Canonical lizenziert den H.264-Codec für Ubuntu

Linux Die Firma Canonical, unter deren Dach die Linux-Distributoin Ubuntu entwickelt wird, hat den Video-Codec H.264 für die Weitergabe mit dem Betriebssystem lizenziert. mehr...

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Man hat mich aufgeklaert, man kann nicht alles wissen. Danke Mardon.
Original: "Wer hat damals eigentlich gesagt Apple haette keinen erfolg mit der Zwangseinfuehrung von H.264 (und HTML5) ? Jetzt ehrlich"
 
@BlackFear: Das hat ja nun nix mit Apple zu tun. Wer sich eine Ubuntu-Distribution herunterlädt, erhält kein integriertes H.264. OEM-Partnern bietet man aber an, den Codec in ein vorinstalliertes Betriebssystem auf einem PC mit aufzunehmen.
 
@Mardon: Okay, ich verstehe den (Nicht-)Bezug. Es ist halt nur komisch dass diese Meldungen auftauchen eben grade wegen dem Getummel darum. Danke fuer die Belehrung.
 
@BlackFear: Etwas Off-Topic, aber es ist nicht die "feine Art" wenn man seinen Beitrag komplett umeditiert - Ergänzungen wie "Edit: Man hat mich aufgeklärt..." wirken transparenter. :)
 
@BlackFear: apple hat h.264 und html5 zwangseingeführt?! hab ich was verpasst?
 
@BlackFear: Was hat denn das mit Apple zu tun? Apple hat mit H.264 rein gar nichts zu tun. Sie sagten nur sie werden kein Flash auf dem iPad unterstützen, sondern nur H.264 und HTML5. Wenn jemand an der Verbreitung von H.264 Schuld ist, dann ist das Google weil sie die Youtube Videos in diesem Format kodieren. Hätte Google ein anderes Format gewählt, würden die Browser ein anderes unterstützen.
 
@ElLun3s: Sie haben das eigentlich nur gemacht, weil Theora viel zu viel Bandbreite verbaucht hätte... :|
 
@ElLun3s: Vor der Möglichkeit im Inet Videos mit dem FlashPlayer abzuspielen gab es (iirc) nur Apple Quicktime und den RealPlayer, was kaum ein Mensch außer den Apple Jüngern etc. installiert hatte... Erst mit dem damals neuen FlashPlayer, welcher die Möglichkeit brachte Videos abzuspieln, explodierte das Internet mit den ganzen Videos und es konnten Plattformen wie YouTube für die Massen entstehen. Google hat 2006 YouTube aufgekauft und nichts technisch verändert. Normale FLV (FLash Videos) werden mit dem ON2 VP6 Codec encodiert alternativ geht auch der Sorenson Sparc Codec. Das F4V, Nachfolger von FLV ist seit ca. 2008/2009 draussen (seit Flash CS4) welcher h264 nutzen kann, aber praktisch in der Internetwelt kaum benutzt wird da es sehr resssourcen hungrig ist (cpu, bandbreite, encodingzeit, dateigröße) kurz es taugt nur für OFFLINE (CD/DVD) aber nicht fürs INET ... Also zurück zum Thema: YouTube hatte sich für den FlashPlayer entschieden, weil es damals wie heute keine Alternative gab (ok wir haben jetzt Silverlight und JavaFX aber wer hat schon diese Player installiert?)...
 
@th3_J0ker: flash, silverlight, javafx sind ja doch etwas mehr als nur "player"...
 
@0711: OK Op-Code Interpreter ;)
 
Moment. Wenn die das eh lizensiert haben, was spräche denn dagegen, das auch in die Standardinstallation zu integrieren?
 
@Kirill: Die Ideologie. Soweit ich weiß setzt Ubuntu wie eigentlich fast alle Linux-Distributionen keine unfreie Software out of the Box ein, auch wenn Ubuntu solche in den Paketquellen bereitstellt.
 
@Kirill: DIe zahlen für diese Lizens Geld. Canonical wird doch nicht etwas kaufen und dann verschenken. Man zahlt ja nicht nur für Support wenn man sich eine Ubuntu CD Kauft.
 
@TobiTobsen: h264 kann man ja aber auch so unter Ubuntu kostenlos nachrüsten, insofern formt der finanzielle Aspekt da wohl eher weniger die Entscheidung kostenlose Ubuntu-Downloads nativ ohne diesen Codec auszuliefern, oder?
 
@Kirill: So weit ich weiß ist H.264 für private Nutzung ohnehin frei von Lizenzkosten. Also kann es jeder Nutzer nachinstallieren. Würde Canonical den Codec vorinstallieren wäre es keine private Nutzung mehr (weil sie das ja als Unternehmen machen) und somit müssten sie zahlen.
 
@ElLun3s: Das macht tatsächlich Sinn.
@lutschboy: Ideologie ist für diverse Probleme dieser Welt verantwortlich, ich wünschte, die Leute würden vermehrt anfangen nachzudenken anstatt nur ihrem Glauben nachzueifern.
 
Ich bezweifel, dass Canonical auch die Vorinstallation von Adobe Acrobat anbietet, die Software gibt erstens nicht für Linux, und ist zweitens nicht billig. Wahrscheinlich meint ihr/er den Adobe Reader.
 
@michael_dugan: Auf Linux braucht es auch gar kein Adobe Acrobat um PDFs zu machen, das kann bereits das Drucksystem.
 
Hm.... ok, dann wars das wohl mit Ubuntu für mich. Werd ich mich nach einer anderen Distro umsehen. Aber den MPEG-LA-Saftladen werde ich in KEINSTER WEISE unterstützen! Mehr dazu hier: http://preview.tinyurl.com/3463bky (extra preview url für leute, wie mich, die tiny urls hassen (: )
 
@Ensign Joe: Wenn du bisher Ubuntu eingesetzt hast, was ändert dann h264 nun daran? Wie im Artikel bereits steht, wird schon lange proprietäre Software für OEM-Partner angeboten. Und ob du jetzt den lizenzierten h264-Dekoder nutzt oder ffmpeg oder was es sonst dafür unter Linux gibt macht doch absolut null unterschied was deine persönliche Unterstützung für die MPEG-LA angeht. Du zahlst ja nix, du enkodierst (und verbreitest) ja nicht. Also wieso diese plötzliche Empörtheit für eine alte Canonical-Praxis?
 
@lutschboy: Ok, hattest Recht. Vielleicht sollte man doch mal Anfangen Artikel zu Ende zu lesen :]
 
@lutschboy: wer ubuntu nutzt, hat auch eine politische entscheidung gefällt, opensource zu nutzen und nicht geschlossene oder patentbehaftete dienste. so schauts aus ...
 
@krusty: Aber grade Ubuntu ist was freie Software angeht halt schon immer nicht so konsequent wie andere Distributionen. Gibt wohl keine Distri die dahingegend stärker kritisiert wird als Ubuntu. Insofern sind auch die Ubuntunutzer keine fanatischen Open-Sourcler und brauchen sich nicht über den h264-Deal zu empören.
 
@lutschboy: ist für mich auch unverständlich. solange h264 nur bei oem-partner wie dell installiert wird, ist das kein problem. es ist ein kompromiss. andere linux-distributionen sind ja auch kaum so auf den desktop bzw. homeuser bezogen wie ubuntu.
 
@Ensign Joe: Das Geschäft mit der Angst: http://heise.de/-995200
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