Australien: Pläne für Websperren vorerst gestoppt

Recht, Politik & EU Die australische Regierung hat ihre Pläne, ein umfassendes System von Websperren einzuführen, vorerst gestoppt. Vor den Wahlen Anfang nächsten Jahres wird der Gesetzentwurf wohl nicht mehr behandelt. mehr...

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Ahja, weil Wahlen sind und man Angst hat gibts kein neues Gesetz. Politiker, alle in einen Sack und Knüppel druff, egal wen man trifft: Es ist der richtige.
 
Ich weiss inzwischen garnicht mehr, was ich von solchen Sperren halten soll.
Einerseits finde ich es total gerechtfertigt Kinderpornographie auszusperren, aber wie weit ist das von einer allgemeinen Zensierung des Internets entfernt? Und wer behält den überblick was gesperrt werden soll und was nicht? Bin gespannt wie es in Europa zukünnftig aussehen wird..
 
@lightOn: warum sollte man es sperren, wenn sie problemlos gelöscht werden kann? Zumal jedes kind mit googles hilfe diese sperren umgehen kann. Das einzige was dadurch geschaffen wird ist, dass dem gemeinen bürger informationen vorenthalten werden können, weil er sobald er auf son einer gesperrten seite landet denkt "oh mist schnell wech hier", dass auf der seite vieleicht aber auch nur steht unser president ist doof, weiß er dann nicht..
 
@lightOn: kinderpornographie gehört gelöscht - nicht gesperrt !!!
 
@lightOn: Kinderpornographie sollte nicht unsichtbar gemacht, sondern entfernt werden. Wenn ich sehe, wie im Park eine Frau vergewaltigt wird, kann ich natürlich auch einfach einen Sichtschutz davorstellen (den man jederzeit umlaufen kann). Oder ich gehe auf den Täter los!
Zugegeben, die eigentlichen Betreiber solcher Seiten zu finden mag nicht leicht zu sein. Seiten zu entfernen ist jedoch wesentlich einfacher (auch im Ausland, auch im nicht-EU Ausland) als es versucht wird einem weis zu machen.
 
@lightOn: Sperren verinfachen sogar das Dasein solche Seiten. Zufallsfunde würde es deutlich seltener geben. Wobei es eigentlich jetzt schon praktisch keine Zufallsfunde gibt. Aber die wenigen die es gibt würden wegfallen. So kann man sie nicht mehr melden. Eine Wegseh-Gesellschaft.
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