sollte heute keine unverschlüsselten WLAN´s mehr einsetzen.
 
Wer ein freies WLAN in Betrieb hat oder nutzt, ist doch selber schuld wenn er es immer noch nicht geschnallt hat zu Verschlüsseln.. wenn das einer missbraucht, kann er sogar dafür haftbar gemacht werden
 
@Walkerrp: http://winfuture.de/news,55375.html nicht so ganz selbst schuld.
 
@Walkerrp: Stimme Dir zu. Wer ein unverschlüsseltes Netz betreibt, ist selbst Schuld.
 
@Walkerrp: Über *jedes*, auch jedes verschlüsselte, WLAN gehen auch lesbare, nicht-verschlüsselte Daten. Inwieweit daraus relevante Informationen zu gewinnen sind, kann dahin gestellt bleiben, aber da die angeblichen "Profis" hier noch nicht mal zu wissen scheinen, dass nicht alles verschlüsselt ist, sollten sie sich evtl. ein wenig ihren Sprüchen zurückhalten.
 
@LostSoul: in verschlüsselten WLAN´s kannste durch mitlauschen keine relevanten "Klarttext Daten" bekommen...
 
@I Luv Money: Die Frage ist, ganz subjektiv, was relevante Daten sind. Bei WEP z.B. ist man auch ursprünglich davon ausgegangen, dass man mit den Daten nichts anfangen kann - mittlerweile weiß man, dass man mit exakt diesen Daten das Netzwerk in wenigen Minuten geknackt hat. Dass dies mit WPA2 *noch* nicht möglich bzw. bekannt ist, heißt nicht, dass sich dies in der Zukunft nicht noch ändert. Ab davon können evtl. auch schon andere Daten aus den Paketen "interessant" sein, selbst wenn man den Dateninhalt nicht kennt. Um es mal seeeehr flappsig zu beschreiben: Wenn ich dein Auto verfolge und sehe, dass du vor dem städtischen Bordell parkst, muss ich zwar nicht wissen, bei welcher Dame du warst und welchen Preis du ausgemacht hast, aber schon die Info, dass du dort warst, kann relevant sein.
 
@LostSoul: Bis zum knacken kannste du auch in WEP keine relevanten Daten, wie zum Beispiel Mails, im Klartext mitlesen. Man kommt an andere Dinge ran wie z.b. den IVs, wenn man davon genug Pakete gesammelt hat kann man den Schlüssel knacken
 
@I Luv Money: Du hast meinen Beitrag weder vollständig gelesen, noch ihn wirklich verstanden, oder? Ich habe niemals gesagt, dass man Emails oder sonstige Daten lesen kann.
 
@LostSoul: "Über *jedes*, auch jedes verschlüsselte, WLAN gehen auch lesbare, nicht-verschlüsselte Daten." <<< Das liest sich aber so! Wen interessieren den schon "unpersönliche" Daten wie z.b. die SSID, MAC Addresse oder eben die IV´s? Damit lässt sich kein Geld verdienen...
 
@I Luv Money: Ich bin für das verantwortlich, was ich schreibe, nicht was du hinein interpretierst. ;) Aber wenn sich damit kein Geld verdienen lässt, dann ist ja ohnehin fraglich, warum Google sie sammelt... Achja, weil sich grundsätzlich nämlich doch damit Geld verdienen lässt. Sei es durch Location Based Services, Standortbestimmung, über Dienstleistungen von Drittanbietern etc.
 
@LostSoul: wurde auch schonmal berichtet das Google diese Daten sonst einkaufen müsste... und ja, ich kenne einige Firmen die solche Daten sammeln und Verkaufen, unterschied hier wäre allerdings das die nicht google heißen und wenig in der öffentlichkeit stehen. Aber gesammelt wird fleißig und kaufen/verkaufen ist tagesgeschäft. Man kann nicht nur Datensätze wie E-Mail kontakte und dazugehörige andere Daten kaufen.
 
@Sohoko: Für mich persönlich ist es zur Bewertung *dieses* Themas nicht relevant wer sonst noch Daten sammelt, da es hier um einen spezifischen Sachverhalt geht. Überdies kann das Verhalten Dritter nicht das Verhalten von Google legitimieren. Sofern andere Unternehmen die gleichen Daten gesammelt haben, ist die gleiche Kritik bei diesen jedoch ebenso angebracht.
 
@LostSoul: problem ist hier, solang kein Gesetz diese Sammlungen ausdrücklich verbietet und deren Vorgehensweise gleich mit werden diese Datenkraken weiter machen... Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung legitimiert das ganze auch noch.
 
@Sohoko: Sorry, nein, das was Du schreibst ist falsch. Das Gesetz zur VDS hat damit a) nichts zu tun noch b) legitimiert es das Verhalten von Google (oder sonstigen Unternehmen) für eine Datensammlung dieser Art. Ob sonstige gesetzliche Regelungen dagegen stehen, steht auf einem anderen Blatt.
 
@I Luv Money: WLANs schreibt man ohne ´. ´ ist eigentlich immer falsch, wenn dann ', ' ist hier aber auch falsch.
 
Vieleicht weiss Google wo mein Haustürschlüssel ist
 
@Heuler2: nahe deinem Handy... vermutet google. Jedenfalls gibt es auch vorteile sowas zu wissen. Demnächst googlet die Polizei nach deinen Daten falls deine Wohnung unter Wasser steht und das kann zumindest die Unkosten eines Schlossers mindern.
 
Wenn ich solche Kommentare wieder lese...
Hat schonmal jemand drüber nachgedacht, dass die 5 Sekunden des WLAN-Verkehrs vielleicht mitgeschnitten wurden, um die Verschlüsselungsmethode des Netzwerks zu ermitteln ? Der einzige Fehler in der Software liegt wohl darin, dass die temporären Dateien nicht gelöscht werden. Obendrein sollte erwähnt werden, dass mit 5 Sekunden des Traffics wohl kaum etwas anzufangen ist.
 
@DasABC: Und genau in diesen 5 Sekunden hast du deine Bankdaten abgeschcikt oder genau in den 5 Sekunden hast du per E-Mail gebeichtet, dass du fremgevögelt hast oder in den 5 Sekunden..... merkste was?
 
@Slurp: Wer sein W-LAN Netz nicht sichert und darüber wirklich private Informationen schickt, dem ist doch nicht zu helfen. Derjenige kann dann doch noch froh sein, wenn Google der einzige ungebetene "Leser" ist... Google wird es ja immerhin nicht auswerten und auch wieder löschen, ob das kriminelle oder sonst wer aus der Nachbarschaft auch tun würden?...
 
@eN-t: Vgl. o5re3 und re5.
 
@Slurp: ich hoff doch mal dass deine Bank zumindest SSL verschlüsselt ;) ansonsten würd ich wechseln, denn dann ist das 5 Sekunden Fenster wohl dein geringstes Problem.
 
@DasABC: Lass es 10 Sekunden sein. Lächerlich, hier schon wieder so ein Faß aufzumachen! Und der Aktionismus der bürgerfeindlichen Parteien dreht so schön langsam ins krankhaft paranoide und die Massen der technikfernen naiven Bürger setzen sich weiße Mützen auf und zünden ihre Fackeln an ....
 
@NoName!: Wie gut, dass es doch immer noch einige wenige auserwählte Menschen gibt, die in ihrer vollkommenen Erhabenheit den Durchblick nicht verlieren. Dafür sind wir "technikfernen naiven Bürger" und SuperDAUs aufrichtig dankbar! Nicht Google ist unser "Feind", sondern die "bürgerfeindlichen Parteien". So und nur so und nicht anders muss es wohl sein.
 
@DasABC: Ahja und die Verschlüsselungsmethode geht Google natürlich gleich nochmal warum genau was an?! Stecken die auch nen Schlüssel in meine Haustür um zu ermitteln welches Schloss ich einsetze? Natürlich sind diese Fragmente für Google eh witzlos, wo jeder Depp fast seine gesamte Kommunikation über Googles Server laufen lässt. Trotzdem ist es eine Verletzung der Privatsphäre wenn jemand in meine Wohnung scannt und auch nur für 5 Sekunden meinen Netzwerkverkehr abhört oder aufzeichnet und Daten über meine Hardware sammelt.
 
@lutschboy: Niemand scannt hier "in deine Wohnung hinein". Dein WLAN strahlt im besten Fall bis zu 100m auf die Straße hinaus.
 
@el3ktro: Siehe [o28][re:2], da hab ich erklärt warum ich dass trotzdem als in die Wohnung scannen betrachte.
 
@lutschboy: Dann kannst du auch ein privates Bild von dir riesig groß außen an deine Fassade hängen und wenn das jemand lustig findet und abfotografiert behaupten, er wäre in deine Wohnung eingedrungen. Das ist einfach Quatsch.
 
Finde ich gut, was google hier abzieht. Sie kacken sich doch nur selbst ans bein mit der zeit. Aber leider haben sie glueck zur zeit, dass die aufmaerksamkeit der oeffentlichkeit auf facebook gerichtet ist..
 
@s3m1h-44: "Die Öffentlichkeit" bekommt den ganzen Kram doch, wenn überhaupt, nur in Randnotizen mit.
 
Was regt ihr euch auf? Wer sein WLAN nicht sichert ist es selber schuld!! PUNKT!!!
 
@lordfritte: Über *jedes*, auch jedes verschlüsselte, WLAN gehen auch lesbare, nicht-verschlüsselte Daten. Selbst Schuld. Punkt.
 
@lordfritte: Man darf nicht in fremde Netz eindringen, egal ob diese offen oder zu sind. Um das zu sehen muss man ja erst einmal "forschen" und das ist eben Verboten. Wer dann noch wie Google Emails "liest" (ja in 5 Minuten kann eine Maschine mehr als 1 Mail lesen) gehört in den Bunker!
 
@D3vil: Woher weißt du, dass Google deine E-Mails, sollten sie denn wirklich in den 5 Sekunden (nicht Minuten) eine aufgefangen haben, tatsächlich liest?
 
@el3ktro: Nicht "lesen" sondern "auswerten". Das ist ein Unterschied und das könnte ich mittels Software schneller, rationeller und gezielter machen.
 
@D3vil: Wie sagt man so schön, wer sich am meisten aufregt, hat auch am meisten zu verbergen.
 
Und - mal wieder - behalten die Kritiker und Skeptiker recht, da sie nicht einfach nur auf Zusicherungen vertraut haben. Offensichtlich doch nicht nur blinde Paranoia von Alu-Hut-tragenden Spinnern...
 
Viele Leute beschweren sich jetzt und hier, aber schlussendlich nutzen eh über 98% wieder einer der vielen Google-Dienste ;) Ich nutze aus Überzeugung die Suchmaschinen forestle.org, bing oder wolfram alpha. Kartendienste nehme ich die örtlichen (aus der Schweiz: map24 oder der aus search.ch) FotoDB ist iPhoto, e-mail gmx, oder yahoo (bald mobileme.. wenn gratis) Browseranbieter Firefox, Iron (ist Chrom ohne nach Hause telefonieren), Opera und Safari. Eben..... Ich bin Google-Frei!!! :-)
 
@AlexKeller: Du bist Google-Frei und paranoid. Lass dich behandeln ....
 
@NoName!: Du bist zur Sachlichkeit nicht fähig sondern nur zu persönlichen Diffamierungen! Lass das Kommentare schreiben...
 
@AlexKeller: Und ich nutze Google Mail, Google Calendar, Google Docs, Google Maps, Google Earth, Google Reader, Picasa und Chrome. Des Weiteren nutze ich auch Facebook und bald kommt auch ein Nexus One ins Haus. Ich bin Google-Fan!
 
@Colonel Lynch: Man sieht es ;) @NoName!: Schau, als Informatiker bekommt man mehr mit, als der einer ausserhalb des Technikgeschehens, eigentlich wird man zwanghaft paranoid. Als Informatiker wird einem sogar eingeimpft, wie wichtig der Datenschutz und die Verschlüsselung von Daten sind, da ist die Vorgehensweise von Google und den Social Networks gerade der Kollaps einer solchen Philosophie. Ich gehe sogar soweit, dass ich bereit bin, für solche Dienste einen kleinen Beitrag pro Monat zu bezahlen, Vorraussetzung wäre aber der Schutz meiner Daten.
 
@AlexKeller: Naja, ich würde noch Bing auf deine "rote Liste" schreiben, so ein Konzern wie MS kann es sich nicht "leisten" auf deine Daten zu verzichten, egal was in den Datenschutzbestimmungen steht (der gleiche blödsinn wie bei Google übrigens), wenn du sowas ausdruckst, hast du bedrucktes Klopapier, den mehr ist das nicht wert.
 
Tja,

wehe unser einer, kleiner, unmündiger Bürger würde das machen. Der wäre mit 3 Beinen im Knast^^
 
@D3vil: Selbstmitleid?
 
@Colonel Lynch: Nee, Realität
 
@D3vil: Würde ich in meinem Dorf Fotos aller Hausfassaden machen, würden die Bürger wohl mit brenenden Fakeln und Mistgabeln mich jagen.
 
@DARK-THREAT: Deswegen fährt Google ja auch mit Autos! ;)
 
It's not a feature, it's a bug!
 
An alle hier die sich über Google Street View aufregen, geht doch einfach mal auf http://sightwalk.de/ - dann könnt ihr euch so richtig schön aufregen :-)
 
@el3ktro: Interessante Seite. ABER: Ich habe eine grössere Zahl mir bekannter Privat-Adressen in verschiedenen Städten angegeben und nicht eine wurde gefunden, auch nicht bei einer Eingabe nur von Strassen-Namen ohne Haus-Nr. Es werden wohl nur wenige interessante (Touristen-/Stadt-) Spots gezeigt, insofern ist das KEIN Vergleich zu Google-Streetview (allumfassend) und die Kritik an Google-Streetview kann so gar nicht auf die von Dir genannte Seite übertragen werden. Da würden öffentliche Web-Cams von öffentlichen Plätzen (z.B. Marktplätze, Bahnhöfe usw.) noch eher zu kritisieren sein, da man dort auch Personen erkennen könnte. Fazit: Dein Beispiel ist nicht zutreffend.
 
@Uechel: Sightwalk ist ja bisher auch nur auf wenige Städte beschränkt. Ich wohne ziemlich am Rand von Köln in einem reinen Wohngdbiet und mein Haus ist dort zu sehen. Und auf den Fotos dieses Dienstes sind ja wohl jede Menge Personen gesehen, GERADE bei interessanten Touristenattraktionen befinden sich ja i.d.R. ziemlich viele Menschen.
 
@el3ktro: Inwieweit Dein Haus dort zu sehen ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. Die Frage wäre, ist es quasi zufällig mit auf einer Aufnahme, wo ein anderes vorrangiges Objekt (historische Gebäude, Rathaus, Brücke, Kirche, Landschaft/Park oder ein Panorama derselben usw.) eigentlich Ziel der Darstellung sein sollte oder ist Dein Haus ganz gezielt, großformatig und ausschließlich und dazu noch mit Straßenangabe abgebildet mit dem bewußten Ziel, die Adresse identifizieren zu können. Die Darstellung wäre dann schon unterschiedlich und die Intension der Aufnahme natürlich auch. Ersteres ist nicht die Intension von Google, letzteres ist das erklärte Ziel von Google. Aber in einem Punkt gebe ich Dir natürlich Recht, es betrifft die aufgenommenen Personen bei Sightwalk. Das war ja auch mein Hinweis / Argument bei Web-Cams.
 
@Uechel: Wie gesagt, es handelt sich um eine reine Wohngegend, hier ist nichts von Interesse - außer ganz normale Wohnhäuser. Und selbstverständlich ist in diesem Dienst auch meine Adresse drin - das ist ja gerade der Sinn dieses Dienstes!
 
@el3ktro: Den Dom fotografieren die auch jeden Tag und die Fotografierenden nehmen da ganz genau null Rücksicht, ob da Bürger mit auf dem Bild sind. Panoramafreiheit ist schon lange ein Recht (seit 1876), das hatte auch der Bundesgerichtshof nochmals klar gestellt. Ein Recht am Bild der eignen Sachen gibt es auch nicht, das hat ebenfalls der Bundesgerichtshof festgestellt, genauso wie der Bundesgerichtshof auch festgestellt hat, dass kommerzielle Verwendung der durch die Panoramafreiheit erlaubten Bilder zulässig ist, sonst wären auch Ansichtskarten illegal.
 
@Fusselbär: Ja mir brauchst du das nicht erklären...
 
@Fusselbär: Nicht dass ich Deine Aussagen bestreite, nur wenn jemand Urteile anführt mit eigener Wortwahl, erwarte ich eigentlich dass ein Hinweis auf das Urteil erfolgt, z.B. Hinweis auf Wikipedia, BGH Aktenzeichen usw. Ich bemühe mich fast immer, das denn auch zu machen. Erstens ist es informativer und 2. unterstreicht es besser die eigene Meinung. Übrigens wäre ich auch persönlich sehr interessiert an den konkreten Urteilen zum nachlesen. UND ganz so absolut gilt Dein Hinweis auch nicht z.B. Bild-Recht an eigenen Sachen. Das gibt es natürlich doch, Stichwort bildende Kunst (könnte schon ein besonders optisch getuntes Auto sein), weil dort Urheberrechte und u.U. Veröffentlichungsrechte mit dem nicht gegebenen Recht des Abbildungsverbotes an der eigenen Sache korrelieren. Sehr kompliziert. Und man muss unterscheiden zwischen bloßem "fotografieren erlaubt" und Recht zur Veröffentlichung desselben. NOCH EINES: In meinem Kommentar habe ich ja extra unterschieden zwischen diversen Aufnamen (auch Panorama usw.) und den Google-Aufnahmen. Mir war klar, dass es wohl gegen die ersteren kaum Handhabe gibt. Auch bezüglich der "Personen-Problematik" hatte ich ja die gleiche Ansicht vertreten . ABER: Für mich ist es ein Unterschied, ob ich zwischen mehreren anderen Menschen abgebildet werde/bin vor z.B. dem Kölner Dom oder aber auf dem Balkon meines Hauses/meiner Wohnung.
 
Zur Ergänzung und zur besseren Übersicht im seperaten Kommentar:
"http://de.wikipedia.org/wiki/Recht_am_eigenen_Bild". Dort u.a. "...Das Recht am eigenen Bild oder Bildnisrecht ist eine besondere Ausprägung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Es besagt, dass jeder Mensch grundsätzlich selbst darüber bestimmen darf, ob überhaupt und in welchem Zusammenhang Bilder von ihm veröffentlicht werden (§ 22..." UND "...Mit Bildnis ist hierbei nicht nur eine Fotografie oder Filmaufnahme, sondern jede erkennbare Wiedergabe einer Person gemeint, also auch Zeichnungen, Karikaturen, Fotomontagen, sogar der Auftritt eines Doppelgängers kann dazu zählen...." UND "...Die Einwilligung zur Veröffentlichung ist aber nur dann erforderlich, wenn der Abgebildete individuell erkennbar ist. Die Erkennbarkeit kann sich auch aus begleitenden Umständen ergeben..." UND "...Ist eine Person durch den Kontext eindeutig identifizierbar, kann sie sich gegen die Veröffentlichung wehren, auch wenn ihre Gesichtszüge gar nicht gezeigt werden..." UND zum Schluss NOCH:"..1. Bildnisse einer Person dürfen grundsätzlich nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet werden (§ 22 Satz 1 KUG). Hiervon besteht nach § 23 Abs. 1 Nr. 1 KUG eine Ausnahme, wenn es sich um Bildnisse aus dem Bereich der Zeitgeschichte handelt. Diese Ausnahme gilt aber nicht für eine Verbrei
tung, durch die ein berechtigtes Interesse des Abgebildeten verletzt wird (§ 23 Abs. 2 KUG)..." BGH-Urteil I ZR 65/07, verkündet am 29. Oktober 2009. Ich lasse es mal dabei, das führt sonst ins Endlose.
 
@Uechel: Was du da schreibst ist ja alles richtig, nur werden die von dir zitierten Gesetze durch die sog. Panoramafreiheit wieder eingeschränkt. Ich darf nämlich sehr wohl einfach ein Bild z.B. vom Kölner Dom machen, ohne jede einzelne Person, die zufällig davor steht, um Erkaubnis zu fragen. Ich darf mich also nicht z.B. einfach vor dich hinstellen, ein Foto von dir machen und das dann hochladen. Ich darf aber sehr wohl ein Foto von einem Gebäude, einer Straße etc. machen, auf dem du halt zufällig zu sehen bist, und ich darf dieses Bild veröffentlichen, ohne dich fragen zu müssen. Wäre das nicht so, wäre das Fotografieren zumindest in Städten oder überall wo sich andere Menschen aufhakten ja faktisch verboten. So einfach ist die Sachlage also nicht.
 
Ups, wir haben da mal eben aus versehen Daten abgezapft. Was sagt eigentlich der Datenschutz, bzw. das deutsche Recht dazu? Schnüffeln im Surfverhalten und bei Emails erlaubt? Mir ist klar, dass es vor allem ein Problem mit offenen Wlans ist, trotzdem ist das ja irgendwie Massenschnüffelei eines Unternehmens. Dass genau das "unbeabsichtigt" war, wagt man kaum zu glauben.
 
@Schrammler: Du glaubst also, Google würde ABSICHTLICH etwas illegales tun, und das, wo ihnen doch wegen Street View sowieso schon so viel Wind entgegenbläst?
 
@el3ktro: ...und obwohl ihnen das auch gar nichts bringt.
 
Jaja es tut immer nur Leid nach dem man sie erwischt hat nicht vorher!
 
die frage ist doch eher was ist daran neu? google sammelt daten. das war schon immer so. *gähn*
 
WIr Datenschützer haben es schon immer angeklagt, dass es so wäre und uns wurde der MUnd verboten... Nun gibt es Google zu und wird dennoch nicht kritisiert?
 
Wardriving jetzt salonfähig? nett
 
Krass, wie viele es hier auf die leichte Schulter nehmen und den Leuten die Schuld geben, die ihr WLAN nicht verschlüsselt haben. Ja, sie tragen eine Teilschuld daran. Aber Google sammelt einfach alles an Daten, was sie kriegen können. Und das schon seit vielen Jahren. Aber "Google ist dein Freund". Die verschenken ja so schön alles. Warum sollte man da mit gesundem Misstrauen heran gehen. Komisch eigentlich nur, dass sich solche Leute noch über Datensammelwut der Politiker aufregen. Dass müsste denen ja auch schon egal sein. Mir wird echt Angst und Bange was die Blauäugigkeit der "hippen" Internetgeneration angeht. Und nein, ich bin noch keine 40+, aber etwas gesunder Menschenverstand kann auch im Internet nicht schaden.
 
@satyris: (+) Vollkommen richtig. Egal ob es ein Staatsorgan oder ein Multimilliardenkonzern ist. Das sammeln und Auswerten privater Daten sollte unterbunden werden, damit der Mitbürger wieder freier leben kann. Google ist in der Vorreiterrolle im Internet, wenn es darum geht, sämtliche private Daten des Users zu sammeln. Das dumme dabei ist, dass der User dabei noch nickend zustimmt, da im kleingedruckten es steht. Und da Google seine Dienste (noch) kostenlos anbietet, findet dre User es gut... Es geht mir nicht, um eine anarchie im Internet zu wollen, klare Regeln sollte man einführen, aber nur im Maße. Denn zB auf einem nicht jugendfreien Videoportal lediglich die Frage JA oder NEIN zu stellen, und der 12 ährige dann Ja klickt darf aiuch nicht sein.
 
@satyris: Das hier Datenschnispel mitgeschnitten wurden, ist selbstverständlich nicht in Ordnung. Aber das reine Scannen von WLns zum Zwecke der Positionsbestimmung für Handys o.ä. finde ich absolut in Ordnung.
 
@el3ktro: Kismet. Das ist die default Konfiguration.
 
Wem wundert's - wirklich!!!!
 
Warum benutzen die Funkscanner??? Ich dacht die filmen nur...kann mir das mal einer erklären bitte...
 
@Taleban: Die WLANs werden gescannt, um mobilen Geräten eine ungefähre Positionsbestimmung unabhängig von GPS zu ermöglichen.
 
@el3ktro: THX
 
die Überschrift an sich ist schon lächerlich.
Street View: Google sammelte persönliche Date
Hat Google je etwas anderes gemacht :p
Vondaher für mich eine unütze und überflüssige News :p
 
@Laserman: Dito! Nix neues
 
Wer sein WLAN nicht verschlüsselt hat muss - nicht nur im aktuellem Zusammenhang mit Google - schon damit rechnen dass jemand den Verkehr snifft.
 
#### LESEN: Geht mal in Google Maps auf Euren Wohnort, zoomt auf die Ebene 200-500 Meter im Massstab, und gebt dann mal ein "*" + Enter ein statt einem Standort: Interessant, wieviele Informationen WIRKLICH in der Karte sind !!! Jeder Punkt eine Info aus verschiedensten Quellen !! ####
 
@pubsfried: Ich bin erstmal noch froh, dass das Bildmaterial von unserem Ort noch vom 4. März 2000 ist.
 
@DARK-THREAT: Wie finde ich das GENAUE Datum der Maps-Ansicht ??
 
@pubsfried: In Google-Earth. Hat mir ein Bekannter per Screenshot geschickt, da ich das Programm persönlich nicht benutze.
 
@pubsfried: Bei mir sind das lediglich alles Geschäfte, Gaststätten und anderes, was auch in den Gelben Seiten steht... Wo ist da nun jetzt der "Schockfaktor"?
 
@klein-m: hab ich was von "Schockfaktor" gesagt ? und wo bekommst du das noch so aufbereitet geliefert ? bei mir finden sich durchaus Leute, die nicht im Tel.buch stehen mitsamt dem Gewerbe (oder Beruf), das sie betreiben oder irgendwann mal betrieben haben...
 
@pubsfried: Und wie will man dann Geschäfte machen, wenn man mit seinem Gewerbe nicht einmal im Telefonbuch steht? Wer schon so paranoid ist, mit seinem GEWERBE nicht im Telefonbuch zu stehen, wird wohl auch kaum einen Internetauftritt haben, oder? Und wenn du gar nichts von einem "Schockfaktor" sagen wolltest, was wolltest du uns denn dann sagen? Ja, auf Google Maps findet man alle Geschäfte in der Umgebung! Das ist doch gerade der Sinn und Zweck von Google Maps!
 
@pubsfried: Aha - und wad willst du uns damit nun sagen?
 
Fehler in der Software - Sorry, aber das kaufe ich euch nicht ab.
 
alles für den geheimdienst. wetten?
 
Unverschlüsselt und somit selbst verschuldet oder nicht: Es zeigt doch wieviel Respekt Google vor Privatsphäre und persönlichen Daten hat. Nämlich garkeinen. Die Datenkrake hat ihre Tentakeln nun auch außerhalb des Internets ausgestreckt, dringt mit Scannern in die Wohnung ein und packt alles was es erhaschen kann. Also wer jetzt noch nicht skeptisch ist was Google betrifft...
 
@lutschboy: Wieso jetzt in die Wohnungen "eindringen"? Ist es nicht eher so, dass die Signale aus den Wohnungen gekommen sind, ganz ohne Googles zutun? Man kann es auch übertreiben.
 
@klein-m: Technikbedingt, ja. Aber es dringen auch Schallwellen aus der Wohnung wenn man spricht - Wenn sich nun jemand hinstellt mit nem Abhörgerät und deine Kommunikation belauscht, ist dass dann auch in Ordnung? Das gleiche mit Lichtwellen die aus dem Fenster gehen, trotzdem ist es eine Verletzung der Privatsphäre wenn jemand am Fenster steht und reinspannt. Insofern find ich deine Argumentation äußerst fragwürdig, oder lässt du Spanner und Lauscher zu? Licht- und Schallwellen sind privat, Funkwellen hingegen nicht? Wieso?
 
@lutschboy: Das wäre wohl eher damit zu vergleichen, wenn jemand z.B. um die "Schallverschmutzung" in der Stadt zu messen mit einem Tonbandgerät durch die Stadt fährt und dort den Lärmpegel aufnimmt. Wenn du dann in diesem Moment lautstark mit deiner Frau streitest und dabei das Fenster offen steht, dann wird das eben mit aufgezeichnet. Wer ist nun Schuld daran? Darf man nun die Schallverschmutzung nicht mehr messen, weil man ja versehentlich lautstarke Streits aufnehmen könnte?
 
@el3ktro: Ich find dein Vergleich unpassend, denn Google hat nicht passiv aus Versehen was aufgeschnappt was nicht zu "überhören" war, sondern aktiv danach gescannt, also gelauscht. Und: Die Besitzer des WLANs haben nicht extra 'laut' gefunkt, sondern das WLAN ganz normal im Betrieb, also sich nicht gestritten. Insofern find ich deinen Vergleich unpassend. Google hat aktiv gelauscht und geloggt, und zwar private WLANs die nur nach außen funken, weil es technisch nunmal nicht anders geht. Auch der Lärmpegel vergleich hinkt, da Google nicht nur die Frequenz oder Intensität ermittelt hat, sondern Inhalte. Dezibelwerte sind anonym, nicht aber wenn man auch die gesprochenen Wörter aufzeichnet.
 
@lutschboy: Naja, wenn ich keine Lust drauf habe, dass wer bei mir ins Fenster schauen kann, dann schließe ich halt einfach die Gardine / das Rollo. Das gleiche Prinzip, wie wenn man mich in der Öffentlichkeit nicht nackt sehen soll. Da ziehe ich mir einfach was an. Bei Schallwellen wird es da etwas komplizierter. Doch bei WLAN ist es nunmal so einfach: in WPA2 verschlüsseln (63-stelliges Passwort) / als SSID irgendetwas dummes nehmen: "GoogleOutpost"... von mir aus kann Google 24h hier im Viertel rumfahren und scannen was sie lustig sind...
 
@klein-m: Das ist nicht dein ernst, oder? Du willst mir erzählen wenn du Privatsphäre haben willst lebst du mit runtergelassenen Rollos in einem Bunker 200m unter der Erde? Gut, dann mag das bei dir so sein, aber das Gesetz und die breite Gesellschaft sieht das wohl anders. Ich will's zwar auch nicht überdramatisieren, alles was ich sage ist dass ein WLAN, egal ob offen oder zu, Privatsphäre ist, und die gehört respektiert. Ein Fenster ohne Rollo ist in meinen Augen keine Einladung zu Spannerei, und eine nicht 5m dicke Bleiwand ist keine Einladung zur Abhorcherei. So seh ich das eben, haben wir halt Unterschiedliche Meinungen :) Und zur Verschlüsselung noch: Auch wenn ich meine Tür nicht abschließe, bedeutet dass noch lange nicht dass ich darum alle Menschen einlade mein Haus zu betreten. Klar: Man sollte abschließen. Aber wenn man's vergißt oder keine Ahnung davon hat, dann sollten dass andere Menschen respektieren und nicht als Erlaubnis betrachten die Wohnung oder das Netzwerk heimlich zu betreten.
 
@lutschboy: Also wir müssen hier zwei Sachen unterscheiden: Das reine Scannen der WLANs, und das Mitschneiden von Nutzdaten. Letzteres ist selbstverständlich NICHT in Ordnung, Ersteres ist aber doch kein Problem. Und ja, wenn ich sicherstellen will, das niemand in mein Fenster guckt, dann muss ich das Rollo runtermachen. Ist doch logisch. Wenn es nicht unten ist, dann kann jeder reinschauen - ob nun beabsichtigt oder nicht.
 
@el3ktro: Mir geht's ja auch um die Nutzerdaten, also die eMailfragmente, Webseitenaufrufe, Rechnernamen usw. Dass Google schaut wo WLANs sind, dass ist egal, damit hab ich ja garkein Problem. Klar, wo ein WLAN ist ist Funk, das kann man gerne katalogisieren. Und zum Rollo: Es geht mir nicht darum was ich selber tun muß um mich vor Angreifern oder Spannern zu schützen, sondern darum, was andere tun sollten, um Privatsphäre zu respektieren. Wenn ich rumlauf und ein Fenster ohne Rollo seh, dann sag ich: Ok, ich nehm das jetzt nicht als Gelegenheit ins Schlafzimmer zu spannen, sondern respektier das und geh einfach weiter. Darum geht's mir. Private Daten gehen niemanden etwas an auch wenn sie abgreifbar sind. Und wenn jemand durch rollolose Fenster spannt, ist das nicht ok, nur weil's möglich ist.
 
@lutschboy: Google ist unseriös. Mehr muss man dazu nicht sagen.
 
Ich finde dieses streetview die größte Sauerei seit Erfindung des Internets. Es kann doch nicht sein, dass irgendein sch*** Konzern mit ner Cam durch die Straßen fährt und öückenlos alles ablichtet. Ich will das nicht und viele andere empfinden das als tiefen Einschnitt in die Privatsphäre.... Für Mafiabanden und Einbrecher sicherlich die perfekte Möglichkeit Häuser auszuspähen um das richtige Fenster für den Einstieg zu wählen... überhaupt kann mir mein Chef demnächst ins Fenster gucken. Es ist schlichtweg zum Kotzen, dass man gar keine Macht mehr über sich und seine Privatsphäre hat und son dummer geldgeiler Konzern ALLES kann und nur paar Kompromisse eingehen muss um sein Ding durchzuziehen. Und wenn mal was schief geht, ist man kleinlaut und tut so, als wär das ein Softwarefehler. Das Internet kotzt mich teilweise nur noch an. Geld, Gier, Macht, Mißbrauch.
 
@Sesamstrassentier: Ach komm, als ob nun massenhaft Einbrecher Street View verwenden, um lohnende Einbruchsziele zu finden - mit teilweise Jahre alten Bildern, schon klar. Und wenn dein Chef dir ins Haus spähen will, dann sollte er einfach zu dir fahren, da sieht er nämlich garantiert mehr als auf den Street View-Fotos. Und inwiefern deine Hausfassade nun "Privatsphäre" ist, will mir einfach nicht einleuchten. Jeder der dort vorbeikommt kann deine Hausfassade sehen - was ist daran privat? Und ganz nebenbei: Schonmal was von der Panoramafreiheit gehört?
 
@el3ktro: Genau, ich mach jedes Jahr meine Fenster woanders hin. Von welchem Stern der Naivität kommst du denn? Mag ja sein das so ein Hochhaus noch einigermaßen anonym ist. Aber bei einem Einfamilienhaus sieht das schon ganz anders aus. Außerdem sind das nicht nur Fotos. Diese Bilder werden im Internet verbreitet, weltweit. Das ist kein Soass mahr.
 
Wieso hab ich das Gefühl das die Kommentar wie ein Tonband sind und sich ständig wiederholen?
 
ich mein wem Google suspekt ist der kann doch Bing oder Yahoo nutzen...anderseits find ich es nicht schlecht wenn diese Aktivitäten dazu führen die unglaublichen Schlafmützen aufzuwecken die W-Lan nutzen und nicht mal WPA 2 einsetzen...
 
@LaBeliby: Bing bietet noch weitaus krassere Ansichtfunktionen wie zum Beispiel Live Bilder auch innen, zum Beispiel über Kameras in Läden! Aber die Google Leistungen wie Google Maps funktionieren zum täglichen benutzen einfach schneller und zuverlässiger.
 
wenn jetzt endlich ausnahmslos alle anfangen würden ihr netzwerk gescheit zu schützen, dann hat google doch was gutes getan.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles