Scheer: "Deutschland hat zu wenig gute Manager"

Wirtschaft & Firmen In Deutschland mangelt es an guten Managern. Diese Auffassung vertritt zumindest August-Wilhelm Scheer, Gründer des IT-Unternehmens IDS Scheer und Präsident des IT-Branchenverbandes BITKOM. mehr...

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Wer will denn auch so einen schlecht bezahlten Job machen *hust*
 
@michael_dugan: Häng mal irgendwo das "Ironie" an, sonst denken alle, du meinst das ernst...mein Gott, meinst du das ernst?!
 
@Hellbend: je nachdem wie man sieht....hoch qualifizierte leute verdienen in deutschland nicht unbedingt gut
 
@0711: Hier ist ja auch nicht von hoch qualifizierten Leuten sondern von Managern die Rede ;)
 
@michael_dugan: gute manager sind hoch qualifiziert...mir ist aber klar dass, das der neider nicht so sieht ;)
 
@0711: auch der Experte sieht das nicht so! Chefs müssen führen können, ein Unternehmen leiten können! Die es absolut nicht ihre Aufgabe, von der Materie Ahnung zu haben!
 
Es mangelt Deutschland nicht an über bezahlten Managern, sondern es mangelt an ausreichender Ausbildung und damit anschließen verbundener Selbständigkeit der Mitarbeiter.

Würde man zudem die Arbeitnehmer mehr in die Geschäfte der Firma Einbeziehen, dort auch verstärkt auf Bonussysteme setzen, hätte man keinerlei Probleme mit engagiertem Personal.

Aber viele Firmen wollen gar nicht erst, dass die Mitarbeiter zu viel Eigeninitiative entwickeln, könnte ja passieren dass die plötzlich schlauer als ihr Boss werden und am Ende sogar noch mehr Lohn verlangen.
 
@rAcHe kLoS: Der ganze Bonusmuell hat uns die Suppe ja erst eingebrockt...
 
@nemesis1337: Es geht hier nicht um exorbitante Manager Bonis, die man auch erhält wenn die Firma pleite geht, sondern um Zahlungen an die "normalen" Arbeitnehmer bei Erfolg.
 
@rAcHe kLoS: wohl wahr! :) man koennte ja duemmer da stehen als der Mitarbeiter ^^
 
@rAcHe kLoS: sorry wenn ich mich als nicht deutscher da einmische. am donnerstag sah ich auf sat1 kerner in dem unter anderem ein dachdecker lehrlinge (auszubildende) suchte. was dem guten mann geboten wurde ging auf keine kuhhaut mehr. jugendliche im alter zwischen 17 und 18 mit null ahnung von einem lebenslauf, weder merkel, lafontaine und den bundespräsident köhler erkannt und schon gar kein logisches oder technisches denkvermögen. das beste war der test wo berlin, frankfurt oder bremen liegt, keiner von den bewerbern lang nur annähernd richtig und würde nie auf eine baustelle finden. ja und zum abschluss der probetag war ein chaos und trotzdem gab er einem von den bewerbern eine chance. wundert es es dich da das kein mensch mehr solche hohlköpfe ausbilden will die auch nicht das geringste interesse daran zeigen etwas zu lernen. es sind sicher nicht alle gleich, aber lt. dem fernsehbericht handelt es sich um ca. 83% der lehrlinge die nicht zu gebrauchen sind. wenn das wirklich alles stimmt dann wird deutschland in der zukunft andere sorgen haben als nur gute manager zu bekommen.
 
@OSLin: solange deutsche politik nichts dagegen tut, das die deutschen zu einem volk von sabbernden vollidioten werden, die nur noch superstars und supermodels wollen, wird sich das auch nicht mehr ändern. es gibt endlose punkte in unserer gesellschaft, an denen man hebel für die zukunft ansetzen müsste. aber es geht ja eh nur noch um schnelle gewinne und profit-maximierung in allen bereichen. wer denkt denn da noch an eine zukunft???
 
Deutschland hat zu wenig gute Manager - Ich würde ja eher behaupten, Deutschland hat zu wenig gute Manager, die sich nicht vorrangig selbst die Taschen vollstopfen möchten (oder danach, wenn sie nach hanebüchen Aktionen entlassen werden und noch Ansprüche geltend machen wollen). Man erntet stets was man sät.
 
@Hellbend: Ergänzend ist auch noch zu erwähnen, dass Deutschland zu seinen schlechten Managern passend leider auch schlechte Politikerinnen und Politiker hat, die das Problem immer weiter verschlimmern. Zum Beispiel Bailout an Banken, die das Wirtschaftliche Missmanagment auch noch mit vielen Milliarden Euro unserer Steuergelder belohnen.
 
Deutschland hat gute Manager, oder anders gesagt, Leute die es machen würden, aber entweder wird man von oben so niedergedrückt, dass man einfach keine Lust hat etwas zu bewegen, oder man hat einfach keinen Spielraum, oder man macht Dienstleistung, d.h. Entwicklung für andere Firmen etc. Daraus wird man einfach kein internationaller Konzern, geschweige denn überhaupt groß, denn die Konkurenz ist da zu hoch. Es ist halt einfacher xyz Diensleistung (also eigene Fachkräfte) anzubieten, als selbst ein Produkt auf die Beine zu stellen. - Und was Internationalisierung angeht: Die Firmen machen mal da mal hier einfach Standorte auf, mit eigenen Mitarbeitern in ihrer Landessprache. Wir Deutschen dagegen müssen selbst in die Länder reisen um mal was dort zu bewegen, zu präsentieren usw. Da geht die Meinung einfach auseinander, und da sich da einfach nix tut und nix tun wird, wird die Gesamtlage so bleiben wie sie ist. In USA investiert man, in Deutschland hat man Angst die Verantwortung jmd anders abzugeben.
 
Es ist ja nichts neues, dass man in Deutschland zuerst mal gegen etwas Neues ist. Z.B Streetview. Deutschland ist ein Verhindererland! Es gäbe kein WEB 2.0, kein Google Earth usw... In Deutschland kommen zuerst die Gründe die gegen etwas sprechen, erst dann was dafür spricht und in der nachfolgenden Disskusion wird die Sache bis zur Unkenntlichkeit zerredet.
Armes Deutschland! :-(
 
Meine Firma ist deutsch, fördert ihre Mitarbeiter zur Selbstständigkeit, zahlt gut und ist so erfolgreich, das man sogar Sachen in den USA dicht macht und sie nach Deutschland verlegt. Nein, ich sag nicht welche... Aber zur News: Der Herr hat sicher recht, aber was wir brauchen sind nicht nur Manager die gigantische Summen erhalten und ein scheiss um normalsterbliche Mitarbeiter geben. Wir brauchen leistungsgerecht bezahlte hochkompetente Führungskräfte. Aber wie rechnet man leistungsgrechte Bezahlung? Aktuell isses ja, wieviel Gewinn die Firma einstreicht. Keine Sekunde denkt man daran, wie das Geld verdient wurde und von wem... Ich sag nur deutsche Bank. Der Akerfutzi ist auch kein kompetenter Manager... Nur ein weiteres schwe*n das um jeden Preis Gewinn machen will und dabei auch ohne skrupel Leute rausschmeisst, sogar wenn die Bank Milliardengewinne machte...
 
Typisch deutsch: Nur da sitzen und mit dem Finger auf andere zeigen. Jeder von euch. Wenn JEDER von euch unten an der Basis mal den Arsch in die Hand nimmt und eure Meinung in der Firma auch sagt, dann tut sich was. Unsere möchtegern-Manager haben nur eine große Klappe aber keinen Arsch in der Hose. Sicher, wenn sich nur einer erhebt, dann ist der einen Kopf kürzer, aber wenn es schlicht alle tun...
 
@sladaloose: Hab mich erhoben. Hab jetzt nen neuen Job in nem anderen Unternehmen. Ich denke da hätte es auch nicht geholfen, wenn sich weitere aufgelehnt hätten. Ein sch**ß Unternehmen ist und bleibt ein sch**ß Unternehmen, wenn sich in der Führung nicht signifikant was ändert! Jetzt hab ich einen neuen Arbeitgeber. Er fördert mich, unterstützt mich, bezahlt mehr und bindet mich mehr ins Unternehmensgeschehen ein. Ich bin froh diesen Schritt gewagt zu haben, leider war es auch sehr sehr riskant. (Bin ungebunden, da kann man sich sowas noch leisten...)
 
Das deutsche Gesellschaftsrecht ist ziemlich streng und unflexibel, aber liberaler als in der vielzahl der US-Staaten (ausnahmen Florida, Delaware, Oregon...). Als Ausländer kann du in den übrigen US-Staaten nicht mal Geschäftsführer oder Präsident einer Gesellschaft werden. Kein Wunder, dass wir Deutschen schlecht sind (aus der Sicht des Auslandes).
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