Urteil: Rapidshare nicht für Nutzerinhalte haftbar

Recht, Politik & EU Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat in einem Berufungsverfahren gegen Rapidshare eine einstweilige Verfügung des Filmverleihers Capelight Pictures aufgehoben. Demnach ist Rapidshare für die Veröffentlichung von urheberrechtlich geschütztem Material ... mehr...

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Gute Entscheidung!
 
@EinEcki: Abolute agree :)
 
@EinEcki: jepp! Im übrigen: Was bringts ihnen, die Server mit wortlisten zu überwachen? wenn ich meine urlaubsbilder, meinen quellcode oder meine heimpornos Fluch.Der.Karibik.3.schlagmichtot nennen will, mach ich das. Der name muss ja nichts über die datei sagen
 
@DasGensu: genau richtig, und wenn man umgekehrt einen Film "Mallorca.Urlaub" nennt, ist die Wortliste auch sinnlos, wenn die Dateien auch noch mit Passwort gepackt sind erst recht.
 
@EinEcki: genau kann wieder ruhig schlafen :D
 
@EinEcki: Stimmt... Wenn jemand einen Drohbrief verschickt ist ja auch nicht die Post dafür haftbar ;)
 
@EinEcki: Muss dem Gericht auch recht geben. Man muss die Kirche im Dorf lassen. Hitlers Horch war bei den Nürnberger Prozessen auch nicht angeklagt. Also - man kann nicht das "Vehikel" schuldig machen, bloss weil ein Verbrecher es benutzt hat.
 
@EinEcki: Da hätte Capelight Pictures nach Hamburg gehen müssen um zu klagen. Das OLG Hamburg hätte hier sicher anderes entschieden, denn die Richter sind hier nicht so technisch versiert und drucken sich das Internet noch auf Papier um es zu lochen und abzuheften... ;-)
 
@EinEcki: Für wem ist sie gut? Für Rapidshare mit Sicherheit, aber doch nicht für User, die werden explizit als Täter dargestellt und man sollte sich nicht wundern, wenn dubiose Rechtsanwälte bald wieder Unterlassungserklärungen in Masse verschicken werden. mfg
 
@FlatFlow: du hast anscheinend keine Ahnung, wie Rapidshare funktioniert und berufst dich auf dein Wissen von RTL und co.
 
Richtig so! Genau so wenig kann man die Provider und Serverhoster für KiPo verantwortlich machen. Eine Sonderregelung für das erlaubte löschen von KiPo Provider- und Hosterseitig wäre trotzdem angebracht, dann müsste man sich nicht mit Sperren vergnügen sondern nimmt die Scheiße vom Netz und der Normalanwender hat seine Ruhe und wird nicht so arg "überwacht"!
 
@cyberathlete: Dieser Regelung bedarf es in Deutschland nicht. Die Verpflichtung besteht bereits. Warum sieht keiner das eigentliche Problem hinter der Sperr- und Löschdiskussion? Wir sind hier in Deutschland. Hier gilt deutsches Recht. Dieses ist bereits ausreichend ausgestaltet, um das Problem zu handhaben. Das Internet ist allerdings weltumspannend. Deutsche Behörden können auf einem Server in Tickituckaksthan nichts löschen, ohne selbst rechtswidrig zu handeln. Es kann nur eine Info an die zuständigen Behörden des jeweiligen Landes geschickt werden. Und in manchen Ländern ist es den Behörden schlichtweg egal. Und jetzt darf jeder raten, wohin sich die Anbieter des betreffenden Contents dann zurückziehen? Richtig, in genau diese Länder. Es gibt also zwei Möglichkeiten: Entweder man kriegt völkerrechtliches Abkommen hin, an dem sich ALLE Länder beteiligen, die an das Internet angeschlossen sind... oder man macht dieses Abkommen mit den Ländern, die bereit sind, zu unterzeichnen und trennt alle anderen vom Internet ab.
Wie praktikabel die einzelnen Lösungen sind, kann jeder für sich selbst entscheiden.
 
@Flash32: Deutschland darf keine Inhalte löschen, die sich auf ausländischen Servern befinden, aber gleich ganze Länder vom Internet zu kappen ist natürlich völlig rechtens. L O L
 
@Jolka: Lesen, verstehen, posten. In der Reihenfolge, bitte. Aber ja, theoretisch könnte Deutschland auch sagen "scheiß auf die anderen" und sich komplett ausklinken und ein reines Deutschlandinternet machen. _ Edit: Auch solltest du mal nachlesen, was völkerrechtliche Verträge sind. Vielleicht liegen die Verständnisprobleme dort.
 
@cyberathlete: Eigentlich ist doch die Regierung für alle Straftaten in Deutschland schuldig, denn schließlich stellt diese die Platform für all diese Straftaten zur Verfügung :p
 
Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer Schlag gegen die organisierte Abzocke. :)
 
@zedIam: Naja, "organisierte Abzocke"? Die Entsprechenden Unternehmen wollen auch nur ihr geistiges Eigentum schützen. Das würde jeder von uns genauso machen. Sie sehen ihre Felle davonschwimmen und können praktisch nichts dagegen tun. Da finde ich es verständlich, dass sie nach jedem Strohalm greifen, den sie finden können.
 
@Flash32: "geistiges Eigentum" ist doch ein lustiger Begriff, findest du nicht?! geistiges Eigentum = ich kaufe die Innovation eines Individuums um sie gewinnmaximierend zu vertreiben. Derjenige der das "geistige Eigentum" erschaffen hat, sieht von dem Profit nahezu nichts. Das bezieht sich sowohl auf Musikküpnstler, sowie auf Softwareentwickler.. es sind die Manager und Bosse die davon primär profitieren, daher rede ich bewusst von organisierter Abzocke. Aber beschränktes denken ist keine seltenheit mehr :) Welt 2.0 sei dank.
 
@zedIam: Wenn die entsprechenden Leute es nicht verkaufen wollen, dann müssen sie das nicht. Die Musikkünstler der Labels leben jetzt nicht gerade in Armut. Auch die Softwareentwickler könnten es anders haben. Warum machen sie es nicht? Ganz einfach: Den meisten ist das Risiko der Selbstständigkeit zu groß. Was ich auch verstehen kann. Man kann damit zwar das große Geld machen, es kann einen aber auch wirtschaftlich ruinieren. Jeder muss selbst wissen, ob er das Risiko eingeht und eventuell das große Geld macht oder eben auf Nummer Sicher geht und nicht so viel verdient. Ich sehe da nichts verwerfliches. _ Edit: Zum Begriff "geistiges Eigentum". Das was du da hinter das Gleichsetzungszeichen packst, ist Quatsch. Das ist doch nicht die Definition von "geistiges Eigentum". Geistiges Eigentum bezeichnet immaterielle Güter, die, genauso wie materielle Güter, gehandelt und genutzt werden können. Nur waren hier einige besondere Vorschriften nötig, da Immaterialgüter sich eben etwas anders verhalten als z.B. ein Auto. Wer wem wie welche immaterielle Güter verkauft oder Nutzungsrechte daran einräumt, steht doch auf einem ganz anderen Blatt. Es herrscht Vertragsfreiheit. Grundsätzlich ist niemand gezwungen, irgendwas zu verkaufen. Wenn sich die Leute aus mangelnder Weitsicht abzocken lassen, dann ist das, auch wenn es hart klingt, ihr Pech.
 
@zedIam: Ein wenig durchdachter Kommentar dank Verstand 0.815beta.
 
@zedIam: Augenscheinlich hast Du noch nie etwas wertvolles / kreatives / interessantes zustandegebracht, und die Brötchen zahlt Papi?
 
@rallef: Ich bin erstaunt wie manche Menschen andere Beurteilen können, ohne auch nur das geringste von diesen zu wissen. Augenscheinlich hast zumindest du NULL Menschenkentniss, aber dennoch danke für dein geistreiches Kommentar. PS: Ich verdiene meine Brötchen schon lange selbst und lasse sie mir nicht sponsorn und ich für meinen Teil bin Stolz auf meine erbrachten Leistungen!
 
mit Wortlisten meinen die aber net, dass die Dateinamen nach bestimmten Wörtern abgescannt werden oder!? Das wäre nämlich ziemlich nutzlos und lächerlich! oO
 
@slave.of.pain: Doch genau das meinen die Herren bei Capelight. Das sagt doch alles über deren Kompetenz.
 
@jigsaw: noch geiler finde ich deren Argmunent bzw Behauptung: "die Dateikennung "rar" sei ein wichtiges Indiz für eine Filmdatei"
Wie kann man so unvorbereitet in den Krieg gehen? Der Richter war anscheinend recht pfiffig und kannte sich zumindest etwas mit der Sache aus.
 
@Tdope: Vermutlich hat der Richter schon häufiger auf Rapidshare diverse Blockbuster gezogen und beim gemütlichen Familienabend entpuppte sich der Film Ice.Age.3.DVD dann als Porno... daher weiß er, dass Wortlisten nicht funktionieren können. Und nachdem Becks.Gesetzeskommentare.rar sich als Trojaner entpackte wusste er, dass .rar nichts mit Videos zu tun haben muss.
 
@Tyndal: Ja, das rar-Argument war echt ein Lacher. Ich meine selbst wenn man das Format verboten hätte, dann hätte man 7zip, zip, ace oder what ever genommen. Zur not ein nicht existierendes Format mit dem Hinweis auf der Downloadseite, dass man die Datei umbenennen muss. (Gab es schonmal, da wurden die Downloads als Bilder getarnt). Manchmal möchte man wirklich nicht wissen, mit was für abwegigen Argumentationen die Lobbys argumentieren um ihr Ziel zu erreichen. Da kann man immer nur froh sein, wenn der / die Richter einen gesunden Sachverstand haben.
 
@Memfis: rar verbieten? ich lach mich tot...
 
@jigsaw: was? ich bin jetzt eher davon ausgegangen, dass ich oben total Müll geschrieben habe. Was glauben die wohl aus was sich so ein Dateinamen zusammensetzt? Aus einer detailierten Beschreibung und noch der Adresse des Uploaders? Von mir aus können die diese Wortlisten einführen... außer dass das die Filesharer herzlich zum lachen bringen wird, wird das sonst nix bringen.
 
@slave.of.pain: Deshalb hat das OLG auch so entschieden. Ich bin, zugegebenermaßen, überrascht über die Entscheidung. Es scheint doch noch einzelne Richter zu geben, die sich auch mit dem "neumodischen Schnickschnak" beschäftigen, über die so viele Kollegen wahnwitzige und unhaltbare Urteile rauslassen.
 
Erstaunlich das es heutzutage doch noch Richter gibt die denken können.
Oder nicht befangen / bestochen sind wie die aus Hamburg.
 
@marcol1979: Bestochen wird da ganz sicher nicht! Es wird maximal etwas bei der Entscheidung für das "Richtige" nachgeholfen. Da die Entscheidung für das "Richtige" auch etwas Zeit braucht, wird diese dann halt mit Geld oder Sachgegenständen "vergütet". Also Nix mit Bestechung.
 
@marcol1979, Croft: Ihr habt ganz offensichtlich keine Ahnung wovon ihr redet. Ich finde es eine absolute Frechheit, den Richtern Bestechlichkeit zu unterstellen. Diese kindliche Trotzreaktion zeugt nur von geistiger Unreife. Wenn man sich mal einfach in der Praxis umschaut, wird man schnell feststellen, dass diese unsäglichen IT-Urteile nicht auf Bestechlichkeit basieren, sondern schlichtweg auf mangelndem Sachverständnis. Jetzt könnte man sagen "Super, das ist auch nicht viel besser!". Jain. Im Endeffekt macht es wirklich keinen so großen Unterschied. Einem bestechlichen Richter kann man allerdings einen Vorwurf machen, nämlich dass er bestechlich ist (und damit sofort von seinem Posten entfernt wird). Dem Richter mit mangelndem Fachwissen kann man aber nur den Vorwurf machen, dass er eigentlich zu wenig weiß, um in dem Fall zu urteilen. Das Problem hierbei ist aber: Er MUSS urteilen. Und hier liegt eben der Fehler im System. Früher konnte ein Richter mit einigermaßen umfangreicher Lebenserfahrung und etwas Logik über praktisch alles entscheiden, was in seinen Zuständigkeitsbereich fällt. Heute klafft hier eine riesige Lücke: der IT-Bereich. Man kann nicht von allen Richtern erwarten, dass sie hier tiefere Kenntnisse haben. Tatsächlich dürften die wenigsten solche Kenntnisse aufweisen, weil sie sich ja über Jahre hinweg mit Jura den Kopf vollstopfen mussten (und glaubt mir, das ist nicht wenig, was man da zu lernen und verstehen hat). Deshalb fordere ich schon seit Jahren die Einführung dedizierter IT-Gerichte, in denen gezielt Richter mit entsprechendem Fachwissen eingesetzt werden.
 
@Flash32: Justitia hat nicht umsonst die Augen verbunden um nicht zu sehen das den Ausschlag der Waage nicht die Gerechtigkeit wiedergibt sondern auf welcher Schale das meiste Geld liegt. ;)
 
@Flash32: Der Gerichtsort "Hamburg" ist aber schon seit einigen Jahren berüchtigt dafür, lobbyfreundliche Urteile zu sprechen. Ich nenne es lobbyfreundlich und nicht "bestechlich". Eigentlich ist die Gesetzeslage hier in Deutschland eindeutig. Als Hauseigentümer kann ich nicht dafür bestraft werden, wenn einer meiner Mieter ein Verbrechen in der gemieteten Wohnung begeht. Als Waldbesitzer kann ich nicht dafür verantwortlich gemacht werden, wenn dort eine Person vergewaltigt wird. Als Mietwagenverleiher trage ich keine Mitschuld, wenn der Fahrer mit dem gemieteten Wagen vorsätzlich einen schweren Verkehrsunfall begeht. Aber als Webspace-Verleiher soll ich meine Kundschaft überwachen (sofern das rechtlich überhaupt erlaubt wäre) - folglich müsste auch jeder Vermieter Schutzmaßnahmen in seinen Wohnungen einrichten (Überwachungskameras), der Waldbesitzer müsste ein Sicherheitsunternehmen mit Patroullien beauftragen, der Mietwagenverleiher das Fahrzeug bei Kollisionsgefahr zwangsabschalten. Das ist alles nicht möglich und teilweise illegal (Kameras in Mietwohnungen) - aber von Webspace-Anbietern wird genau diese Überwachung gefordert! Das OLG Hamburg könnte doch mal die Stadt Berlin auf Mittäterschaft verurteilen, weil die Stadt das Dealer-Problem in ihren öffentlichen Parkanlagen nicht in den Griff bekommt. Wobei ich mir die Überwachung einer begrenzten Parkanlage mit begrenzten Besuchern leichter vorstelle, als die Überwachung von mehreren tausend Dateien auf einem Server.
 
@marcol1979: Das ist natürlich ein klarer Beweis für die Bestechlichkeit der Richter. Dagegen kann ich nichts mehr anführen und bin entwaffnet! (Auf die Ironie-Tags hab ich jetzt mal verzichtet) _ @Tyndal: Das Problem ist mir bewusst (siehe Post oben). Diese Diskrepanz in der Rechtsprechung liegt aber nicht daran, dass die Richter bestechlich sind oder Lobbyarbeit machen. Es liegt schlicht und einfach daran, dass sie fachlich keine Ahnung haben und auch keine wirklich sinnvolle Möglichkeit haben, sich entsprechend informieren zu lassen. Man kann sich für alles nen Sachverständigen kommen lassen, aber im IT-Bereich gibt es da noch nichts sinnvolles. Was für einigermaßen interessierte Personen klar auf der Hand liegt, bleibt vielen Richtern verschlossen, weil sie sich mit dem Thema nicht mal im Ansatz auskennen. Mach dir mal den Spaß und les juristische Fachliteratur über das Thema Computer und Internet. Selbst in diesen Büchern merkt man oft, dass der Autor wirklich keine Ahnung von der Technik hat, über die er gerade schreibt. Manche Bücher macht das sogar faktisch unbrauchbar, da alle rechtlichen Überlegungen auf falschen technischen Grundlagen basieren. Wir haben zur Zeit IT-rechtliches Chaos in Deutschland. _ @Croft: Du übertreibst nicht. Viele Richter (und generell Juristen) verstehen von Computern wirklich NICHTS. Der Richter MUSS aber ein Urteil sprechen. Er kann sich nicht einfach rauswieseln. Der Bürger hat auch einen ANSPRUCH auf ein Urteil! Ein sinnvolles, funktionierendes Gutachtersystem wie es z.B. bei medizinischen Fragen, Verkehrsrecht, Baurecht, etc. existiert, gibt es im IT-Bereich nicht. Der Richter steht allein auf weiter Flur und muss, bildlich gesprochen, in völliger Dunkelheit Darts werfen. Das ist eine wirklich beschissene Situation für ihn.
 
@Flash32: Ich gebe Dir Recht, dass der Richter ein Urteil sprechen MUSS und sich dabei an sein eigenen Sachverstand halten muss als auch an die Gesetztestexte (die selber der Zeit hinter her hinken). Aber sei bitte nicht so blauäugig, dass in Deutschland keine Bestechung vorgenommen wird. Wir leben nicht im Lummerland.
 
@Gizmor575: Ich habe niemals behauptet, dass in Deutschland keine Bestechungen laufen. Himmel nein, das ist eine allgegenwärtige Beeinflussungsmöglichkeit. Vor allem in Wirtschaft und Politik nachweislich sehr beliebt. Aber wie viele Richter sind schon wegen Bestechlichkeit aufgeflogen? Klar, es gibt bestimmt auch bestechliche Richter. Aber ich denke, dass das prozentual ein DEUTLICH geringerer Anteil ist als z.B. in der Politik. Der Grund liegt auf der Hand: Nach 7 Jahren bockschwerem Studium, zwei knüppelharten Staatsexamina und einer gefühlten Ewigkeit als Richter auf Probe sitzt man endlich fest im Sattel. Und mit _fest_ meine ich: Wenn Deutschland nicht explodiert sitzt man dort bis zum Ende seines doch recht ordentlich bezahlten Arbeitslebens. Und auch danach ist man noch gut versorgt. Und man ist in seiner Arbeit FREI. Man hat keinen Chef, der einem dauernd ins Genick schnauft. Man hat absolut freie Arbeitszeiten. Man hat alle Freiheiten, die man überhaupt im öffentlichen Dienst haben kann. Man darf nur eins nicht tun: Seine Geeignetheit für den Posten verlieren. D.h. man muss die Gesetze beachten, darf nicht jeden Sonntag nackt übern Marktplatz laufen und darf sich nicht bestechen lassen. Glaubst du allen ernstes, dass ein Richter diese Freiheiten für ein paar Kröten aufgibt? Schönen Tag aus Lummerland ;-)
 
@Flash32: Ja, glaube ich. Erstens sind es Menschen, zweitens: Nur weil keiner auffliegt, heißt das noch lange nicht, dass es keine bestochenen Richter gibt. Es gibt einen jährlichen(?) Report über die Bestechlichkeit (mir fäll gerade der Name nicht ein) in einem Land und da liegt Deutschland nicht wie von vielen erwartet auf den vorderen nicht-bestechlichen Plätzen. Falls die "Reporter" nicht bestochen sind.....ich leg mich wieder ins Lummerland ;-)
 
@Gizmor575: Ich habe niemals behauptet, dass in Deutschland keine Bestechungen laufen. Himmel nein, das ist eine allgegenwärtige Beeinflussungsmöglichkeit. Vor allem in Wirtschaft und Politik nachweislich sehr beliebt. Aber wie viele Richter sind schon wegen Bestechlichkeit aufgeflogen? Klar, es gibt bestimmt auch bestechliche Richter. Aber ich denke, dass das prozentual ein DEUTLICH geringerer Anteil ist als z.B. in der Politik. Der Grund liegt auf der Hand: Nach 7 Jahren bockschwerem Studium, zwei knüppelharten Staatsexamina und einer gefühlten Ewigkeit als Richter auf Probe sitzt man endlich fest im Sattel. Und mit _fest_ meine ich: Wenn Deutschland nicht explodiert sitzt man dort bis zum Ende seines doch recht ordentlich bezahlten Arbeitslebens. Und auch danach ist man noch gut versorgt. Und man ist in seiner Arbeit FREI. Man hat keinen Chef, der einem dauernd ins Genick schnauft. Man hat absolut freie Arbeitszeiten. Man hat alle Freiheiten, die man überhaupt im öffentlichen Dienst haben kann. Man darf nur eins nicht tun: Seine Geeignetheit für den Posten verlieren. D.h. man muss die Gesetze beachten, darf nicht jeden Sonntag nackt übern Marktplatz laufen und darf sich nicht bestechen lassen. Glaubst du allen ernstes, dass ein Richter diese Freiheiten für ein paar Kröten aufgibt? Wie oben bereits erwähnt, vielleicht tatsächlich ein paar. Aber diese Zahl dürfte verschwindend gering sein. Und das dürften dann auch eher die Amtsrichter sein.
 
@Flash32: Dann sehen Sie sich doch mal die Postenrangelei und die Karrierekorruption unter Richtern/Staatsanwälten an (auch hier gibt es Besoldungsstufen....), und gelegentlich auch, wie sich diese Leute zwischen Schweinebauchanzeigen und dem Horoskop in der lokalen Presse dicketun. Wüßten Sie das, würde Ihnen wohl so manches Urteil in anderem Licht erscheinen.
 
@Flash32: Es kann doch aber nicht angehen das ein Richter über Sachen urteilt von denen er (ich übertreibe jetzt mit Absicht) Nichts versteht. Wenn er es selber nicht versteht muss er halt ein Gutachter beauftragen ihm die Situation klar zu machen.
 
Da hatte warscheinlich die Telekom Ihre Finger im Spiel. Da die Angst hatten demnächst für Drohanrufe verantwortlich gemacht zu werden. Wehret den Anfängen... ;)
 
Legal öd. Illegal - RapidShare ist nicht mehr so toll..... Diese Einschränkungen die sie den Usern auferlegen. DL-Limit - Früh morgens aufstehen, um mehr zu bekommen....
Ohne mich;)
 
@Sighol: mach dir nen account dann brauchst du auch nicht so früh aufstehen!
 
@Tdope: Kann diese Antwort wahr sein? Müde?
 
@Sighol: wie meinste das? Früh aufstehen meinst du doch wohl weil sie da ja für die freeuser keine begrenzung haben....? Mit nem Account hast du das doch nicht mehr. oder hab ich was falsch verstanden?
Happy Hour ist doch nur locken von User die bezahlen sollen. Wen du sowas nutzen willst nim J Downloader da hat er schon vollkommen recht. Aber mir wäre das zu doof meinen PC nonstop laufen zu lassen über Nacht. Auch wenn es nur ein Netbook ist oder so
 
@Sighol: Verstehe nicht was du dran auszusetzen hast... nimm dir n jdownloader und geh afk....
 
@puffi: DL-Limit, Happyhours 04-10 Uhr
 
@Sighol: Ist das nicht von 2 Uhr bis 10 Uhr?
 
@Corsafahrer: 1 Uhr - 10 Uhr.kerle, wasn geplenke hier ;D
 
@Tribi: 2 Uhr bis 10 Uhr. Erst informieren, dann posten!
 
@Sighol: wieso früh aufstehen? Rechner einfach laufen lassen.
 
Gutes urteil, und Beispiel für andere voreilige Kläger.
 
Und nein, das Gerichtsurteil ist nicht für die Allgemeinheit. Ich denke deswegen möchte RS auch vor dem BGH, damit es ein Urteil gibt und man nicht jedes OLG in DE abklappern muss und überall andere Entscheidungen bei rum kommen.
 
Dieses Urteil ist einfach nur Richtig !!!
Offenbar hat sich hier mal ein Richter mit der Thematik auch etwas mehr beschäftigt ;)
 
Und für Privatpersonen gibts sogar Ärger, wenn jemand in das WLan "einbricht". Stichwort "Störerhaftung".
 
@iammaac: Bitte nochmal die entsprechenden Urteile nachlesen. Das gilt so wie du es sagst, nur für offene oder quasi-offene WLANs.
 
@Flash32: wep zählt in diesem kontext übrigens als ausreichender schutz und ist nicht mehr "quasi offen", so wie du es nennst.
 
@|DeathAngel|: Wo hab ich WEP als "quasi offen" bezeichnet? Das "quasi-offen" ist eine juristische Standardfloskel, um Spielraum zu haben. Wo genau inzwischen die Grenze zwischen offen und nicht-offen liegt, welche Gerichte was vertreten und welche Auffassung in welchen Teilen Deutschlands vertreten werden, müsste ich selbst erst recherchieren. Aber da ich dafür aktuell nicht bezahlt werde, habe ich dazu keine Lust.
 
@Flash32: das brauchst du auch nicht recherchieren, da ich dir und den lesern dieses forums diese vermutlich interessante information im vorherigen kommentar schlicht genannt habe. nicht mehr und nicht weniger. ;)
 
@|DeathAngel|: Entschuldigung, dann hab ich deinen Kommentar missverstanden.
 
Schade, ich hätte es gerne gesehen wie sich diese Gerichtssprechnung entwickelt hätte, und irgendwann die Stadt X als solche angeklagt worden wäre weil sie den Marktplatz "zur Verfügung gestellt" hatten, auf dem ein Dieb jemandem die Tasche geklaut hat. Wäre bestimmt zum Totlachen gewesen, wenn diese Trottel irgendwann gecheckt hätten wie absurd ihre Urteile doch sind.
 
diese entscheidung ist mehr als gerechtferigt. es kann ja nicht sein das immer der hostanbieter gerade stehen muss. sonst könnte man ja auch den isp verklagen, weil das illegale zeug durch seine leitungen flutscht. wenn man jemanden bekämpfen will dann die bloger oder foren, diejenigen die die links bereitstellen. hier noch ein zitat aus dem gericht: "Der Verfahrensbevollmächtigte der Antragstellerin hat in der mündlichen Verhandlung vor dem Senat erläutert, daß für ihn die Verwendung einer Endkennung ".rar" ein wichtiges Indiz für eine Filmdatei sei. Dies ist unzutreffend. RAR ist ein allgemeines Dateiformat zur Datenkompression, um den Speicherbedarf von Dateien für die Archivierung und Übertragung zu verringern. Mit Filmdateien hat das unmittelbar nichts zu tun." meine fresse ey, was für ein argument, eine rar datei die als indiz für illegale filme gilt loool
 
so is brav
 
Schön, dass Hamburg nicht das einzige Gericht in Deutschland ist :)
 
Rapidshare abzocke kein voll download speed für free user.

Ich nutze lieber Netload.
 
@DaywalkerX: was hat es mit abzocke zu tun? ich nutze rapid seit über drei jahre, zahle gerne dafür. bin rundum zufrieden, mit allem, vom download/upload bis zum support. wie lange brauchst du eigentlich um 5 gb daten mit dem netload zu laden? also ich benötige dafür ca. 35 minuten.
 
@It-Junkie: Wie lange brauchst du denn, um eine Collection von 100GB von Rapidshare zu ziehen? Ich brauch dafür ca. 7 1/2 Stunden dank Usenet. Dort hab ich auch keine Limitierung auf 5GB/Tag. Kostet zwar knappe 16 Euro pro Monat aber das ist es mir Wert.
 
@EpicFail: du redest hier von usenet, da wird doch eigentlich nur illegales zeug heruntergeladen, oder kannst du da daten ablegen und die an freunden verteilen? und ausserdem, wer zieht schon 100 gb pro tag? eigentlich nur leute die sich filme und sonstiges besorgen, erzähl mir bitte nicht du lädst dir firmen dokumente oder urlaubsfotos herunter...
 
@It-Junkie: Klar kann man das. Dateien packen und mit Passwort versehen, evtl splitten, hochladen und dann die nzb-Datei und das Passwort an die Leute weitergeben, die es haben sollen. Und der illegale Kram nimmt bei RS auch mehr und mehr Überhand.
 
@EpicFail: und man benötigt für diese nzb dateien keinen usenet account?
 
@EpicFail: Die Dateien auf RS waren schon immer zu über 95% nicht wirklich legal. Ich meine da gibt es besser Möglichkeiten legale Dateien zu tauschen ;)
 
@EpicFail: http://www.bintube.com/ 620 Tage retention für knapp 8 Euro. Erreiche dort auch volle 100Mbit.
 
Usenet-Provider sind wirkliche Abzocker. Frag mich, wie jemand so **** sein kann?
 
@stapaxx: genau diese user sind dann hier die rumheulen wenn die server in holland un co. hochgenommen werden. es ist eigentlich fahrlässig usenet zu nutzen, genau so unsicher wie torrent. aber das begreifen die erst dann wenn der blaue brief im briefkasten liegt...
 
@stapaxx: Was ist an einer Flatrate mit Unlimited Speed und Traffic für 16 Euro/Monat abzocke? Die Usenet-Provider, die du meinst, sind Usenext und Firstload. Aber es gibt noch sehr viele andere Anbieter.
 
@It-Junkie: LOL!!! Bisher wurden noch KEINE Usenetserver hochgenommen weil das definitiv nicht möglich ist. Such mal bei Wikipedia nach Usenet. Dann weißt du, warum Usenet-Server nicht hochgenommen werden können. Ausserdem ist der Traffic 256bit SSL. Von daher weiß keiner, was man lädt. Und RS hat kein SSL soweit ich weiß. Die Server, die hochgenommen wurden, waren so genannte payed Topsites. Wo du für Geld einen Axx bekommst und dann die neusten Sachen ziehen kannst. Und das ist was ganz anderes als Usenet.
 
pc so configurieren das automatisch um 0.30 uhr hochfährt und um 10.30 uhr wieder runterfährt.jdownloader so configurieren,das download um 1.00 uhr startet und 10 uhr endet.
und ja das geht, google hilft
 
Oder einfach nen Fuffi pro Jahr investieren ;) Da will mir einer erzählen das er dafür kein Geld hat, aber raucht und säuft pro Monat für fast 200€. Also von wegen "Is mir zu teuer etc." ist in meinen Augen keine Ausrede.Zum Topic: Recht so ^^
 
Wer bitte soll sowas den auch Prüfen?
Irgentwelche Fantasie Namen mit 10 stelligen Container Passwort .
 
Nein! nicht verantwortlich was die eigenen, registrierten Nutzer rein stellen. Rapidshare ist auch völlig unbekannt für solche Inhalte. Alles bestens. Wer allerdings durch Rapidshare nicht erlaubtes herunter lädt, ist schlecht dran. Cranck 3 ist also da. Es lebe die Rechtsprechung!!! Rapidshare und co. = radioaktiver Müll! Wer es anfasst... auch.
 
Ich würd sagen, dass das ein Fastschlag ins Gesicht für die Musikindustrie ist... Aber naja... Solange sie keine vernünftige Qualität abliefern und dafür überzogene Preise verlangen, ist dieses Urteil genau die richtige Antwort... Auch wenn das immer noch nicht die antwort gegen die illegalen Downloads ist...
 
Ich bin einer von denen, deren Arbeit von den Komplizen Rapidshares regelmäßig "geshared" - also gestohlen - wird. Und zwar in existenzbedrohendem Ausmaß.
Liest man das "Urteil im Namen des Volkes" richtig, dann kann man jetzt Kinderpornos am Pausenkiosk verkaufen (wiiiir stellen ja nur das Papier und die Druckfarbe zur Verfügung) und Crack in der Kneipe (von mir ist nur das Tütchen, das was drin ist hab' ich nicht gemacht.)
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