Street View: Einigung zwischen Google und Aigner

Recht, Politik & EU In der Auseinandersetzung um Googles Street View-Dienst gibt es eine Einigung mit dem Verbraucherschutzministerium. Vor dem Start sollen alle Widersprüche von Bürgern verarbeitet werden. mehr...

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Deren Probleme will ich haben ...
 
@Picard.: Die sollen sich lieber mal um Arbeitsplätze kümmern, aber es gibt es ja genu anderen Mist mit dem man sich bechäftigen kann. So lang Politiker ihr Geld bekommen sind die auch zufrieden.
 
@lordfritte: Keine Zeit fuer Arbeitsplaetze. Die angelich gestoerte Privatsphaere ist wichtiger, denn gleichzeitig engt man diese ja ein, indem man seltsame gesetze zum Schutze des Volkes (haha ich lach mich tod) macht. Ich sag nur VD :)
 
@StefanB20: Mich stört weniger das man sich nicht um Arbeitsplätze kümmert, ist ja auch nicht das Aufgabengebiet von der guten Frau Aigner. Letztens erst kam ein Bericht wie Qualvoll in manchen Schlachthöfen Tiere betäubt werden. Manche wurden lebend an den Füßen aufgehangen und dann die Kehle durchgeschnitten. Da will man glatt Vegetarier werden. Genau um sowas sollte sich eine Verbraucherschutzministerin kümmern, aber da ist wohl eine Lobby die das verhinert. Man, wie mich dieser Aktionismus in Deutschland ankotzt.
 
@Picard.: In manchen Teilen der Welt werden neben Tieren auch Menschen so behandelt. Da es keine wertvollen Menschen (Europäer, Amis etc) sind, interessierts keinen. Sowas liest man mal im Spiegel, schüttelt ungläubig den Kopf und schlürft seelenruhig seinen Kaffee weiter. Wenn dagegen Google mit der Kamera vorbei fährt da geht der Herzschlag auf 200 und man reagiert empfindlich.
 
Ich verstehe nicht warum sich alles so drüber streiten.
Kein Land macht Google soviel Probleme in Sachen Street View wie Deutschland.
Was ist so schlimm daran, wenn man das eigene Haus im Web sehen kann?
Meiner Meinung nach machen die sich zuviel Sorgen.
 
@fcb93: Ich bin mir sicher, dass solchen Daten missbräuchlich verwendet werden können, aber das ist mit Sicherheit bei fast allen Dingen so. Die Regierung soll da mal nich so ein Drama machen. Freut mich, dass beide Parteien sich einigen konnten!
 
@slave.of.pain: jap. Das ist genauso wie wenn Google bestimmte Gebiete weiss darstellen soll (weil geheim und bla). na was sagt das fuer Terroristen aus? genau.. alles das bombadieren, was weiss ist auf der karte. :D
 
@fcb93: Der Hauptgrund dürfte eben sein, dass Google über die Hecke hinweg fotografiert und das geht manchen auf den Geist. Aber sich dann im Internet bei Facebook verewigen.
 
@Picard.: der hauptgrund ist das alles was google sammelt nicht in deutschland gespeichert wird , sondern in den usa, auf irgentwelchen servern, die keiner kennt wo sie stehen! findest du das etwa toll? und schon vergessen: neben streetview haben die wlan gescannt. wenn mir so ein auto entgegenkommt, gibts ne tomate ins visir. google geht zuweit! streetview ist unsinn! der planet von oben reicht nicht. bald ist es nich unsere DNA!. echt leute aufwachen!!!!
 
@exqZ: und was ist mit öffentlich zugänglichen Webcams? Die willste doch bestimmt auch verbieten? Euer Name am Briefkasten gehört doch auch verboten-muss gegen Nummern ausgetauscht werden, denn die sind weniger aussagekräftig! Oder besser nur nen Strichcode, lol! Wir könnten ja auch Aliase für Briefkastennamen einführen! Das sollte helfen! Ihr könnt Euch aber auch gleich einmauern und nur noch per Handy kommunizieren, sofern ihr Eure Nummer rausgeben wollt.
 
@Picard.: Bekäme die Bundesregierung bzw. Land oder Komunen ordentlich Geld von Google, dann würde sich Frau Aigner auf jedenfall nicht so für die Privatsphäre der Bürger einsetzten...
 
Zu den letzten beiden Absätzen: Gegen den Dienst ist ja auch nix zu sagen, aber es ist ein unterschied ob man ein Bild aus einer Höhe von ca 1,70m oder ca 2,90m macht. Mit 1,70m kann ich nicht über Mauern schauen oder in Fenster rein (ok, kommt auf die Bauweise des Hauses drauf an). Dies ist aber mit 2,90m weniger ein Problem. Damit haben die Leute ein Problem!
 
Die einizig sinnvolle Implementierung von diesem Schwachsinn wäre daß diese "Problem"-Leute ein extra Acc bei Google beantragen können bei dem alles ausgeblendet wird. Alle anderen sind und werden nicht beschränkt. ;)
 
Na da bin ich ja mal gespannt. Bei meinen Mietern wird man recht gut auf den Balkon, Garten schauen können. Und ich weiß das der ein oder andere einen Widerspruch einlegen wird. ICH will aber das die Bilder nicht verpixelt werden... Warte gespannt auf das DE- StreetView. Und habe solange ich als Person nicht drauf bin auch nicht wirklich viel einzuwenden.
Komisch wird es erst dann wenn Fotos meiner datenschleudernden Freunde bei Google-Maps-Street auftauchen und mich beim grillen zur Schau stellen.
 
das ist so typisch deutsche politik bei sonen sachen machen sie sich ne paldde, ich meine was ist denn so schlimm daran wenn mein haus abgelichtet wird, jeder der laufen kann kann sich doch mein haus von der straße anschauen das hat doch nix mit privatsphere zu tun! aber wenn banken kundetn daten in großen stil abhandenkommen oder wir durch elena überwacht werden da macht diese kuh ihr maul nicht auf, weil das ja arbeitsintensiv werden könnte. und der dumme pöbel denkt sich hui da setzt sich wer für uns ein, alter wie mich dieses system ankotzt :D
 
@d4rkside: full ack! Als ich das im Radio hoerte dachte ich nur eins "typisch Deutschland"
 
Lächerlich! Sowas gibt es auch nur in Deutschland! Peinlich!
 
Also diese Möglichkeit hat sicherlich ihre Vorteile, aber ich finde, dass wenn jemand mein Haus sehen will, diese Person auch zu mir nach Hause kommen kann, um dieses dort zu betrachten.
 
Also diese Entscheidung ist gar nicht so schlecht, denn jeder Mensch hat das Recht auf Privatsphäre. Daher ist so eine Möglichkeit, sein Haus zu löschen, sinnvoll.

Jedoch möchte Google damit ja erreichen, dass man sich die ganze Welt ansehen kann, ohne tausende von Kilometern zu reisen. In Google Street View werde ich mir sicherlich nur unsere Straße ein bisschen ansehen, um zu gucken, wie die Fotos geworden sind und sein haus im Internet zu sehen, aber ich werde bestimmt nicht irgendwas an der Umgebung ansehen. Viel mehr wird man sich bspw. Australien oder andere weitentfernte Länder ansehen, um zu gucken, wie es dort aussieht.

Natürlich können sich nun auch Einbrecher über das Haus informieren, um dort problemlos einbrechen zu können. Jedoch will ein Einbrecher etwas bestimmtes entwenden und würde sich daher so wie so das Haus ansehen, mit oder ohne Google Street View.
 
Wir Deutschen haben ja solch ein hässliches Land, das darf man auf keinen Fall online vorzeigen! Vielleicht steht ja dann mein VW in der Einfahrt und die Leute sehen, dass ich kein Millionär bin. Das geht ja gar nicht. Schnell Beschwerde einlegen!
 
Tja, dann werden wir in Zukunft wohl die Lücken manuell auffüllen müssen. Aber wenigstens kann man sich dann darauf verlassen daß die Qualität besser ist als von Google direkt. ;)
 
Wenn der letzte Absatz im Artikel stimmt und davon gehe ich mal aus verstehe ich nicht wie die Aigner da ünerhaupt eine Diskussion machen kann bzw. warum Google sich da auf irgendwas einlässt.
 
Das eigentlich erschreckende daran ist, dass man sich heute schon dafür rechtfertigen muss, wenn man nicht will, dass Daten, gleich welcher Art, die einen im engeren oder weiteren Sinne betreffen, irgendwo veröffentlicht werden. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob es um die eigene Telefonnummer geht, Zeugnisse, Partyfotos oder Aufnahmen der Liegenschaft die man bewohnt. In jeder Datenveröffentlichung und -sammlung kann man, wenn man will, positive Aspekte finden. Mit Telefonnummern kann man eine Auskunft betreiben, was praktisch ist, wenn man eine Nummer sucht. Mit zentral gesammelten Zeugnissen kann ich schneller passende Bewerber finden. Mit Vorratsdatenspeicherung kann ich illegalen Aktivitäten auf die Spur kommen. Und mit Google-Streetview kann ich mir meine Urlaubsregion oder die Gegend in der ich mir eine Wohnung kaufen will anschauen. Gleichwohl steht das subjektive Schutzbedürfnis, egal ob sachlich begründet oder auf Emotionen basierend, im Vordergrund, sofern es gänzlich absolut überwiegende Interessen des öffentlichen Gemeinwohls betrifft (z.B. Enteignungen mit Entschädigung um eine Autobahn zu bauen). Während aber noch vor rund 30 Jahren die Menschen gegen Dinge wie Volkszählung und Co. auf die Straße gegangen sind, muss man heute einfach nur mit einem Vorteil locken: der mögliche Gewinn einer Waschmaschine, irgendetwas umsonst zu erhalten oder eben etwas "Praktisches" zu ergattern. Natürlich bleibt es jedem freigestellt, was er tut, aber mittlerweile wird jeder drangsaliert, der sich dieser Einstellung nicht einfach unterwirft. Wer - vielleicht sogar über- - kritisch an etwas herangeht, wird als "Spinner" abgetan. Wer der Meinung ist, dass auch das Wohnhaus zur Privatssphäre zählt, ist jemand, der in seiner Freizeit auch 'nen Aluhut trägt. Und wer nicht mindestens bei Facebook und StudiVZ angemeldet ist, der ist eh paranoid und verhindert den Fortschritt. Welches Geistes Kind jedoch hinter solch unreflektierter Technikaffinität steckt und ob man nicht auch anderen Leuten eine Meinung zugestehen sollte, so wie man ja selbst auch eine hat, das sollte jeder mal für sich überdenken....
 
Ich fahr im Juni nach Süd Frankreich. Hab mir schon mal das Hotel angesehen, sieht gut aus. Bin die Straße "abgefahren" - da ist die nächste Tankstelle und dort die nächste Kneipe. Den kürzesten Weg zur Tauchbasis hab ich auch schon gefunden. Ich liebe Street View !!!
 
Kann das auch nicht verstehen, bei Street View kacken die sich so dermaßen an, aber die Vorratsdatenspeicherung kriegen die gar nicht schnell genug verabschiedet....
 
die einigung ist voll fürn arsch. google müsste bei den rathäusern anfragen ob die das machen dürfen und die rathäuser müssen die bürger fragen. aber war klar das die inkompetente oder besser gesagt die korrupte politik mal wieder mist baut. jeden bürger zu fragen was die politik machen darf und was nicht wäre ja auch zu viel in einer diktatur. wo kämen wir den dann hin? in eine demokrtie? um gottes willen, lasst es bloß nicht so weit kommen.
 
Wo liegen denn im Rathaus die Formulare gegen ELENA und gegen die staatliche Einsicht auf mein Bankkonto?

"Privates muss privat bleiben. Jeder Bürger muss das Recht behalten, über die Verwendung seiner persönlichen Daten selbst zu entscheiden."

Über die Straßenbilder wird von der Politik monatelang diskutiert, aber über die wirkliche Verletzung der Privatsphäre wir stillschweigend über den Bürger hinweg entschieden. Bei Google Streetview konnte man doch schon lange die Bilder löschen lassen.

Also Frau Aigner wie kann ich der Datennutzung bei den oben genannten Verfahren widersprechen?
 
@simsoo: Warum sollte man etwas widersprechen was es schon seit Jahren gibt, nur jetzt digital statt auf Papier?

Aber ich finds schon genial, dass man die eine missachtung der privatsphäre gut heißt, weil andere missachtungen vorhanden sind...
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