Bundeskartellamt überprüft Amazon genauer

Recht, Politik & EU Seit 31. März dieses Jahres gelten für den Amazon Marketplace neue Regeln. Laut einem Artikel der 'Wirtschaftswoche' trägt sich das Bundeskartellamt nun mit dem Gedanken, ob ein förmliches Verfahren gegen den Konzern eingeleitet werden soll. mehr...

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Aber ebay mit PayPal Zwang geht in Ordnung? Alles klar
 
@Picard.: paypal zwang? wo?
 
@Shakal.hh: alle eBay Mitglieder mit unter 50 Bewertungspunkten müssen als Zahlungsmethode PayPal akzeptieren
 
@Senseless: ups, das wusst ich nicht... beschäftige mich damit nicht so
 
@Picard.: Was verstehst du an dem Wort "prüfen" nicht?
 
@Demiurg: Prüfen für die Lobby
 
Prüfen für den Weltfrieden
 
@Picard.: Naja, ich mag Amazon, aber das ist doch echt dumm. Ich mein wenn ich dort Händler wäre und darf dann meine Artikel nicht mehr günstiger als Amazon selber anbieten, dann brauch ich doch eigentlich gar nich mehr dort verkaufen, ausser halt Artikel die Amazon selber nicht im Angebot hat. Wer kauft sonst schon von einem Händler wenn ich bei Amazon selber den gleichen preis bezahle? Trotzdem bleibt Amazon für mich als Kunde der Online Shop Nr 1 .
 
@I Luv Money: du hast das falsch verstanden... natürlich dürfen die ihre Sachen auch weiterhin billiger anbieten als Amazon selbst.
Nur wenn die auch noch nen eigenen Shop betreiben (neben ihrem Verkauf im Amazon Marketplace), dürfen die ihre Sachen bei Amazon nicht teurer anbiete als in ihrem eigenen Shop.
 
@I Luv Money: Wenn ich das richtig verstanden habe, betrifft das die eigenen Produkte, die man in seinem eingen Online-Shop und zeitgleich im Amazon-Shop zum verkauf anbietet. Der oben verlinkte Winfuture-Artikel beschreibt das zumindest so im letzten Abschnitt. "In der Vergangenheit kam es nicht selten vor, dass sich Kunden ein günstiges Angebot bei Amazon Marketplace herausgesucht haben, es dann aber im Online-Shop auf der jeweiligen Händler-Website gekauft haben. Damit konnten die Amazon-Verkaufsgebühren vermieden werden." Kann ich aber auch falsch interpretiert haben.

//EDIT// Hatte nicht gesehen, dass lifkin das genau so geschrieben hat. Also ich persönlich finde das OK, wenn es diesen Zweck hat. Damit schützt Amazon seine Kunden vor unfairen Angeboten.
 
@I Luv Money: also verstehen kann ich das schon. man muss sich das nur mal etwas abseits der elektronischen welt in der realität vorstellen. amazon wäre z.B. aldi und im aldi markt gibt es 2-3 weinhändler. die verkaufen halt andere weine als aldi oder eben für mehr geld. fände ich als besitzer akzeptabel. aber fändest du es gut wenn innerhalb deines geschäfts jemand die gleiche ware günstiger anbietet als du selbst? würde ich auch nicht machen. ich denke amazon zielt mit diesem schritt wieder ganz klar darauf ab, dass der marketplace wieder genau das wird was er war, eine erweiterung für artikel die amazon selbst nicht direkt im angebot hat.
 
@Picard.: Der paypal "Zwang" ist mehr als angemessen! Ich kaufe sowieso nichts mehr bei ebay ohne paypal, da ich sonst kaum eine Sicherheit habe mein Geld bei Unzufriedenheit zurückzuerhalten... Gerade bei kleinen Verkäufern mit weniger als 50 Bewertungen kann dies oft auftreten...
 
@Auras: Ich sag ja nicht der er nicht angemessen ist. Aber wenn man amazon wegen sowas überprüft sollte man ebay deshalb auch gleich unter die Lupe nehmen.
 
Richtig so, momentan werden teilweise Kunden im Amazon Marketplace mit Verweisen auf den Online-Shop des Anbieters von Amazon weggeködert, damit sich der Händler die Abgabe für den Verkauf über den Marketplace sparen kann. Damit verschaffen sie sich sozusagen kostenlose Werbung, eine einzige Frechheit und gehört selbstverständlich verboten. Kartellrechtswidrig wäre es, es so zu lassen wie es momentan ist, da Amazon hier benachteiligt wird.
 
@mh0001: Falsch Amazon stellt die Plattform für Dritte zur verfügung .
 
@mh0001: du weisst schon das amazon völlig überzogene preise verlangt oder?
wenn man im shop einen artikel mit 30% gewinn kalkuliert und den zum gleichen preis amazon reinstellt hat man ende nach abzug von 15% + nochmal 15% gebühren usw wenn man kein powerseller ist genau nichts übrig... (grob gerechnet bevor hier wieder jemand nachrechnet) als powerseller mag das dort anders aussehen aber die gebühren sind trotzdem recht hoch
 
@pregi: Keiner zwingt dich dort zu verkaufen.
 
@pregi: Wenn einen das stört, verkauft man halt nix über Amazon. So einfach ist das. Aber das wär dann auch nicht zur Zufriedenheit? Scheint ja dann doch eine ziemlich verkaufsfördernd wichtige Sache zu sein, dass man bei Amazon gelistet ist... und dann keine Gegenleistung in Form von Gebühren für diese Dienstleistung zahlen wollen?
 
@pregi: mal davon ab dass die anzahl der artikel die amazon zu überhöhten preisen anbietet überschaubar ist binich immer noch bereit für guten service mehr auszugeben.
 
Und wenn Amazon wegen eventuellen Verlusten dann den Marketplace einfach dicht macht? Wird dann das Bundeskartellamt einen Marketplace errichten oder wie dürfen die Verkäufer dort dann ihre Verluste kompensieren? Die Marketplace-Verkäufer können doch froh sein, unter dem Namen von Amazon verkaufen zu können. Das Bundeskartellamt sollte mal lieber nach den Tankstellen schauen, aber Offensichtliches sehen die ja nicht.
 
Wenn es hier tatsächlich zu einem Verfahren, mit negativem Ergebnis für Amazon kommt, hatte sich das Kartellamt absolut lächerlich gemacht.
eBay darf mit deren Segen, Kunden zur Nutzung der eigenen Paypal Plattform zwingen, die für Verkäufer erhebliche Nachteile hat (hohe Kosten, fast machtlos gegen betrügerische Kunden die ihr Geld trotz einwandfreier Ware unter Vorwänden zurück holen) und Amazon soll abgestraft werden, weil sie nicht mehr wollen, dass ihr Marketplace als Werbeplattform für andere Shops missbraucht wird.
Lächerlich!
 
@lufkin: Was ist das denn für eine Logik? Nur weil ein Unrecht nicht bekämpft wird, soll das andere Unrecht nicht bekämpft werden? Sei doch froh, dass sie wenigstens bei Amazon hellhörig wurden. :-)
 
@CherryCoke: Wo siehst du da da ein Unrecht bei Amazon.
Bei ebay ist es klar... die haben im Online Auktions Markt ein quasi Monopol das die in Sachen Paypal ganz klar ausnutzen.
Amazon ist jedoch nur ein Online Shop unter Tausenden und da die neue Regelung nur Shops betrifft die neben dem Amazon Marketplace noch einen eigenen (!) Online Shop führen (u.a sind auch Mindfactory und Co bei Amazon vertreten) kann Amazon die in der Hinsicht nicht wirklich unter Druck setzen da der Marketplace für die betreffenden Shops wohl immer nur ein Nebengeschäft ist.
 
@lufkin:

Wieso nutzen die ihr quasi Monopol aus? Paypal ist deren Tochterunternehmen. Das ist wie, wenn ich zu früheren Zeiten gegen die T-Com geklagt hätte, weil die HappyDigits anstelle von Payback zum Punktesammeln nutzen ;)
Finde die Entscheidung vom Kartellamt im Bezug auf Paypal&eBay vollkommen ok!
Dass die jetzt aber bei Amazon ermitteln ist aber völlig sinnfrei:
Es geht darum, dass ein Händler Artikel in seinem Onlineshop nicht günstiger verkaufen darf, als SEIN Angebot im Marketplace. Finde das ok, da Amazon sonst Einnahmen verlieren würde bzw. Kunden vom sicheren Amazon-Shop weggelockt werden. Schlimmer fände ich es, wenn der Händler nicht mehr günstiger als das Angebot von Amazon selbst sein dürfte (dies wäre dann ein Verstoß gegen das Kartellrecht, Stichwort Preisabsprachen).
 
@lufkin: falsch, Amazon ist Marktplatzbetreiber und selbst Anbieter von einer breiten Produktpalette innerhalb des Marktplatzes Amazon.
 
Ach, das tolle Kartellamt, die überprüfen aktuell eh jeden Scheiß.

Selbst das Parkleitsystem unserer Stadt hier, wird aktuell überprüft *augenroll*
 
Die sollen mal lieber was für die Benzinpreise machen ... damit wäre wohl mehr Leuten geholfen
 
@TeamST: Wurde schon geprüft, den Konzernen was nachzuweisen ist aber schwer, und gegen die Spekulanten ist man sowieso weitgehend machtlos, da Deutschland allein da wenig gegen machen kann... und solang es Länder wie GB oder USA gibt, die da Stöcke in die Speichen werfen, weil bei ihnen die Spekulanten-Lobby so stark ist, wird sich da auch in absehbarer Zeit wenig tun. Da kann weder das Kartellamt noch unsere Bundesregierung was zu.

Es würde nur der Diskussion mal erheblich weiterhelfen, wenn einige Leute sich mal informieren würden, bevor sie anfangen Stammtischparolen zu dreschen.
 
@Chiron84: Dann fang bitte damit an. Spekulationen treiben den Preis des Öls nur in sehr geringem Rahmen in die Höhe. Das hat mit zwei wichtigen Aspekten zu tun: 1. Eine Spekulation ist zukunftsgerichtet und übt nahezu keinen Einfluss auf aktuelle Lagerbestände aus, sondern nur auf die Aussicht, wie diese zu Zeitpunkt x sein werden. Es kann aber sein, dass zu diesem Zeitpunkt ebenso andere Optionen auslaufen und eben doch mehr/weniger Rohöl zur Verfügung steht, als von einem bestimmten Spekulanten geschätzt wurde, bzw. dieser evtl. bei Optionen dann günstiger als der Marktpreis ist einkaufen kann, dadurch aber letztlich dennoch nur wenige Promille des Weltmarktbestandes aufkauft, was nicht ins Gewicht fällt. - - - - - - - - - - 2. Durch Spekulationen wird exakt gar keine Lagerbewegung ausgeführt, sondern nur mit Wahrscheinlichkeiten und Preiswahrscheinlichkeiten gehandelt. Ein Spekulant, selbst wenn er sich tierisch verschätzt, lagert das Rohöl am Stichtag nicht plötzlich in seinen eigenen Lagerstätten (die er nicht hat), sondern stellt die gekauften Volumina wieder auf den Markt, was tendenziell eher zur Preisvergünstigung führt, da das Angebot erhöht wird. Faktisch haben also Fördermengen etc. der OPEC wesentlich mehr mit der Preisfrage zu tun, als Sepkualtionen - von Steuern etc. mal ganz abgesehen. Wirtschaftsökonomen gehen davon aus, dass der Einfluss von Spekulanten (vgl. u.a. G.Sieg) wohl gerade mal im Bereich von 2-5% des Marktpreises liegt.
 
Ich fänds mal gut. Noch besser fänd ich endlich mal anständige Such/Sortierfunktionen... wenn ich auf amazon.de gehe will ich von AMAZON und NICHT von nem marketplacehändler kaufen. Wollte ich das, würd ich bei ebay o.Ä. gucken. Dementsprechend kommt mir das durchaus entgegen
 
@DasGensu: Du kannst bei einer Suche auf der linken Seite den Filter einstellen, dass z.B. nur Artikel angezeigt werden, die von AMAZON direkt angeboten werden.
 
@DasGensu: Naja, der marketplace wird sicherlich nicht abgeschafft.

Aber wie deafnut schon sagte gibt es indirekt schon die Möglichkeit.

Entweder du wählst "amazon prime" als versandart aus oder du suchst bei den verkäufern nach amazon und klickst das an. Dann kommen zu 99 % nur noch wirkliche amazon angebote.
 
die sollen lieber endlich was gegen die Ölkonzerne machen und nicht sowas hier.,..
 
@ShadowDuke: Lies mal die Kommentare, so o6 z.B.
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