Google investiert 39 Mio. Dollar in Windkraftanlagen

Wirtschaft & Firmen Der Suchmaschinenbetreiber Google hat 38,8 Millionen US-Dollar in Windkraftanlagen investiert. Die beiden Anlagen im US-Bundesstaat North Dakota bestehen aus 113 Turbinen, die von NextEra Energy Resources entwickelt wurden. mehr...

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Ein Windrad kostet "nur" rund 340.000$. Im Vergleich zu deutschen Windrädern ist das aber recht günstig, oder?
 
@Mudder: Da kommt es sehr auf Größe und Leistung an. Auch die Technik die zur Einspeisung und Regelung derer Verwendung findet, kann technisch enorm variieren. Man kann es also nicht pauschalisieren.
 
@Mudder: Naja schau dir mal die veraltete Technik (zweites Foto) an. Getriebeanlagen sind nicht mehr Stand der Technik... einfach zu wartungsintensiv und vergleichsweise teuer.
 
@Mudder: http://tinyurl.com/35sh8xj Kosten im Schnitt 900000-1000000€, aber ich denke mal durch die Subventionierung sollte das ganze deutlich günstiger kommen. Alternativ hat sich unser WF Reporter einfach um ne Kommastelle verlesen ;P
 
@funny1988: Tja, zu den Anschaffungskosten kommen dann noch Gründstückskauf, Baugenehmigungen, jeder Meter bis zur Stromleitung wo du dein Strom ins Netz einspeisen kannst kostet richtig Geld, evt. Ausgaben für Rechtsanwälte wenn sich Windkraftgegner gegen dich stellen ect.. Da kommt dann nochmal ein sümmchen zusammen. Ahso, Gutachter brauchst du auch noch die den idealen Standort finden. Bringt ja nix das Teil an einen Ort zu bauen wo kaum Wind lang kommt. ;-)
 
@Mudder: Google hat 38,8 Mio in das Projekt investiert. Da steht nicht das Google den kompletten Windpark finanziert hat.
 
@spongebong: Stimmt :)
Und außerdem sind es auch nur Turbinen mit knapp über einem MW Leistung, nicht gerade sehr viel nach heutigen Standards. Sie schreiben zwar dass sie sehr modern wären, aber wenn ich mir die REPower 6M dagegen anschaue, sind die ja richtig mickrig ;)
 
@Mudder: bei modernen Windkraftanlagen belaufen sich die Kosten grob gesagt zwischen 600 und 870 Euro pro Kilowatt/h pro Anlage. [1] solar-und-windenergie.de
 
Noch mehr Gewinn erzielen, sehr gut. Bald dann Strom von google? energy.google.com? Bald beherrscht Google die ganze Welt, indem sie AKWs bauen? global player for life...
 
@F4N4: Hey, da hat nicht Google die Schuld dran. Denen wurde ja von dieser Yahoo-Tante quasi "befohlen", sich auch auf Investitionen außerhalb der Internetsuche zu konzentrieren, um überleben zu können. Dass Google jetzt sooooo schnell reagiert ist aber bemerkenswert ;-)
 
@F4N4: lieber google, die meine Daten sammeln, als ein Stromkonzern der mich nach Strich und Faden belügt ;) Nieder mit der Strommafia, weiter so google. Auch wenn sie den Strom vermutlich fast ausschießlich selber nutzen werden und wenig einspeißen.
 
@orioon: Ich vermute mal das Google den Strom komplett einspeist, da nur dann Subventionen bezahlt werden. Ohne diese Subventionen sind diese Windkraftanlagen erst nach vielen Jahren rentabel.
 
@orioon: Yep, lieber Datensammeln und Strom per Google, als per FaceBook (die wissen viel mehr über einen, und die Leute geben das sogar freiwillig bekannt ...) :D
 
für 30Mill € bekommt man 113 Windräder ? Recht billig oder ? Da könnte man ja Deutschland zupflastern mit Windkraft wenn man bedenkt was die Politik an Milliardengeschenken der Wirtschaft macht :)
 
@CvH: Stimmt nur 300 k€ pro Turbine - für 1 Milliarde (ist ja nicht viel mit Blick auf Griechenland) könnte man also Gut 3.400 Turbinen ordern - schon irre.
 
@CvH: Wir leben eben in einem Bürokratenstaat wo an jeder ecke doppelt abkassiert wird, das ganze ding wird 5 mal versteuert bis es steht und dann brauchste noch Baugenehmigung, Tüv Abnahme etc. Im Ammiland darfste auf deinem Grundstück bauen was du willst und wie du willst ohne unnötige Bürokratie
 
@SimpleAndEasy: Ich glaube aber, du wärst nicht so glücklich, wenn sich dein Nachbar einen Hundert-Meter-Turm in den Garten stellen würde und danach einen ziemlichen Schatten hättest ;-)
 
@satyris: ich könnte ihn aber auf noch und nöcher verklagen weil ich dadurch eine deutliche beeinträchtigung meiner Lebensqualität habe ;) auserdem baut google die dinger mitten auf dem land
 
@SimpleAndEasy: was vor- und nachteile hat...
 
@CvH: Mal in letzter Zeit durch Norddeutschland gefahren? Da ist bereits alles zugepflastert mit Windrädern. :)
 
@lutschboy: letzte Woche in Dänemark war nicht viel von Windrädern zu sehen da gibts bei mir zu Hause im Gebirge mehr davon O_o wiederum werden sicherlich die Energiekonzerne nicht glücklich sein wenn es noch mehr Windkraft geben sollte da könnten die doch bald dazu gezwungen sein das ein oder andere Kraftwerk abzuschalten xD
 
@lutschboy: Kommt mir im Osten auch so vor.
 
@CvH: "investiert" muss nicht gleich "gekauft" sein. Du kannst in Deutschland auch 10.000 Euro in einen Windpark investieren - eben als Teilhaber der Betriebsgesellschaft. Ich schätze mal Google hat sich hier so 10% Anteile gekauft, wenn überhaupt. Rechnet man mal 55.000 Haushalte mit 1.000 Euro Stromkosten / Jahr, dann würde diese Anlage 55 Mio Euro / Jahr einspielen, ganz so flott klappt die Amortisierung nun leider noch nicht ^^
 
Tu gutes und rede drüber... Strom für 55.000 Haushalte - oder ein halbes Google-Rechenzentrum.
 
@satyris: Stellt sich die Frage, woher kommt der Strom wenn kein Wind weht und die Turbinen antreibt.
 
@uk82: Von dem Strom, den man beim Rasen mähen gespart hat, weil man Ziegen eingesetzt hat^^
 
@uk82: Atomkraft-, Kohle-, Gaskraftwerke. Solarstrom, Gezeitenstrom, Strom von Staudämmen (z.B. Hooverdamm), usw. such dir was aus. nennt sicht dann neuartig Energiemix
 
hmm.. ich waere mehr fuer Wasser, Sonnen und sowas. :/ klar Wind ist erneuerbar... aber schaut man in die Landschaft raus und sieht massig Windraeder.... naja...^^ sieht nicht gerade "toll" aus.
 
@StefanB20: Sag das besser keinem Holländer... ^^ Ein Land voller Windmühlen kann durchaus "hübsch" sein, es kommt eben auf das Design an. Ein Berghang oder Feld voller Solar-Panele ist auch nicht wirklich hübsch, und an jedem Fluss n Staudamm oder Gezeitenkraftwerke am Strand auch nicht - von Umweltschäden mal ganz abgesehen. Die eierlegende Wollmilchsau ist bei der Energieerzeugung nocht nicht gefunden worden.
 
@StefanB20: Finde ich eigentlich nicht - hier (Rostock) gehören in den ländlichen Gegenden Windräder irgendwie zum Landschaftsbild. Ich finde sie nicht hässlich - liegt aber vielleicht daran, dass die dort stehen seit ich mich erinnern kann.
 
@StefanB20: Ich verstehe das Argument "das verschandelt die Landschaft" (rein optisch) irgendwie nicht. Vorallem wenn man im gleichen Satz Sonnenenergie befürwortet... und vorallem Wasser. Dass sämtliche anderen Energiegewinnungskonzepte ebenfalls das Landbild verändern spielt anscheinend sowieso keine Rolle - oder was glaubst du, was so ein Schaufelradbagger eigentlich macht?
 
39 mille funktionieren auch nur in amerika. hierzulande bekommt man davon 3 mit grundstück und 5 jahre wartungsvertrag. alles ein bissl teuer eben hier. ;)@uk82: das siehst du falsch. das windrad erzeugt ja den wind, wird vom kraftwerk aufgefangen. dann wird dem wind das ohm entzogen, in Volt und Ampere geteilt und an der steckdose kommt WATT raus. olaf schubert hat es doch gut erklärt. xD
 
@Odi waN: Geniale Erklärung :-)
 
@Odi waN: Mille = tausend.
 
@John Dorian: ????? da steht 39 millionen. ich habe mich sogar vertan, ein windrad kostet ca. 1 mio in deutschland mit allem drum und dran. hat man nach ca. 10 jahre abbezahlt und dann gibts nen satten rentenzuschuss.
 
@Odi waN: Trotzdem sind eine Mille = tausend. Mio. sind Millionen. Und das weiß ich ohne Latein Kenntnisse :D
 
Forschungsgelder für kalte Fusions Anlagen wären wohl um einiges sinnvoller gewesen.
 
@John Dorian: Es wäre auch sinnvoller gewesen direkt von "Gehen" auf "Teleportieren" zu wechseln ohne die ganzen blöden Zwischenschritte wie Fahrrad, Pferdekutsche, Auto, Schiff, Zug, und Flugzeug.
 
@monte: Fleischmann und Pons waren doch schon fast so weit, 1989 haben sie es der Öffentlichkeit vorgestellt, es fehlen aber immer noch Gelder. Sogar das Geld in normaler Atomkraftwerke stecken wäre um einiges sinnvoller als die ganze Welt mit Windkrafträdern Vollzupflastern und trotzdem nicht genügend Energie zu haben.
 
39 mio dollar sind doch lachhaft - strom fuer 50000 haushalte bei der heutigen bevoelkerung auch - "google versorgt millionenstadt mit gruenem strom - 390mrd dollar investiert" - das waer ne news und ne gute aktion in die richtige richtung aber solche "minieinsaetze" an der oekofront machen einfach nur publicity und nichts weiter - gruss yergling
 
@yergling: Trotzdem eine gute Publicity, was machen denn die anderen Unternehmen?
 
39 Mio € ... schön und gut aber hoch moderne Anlagen ? nun ja also Pitch Steuerung und Monitoring sind wohl nichts so Neuartiges in der Windkraft. Und eine Leistung von 1,5 MW pro Anlage ist jetzt auch nicht so der Hammer. Anlagen der gleichen Leistung in Deutschland werden so allmählich gegen Größere ersetzt, nennt man dann Repowering... und wenn man dan mal die Investitionskosten für AlphaVentus den ersten deutschen Ofshore Energiepark anschaut (250 Mio € für gerade mal 12 Anlagen und ein Offshore Umspannwerk) dann kanns nicht so dolle sein...... nun ja ein hoch auf google....
 
Bild 1: Umweltveraschandelung durch Stahlbeton. Nebst einer nicht zu unterschätzenden Geräuschentwicklung, je nach Standortbeschaffenheit. Wem so einen überdimensionierten Windpark vors Haus gesetzt wird, der bekommt zwangsläufig Depressionen. Nicht umsonst steigen die Einsprüche von Bürgerbewegungen, gegen solche Anlagen sprunghaft an. Städter verstehen das übrigens in den seltensten Fällen, da sie ja ein Leben inmitten von Häuserschluchten gewählt haben. Da lobe ich mir jedenfalls die Photovoltaik. Die ist individuell, vergleichsweise unscheinbar und ebenso grün. Edit: Minus-Kasper: Intellektuell nicht in der Lage, sich mit Worten verständlich zu machen?
 
Leider wird nirgendwo erklärt, wie sie der Unsicherheit der Windenergie begegnen. Wind ist zwar eine schöne, saubere Energie, aber leider ist der Wind unzuverlässig. Man braucht Ersatzkraftwerke, die schnell einspringen können. Gegenwärtig sind das eigentlich nur Verbrennungskraftwerke. In Norddeutschland hat man ein ähnliches Problem: Die ländlichen Gebiete können innerhalb einer Stunde von 100 % Windenergie auf 0 % zurückfallen. Da braucht man dann ein Kraftwerk, dass Ersatz liefert, z.B. Kohle oder Gas. Regenerative Energie wie Wind und Sonne bedingen leider bisher auch relativ dreckige Kraftwerke zum Ersatz.
 
@Timurlenk: gut erkannt. hauptproblem ist und bleibt das zwischenspeichern von großen energien. am ehesten eignen sich hier noch stauseen, aber vor allem pumpspeicherkraftwerke. diese könnten trotz der umweltbelastung durch die errichtung solcher anlagen auf lange sicht sauberen strom erzeugen.
 
Also ich finde es gut, dass Google in Windenergie investiert. Wäre vielleicht besser gewesen, wenn sie in die Windanlagen von Enercon oder anderen guten deutschen Marken investiert hätten, denn in Deutschland wird bekanntlich alles perfektioniert und das ist auch oft gut so. :-)

Aber das Google sich dafür einsetzt finde ich schonmal gut. =)
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