Nutzer sind bereit für Online-Journalismus zu zahlen

Wirtschaft & Firmen Ein wachsender Teil der Internet-Nutzer ist bereit, für kulturelle Inhalte Geld auszugeben. Speziell für Qualitäts-Journalismus würden inzwischen 39 Prozent etwas bezahlen. mehr...

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Ich nicht... Zumal ich schon für die Informationsquelle öffentlich/rechlich TV meine Gebühren bezahle. Ich drucke mein Geld nicht im Keller und muss sehen, dass ich jeden Cent zusammen halte. Internet ist kostenlos - Ende - mehr Geld gibt es nicht.
 
@Kobold-HH: *unterschreib*
 
@Kobold-HH: Recht haste!
 
@Kobold-HH : Zusammenhang? Was hat öffentlich/rechtliche mit gutem Journalismus zutun? Oo Leute denkt nach, hier gehts eben um qualitative Berichterstattungen. Die kostet nunmal viel Zeit. Gute Medien wissen die meisten sowieso nicht mehr zu schätzen. Du gehörst genau zu den Leuten für die alles kostenlos sein muss. Zudem verwenden dann alle Menschen Werbeblocker "Werbung nervt ja, giev kostenlos!!!". Ich bin durchaus bereit für einen guten Artikel Geld zu bezahlen. Grade richtung Wirtschaft (siehe WallStreet Journal).
 
@Kobold-HH: Tagesschau.de und heute.de wird es auch weiterhin kostenlos geben, da sie öffentlich finanziert werden. Doch wo ist die Finanzierung für Spiegel.de, FAZ.de, taz.de usw.? Mir ist es lieber, wenn ich diese Angebote nutze, dafür etwas zu zahlen, als ganz auf sie verzichten zu müssen.
 
@Fede2_0: Leider ist die Umfrage ziemlich nichtssagend und dazu die Ergebnisse sehr unvorteilhaft ausformuliert... ich hab das Gefühl die meisten verstehen es falsch... es geht hier ja nur um den Vertriebsweg - also statt der klassischen Printausgabe eben eine reine Online-Ausgabe und die Umfrage sagt eigentlich nur aus, dass sich der größte Teil lieber ein klassisches Buch kauft als ein .pdf auf dem Monitor zu lesen.
 
@Fede2_0: "Doch wo ist die Finanzierung für Spiegel.de, FAZ.de, taz.de usw.?" Schalt mal deinen Werbeblocker ab, dann siehst du die Finanzierung...
 
@Slurp: Als ob man die ganzen Journalisten (mit Reisekosten, Unterkünften, Ausstattung, Lohn, etc.) nur durch Werbeanzeigen auf einem Internetangebot und in der Zeitschrift finanzieren könnte. Natürlich...
 
@Fede2_0: Natürlich nicht. Aber der größte Teil bei spiegel, bild, ja auch der Tagesschau kommt bis heute von Reuters... Ergo: wenig Reisekosten, Unterkünfte, etc, da aufbereitete Nachrichten aus der Agentur. Und neben den ganzen eingebundenen Werbungen in Zeitschriften und auf Webseiten gibt es noch etliche Verträge mit anderen Firmen, die auch allemale Geld in die Kassen spülen.
 
@Slurp: Wahrscheinlich hast du die Ironie aus meinem Beitrag nicht herausgelesen (oder herauslesen können).
 
@Slurp: Du scheinst eine große Rundumsicht über die Medienlandschaft zu haben. WoW.
 
@Demiurg: War zwei Jahre lang mein Job...
 
@Kobold-HH: Ich wäre generell für die Kulturflatrate, natürlich inklusive GEZ. Und die muss dann einfach jeder zahlen. nix da mit freiwillig anmelden und dem ganzen Käse. Dafür hat man dann freien Zugriff auf TV, Filme, Musik, Zeitung usw. Somit würde der Verwaltungsapparat schrumpfen das würde weniger administrative Kosten mit sich bringen und alle Menschen wären glücklich.
 
@Turk_Turkleton: Nee, ich wäre nicht glücklich. Also wären nur alle Menschen -1 glücklich. Oh, und die Verlage wären sicher auch nicht glücklich. Die ÖR auch nicht. Also alle Menschen - ein paar Hundert. Frage mich auch ob die ganzen Arbeitslosen die es dann geben würde, weil so ne Kulturflatrate die sich alle teilen müssen für den einzelnen viel zu wenig Geld einbringen würde, sich auch freuen würden. Also sagen wir mal alle Menschen - ein paar Tausend.
 
@Kobold-HH: Damit mich keiner falsch versteht. Sicher ist Journalismus eine Arbeit, die auch bezahlt werden muss. Doch das Internet ist hier nicht das richtige Medium. Wer etwas im Web publizieren will, muss sich darüber im klaren sein, dass auch alternativen gibt, welche solche Informationen auch als "Freeware" veröffendlichen. (Bestes Beispiel ist Wikipedia, dessen dessen Qualität auch mit komerziellen Angeboten wie Brockhaus etc mithalten kann.)
Nachrichten werden mir auch via Radio und TV "kostenlos" (weil GEZ bezahlt) angeboten. Da zahle ich nicht extra für Onlineinhalte.
 
@Kobold-HH: "Bestes Beispiel ist Wikipedia, dessen dessen Qualität auch mit komerziellen Angeboten wie Brockhaus etc mithalten kann" uuunnd Disqualifiziert, danke für die Diskussion. @Minusklicker: Wer auch nur einmal im seinem Leben nach mehr gesucht halt als den Stars und Sternchen wird feststellen, dass es nichts, aber auch nichts gegenüber kommerziellen Produkten im Bereich Forschung gibt. Gute Sachen kosten Geld.
 
@Demiurg: "Gute Sachen kosten Geld" - Das widerum disqualifiziert DICH! Bezahle Du mal schön für alles. Ich (und der rest der Welt) nutzen die vielfältigen Möglichkeiten der freien Welt. Und mein Beispiel ist mehr als zutreffen, denn nicht nur das Wissen über Stars und Sternchen ist im Web zu finden, sondern auch fundiertes Fachwissen, welches (gerade bei Wikipedia) durch das Prinzip der Selbstkontrolle sehr gut funktioniert. Siehe mal Link und lerne etwas, über die schöne Welt der freien Informationen: http://adjix.com/ysfy
 
Schon wieder so ne lächerliche Studie.
 
@BadMax: Das war auch mein 1. Gedanke.

Das schlimme ist, wenn man diese News 100 Leuten präsentiert, dann ändern 10 ihre Meinung und stimmen zu. Zweck erfüllt. Nächste Woche kommt dann die nächste News/Studie mit selber Aussage.
 
@BadMax: Stimmt. Wenn es wirklich stimmen würde, dann würden die einfach kassieren, und nicht mit solchen Meldungen die Einstellung der User ändern wollen.
 
@BadMax: Hab den Artikel gerade kurz überflogen und dachte mir: Den Schei?? hat sicher die Bitkom wieder in Auftrag gegeben. Beim 2. Lesen die Überraschung.... Sie waren es tatsächlich! Bitkom=versauter Lobbyhaufen.
 
@BadMax: Eine Studie hat ergeben, dass ein Obdachloser und ein Millionär im Schnitt über jeweils 500000€ verfügen.
 
@BadMax: es ist keine Studie, sondern eine Umfrage. Dazwischen liegen gewaltige Unterschiede. Studien sind wissenschaftlicher Natur.
 
@BadMax: Fakt ist das viele auch bezahlen würden um ihre Bedürfnisse im www zu stillen. mfg
 
@BadMax: WinFuture gehört echt bestraft immer diese Bitkom-Scheiße hier auszustellen. Bekommen sicher Geld oder sowas.
 
Ich Weiss nicht wo die das immer her haben ich habe ca 35 Bekannte und Freunde die alle Regelmässig im Netz Unterwegs sind und dort auch Lesen Bezahlen will für soetwas Keiner.
 
Wenn der INHALT passt, der nicht veraltet ist sowie nicht von anderen Seiten "geklaut" wurde sowie der Preis stimmt ja... sonst nicht.
 
Die Überschrift vermittelt einen falschen Ersteindruck. Bedenkt man, dass man 100% der Grundgesamtheit befragt hat und dann so Werte wie 22% würden dafür zahlen, rauskommt, heißt das doch im Umkehrschluss, dass 78% - also über 3/4 der Befragten, eben nicht bereit ist für diesen Content zu zahlen. Was wollt ihr hier mit den Überschriften bezwecken? Analog dazu natürlich auch die anderen Zahlen mit 19, 18 und 9 %, da wirds im Umkehrschluss noch ersichtlicher, dass im Grunde keiner ein Gefühl dafür hat, was n Haufen Nullen und Einsen wirklich wert sein darf um es als verbraucherfreundlich einzustufen.
 
@Rikibu: Jein... die Überschrift passt schon. Die Umfrage ist aber extrem nichtssagend und die Ergebnisse dämlich formuliert. Es geht ja nur um den digitalen Vertrieb - und das lässt keine Rückschlüsse zu, wieviel % der Befragten für die "altmodische" Printausgabe Geld bezahlen würden.
 
@Tyndal: aber 20 % - um beim ersten Wert zu bleiben - sind doch nicht mal ansatzweise die Mehrheit. Wie kann man also in einer Überschrift behaupten, Nutzer sind bereit für etwas zu zahlen? Wenn ich so ne Überschrift lese die ohne Zahlenangabe daherkommt, gehe ich von Minimum 50% aus, eher eigentlich noch drüber, weil es ja sonst nicht die Mehrheit wäre, die für Online Content bereit wäre zu zahlen. Aber es ist eben gerade mal ein Fünftel der befragten bereit... und 4 Fünftel dagegen... also ist es aussagekräftiger, anhand der Zahlen, zu verlautbaren, was die Mehrheit will bzw. nicht will... und nicht was eine Minderheit - die ja nicht beschlussfähig ist und auch in dieser Form keine Grundlage für Entscheidungen die auf dieser Studie beruhen, darstellt. Klar das man versucht, immer alles positiv zu formulieren, aber das hier ist doch eine Farce. Das erinnert mich an die Wirtschaftsjournalisten die bei der Wirtschaftskrise letztes Jahr mit Dingen hantiert haben wie "schlimmster Wirtschaftseinbruch seit 1949" - was is das bitte für n Vergleich? mal Bilder von 49 gesehn? zieh da mal 10% ab und vergleiche das mit 2008 bzw. 2009...
 
19% würden für Filme zahlen und 18% für Musik??? Hieß es nicht gestern noch das 63% der befragten "Raubkopien" ablehen?
 
Ich würde eher für kritisch hinterfragenden Journalismus bezahlen.
 
All die sich hier bisher mit "mehr Geld gibt's nicht" geäußert haben übersehen einen wichtigen Fakt. Die Rede ist von Qualitäts-Journalismus(!). Für eine Fachzeitschrift gebe ich jeden Monat eine Abo-Gebühr aus. Die Herstellung der Artikel kosten (nicht unerheblich) Geld. Dafür bin ich auch bereit zu zahlen, wenn ich diese Inhalte auf einem alternativen Weg bekommen würde (e-Book, Webportal...). Für "Journalismus" a la Golem, Winfuture oder Computerbild würde ich aber auch keinen Cent ausgeben.
 
@satyris: Qualität ist aber auch ein dehnbarer Begriff. Du wirst nie einen Contentlieferanten finden, der von seinen Werken behauptet "wir kotzen nur aufs Papier, Qualität gibs bei uns nich". Alle werden über ihre Werke sagen, sie seien qualitativ hochwertig sonst wären sie vom Markt verschwunden.
 
@Rikibu: Es geht nicht darum, was der Anbieter sagt, sondern was der KUNDE für qualitativ erachte, damit der KUNDE Geld dafür ausgibt.
 
@satyris: "Qualitäts-Journalismus" ist eine Erfindung von Bild & Co, das Wort haben die größten Lügen- und Wischblätter der Welt erfunden um ihren Müll für die Dümmgläubigen attraktiver zu machen. Die meisten Artikel des "Qualitäts-Journalismus" sind auch nur aufgewärmte Reutersmeldungen, nur weil die plötzlich in kostenlose Kurz- und kostenpflichtige Langartikel gesplittet werden macht es sie nicht qualitativer. Wenn du die Bezeichnung nicht im dem Sinne meinst in dem das Wort proklamiert wird, sondern als -tatsächlichen- qualitativen Journalismus, dann gib mir mal ein Link von sowas, daran hätt ich auch Interesse aber bis heut noch nix gefunden.
 
@lutschboy: oder die Frankfurter Allgemeine Zeitung... erst zieht sie über den Lafontaine her, hält ihn für einen ewig gestrigen linken Spinner und heute ist das, was Lafontaine zum Thema Kontrolle von Hedgefonds, funktionierendes gerechtes System zur Eingliederung der neuen Bundesländer in Deutschland... usw. usw. Allgemeingut in der FAZ.
Was der Mann damals gesagt hat, wurde belächelt - heute ists der Inhalt in der FAZ. Aber nein, da wird gesagt, iiih is links, der darf nicht recht haben, wie oft will der denn noch recht haben, dann wähl ich doch den Westerwelle, der hat noch nie recht gehabt... und ich möchte noch anmerken, es geht nicht um Parteien, es geht nicht um Sympathie sondern es geht um Lösungsansätze für existente Probleme, und da hat die linke nun mal an gewissen Positionen sehr fähige Leute... und nein, ich bin kein linker Sympathisant, es geht mir nur um Lösungsvorschläge, die aber einerseits von anderen aus ideologischen Gründen abgeschmettert werden, bzw. im Falle der FAZ selbst vorgeschlagen werden, aber nicht von ihnen selbst kommen. DAS ist Qualitätsjournalismus? Das ist eher Schweinejournalismus...
 
@lutschboy: Schnapp' dir mal eine c't. Die Artikelqualität hat zwar auch dort leider nachgelassen, liegt aber immer noch deutlich höher als bei allen andern IT-Käseblättern. Leider merkt man davon auf der News-Seite von heise.de wiederum gar nichts. Deswegen ist das mit einem Link vielleicht schwierig. Aber ich würde eben für eine elektronische c't schon Geld ausgeben. Es geht um den alternativen Vertriebsweg, nicht um Abschreibportale von Reuters, wie du richtig feststellst.
 
Nicht ein Cent würde dafür ausgeben, Qualitätsjournalismus ist ein Gut, das allen Menschen gehört, weil alle ein Anspruch auf Informationen haben. Ich bin Abonnent einer der größten Wochenzeitung in der Republik, und zahle gern dafür, würde jedoch für das gleiche Abbild im Netz nix zahlen.
 
@Laika: Diese Wochenzeitung wird im Internet einen Teil ihrer Artikel kostenlos anbieten, andere (interessante) Artikel aber nur gegen Zahlung (so macht es z.B. die Sächsische Zeitung). Abonnenten erhalten kostenlosen Zugang zu allen Artikeln online. Wenn du nun häufiger im Außendienst unterwegs bist, nutzt dir die Zeitung zuhause im Briefkasten wenig... da würde ich schon für ein reines Online-Abo Geld bezahlen... entlastet meine Papiertonne und ich hab die Infos zur Hand, egal wo ich gerade unterwegs bin.
 
@Tyndal: es gehört für mich einfach zum schönen, enspanntem Leben, entweder vor der Arbeit die Zeitung zu lesen mit einer Tasse Kaffee, oder auch am WE sich mehr Zeit dafür zu nehmen. An einer rund um die Uhr Berieselung habe ich kein Interesse. Ich kann als Abonnent, auf alle Inhalte der Ausgabe zugreifen, sprich als pdf herunterladen. Manche verlangen auch für sowas Geld. Ich würde auch dann nicht zahlen, wenn es dazu Videos, Bilder oder mehr Hintergrundinformationen gibt. Als Abonnent zahle ich jetzt schon nicht zu wenig.
 
Wer es braucht, soll dafür bezahlen, wer nicht sollte zum zahlen nicht gezwungen werden. GEZzwang ist das allerletzte...
 
BEZAHL-KULTUR...? Wie das klingt! Wie wäre es mit ARBEITS-KULTUR die eine ordentliche LOHN-KULTUR hervorbringt.
Dieser ganze Kleinkleinkram von Bezahlen für irgendwelchen Apss, News, DLC und wie sie alle heißen.
Ich habe im Monat soundsoviel zur Verfügung, also sprichwörtlich: Gas -Wasser -Strom als erstes....Jetzt gehts los mit der Rechnerei. Was interessiert mich und was nicht. Das man nicht alles haben kann, ist mir auch klar. Aber was bleibt am Ende? Es ist die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, verbunden mit Abstrichen.
Beispiele? Ich bezahle Kabelfernsehen für 12€/Monat, Analog + GEZ. Der Anbieter geht mir auf den Sack mit Angeboten für 16€ für mehr Programme. Tue ich nicht, Programme reichen aus.
Mein Internetanbieter geht mir auf den Sack mit irgendwelchen Angeboten für die Internetgeschwindigkeit. Ich habe eine 6000er "Kupferleitung", mit Telefon ca. 35€. zzgl. Fastpath für 1€. Das reicht mir.
Ich habe eine xbox360, mtl. xboxlive ca. 2,91€ (bei ebay) und zukünftig möchten die Spielehersteller Geld für Demo´s (Gehts noch??)
Mein Auto-tanken-Verhalten hat sich geändert! Ich gehe nur noch Montags tanken, weil da ab einer bestimmten Uhrzeit der Sprit am günstigsten ist. Ich kriege da einen Hals, wenn ich am nächsten Tag an der selben Tankstelle vorbei fahre und der Sprit mal eben um 6 Cent gestiegen ist.
Und dann lese ich, das ca. 2,5 Mille xbox-Zocker das DLC von CoD MW 2 runtergeladen haben! Ich habe irgendwas falsch gemacht im Leben,....ähm, den falschen Beruf gewählt.
 
@oldbrandy: du hast prinzipiell recht. Früher wurde nicht so aggresssiv geworben, habe ich das Gefühl. Auch wenn wir früher jünger waren (nein nicht Anhänger Jesu *g*) und früher entsprechend manipulierbarer, hat es sich doch anders angefühlt. Offene Märkte haben eben den Nachteil, dass Teilnehmer als Anbieter an diesem Markt den Nachfragern (oder eben auch Nichtnachfragern) extrem auf die Nüsse gehen. Kabel Deutschland schickt mir heute noch im 2 Wochentakt Werbebriefe mit ihrem billig billig Internet und Telefon Murks... ich hab schon 3 Mails geschickt und 7 mal angerufen, dass sie das doch unterlassen sollen und an die Umwelt denken sollen. aber ne, ab jetzt schicke ich alles unfrei an den Absender zurück mit dem Vermerk "zu meiner Entlastung schicke ich ihnen ihre Werbematerialien zurück". so wird doch auch mit Bewerbern umgegangen, also warum nich den Spieß umdrehn? Natürlich hat das auch was mit Prioritäten zu tun, was man in welchem Maße kaufen kann bzw. überhaupt bereit ist es zu kaufen. Download Content steht bei mir ganz hinten an. Ich kauf lieber CDs und gehe lieber ins Kabarett, statt 60 euro für 6 Stunden Singleplayer Spielspass zu bezahlen. Und dann ist da noch der Preisverfall. Das Gefühl, das Produkt das du heute kaufst, ist morgen nur noch die Hälfte wert, weil entweder bei Konsolenspielen extremer Werteverfall eintritt (beispiel bioshock 2 kostet nach 2 Monaten nur noch die Hälfe, wieso soll ich da zum Release kaufen?) oder bei Musiktonträgern, wenn man sich entschließt ein Album zu kaufen, ist fast sicher, die Spinner aus m Marketing bringen 3 Monate später das gleiche Album nochmal, bloß mit mehr Titeln - sodas die CD endlich mal ansatzweise ausgefüllt ist. Da ich genau das weiß (bei Major Labels) warte ich also generell. Unsere Industriekultur verscheißert uns von vorne bis hinten und gibt sich dabei nicht mal Mühe... das schlimmste was man machen kann, ist dem Kunden zu suggerieren, sein Produkt ist nichts mehr Wert bzw. er bekommt nicht all das was Nachzüglerkunden die den maßgeblichen Erfolg nicht zu verantworten haben. Schließlich begründet sich der ja meist durch guten Verkauf der Erstauflage, wodurch sich erst eine erweiterte Edition lohnt, die es ohne Erstkäufer gar nicht gäbe. Mir fehlt an vielen Stellen die Wertschätzung der ehrlichen Kunden, aber was macht man in manchen Branchenkreisen? man jammert, jammert jammert jammert, und verliert damit den Kunden aus dem Fokus... und der Kunde sagt sich dann "es gibt tausend andere Wege sein Geld zu verwerten".
 
kommt zeit kommt auch das bezahlen immer mehr bisher öffentlich zu gänglichen seiten. im internet ist das geld nun zu holen und nicht mehr auf der straße...
 
@Jani1980: Es ist aber Irrglaube, wenn man denkt, Besucher die eine Dienstleistung kostenlos in Anspruch genommen haben, werden diese plötzlich "aus Gewohnheit" bezahlen, wenn der Anbieter sein Konzept umstellt. Man darf nicht vergessen, das Kapital was für Unterhaltung, Information usw. monatlich zur freien Verfügung steht, ist begrenzt. Es werden immer mehr Möglichkeiten geschaffen, Geld auszugeben, aber im gleichen Atemzug wird aus der gleichen Firma die Produkte entwickelt, wird lautstark die These vertreten "Lohnverzicht, mehr Arbeit fürs gleiche Geld"... das heißt, das Gleichgewicht zwischen Dienstleistungen/Waren und dem Vermögen diese auch konsumieren zu können, kommt immer mehr ins wanken... mit anderen Worten, es werden somit auch nicht mehr Umsätze generiert, woher auch, die Leute verdienen ja nicht mehr als früher, sondern eher weniger... somit bleiben viele Unternehmen auf der Strecke weil sie ihre gesteckten Zahlen nicht erreichen, das widerum legt sich auf die Zahlungsmoral für die eigenen Angestellten um, usw. usw. ein circle of the devil...
 
Nur weil jemand bereit ist zu zahlen heißt das nicht dass er es macht. Die Verlage werden mit komplizierten Zahlungsverfahren und DRM schon schaffen die Kunden zu vergraulen. Eine Zeitung die ich öfters lese bietet auch ein Abo in einem Format an das auf E-Book Readern gelesen werden kann. Ich habe ein 2-wöchiges Testabo abgeschlossen, aber nach einem Tag bin ich wieder zur Printausgabe gewechselt. Ganz einfach deshalb weil der Verlag in seiner Angst vor Schwarzkopien das herunterladen der Artikel als zu kompliziert gestaltet hat. Wenn ich eine Zeitung im EBook Format aboniere, und dafür zahle, erwarte ich dass ich so wie bei einem normalen Abo jeden Morgen meine Zeitung bekomme. Z.B. einfach einen Download Link per Mail. Bei der Zeitung die ich getestet habe war es allerdings so, dass man sich auf der Website des Verlags einloggen muss, dann kann man die Zeitung online betrachten. Will man sie auf dem EBook Reader haben muss man jeden Artikel einzeln online öffnen und downloaden. Will man die ganze Zeitung (für die man ja bezahlt hat) herunterladen würde man fast eine Stunde vor dem PC sitzen und herumklicken.
 
@ElLun3s: ohje, was n das für Schmarn. ein anderes Problem ist doch, diese ganzen Endgeräte müssten ja praktisch von den Zeitungsanbietern per Abo mit angeboten werden. Setzt man Printmedien und Digitalmedien auf Zeitungsebene gleich, so würde es ja bedeuten, ich gebe der Zeitungsdruckerei mein Papier, damit die mir ihre Zeitung da rauf druckt. Tut sie aber nicht, sie nimmt ihr Papier... also soll sie auch wenn sie wollen das ich ihr digitales Angebot nutze, eine attraktive Möglichkeit zum Erwerb dieser Lesegeräte anbieten. Und ganz ehrlich, 300 Euro für so nen ebook reader, da sehe ich eher ein sehr mieses Preis Leistungsverhältnis. zumal ja die online Derivate nicht günstiger sein werden...
 
Wie können 1.000 Nutzer "repräsentativ" für ca 45-50 Millionen deutsche Internetnutzer sein? Und schon bevor ich den Text gelesen hatte wusste ich, dass es wieder BITKOM-Propganda ist...
 
@Slurp: Verstehe ich auch nicht . Haben wahrscheinlich zusätzlich 1000 iPhone User befragt .
 
@Menschenhasser: Nee, dann wären nicht 39 Prozent sondern 89 Prozent dafür.
 
@Slurp: so ist das halt... fragst 10 user, 2 sagen nein = 80% sind dafür... sieht doch toll aus :D
 
Internet = Freier Informationsfluss - Wer darunter etwas anderes versteht sollte sich ein PayNet oder ähnliches aufbauen. Aber was hier abgeht macht mich sprachlos. Das Internet wird nach und nach weiter verstaatlicht und kapitalisiert. Das ist NICHT der Grundgedanke!
 
@zedIam: Der Grundgedanke westlicher Demokratien ist es aber auch nicht Freiräume blühen zu lassen. Alles muß unter Kontrolle stehen, gelenkt, überwacht und reguliert werden, um freie oder autonome Kultur zu unterdrücken die dem Kapitalismus schaden könnte.
 
blöd ist nur, dass es keinen Qualitäts-Jurnalismus mehr gibt... Die ÖR sind eng mit der Politik verknüpft, die Privaten leben von der Industrie-Werbung, die Zeitugen und die Nachrichtenportale im Netz auch. Bei den Freien Bloggern ist man sich auch nicht sicher, ob die nicht auch eigene Ziele verfolgen... Warum also auch noch Geld dafür bezahlen, um verarscht zu werden...
 
BITKOM oder "Wie locke ich 1000 zu Befragende mit der Brotkruste aus dem Wald". "Deutsche Marktforschungsunternehmen arbeiten bei ihren Studien häufig mit einer mehrfach geschichteten Zufallsauswahl nach dem ADM-Mastersample des Arbeitskreises Deutscher Marktforschungsunternehmen. Eine grobe Faustregel besagt: Um deutschlandweit repräsentative Ergebnisse zu erhalten, müssen mindestens 1000 Personen befragt werden." Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Repr%C3%A4sentativit%C3%A4t Die Betonung liegt auf MINDESTENS. Wie Repräsentativ ist also BITKOM, wenn sie vom Unnötigen nur das Nötigste tun? Eben! GARNICHT.
 
geil. für einen artikel wie zb ribbery und sexskandal noch geld bezahlen.
 
Ich wäre auch dafür dass man für Journalismus zahlen sollte. Und zwar für jedes kleine bißchen via Micropayment. Das sollte sich dann auch unbedingt auf den ÖR-Rundfunk auswirken. Wers sehen will soll zahlen. Das würde auch gleich zu einem besseren Programm führen, weil sich die ÖR dann endlich mal anstrengen müssten. Bisher gibts ja das GEld frei Haus. So ca. 7 Milliarden Euro pro Jahr.
 
Mich würde mal interessieren, wer dazu bereit wäre für bestimmte Dienste die er viel nutzt (E-Mail, Facebook, usw) Geld zu bezahlen, wenn er dafür keine Werbung eingeblendet kriegt und der Anbieter garantiert, das er die Daten nicht an Dritte weitergibt, bzw den Datenschutz ersnster nimmt als z.B. Facebook. Mir wär das zumindest bei einigen Diensten Geld wert.
 
@Frobenius: Es gibt viele Leute, die dafür bereit sind, Geld zu bezahlen. Sonst gäbe es die "Premium"-Accounts von gmx, web.de & Co. wohl nicht mehr.
 
@satyris: premium accounts sind natürlich doppelt so gut. geld vom user + geld von dritten ... aber lassen wir das...
 
Warum sollte ich für diese Propaganda auch noch zahlen?
 
Also ich lese keine Zeitung, egal ob kostenlos oder kostenpflichtig und ich würd auch keine Online Artikel bzw. Zeitschrift lesen, wenns kostenpflichtig wäre. Ich nehm höchstens mal den Flyer aus'm Kino in die Hand ^^
 
Die Leute die für Journalismus zahlen, wollen und zahlen gerne für gute ausführliche Artikel. Die sind dann aber etwas länger als eure Zweizeiler hier auf Bildfuture. Das könnt ihr nicht mit euch vergleichen ....
 
Schon wieder dieses Bitkom was aus der Befragung seiner Vorstandsmitglieder eine Statistik für alle erstellt...wie üblich...demnächst sollte an jeden PC ein Automat Pflicht werden der erst nach Eigabe der Kreditkarte und erfolgreicher Abbuchung Suchergebnisse von Google zuläßt!!!! Und nicht entfernen alle aufgerufenen Seiten wollen auch abbuchen...das ist Bitkom!!!!
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